Gestern präsentierte ich das Titelbild für Ren Dhark 71, aber noch ein weiteres Dhark-Cover von Ralph Voltz ist fertig, und zwar das für den nächsten Unitall-Sonderband, den mittlerweile 35. Der abgeschlossene Roman mit Titel Das Rätsel von Hallwa stammt aus der Feder von Nina Morawietz. Er wird zusammen mit Lorrons Erbe Mitte Oktober erscheinen.
Beim ersten Blick auf das Bild fühlte ich mich sofort an den schwarzen Monolithen aus 2001 erinnert. Was es tatsächlich mit dem unten zu sehenden Artefakt auf sich hat, kann ich nicht sagen, da ich Ninas Roman noch nicht kenne. Bei den beiden Personen bin ich jedoch sicher, um wen es sich handelt - nämlich zweifellos um Ömer Giray und Liv Sanders. Nina entwickelt sich immer mehr zur Spezialistin für die beiden GSO-Agenten.
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
Dienstag, 19. September 2017
Montag, 18. September 2017
Ein Reckbatz kommt selten allein
Inzwischen liegt das Titelbild für Ren Dhark 71 vor. Diesmal hat Ralph Voltz einen Reckbatz visualisiert. Die Reckbatz - man stelle sie sich etwa anderthalb Meter groß vor - sind das Hilfsvolk der selbsternannten Friedensstifter, das im Auftrag seiner Herren in der Kleingalaxis Voktar Angst und Schrecken verbreitet.
Ich mag auf den Covern ja die Darstellung von Figuren aus der Serie oder von Angehörigen auftretender Völker. Der Reckbatz ist Ralph Voltz großartig gelungen, so habe ich mir dieses krabbenartige Volk vorgestellt. Bei der roten Markierung auf der rechten Schere des Reckbatz handelt es sich um ein Dienstgradabzeichen.
Der Roman wird den Titel "Lorrons Erbe" tragen. Das Buch erscheint im Oktober. Für die Ren Dhark-Leser, die es nicht abwarten können, gibt es auf dem BuchmesseCon in Frankfurt vorab eine Lesung aus dem kommenden Band.
Labels:
Ralph Voltz,
Ren Dhark,
Science Fiction,
Titelbild
Sonntag, 17. September 2017
Die Brüder der schwarzen Mamba
Jubiläum, Jubiläum! Da ist er nämlich, und das freut mich sehr. Mit "Die Brüder der schwarzen Mamba" ist soeben mein zehnter Tibor-Roman erschienen. Wie ich vom Verlag erfuhr, befindet er sich seit vergangener Woche in der Auslieferung an Vorbesteller und Abonnenten. Selbstverständlich wird der Verlag Peter Hopf auf der Intercomic Anfang November wie immer mit einem Stand vertreten sein und das Buch dort präsentieren.
Das Buch ist über 300 Seiten dick und liegt richtig gut in der Hand. Toll aussehen tut es ohnehin. Das Titelbild zeigt eine Szene, in der Tibor von den Brüdern der schwarzen Mamba in eine Falle gelockt wurde. Der Geheimbund und der Hintergrund um die politische Unabhängigkeit liefern den Stoff für eine richtig schöne Geschichte, der Roman umfasst den Inhalt der Piccolo-Comics 133 bis 167.
Aus einer Diamantenmine werden immer wieder wertvolle Edelsteine gestohlen. Der Drahtzieher der Diebstähle legt eine geschickte Spur, die den Verdacht auf Tibor lenkt. So ist der Herr des Dschungels gezwungen, sich der Sache anzunehmen, um seine Unschuld zu beweisen. Er ahnt nicht, dass er sich mit mächtigen Gegnern anlegt, deren Einfluss bis in hohe Kreise hinaufreicht. Tibor bekommt es nicht mit einfachen Dieben zu tun, sondern mit Intriganten, die das Land mit einem blutigen Bürgerkrieg überziehen wollen.
Das Buch ist über 300 Seiten dick und liegt richtig gut in der Hand. Toll aussehen tut es ohnehin. Das Titelbild zeigt eine Szene, in der Tibor von den Brüdern der schwarzen Mamba in eine Falle gelockt wurde. Der Geheimbund und der Hintergrund um die politische Unabhängigkeit liefern den Stoff für eine richtig schöne Geschichte, der Roman umfasst den Inhalt der Piccolo-Comics 133 bis 167.
Aus einer Diamantenmine werden immer wieder wertvolle Edelsteine gestohlen. Der Drahtzieher der Diebstähle legt eine geschickte Spur, die den Verdacht auf Tibor lenkt. So ist der Herr des Dschungels gezwungen, sich der Sache anzunehmen, um seine Unschuld zu beweisen. Er ahnt nicht, dass er sich mit mächtigen Gegnern anlegt, deren Einfluss bis in hohe Kreise hinaufreicht. Tibor bekommt es nicht mit einfachen Dieben zu tun, sondern mit Intriganten, die das Land mit einem blutigen Bürgerkrieg überziehen wollen.
Labels:
Comics,
Hansrudi Wäscher,
Tibor,
Veröffentlichung
Samstag, 16. September 2017
Das nächste Promet-Titelbild
Vor ein paar Tagen verkündete ich, dass ich das Manuskript für Raumschiff Promet 19 fertiggestellt habe. Der Roman geht in Kürze in Druck. Hier ist schon mal das Titelbild von Manfred Schneider. Der Romantitel steht demzufolge auch fest, wie man sieht.
Labels:
Raumschiff Promet,
Science Fiction,
Titelbild
Donnerstag, 14. September 2017
Roy Stark kommt
Ich freue mich, die Romanfassungen zu Hansrudi Wäschers Comicserie Roy Stark ankündigen zu können. Die Adaption, die ich im vergangenen Jahr geschrieben habe, erscheint zur Intercomic in Köln Anfang November. In zwei Buchausgaben liegt dann die gesamte Serie vor. Hier sind schon mal die sehr gelungenen Titelbilder.
Labels:
Comics,
Hansrudi Wäscher,
Titelbild
Samstag, 2. September 2017
Die Schuhabstreifer der Galaxis
Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr in eurem Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft die Schuhabstreifer wärt? Also jene Bedauernswerten, die als Blitzableiter für die schlechte Laune anderer, für deren Hohn und Spott herhalten müssen und die beim kleinsten Missgeschick den Zorn auf sich ziehen und sogar eine Tracht Prügel bekommen, weil sie sich als schwächstes Glied in der Kette nicht dagegen wehren können? Sicherlich, um es gelinde auszudrücken, nicht allzu gut. Das gilt umso mehr, wenn ein solcher Zustand für beide Seiten zur Normalität geworden ist, und die Unterdrückten nicht einmal auf die Idee kommen, sich dagegen zu wehren, weil auch sie es für eine Selbstverständlichkeit halten, so behandelt zu werden.
In Voktar gibt es gleich ein ganzes Volk, dem derlei Ungemach widerfährt. Was dahintersteckt und wie überhaupt es soweit kommen konnte, beschreibe ich in Ren Dhark 393, also Weg ins Weltall 72. Ich habe die Arbeit am Manuskript kürzlich abgeschlossen. Ich habe das bedauernswerte Volk, auf das Ren Dhark in der Zwerggalaxis stößt, und seine Historie in die laufende Handlung eingeführt. Das Schicksal der Karrssk, so der Name dieses Volkes, wirft ein weiteres entlarvendes Licht auf die geheimnisvollen Drahtzieher in Voktar, die sich in euphemistischer Selbstdarstellung als Friedensstifter bezeichnen, tatsächlich jedoch die ganze Galaxis unter ihrer Knute haben.
In Voktar gibt es gleich ein ganzes Volk, dem derlei Ungemach widerfährt. Was dahintersteckt und wie überhaupt es soweit kommen konnte, beschreibe ich in Ren Dhark 393, also Weg ins Weltall 72. Ich habe die Arbeit am Manuskript kürzlich abgeschlossen. Ich habe das bedauernswerte Volk, auf das Ren Dhark in der Zwerggalaxis stößt, und seine Historie in die laufende Handlung eingeführt. Das Schicksal der Karrssk, so der Name dieses Volkes, wirft ein weiteres entlarvendes Licht auf die geheimnisvollen Drahtzieher in Voktar, die sich in euphemistischer Selbstdarstellung als Friedensstifter bezeichnen, tatsächlich jedoch die ganze Galaxis unter ihrer Knute haben.
Labels:
Manuskript,
Ren Dhark,
Science Fiction
Dienstag, 29. August 2017
Eine Sage wird Wirklichkeit
Vor knapp einem Jahr habe ich den sechsten Roman der Rittersaga um Falk von Steinfeld und den Gaukler Bingo Della Rocca geschrieben. Nun ist das Buch im Verlag Peter Hopf erschienen. Ich habe gleich ein wenig in dem schmucken Belegexemplar geblättert, um mir den Inhalt in Erinnerung zu rufen. Und das ging schnell. Nach dem Anlesen von ein paar Textstellen war ich wieder mitten drin in der Handlung.
Das Abenteuer um den kopflosen Reiter, der aus dem Reich der Toten zurückkehrt, um die Lebenden in Angst und Schrecken zu versetzen, ist für mich neben dem Geheimnis um den großen Wolf eine der schönsten Falk-Geschichten. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sie zu schreiben, es macht genauso viel Spaß, sie zu lesen.
Das Buch kommt gewohnt edel daher und hat die richtige Aufmachung für einen bibliophilen Bücherfreund wie mich. Hochglanzumschlag, dessen Bildmotiv Falk und den Kopflosen zeigt, geprägte Goldschrift auf dem Buchumschlag, Lesebändchen, Innenillustrationen und im Anhang die Abbildungen sämtlicher Piccolos von Hansrudi Wäscher, die für die vorliegende Romanadaption Verwendung fanden.
Das Abenteuer um den kopflosen Reiter, der aus dem Reich der Toten zurückkehrt, um die Lebenden in Angst und Schrecken zu versetzen, ist für mich neben dem Geheimnis um den großen Wolf eine der schönsten Falk-Geschichten. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sie zu schreiben, es macht genauso viel Spaß, sie zu lesen.
Das Buch kommt gewohnt edel daher und hat die richtige Aufmachung für einen bibliophilen Bücherfreund wie mich. Hochglanzumschlag, dessen Bildmotiv Falk und den Kopflosen zeigt, geprägte Goldschrift auf dem Buchumschlag, Lesebändchen, Innenillustrationen und im Anhang die Abbildungen sämtlicher Piccolos von Hansrudi Wäscher, die für die vorliegende Romanadaption Verwendung fanden.
Labels:
Comics,
Falk,
Hansrudi Wäscher,
Veröffentlichung
Sonntag, 20. August 2017
Die Promet und die Extremisten
Bezeichnet man den 20. Band einer Serie oder Reihe auch als kleines Jubiläum? Ich bin unschlüssig, aber ist ja auch egal. Jedenfalls habe ich vor ein paar Tagen die Arbeit am zwanzigsten Roman für Raumschiff Promet - von Stern zu Stern abgeschlossen, für die Serie also, die auch die inoffizielle Bezeichnung Raumschiff Promet Neo trägt.
Der Roman mit dem vorläufigen Titel Der Saboteur, der sich aber noch ändern kann, stellt die Promet und ihre Besatzung in den Mittelpunkt der Handlung. Der Terraner Peet Orell und der Moraner Arn Borul sind mit ihren Freunden gezwungen, zwei Welten anzufliegen, die in früheren Promet-Abenteuern bereits eine wichtige Rolle spielten.
Parallel dazu führe ich den Handlungsstrang um die extremistische Gruppierung "Terra den Terranern" fort, die vor Mord und Sabotageakten nicht zurückschrecken, um die von ihnen verteufelten Außerirdischen von der Erde fernzuhalten. Außerdem besitzt eine junge Frau eine unerklärliche Verbindung zu Ereignissen, die vor 1.350 Jahren in China stattfanden, in deren Verlauf die Erde nur knapp der Vernichtung entging.
Der Roman mit dem vorläufigen Titel Der Saboteur, der sich aber noch ändern kann, stellt die Promet und ihre Besatzung in den Mittelpunkt der Handlung. Der Terraner Peet Orell und der Moraner Arn Borul sind mit ihren Freunden gezwungen, zwei Welten anzufliegen, die in früheren Promet-Abenteuern bereits eine wichtige Rolle spielten.
Parallel dazu führe ich den Handlungsstrang um die extremistische Gruppierung "Terra den Terranern" fort, die vor Mord und Sabotageakten nicht zurückschrecken, um die von ihnen verteufelten Außerirdischen von der Erde fernzuhalten. Außerdem besitzt eine junge Frau eine unerklärliche Verbindung zu Ereignissen, die vor 1.350 Jahren in China stattfanden, in deren Verlauf die Erde nur knapp der Vernichtung entging.
Labels:
Manuskript,
Raumschiff Promet,
Science Fiction
Samstag, 19. August 2017
Die Akte Grovis
Ich freue mich immer, wenn ein neuer Roman aus meiner Feder oder ein Buch, an dem ich mitgeschrieben habe, das Licht der Welt erblickt, so wie nun wieder geschehen. Ren Dhark - Weg ins Weltall Band 70 ist erschienen, und die Belegexemplare sind eingetroffen.
Immer noch suchen Ren Dhark und die mit der Point of in NGK 3109 gestrandeten Raumfahrer von der Erde nach einem Weg, die von den Friedensstiftern unterjochte Kleingalaxis verlassen und in die heimatliche Milchstraße zurückkehren zu können. Wenn die Hintergründe des Geschehens in Voktar auch weiterhin hinter einem Nebel verborgen liegen, so schreiten die Ereignisse doch dramatisch voran. Das gilt besonders für die vom Rest des Universums abgeschottete Enklave, deren Bewohner nicht wissen, dass es da draußen noch so viel mehr gibt als nur ihr eigenes kleines Sonnensystem. Und wenn sie es wüssten, würde ihnen das etwas nützen? Diese Frage stellen sich Ren Dhark und seine Gefährten, während sie weiterhin von den Schergen der Friedensstifter gejagt werden und um ihre eigene Existenz fürchten müssen.
Als Klappentext liest sich das so: "Ren Dhark und seine Begleiter versuchen, dem Geheimnis hinter dem System der Großen Sonne auf die Spur zu kommen. Dabei verdichtet sich immer mehr der Eindruck, dass hier bei Weitem nicht alles so ist, wie es zu Beginn den Anschein machte. Währenddessen stehen die GSO-Agenten Ömer Giray und Liv Sanders auf Danlechraa vermutlich vor einem großen Durchbruch in ihren Ermittlungen, denn sie stoßen auf die Akte Grovis."
Den Roman habe ich diesmal zusammen mit Nina Morawietz und Jan Gardemann geschrieben. Das Exposé stammt von Ben B. Black und das Titelbild des Buches wie immer von Ralph Voltz.
Immer noch suchen Ren Dhark und die mit der Point of in NGK 3109 gestrandeten Raumfahrer von der Erde nach einem Weg, die von den Friedensstiftern unterjochte Kleingalaxis verlassen und in die heimatliche Milchstraße zurückkehren zu können. Wenn die Hintergründe des Geschehens in Voktar auch weiterhin hinter einem Nebel verborgen liegen, so schreiten die Ereignisse doch dramatisch voran. Das gilt besonders für die vom Rest des Universums abgeschottete Enklave, deren Bewohner nicht wissen, dass es da draußen noch so viel mehr gibt als nur ihr eigenes kleines Sonnensystem. Und wenn sie es wüssten, würde ihnen das etwas nützen? Diese Frage stellen sich Ren Dhark und seine Gefährten, während sie weiterhin von den Schergen der Friedensstifter gejagt werden und um ihre eigene Existenz fürchten müssen.
Als Klappentext liest sich das so: "Ren Dhark und seine Begleiter versuchen, dem Geheimnis hinter dem System der Großen Sonne auf die Spur zu kommen. Dabei verdichtet sich immer mehr der Eindruck, dass hier bei Weitem nicht alles so ist, wie es zu Beginn den Anschein machte. Währenddessen stehen die GSO-Agenten Ömer Giray und Liv Sanders auf Danlechraa vermutlich vor einem großen Durchbruch in ihren Ermittlungen, denn sie stoßen auf die Akte Grovis."
Den Roman habe ich diesmal zusammen mit Nina Morawietz und Jan Gardemann geschrieben. Das Exposé stammt von Ben B. Black und das Titelbild des Buches wie immer von Ralph Voltz.
Labels:
Ren Dhark,
Science Fiction,
Veröffentlichung
Samstag, 29. Juli 2017
Das Underground schließt seine Pforten
Wenn das Underground im September
schließen muss, geht wahrlich eine Ära zu Ende. Der Club und
Veranstaltungsort in Köln-Ehrenfeld wurde 1988 eröffnet. Er besteht
aus einer Kneipe mit zwei angrenzenden Sälen und einem Biergarten
für die Sommermonate. Anscheinend wurden die Betreiber von der
raschen Entwicklung überrollt. Ihre Pläne, zum dreißigjährigen
Jubiläum im Januar eine große Abschiedsparty auf die Beine zu
stellen, können sie nicht mehr verwirklichen. Die Stadt Köln will
auf dem ehemaligen Industriegelände eine inklusive
Universitätsschule errichten. Der Betrieb des Undergrounds endet auf
städtische Anordnung Mitte September.
Mit seinen Wochenendparties und seinen
Konzerten genießt das Underground einen guten Ruf weit über Kölns
Stadtgrenzen hinaus. Die dort gespielte Musik war meist nach meinem
Geschmack: Rock, Rock'n'Roll, Heavy Metal und Punk. Viele heute
international bekannte Bands und Künstler standen im Underground auf
der Bühne, bevor ihre Karriere so richtig in Schwung kam, so
beispielsweise Green Day, die heutzutage Stadien füllen.
Anfang der Neunziger Jahre habe ich ein
paar Mal im Underground gesessen und zwei oder drei Konzerte gesehen.
Ich glaube mich zu erinnern, dass Brings dazu gehörte. Brings, 1990
gegründet und damals nach eine richtige Rockband, bevor sie zehn
Jahre später mit fliegenden Fahnen zur Stimmungs- und Karnevalsmusik
überliefen, spielten dort, noch bevor sie ihr erstes Album
veröffentlichten. Wen ich sonst noch dort sah, weiß ich gar nicht
mehr. Auf jeden Fall ist die Zeit des Underground abgelaufen. Das
finde ich schade.
Freitag, 28. Juli 2017
Hansrudi Wäscher Magazin 43
Der Hansrudi Wäscher Fanclub wurde 1997 gegründet, er feiert im September sein zwanzigjähriges Bestehen und legte jüngst die 43. Ausgabe seines Magazins vor. Zum Jubiläum passt es gut, gleich auf dem Cover mit einem Schmankerl aufzuwarten. Bei dem Titelbild, das den Dschungelhelden Tibor zeigt, handelt es sich um eine bislang unveröffentlichte Zeichnung Wäschers, die ursprünglich für die Softcover-Reihe des Hethke-Verlags vorgesehen war, dort aber aus unbekannten Gründen nicht verwendet wurde.
Inhaltlich bietet das 80 Seiten dicke Magazin wieder eine Menge Material rund um den Künstler, der uns Nick und Tibor, Sigurd und Falk schenkte. Hansrudis Witwe Helga beispielsweise erzählt über die Autos der Wäschers, zu denen er eine besondere Beziehung hatte. Angeblich lautete das erste Wort, das der kleine Hansrudi aussprechen konnte, nicht "Mama" oder "Papa", sondern "Auto". Eine nette Anekdote, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr nachprüfen lässt.
Dieter Herold beschäftigt sich bereits im sechsten Teil mit Originalzeichnungen, die als Vorlage für Telefonkarten dienten, und Gerhart Renner liefert einen Rückblick auf die Verleihung des Ritters der Neunten Kunst auf der 80. Intercomic an den Comicautor Ingraban Ewald. Dieter Herold ist überhaupt sehr präsent in der vorliegenden Ausgabe: ob die Falk Piccolo-Titelliste, ein Blick auf den echten Revolver, den Herr Wäscher daheim als Vorlage für Buffalo Bill-Comics benutzte, verschwundene Buffalo Bill-Zeichnungen, Tibor-Titelbilder für Hethke, Sigurd-Manuskripte oder Akims neue Abenteuer. Er erfreut sogar mit Hansrudi Wäschers letzter Zeichnung, einem Sigurd-Motiv, das vielleicht der Beginn eines neuen Abenteuers hätte sein können.
Wäscher-Fans berichten, wie sie als Kinder Falk und Tibor in der Schule oder Sigurd auf dem Bauernhof gelesen haben. Derlei Berichte sind als kleine Zeitreisen immer amüsant zu lesen. Comic-Verleger Manfred Wildfeuer gedenkt des verstorbenen Zeichners Achim Danz. Wir bekommen den zweiten Teil der schönsten Sprechblase-Titelbilder ebenso zu sehen wie die Fortsetzung eines Wäscherschen Buffalo Bill-Comics mit einer prächtigen Kolorierung von Toni Rohmen.
Nachdenklich stimmt die Unterschrift unter dem Vorwort des Magazins. Dort stehen nämlich die Namen der beiden Redakteure Herbert Karbaumer und Dieter Herold. Dies war Herberts letzte Ausgabe, er ist vor wenigen Wochen verstorben.
Inhaltlich bietet das 80 Seiten dicke Magazin wieder eine Menge Material rund um den Künstler, der uns Nick und Tibor, Sigurd und Falk schenkte. Hansrudis Witwe Helga beispielsweise erzählt über die Autos der Wäschers, zu denen er eine besondere Beziehung hatte. Angeblich lautete das erste Wort, das der kleine Hansrudi aussprechen konnte, nicht "Mama" oder "Papa", sondern "Auto". Eine nette Anekdote, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr nachprüfen lässt.
Dieter Herold beschäftigt sich bereits im sechsten Teil mit Originalzeichnungen, die als Vorlage für Telefonkarten dienten, und Gerhart Renner liefert einen Rückblick auf die Verleihung des Ritters der Neunten Kunst auf der 80. Intercomic an den Comicautor Ingraban Ewald. Dieter Herold ist überhaupt sehr präsent in der vorliegenden Ausgabe: ob die Falk Piccolo-Titelliste, ein Blick auf den echten Revolver, den Herr Wäscher daheim als Vorlage für Buffalo Bill-Comics benutzte, verschwundene Buffalo Bill-Zeichnungen, Tibor-Titelbilder für Hethke, Sigurd-Manuskripte oder Akims neue Abenteuer. Er erfreut sogar mit Hansrudi Wäschers letzter Zeichnung, einem Sigurd-Motiv, das vielleicht der Beginn eines neuen Abenteuers hätte sein können.
Wäscher-Fans berichten, wie sie als Kinder Falk und Tibor in der Schule oder Sigurd auf dem Bauernhof gelesen haben. Derlei Berichte sind als kleine Zeitreisen immer amüsant zu lesen. Comic-Verleger Manfred Wildfeuer gedenkt des verstorbenen Zeichners Achim Danz. Wir bekommen den zweiten Teil der schönsten Sprechblase-Titelbilder ebenso zu sehen wie die Fortsetzung eines Wäscherschen Buffalo Bill-Comics mit einer prächtigen Kolorierung von Toni Rohmen.
Nachdenklich stimmt die Unterschrift unter dem Vorwort des Magazins. Dort stehen nämlich die Namen der beiden Redakteure Herbert Karbaumer und Dieter Herold. Dies war Herberts letzte Ausgabe, er ist vor wenigen Wochen verstorben.
Donnerstag, 27. Juli 2017
Ein gelungener Oktaederraumer
Für Band 70 von Ren Dhark - Weg ins Weltall hat Ralph Voltz einmal mehr ein dynamisches, actiongeladenes Titelbild vorgelegt. Einen Oktaeder bekommt man auf den Covern nur selten zu sehen. Wenn ich mich nicht irre, dürfte es sogar das erste Mal sein. Deshalb gefällt mir das Motiv besonders gut. Was es mit diesem ausgefallenen Raumschiff auf sich hat, wird das nächste Buch verraten. Die Akte Grovis, so der Titel des Romans, erscheint im August.
Labels:
Ralph Voltz,
Ren Dhark,
Science Fiction,
Titelbild
Mittwoch, 26. Juli 2017
Coole Rockmusik-Shirts
Vor ein paar Tagen saß ich mit einem
Bekannten in einem Biergarten, ich ein Kölsch vor mir, er ein
Weißbier. Schwere graue Wolken zogen über den Himmel, ziemlich
tiefhängend und mit beachtlicher Geschwindigkeit. Nur gelegentlich
gaben sie den Blick auf die Sonne frei, oder ich erhaschte einen
Ausschnitt blauen Himmels. Zwar sah es so aus, als würde der Regen
jeden Moment einsetzen, doch es war warm, sodass nicht mehr als ein
T-Shirt nötig war, um draußen zu hocken.
Ich trug ein Motörhead-Shirt von der
European-Tour 2009, die Lemmys Truppe unter anderem nach Köln
geführt hatte. Die Auswahl war reiner Zufall. Von Konzertbesuchen in
den vergangenen drei Jahrzehnten liegen mehrere Stapel Tour-Shirts der
verschiedensten Bands in meinem Schrank – auf der einen Seite die,
die ich nicht mehr tragen kann, sondern nur aus nostalgischen Gründen
aufbewahre, auf der anderen Seite jene, die mir noch passen und
deshalb auch durch die Weltgeschichte getragen werden. Man kann mir
also zufällig begegnen, wenn ich mit BAP oder Bruce Springsteen
unterwegs bin, mit Deep Purple, Neil Young oder John Fogerty. Oder
mit sonst wem.
Diesmal war es halt Motörhead. Mein
Weizen trinkendes Gegenüber stand da mit den Sex Pistols in nichts
nach, und wir lobten uns gegenseitig für den guten Musikgeschmack.
Aus dem Lokal drang AC/DC auf die Straße, was wir zudem beide
gutheißen konnten. Nach einer Weile ging ein junger Bursche vorbei,
nicht älter als sechzehn, schätzte ich. Unwillkürlich wurde ich
aufmerksam auf sein T-Shirt, denn es trug den sattsam bekannten
Schriftzug der Ramones. Das amüsierte mich, war ich doch sicher,
dass der junge Mann die Ramones niemals live gesehen hat.
In dem Zusammenhang fiel mir ein, was
ich bereits seit einigen Jahren beobachte. Immer wieder begegnen mir
Leute, und zwar Leute jeden Alters, die mit Band-Shirts durch die
Gegend laufen, bei denen ich dann im Vorbeigehen in Gedanken
wohlwollend nicke. Neben Motörhead, AC/DC und vor allem den Ramones
sind das beispielsweise Nirvana, Iron Maiden, natürlich auch die
herausgestreckte Zunge der Rolling Stones oder das ikonische
Emblem der Dead Kennedys – mithin also ausnahmslos Bands, die ich
schätze.
Allerdings frage ich mich dann jedes
Mal, ob die Shirtträger ebenfalls einen Bezug zu dieser oder jener
Band haben oder ob diese Bands sogar in der Mitte der Gesellschaft
einen solchen Kultstatus besitzen, dass man mit ihnen auf der Brust
kokettiert, ohne einen Bezug zu deren Musik zu haben. Oder sind die
Schriftzüge gar längst modische Accessoires, assimiliert von der
Modeindustrie, wie es seinerzeit mit dem ganzen Punkoutfit geschah?
Freitag, 21. Juli 2017
Nick trifft auf seinen Doppelgänger
Das will ich schon seit ein paar Tagen
kundtun, komme aber jetzt erst dazu. Unversehens steht der
Weltraumfahrer von der Erde seinem exakten Ebenbild gegenüber. Denn
genau das geschieht im neunten Nick-Roman, für den ich das
Manuskript fertiggestellt habe. Damit ist die erste Nick-Serie
abgeschlossen. Daran habe ich auch nicht gedacht, als ich 2013 mit dem Schreiben des ersten Romans begann.
In die Geschichte hat Hansrudi Wäscher noch mal richtig viel reingepackt. Zunächst gerät Nicks Sternenschiff bei seinem Flug durch die unerforschten Tiefen der Milchstraße in den Bann eines Veränderlichen Sterns. Danach stoßen die Raumfahrer auf einen kosmischen Nebel, der sich von Energie ernährt und von Planet zu Planet wandert, um seinen Hunger zu stillen, und auf eine Welt, auf der zwar noch sämtliche Technik funktioniert, aber keinerlei intelligentes Leben mehr zu existieren scheint.
In die Geschichte hat Hansrudi Wäscher noch mal richtig viel reingepackt. Zunächst gerät Nicks Sternenschiff bei seinem Flug durch die unerforschten Tiefen der Milchstraße in den Bann eines Veränderlichen Sterns. Danach stoßen die Raumfahrer auf einen kosmischen Nebel, der sich von Energie ernährt und von Planet zu Planet wandert, um seinen Hunger zu stillen, und auf eine Welt, auf der zwar noch sämtliche Technik funktioniert, aber keinerlei intelligentes Leben mehr zu existieren scheint.
Schließlich werden Nick und seine
Freunde mit einem Volk von Gestaltwandlern konfrontiert, ein
klassisches Thema der Science Fiction. Bei meiner Darstellung der
Plasmawesen musste ich unwillkürlich an die Mysterious denken, die
Worgun aus Ren Dhark. Das Schreiben dieses Romanabschnitts hat mir
besonders viel Spaß gemacht.
Das Buch wird übrigens eine
Überraschung für alle Nick-Fans bereithalten. Falk 5 Der große
Wolf enthielt neben dem normalen Ende als kleines Schmankerl
zusätzlich das in einer französischen Ausgabe erschienene
alternative Ende. Nick 9 geht noch einen Schritt weiter, mehr darf
ich aber noch nicht verraten.
Meine Romanadaption umfasst folgende
Piccolo-Comics: 119 Im Vorhof der Hölle, 120 Planet der Rätsel, 121
Der fressende Nebel, 122 Verzweifelte Suche, 123 Ferngelenkter Tod,
124 Von Gefahren umringt, 125 Eine grauenhafte Entdeckung, 126
Unsichtbare Falle, 127 Flucht ohne Ausweg, 128 Tödliche
Unfehlbarkeit, 129 War alles umsonst?, 130 Die unheimliche Straße,
131 Verlassen, 132 Abgesetzt, 133 Flug ins Verderben, 134 Dem Tod auf
der Spur, 135 Gefährliche Untersuchung, 136 Unerwartete Hilfe, 137
Landeverbot, 138 Panik, 139 Kampf in der Weltraumstation.
Labels:
Comics,
Hansrudi Wäscher,
Manuskript,
Nick,
Science Fiction
Freitag, 7. Juli 2017
Ren Dhark 69 im Auge des Kritikers
Ren Dhark sucht in der Kleingalaxis Voktar nach einem sicheren Hort für die Point of und für seine Leute, und Robert Monners bespricht im Online-Portal Phantastik-News das aktuelle Buch. Der Rezensent entwickelt sich immer mehr zum Ren Dhark-Experten. In schöner Regelmäßigkeit beschäftigt er sich mit den Neuerscheinungen.
Band 69 mit Titel Ein sicherer Hort bewertet Monners weitgehend positiv. Besonders die im Text lautwerdende Kritik an manchen bedenklichen Auswüchsen der sozialen Medien lobt Monners. So etwas würde er sich öfters wünschen. Aha.
Die ganze Rezension gibt es hier:
Band 69 mit Titel Ein sicherer Hort bewertet Monners weitgehend positiv. Besonders die im Text lautwerdende Kritik an manchen bedenklichen Auswüchsen der sozialen Medien lobt Monners. So etwas würde er sich öfters wünschen. Aha.
Die ganze Rezension gibt es hier:
Dienstag, 27. Juni 2017
Ren Dhark Konferenz 2017
Alle zwei Jahre trifft sich das Ren
Dhark-Team zu einer Konferenz, bei der die Rahmenhandlung für die
nächsten zwölf Bücher erarbeitet wird. Dieses Arbeitspapier dient
als Grundlage für die Einzelexposés, die der Exposé-Autor Ben B.
Black erstellt. Nach diesen wiederum verfassen die Autoren –
namentlich Nina Morawietz, Andreas Zwengel, Jan Gardemann und Achim
Mehnert – dann die Einzelromane, von denen immer drei ein Buch
bilden.
Am vergangenen Wochenende war es wieder
so weit. Am Freitag kamen die fünf oben Genannten in einem Hotel in
Bonn zusammen, um den nächsten Handlungsabschnitt im Epos um den
nimmermüden Raumfahrer Ren Dhark und seinen Ringraumer POINT OF
auszubaldowern. Wichtigste auf den Tischen stehende Arbeitsutensilien
neben Notebooks, Papier und Bleistiften waren Kaffee, Cola, Wasser
und Traubenzuckerlollis.
Der Freitag begann traditionell mit
einem Brainstorming, bei dem Ideen, Figuren und Schauplätze in den
Raum geworfen wurden. Dabei blickten wir durchaus kritisch auch noch
einmal zurück auf die hinter uns und den Lesern liegenden Bücher.
Was kam gut an, was weniger gut? Was wurde gelobt, was kritisiert?
Wir überlegten, welche Figuren und Handlungselemente nach häufigem
Einsatz eine Pause gebrauchen könnten und wer hingegen endlich
wieder einmal auftauchen sollte.
Aus den zahlreichen Stichpunkten
kristallisierten sich schließlich vier thematische Schwerpunkte
heraus, auf die wir beschlossen, unser Augenmerk zu richten. Zudem
kamen wir überein, dass die Erde stärker ins Bild rücken soll als
im letzten Handlungsbogen, ebenso verschiedene andere von Menschen
bewohnte Welten in der Milchstraße. Außerdem wird Ren Dhark selbst
wieder eine Menge Platz eingeräumt, er ist nun einmal der
Namensgeber der Serie. Doch auch auf die anderen beliebten Figuren
brauchen die Leser in den kommenden zwölf Büchern nicht zu
verzichten.
Abends begaben wir uns in eine
nahegelegene Pizzeria, um ausgiebig zu tafeln. Die Pizza erwies sich
als ausgesprochen lecker, das Kölsch dazu gab es leider nur aus
Flaschen. Das änderte sich anschließend an der Hotelbar, wo Jan und
ich Frischgezapftes vom Fass erhielten. Die anderen hielten sich an
Pils, Wein und Cocktails – alles nur in bescheidenem Maße,
schließlich waren wir nicht zum Vergnügen da (obwohl die Konferenz
an sich schon ein Vergnügen ist) und beabsichtigten, am nächsten
Morgen früh aufzustehen.
Am Samstag ging es nach einem
reichhaltigen Frühstück, wie man so schön sagt, ans Eingemachte,
nämlich an die inhaltliche Ausarbeitung jener Themen, die sich aus
dem Ideenwust des Vortages durchgesetzt hatten. Gleich zu Beginn
merkten wir, dass wir mit der Ausarbeitung nicht so schnell
vorankamen wie gewünscht. Die veranschlagte Zeit wurde knapp, zumal
auch jetzt immer wieder neue Namen in den Hut geworfen wurden.
Anscheinend liefen die Gedanken noch ein wenig träge. Es kam mir vor
wie bei einem alten Motor, der erst stotternd anspringen muss, um
Betriebstemperatur zu erreichen. Ben wurde nicht müde, aufs Tempo zu
drücken. Immer wieder forderte er: »Wir müssen Gas geben«, was
später noch unterstützt wurde durch die Direktive: »Nicht allzu
viele Details. Wir verzetteln uns!«
Mittags machten wir Gruppenbilder mit
Dame, von denen ein paar auch gleich ins Netz gestellt wurden, bei
Facebook beispielsweise. Dafür verzichteten wir auf ein
Mittagessen, begnügten uns stattdessen mit belegten Brötchen,
damit erst gar keine Trägheit mehr aufkommt. Das erwies sich als
richtige Entscheidung, denn das Arbeitstempo erhöhte sich, ohne dass
wir es merkten. Die Ideen sprudelten, die Bälle wurden einander
zugespielt und weiterverarbeitet. Eine ungewöhnliche Figur, eine
sehr ungewöhnliche sogar mit großem Konfliktpotential, wird in die
Handlung zurückkehren, mehr darf ich hier allerdings noch nicht
verraten.
Ben tippte wie ein Wilder, um die sich
stetig weiterentwickelnde Rahmenhandlung festzuhalten. Der flapsige
Einwurf »Waffen! Waffen! Amy muss weg!«, mit dem wohl nur
Eingeweihte etwas anfangen können, wurde bei jeder passenden
Gelegenheit aufgegriffen und entwickelte sich zum Running Gag. Fast
ebenso häufig rief jemand scherzend: »Wir brauchen eine
Raumschlacht!«, sobald sich Raumschiffe unterschiedlicher – oder
auch gleicher – Herkunft begegneten, was jedoch nur sporadisch
Einzug ins Rahmenexposé fand, nämlich nur dann, wenn die Situation
eine solche Ballerei erfordert.
Entgegen unserer anfänglichen
Befürchtungen waren wir mit den erarbeiteten Grundlagen am Abend
mehr als zufrieden. So hatten wir uns das anschließende Essen im
Hotel redlich verdient. Danach saßen wir in gemütlicher Runde beim
Whisky-Tasting zusammen. Ben hatte zwei Flaschen des edlen Gesöffs
im Gepäck, um die Kehlen des Teams zu kitzeln. Die einst vom
damaligen Exposéautor Hajo F. Breuer eingeführte Verkostung ist
längst zur Tradition geworden und wird auch unter Bens
Expokratenschaft fortgeführt.
Ein tolles Erlebnis hatte ich
persönlich auch noch. Unweit der Bar des Hotels steht ein Regal mit
Prospekten, Flyern und ähnlichem – und rund einem Dutzend Büchern
zum Lesen für die Hotelgäste. Ich hatte gar nicht darauf geachtet,
aber Andreas sah die Bücher durch. Neben Dan Brown steht mein Roman
Schlacht über Odour, Band 48 der Ren Dhark-Subserie
Sternendschungel Galaxis. An dieser Stelle hätte ich wirklich
keinen Dhark-Roman erwartet. Meine Begeisterung kann man sich
vorstellen.
Am Sonntag ging es dann mit Elan auf
die Zielgerade. Noch einmal wurden die geistigen Kapazitäten der
Dame und der Herren auf die Probe gestellt, und noch einmal kam
Erquickliches dabei heraus. Wir füllten den noch ausstehenden
Handlungsteil mit Leben, bis wir auch mit diesem vollauf zufrieden
waren.
Übereinstimmend durften wir
feststellen, dass die Konferenz ein voller Erfolg war. Nach der
Verabschiedung verstreuten wir uns in alle Winde, in Gedanken schon
bei der Ausarbeitung des opulenten Rahmenexposés. Wir, die Autoren
und Leser, können uns auf spannende und unterhaltsame, auf
überraschende und abwechslungsreiche Romane freuen.
Labels:
Ren Dhark,
Ren Dhark Konferenz,
Science Fiction,
Verlagswesen
Dienstag, 20. Juni 2017
Ein sicherer Hort?
Gleichzeitig mit meiner Fertigstellung von Weg ins Weltall 71 ist Band 69 erschienen. Die Belegexemplare fanden heute den Weg zu mir. Das Buch habe ich gemeinsam mit Jan Gardemann und Nina Morawietz ist geschrieben, das Exposé stammt von Ben B. Black, das Titelbild wie gewohnt von Ralph Voltz.
Inhaltlich geht es rund, und das auf zwei Handlungsebenen. Ren Dhark sucht mit der in der Kleingalaxis Voktar gestrandeten Point of nach einem Weg zurück in die heimatliche Milchstraße. In eben jener schlägt sich die Galaktische Sicherheitsorganisation mit einem gewissen Utaren herum. Der Klappentext klingt folgendermaßen:
"Der Utare Yak Yakis erweist sich als harter Brocken für die GSO-Agenten Ömer Giray und Liv Sanders. Bevor sie mit ihren Ermittlungen in Sachen der illegalen Cyborg-Technologie fortfahren können, müssen sie zuerst ein Mittel gegen die Bedrohung finden, die der Blaue darstellt. In der Galaxis Voktar werden unterdessen Ren Dhark und seine Getreuen zu Gejagten, deren Chancen äußerst schlecht stehen. Doch es gibt Hoffnung. Ist das, was sie auf ihrer Flucht entdecken, vielleicht ein sicherer Hort?"
Inhaltlich geht es rund, und das auf zwei Handlungsebenen. Ren Dhark sucht mit der in der Kleingalaxis Voktar gestrandeten Point of nach einem Weg zurück in die heimatliche Milchstraße. In eben jener schlägt sich die Galaktische Sicherheitsorganisation mit einem gewissen Utaren herum. Der Klappentext klingt folgendermaßen:
"Der Utare Yak Yakis erweist sich als harter Brocken für die GSO-Agenten Ömer Giray und Liv Sanders. Bevor sie mit ihren Ermittlungen in Sachen der illegalen Cyborg-Technologie fortfahren können, müssen sie zuerst ein Mittel gegen die Bedrohung finden, die der Blaue darstellt. In der Galaxis Voktar werden unterdessen Ren Dhark und seine Getreuen zu Gejagten, deren Chancen äußerst schlecht stehen. Doch es gibt Hoffnung. Ist das, was sie auf ihrer Flucht entdecken, vielleicht ein sicherer Hort?"
Labels:
Ren Dhark,
Science Fiction,
Veröffentlichung
Sonntag, 18. Juni 2017
Historische Enthüllungen in Voktar
Ich habe mein Manuskript für den 71.
Band des Ren Dhark-Epos fertiggestellt. Mit meinem Beitrag für
Lorrons Erbe knüpfe ich unmittelbar an meinen Handlungsstrang
aus dem vorangegangenen Buch an. Weiterhin befindet sich das
Außenteam um Ren Dhark in einem merkwürdigen Sonnensystem der
Kleingalaxis Voktar.
Die gestrandeten Raumfahrer von der
Erde stoßen auf eine Wesenheit, die schon seit undenklich langer
Zeit über diesen Bereich der Kleingalaxis wacht. In welcher Weise
und zu welchem Zweck dies geschieht, sei hier natürlich nicht
verraten. Jedenfalls erhalten die Terraner Einblick in Ereignisse,
die sich vor einer Viertelmillion Jahren in Voktar ereignet haben.
In beiden Handlungssträngen schreiten
die Handlung und mit ihr die Enthüllungen über die Hintergründe
dessen, was sich in Voktar und anderenorts ereignet, mit großen
Schritten voran. Als Leser wie als Autor merkt man, dass die Handlung auf einen Höhepunkt zusteuert. In diesem Zusammenhang denke ich
bereits an die Ren Dhark-Konferenz, die am kommenden Wochenende in
einem Hotel in Bonn stattfindet.
Labels:
Manuskript,
Ren Dhark,
Science Fiction
Samstag, 17. Juni 2017
The Joshua Tree 1987 im Müngersdorfer Stadion
U2 sind derzeit auf großer Tour. Anlass ist der 30. Geburtstag ihres bahnbrechenden Albumklassikers The Joshua Tree. Spätestens diese Veröffentlichung hatte die vier Iren nach The Unforgettable Fire endgültig zu Superstars gemacht, die weltweit die Stadien füllten.
So auch in Köln, wo sie am 17. Juni 1987 im Müngersdorfer Stadion vor 67.000 Zuschauern spielten. Einer davon war ich. Als Vorgruppen traten Big Audio Dynamite auf, Lou Reed sowie The Pretenders. Weder habe ich Erinnerungen an Lou Reed, noch an die wunderbare Chrissie Hynde. Schade.
Bevor die begeisternde Show begann, ärgerte ich mich gleich am Eingang, und das nicht wenig. Der Abrissstreifen an den Eintrittskarten interessierte die Eingangskontrolleure nämlich herzlich wenig. An der Vorkontrolle, also am Stadioneingang, wurde die halbe Karte abgerissen, am Zugang zum Innenraum dann die zweite Hälfte einbehalten. Für jemanden, der die Karten der von ihm besuchten Konzerte sammelt, ein Unding, ja eine Frechheit. Bloß interessierte das die Deppen an den Kontrollpunkten herzlich wenig. Da half weder gutes Zureden noch Fluchen oder Schimpfen. So etwas habe ich weder vorher bei einem Konzert noch später jemals wieder erlebt.
Das Konzert selbst hielt, was die Erwartungshaltung versprach: Die Stücke, die ich inzwischen auswendig kannte, eine großartige Performance und eine Band auf ihrem vermeintlichen Höhepunkt. Jetzt, 30 Jahre später, spielen U2 im Gegensatz zu damals das komplette Album. Das allein wäre schon Grund genug, sich einen Auftritt anzusehen. Allerdings, und das ist ein schwaches Bild, findet nur ein einziger Auftritt in Deutschland statt, und zwar im Juli in Berlin. Das ist mir doch zu weit, da bleibe ich lieber bei der Erinnerung an den famosen Auftritt 1987 in Müngersdorf, auch wenn die Erinnerung an das Konzert gern deutlicher sein dürfte.
C'mon Everybody
I Will Follow
I Still Haven't Found What I'm Looking For / Exodus (Snippet)
MLK
The Unforgettable Fire
Sunday Bloody Sunday
Exit / Riders On The Storm (Snippet) / Gloria (Van-Morrison-Song) (Snippet)
In God's Country
The Electric Co.
Help!
Bad / Ruby Tuesday (Snippet) / Sympathy For The Devil (Snippet)
New Year's Day
Pride (In The Name Of Love)
Zugabe(n):
Bullet The Blue Sky
Running To Stand Still
With Or Without You / Love Will Tear Us Apart (Snippet)
Party Girl
'40'
So auch in Köln, wo sie am 17. Juni 1987 im Müngersdorfer Stadion vor 67.000 Zuschauern spielten. Einer davon war ich. Als Vorgruppen traten Big Audio Dynamite auf, Lou Reed sowie The Pretenders. Weder habe ich Erinnerungen an Lou Reed, noch an die wunderbare Chrissie Hynde. Schade.
Bevor die begeisternde Show begann, ärgerte ich mich gleich am Eingang, und das nicht wenig. Der Abrissstreifen an den Eintrittskarten interessierte die Eingangskontrolleure nämlich herzlich wenig. An der Vorkontrolle, also am Stadioneingang, wurde die halbe Karte abgerissen, am Zugang zum Innenraum dann die zweite Hälfte einbehalten. Für jemanden, der die Karten der von ihm besuchten Konzerte sammelt, ein Unding, ja eine Frechheit. Bloß interessierte das die Deppen an den Kontrollpunkten herzlich wenig. Da half weder gutes Zureden noch Fluchen oder Schimpfen. So etwas habe ich weder vorher bei einem Konzert noch später jemals wieder erlebt.
Das Konzert selbst hielt, was die Erwartungshaltung versprach: Die Stücke, die ich inzwischen auswendig kannte, eine großartige Performance und eine Band auf ihrem vermeintlichen Höhepunkt. Jetzt, 30 Jahre später, spielen U2 im Gegensatz zu damals das komplette Album. Das allein wäre schon Grund genug, sich einen Auftritt anzusehen. Allerdings, und das ist ein schwaches Bild, findet nur ein einziger Auftritt in Deutschland statt, und zwar im Juli in Berlin. Das ist mir doch zu weit, da bleibe ich lieber bei der Erinnerung an den famosen Auftritt 1987 in Müngersdorf, auch wenn die Erinnerung an das Konzert gern deutlicher sein dürfte.
So sah die Setlist damals aus:
Stand By MeC'mon Everybody
I Will Follow
I Still Haven't Found What I'm Looking For / Exodus (Snippet)
MLK
The Unforgettable Fire
Sunday Bloody Sunday
Exit / Riders On The Storm (Snippet) / Gloria (Van-Morrison-Song) (Snippet)
In God's Country
The Electric Co.
Help!
Bad / Ruby Tuesday (Snippet) / Sympathy For The Devil (Snippet)
New Year's Day
Pride (In The Name Of Love)
Zugabe(n):
Bullet The Blue Sky
Running To Stand Still
With Or Without You / Love Will Tear Us Apart (Snippet)
Party Girl
'40'
Donnerstag, 8. Juni 2017
Einmal noch Smoke on the Water
Als ich Smoke on the Water zum
ersten Mal im Radio hörte, hatte ich noch keine Ahnung von Musik,
und auf Konzerte ging ich erst recht noch nicht. Ich war auf Anhieb
begeistert, auch wenn ich nicht verstand, um was es in dem Lied ging.
Doch ähnlich wie später Sultans of Swing von den Dire
Straits war es wie eine Initialzündung. Deep Purple hieß die Band,
erfuhr ich. Als ich dann zum Konzertgänger wurde, noch nicht ahnend,
dass das jahrzehntelang so bleiben sollte, wollte ich diese Band
natürlich unbedingt auf der Bühne sehen. Doch Pech gehabt, Deep
Purple hatte sich bereits 1976 aufgelöst. Schweren Herzens
akzeptierte ich, dass es mir niemals vergönnt sein würde, die
Musiker und dieses Stück live zu erleben.
Setlist: 1. Time for Bedlam / 2. Fireball / 3. Bloodsucker / 4. Strange Kind of Woman / 5. Johnny's Band / 6. Uncommon Man / 7. The Surprising / 8. Lazy / 9. Birds of Prey / 10. Hell to Pay / 11. Keyboard Solo / 12. Perfect Strangers / 13. Space Truckin' / 14. Smoke on the Water / 15. Hush / 16. Bass Solo / 17. Black Night.
Im Jahr 1984 war ich bei der Bundeswehr
und hatte bereits einige Konzerte hinter mir. An einen Auftritt von
Deep Purple dachte ich da längst nicht mehr. Wie denn auch?
Schließlich existierte die Band seit acht Jahren nicht mehr. Dann
berichteten die Kölner Tageszeitungen, die Rocklegenden hätten sich
wieder zusammengerauft und ein neues Album sowie eine ausgedehnte
Tour ständen auf dem Programm. Ich erinnere mich an ein
Preisausschreiben. Ich glaube, es war im Express, aber die Erinnerung
könnte mich trügen. Es galt zu raten, welche der alten Stücke die
wiederformierte Band auf ihrer Konzertreise spielen würde.
Ein neues Album, die Vorstellung fand
ich nett. Da ich aber inzwischen von „Machine Head“, „In Rock“,
„Fireball“ und dem Live-Meisterwerk „Made in Japan“ infiziert
war, erwartete ich keinen großen Wurf. Was sich als Irrtum erweisen
sollte, denn das Reunion-Album „Perfect Strangers“ zählt für
mich zu den besten Purple-Platten. Ungleich mehr als auf die Scheibe
freute ich mich jedoch auf die Tour. Mein Jahre zuvor gehegter und
schließlich ad acta gelegter Traum schien in Erfüllung zu gehen.
1985 war die Band auf Tour, und sie spielten ein Open Air auf dem
Maimarktgelände in Mannheim. Vermutlich gab es kein Konzert in
meiner Nähe, sonst wäre ich nicht nach Mannheim gefahren, per
Anhalter, wenn ich mich recht entsinne. Oder doch mit der Bahn? Ich
weiß es nicht mehr. Jedenfalls hätte mich nichts davon abhalten
können.
Vor den Headlinern traten vier Bands
auf: Meat Loaf, Mountain, Roger Chapman und die Lokalmatadoren Rodgau
Monotones. Gleichwohl teils klingende Namen, dürften mir die
Vorgruppen ziemlich egal gewesen sein. Ebenso dass es, so meine ich
mich zu erinnern, über weite Strecken des Tages regnete. Es war der
29. Juni und mein erstes, jahrelang nicht für möglich gehaltenes
Deep Purple-Konzert. Zwei Jahre später sah ich sie in der alten,
heute längst nicht mehr existenten Kölner Sporthalle und in den folgenden
drei Dekaden immer mal wieder, zuletzt 2015 in der Arena in
Oberhausen.
Vor wenigen Monaten wurde dann ein neues
Album angekündigt. Bei dem Titel „inFinit“ schossen die
Spekulationen über ein bevorstehendes Ende der Band ins Kraut. Zudem
wurde die anstehende Welttournee als „The Long Goodbye Tour“
angekündigt. Verdenken könnte man den altgedienten Recken den
Rückzug ins Privatleben nicht, schließlich sind sie um die Siebzig.
In einem Interview in der April-Ausgabe des Musikmagazins Classic
Rock und auch an anderer Stelle relativierte Schlagzeuger Ian Paice,
der übrigens als Kind zwei Jahre in Köln lebte, die
schlimmsten Befürchtungen. Zwar sei das Ende der Band unvermeidlich,
doch auch wenn dies die letzte ausgedehnte Welttour sei, können die
Musiker sich durchaus vorstellen, kleinere Reisen mit wenigen
Auftritten in verschiedenen Kontinenten zu unternehmen. Nicht mal ein
weiteres Album schließt der Drummer kategorisch aus. Voraussetzung sei
natürlich, dass sie alle gesund blieben.
Nun hielt das Hardrock-Flaggschiff in
der KölnArena Einzug. Es war das erste Mal, dass ich Deep Purple an diesem Auftrittsort erlebte. Sie begannen mit Time for Bedlam, einem von vier
Songs des neuen Albums, die zeigten, dass sich die aktuellen Stücke
hinter den Klassikern nicht zu verstecken brauchen. Die folgten dann
mit Fireball, Bloodsucker und Strange Kind of Woman in rascher Folge.
Ian Paice und Bassist Roger Glover spielten beherzt wie seit fast
fünfzig Jahren. Ian Gillan, bei dem ich immer fürchte, dass die
Stimme versagt, belehrte mich zum wiederholten Mal eines besseren. Gitarrist Steve Morse sowie Keyboarder Don Airey sind schon lange
viel mehr als bloßer Ersatz für Ritchie Blackmore und Jon Lord –
auch wenn diese beiden im Line Up der Band für mich unerreicht
bleiben. Morse ist ein hervorragender Gitarrist, und Aireys
ausgedehntes Solo erinnerte an Glanzzeiten des großen Jon Lord. Da
standen fünf wunderbare, fünf beseelte Musiker auf der Bühne, die sich ihres
Könnens und ihrer Fähigkeiten bewusst sind, die nichts mehr
beweisen müssen und vielleicht gerade deswegen umso mehr Spaß an ihrem eigenen Spiel haben.
Es entwickelte sich ein Parforceritt
durch die Jahrzehnte und durch die verschiedenen Schaffensphasen der
Band. Als Perfect Strangers vom Wiedervereinigungsalbum
erklang, ahnte man, dass es dem Finale entgegengeht, das dann mit
Smoke on the Water, wie könnte es anders sein, seinen
Höhepunkt erreichte. Lautstark wurde der große Klassiker aus mehreren
tausend Kehlen mitgesungen. Als Zugabe gab es dann wie von mir
erwartet Hush vom allerersten Album von 1968 und schlussendlich das
abermals von den Fans mitgesungene Black Night.
Keine Frage, Deep Purple präsentierten
sich noch einmal wie zu besten Zeiten. Ich kann mir nicht vorstellen,
dass sie wirklich aufhören. Dazu sind sie zu spielfreudig, zu sehr
voller Energie und einfach noch viel zu gut. Dieses Konzert wäre
zwar ein würdiger Abschluss für mich, aber Ian Paice's
zurückhaltende Andeutungen im Interview lassen mich hoffen, dass es
das noch nicht war mit Deep Purple. Ansonsten ginge für mich
wirklich eine Ära zu Ende. Aber mindestens einmal möchte ich gern noch
– nun ja, es steht in der Überschrift.
Setlist: 1. Time for Bedlam / 2. Fireball / 3. Bloodsucker / 4. Strange Kind of Woman / 5. Johnny's Band / 6. Uncommon Man / 7. The Surprising / 8. Lazy / 9. Birds of Prey / 10. Hell to Pay / 11. Keyboard Solo / 12. Perfect Strangers / 13. Space Truckin' / 14. Smoke on the Water / 15. Hush / 16. Bass Solo / 17. Black Night.
Labels:
Deep Purple,
KölnArena,
Konzert,
Musik,
Rockmusik
Abonnieren
Posts (Atom)














