Mittwoch, 4. Oktober 2017

Der Stammtisch und die Coloniacon-Organisatoren


Der Coloniacon, oh ja, der Coloniacon, eine meine Herzensangelegenheiten. Er zieht sich seit dreieinhalb Dekaden durch mein Leben und wird sicherlich immer ein wichtiger und mir liebgewonnener Faktor in selbigem bleiben. 1982 war ich mit dabei, als ein paar Kölner Jungs ihn aus der Taufe hoben. Viele Jahre, ach was, Jahrzehnte lang war ich von Anfang an als Mitveranstalter dabei. 2014 zogen Ralf Zimmermann und ich uns dann aus dem Veranstalterteam zurück und übergaben den Staffel an Daniel von Euw und Bernd Robker. Genug ist genug, dachten wir uns.

Daniel und Bernd übernahmen und brachten einen glänzenden Coloniacon 2016 über die Bühne. Danach allerdings zog sich Bernd aus zeitlichen Gründen wieder zurück. Diese Entscheidung kann und wird ihm sicher niemand vorwerfen, der gedanklich auch nur ein wenig in derlei Abläufe involviert ist. Wer jemals eine solche oder eine ähnliche Veranstaltung wie den Coloniacon als Organisator mitveranstaltet hat, der weiß, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt. In den Stunden und Tagen, die man für den reibungslosen Ablauf eines gelungenen Cons investiert, könnte man eine Menge anderer Dinge tun - einen Roman schreiben beispielsweise.

Vergangenes Wochenende schaute ich mal wieder - Notiz und Vorwurf an mich selbst: Das habe ich viel zu lange nicht getan! - beim Kölner Stammtisch vorbei. Ich habe mich wirklich gefreut, die Jungs zu sehen. Wie schnell es gehen kann, dass das nicht mehr möglich ist, sieht man am unerwarteten Tod unseres alten Stammtischlers Helmut, über den selbstverständlich die Rede war.

Wie es nun mal nach ein paar Kölsch so geht, plötzlich gehörte ich dann, wie Ralf Zimmermann schon seit geraumer Weile, wieder dem Organisationsteam für den nächsten Coloniacon an. Sicherlich wird sich mein Engagement in Grenzen halten, sich also auf den Con selbst, auf die Arbeit vor Ort im Jugendpark und auf die unmittelbare Vorbereitung wie Contüten packen etc. beschränken. Nichtsdestotrotz finde ich es schön, wieder dabei zu sein. Die Hauptlast des Coloniacon 2018 wird jedenfalls auf den Schultern von Daniel von Euw liegen.

https://www.coloniacon.de/orga-Team

Dienstag, 3. Oktober 2017

Tibor 10 im Auge des Rezensenten

Ein Bekannter machte mich auf eine tolle Rezi aufmerksam, über die ich mich beim Lesen sehr gefreut habe. Einmal mehr hat nämlich Carsten Kuhr meine neueste Romanadaption nach Hansrudi Wäscher unter die Lupe genommen. Diesmal beschäftigt er sich im Online-Portal phantastik-News mit meinem Tibor-Jubiläumsband Die Brüder der schwarzen Mamba.

Neben dem eigentlichen Dschungelabenteuer hebt der Rezensent den politischen Hintergrund hervor, den ich mit in die Geschichte habe einfließen lassen. Dieser lag auch mir selbst am Herzen, deshalb freut es mich, dass er so wohlwollend aufgenommen wird. Kuhr schreibt dazu:

"Wie üblich müht sich Tibor darum, die gar nicht so ruhmreichen Segnungen der Zivilisation aus der unberührten Wildnis und von den Tieren fern zu halten. Dass er sich diesmal mit verschiedenen Fraktionen, die sich in einem Bürgerkrieg um die Zukunft des Landes positionieren, auseinandersetzen muss, bringt sehr deutliche politischwirtschaftliche Aspekte in die Handlung ein. Es geht um die Freiheit von der Kolonialmacht, um die zukünftige Regierungsform und um Demokratiebewegungen. Das verleiht dem Text ein gerüttelt Maß an unterschwelliger Authentizität, auf der die packende Abenteuer-Handlung aufsitzt."

Insgesamt sieht Carsten Kuhr einen sehr kurzweiligen Roman, "der alle Dschungel-Fans beglücken wird" - was wiederum mich beglückt. Die vollständige Buchbesprechung gibt es hier:

http://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/14370-tibor-10-die-brueder-der-schwarzen-mamba-achim-mehnert-buch

Montag, 2. Oktober 2017

Enthüllungen in Voktar

Zusammenhänge enthüllen sich, und lose Fäden werden zusammengeführt. Damit werden einige Fragen beantwortet, die Ren Dhark-Leser in letzter Zeit beschäftigten und die immer wieder gestellt wurden. Es wird sogar der Zusammenhang zwischen Handlungselementen erkennbar, wo man nicht unbedingt einen solchen erwarten musste, und doch bildet er die Grundlage für dramatische Ereignisse, die in der Handlung erst Jahrtausende später eintraten.

Wo das geschieht? Im überübernächsten Band von Ren Dhark - Weg ins Weltall. Den Titel nenne ich ausnahmsweise noch nicht, da er zu viel verrät. Am Wochenende habe ich die Schreibarbeit an meinem Manuskript abgeschlossen. Ich war zu langsam, das muss ich mir im Nachhinein selbst attestieren. Meine Kollegen Jan Gardemann und Nina Morawietz waren mit ihren Romanbeiträgen zu dem Buch deutlich früher fertig als ich.

Ren Dhark und seine Gefährten sind mit dem Ringraumer Point of noch immer in Voktar gestrandet, ohne Aussicht auf einen Rückweg in die Milchstraße. Doch endlich machen sich die unermüdlichen Bemühungen der Raumfahrer von der Erde bezahlt. Sie erhalten erhellende Informationen über die Hintergründe der Unterdrückung, mit der die Friedensstifter die Zwerggalaxis überziehen. Der Bericht eines Eingeweihten mit Namen Tarl führt Ren Dhark Jahrhunderttausende in die Vergangenheit. Wer dieser Tarl ist und was er zu erzählen weiß, das wird in Band 73 von Weg ins Weltall nachzulesen sein, der im Dezember erscheint.

Dienstag, 26. September 2017

KittyCon geht in die 3. Runde

Erst im vergangenen Jahr erfuhr ich vom KittyCon in Langenfeld, also in Schlagweite von Köln, und besuchte die Veranstaltung, die mit Bedacht anders sein soll als andere Cons. In diesem Jahr findet sie bereits zum dritten Mal statt. Dass der Eintritt erst ab 16 ist, kommt nicht von ungefähr, wie man weiter unten lesen kann. Ich werde auf jeden Fall wieder in Langenfeld vorbeischauen. Nicht nur aus diesem Grund teile ich gern den Pressetext, den ich von Veranstalter Helmut Dunkel erhielt.


 


Die 3. Kitty Moan Convention in Langenfeld

Der Fantasy-Event im herbstlichen Rheinland

Nach dem erfolgreichen Auftakt in brandneuer Lokation geht die Kitty Moan Convention (kurz KittyCon) 2017 in die dritte Runde. Die KittyCon ist der phantastische Event für Abenteuer, SciFi, Fantasy, Horror, Trash und Erotik im rheinischen Langenfeld. Damit wird auch sogleich klar, worin sich die KittyCon von anderen Veranstaltungen unterscheidet. Als wohl erste Convention wendet sie sich bewusst an ein erwachsenes Publikum. Zutritt ab 16! Unter der Schirmherrschaft von Cannonball Randalls Romanheldin Kitty Moan wird es nämlich abgefahren, blutig und (manchmal) extrem sexy. Es darf also ruhig einmal etwas heftiger zugehen als normal.

Unsere Besucher erwarten zwei spannende Tage mit Bühnenprogramm, Autorenlesungen und Vorträgen non-stop, zweispuriger Künstler-Allee, Workshops, Verkaufsständen, Kostümpromotion für LARP und Cosplay, Bücher, Comics, Spiele uvm. Das ganze sinnlich arrangiert in der stylischen Industriekulisse längst vergangener Zeiten, denn die KittyCon ist kein anonymer Megaevent in fußballfeldgroßen Messehallen. Wir lieben es deutlich intimer. Der persönliche Kontakt ist der Kick, der uns antörnt. Im einmaligem Ambiente des traditionsreichen Carl-Becker-Saals an der Hitdorfer Straße trifft sich die deutsche Phantastik-Szene auf Augenhöhe.

Unsere Spendenaktion zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf rundet das Programm ab.

Damit ist die KittyCon die beste Gelegenheit im herbstlichen Rheinland gleich zwei Tage lang in eine fantastische, manchmal tabufreie Welt einzutauchen, Freunde zu treffen und/ oder mit Autoren, Künstlern und Kollegen in Kontakt zu kommen. Vormerken, weitersagen, dabei sein!

Tickets und alle Infos: www.kittycon.de


Veranstalter:
Helmut Dunkel
Sperberstr. 21
40764 Langenfeld
02173.106625


helmut.dunkel@kittycon.de

Veranstaltungsort:
Carl-Becker-Saal, Hitdorfer Str.10, 40764 Langenfeld Rhld.


Veranstaltungsdatum:Samstag, den 28. und Sonntag, den 29. Oktober 2017

Öffnungszeiten:Samstag und Sonntag jeweils von von 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise:Samstagsticket: 8,00 Euro (VVK), 10,00 Euro Tageskasse
Sonntagsticket: 8,00 Euro (VVK), 10,00 Euro Tageskasse
Wochenendticket: 12,00 Euro (VVK), 15,00 Euro Tageskasse


Alle Infos unter: www.kittycon.de

Tickets (VVK) unter: http://kittycon2017.cortex-tickets.de


Montag, 25. September 2017

Titelbild für Falk 7

Mit dem Schreiben des Romans habe ich erst kürzlich begonnen, aber das Titelbild für Falk 7 liegt bereits vor. Natürlich will ich es den Falk-Fans nicht vorenthalten. Hier ist es also und dazu gleich der Romantitel. Das Cover zeigt eine schöne, dynamische Actionszene gleich vom Anfang der Geschichte. Man beachte den bedauernswerten Burschen, der an dem über eine Schlucht hinausragenden Baumstamm hängt.



Sonntag, 24. September 2017

Coloniacon-Termin 2018 steht fest

Wer hätte das gedacht 1982, als wir unseren ersten Coloniacon angingen? Schließlich war er ursprünglich als einmalige Veranstaltung gedacht. Hätte jemand die verwegene Zukunftsvision gewagt, dass unser Con eines fernen Tages im Jahre 2018 in die 23. Runde gehen würde, hätten wir denjenigen sicher für verrückt erklärt.


Und doch ist es so, was wieder einmal beweist, dass man im Nachhinein immer schlauer ist. Denn der Termin für den kommenden Coloniacon im nächsten Jahr steht nun fest. Er wird am 29. und 30. September 2018 über die Bühne gehen, natürlich wieder im Jugendpark in Köln-Deutz, gleich am Rheinufer gelegen. Dass ich mich jetzt schon darauf freue, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Samstag, 23. September 2017

Ren Dhark auf dem BuCon 2017

Die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür und mit ihr der BuchmesseCon. Der BuCon hat sich zu einer der wichtigsten bundesdeutschen Szeneveranstaltungen für Freunde der phantastischen Literatur gemausert und ist aus dem jährlichen Veranstaltungskalender nicht wegzudenken.

Zur guten Tradition auf dem BuCon gehört mittlerweile auch der Ren Dhark-Programmpunkt. Auch in diesem Jahr ist der Weltraumfahrer mit seiner Point of wieder in Frankfurt vertreten. Leser und Freunde von Ren Dhark sollten sich den Termin also schon einmal vormerken. Wir freuen uns über jeden Besucher.

Exposéautor Ben B. Black, mein Teamkollege Andreas Zwengel und ich werden am Samstag, 14. Oktober ab 11.00 Uhr Einblick in die seit den Sechziger Jahren laufende und seit rund zwanzig Jahren in Buchform erscheinende Serie geben und ein wenig über unsere Arbeit aus dem Nähkästchen plaudern. Dazu gibt es eine Lesung aus einem noch nicht erschienenen Roman. Anschließend stellen wir uns euren Fragen.

Hier der Link zur Seite des Buchmessecons:
http://www.buchmessecon.de/index.php/programm/11-programm-2017/142-ren-dhark-Meeting

Donnerstag, 21. September 2017

Kölner Urgestein Helmut Freisinger verstorben

Vorhin teilte mir ein gemeinsamer Bekannter mit, dass der Kölner Tausendsassa Helmut Freisinger gestorben ist. Ich musste erst einmal schlucken und dann nachfragen, denn diese schlechte Nachricht überraschte mich doch sehr. Ich kannte Helmut schon so lange, dass ich mich nicht daran erinnern kann, wann und wo wir uns kennengelernt haben. Natürlich stand es in Zusammenhang mit der Kölner SF-Szene. Gut möglich, dass unsere ersten Begegnungen beim Kölner SF-Stammtisch stattfanden. Es ist sogar sehr wahrscheinlich. Er war Perry Rhodan-Leser, SF-Fan und Sammler.

Und natürlich begeisterter Congänger. Für mich ist Helmut nicht nur ein Coloniacon-Urgestein, er besuchte in den letzten Dekaden auch alle möglichen Cons in ganz Deutschland. Ich weiß nicht, wie oft wir auf solchen Veranstaltungen oder auch auf der Intercomic das eine oder andere Bier zusammen tranken. Es waren nicht wenige. An eine Begebenheit, die zehn oder mehr Jahre zurückliegt, muss ich immer wieder zurückdenken. Sie dürfte sich beim Garching-Con zugetragen haben oder beim Austria-Con in Wien.

Zu unserem Hotel gehörte ein Kelleretablissement, eine Mischung aus Kneipe und Disco, wo wir nachts mit weiteren Con-Besuchern einkehrten. Der Laden war leidlich gut besucht, und wie üblich sprachen wir dem Bier ebenfalls leidlich gut zu. Es lief schreckliche Musik der Art aus den aktuellen Charts. Das überwiegend jüngere Publikum stand um die Tanzfläche herum, getanzt hat niemand. Nach einer Weile konnte Helmut als alter Rockmusikfan das Gedudel nicht mehr ertragen. In seiner unbekümmerten, offenherzigen Art fragte er den DJ, ob dieser nicht etwas anderes spielen könne. Nach einem kurzen Gespräch liefen plötzlich die Rolling Stones und danach nur noch Rockmusik. Plötzlich stand Helmut ganz allein mitten auf der Tanzfläche, umgeben von jungen Leuten, die den alten Mann verwundert beäugten. Helmut wäre nicht Helmut, hätte er sich davon abschrecken lassen. Im Gegenteil, in charmanter Weise animierte er das junge Publikum, das sich wenig später geschlossen auf der Tanzfläche austobte.


Helmut und ich auf dem Perry Rhodan Weltcon 2011
Beinahe wäre Helmut selbst zum Berufsmusiker geworden. Die legendäre und bis heute aktive Kölner Mundartband Bläck Fööss ging 1970 aus mehreren schon in den Sechziger Jahren aktiven Bands hervor. Eine davon waren die Beat Stones, in der nicht nur der heute immer noch bei den Fööss aktive Erry Stoklosa spielte, sondern eben auch Helmut Freisinger. Unter dem Künstlernamen Misery spielte er die Sologitarre. Helmut erzählte mir einmal scherzhaft, die anderen hätten sich dazu entschieden, Musiker zu werden, er selbst sei hingegen Perry Rhodan-Leser geworden. Tatsächlich stieg er jedoch bei den Beat Stones aus, um sich auf den vor ihm liegenden bürgerlichen Beruf zu konzentrieren.

Helmut gehörte zur Nachkriegsgeneration, er wurde in den späten Vierziger Jahren geboren. Wann genau, ist mir nicht bekannt. Seiner Leidenschaft, Cons, den Stammtisch und die Intercomic zu besuchen, frönte er schließlich auch als Rentner noch. Seit einer Weile machte er sich allerdings rar. Ein paar Molesten machten ihm zu schaffen, vor allem aber konnte er seine schwerkranke Frau, die ständiger Pflege bedurfte, nicht mehr allein lassen.

Nach Winfried Brand ist mit Helmut Freisinger der zweite ehemaliger Stammtischler von uns gegangen. Ich hoffe, die beiden können irgendwo zusammen ein Bier trinken. Mir sin uns widder, leeve Jung.


Helmut "Misery" Freisinger (4. von links.), Graham Bonney und die Bläck Fööss.

 

Dienstag, 19. September 2017

Die GSO und der Monolith

Gestern präsentierte ich das Titelbild für Ren Dhark 71, aber noch ein weiteres Dhark-Cover von Ralph Voltz ist fertig, und zwar das für den nächsten Unitall-Sonderband, den mittlerweile 35. Der abgeschlossene Roman mit Titel Das Rätsel von Hallwa stammt aus der Feder von Nina Morawietz. Er wird zusammen mit Lorrons Erbe Mitte Oktober erscheinen.

Beim ersten Blick auf das Bild fühlte ich mich sofort an den schwarzen Monolithen aus 2001 erinnert. Was es tatsächlich mit dem unten zu sehenden Artefakt auf sich hat, kann ich nicht sagen, da ich Ninas Roman noch nicht kenne. Bei den beiden Personen bin ich jedoch sicher, um wen es sich handelt - nämlich zweifellos um Ömer Giray und Liv Sanders. Nina entwickelt sich immer mehr zur Spezialistin für die beiden GSO-Agenten.


Montag, 18. September 2017

Ein Reckbatz kommt selten allein

Inzwischen liegt das Titelbild für Ren Dhark 71 vor. Diesmal hat Ralph Voltz einen Reckbatz visualisiert. Die Reckbatz - man stelle sie sich etwa anderthalb Meter groß vor - sind das Hilfsvolk der selbsternannten Friedensstifter, das im Auftrag seiner Herren in der Kleingalaxis Voktar Angst und Schrecken verbreitet.

Ich mag auf den Covern ja die Darstellung von Figuren aus der Serie oder von Angehörigen auftretender Völker. Der Reckbatz ist Ralph Voltz großartig gelungen, so habe ich mir dieses krabbenartige Volk vorgestellt. Bei der roten Markierung auf der rechten Schere des Reckbatz handelt es sich um ein Dienstgradabzeichen.

Der Roman wird den Titel "Lorrons Erbe" tragen. Das Buch erscheint im Oktober. Für die Ren Dhark-Leser, die es nicht abwarten können, gibt es auf dem BuchmesseCon in Frankfurt vorab eine Lesung aus dem kommenden Band.
 


Sonntag, 17. September 2017

Die Brüder der schwarzen Mamba

Jubiläum, Jubiläum! Da ist er nämlich, und das freut mich sehr. Mit "Die Brüder der schwarzen Mamba" ist soeben mein zehnter Tibor-Roman erschienen. Wie ich vom Verlag erfuhr, befindet er sich seit vergangener Woche in der Auslieferung an Vorbesteller und Abonnenten. Selbstverständlich wird der Verlag Peter Hopf auf der Intercomic Anfang November wie immer mit einem Stand vertreten sein und das Buch dort präsentieren.

Das Buch ist über 300 Seiten dick und liegt richtig gut in der Hand. Toll aussehen tut es ohnehin. Das Titelbild zeigt eine Szene, in der Tibor von den Brüdern der schwarzen Mamba in eine Falle gelockt wurde. Der Geheimbund und der Hintergrund um die politische Unabhängigkeit liefern den Stoff für eine richtig schöne Geschichte, der Roman umfasst den Inhalt der Piccolo-Comics 133 bis 167.

Aus einer Diamantenmine werden immer wieder wertvolle Edelsteine gestohlen. Der Drahtzieher der Diebstähle legt eine geschickte Spur, die den Verdacht auf Tibor lenkt. So ist der Herr des Dschungels gezwungen, sich der Sache anzunehmen, um seine Unschuld zu beweisen. Er ahnt nicht, dass er sich mit mächtigen Gegnern anlegt, deren Einfluss bis in hohe Kreise hinaufreicht. Tibor bekommt es nicht mit einfachen Dieben zu tun, sondern mit Intriganten, die das Land mit einem blutigen Bürgerkrieg überziehen wollen.

Samstag, 16. September 2017

Das nächste Promet-Titelbild

Vor ein paar Tagen verkündete ich, dass ich das Manuskript für Raumschiff Promet 19 fertiggestellt habe. Der Roman geht in Kürze in Druck. Hier ist schon mal das Titelbild von Manfred Schneider. Der Romantitel steht demzufolge auch fest, wie man sieht.


Donnerstag, 14. September 2017

Roy Stark kommt

Ich freue mich, die Romanfassungen zu Hansrudi Wäschers Comicserie Roy Stark ankündigen zu können. Die Adaption, die ich im vergangenen Jahr geschrieben habe, erscheint zur Intercomic in Köln Anfang November. In zwei Buchausgaben liegt dann die gesamte Serie vor. Hier sind schon mal die sehr gelungenen Titelbilder.





Samstag, 2. September 2017

Die Schuhabstreifer der Galaxis

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr in eurem Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft die Schuhabstreifer wärt? Also jene Bedauernswerten, die als Blitzableiter für die schlechte Laune anderer, für deren Hohn und Spott herhalten müssen und die beim kleinsten Missgeschick den Zorn auf sich ziehen und sogar eine Tracht Prügel bekommen, weil sie sich als schwächstes Glied in der Kette nicht dagegen wehren können? Sicherlich, um es gelinde auszudrücken, nicht allzu gut. Das gilt umso mehr, wenn ein solcher Zustand für beide Seiten zur Normalität geworden ist, und die Unterdrückten nicht einmal auf die Idee kommen, sich dagegen zu wehren, weil auch sie es für eine Selbstverständlichkeit halten, so behandelt zu werden.

In Voktar gibt es gleich ein ganzes Volk, dem derlei Ungemach widerfährt. Was dahintersteckt und wie überhaupt es soweit kommen konnte, beschreibe ich in Ren Dhark 393, also Weg ins Weltall 72. Ich habe die Arbeit am Manuskript kürzlich abgeschlossen. Ich habe das bedauernswerte Volk, auf das Ren Dhark in der Zwerggalaxis stößt, und seine Historie in die laufende Handlung eingeführt. Das Schicksal der Karrssk, so der Name dieses Volkes, wirft ein weiteres entlarvendes Licht auf die geheimnisvollen Drahtzieher in Voktar, die sich in euphemistischer Selbstdarstellung als Friedensstifter bezeichnen, tatsächlich jedoch die ganze Galaxis unter ihrer Knute haben.

Dienstag, 29. August 2017

Eine Sage wird Wirklichkeit

Vor knapp einem Jahr habe ich den sechsten Roman der Rittersaga um Falk von Steinfeld und den Gaukler Bingo Della Rocca geschrieben. Nun ist das Buch im Verlag Peter Hopf erschienen. Ich habe gleich ein wenig in dem schmucken Belegexemplar geblättert, um mir den Inhalt in Erinnerung zu rufen. Und das ging schnell. Nach dem Anlesen von ein paar Textstellen war ich wieder mitten drin in der Handlung.

Das Abenteuer um den kopflosen Reiter, der aus dem Reich der Toten zurückkehrt, um die Lebenden in Angst und Schrecken zu versetzen, ist für mich neben dem Geheimnis um den großen Wolf eine der schönsten Falk-Geschichten. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sie zu schreiben, es macht genauso viel Spaß, sie zu lesen.

Das Buch kommt gewohnt edel daher und hat die richtige Aufmachung für einen bibliophilen Bücherfreund wie mich. Hochglanzumschlag, dessen Bildmotiv Falk und den Kopflosen zeigt, geprägte Goldschrift auf dem Buchumschlag, Lesebändchen, Innenillustrationen und im Anhang die Abbildungen sämtlicher Piccolos von Hansrudi Wäscher, die für die vorliegende Romanadaption Verwendung fanden.

Sonntag, 20. August 2017

Die Promet und die Extremisten

Bezeichnet man den 20. Band einer Serie oder Reihe auch als kleines Jubiläum? Ich bin unschlüssig, aber ist ja auch egal. Jedenfalls habe ich vor ein paar Tagen die Arbeit am zwanzigsten Roman für Raumschiff Promet - von Stern zu Stern abgeschlossen, für die Serie also, die auch die inoffizielle Bezeichnung Raumschiff Promet Neo trägt.

Der Roman mit dem vorläufigen Titel Der Saboteur, der sich aber noch ändern kann, stellt die Promet und ihre Besatzung in den Mittelpunkt der Handlung. Der Terraner Peet Orell und der Moraner Arn Borul sind mit ihren Freunden gezwungen, zwei Welten anzufliegen, die in früheren Promet-Abenteuern bereits eine wichtige Rolle spielten.

Parallel dazu führe ich den Handlungsstrang um die extremistische Gruppierung "Terra den Terranern" fort, die vor Mord und Sabotageakten nicht zurückschrecken, um die von ihnen verteufelten Außerirdischen von der Erde fernzuhalten. Außerdem besitzt eine junge Frau eine unerklärliche Verbindung zu Ereignissen, die vor 1.350 Jahren in China stattfanden, in deren Verlauf die Erde nur knapp der Vernichtung entging.

Samstag, 19. August 2017

Die Akte Grovis

Ich freue mich immer, wenn ein neuer Roman aus meiner Feder oder ein Buch, an dem ich mitgeschrieben habe, das Licht der Welt erblickt, so wie nun wieder geschehen. Ren Dhark - Weg ins Weltall Band 70 ist erschienen, und die Belegexemplare sind eingetroffen.

Immer noch suchen Ren Dhark und die mit der Point of in NGK 3109 gestrandeten Raumfahrer von der Erde nach einem Weg, die von den Friedensstiftern unterjochte Kleingalaxis verlassen und in die heimatliche Milchstraße zurückkehren zu können. Wenn die Hintergründe des Geschehens in Voktar auch weiterhin hinter einem Nebel verborgen liegen, so schreiten die Ereignisse doch dramatisch voran. Das gilt besonders für die vom Rest des Universums abgeschottete Enklave, deren Bewohner nicht wissen, dass es da draußen noch so viel mehr gibt als nur ihr eigenes kleines Sonnensystem. Und wenn sie es wüssten, würde ihnen das etwas nützen? Diese Frage stellen sich Ren Dhark und seine Gefährten, während sie weiterhin von den Schergen der Friedensstifter gejagt werden und um ihre eigene Existenz fürchten müssen.

Als Klappentext liest sich das so: "Ren Dhark und seine Begleiter versuchen, dem Geheimnis hinter dem System der Großen Sonne auf die Spur zu kommen. Dabei verdichtet sich immer mehr der Eindruck, dass hier bei Weitem nicht alles so ist, wie es zu Beginn den Anschein machte. Währenddessen stehen die GSO-Agenten Ömer Giray und Liv Sanders auf Danlechraa vermutlich vor einem großen Durchbruch in ihren Ermittlungen, denn sie stoßen auf die Akte Grovis."

Den Roman habe ich diesmal zusammen mit Nina Morawietz und Jan Gardemann geschrieben. Das Exposé stammt von Ben B. Black und das Titelbild des Buches wie immer von Ralph Voltz.

Samstag, 29. Juli 2017

Das Underground schließt seine Pforten

Wenn das Underground im September schließen muss, geht wahrlich eine Ära zu Ende. Der Club und Veranstaltungsort in Köln-Ehrenfeld wurde 1988 eröffnet. Er besteht aus einer Kneipe mit zwei angrenzenden Sälen und einem Biergarten für die Sommermonate. Anscheinend wurden die Betreiber von der raschen Entwicklung überrollt. Ihre Pläne, zum dreißigjährigen Jubiläum im Januar eine große Abschiedsparty auf die Beine zu stellen, können sie nicht mehr verwirklichen. Die Stadt Köln will auf dem ehemaligen Industriegelände eine inklusive Universitätsschule errichten. Der Betrieb des Undergrounds endet auf städtische Anordnung Mitte September.
 
Mit seinen Wochenendparties und seinen Konzerten genießt das Underground einen guten Ruf weit über Kölns Stadtgrenzen hinaus. Die dort gespielte Musik war meist nach meinem Geschmack: Rock, Rock'n'Roll, Heavy Metal und Punk. Viele heute international bekannte Bands und Künstler standen im Underground auf der Bühne, bevor ihre Karriere so richtig in Schwung kam, so beispielsweise Green Day, die heutzutage Stadien füllen.
 
Anfang der Neunziger Jahre habe ich ein paar Mal im Underground gesessen und zwei oder drei Konzerte gesehen. Ich glaube mich zu erinnern, dass Brings dazu gehörte. Brings, 1990 gegründet und damals nach eine richtige Rockband, bevor sie zehn Jahre später mit fliegenden Fahnen zur Stimmungs- und Karnevalsmusik überliefen, spielten dort, noch bevor sie ihr erstes Album veröffentlichten. Wen ich sonst noch dort sah, weiß ich gar nicht mehr. Auf jeden Fall ist die Zeit des Underground abgelaufen. Das finde ich schade.

Freitag, 28. Juli 2017

Hansrudi Wäscher Magazin 43

Der Hansrudi Wäscher Fanclub wurde 1997 gegründet, er feiert im September sein zwanzigjähriges Bestehen und legte jüngst die 43. Ausgabe seines Magazins vor. Zum Jubiläum passt es gut, gleich auf dem Cover mit einem Schmankerl aufzuwarten. Bei dem Titelbild, das den Dschungelhelden Tibor zeigt, handelt es sich um eine bislang unveröffentlichte Zeichnung Wäschers, die ursprünglich für die Softcover-Reihe des Hethke-Verlags vorgesehen war, dort aber aus unbekannten Gründen nicht verwendet wurde.

Inhaltlich bietet das 80 Seiten dicke Magazin wieder eine Menge Material rund um den Künstler, der uns Nick und Tibor, Sigurd und Falk schenkte. Hansrudis Witwe Helga beispielsweise erzählt über die Autos der Wäschers, zu denen er eine besondere Beziehung hatte. Angeblich lautete das erste Wort, das der kleine Hansrudi aussprechen konnte, nicht "Mama" oder "Papa", sondern "Auto". Eine nette Anekdote, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr nachprüfen lässt.

Dieter Herold beschäftigt sich bereits im sechsten Teil mit Originalzeichnungen, die als Vorlage für Telefonkarten dienten, und Gerhart Renner liefert einen Rückblick auf die Verleihung des Ritters der Neunten Kunst auf der 80. Intercomic an den Comicautor Ingraban Ewald. Dieter Herold ist überhaupt sehr präsent in der vorliegenden Ausgabe: ob die Falk Piccolo-Titelliste, ein Blick auf den echten Revolver, den Herr Wäscher daheim als Vorlage für Buffalo Bill-Comics benutzte, verschwundene Buffalo Bill-Zeichnungen, Tibor-Titelbilder für Hethke, Sigurd-Manuskripte oder Akims neue Abenteuer. Er erfreut sogar mit Hansrudi Wäschers letzter Zeichnung, einem Sigurd-Motiv, das vielleicht der Beginn eines neuen Abenteuers hätte sein können.

Wäscher-Fans berichten, wie sie als Kinder Falk und Tibor in der Schule oder Sigurd auf dem Bauernhof gelesen haben. Derlei Berichte sind als kleine Zeitreisen immer amüsant zu lesen. Comic-Verleger Manfred Wildfeuer gedenkt des verstorbenen Zeichners Achim Danz. Wir bekommen den zweiten Teil der schönsten Sprechblase-Titelbilder ebenso zu sehen wie die Fortsetzung eines Wäscherschen Buffalo Bill-Comics mit einer prächtigen Kolorierung von Toni Rohmen.

Nachdenklich stimmt die Unterschrift unter dem Vorwort des Magazins. Dort stehen nämlich die Namen der beiden Redakteure Herbert Karbaumer und Dieter Herold. Dies war Herberts letzte Ausgabe, er ist vor wenigen Wochen verstorben.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Ein gelungener Oktaederraumer

Für Band 70 von Ren Dhark - Weg ins Weltall hat Ralph Voltz einmal mehr ein dynamisches, actiongeladenes Titelbild vorgelegt. Einen Oktaeder bekommt man auf den Covern nur selten zu sehen. Wenn ich mich nicht irre, dürfte es sogar das erste Mal sein. Deshalb gefällt mir das Motiv besonders gut. Was es mit diesem ausgefallenen Raumschiff auf sich hat, wird das nächste Buch verraten. Die Akte Grovis, so der Titel des Romans, erscheint im August.