Mittwoch, 13. August 2014

Centauri ist da

Bei Atlan geht es nach der Veröffentlichung von Traversan Schlag auf Schlag weiter. Die aus jeweils zwölf Heften bestehenden Miniserien erscheinen in rascher Folge als E-Books. Jetzt liegt der Centauri-Zyklus, zu dem ich meinen ersten Altan-Roman beigesteuert habe, in digitaler Form als E-Book-Paket vor.

Centauri erschien ursprünglich im Zeitraum von Januar bis Juni 2003 in Heftromanform, zweiwöchentlich, wenn ich mich nicht irre. Die Romane stammten von Uwe Anton, der auch die Exposés erstellte, von Rainer Castor, Claudia Kern, Michael Markus Thurner, Rainer Hanczuk, Hubert Haensel, Bernd Frenz, Frank Borsch, Susan Schwartz und dem legendären Atlan-Altmeister Hans Kneifel. Jeweils vier Titelbilder stammten von Ertugrul Edirne, Hank Wolf und dem 2014 auf der Intercomic-Messe mit dem "Dark Star" ausgezeichneten Alfred Kelsner.

Der unsterbliche Arkonide wird Zeuge eines Attentats, bei dem ein Krish'un geraubt wird, eine halb tierische, halb pflanzliche Lebensform mit besonderen Fähigkeiten. Die Suche nach den Attentätern führt Atlan in den dem Zyklus seinen Titel verleihenden Sternhaufen Omega Centauri, wo er auf Überreste des ehemaligen Großen Tamaniums der Lemurer stößt. Damit ist der Bogen geschlagen zum beliebten Zyklus "Meister der Insel" aus der Perry Rhodan-Serie.

Wie eingangs erwähnt, hatte auch ich das Vergnügen, einen Roman zu dem Mini-Zyklus beizusteuern. Es handelte sich um Band 10 mit dem Titel Kampf um Kharba. Die zwölf Centauri-Romane wurden später in Form von drei Buchausgaben neu aufgelegt. Daß sie nun auch als E-Book erscheinen, finde ich klasse.

Dienstag, 12. August 2014

Geheimwaffe im Einsatz

Da isses! Die Freude über das Erscheinen eines Werkes aus der eigenen Feder ändert sich nie. Heute ist Band 49 von Ren Dhark - Weg ins Weltall mit Titel Geheimwaffe im Einsatz bei mir eingetroffen. Geschrieben nach einem Exposé von Hajo F. Breuer und versehen mit einem Titelbild von Ralph Voltz, wurde das Buch zu gleichen Teilen von Uwe Helmut Grave, Jan Gardemann und mir geschrieben.

Mitten hinein in die Friedenskonferenz zwischen Menschen und Kraval wird auf Terra Großalarm ausgelöst. Das Eintreffen eines Ringraumers mit alten Bekannten an Bord löst eine Kette dramatischer Ereignisse aus. So beginnt der neue Zyklus, und Ren Dhark steht gleich im Mittelpunkt der Handlung. Man erinnere sich, daß wir auf der letzten Autorenkonfernz beschlossen haben, den Fokus verstärkt auf den Kommandanten der Point of zu richten. Dort steht er auch prompt, und zwar involvierter als ihm lieb sein dürfte.

Ren Dhark erhält eine Einladung und geht an Bord des just im Solsystem eingetroffenen Ringraumers. Ich verrate nicht, wer ihn dort erwartet, aber es ist eine gehörige Überraschung - besonders für die Leser, hoffe ich. Dhark erlangt einen Blick in die jüngste Vergangenheit und wird Zeuge eines Aufeinandertreffens, das erst kürzlich stattgefunden hat. Dabei erhält er eine Ahnung der Bedrohung, der er sich in den kommenden Büchern stellen muß.

Montag, 11. August 2014

Eine Augustnacht in Köln



Mit Konrad Adenauer.

Mit Willy Millowitsch.

Samstag, 9. August 2014

Atlan-Minizyklen als Digitalausgaben

Auf der Verlagsseite von Perry Rhodan wird eine Atlan-Offensive angekündigt. Das bedeutet nicht, daß der alte Arkonide mit wehenden Fahnen zu neuen Abenteuern mit Wein, Weib und Gesang aufbricht. Vielmehr werden die Mini-Zyklen als E-Books neu aufgelegt und somit Lesern, die dem Papier abgeschworen haben, ebenso in digitaler Form zugänglich gemacht wie neuen Interessenten.

Die sieben Miniserien erschienen ursprünglich in den Jahren 1998 sowie von 2003 bis 2006. Jeweils zwölf Heftromane bildeten damals eine abgeschlossene Geschichte. Im einzelnen lauten die Zyklentitel "Traversan", "Centauri", "Obsidian", "Die Lordrichter", "Der Dunkelstern", "Intrawelt" und "Flammenstaub". Danach war zwar leider Schluß, doch bereits im gleichen Jahr, also 2006, gab es mit den bei Fantasy Productions erscheinenden Atlan-Taschenbüchern ein neues und von mir sehr geschätztes Konzept mit weiteren neuen Abenteuern des unsterblichen Arkoniden.

Daß die Miniserien jetzt in moderner Form neu aufgelegt werden, finde ich gut. Zwölf Hefte sind jeweils zu einem E-Book-Sammelband zusammengefaßt und bieten ein abgeschlossenes Lesevergnügen. Der Anfang ist mit "Traversan" gemacht, die weiteren Zyklen sollen im wöchentlichen Rhythmus folgen.

Freitag, 8. August 2014

Wäscher-Romanadaptionen kommen als E-Book

Nick, Tibor und Falk als E-Books? Peter Hopf und ich hatten das Thema bereits auf der letzten Intercomic-Messe angesprochen, weil die Option uns beiden reizvoll erschien. Nun ging alles ganz schnell. Nachdem ich heute Vormittag zwei Telefonate mit dem Verleger führte, kann (und darf) ich erfreuliche Neuigkeiten vermelden. Meine Romanadaptionen nach Comics von Hansrudi Wäscher werden bald auch als E-Books erscheinen. Die Verhandlungen zwischen dem Verlag und Herrn Wäschers Rechteverwerter führten rasch und unkompliziert zu einem positiven Ergebnis. Damit ist der Weg frei für den nächsten Schritt.

Besonders schön, es geht noch in diesem Jahr los, und zwar mit allen drei Serien. Das hätte ich mir nicht träumen lassen, als Peter damals mit der Idee für Wäscher-Adaptionen zu mir kam. Es freut mich natürlich, daß die Romane neben der Printversion dann auch in elektronischer Form einem interessierten Publikum zugänglich sein werden. Zum Einstand soll voraussichtlich der jeweils erste Band von Nick, Tibor und Falk parallel erscheinen, wobei der Buchinhalt deckungsgleich bleibt. Sprich, farbiges Wäscher-Titelbild und die Innenillustrationen des Altmeisters gehören dazu. Die digitalen Ausgaben der Romane werden bei Amazon wie auch im EPUB-Format erhältlich sein.

Mittwoch, 6. August 2014

Fantastic Artzine 5


Lutz Buchholz hat noch einmal eine Ausgabe seines immer wieder erwähnenswerten Fantastic Artzine zusammengestellt. Heute lag die druckfrische Ausgabe in meinem Briefkasten. Schon der erste Eindruck gefällt. Vierfarbiger Hochglanzumschlag, kartoniert, 90 Seiten. Das Heft liegt gut in der Hand und macht optisch was her.

Der Herausgeber präsentiert wieder ein Stelldichein diverser Graphiker, von denen mir die meisten aus der SF-Fanszene der vergangenen 30 Jahre bekannt sind. Besonders überrascht war ich diesmal vom Wiedersehen mit Werken von Christian Seipp. All jenen, die mit diesem Namen nichts anfangen können, sei gesagt, daß es sich um den legendären Christian Holl handelt, manch einem noch besser bekannt schlicht als Krischan. Besonders in den Achtziger Jahren kam kein Zine aus der Science Fiction-Szene, das etwas auf sich hielt, ohne Beiträge von Krischan aus.

Dem Thema der Publikation entsprechend, bilden Zeichnungen den Großteil des Inhalts. Die meisten in Schwarzweiß gehalten, einige farbig und gar schön bunt. Dazu unterschiedliche Zeichenstile und inhaltlich verschiedene Genres. Ich nehme an, die eine oder andere Graphik ist auch am Computer entstanden. Neben dem oben erwähnten Christian Seipp und dem Herausgeber findet man Manfred Lafrentz, Miguel Worms, Angelina Benedetti, Norbert Reichinger, Christof "Höwi" Klein, Malte S. Sembten, Jürgen Höreth, Greybear MH, Katja Braasch und die mir mit ihren Arbeiten vor allem von Facebook bekannten Stefan Böttcher und Lothar Bauer.

Dazu gibt es einen achtseitigen, augenzwinkernd-humorigen Comic von Raven of Light. Hat mir gefallen, und nicht nur der leichtbekleideten Raumfahrerin Vienna Störtebecker wegen. Ich weiß jetzt auch, daß es Teekannenraumer gibt und die galaktischen Steuerfahnder einer bedauernswerten Pilotin bis in den letzten Winkel der Milchstraße folgen, sprich zu einer menschenleeren Erde, die nur noch ein Museumsstück ist.

Neben dem optischen Augenschmaus kommt auch das Schmökern nicht zu kurz. Zum ersten Mal gibt es eine Kurzgeschichte von Jürgen Höreth und eine Kürzestgeschichte vom nicht ganz unbekannten Markus "Boxwood" Kastenholz. Die Gedichte zu einigen ausgewählten Graphiken sind hingegen obligatorisch für das Fantastic Artzine.

Alles in allem ist die neue Ausgabe wieder eine schöne runde Sache, die ich gern weiterempfehle. Ich mag solche Zines noch immer. Bedauerlich ist nur, daß Lutz ankündigt, es sei die letzte Ausgabe. Aber vielleicht überlegt er es sich ja noch mal. Es würde mich freuen.

Dienstag, 5. August 2014

Vor 50 Jahren erschien Planet der Mock

Im Jahr 1964 erschien Perry Rhodan, die deutsche Science Fiction-Romanserie im Heftformat, bereits im vierten Jahr. 1961 war das Unternehmen Stardust gestartet und erfreute sich schnell riesiger Beliebtheit. Der Erfolg war so groß, daß man sich seitens des herausgebenden Moewig-Verlags entschloß, parallel zu den Heften eine Taschenbuch-Reihe auf den Markt zu bringen.

Anfang September 1964 kam das erste Taschenbuch an die Kioske und in Bahnhofsbuchhandlungen. Es trug den Titel Planet der Mock und stammte aus der Feder von Clark Darlton, mit bürgerlichem Namen Walter Ernsting und neben Karl-Herbert Scheer einer der beiden Rhodan-Erfinder. Die so genannten Planetenromane waren geboren. Im Gegensatz zu den wöchentlich erscheinenden Heftromanen mit fortlaufender Handlungsführung gab es monatlich eine Taschenbuchausgabe mit einer abgeschlossenen Geschichte. Sie war an die Hauptserie angelehnt und führte zuweilen, besonders in späteren Jahren, offen gebliebene Handlungsstränge zu einem Ende.

Die bei Moewig gestarteten Taschenbücher erschienen danach bei Pabel, später bei Heyne und schließlich im Burgschmiet Verlag. Sie brachten es im Laufe der Jahre auf insgesamt 415 Ausgaben und mehrere Nachauflagen. Der letzte Roman erschien 1998 mit dem Titel Raumpiloten. Er stammte von dem 2009 in Oldenburg verstorbenen Robert Feldhoff. Zuletzt kamen einige ausgewählte Romane der ursprünglichen Reihe in Taschenheftform noch einmal in den Handel, ohne daß neue Geschichten darunter waren. Dieser Reihe war leider kein langes Leben beschieden. (Ich berichtete am 3. Juli darüber.)

Die Taschenbücher jedoch waren eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann. Viele der alten Ausgaben stehen heute noch in meinem Regal, und ich habe gerade erst wieder einen Roman aus der Reihe gelesen, nämlich Das Erbe der Pehrtus von dem ebenfalls verstorbenen Peter Griese. 50 Jahre ist es nun her, daß der Moewig-Verlag den Schritt zu einer Taschenbuchausgabe des Erben des Universums wagte. Herzlichen Glückwunsch dazu.

Scan by SF-Dinosaurier
a3khh.blogspot.de

Montag, 4. August 2014

Falk auf hoher See

Heute habe ich die Arbeit am nächsten Falk-Roman abgeschlossen. Er ist mit rund 400.000 Zeichen meine bislang deutlich längste Adaption einer Comicvorlage von Hansrudi Wäscher. Nicht nur aufgrund der Länge war es ein hartes Stück Arbeit. Ich hatte ein paar schwierige Klippen zu umschiffen, was aber, wie ich finde, recht gut gelungen ist. Das hat dem Spaß, einmal mehr in die vergangene Epoche der Ritterzeit einzutauchen, keinen Abbruch getan.

Umgesetzt habe ich diesmal Falks drittes Abenteuer, das wieder in die Welt des Mittelalters entführt. Der junge Ritter bekommt es mit einem intriganten Tyrannen zu tun, der nicht nur sein Volk unterdrückt, sondern nicht einmal vor Mord und Kindesraub zurückschreckt. Im Laufe der dramatischen Geschehnisse verschlägt es Falk nicht nur an einen fremden Hof, sondern sogar auf das Schiff eines geheimnisvollen Seeräubers. Außerdem macht der junge Held die Bekanntschaft einer edlen Fürstentochter und lernt den Gaukler Bingo kennen, der ihn fortan als Weggefährte begleiten wird.

Freitag, 1. August 2014

Chinese Democracy

Am gestrigen Abend waren die Exposés fürs nächste Ren Dhark-Buch im Posteingang. Die drei Romanbeiträge für den übernächsten Band schreiben Jan Gardemann, Uwe Helmut Grave und der Verfasser dieser Zeilen. Ich habe mir, nachdem ich bis eben an einem anderen Manuskript geschrieben habe, die Expos noch schnell zu Gemüte geführt. Dann können sie im Schlaf ein wenig sacken.

Wie auf der diesjährigen Exposé-Konferenz ausbaldowert, geht es gleich richtig in die Vollen. Besonders Jan ist ein bekennender Verfechter der Maxime, es "ordentlich krachen zu lassen". Machen wir auch. Ich bin bekanntlich auch nie abgeneigt, Action-Szenen zu schreiben und ordentlich Zug in die Handlung zu bringen. Es geht kosmisch weiter mit einer Bedrohung ungeheuren Ausmaßes, welche in die Milchstraße eindringt, über die ich an dieser Stelle aber selbstverständlich nichts verrate. Nur, daß sie uns den ganzen Zyklus über begleiten wird.

Um an erste Informationen über die große kosmische Gefahr zu gelangen, muß Ren Dhark bodenständig operieren. Eine erste Spur führt die Point of zu einem der Menschheit bislang unbekannten Planeten. Auf dieser Welt lebt ein Volk, das neu in die Handlung eingeführt wird. Es sind Extraterrestrier. Außerirdische fernab der Erde. Und doch gibt es, wie sich schnell herausstellt, eine Querverbindung - über die ich natürlich ebenfalls kein Wort zuviel verliere.

Anhand der Überschrift dieses Postes darf dennoch spekuliert werden. Das machen manche Leser immer gern, was ich schön finde. Mit dem letzten gleichbetitelten Album von Guns N' Roses haben diese Wesen allerdings nichts zu tun.

Montag, 28. Juli 2014

Eine Besprechung zu Falk 2

Schon seit dem ersten Tibor-Roman werden im Online-Portal "Phantastik-News" die Romanadaptionen der Comics von Hansrudi Wäscher besprochen. Das freut mich. Jede Rückmeldung, ob nun positiv oder negativ, ist hilfreich. Auch über den zweiten Falk-Roman ist schon etwas zu lesen. Einmal mehr ist es Carsten Kuhr, der mein kürzlich erschienenes Werk "Überlistet" rezensiert.

Der Rezensent merkt an, daß dem Autor aufgrund der Comicvorlage ein wenig die Hände gebunden seien. In gewisser Weise hat er recht, denn das ist ähnlich wie bei einer Exposevorgabe. Bei den Wäscher-Comics besonders, da eine möglichst werksgetreue Authentizität gewahrt bleiben soll. Aber: "Im Buch erwartet den Leser genau das, was er von einem Ritter-Roman erwartet." Die Wünsche der Leser würden erfüllt, schreibt Kuhr, und daher biete sich für die Fans ein willkommenes Wiedersehen mit Falk und Co. Ich stimme zu.

Die komplette Rezension gibt es hier: http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=9209:falk-2-ueberlistet-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62

Sonntag, 27. Juli 2014

Willkommen in der 3. Liga

Es ist gerade zwei Wochen her, daß Deutschland Fußballweltmeister wurde, und schon geht es wieder los mit den nationalen Ligen. Das für einen Fußballfan unerträgliche Sommerloch mit der spielfreien Zeit war dank der WM auf ein Minimum verkürzt. Keine Langeweile, keine Entzugserscheinungen. Ich finde das gut. Es muß nicht immer Bundesliga sein. Bekanntlich bin ich ja auch Anhänger des unterklassigen Fußballs, womit, was ich bei der WM einmal mehr gehört habe, viele Eventfans nichts anfangen können.

Gestern legte die 3. Liga los. Ich gestehe ihr Reiz und Attraktivität zu. Sage und schreibe neun ehemalige Bundesligisten sind in der Liga am Start. Die Sportschau ließ es sich nicht nehmen, mehrere Spiele als Livestream zu zeigen. Zunächst schaute ich mir die Begegnung zwischen Jahn Regensburg und dem MSV Duisburg an, später die Partie zwischen dem VfL Osnabrück und Energie Cottbus. Die nach dem Abstieg aus der 2. Liga völlig neu zusammengestellte Truppe aus der Niederlausitz hat schön gespielt, verdient gewonnen und gehört für mich mit zu den Aufstiegsfavoriten.

Davon kann der Aufsteiger Fortuna Köln natürlich nur träumen. Doch selbst das wäre vermessen. Keine Frage, für meine Südstädter kann es in dieser Saison nur ein Ziel geben, nämlich den Klassenerhalt. Das hat sich gleich am ersten Spieltag bestätigt. Heute griff die Fortuna ins Geschehen ein. Nach vierzehn Jahren das erste Punktspiel im Profifußball. Darauf hätte vor ein paar Jahren kaum jemand einen Pfifferling gesetzt, doch drei Aufstiege seit 2008 haben es möglich gemacht.

Auf dem Plan stand heute die Auswärtsbegegnung bei der SG Sonnenhof Großaspach. Nach der anfänglichen Führung mußte die Fortuna sich dem Mitaufsteiger aus Württemberg am Ende knapp mit 2:1 geschlagen geben. Ein Tor geschossen, aber keinen Punkt erobert. Schade. Es war ein Vorgeschmack auf das, was uns in dieser Saison in dieser Liga erwartet. Meiner Freude darüber, überhaupt in den Profifußball zurückgekehrt zu sein, tut das keinen Abbruch. Ich freue mich auf das erste Heimspiel. Am kommenden Samstag erwartet Fortuna die Zweitvertretung von Mainz 05 im Südstadion.

Samstag, 26. Juli 2014

Classic Rock 32

Als Roger Waters über den "verrückten Diamanten" schrieb, war der, nämlich Crazy Diamond Syd Barrett, längst kein Bandmitglied mehr bei Pink Floyd, sondern ein abgestürztes Drogenwrack. Waters hatte sämtliche Macht bei Floyd und machte was draus. DARK SIDE OF THE MOON und der Nachfolger WISH YOU WERE HERE gehören für mich zu den herausragenden Meilensteinen der Rockmusik. Doch danach begann der Zerfall, mit der stetig größer werdenden Einflußnahme David Gilmours und dem späteren Ausstieg von Waters.

Eine Lobpreisung für das Große, für das Elegische, das diese Band in den Siebziger Jahren geleistet hat, aber auch eine offenlegende Abrechnung mit der Entfremdung der Bandmitglieder untereinander, mit dem Zerwürfnis und aufkommender Hybris, die möglicherweise - trotz THE WALL - weitere unsterbliche Alben verhindert hat. Laabs Kowalskis Auseinandersetzung mit Pink Floyd war für mich das Highlight der aktuellen Ausgabe von Classic Rock.

Als ich Pink Floyd in den Achtziger Jahren auf ihren Tourneen zwei Mal bei gigantischen Auftritten im Müngersdorfer Stadion sah, lag die schöpferische Hochzeit mit kreativen Himmelsstürmen rund eine Dekade hinter der Band. Ich war von den Auftritten, gleichermaßen von Musik wie von optischer Darbietung, fast erschlagen, doch ich wußte, es waren nicht mehr die ursprünglichen Floyd. Ohne den kreativen Genius Waters. Ohne Syd Barrett sowieso. Missen möchte ich diese Highlights meiner Konzerterlebnisse dennoch auf keinen Fall.

Zwei weitere Artikel im vorliegenden Heft genossen meine weitere ungeteilte und ungeteilt positive Aufmerksamkeit. Zum einen Tom Petty, der mit Gitarre und Sonnenbrille das Cover ziert. Zusammen mit den Heartbreakers - und im Kreise der Traveling Wilburys erst recht - ist er einer der wirklich großen Rock'n'Roller, die diese Bezeichnung verdienen. Zum anderen Judas Priest, die mich auch im hohen Metal-Alter noch ungleich mehr mitreißen als sämtliche Jungspunde musikalisch artverwandter Couleur. Rob Halford ist als Frontmann nicht weniger Kultfigur als Lemmy, Ozzy oder Biff.

Darüber hinaus gab es ein bißchen was von diesem und ein bißchen was von jenem. Yes und Saga, Manic Street Preachers und Chicago. Das meiste habe ich diesmal nur quergelesen, oder auf dem Klo. Außer der Rückblende, die die Entstehung von Deep Purples The Mule beleuchtet. Auch so was Unvergängliches. Trotz grundsätzlichen Interesses an all den neuen Bands bleibe ich den alten Haudegen treu.

Freitag, 25. Juli 2014

Falk in der Bredouille

Während ich noch am Ende des dritten Falk-Romans arbeite, habe ich heute das Titelbild erhalten. Das gelungene Motiv möchte ich den Falk-Fans nicht vorenthalten. Es zeigt eine Szene, die ich bereits geschrieben habe: Falk im Folterkeller des Fürsten Ortwin. Ob es dem Ritter ohne Furcht und Tadel gelingt, sich dem Verhängnis zu entziehen? Die Antwort gibt es im kommenden Roman, der voraussichtlich Anfang 2015 erscheinen wird.


Mittwoch, 23. Juli 2014

Bloß nichts instand setzen

Ich hatte die defekte Laterne im Volksgarten schon vor einiger Zeit erwähnt. Sie steht an den Bänken gleich am Weiher, wo ich gerne sitze. Das ist jetzt einige Wochen, wenn nicht sogar wenige Monate her. Der Defekt wurde immer noch nicht behoben. Stattdessen klebt weiterhin ein Zettel am Laternenmast, der auf den Ausfall hinweist. Wie hilfreich, denn sonst würde man es ja auch nicht merken. Zu mehr als dieser immens wichtigen Information hat sich die Stadt Köln bisher nicht überwinden können. Gestern war ich wieder einmal dort, und ich fragte mich, wie enorm der Schaden wohl sein mag, daß es nicht gelingt, ihn zu beheben. Ein finanzielles Problem der chronisch klammen Stadtkasse, oder sind die zuständigen Stellen nur zu inkompetent, um ein defektes Leuchtmittel auszuwechseln?

Nun ist noch etwas anderes hinzugekommen. Meine beiden Lieblingsbänke sind von Wasser umspült. Es ist über die Steinplatten getreten und fließt nicht ab. Setzt man sich auf eine der Bänke, versinken die Füße knöcheltief in der grünlichen Brühe. So tat ich dasselbe wie einige andere Leute. Ich ließ mich mehr schlecht als recht auf der Rückbank nieder und setzte die Schuhe auf die eigentliche Sitzfläche. Man weiß sich ja zu helfen, auch wenn das ganz und gar nicht der Sinn der Sache ist. Und auch nicht sein kann. Verstopft sein kann der Abfluß des Weihers nicht. Über den Zulauf wird permanent weiteres Wasser eingepumpt, und die Fontänen sind ebenfalls aktiv. Der Pegel steigt aber nicht weiter, sondern steht seit ein paar Tagen konstant etwa fünf Handbreiten über der normalen Wasserstandshöhe.

Dieses Chaos harmoniert blendend mit den Beobachtungen, die ich seit Monaten in Straßenbahnen und Omnibussen der Kölner Verkehrsbetriebe mache. Ich benutze die KVB häufig, und selbstverständlich löse ich nach dem Einsteigen eine völlig überteuerte Fahrkarte. Zwar hielten sich meine moralischen Bedenken beim Schwarzfahren in Grenzen, aber meine Nerven würden das nicht mitmachen. Doch immer häufiger sind die Ticketautomaten in den Bahnen außer Betrieb. Selbst wenn man gewillt ist, kann man also keine Karte ziehen.

Ich habe zuweilen den Eindruck, daß die Apparate überhaupt nicht repariert werden. Vermutlich aus Kostengründen und wegen des nicht vorhandenen Personals für diese Aufgabe. Also verzichtet die KVB lieber auf die Einnahmen und erhöht stattdessen regelmäßig und pünktlich zum Jahresanfang die Beförderungspreise. Ich glaube, das könnte sich als unnötig erweisen - wenn denn die Automaten funktionieren und entsprechend mehr Fahrkarten verkauft würden. Für die Instandhaltung jedoch fehlt offensichtlich leider - und auch in diesem Falle - die Kompetenz.

Ich bin gespannt, wie lange die eingangs erwähnte Leuchte des Schreckens noch ohne Funktion bleibt. Wenn der Herbst kommt und es früher dunkel wird, sollte es hoffentlich geschafft sein, sie wieder ihrer Bestimmung zuzuführen. Das fände ich wirklich bemerkenswert von dir, liebe Stadt Köln. Denn dann möchte ich mich bestimmt hin und wieder gern mit einem Buch unter die alte Lampe setzen und schmökern.

Dienstag, 22. Juli 2014

Die Legende der Nogk

Neben der Hauptserie von Ren Dhark gibt es die sogenannten Sonderbände, abgeschlossene Romane in Buchform, in denen von wechselnden Autoren ergänzende Geschichten aus dem dharkschen Kosmos präsentiert werden. Ich vergleiche sie gern mit den nicht mehr erscheinenden Planetenromanen bei Perry Rhodan. Zunächst erschienen 29 Ausgaben unter eben der Bezeichnung Sonderband, seit 2006 werden sie in der Unitall-Reihe fortgesetzt. Dort wurden bisher weitere 25 Romane aufgelegt.

Der allererste Ren Dhark-Sonderband stammte von Manfred Weinland. Die Erstauflage von Legende der Nogk erschien 1998 und ist - als einziger Sonderband neben meinem Das Kugelschalenuniversum - seit Jahren vergriffen. Nun ist er wieder erhältlich, und zwar als Ebook in der Extra-Reihe.

Die Extras präsentieren die anfänglichen Sonderbände und jene der Unitall-Reihe in digitaler Form, ohne dabei die ursprüngliche Veröffentlichungsfolge beizubehalten. Sie orientieren sich inhaltlich meist an den just publizierten Ebooks der Hauptreihe, wo sich derzeit der Drakhon-Zyklus dem Ende entgegenneigt. Nach Romanen von Werner Kurt Giesa (Gestrandet auf Bittan) und Hubert Haensel (Wächter der Mysterious) liegt Die Legende der Nogk als drittes Extra vor.

Samstag, 19. Juli 2014

Orientalische Gemächer

Das Titelbild für den nächsten Ren Dhark-Sonderband in der Unitall-Reihe ist fertig. Es stammt, wie könnte es anders sein, aus der bewährten Graphikschmiede von Ralph Voltz. Den dazugehörigen Roman Vermächtnis der Heriten verfaßt Ben B. Black. Und nein, es handelt sich mitnichten um ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht, sondern um lupenreine Science Fiction.


Freitag, 18. Juli 2014

Dietmar Schönherr. 1926 - 2014

Als kleiner Junge weckte unter anderem "Raumschiff Enterprise" meine Leidenschaft für Science Fiction. Mindestens die gleiche Faszination übte aber "Raumpatrouille" auf mich aus, "Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion". Der damals noch in Schwarz-Weiß gedrehte Siebenteiler aus deutschen Landen schlug mich gleich beim ersten Ansehen in den Bann. Besonders die Frogs, immer nur als schattenhafte Silhouetten zu sehen, gruselten mich. Ebenso die fehlgeschalteten Arbeitsroboter auf Pallas und der geistig manipulierte Oberst Villa. Das war Spannung in Reinkultur, auch wenn man das aus heutiger Sicht etwas anders sehen mag.

Die Besatzung der Orion wurde dem kleinen Achim zu Freunden, diese kleine verschworene, kämpferische, humorvolle, ironische Truppe unter dem Kommando des degradierten Commanders Cliff Allister McLane und seiner Anstandsdame Tamara Jagellovsk. Im Laufe der Jahre habe ich mir die leider nur wenigen Folgen immer wieder angesehen, noch heute stehen die DVDs in meinem Regal. Ein Bügeleisen als Schaltelement, ein Duschkopf. Herrlich. Die Orion selbst nahm zu meiner Jugendzeit den gleichen Stellenwert ein wie die Enterprise, die Marco Polo, die Point of und die Sol.

Was seine künstlerische Laufbahn angeht, habe ich von Dietmar Schönherr darüber hinaus nicht viel mitbekommen. Dabei wirkte er in zahlreichen Filmen mit, war Regisseur, Moderator und nahm sogar Schallplatten auf. Allenfalls erinnere ich mich an die Tatort-Folge "Tod im All", in der er mitspielte. Besser in Erinnerung ist mir Schönherrs Engagement in der deutschen Friedensbewegung in den frühen Achtziger Jahren und sein Einsatz für soziale und kulturelle Projekte in Nicaragua. Irgendwie war das für mich selbstverständlich damals, schließlich war er Commander McLane, der sein Leben dem Guten verschrieben hatte.

Gestern nun ist der Österreicher Dietmar Schönherr im Alter von 88 Jahren gestorben. Mir wird er immer als Weltbürger und Kämpfer für die Menschheit Cliff Allister McLane in Erinnerung bleiben. Bei Gelegenheit werde ich mir die sieben Folgen wieder ansehen und ihn den Befehl bellen hören: "Rücksturz zur Erde!

Donnerstag, 17. Juli 2014

Ein Bild für die Ewigkeit

Bitte nicht ganz ernst nehmen, aber ich habe etwas Nettes bekommen. Die Aufnahme entstand nach dem WM-Sieg. Bekleidet mit dem Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft (noch mit 3 Sternen) und schwarz-rot-goldener Fahne stemmte ich ein Weizen in die Höhe und bildete mir ein, es sei der Pokal. Jemand - vielen Dank an die Dame - hat nicht nur das Foto geschossen, sondern dann auch diese Montage mit dem echten Pokal daraus gezaubert, mit Text versehen und mir zukommen lassen. Ach ja, fußballhassende Gaucho-Tanz-Basher mögen nicht hinschauen. Ich finde es jedenfalls witzig, auch wenn die Zeiten, in denen ich selbst dem runden Leder hinterhergejagt bin, schon ein paar Jahre zurückliegen und es nie für einen großen Titel gereicht hat.


Mittwoch, 16. Juli 2014

So geh'n die Gauchos

Ich habe mir gestern die Berichterstattung über die Ankunft der frisch gebackenen Weltmeister in Berlin angesehen. Unglaublich, was auf der Fanmeile am Brandenburger Tor los war. Die ausgelassene Stimmung und die begeisterte, friedliche Atmosphäre zeigten, wie viel Freude die deutsche Nationalmannschaft und der errungene WM-Titel den Menschen gemacht haben. Ich finde das großartig, und es wäre in Argentinien nicht anders gewesen, hätte die Albiceleste das Endspiel gewonnen. Ganz zu schweigen von Brasilien, wenn die Selecao Weltmeister geworden wäre.

Das hat in meinen Augen nicht das geringste mit Patriotismus oder gar Nationalismus zu tun. Wer so etwas kolportiert, sollte dafür plädieren, sämtliche nationalstaatlich übergreifenden Wettbewerbe abzuschaffen. Die Begeisterung in Berlin - und natürlich überall dort, wo ebenfalls gefeiert wurde - war der Verbundenheit mit dieser tollen Mannschaft geschuldet, und der Tatsache, nach langen 24 Jahren endlich wieder einmal den WM-Titel gewonnen zu haben. Und das in aller Offenheit nach außen hin, wofür wohl kaum einer deutlicher stehen kann als die deutschen Spieler mit - ein furchtbares Wort - Migrationshintergrund. Miro Klose, Mesut Özil, Lukas Podolski, Jerome Boateng oder Shkodran Mustafi.

Trotzdem läßt sich etwas typisch Deutsches am Ende nicht ausschließen. Der Gaucho-Tanz, der im Netz hohe Wellen schlägt. Dabei meine ich nicht den Tanz an sich, sondern die negativen Kritiken von einigen Moralaposteln, die offensichtlich keine anderen, keine ernsthaften Sorgen haben. Das kleine Liedchen - ursprünglich ein Kinderlied, wenn ich mich nicht irre - ist in der Fußballwelt wohlbekannt und wird seit vielen Jahren gesungen. Bei Länderspielen, bei Ligaspielen. Von jedem über jeden, ohne daß es übel genommen wird. Es ist eine augenzwinkernde Frotzelei, mehr nicht. Auf keinen Fall eine Herabwürdigung des sportlichen Kontrahenten.

Daß es ein paar ausgelassene, übermütige junge Spieler gesungen und getanzt haben, hat keine negative Intention, nicht mehr als der Jubel nach dem Siegtor. Es juckt auch keinen, weder in Argentinien, noch anderswo in der Welt. Nur ein paar moralinsaure deutsche Berufsnörgler, die zum lachen in den Keller gehen, müssen den Gag als Staatsaffäre thematisieren. Das sind wahrscheinlich solche, die ihren eigenen Namen tanzen, Tatsachen jedoch nicht akzeptieren können, ohne ihnen einen negativen Beigeschmack zuordnen zu müssen. Mir tun solche Leute einfach nur leid.

Montag, 14. Juli 2014

Der 4. Stern für Deutschland

Ich habe immer daran geglaubt, daß die deutsche Mannschaft in Brasilien Weltmeister wird. Jetzt ist es so gut gekommen, und ich kann es auch mit einem Tag Abstand immer noch nicht richtig glauben. Aber es ist wahr, es ist Wahnsinn. Auch wenn mein Trikot mit den drei Sternen nun nicht mehr aktuell ist. Drei, wo wir jetzt 4 haben? Das ist so ähnlich wie der Express vom Vortag oder ein Weihnachtsbaum nach Neujahr.

Sage und schreibe 24 Jahre hat es gedauert seit dem letzten Titel. Seit Andreas Brehmes legendärem Elfmetertor im Endspiel von 1990. Eine ganz schön lange Durststrecke für einen echten Fußballfan. Da ist die Freude umso größer. Damals wie gestern ging es gegen Argentinien, und beide Partien endeten 1:0, 1990 durch einen Elfmeter, 2014 in der Verlängerung.

Dabei hat die deutsche Mannschaft den Titel in meinen Augen absolut verdient. Über die ganze WM gesehen, hat sie nicht nur den effektivsten Fußball gespielt, sondern auch den schönsten, trotz des einen oder anderen Holperers. Gegen Algerien - ich habe mich bereits darüber ausgelassen - riefen einige enttäuschte Jubelfans schon den nationalen Notstand aus. Völlig zu Unrecht. Die Truppe hatte ihr Ziel, glaubte daran und an sich selbst und ließ sich nicht von ihrem Weg abbringen.

Zumal Joachim Löw machen konnte, was er wollte. Es stellte sich als richtig heraus. Auch für ihn ist der Erfolg eine Art Ritterschlag. Wäre er das vierte große Turnier in Folge ohne Titel geblieben, würde ihm der Ruf als (höchstens) ewiger Zweiter anhängen, ähnlich wie Bayer Leverkusen. Das wünscht ihm keiner. So jedoch steht der Jogi in einer Reihe da mit den Vorgängern Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer, die Deutschland zum Weltmeistertitel geführt haben.

Es war ein würdiges Finale gestern, kämpferisch, spielerisch, dramatisch und spannend bis zum Abpfiff. Mehr als einmal habe ich gezittert, besonders wenn Lionel Messi am Ball war. Zwar hat er das Spiel nicht so dominiert, wie es die Argentinier gern gehabt hätten, doch sobald er am Ball war, war Zug nach vorn. Ansonsten zeigten sich die Gauchos so, wie ich sie kenne und einschätze, nämlich häufig überhart. Was allein der arme Schweinsteiger einstecken mußte, tat schon am Bildschirm weh.

Doch die Jungs haben sich den Schneid nicht abkaufen lassen. Ich sage es ja, völlig verdient, dieser Titel. Und zudem die Krönung einer unfaßbaren Saison. Fortuna Köln ist in die 3. Liga aufgestiegen, der 1. FC Köln in die Bundesliga. Ich bin immer noch im Überschwang, besonders nach dem gestrigen Sieg und bei den Gedanken an den vierten Stern. Wer mit Fußball nichts am Hut hat, wird es nur schwer nachvollziehen können, aber ich sage herzlich Dankeschön an Jogi Löw und diese tolle Mannschaft.