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Sonntag, 7. Oktober 2018

Beim großen Drachen Prok!

„Er läuft und läuft und läuft“ – so hieß es in den Sechziger Jahren in einem Werbespot für den VW Käfer. Die Science-Fiction-Serie Ren Dhark stammt ebenfalls aus den Sechziger Jahren, und auch sie läuft und läuft und läuft.
 
An die Langlebigkeit der Serie, für die ich mittlerweile seit achtzehn Jahren als Teamautor schreibe, muss ich jedesmal denken, wenn ich die Arbeit an einem weiteren Manuskript abgeschlossen habe. So wie jetzt auch wieder, als ich meinen fertigen Beitrag für Ren Dhark 80 an den Herausgeber und Exposé-Autor Ben B. Black schickte.
 
In meiner Geschichte führe ich ein neues Volk in die Handlung ein, speziell einen vierzehnjährigen Jungen, der sich mit seinem Vater auf eine große Reise begibt. Dabei bedienen sie sich zwar einer Flugmaschine, es handelt sich jedoch nicht um ein modernes Raumschiff, sondern um ein klassisches Luftschiff.
 
Der Expokrat hatte eine nette Idee, bei der ich anfangs ein wenig unschlüssig war, wie ich sie umsetzen soll. Ich hoffe, es ist mir leidlich gut gelungen. Zusätzlich zu der klassischen SF-Geschichte gibt es in Wiedersehen mit Taret Londok einen Hauch von Steampunk und eine Prise Drachenblut.

Samstag, 22. September 2018

Die Promet auf den Spuren der Vergangenheit

Ich habe ein weiteres Manuskript für Raumschiff Promet fertiggestellt. Band 22 trägt den Titel Die Tragödie von Gij und schließt einen Dreierblock aus meiner Feder ab. Der Roman wird zusammen mit den Nummern 20 und 21, Das Attentat sowie Flucht aus der Terrorstadt, zur nächsten Intercomic erscheinen.

Die Besatzung der Promet folgt der Spur des Moraners Yu Kodas, die dieser vor anderthalb Jahrtausenden hinterlassen hat. Dabei stoßen die Raumfahrer um Peet Orell und Arn Borul auf eine archaische Welt, deren nomadisierende Bewohner von einer geheimnisvollen Macht manipuliert werden. Die Geschichte spielt zum einen im Jahr 746 und 748 n. Chr. auf der Erde in China und zum anderen im Jahr 2090 in den Weiten der Milchstraße.

Das Titelbild, einmal mehr aus der Hinterlassenschaft des Künstlers Rudolf Sieber-Lonati stammend, liegt mir inzwischen auch vor. So sieht es aus:


Dienstag, 18. September 2018

Ian und Nene unter Piraten

Die Fertigstellung meines jüngsten Manuskripts hat mir wieder einmal eindringlich vor Augen geführt, wie die Zeit verfliegt - oder wie man sich das doch zumindest einbildet. Ich habe nämlich vor ein paar Tagen die Arbeit an meinen nunmehr schon zweiten Roman für die im Passauer Bildner-Verlag erscheinende Biomia-Buchreihe abgeschlossen. Für diejenigen, die damit nichts anfangen können: Es handelt sich um Romanabenteuer in der Spielewelt Minecraft.

Jedenfalls wollte mir mein Unterbewusstsein weismachen, wie schnell das doch gegangen war von den ersten Gesprächen bis zur Abgabe meines zweiten Romanmanuskripts. In Wirklichkeit ist jedoch mehr Zeit verstrichen, als es mir vorkam. Zum persönlichen Beschnuppern und Kennenlernen traf ich mich nämlich mit dem Verleger Christian Bildner am Rande der Frankfurter Buchmesse 2017, und das ist fast schon wieder ein Jahr her.

Davor hatte ich allerdings schon schriftlichen und telefonischen Kontakt mit Andreas Zintzsch, dem Projektleiter für die Biomia-Romane. Andreas war es auch, der mich in die Minecraft-Welt einführte, mich mit Tipps und Ratschlägen versorgte und mir einen langen Spieleabend bescherte. Auf diesem Weg noch einmal vielen Dank dafür, Andy. Gleiches gilt natürlich auch für Gustav Gaisbauer, der den Kontakt zwischen dem Bildner-Verlag und mir überhaupt erst ankurbelte.

Ein paar Worte zum Inhalt kann ich schon verlieren: Ian, der jugendliche Held der Geschichte, ist immer noch gefangen in der Welt von Minecraft, in der alles und jedes eine quadratische Form besitzt. Mit Unterstützung der kessen Nene und im Kampf gegen seinen Widersacher Olys sucht Ian nach den geheimnisvollen Büchern, die ihm einen Weg in seine wahre Welt zeigen können. Bei ihrer Suche bekommen es die Gefährten diesmal nicht nur mit Zombies, Creepern und Skelettreitern zu tun, sondern zudem mit der verwegenen Piratenhorde des Captain Kidd.

Ich selbst stehe ja auf Piratengeschichten. Die Schatzinsel ist für mich immer noch eine der schönen Abenteuergeschichten überhaupt. So hat mir das Schreiben an Die Verdammten der Knocheninsel eine herrliche Freude bereitet. Der Titel für den Folgeroman steht auch schon fest, den verrate ich an dieser Stelle aber noch nicht. Dafür kann ich jedoch schon das Titelband für Band 4 präsentieren. Hier ist es:



Mittwoch, 29. August 2018

Payntors Weg

Wir schreiben den 8. Dezember 2088. Ein Mann sitzt in einer Spelunke und trinkt Canadian Club. Auf den Tag genau vor 120 Jahren ist das legendäre Musikalbum Beggars Banquet der nicht minder legendären Rolling Stones erschienen. Die Musikwelt begeht das Jubiläum, und der am Tresen hockende Mann hört Street Fighting Man.

Nein, ich kann nicht in die Zukunft sehen, sondern habe eine Kurzgeschichte für Raumschiff Promet geschrieben, in der die oben beschriebene Szene vorkommt. Die Story kommt zusätzlich zum ebenfalls aus meiner Feder stammenden Jubiläumsroman, dem 20. Band der Promet-Neuschreibung, der im November erscheinen wird. Der Roman trägt den Titel Das Attentat, die Erzählung heißt Payntors Weg.

Leser von Raumschiff Promet wissen somit schon, um wen sich die Geschichte dreht, nämlich um Enders Payntor, den dem Alkohol nicht abgeneigten Spezialisten für besondere Fälle. Ich habe die Figur in Band 19 eingeführt, und nach weiteren Auftritten in Band 20 und 21 ist sie mir bereits an Herz gewachsen. Die Kurzgeschichte schildert die erste Begegnung von Payntor und Theodor Crook, dem Werkschutzleiter der HTO.

Montag, 13. August 2018

Die Promet und der Gravitationslinseneffekt

Es wird wissenschaftlich. Dass Licht von großen Massen abgelenkt wird, ist bekannt. Dies geschieht durch Sterne ebenso wie durch Galaxien oder andere astronomische Objekte. In der Astronomie gibt es den Begriff des Gravitationslinseneffekts. Wenn man eine Lichtquelle beobachtet, die hinter einem massereichen Objekt liegt, dessen Schwerkraft das Licht ablenkt, so wirkt die Gravitation ähnlich wie eine optische Linse das täglichen Gebrauchs. Sie gaukelt dem Beobachter die beobachtete Quelle an einem anderen als dem realen Ort vor. Sprich: man sieht die Quelle dort, wo sie sich tatsächlich gar nicht befindet.

Was das mit Promet zu tun hat? Ich bin eben mit der Überarbeitung meines Manuskripts für Raumschiff Promet 21, Titel Flucht aus der Terrorstadt, fertig geworden und habe dieses an den Exposé-Autor Gerd Lange geschickt. In dem Roman spielt der oben genannte Gravitationslinseneffekt eine wichtige Rolle. Peet Orell und seine Freunde werden nämlich von einem solchen Objekt genarrt und begeben sich auf einen Raumflug über eine Strecke von 12.000 Lichtjahren. Am Ziel werden sie nicht nur mit der titelgebenden Terrorstadt konfrontiert, sie machen auch die Bekanntschaft eines faszinierenden Wesens. Sie lernen Khuur kennen, den Letzten seines Volkes.

Mittwoch, 8. August 2018

Hetzjagd durchs Telin-Imperium

Ich habe die Arbeit an Ren Dhark 412 abgeschlossen. Der Teilroman ist vorgesehen für das 79. Buch von Weg ins Weltall, das den vielsagenden Titel Der Seuchenbringer tragen wird. Eifrige Dhark-Leser können sich nun sicher schon denken, um wen es sich bei demjenigen mit dem wenig schmeichelhaften Namen handelt.

Nicht denken können werden sie sich hingegen, wozu diese Figur noch fähig ist. Der Kommandant des Ringraumers Point of und seine Getreuen wissen es auch nicht. Sie werden unversehens mit einem Vorgang konfrontiert, den sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt hätten und der sie vor eine erschreckende Tatsache stellt. Aber Ren Dhark wäre nicht Ren Dhark, wenn er sich nicht auch dieser für ihn neuen und überhaupt einzigartigen Situation stellen würde.

Der Commander der Planeten bekommt in diesem Roman einen neuen Verbündeten an die Seite gestellt. Um wen es sich handelt, verrate ich nicht. Ein bisschen Überraschung muss ja auch sein. Zudem tritt ein legendäres Waffensystem der Mysterious in Aktion. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in meinen Dhark-Beiträgen schon einmal mit dieser Waffe gearbeitet habe.

Auf jeden Fall gestattete es die Exposé-Vorgabe nicht nur, dass ich es reichlich krachen lassen kann, sie machte es sogar zwingend erforderlich. Wer auf Action und Raumschlachten steht, der wird, so viel kann ich voraussagen, bestens bedient.

Freitag, 6. Juli 2018

Sigurds erste Reise

Sigurd war der erste Comic-Held, den Hansrudi Wäscher in den Fünfziger Jahren für den Lehning-Verlag aus der Taufe hob. Im Oktober 1953, also vor sage und schreibe 65 Jahren, betrat der blonde Recke mit der Haartolle die deutschsprachige Comicszene, und das gleich mit durchschlagendem Erfolg. Sigurd ist nicht nur die älteste, sondern die bis heute bekannteste Wäscher-Figur, deren Abenteuer ihr Erfinder zunächst in 324 Piccolos schilderte. Diese klassische erste Phase von Sigurd dauerte bis im Februar 1960 an.
 
Nun endlich, mehr als ein halbes Jahrhundert später, schickt sich auch Sigurd an, in literarischer Form das Licht der Welt zu erblicken. Peter Hopf, der sich mit den in seinem Verlag erscheinenden Romanadaptionen der Wäscher-Comics seit Jahren einen Namen gemacht hat, bringt künftig auch die Sigurd-Geschichten in Romanform heraus. Man mag sich fragen, weshalb das mit der beliebtesten Wäscher-Figur erst nach Tibor und Nick, nach Bob & Ben und Roy Stark geschieht. Die Antwort ist simpel: Die Rechte an Sigurd waren schlicht und einfach nicht frei. Sie lagen bis vor Kurzem in den Händen einer Filmgesellschaft. Als sie endlich frei wurden, schlug Peter Hopf sofort zu.
 
Gestern habe ich die Schreibarbeit am ersten Sigurd-Roman abgeschlossen. Das Manuskript ist ziemlich umfangreich geworden, umfangreicher, als ich vor Schreibbeginn dachte. Dabei hatte ich mit gewissen Widrigkeiten zu kämpfen. In der Frühzeit von Sigurd ließ Hansrudi Wäscher ein wenig die stringente Handlungsführung vermissen. Phasenweise gewann man beim ersten Abenteuer den Eindruck einer Aneinanderreihung von kürzeren Einzelgeschichten, denen ein wenig das verbindende Element fehlte – gleichwohl ein sagenumwobener Schatz den roten Faden bildet. Ich habe mich beim Schreiben bemüht, den Romancharakter stärker hervorzuheben als in den Piccolos.
 
In der Geschichte lernt Sigurd seine künftigen Weggefährten kennen. Das ist zum einen der jugendliche Cassim und zum anderen Junker Bodo, zunächst Sigurds Feind, der jedoch schnell zu einem treuen Freund wird. Bei der Suche nach dem legendären Schatz König Ringangs und dem Schwert, das seinen Träger angeblich unbesiegbar macht, trifft Sigurd gleich auf mehrere finstere Feinde, die er bezwingen muss.
 
Das Schreiben dauerte länger als ursprünglich von mir einkalkuliert. Dazu trug auch bei, dass ich die eine oder andere Szene im Verlauf der Geschichte noch einmal umschreiben musste, weil sich sonst Logiklöcher aufgetan hätten, denen Herr Wäscher offenbar nicht allzu viel Bedeutung beimaß. Dennoch hat die Arbeit am ersten Sigurd-Roman, den die Welt sehen wird, viel Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt schon wie Hulle auf das fertige Buch, das voraussichtlich im September erscheinen wird.
 
Der Vollständigkeit halber seien die Piccolos aufgezählt, die die Comicvorlage für den Roman bildeten: 1 Die Falle, 2 In letzter Minute, 3 Haggard, der Räuber, 4 Tödliches Gold, 5 Gaspards Verrat, 6 Duell im Tal der Nebel, 7 Die Wächterin vom Feuersee, 8 Weg durch die Hölle, 9 Der Schatz, 10 In Sklavenketten, 11 Hongo, der Teufel, 12 Der Schiffbruch, 13 Gefahren der Wälder, 14 Grausame Rache, 15 List gegen List, 16 Gefährliche Jagd, 17 Kampf zwischen Himmel und Erde, 18 Die Schlangenhöhle, 19 Gefängnis des Satans, 20 Irrgarten des Todes.
 

Dienstag, 26. Juni 2018

Vormarsch der Isolationisten

Es geht weiter mit Raumschiff Promet, ich habe nämlich die Arbeit am zwanzigsten Band der Neuschreibung der klassischen Abenteuer abgeschlossen. Das Exposé habe ich diesmal nicht selbst geschrieben. Es stammt von Gerd Lange, bei dem ich mich an dieser Stelle dafür bedanken möchte. Seine Mitarbeit bei Promet stellt für mich eine nicht zu unterschätzende zeitliche Entlastung dar. Gerds Exposés für die nächsten Bände liegen bereits vor, was mich freut.

Zusätzlich zum klassischen Inhalt der Romane aus den frühen Siebziger Jahren finden bekanntlich auch neue Handlungselemente Einzug in die Geschichten. So habe ich im neuesten Manuskript den Handlungsstrang um die Isolationisten von "Terra den Terranern" fortgesetzt. Aus Angst vor Außerirdischen wie dem Moraner Arn Borul erhält die nationalistische Gruppierung weltweit Zulauf, ein Phänomen, mit dem sich auch Peet Orell und seine Freunde von der Promet herumschlagen müssen. In diesem Roman erleben die Raumfahrer der HTO die tödliche Seite der Bestrebungen, alle Fremden von der Erde fernzuhalten.

Der endgültige Romantitel steht noch nicht fest. Ich habe zwei passende Titel vorgeschlagen und kann mich noch nicht recht entscheiden, welcher schlussendlich auf dem Cover stehen wird. Fest steht hingegen der Erscheinungstermin für das Taschenbuch, das übrigens mein 24. Romanbeitrag für Raumschiff Promet ist. Es kommt rechtzeitig zur Anfang November stattfindenden Intercomic-Messe in Köln heraus.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Die Biologin und der Flashpilot

Wir schreiben den September 2073, und Ren Dhark ist in der Milchstraße unterwegs. Dhark und seine Getreuen von der Point of suchen nach dem geheimnisvollen Kharamak, der mit seinen tödlich verlaufenden Virenangriffen bereits die Bewohner mehrerer Welten auf dem Gewissen hat. Die Spur führt gleich zu zwei Völkern, mit denen die Terraner schon in der Vergangenheit zu tun hatten, und das nicht im besten Sinne. Bei beiden ergab sich für mich die Möglichkeit, neue Figuren in die Handlung einzuführen.
 
Ich habe die Arbeit an meinem Romanteil für Ren Dhark 78 abgeschlossen. An einem Handlungsschauplatz bot sich mir die Gelegenheit, Rani Atawa und Pjetr Wonzeff in den Mittelpunkt der Geschehnisse zu stellen, beziehungsweise die dramatischen Ereignisse aus ihrer beider Perspektive zu schildern. Seit ich der zum Kreis der Unsterblichen gehörenden Biologin und dem Flashpiloten vor ein paar Bänden ein Techtelmechtel angedichtet habe, entwickeln die beiden Figuren ein gewisses Eigenleben, zumindest in meinen Romanbeiträgen. Das hatte ich ursprünglich gar nicht so geplant, aber mir gefällt die Richtung, in die es mit der Inderin und dem Ukrainer geht. Da Rani unsterblich ist, Pjetr hingegen nicht und zudem nichts von der Unsterblichkeit seiner Gefährtin weiß, sind Konflikte zwangsläufig vorprogrammiert.
 
Einen kleinen Gag habe ich mir zudem in der Handlung erlaubt. Er steht in Zusammenhang mit dem bei den Lesern sehr beliebten Ingenieur Chris Shanton, der auch zu meinen persönlichen Lieblingsfiguren gehört. In einer Szene mit Shanton und seinem Roboterhund Jimmy nehme ich Bezug auf einen anderen in der Science Fiction äußerst bekannten Ingenieur: Scotty! Die Leser von Ren Dhark dürfen sich überraschen lassen. Das Buch mit Titel Die letzten Menschen von Babylon wird voraussichtlich im Oktober erscheinen.

Donnerstag, 26. April 2018

Kharamak und der Tod

Ich komme erst jetzt dazu, zu erwähnen, dass ich die Arbeit am nächsten Ren Dhark abgeschlossen habe. Zum Verdruss des Exposé-Autors - und zu dem meinen nicht minder! - musste ich die Arbeit für ein paar Tage unterbrechen, da mich eine fiese Unpässlichkeit umwarf. Inzwischen ist aber alles wieder in Ordnung. Ich bin wohlauf und stecke mitten in der Schreibarbeit für eine andere Serie. In der klirren die Schwerter.

Im Mittelpunkt der Ereignisse von Ren Dhark 77 indes steht weiterhin der geheimnisvolle Händler Kharamak, auch wenn dieser in der Handlung meines Romans persönlich gar nicht auftritt. Doch sein Wirken, auf das sich Ren Dhark und seine Freunde keinen Reim machen können, zieht immer größere Kreise. Ohne damit allzu viel zu verraten, kann ich den Buchtitel nennen. Er wird Seuchenherd Milchstraße lauten.

Donnerstag, 8. März 2018

Wo steckt eigentlich Bert Stranger?

Mein diese Woche beendetes Ren Dhark-Manuskript mit der laufenden Nummer 405 für Buch 76 hat Überlänge. Nach der Fertigstellung der ersten Version wollte ich unbedingt noch eine Szene einbauen, was ich nach Rücksprache mit Ben B. Black dann auch tat. Der Expokrat ist nicht böse wegen des zusätzlichen Materials, und ich konnte einen von mir selbst eröffneten Handlungsfaden fortsetzen, dessen offener Stand mir nicht behagte.
 
Bei der rasanten Handlung in der Milchstraße, die sich unter anderem um den Strippenzieher Kharamak dreht, beginnt die Erinnerung an die Abenteuer in der Verlorenen Galaxis Voktar in meinem Kopf schon ein wenig zu verblassen. Man ist beim Schreiben schon auf ganz andere Schauplätze und Figuren eingestellt. Ist ein Handlungsabschnitt beendet, stürzt man sich bei der Arbeit gedanklich halt voll und ganz auf das neue Szenario und heftet die vorangegangenen Reisen durch NGK 3109 irgendwo im Hinterkopf ab.
 
Das neue Szenario indes hat es in sich. Begleitet von Judd Farells Raumsoldaten und einigen Cyborgs begibt sich Ren Dhark auf eine seuchengeschüttelte Welt, auf der er auf eindringliche Weise mit dem Tod konfrontiert wird. Die Mission, bei der Dhark gewisse Informationen zu erhalten hofft, steht von Anfang an unter keinem guten Stern.
 
In meinem just erschienenen Sonderband Bollwerk der Worgun wird von Klatschtante KC Claire die Frage aufgeworfen, an welchem Ort der Galaxis sich derzeit eigentlich Terra Press-Starreporter Bert Stranger herumtreibt. In den anstehenden Büchern nehmen wir uns unter anderem auch des Kugelblitzes an, der, wie schon in Bollwerk der Worgun angedeutet, einem uralten Geheimnis auf der Spur ist. Was Makrito, wie der Titel von Band 76 lautet, mit all dem zu tun hat, verrate ich natürlich noch nicht.

Samstag, 27. Januar 2018

Neues Projekt abgeschlossen

Neues Jahr, neues Projekt. Für 2018 stimmt das, denn an einem ebensolchen habe ich kürzlich die Arbeit beendet. Dabei handelt es sich für mich tatsächlich um ein ganz neues Projekt, und das gleich aus zwei Gründen: Zum einen war es mein erster Beitrag für diese Serie, zum anderen handelt es sich um mein erstes Hineinriechen in dieses Genre überhaupt. Wobei ich mir noch nicht einmal sicher bin, ob Genre in dem Fall zutrifft. Mir fällt aber keine andere Bezeichnung ein.

Das Manuskript habe ich vor wenigen Tagen an den Verlag geschickt. Womit ich gleich bei der nächsten Premiere bin, denn es ist meine erste Arbeit für diesen Verlag. Nun warte ich auf die Reaktion. Da ich in dem Romanbereich bislang überhaupt nicht tätig war und mich offen gestanden kein bisschen damit auskannte, ist die Spannung hoch. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich an dieser Stelle darüber berichten.

Sonntag, 31. Dezember 2017

Ren Dhark 400

Kurz nach Weihnachten und damit rechtzeitig zum Jahresende habe ich die Arbeit am letzten Manuskript 2017 abgeschlossen. Es handelt sich dabei um einen weiteren Beitrag für Ren Dhark, und zwar für das 75. Buch von Weg ins Weltall. Das Exposé trägt die Nummer 400, der Roman ist also der Vierhundertste der Fortsetzungen - und ich meine damit nur die Hauptserie ohne Berücksichtigung der Sonderbände und der Spin-off-Serien.

Zur Erinnerung: Kurt Brands ursprüngliche klassische Abenteuer brachten es in den Sechziger Jahren gerade einmal auf 98 Hefte. Wir haben diese Zahl also bereits um ein Mehrfaches übertroffen. Eine Leistung, auf die das Ren Dhark-Team des 21. Jahrhunderts mit Recht stolz sein darf, finde ich.

Im Mittelpunkt der Handlung steht einerseits der gutmütige Händler Kharamak und andererseits ein Volk, das auch mal wieder einen Auftritt verdient hat. Der Handlungsschauplatz liegt im Randbereich unserer Galaxis,  und die Geschichte spielt unmittelbar nach der Rückkehr Ren Dharks aus Voktar.

Mittwoch, 29. November 2017

Falk und der Einäugige Tarsus

Heute habe ich die Schreibarbeit an einem weiteren Falk-Roman abgeschlossen. Damit habe ich Hansrudi Wäschers erste Falk-Serie für den Lehning-Verlag und den großen Handlungsbogen um die Reise von Falk und Bingo nach Süden vollständig in Romanform gebracht. Wir erinnern uns: die Freunde sind Richtung Orient aufgebrochen, weil Bingo einige für seine Zaubertricks erforderliche Ingredienzien ausgegangen sind. Der einzige Ort, wo sich der Gaukler Ersatz beschaffen kann, ist das sagenumwobene Morgenland. Ob die beiden Ritter ihr Ziel erreichen, lasse ich dahingestellt.
 
Die bunte Geschichte hat wieder einiges zu bieten. Die Freunde bekommen es nämlich mit Sklavenhändlern, Piraten und einem einäugigen Tyrannen zu tun. Die schmutzigen Geschäfte eines Schurken in der Maske eines Biedermannes kommen Falk und Bingo teuer zu stehen, als sie sich unversehens in der Rolle von Gefangenen wiederfinden. Nach dem in Band 3 (In Fürst Ortwins Gewalt) geschilderten Abenteuer mit dem Seeadler kehrt Falk in Band zur Seefahrt und aufs Meer zurück.
 
Für Wäscher-Fans hier noch die Auflistung der für den Roman verwendeten Piccolos: 148 Hinter der Wegbiegung, 149 Ohne Gnade, 150 Die Falle am Schluchtausgang, 151 Wir kämpfen uns durch, 152 Kurz vor Morgengrauen, 153 Verraten und verkauft, 154 Der schlaue Sargmacher, 155 Besuch in der Nacht, 156 Flucht in den Tod, 157 Versenkt, 158 Die Insel der Hoffnungslosen, 159 König Bingo der Erste, 160 Gehen sie in die Falle, 161 Die Mehrheit ist dagegen, 162 Die Katastrophe, 163 Der Verräter, 164 Lebt wohl, Freunde.


Samstag, 11. November 2017

Erinnerungslücken

Ren Dhark und seine Gefährten von der Point of bringen allmählich Licht in die undurchsichtigen Ereignisse, die die Raumfahrer seit einem halben Jahr durch die Zwerggalaxis Voktar begleiten. Es deutet sich sogar - wer hätte das erwartet? - eine Möglichkeit an, wie unsere liebsten Weltraumhelden heim in die Milchstraße gelangen können. Eine Option wäre der Weg, auf dem Arc Doorn, Chris Shanton und Amy Stewart aus der uralten Anlage unter dem Titicacasee nach Voktar verschlagen wurden, nämlich mittels der grünen Technologie. Diesen Weg in umgekehrter Richtung zu beschreiten, würde jedoch bedeuten, die Point of aufzugeben und für alle Zeiten in der Zwerggalaxis zurückzulassen.

Inwieweit das nun eine falsche Fährte ist, sei einmal dahingestellt. Die Leser dürfen gern spekulieren. Ren Dhark und seine Freunde brauchen über gewisse Hintergründe jedenfalls nicht länger zu spekulieren, denn sie erhalten handfeste Informationen, die gleichermaßen faszinierend wie erschreckend ausfallen. Den Raumfahrern von der Erde erschließen sich kosmische Zusammenhänge, die sich über einhunderttausend Jahre und mehrere Galaxien erstrecken. Eine besondere Rolle bei den Erkenntnissen spielt Malk Katuhl. Als weitere heiße Eisen für die Menschen erweisen sich die INSTANZ von Erron-2 sowie Kharamak.

Der geneigte Leser meines Blogs merkt, ich habe die Arbeit an einem weiteren Roman für Ren Dhark abgeschlossen. Dabei hatte ich das Vergnügen, eine neue Figur in die Handlung einzuführen. Es handelt sich um keine Wegwerffigur, die nur in diesem Roman auftritt. Ganz im Gegenteil, sie wird uns und die Dhark-Leser in den nächsten Monaten noch schwer beschäftigen. Besagte Figur entsprang Nina Morawietz' Einfallsreichtum, und ich finde sie klasse. Ren Dhark - Weg ins Weltall 74 wird den Titel Malk Katuhl tragen. Wer oder was das ist, verrate ich nicht. Die Auflösung gibt es im Februar 2018, wenn das neue Buch erscheint. Ich habe es übrigens gemeinsam mit Nina und Jan Gardemann verfasst

Freitag, 20. Oktober 2017

Die Worgun vor 150.000 Jahren

Bekanntlich erscheinen neben der Ren Dhark-Hauptserie jährlich drei Sonderbände, in denen abgeschlossene Geschichten aus dem Dhark-Kosmos erzählt werden. Im Gegensatz zur Hauptserie, für die der Exposé-Autor die Handlungsvorgaben verfasst, schreiben die Autoren die Expos für ihre Sonderbände selbst. Mit Das Rätsel von Hallwa ist gerade Band 35 aus der Feder von Nina Morawietz erschienen. Davor erblickten Jan Gardemanns Roman Iondrus Suche und Andreas Zwengels Beitrag Willkommen im Dagmeer! das Licht der Welt. Nun bin ich also wieder an der Reihe.

Das Exposé für meinen kommenden Sonderband erarbeitete ich bereits vor einigen Monaten. Schon damals war mir klar, dass der Roman eine ziemliche Menge Material enthalten wird, da er nicht nur mehrere Handlungsebenen aufweist, sondern auch in verschiedenen Zeitepochen spielt. Ich fand das jedoch nicht schlimm. Lieber zu viel Material als zu wenig. Tatsächlich passiert es mir zuweilen, dass ich am Ende eines Romanmanuskripts nicht genug Anschläge zusammen habe. Es gibt dann zwei Möglichkeiten. Entweder baue ich eine bereits bestehende Szene aus, indem ich Beschreibungen und Handlungsfacetten erweitere, manchmal auch Dialoge aufpeppe. Oder ich verfasse eine zusätzliche Szene. Bei Sonderband 36, so vermutete ich, wird das sicher nicht nötig werden.
 
Meine Annahme bestätigte sich beim Schreiben des Romans. Ich stellte schnell fest, dass das Expo eine Menge hergibt. Bei manchen Szenen musste ich mich regelrecht bremsen, um sie nicht zu lang werden zu lassen. Je weiter das Manuskript voranschritt, desto knapper wurde der Platz. Ich entschied mich schweren Herzens, geplante Szenen mit dem Nogk-Herrscher Charaua und dem Roboterhund Jimmy ganz aus der Handlung zu lassen. Am Ende kam ich dennoch nicht hin, und Teile der Handlung zu kürzen wäre mir schwergefallen. Nach einem Telefonat mit Chefredakteur Ben. B. Black fiel mir ein Stein vom Herzen. Ich hatte freie Hand, den Text umfangreicher zu gestalten, sodass der Roman länger ausfallen wird als sonst. Das wird sich allerdings nicht in einer geänderten Seitenzahl bemerkbar machen, die bleibt nämlich gleich, sondern in einem engeren oder etwas kleineren Druck.
 
In meinem Roman tauche ich tief in die Serienvergangenheit ein. Die Hintergründe für die eigentliche Geschichte ereigneten sich nämlich vor 150.000 Jahren. Damals tobte in der Milchstraße ein Krieg, in dessen Verlauf das Bollwerk der Worgun, so auch der Romantitel, entstand. Der eigentliche Roman spielt dann kurz nach der Rückkehr der POINT OF aus der Zwerggalaxis Voktar, jenem Zyklusfinale also, das den Lesern in der Hauptserie erst noch bevorsteht. Was aber kein Widerspruch ist, da mein Sonderband erst im kommenden Februar erscheint.
 
Einen kurzen Ausblick kann ich geben, ohne dabei viel zu verraten. Terence Wallis begeht den fünfzehnten Jahrestag der Entdeckung Edens mit ausgedehnten Feierlichkeiten, zu denen Vertreter verschiedener Planeten eingeladen sind. Demzufolge tauchen in der Handlung eine Menge bekannte Figuren auf. Im Zentrum der Geschichte stehen die Prospektoren Art und Jane Hooker, Klatschtante Claire und der Multimutant Chris Nev. Großen Spaß bereitete mir die Möglichkeit, endlich mal wieder die Nomaden Pakk Raff und Priff Dozz mit starken Auftritten einbauen zu können. Doch nicht alle überleben die dramatischen Ereignisse, die sich rund um das Solaris-System und an einem anderen Handlungsschauplatz abspielen.

Montag, 2. Oktober 2017

Enthüllungen in Voktar

Zusammenhänge enthüllen sich, und lose Fäden werden zusammengeführt. Damit werden einige Fragen beantwortet, die Ren Dhark-Leser in letzter Zeit beschäftigten und die immer wieder gestellt wurden. Es wird sogar der Zusammenhang zwischen Handlungselementen erkennbar, wo man nicht unbedingt einen solchen erwarten musste, und doch bildet er die Grundlage für dramatische Ereignisse, die in der Handlung erst Jahrtausende später eintraten.

Wo das geschieht? Im überübernächsten Band von Ren Dhark - Weg ins Weltall. Den Titel nenne ich ausnahmsweise noch nicht, da er zu viel verrät. Am Wochenende habe ich die Schreibarbeit an meinem Manuskript abgeschlossen. Ich war zu langsam, das muss ich mir im Nachhinein selbst attestieren. Meine Kollegen Jan Gardemann und Nina Morawietz waren mit ihren Romanbeiträgen zu dem Buch deutlich früher fertig als ich.

Ren Dhark und seine Gefährten sind mit dem Ringraumer Point of noch immer in Voktar gestrandet, ohne Aussicht auf einen Rückweg in die Milchstraße. Doch endlich machen sich die unermüdlichen Bemühungen der Raumfahrer von der Erde bezahlt. Sie erhalten erhellende Informationen über die Hintergründe der Unterdrückung, mit der die Friedensstifter die Zwerggalaxis überziehen. Der Bericht eines Eingeweihten mit Namen Tarl führt Ren Dhark Jahrhunderttausende in die Vergangenheit. Wer dieser Tarl ist und was er zu erzählen weiß, das wird in Band 73 von Weg ins Weltall nachzulesen sein, der im Dezember erscheint.

Samstag, 2. September 2017

Die Schuhabstreifer der Galaxis

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr in eurem Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft die Schuhabstreifer wärt? Also jene Bedauernswerten, die als Blitzableiter für die schlechte Laune anderer, für deren Hohn und Spott herhalten müssen und die beim kleinsten Missgeschick den Zorn auf sich ziehen und sogar eine Tracht Prügel bekommen, weil sie sich als schwächstes Glied in der Kette nicht dagegen wehren können? Sicherlich, um es gelinde auszudrücken, nicht allzu gut. Das gilt umso mehr, wenn ein solcher Zustand für beide Seiten zur Normalität geworden ist, und die Unterdrückten nicht einmal auf die Idee kommen, sich dagegen zu wehren, weil auch sie es für eine Selbstverständlichkeit halten, so behandelt zu werden.

In Voktar gibt es gleich ein ganzes Volk, dem derlei Ungemach widerfährt. Was dahintersteckt und wie überhaupt es soweit kommen konnte, beschreibe ich in Ren Dhark 393, also Weg ins Weltall 72. Ich habe die Arbeit am Manuskript kürzlich abgeschlossen. Ich habe das bedauernswerte Volk, auf das Ren Dhark in der Zwerggalaxis stößt, und seine Historie in die laufende Handlung eingeführt. Das Schicksal der Karrssk, so der Name dieses Volkes, wirft ein weiteres entlarvendes Licht auf die geheimnisvollen Drahtzieher in Voktar, die sich in euphemistischer Selbstdarstellung als Friedensstifter bezeichnen, tatsächlich jedoch die ganze Galaxis unter ihrer Knute haben.

Sonntag, 20. August 2017

Die Promet und die Extremisten

Bezeichnet man den 20. Band einer Serie oder Reihe auch als kleines Jubiläum? Ich bin unschlüssig, aber ist ja auch egal. Jedenfalls habe ich vor ein paar Tagen die Arbeit am zwanzigsten Roman für Raumschiff Promet - von Stern zu Stern abgeschlossen, für die Serie also, die auch die inoffizielle Bezeichnung Raumschiff Promet Neo trägt.

Der Roman mit dem vorläufigen Titel Der Saboteur, der sich aber noch ändern kann, stellt die Promet und ihre Besatzung in den Mittelpunkt der Handlung. Der Terraner Peet Orell und der Moraner Arn Borul sind mit ihren Freunden gezwungen, zwei Welten anzufliegen, die in früheren Promet-Abenteuern bereits eine wichtige Rolle spielten.

Parallel dazu führe ich den Handlungsstrang um die extremistische Gruppierung "Terra den Terranern" fort, die vor Mord und Sabotageakten nicht zurückschrecken, um die von ihnen verteufelten Außerirdischen von der Erde fernzuhalten. Außerdem besitzt eine junge Frau eine unerklärliche Verbindung zu Ereignissen, die vor 1.350 Jahren in China stattfanden, in deren Verlauf die Erde nur knapp der Vernichtung entging.

Freitag, 21. Juli 2017

Nick trifft auf seinen Doppelgänger

Das will ich schon seit ein paar Tagen kundtun, komme aber jetzt erst dazu. Unversehens steht der Weltraumfahrer von der Erde seinem exakten Ebenbild gegenüber. Denn genau das geschieht im neunten Nick-Roman, für den ich das Manuskript fertiggestellt habe. Damit ist die erste Nick-Serie abgeschlossen. Daran habe ich auch nicht gedacht, als ich 2013 mit dem Schreiben des ersten Romans begann.

In die Geschichte hat Hansrudi Wäscher noch mal richtig viel reingepackt. Zunächst gerät Nicks Sternenschiff bei seinem Flug durch die unerforschten Tiefen der Milchstraße in den Bann eines Veränderlichen Sterns. Danach stoßen die Raumfahrer auf einen kosmischen Nebel, der sich von Energie ernährt und von Planet zu Planet wandert, um seinen Hunger zu stillen, und auf eine Welt, auf der zwar noch sämtliche Technik funktioniert, aber keinerlei intelligentes Leben mehr zu existieren scheint.
 
Schließlich werden Nick und seine Freunde mit einem Volk von Gestaltwandlern konfrontiert, ein klassisches Thema der Science Fiction. Bei meiner Darstellung der Plasmawesen musste ich unwillkürlich an die Mysterious denken, die Worgun aus Ren Dhark. Das Schreiben dieses Romanabschnitts hat mir besonders viel Spaß gemacht.
 
Das Buch wird übrigens eine Überraschung für alle Nick-Fans bereithalten. Falk 5 Der große Wolf enthielt neben dem normalen Ende als kleines Schmankerl zusätzlich das in einer französischen Ausgabe erschienene alternative Ende. Nick 9 geht noch einen Schritt weiter, mehr darf ich aber noch nicht verraten.
 
Meine Romanadaption umfasst folgende Piccolo-Comics: 119 Im Vorhof der Hölle, 120 Planet der Rätsel, 121 Der fressende Nebel, 122 Verzweifelte Suche, 123 Ferngelenkter Tod, 124 Von Gefahren umringt, 125 Eine grauenhafte Entdeckung, 126 Unsichtbare Falle, 127 Flucht ohne Ausweg, 128 Tödliche Unfehlbarkeit, 129 War alles umsonst?, 130 Die unheimliche Straße, 131 Verlassen, 132 Abgesetzt, 133 Flug ins Verderben, 134 Dem Tod auf der Spur, 135 Gefährliche Untersuchung, 136 Unerwartete Hilfe, 137 Landeverbot, 138 Panik, 139 Kampf in der Weltraumstation.