Mittwoch, 12. Juni 2013

Ein Roboter namens Faraday

Das Cover für den nächsten Ren Dhark-Sonderband, wie immer aus der bewährten Graphikschmiede von Ralph Voltz, kommt martialisch daher. Das hat durchaus seinen Grund, liegt es doch am Inhalt des Romans, an dem ich derzeit arbeite. Das Manuskript steht kurz vor der Fertigstellung.

Was es mit dem Roboter Faraday auf sich hat, der das Titelbild ziert? Er ist gewissermaßen ein Wanderer zwischen den Welten, wenn auch nicht aus eigenen Stücken. Jedenfalls spielt er eine nicht unerhebliche Rolle in dem Abenteuer, in dem ich einmal mehr Steven Trainor als Hauptfigur agieren lasse.

Dienstag, 11. Juni 2013

11. Juni 1983, Köln gegen Köln

Heute ist es 30 Jahre her und doch - zumindest in Köln - unvergessen. Am 11. Juni 1983 fand im Müngersdorfer Stadion ein Ereignis statt, daß es davor im deutschen Fußball noch nie gegeben hatte - und danach bis heute auch nie wieder geben sollte. Zum ersten und einzigen Mal standen sich im Endspiel des DFB-Pokals zwei Mannschaften aus einer Stadt gegenüber. Der 1. FC Köln traf auf Fortuna Köln.

Zu jener Zeit spielten beide Mannschaften in ihren Ligen um die oberen Tabellenränge mit. Im Fall des FC war das die Bundesliga, wo man zuletzt fünf Jahre zuvor, also 1978, Deutscher Meister geworden war. Für die Fortuna galt es in der 2. Bundesliga. 1973 waren die Südstädter noch in die Bundesliga aufgestiegen, traten aber am Ende der Saison gleich wieder den Weg in die 2. Liga an. In den Folgejahren klopfte man immer wieder an die Tür zur höchsten deutschen Spielklasse, zuletzt 1986, als es zu den Relegationsspielen gegen den Drittletzten der Bundesliga Borussia Dortmund kam. Nach einem 2:0-Erfolg in Köln und einer 1:3-Niederlage in Dortmund mußte sich die Fortuna erst im entscheidenden dritten Spiel geschlagen geben. Mit dem Aufstieg in die Bundesliga klappte es danach nie wieder.

Dafür aber eben ins Pokalfinale 1983. Auf dem Weg dorthin schaltete die Fortuna in den ersten beiden Hauptrunden den SC Freiburg und den SSV Ulm aus, siegte im Achtelfinale mit 2:1 bei Eintracht Braunschweig und traf im Viertelfinale auf Borussia Mönchengladbach. Damals wurden Pokalspiele noch nicht durch Elfmeterschießen entschieden. Stand es nach einer Verlängerung Unentschieden, gab es ein Wiederholungsspiel. So war es gegen die Fohlenelf. Nach einem 2:2 in Gladbach entschied die Fortuna die zweite Begegnung in Köln mit 2:1 für sich. Was schon Sensation genug war, wurde im Halbfinale noch deutlich übertroffen. Denn da fegte die Fortuna Borussia Dortmund mit sage und schreibe 5:0 vom Platz.

Leider mußte der Zweitligist aus der Kölner Südstadt sich im Endspiel dem FC mit 0:1 geschlagen geben. Die Fortuna hatte die größeren Spielanteile, die besseren Torchancen und die Sympathien des Kölner Publikums auf ihrer Seite. Der FC hingegen hatte Pierre Littbarski, der mit seinem Siegtreffer in der 68. Minute für die Geißböcke den Unterschied ausmachte.

Ich selbst konnte das Spiel damals leider nicht im Stadion verfolgen. Als es stattfand, war ich bei der Bundeswehr, weit weg von Köln. Genauer gesagt stationiert in Neumünster, in der Diaspora irgendwo zwischen Hamburg und Kiel. In der Kleinen Holstenhalle in Neumünster habe ich seinerzeit sogar einmal BAP live gesehen, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Wie gesagt, das legendäre Pokalfinale zwischen zwei Kölner Mannschaften ist heute auf den Tag 30 Jahre her. Wie es der Zufall oder der Fußballgott will, stand die Fortuna dieses Jahr nach dem verlorenen Endspiel von 1983 endlich wieder in einem Pokalfinale. Zwar nicht in dem großen, sondern in dem des Fußballverbands-Mittelrhein, aber immerhin. Dabei gab es im Bonner Sportpark Nord vor knapp zwei Wochen einen 2:1-Sieg gegen Alemannia Aachen, und der ist auch was wert. Denn mit ihm gewann die Fortuna nicht nur den kleinen Pokal, sondern sicherte sich für die kommende Saison auch das Antrittsrecht in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Sollte die Auslosung den 1. FC Köln als Gegner bescheren, hätte der Fußballgott wohl wirklich seine Finger im Spiel.

Bewegte Bilder von 1983 gibt es übrigens auch, nämlich einen etwa fünzehnminütigen Zusammenschnitt: http://www.youtube.com/watch?v=fMXVIWsNT34. Und im Südstadion gibt es einen Fanclub von Fortuna Köln, der zur Erinnerung an das damalige Ereignis gegründet wurde. Er trägt den klingenden Namen "Kommando 11. Juni".

Montag, 10. Juni 2013

Ren Dhark-Fan auf dem Titelbild

Ich habe früher schon einmal über das Ren Dhark-Forum berichtet. Anfang April fand in Oy im Allgäu ein Treffen der Forumsteilnehmer mit den Dhark-Schaffenden statt. Dabei wurde die Idee geboren, die anwesenden Fans nach und nach auf den Titelbildern der Dhark-Bücher zu präsentieren, wenn sie das wollen. Natürlich war das Interesse groß. Wer möchte sich nicht auf einem Roman seiner Lieblingsserie verewigt sehen?

Jetzt hat Ralph Voltz die Titelgraphik für das kommende Buch abgeliefert. Pyrrhussieg wird die 42. Ausgabe von Weg ins Weltall sein, und Uwe, einer der Fans, die in Oy dabei waren, hat es aufs Cover geschafft. Er stellt sogar das zentrale Element des Bildmotivs dar. Ich nehme an, Uwe wird begeistert sein. Mal sehen, welcher Herr oder welche Dame als nächstes dran kommt.

Sonntag, 9. Juni 2013

Hörspiel-Arena 2013

Gestern und vorgestern fand die Hörspiel-Arena statt, wie im vergangenen Jahr wieder im Kulturbunker in Köln-Mülheim. Eigentlich hätte sie in diesem Jahr in München über die Bühne gehen sollen, sie wurde aber kurzfristig nach Köln verlegt. So stattete ich der diesjährigen Hörspielmesse zumindest einen kurzen Besuch ab.

Zahlreiche Verleger und Händler hatten ihre Verkaufsstände aufgebaut, an denen es Hörbücher und Hörspiele satt zu bewundern gab, und natürlich auch zu erwerben. Mein Zugang zu dieser Szene hält sich in Grenzen, entsprechend klein ist der Kreis meiner Bekannten. Doch zumindest besuchte ich Joachim Ottos Romantruhe und unterhielt mich mit Heinz-Peter Göldner. Und zufällig traf ich auf Alex, einen früheren ACDler, der aus Braunschweig angereist war. Unerwartete Zusammentreffen sind doch immer nett.

Im zumeist gut gefüllten Saal gab es das Programm, wegen dem die meisten Besucher erschienen waren. Neben Podiumsdiskussionen wurden Live-Hörspiele vorgetragen, von denen ich allerdings nur wenig mitbekam. Es herrschte eine gemütliche Atmosphäre. Schade fand ich nur, daß in diesem Jahr spürbar weniger Besucher den Weg in den Kulturbunker fanden als 2012. Wo immer die Hörspiel-Arena 2014 stattfinden wird, ich wünsche den Veranstaltern, daß sich diese Entwicklung dann wieder umkehrt.

Samstag, 8. Juni 2013

Ein Con in Luxemburg

Achim, stehend mit Norwegerpulli, 1981 in Esch
Allzu viele Erinnerungen sind leider nicht geblieben an einen Science Fiction-Con, der einst in Luxemburg stattfand. Es war im Jahr 1981, und ich bog in der Oberstufe des Humboldt-Gymnasiums auf die Zielgerade meiner Schullaufbahn ein. In Köln gab es seit kurzem den SFC Die Terraner, der ein eigenes Fanzine herausgab und ab 1982 für den Coloniacon verantwortlich zeichnen sollte.

Ein paar Recherchen haben ergeben, daß der Con am 22. November stattfand, und zwar in Esch/Alzette. Veranstaltet wurde er vom Perry Rhodan Club Luxemburg. Da die Terraner damals stets rudelweise auftraten und zu allen möglichen Cons fuhren, stand selbstverständlich auch der Luxcon auf unserem Terminplan. Wie meist chauffierte Carsten den Wagen, und der Rest der Bande vertrieb sich die Fahrt mit Biertrinken. Wahrscheinlich wurde unterwegs BAP gehört, vielleicht auch Heavy Metal.

Dank alten Fotos erinnere mich zumindest an eine Reihe der Besucher. Vom Programm weiß ich nichts mehr. Vielleicht gab es gar keins. Aber es war mein erster Luxemburg-Besuch überhaupt, und allein das ist ja schon etwas wert. Spaß hatten wir auf jeden Fall. Ein Programm auf Cons habe ich noch nie gebraucht. Seit damals hat es meines Wissens nie wieder eine derartige Veranstaltung in Luxemburg gegeben.

Das wird sich im kommenden Jahr ändern, und das finde ich sehr schön. Denn tatsächlich haben sich einige Luxemburger Aktivisten zusammengefunden, die einen Con für verschiedene Spielarten der Phantastik auf die Beine stellen wollen. Die Vorbereitungen laufen bereits. Geplant ist er für das letzte Wochenende im März. Ich gebe zu, ich bin richtig begierig darauf, dorthin zu fahren. Ob ich wohl noch jemanden (er)kennen werde? Es würde mich freuen.

Nähere Informationen gibt es auf der Seite des Luxcons. Eine solche haben die Veranstalter nämlich auch eingerichtet: http://luxcon.lu/de/

Freitag, 7. Juni 2013

Noch eine Besprechung

»Achim Mehnert legt mit dem rasanten zweiten Teil des Doppelbandes erneut ein packendes Werk vor. Dabei nimmt der Autor thematisch Anleihen bei Jack London, wenn er uns von einem Trapper in Alaska berichtet, der einem Abgestürzten zu Hilfe kommt. Danach wird einmal mehr ein technisch überlegenes Volk eingeführt. Die echsenähnlichen Lurchies erweisen sich als Pazifisten, die keinerlei Waffen einsetzen - ein Novum im „Ren Dhark“- Universum. Ansonsten erwartet den Leser ein rasanter, spannungsgeladener Roman im Stil der 70er Jahre.«

Bei Phantastik-News bespricht Robert Monners - er möge mir meine Unwissenheit darüber, ob es sich um seinen bürgerlichen Namen oder um ein Pseudonym handelt, nachsehen - den aktuellen Ren Dhark-Sonderband in der Unitall-Reihe. Stimmt, sonst erscheinen dort nur abgeschlossene Romane. Im vorliegenden Fall handelt es sich jedoch um den Abschluß eines Doppelbandes. Die beiden Bücher sind zeitlich in die aktuelle Handlung in der Hauptserie eingebunden, können aber durchaus auch für sich gelesen werden, wenn man sich sonst im Dhark-Universum nicht auskennt.

http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=6372:ren-dhark-unitall-21-absturz-im-eis-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62

Donnerstag, 6. Juni 2013

Zweitauflagen in der Post

Heute traf ein Paket bei mir ein, das ich mit Freuden öffnete. Es enthielt gleich 5 Romane von mir. Die Erstauflagen der unten zu sehenden Bücher sind vergriffen, sie alle gingen kürzlich in die 2. Auflage. Nun habe ich die Belegexemplare erhalten.


 

Montag, 3. Juni 2013

Tibor und Nick wurden besprochen

In der Reihe meiner Romanadaptionen nach Comicvorlagen von Hansrudi Wäscher sind zuletzt gleich zwei Bücher erschienen. Zum einen Tibor 4 und zum anderen Nick 2, namentlich Eine harte Schule und Umsturz. Nun wurde ich von Verleger Peter Hopf auf ganz frische Rezensionen dazu aufmerksam gemacht.

Zu finden sind sie auf dem Online-Portal phantastiknews, wo auch die vorangegangenen Bücher besprochen wurden. Rezensent ist einmal mehr Carsten Kuhr, wie mir scheint, ein eifriger Leser der Romane. Er ist von beiden Bänden angetan, was sich in positiven Rezensionen bemerkbar macht. Das wiederum freut mich natürlich sehr. Carsten Kuhrs Fazit:
»Achim Mehnert gelingt etwas, was ganz selten ist. Er fasst die Handlung einer gefeierten Comic-Serie nicht nur in Worte, es gelingt ihm auch der schwierige Spagat, der Vorlage eigene Handlungsstränge hinzuzufügen und zu einem rundum befriedigenden Roman zu vereinen. Dabei versteht er es, das Besondere, das die Piccolos damals auszeichnete, den Flair der urwüchsigen Umgebung, die Schönheit der von Menschen weitgehend unberührten Natur, in seinen Roman einfließen zu lassen. Dass dies beileibe nicht selbstverständlich ist, dass dies, so einfach sich das Ergebnis auch liest, viel Mühe und Empathie vom Autor erfordert, kann ihm nicht hoch genug angerechnet werden. Immer wieder macht er sich, ganz im Sinne Hansrudi Wäschers, zwischen den Zeilen für den Naturschutz stark, bricht eine Lanze für Refugien, in denen die Tiere noch artgerecht und vom Menschen unbedrängt leben können und toppt das Ganze dann mit einer spannenden Handlung.«
Das geht runter wie Öl. Die beiden vollständigen Besprechungen sind hier zu finden:

http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=6783:tibor-5-eine-harte-schule-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62

http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=6740:nick-umsturz-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62

Sonntag, 2. Juni 2013

Der Sommeranfang macht Arbeitslaune

Ich habe etwas von Sommeranfang gehört. Kommt mir nicht so vor, wenn ich aus dem Fenster schaue. Es stürmt in Köln. Vor dem blauen Himmel - ja, tatsächlich. Tagelang hat man nichts von ihm gesehen, doch er macht sich bemerkbar - ziehen dicke weiße Wolkenbänke dahin. Draußen ist es ungemütlich, besonders der Wind. An der Neuen Weyerstraße, einer Hauptverkehrsverbindung mitten in der Stadt, deren Fortsetzung zur Severinsbrücke führt, stehen keine Straßenlaternen. Die hängen an quer über die Straße gespannten Befestigungen und schaukeln mit großer Amplitude hin und her. Die Lampen zaubern im Dunkeln spannende Effekte auf den Asphalt, wie ich vergangene Nacht wieder einmal beobachtet habe. Ein wenig ist es, als würde ein Riese mit seiner Taschenlampe durch die Gegend stapfen und Lichtpunkte aus der Dunkelheit stanzen.

Für einen Spaziergang ist es mir grad zu ungemütlich. Stattdessen freue ich mich richtig über den Berg Arbeit, in den ich mich vertiefen kann. Daher kann der Ausdruck "wie der Ochse vorm Berg" also nicht kommen. Sonntag, na und? Ich arbeite an drei Manuskripten parallel. Drei verschiedene Serien, drei verschiedene Genres. Während Tibor 5 allmählich auf die Zielgerade einbiegt, schreitet auch der 22. Sonderband für Ren Dhark voran. Zudem habe ich letzte Nacht den ersten Spatenstich für eine ganz neue Serie getan, nachdem zuvor Informationen über eine gewisse Kaserne eingeholt wurden. Das hat nichts mit meiner Bundeswehr-Vergangenheit zu tun, sondern mit ... nee, das bleibt noch geheim. Nur soviel: Es handelt sich um ein umfangreiches Projekt, ein dramatisches Projekt. Das dürfte spannend werden.

Freitag, 31. Mai 2013

Fortuna Köln ist Pokalsieger

Allmählich habe ich es realisiert. Der Sieger im Endspiel des Mittelrhein-Pokals heißt Fortuna Köln. Seit ein paar Jahren nennt er sich Bitburger-Pokal, von mir aus. Wie er heißt ist zweitrangig, entscheidend ist seine Bedeutung. Denn die Siegermannschaft reckte nach dem Abpfiff im Bonner Sportpark Nord nicht nur den Pokal in die Höhe, sondern tritt kommende Saison in der ersten Runde des DFB-Pokals an. Da warten dann möglicherweise Borussia Dortmund oder Bayern München als Gegner, oder der 1. FC Köln.

Vor dem Spiel gegen die Drittligisten Alemannia Aachen hatte ich ein wenig Angst, daß die Jungs aus der Südstadt am Ende mit leeren Händen dastehen. Die Fortuna hat eine tolle Saison gespielt. Unvergeßlich ist das grandiose 4:1 gegen die Sportfreunde Siegen. Mehr noch sind es die beiden Stadtderbys gegen Viktoria Köln, die beide mit 3:1 gewonnen wurden. In der Endabrechnung ist die Fortuna in der Liga mit 79 Punkten der beste Zweite aller Zeiten, aber eben nur Tabellenzweiter, während der Meister Sportfreunde Lotte um den Aufstieg in die 3. Liga spielt. Wäre das Pokalendspiel verloren gegangen ... ich darf gar nicht dran denken. Dieser klasse Saison hätte einfach die Krönung gefehlt.

Doch Fortuna legte vor knapp 5.000 Zuschauern, darunter 2.000 Kölner Anhänger, von Spielbeginn an los wie die Feuerwehr. Das gilt zwar auch für die Alemannia, doch hatte ich in Halbzeit Eins nie das Gefühl, die Aachener könnten uns wirklich gefährlich werden. Die Führung in der 19. Minute durch Kraus spiegelt die Kölner Überlegenheit wieder. Mit ihr ging es verdientermaßen in die Pause.

Was sich bis dahin gezeigt hatte, ging nach dem Seitenwechsel weiter. Beide Mannschaften spielten offensiv nach vorne. Das war kein Rasenschach, wie er bei manchen Endspielen zu befürchten ist, sondern von beiden Seiten attraktiver, herzerfrischender Angriffsfußball. Hüben wie drüben gab es fortan dicke Torchancen. Die Alemannia hatte sich in der Halbzeit geschüttelt und wollte es nun wissen. Ein Pfostenschuß nach glänzender Parade von Poggenborg hätte schon der Ausgleich sein können. Der fiel in der 78. Minute. Er hatte sich abgezeichnet und war auch nicht unverdient.

Meine Befürchtungen kehrten zurück. Ich sah das Horrorszenario buchstäblich vor mir: Noch in der regulären Spielzeit macht Aachen ein weiteres Tor. Es passierte aber nicht, und auch eine mögliche Verlängerung blieb uns erspart, denn Fortuna setzte ein dickes Ausrufezeichen. In der 82. Minute zog Fink ab, der Ball wurde stark abgefälscht und landete im Tor. Das Glück des Tüchtigen, endlich stand es mal auf unserer Seite.

Was danach kam, war Zittern. Aachen drängte mit Macht auf den erneuten Ausgleich. In den letzten Sekunden gab es noch einmal einen Eckball, doch auch er blieb wirkungslos. Dann war Schlußpfiff, und bei den Kölner Fans brachen alle Dämme. Ich begriff es in dem Jubel gar nicht so richtig. Gewonnen. Pokalsieger. Kommende Saison DFB-Pokal. Wovon wir die ganze Spielzeit geträumt hatten, war tatsächlich in Erfüllung gegangen. Beim Schreiben dieser Zeilen läuft es mir immer noch kalt den Rücken runter.

Sie haben etwas Tolles geleistet, unsere Mannschaft, unser Trainer Uwe Koschinat und unser Präsident Klaus Ulonska. Es war ein wundervoller Abend mit einem Erfolg, den wir so sehr herbeigesehnt hatten. Entsprechend wurde gefeiert. Danke, Jungs!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Nick startet zur nächsten Weltraumreise

Der erste Nick-Roman mit Titel Der Weltraumfahrer ist schon seit geraumer Zeit in der Zweitauflage erhältlich. Nun ist auch die Erstauflage von Band 2 Umsturz nahezu vergriffen. Das freut mich und den Verleger gleichermaßen, kennen und mögen wir Nick doch seit unserer Kindheit oder Jugend. Auf der Intercomic Anfang Mai habe ich wieder einmal erlebt, welcher Beliebtheit sich Hansrudi Wäschers Comichelden auch heute noch erfreuen. In den Reihen der Science Fiction-Fans gilt das besonders für den Weltraumhelden Nick.

Daß es mit den Romanadaptionen weitergeht, ist demzufolge nicht verwunderlich. Wieder erreichte mich ein Schwung Nick-Großbände. Sie bilden die Vorlage für die dritte Nick-Buchausgabe, die den Titel In den Sümpfen der Ork tragen wird. Mit dem Schreiben am Roman beginne ich voraussichtlich Anfang Juli. Als Erscheinungsdatum ist der November vorgesehen, das Buch wird dann druckfrisch auf der nächsten Intercomic vorliegen.

Wer mehr über die Romanadaptionen von Nick und Tibor, Falk und Bob & Ben - aber auch über die anderen Publikationen des Verlags Peter Hopf - erfahren möchte, dem sei ein Blick auf die Verlagsseite empfohlen: http://www.verlag-peter-hopf.de/index.php

Sonntag, 26. Mai 2013

Coloniacon-Clips

Andreas ist ein Coloniacon-Besucher aus Thüringen. Er hat auf dem Coloniacon im vergangenen Sommer diverse kurze Clips mitgeschnitten und kündigte an, sie mir bei Gelegenheit zuschicken zu wollen. Ich gebe zu, ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, als ich vor ein paar Tagen eine Nachricht von ihm erhielt. Es habe zwar länger gedauert als geplant, aber die DVD werde in den kommenden Tagen bei mir eintreffen.

Gestern lag ein kartonierter brauner Umschlag aus Ilmenau im Briefkasten. Ich habe die enthaltene Silberscheibe vergangene Nacht in den Rechner gesteckt und mir die rund drei Dutzend Kurzclips angeschaut. Sie enthalten schöne Impressionen vom Con: Mitschnitte von Programmpunkten im Veranstaltungsort Jugendpark, vom geselligen Beisammensein und dem Trubel in den heiligen Conhallen und vom abendlichen Grillen am Rheinufer.

Die bewegten Bilder sind eine schöne Erinnerung, über die ich mich gefreut habe. Und Andreas freut sich auf den nächsten Coloniacon. Er hat angekündigt, für den Grillabend original Thüringer Bratwürste mitzubringen. Wer die seit 1982 stattfindende Con-Institution besuchen möchte, sollte im kommenden Jahr unbedingt die Gelegenheit nutzen, denn nach derzeitigem Stand der Dinge wird es der letzte Coloniacon sein. Danach ziehen wir, also die Veranstalter, uns aufs Altersruheteil zurück. Stattfinden wird er auf Pfingsten, also am 7. und 8. Juni 2014. Nähere Informationen finden sich im Netz unter: www.coloniacon.eu.

Samstag, 25. Mai 2013

Überwiegend Bilder im neuen Wäscher-Magazin

Der Hansrudi Wäscher-Fanclub hat die 36. Ausgabe seines Clubmagazins vorgelegt. Ich staune immer wieder über die absolut professionelle Aufmachung des Heftes, das die Clubmitglieder in ihrer Freizeit auf die Beine stellen. Gebunden, mit 68 Seiten Umfang und weitgehend vierfarbig gestaltet, braucht es keinen Vergleich mit im Laden erhältlichen Comicmagazinen zu scheuen. Der einzige Unterschied ist, daß es sich nicht mit dem Comic im allgemeinen beschäftigt, sondern sich überwiegend Hansrudi Wäscher widmet.

Meistens bietet der Inhalt eine ausgewogene Mischung aus Comics und Texten, das ist diesmal anders. Gleich zwei mehrseitige Bildergeschichten beanspruchen den meisten Platz für sich. Das ist zum einen eine colorierte Buffalo Bill-Geschichte von Wäscher und zum anderen ein Schwarzweiß-Comic namens Greif, der Gaukler. Der Zeichner und bekennende Wäscher-Fan Gerhard Schreppel hat seine Arbeit als exklusive Erstveröffentlichung zur Verfügung gestellt. Zusammen bringen es die beiden Comics auf satte 47 Seiten, zu denen sich weitere Graphiken gesellen. So handelt es sich bei dem Titelbild, einem Buffalo Bill-Motiv von Wäscher, ebenfalls um eine Erstveröffentlichung. Man kann den Magazin-Machern nur zu ihren guten Beziehungen gratulieren.

Wie erwähnt, stehen in der vorliegenden Ausgabe die Texte dahinter zurück. Ganze vier an Zahl finden sich, und bei denen handelt es sich um recht kurze Artikel. So plaudert ein Sammler darüber, wie ihm unverhofft eine unbekannte Wäscher-Zeichnung aus dem Jahr 1969 in die Hände fiel. Ein anderer schwärmt davon, wie eine Nick-Büste, offenbar ein Unikat, in seinen Besitz gelangte. Nicht schlecht. Nick, das ist übrigens jener Weltraumfahrer aus Wäschers Feder, den ich seit kurzem für den Verlag Peter Hopf in Romanform adaptiere.

Ein weiterer Artikel befaßt sich mit dem so genannten "Ritter der Neunten Kunst", dem internationalen Comic-Ehrenpreis, der alljährlich auf der Intercomic in Köln an Personen, Verlage oder Institutionen verliehen wird, die sich um das Medium Comic verdient gemacht haben. Ich habe die auf einem Marmorsockel stehende Statue - knapp 50 Zentimeter hoch und rund 13 Kilogramm schwer - schon gesehen und kann nur sagen, daß es sich um einen auch optisch beeindruckenden Preis handelt.

Schließlich gibt es noch einen kleinen Text zur Verleihung des Dark Star-Preises 2012 an einen gewissen Achim Mehnert. Ein schönes Foto ist mit abgedruckt, wo ich vor dem Stand des Mohlberg-Verlags stehe und die erhaltene Urkunde in die Kamera halte. Nett, aber auch schon wieder ein Jahr her. Ich frage mich, wo es geblieben ist.

Dienstag, 21. Mai 2013

Brennpunkt Bel Air

Bel Air ist ein terranischer Kolonialplanet, gelegen auf halber Strecke zwischen der Erde und Babylon, der neuen Heimat der Menschheit. Zwar nicht in unserer Realität, aber in der von Ren Dhark. Die paradiesische Welt mit ihrer in der Milchstraße einzigartigen Flora stand aufgrund unheimlicher Vorgänge schon mehrmals im Brennpunkt der Ereignisse und im Zentrum der Handlung um unseren wackeren Weltraumfahrer.

Warum ich das schreibe? Weil ich soeben den Anfang des Exposes für den nächsten Dhark-Sonderband in der Unitall-Reihe bekommen habe, für den mittlerweile 22. Wieder steckt Bel Air im Strudel besorgniserregender Geschehnisse, oder zumindest beginnen sie dort. Damit dürfte für Dhark-Leser klar sein, welche Figuren, mit denen ich ohnehin gern arbeite, in der Handlung tonangebend sind.

Während ich mich also noch mit gewissen Ungeheuern herumschlage, sprich, am Ende des fünften Tibor-Buchs schreibe, geht es auch mit Dhark weiter. Zudem schiele ich auf das Expose für die geplante neue Serie, deren ersten Band ich bis Ende Juni fertig haben will, über die ich aber noch nichts verraten darf. Bevor jemand auf die Idee kommt, ich würde mich über zu viel Arbeit beschweren - beileibe nicht. Im Gegenteil, so habe ich es gern.

Montag, 20. Mai 2013

Dschinghis Khans Erben

Den ESC, sprich: den European Schrott Contest, habe ich mir wie jedes Jahr ... nicht angesehen. Doch jetzt lese ich an allen möglichen Stellen von allen möglichen Leuten weinerliche Kommentare und bemühte Einschätzungen, warum Deutschland so schlecht abgeschnitten hat. Einige begründen es sogar damit, der deutsche Beitrag sei schlicht und einfach schlecht gewesen.

Wow! Könnte da womöglich was dran sein? Ist ja nicht ausgeschlossen. Andererseits frage ich mich dann natürlich, weshalb diese quiekige hyperaktive Lena Meyer-Soundso für Deutschland gewonnen hat. War doch auch schlecht, und zwar beides, das Lied und die Hupfdohle. Außerdem hätte ich sie allein schon wegen des Doppelnamens absaufen lassen.

Und überhaupt, ob es bei diesem völlig verqueren Medienhype mit musikalischen Tralala-Inhalten und originell-intellektuellen Texten generell allzu viele Highlights gibt? Sollten da nicht besser alle Teilnehmer verlieren? Ich weiß, das klingt jetzt schnöselig, und die ESC-Fans werden es mir um die Ohren hauen. Finde ich gut. Denn gestern Abend hat Jan Josef Liefers alias Karl Friedrich Börne im Münsteraner Tatort wieder prima bewiesen, daß man mit Schnöseligkeit weiterkommt. Dafür kann ich auch aus anderen Bereichen meines Lebens Beispiele anführen, aber das lasse ich lieber. Sonst wäre ich ja nicht nur schnöselig, sondern auch noch blöd.

Wie heißt es doch so schön? Früher war nicht alles schlecht. Stimmt, das gilt wohl auch für frühere deutsche Beiträge zu dieser Veranstaltung. Ich glaube, da hieß sie noch anders. An den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern. Ist er vermutlich auch nicht wert.

Jedenfalls hatten die deutschen Teilnehmer damals noch etwas zu sagen und hauten ihre Botschaften nur so raus. Das bayerische Fräuleinwunder Nicole sorgte sich um nicht weniger als den Frieden in der Welt. Dschinghis Khan gar pfiffen mit ihrem gleichnamigen Lied auf alles und besangen einen Kriegsfürsten, der bei der Vereinigung der Mongolenstämme verbrannte Erde und unzählige Tote zurückließ. Um den großartigen Otto zu zitieren: "Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich finde, nein."

Sonntag, 19. Mai 2013

Intravenös 218

Durststrecke? Sauregurkenzeit? Die letzten Intras waren recht dünn, und auch die aktuelle Ausgabe des Fanzines des Atlan Club Deutschland kommt mit 24 Seiten sehr schmalbrüstig daher. Was die Redaxa Ernie dazu veranlaßt, über die magische Zahl 24 nachzudenken. Die hat Kiefer Sutherland, der bekanntlich demnächst als Jack Bauer zurückkehren wird, als Stundenzahl bereits mehrfach im Action-Overkill vermessen. Der ACD-Kassierer freut sich über den überschaubaren Umfang und die damit einhergehend geringen Druck- und Versandkosten, braucht er doch die Geldschatulle nicht allzu weit zu öffnen.

Nur maue zwei Leserbriefe finden sich. Negativrekord? Ich weiß es nicht, halte es aber für möglich. Dafür werden so weltbewegende Fragen wie "Wird eine Mücke tatsächlich betrunken, wenn sie einen betrunkenen Menschen sticht?" und "Balanciert man wirklich besser, wenn man sich nicht darauf konzentriert?" ausführlich beleuchtet. Eine Besprechung des Comicbandes "Habibi" von Craig Thompson gibt es obendrauf.

Angemessen angekündigt werden zwei Cons, die demnächst stattfinden. Das ist zum einen der clubeigene und clubinterne ACD-Con 2013, ganz unbescheiden Weltcon genannt. Für ihn öffnet im August das Anne-Frank-Haus in Oldau-Hambühren seine Pforten. Ach ja, das liegt irgendwo in Niedersachsen. Zudem wird auf die 11. Perry Rhodan-Tage Rheinland-Pfalz in Sinzig hingewiesen. Diese Veranstaltung hat ein paar Jahre pausiert, und ich freue mich, daß sie nun wieder da ist. Anfang Oktober erlebt der Con seine Neuauflage.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Flucht durch die Wüste

Diesmal ist es schwierig, etwas zum neuen Ren Dhark zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Sagen kann ich auf jeden Fall, daß ich das neue Manuskript gestern Abend an den Verlag geliefert habe. Der Roman wird den Titel Ein Pyrrhussieg tragen. Wie immer wird das Buch drei Romanteile beinhalten, nämlich von Uwe Helmut Grave, Jan Gardemann und mir. Fertiggestellt habe ich das Manuskript zuvor im Zug, auf der Rückfahrt vom Lago Maggiore nach Köln. Eine ganz neue Erfahrung.

Der Großteil der von mir geschriebenen Handlungsebene dreht sich um Ren Dhark selbst sowie um mehrere Wissenschaftler, die einer besonderen Technik nachjagen. Um ans Ziel zu kommen, benötigen sie die Hilfe eines ganz speziellen Hyperkalkulators, doch der stellt sich stur. Auch die Tel erweisen sich als nicht besonders kooperativ.

In einem Nebenhandlungszweig führe ich eine neue Figur ein. Gram, wie er sich nennt, ist auf zwei Rädern unterwegs. Denn auch im Jahr 2068 gibt es noch Motorräder. Dummerweise begibt er sich in eine Gegend auf der Erde, die nach der Eiszeit wieder eisfrei, aber noch völlig unbewohnt ist. Dort macht Gram eine höchst unangenehme Entdeckung und muß um sein Leben laufen. Oder fahren.

Die Zusammenhänge der verschiedenen Handlungsebenen erschließen sich im 42. Buch der Saga von Ren Dhark - Weg ins Weltall, das Mitte Juni erscheint. Es ist so wie immer, wenn ich ein Manuskript beendet habe. Ich kann es nicht erwarten, das fertige Buch endlich in Händen zu halten. Nach derzeitigem Planungsstand werde ich bis zur Veröffentlichung schon das nächste Dhark-Manuskipt geschrieben haben.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Intercomic 73

Diese Zeilen schreibe ich in Agra am Lago Maggiore. In Köln habe ich es vor meinem Aufbruch nicht mehr geschafft, sie aufs virtuelle Papier zu bringen. Doch ich möchte die Intercomic, die am vergangenen Samstag zum 73. Mal über die Bühne ging, nicht völlig unkommentiert lassen. Die internationale Comic- und Romanmesse findet bekanntlich halbjährlich in der Köln-Mülheimer Stadthalle statt. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das erste Mal auf der Messe war. Langweilig ist sie nie, auch diesmal nicht. Wie immer gab es Bücher und besonders Comics satt, vor allem aber treffe ich stets auf zahlreiche Bekannte.

Im Laufe der Jahre haben sich einige feste Anlaufstellen herauskristallisiert. Dazu gehören Joachim Ottos Romantruhe-Stand, der Mohlberg-Verlag und der Hansrudi Wäscher-Fanclub. Zu letzterem zieht es mich insbesondere, seit ich Wäschers Comics Tibor, Nick und Falk als Romane adaptiere. Ich nutzte die Gelegenheit, gleich das neue Clubmagazin mitzunehmen. Auf den ersten Blick ist es wie immer gelungen. Hineinzuschauen blieb mir bisher keine Zeit. Sobald ich mich mit dem Inhalt beschäftigt habe, werde ich ihn an dieser Stelle besprechen. Bedauerlicherweise war der Wiener Gerhard Förster mit seinem Sprechblase-Stand nicht anwesend, da er die neue Ausgabe seines Magazins nicht rechtzeitig fertig bekommen hatte.

Die meiste Zeit verbrachte ich am Doppelstand der Verlage Peter Hopf und Blitz. Bei Hopf lagen gleich zwei neue Bücher von mir vor, nämlich der Umsturz betitelte zweite Nick-Roman und der vierte Tibor namens Eine harte Schule. Die vorangegangenen Bücher beider Serien sind in der Erstauflage vergriffen und waren bereits in der zweiten Auflage erhältlich. Das freut mich natürlich. Noch besser gefiel mir, daß nachmittags auch alle vorliegenden Exemplare der Zweitauflagen über den Tisch gegangen waren.

Die beiden obligatorischen Preisverleihungen fanden auch in diesem Jahr wieder statt. Den Comic-Preis „Ritter der neunten Kunst“ erhielt posthum der ehemalige Perry Rhodan-Titelbildzeichner Johnny Bruck. Rhodan war jedoch nur ein Betätigungsfeld Brucks, wenn auch dasjenige, wo er seine Spuren am deutlichsten und unvergessen hinterlassen hat. Insgesamt hinterließ er der Nachwelt jedoch rund 5.000 Arbeiten. Die Laudatio hielt Verlagstausendsassa Eckhard Schwettmann. Eckhard war zudem aus einem anderen Grund zugegen, er wurde nämlich ebenfalls geehrt. Nach dem namensgebenden Jason Dark, Earl Warren, Christian Montillon und mir ist er der fünfte Preisträger des „Dark Star“. Beide Preise waren wie immer mit einer Sterntaufe auf die Namen der Geehrten verbunden.

Es gibt immer eine Menge zu sehen auf der Intercomic. Anfang November öffnet sie an bekannter Stätte wieder ihre Pforten. Einen Besuch kann ich uneingeschränkt empfehlen, zumal der Eintrittspreis mit 6 Euro sehr moderat gehalten ist.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Vom Knappen zum Ritter

Obwohl, ganz am Anfang der Geschichte ist Falk noch nicht einmal Knappe. Das wird er aber recht schnell, und von da an jagt eine Verwicklung die andere. Falk gerät in die Wirren einer gigantischen Verschwörung, die kein geringeres Ziel hat, als den Herrscher eines Fürstentums zu stürzen. Um gegen einen rachsüchtigen Feind zu bestehen, muß der junge Held sowohl seinen Mut als auch seine Fertigkeiten im Umgang mit dem Schwert in die Waagschale werfen. Mehr noch sind jedoch sein pfiffiger Kopf und sein Gerechtigkeitssinn gefragt.

Die ersten Piccolos um den Ritter ohne Furcht und Tadel zeichnete Hansrudi Wäscher schon 1960 für den Walter Lehning Verlag. Im Verlag Peter Hopf erscheinen sie künftig auch in Romanform. Ich habe soeben den ersten Roman beendet, in dem die allererste Falk-Geschichte adaptiert wird. Sie umfaßte seinerzeit die Piccolos 1 bis 18 und endet - damit nehme ich bestimmt nicht zu viel vorweg - mit der Erhebung Falks in den Ritterstand.

Nach den Abenteuern des Dschungelhelden Tibor und des Raumfahrers Nick habe ich mich damit der dritten großen Serie aus Hansrudi Wäschers Feder für den Verlag Peter Hopf angenommen. Ich weiß noch nicht, wann der erste Roman erscheinen wird. Voraussichtlich im Herbst 2013. Ich freue mich jetzt schon darauf, das Buch in Händen zu halten. Kann die Zeit bis zur Veröffentlichung nicht etwas schneller vergehen? Ach nein, besser nicht, denn bis dahin müssen ja noch die folgenden Ausgaben von Nick und Tibor geschrieben werden.