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Samstag, 27. Oktober 2018

Sigurd, der ritterliche Held

Seit Peter Hopf vor knapp sieben Jahren damit begann, in seinem Verlag die klassischen Piccolo-Abenteuer aus der Feder von Hansrudi Wäscher als Romanadaptionen zu veröffentlichen, ist eine Menge geschehen. Die literarische Form der einstmals von den Sittenwächtern geschmähten Streifencomics erfreut sich einiger Beliebtheit.

Es ging los mit Tibor, dem Sohn des Dschungels, den ich von Anfang an zu adaptieren das Vergnügen hatte. Aufgrund des Erfolgs schickte der Verlag schon bald den Ritter Falk und den Weltraumfahrer Nick ins literarische Rennen, beide Romanreihen stammen ebenfalls aus meiner Feder. Es folgten die fliegenden Abenteurer Bob & Ben sowie der Stuntman Roy Stark. Dabei mischten auch die Autoren Thomas Knip, Thomas Newton und Markus Kastenholz sowie der bekannte Schriftsteller Hubert Haensel kräftig mit.

Doch immer wieder - wie könnte es anders sein? - fragten die Leser nach Sigurd, dem Opus Magnum aus den Zeichenstiften Hansrudi Wäschers. Von wem anders könnte die Rede sein als von Sigurd, dem ritterlichen Held, Wäschers bekanntestem Werk, das auch bei den Fans eine besondere Stellung einnimmt? Jahrelang gestaltete sich die Umsetzung zu Romanen schwierig. Rechtliche Gründe verhinderten die Sigurd-Romane, die wir alle gern gemacht hätten. Doch endlich ergab sich die Möglichkeit, und Peter Hopf griff zu, sehr zur Freude der Leser, wie deren Reaktionen nach Bekanntgabe der in den Startlöchern stehenden Sigurd-Romanserie zeigten.

Und nun ist es endlich soweit. Der erste Sigurd-Roman, den ich mit viel Herzblut geschrieben habe, hat das Licht der Welt erblickt. Das schicke Hardcover bietet die von den anderen Serien bekannte Optik und liebevolle Aufmachung. Zur Zeit schreibe ich an der Fortsetzung, denn es sind noch eine Menge Sigurd-Abenteuer zu adaptieren.

Übrigens, in der kommenden Ausgabe des Comicmagazins DIE SPRECHBLASE gibt es ein kleines Interview mit Peter Hopf und mir zu Sigurd 1.

Donnerstag, 22. März 2018

Jörg und Gert

Na, wer erinnert sich noch an JÖRG, wer erinnert sich noch an GERT, die beiden aus den Fünfziger Jahren stammenden Comicserien von Hansrudi Wäscher? Bei beiden handelt es sich um historische Abenteuer, um abgeschlossene Serien abseits der ungleich bekannteren Wäscher-Endlosserien, die in der Zeit der Ritter spielen (SIGURD, FALK), im Weltraum angesiedelt sind (NICK) oder in den Dschungel entführen (TIBOR).

Eine Besonderheit stellt das ungewöhnliche Format dieser kleinen jeweils 36 Seiten umfassenden Heftchen dar. Sie sind weder Großband noch Piccolo, sondern - diese Bezeichnung vernahm ich anlässlich von JÖRG und GERT zum ersten Mal - Kolibris. In diesem Zusammenhang war mir der Begriff bis dato völlig unbekannt. Die Höhe von Kolibris beträgt 13 Zentimeter, die Breite 9 Zentimeter, was in etwa dem Din A6-Format entspricht.

Warum ich das erzähle? Weil ich beide Serien heute komplett zugestellt bekam. Denn nach den bereits oben Genannten, nach zudem BOB & BEN sowie ROY STARK beschloss der umtriebige Verleger Peter Hopf, in seinem Verlag auch JÖRG und GERT als Romanfassungen herausgeben zu wollen. Und ich habe die Ehre und das Vergnügen, auch diese beiden Kleinode Hansrudi Wäschers in literarische Form gießen zu dürfen.

Dabei gibt es weder einen festen Abgabetermin noch einen geplanten Veröffentlichungstermin. Wir lassen uns Zeit. Ich werde die beiden Romane nämlich in Etappen neben meinen sonstigen Aufträgen verfassen. Heißt, immer wenn zwischen zwei termingebundenen Manuskripten ein wenig Zeit ist, schreibe ich weiter, ein paar Seiten oder vielleicht auch mal ein Kapitel. Das hängt ganz von der zur Verfügung stehenden Zeit ab.

Für diejenigen, die zwar SIGURD, NICK und TIBOR kennen, mit JÖRG und GERT, damals beide im Lehning-Verlag erschienen, aber nichts anfangen können: JÖRG entstand in den Jahren 1954 und 1955, brachte es auf 20 Hefte und spielt in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs. GERT entstand 1955 und kämpft sich in 24 Kolibris durch die Zeit der Seeräuber und Piraten. Dass ich mich besonders auf die Umsetzung der Piratengeschichte GERT freue, brauche ich alter Schatzinsel-Fan wohl nicht extra zu erwähnen. JÖRG hingegen dürfte für mich aufgrund des zeitgeschichtlichen Kontexts die größere Herausforderung bedeuten.

Montag, 23. Oktober 2017

Endlich, Sigurd erscheint in Romanform

Als Peter Hopf 2012 in seinem gleichnamigen Verlag mit der Veröffentlichung von Comics Hansrudi Wäschers in Romanform begann, geschah das zunächst mit dem Dschungelhelden und Freund aller Tiere Tibor. Es folgten Romanadaptionen des Ritter Falk und des Weltraumfahrers Nick, allesamt in Serienform. Zudem erschien eine Komplettausgabe der Reporter Bob und Ben, und voraussichtlich noch in diesem Jahr folgen die Abenteuer des Stuntman Roy Stark in zwei Bänden.
 
Was bisher jedoch fehlt, ist Sigurd, der ritterliche Held. Sigurd ist sicherlich die bekannteste Comicfigur Wäschers. So wundert es nicht, dass immer wieder nach dessen Geschichten in Romanform gefragt wurde, sowohl bei Peter Hopf als auch bei mir. Zu unserem Bedauern mussten wir den Fans und Lesern dann stets zu verstehen geben, dass Sigurd-Romane derzeit nicht möglich seien. Hätte der Verleger gern gemacht, konnte er aber nicht.
 
Der Grund ist ein ganz einfacher. Schon vor längerer Zeit sicherte sich eine deutsche Filmfirma die Rechte an Sigurd, um irgendwann einen Film daraus zu machen. Ich vermute, die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung war von Anfang an minimal. Man denke nur an die unendliche Geschichte einer möglichen Verfilmung Perry Rhodans. Da wird wohl auch niemals etwas draus werden. Die Rechte sichert man sich jedoch anscheinend gerne. Bei Sigurd enthielt das Vertragswerk zudem eine Sperrklausel, die jedwede andere Lizenzvergabe untersagte. Die Klausel bezog sich unter anderem auch auf Romane. Sprich, es durften keine Romanadaptionen von Sigurd publiziert werden.
 
Doch nun ist die Sperrfrist abgelaufen. Die Klausel wurde unwirksam, und die bisherigen Einschränkungen bestehen nicht mehr. Daraufhin zögerte Peter Hopf nicht lange. Er sicherte sich die Lizenz für die Buchausgabe, und ich freue mich, die Romane verfassen zu dürfen. Mit dem Schreiben am ersten Band werde ich noch in diesem Jahr beginnen, und ab 2018 darf sich dann auch der ritterliche Held Sigurd seines Daseins in literarischer Form erfreuen.

Dienstag, 27. Mai 2014

Hansrudi Wäschers Stuntman Roy Stark

In den vergangenen zwei Jahren hat sich Peter Hopf mit seinem Verlag einen Namen mit Romanadaptionen von Comics aus der Feder Hansrudi Wäschers gemacht. Es ging los mit dem Dschungelhelden Tibor, dann folgten der Weltraumfahrer Nick und der Ritter Falk. Ich habe das Vergnügen, alle drei Serien zu schreiben. Sie laufen gut, und ein Ende ist nicht abzusehen. Zudem verfaßte Thomas Knip für den Verlag Peter Hopf eine umfangreiche Romanversion der Bildergeschichten um die beiden Fliegerasse Bob und Ben.

Mit der Figur Roy Stark, einem ehemaligen Stuntman, hat Hansrudi Wäscher wohl die skrupelloseste seiner zahlreichen Comicfiguren geschaffen. Die Kurzserie erschien in den Sechziger Jahren in Form von 18 Großbänden. In der eigentlich als Action- und Abenteuergeschichte konzipierten Handlung spielt ein klassisches Element der Science Fiction eine zentrale Rolle, nämlich eine Zeitmaschine.

Nun wird auch Roy Stark eine Romanversion erhalten. Peter Hopf und ich haben die Umsetzung vom Comic zum Roman auf der Intercomic ausführlich erörtert, und Herr Wäscher hat grünes Licht für eine Romanfassung aus meiner Feder gegeben. Ich werde seine Vorgaben so umsetzen, daß ein einziges dickes Buch daraus wird. Allein vom Umfang her wird das also ein ziemliches ambitioniertes Projekt werden.

Montag, 5. Mai 2014

Alfred Kelsner mit dem Dark Star ausgezeichnet

Am Samstag ging zum 75. Mal die Intercomic über die Bühne. Die internationale Comic- und Romanmesse in der Köln-Mülheimer Stadthalle ist längst eine Pflichtveranstaltung für mich. Doch der Ausdruck täuscht, denn ich betrachte den Besuch nicht als Pflicht, sondern als Vergnügen. Die besondere Atmosphäre der Veranstaltung nimmt mich immer wieder gefangen. So war es auf diesmal.

Bereits am Freitagabend traf ich mich mit dem einen Tag früher angereisten Verleger Peter Hopf in einem Brauhaus in der Altstadt. Bei leckerem Essen und einigen Kölsch machten wir uns Gedanken über zukünftige Romanprojekte und deren Umsetzbarkeit. Das eine oder andere wird kommen, wobei ich vor allem an eine ganz neue Serie denke, über die wir zu gegebener Zeit mehr verlautbaren lassen.

Die Messe selbst war am Samstag sehr stark besucht. Bei strahlendem Sonnenschein wollte die Warteschlange vorm Eingang nicht enden. In den Gängen drängten sich die Besucher. Nicht nur auf der Bühne gaben die anwesenden Künstler Kostproben ihres Könnens. Auch an zahlreichen Ständen wurde eifrig gezeichnet. Als jemand, der kaum mehr zustande bringt als ein Strichmännchen, staune ich immer wieder über die Fertigkeiten der Graphiker.

Nach einem Rundgang durch das Gedränge war ich froh, mich am Verlagsstand von Peter Hopf und bei Jörg Kaegelmanns Blitz-Verlag niederlassen zu können. Auch dort gab es eine Menge zu besprechen. Unter anderem kann ich in Aussicht stellen, daß Raumschiff Promet künftig häufiger erscheint als in jüngster Vergangenheit. Für den Verlag Peter Hopf werde ich die Romanadaption einer weiteren Comicserie von Hansrudi Wäscher übernehmen. Es ist - auch das darf ich schon verraten - Roy Stark.

Auch heuer wurde wieder der Dark Star verliehen. Alfred Kelsner, der unter anderem mit seinen Titelbildern jahrelang am Erfolg von Perry Rhodan beteiligt war, erhielt ihn für sein Lebenswerk. Die Laudatio hielt einmal mehr Verlagsprofi Eckhard Schwettmann. Damit ist Alfred Kelsner, wenn ich mich nicht irre, bereits der siebte Träger des Preises, der nach Jason Dark benannt wurde.

Sonntag, 3. November 2013

Horst Hoffmann wurde auf der Intercomic geehrt

Der gestrige Samstag stand ganz im Zeichen der Intercomic. Trotz schlechten Wetters lockte die 74. Internationale Roman- und Comicmesse zahlreiche Besucher in die Mülheimer Stadthalle. Die Schlange vorm Einlaß reichte über den Parkplatz bis zur Straße. Es hat schon etwas für sich, wenn man vom Verlag geladen ist und durch den Seiteneingang huschen kann, besonders wenn man trotz Regen keinen Schirm mitgenommen hat.

Gleich im vorderen Bereich des Foyers gab es ein großes Hallo. Bei Peter Hopf und dem Blitz-Verlag lagen diverse Bücher von mir aus, die Stände waren fertig aufgebaut und gut bestückt. Ich erfuhr, daß die Erstauflagen meiner bisherigen Romanadaptionen von Hansrudi Wäschers Comics weitgehend vergriffen waren. Die wenigen noch verfügbaren Exemplare gingen im Laufe des Vormittags über den Tresen, sodaß die bisher erschienen Geschichten nur noch in der unlimitierten zweiten Auflage erhältlich sind. Als nächste Bücher erscheinen übrigens TIBOR 5 und NICK 3.

Wie immer traf ich zahlreiche Bekannte und führte eine Menge Gespräche, mal anregend, mal ernsthaft, mal humorig-albern. Unter anderem wurden künftige Projekte angesprochen und auf Realisierbarkeit abgeklopft. Dabei deuteten sich interessante Optionen an. Wie es aussieht, werde ich demnächst meine Zusammenarbeit mit dem einen oder anderen Verlag intensivieren.

Inzwischen ist es mir auch nicht mehr peinlich, wenn mir Leser oder Sammler Bücher zum Signieren unter die Nase halten. Früher kam ich mir dabei ein wenig komisch vor, weil ich mich selbst doch immer noch mehr als Fan denn als Autor sehe, doch macht mir das Autogrammschreiben mittlerweile Spaß. Jemand konfrontierte mich sogar mit postkartengroßen Mehnert-Portraits im Autogrammkarten-Stil, die er selbst gemacht hatte. Also bitte, ich habe mich köstlich darüber amüsiert.

Wie erst seit wenigen Jahren üblich, wurde auch bei dieser Intercomic der DARK STAR verliehen, ein Preis für Aktivitäten und jahrelanges Schaffen im Romanbereich. Erhielten zuvor Jason Dhark, Earl Warren, Christian Montillon, ein gewisser Mehnert und zuletzt Eckhard Schwettman den DARK STAR, wurde nun der langjährige Perry Rhodan-Autor Horst Hoffmann geehrt. Für mich wiederum war es eine Auszeichnung, daß der Preisträger in spe explizit mich als Laudator gewünscht hatte. Finde ich cool.

Unter diversem Blitzlichtgewitter hielt ich zur Mittagsstunde meine Laudatio (die ich morgen an dieser Stelle veröffentlichen werde), die bei allen Beteiligten gut ankam, besonders beim Geehrten. Was will man mehr? Anschließend wurde gemeinsam mit Sekt angestoßen, den Horst und ich wenig später mit einem bodenständigen Kölsch runterspülten. Fazit: es war wieder eine schöne und gelungene Veranstaltung, und ich freue mich auf die nächste Messe im kommenden Mai.

Die gesamte Mannschaft am Verlagsstand von Peter Hopf.

Samstag, 14. September 2013

Ritter ohne Furcht und Tadel

Falk wächst auf der Burg des Ritters Eberhard zu einem stattlichen jungen Mann heran. Als sein Vater ermordet wird, macht er sich auf, um den Schuldigen zu finden. Doch das ist erst der Anfang eines Abenteuers, das ihn zum Knappen und schließlich zum Ritter machen soll.

Falk gerät in eine Intrige, deren Wurzeln in der Vergangenheit liegen. Falk muß all seinen Mut und sein kämpferisches Geschick aufwenden, um die Verschwörer zu entlarven und Fürst Gottfried von Starkenfels vor dem Sturz zu bewahren.

Das Programm des Verlages Peter Hopf gewinnt ständig an Umfang. Unter anderem gilt das für die Romanadaptionen von Wäscher-Comics. Nach TIBOR und NICK habe ich das Vergnügen, mich einer weiteren Serie aus Hansrudi Wäschers Feder annehmen zu dürfen. Dabei handelt es sich um die Rittersaga FALK. Sie legt los mit der Geschichte Ritter ohne Furcht und Tadel.

Heute ist Band 1 bei mir eingetroffen. In der werkgetreuen Umsetzung habe ich die ersten 18 Piccolo-Comics, mithin das erste abgeschlossene Falk-Abenteuer aus dem Lehning-Verlag, in Romanform gebracht. Das Buch sieht schick und schmuck aus, so wie von Hopf-Publikationen gewohnt.

Montag, 29. Juli 2013

Bob und Ben, die fliegenden Abenteurer

Vor einiger Zeit kam der Verleger Peter Hopf auf die Idee, einige der legendären Comics von Hansrudi Wäscher als Romane zu veröffentlichen. Die Bücher mit den alten Wäscher-Helden stellen mittlerweile ein Herzstück des Verlags dar. Los ging es mit dem Dschungelhelden TIBOR, dann folgte der Raumfahrer NICK mit seinen Sciene Fiction-Geschichten, und demnächst kommt der erste Band mit den Abenteuern des Ritters FALK heraus. Da es von diesen drei Serien zahlreiche Piccolo-Hefte und Großbände gab, werden auch entsprechend viele Romanadaptionen erscheinen.

Etwas anders sieht die Sache bei BOB UND BEN aus. Die Erlebnisse der beiden Kunstpiloten brachten es 1963 lediglich auf 9 Piccolos und 14 Großbände. Anstatt zwei oder drei Bücher daraus zu machen, gingen Herausgeber Peter Hopf und der Berliner Autor Thomas Knip gleich in die Vollen. Die tollkühnen Geschichten der beiden fliegenden Abenteurer und unzertrennlichen Freunde Bob und Ben liegen jetzt, 50 Jahre nach der Veröffentlichung der Comics, in einem 340 Seiten starken Band endlich auch als Roman vor. Das Titelbild läßt ahnen, daß es inhaltlich alles andere als handzahm zugeht.

Wer sich für das Buch interessiert, folgt einfach dem nachfolgenden Link zur Verlagsseite:
http://www.verlag-peter-hopf.de/detail-abenteuer-bob-und-ben-001.php

Mittwoch, 29. Mai 2013

Nick startet zur nächsten Weltraumreise

Der erste Nick-Roman mit Titel Der Weltraumfahrer ist schon seit geraumer Zeit in der Zweitauflage erhältlich. Nun ist auch die Erstauflage von Band 2 Umsturz nahezu vergriffen. Das freut mich und den Verleger gleichermaßen, kennen und mögen wir Nick doch seit unserer Kindheit oder Jugend. Auf der Intercomic Anfang Mai habe ich wieder einmal erlebt, welcher Beliebtheit sich Hansrudi Wäschers Comichelden auch heute noch erfreuen. In den Reihen der Science Fiction-Fans gilt das besonders für den Weltraumhelden Nick.

Daß es mit den Romanadaptionen weitergeht, ist demzufolge nicht verwunderlich. Wieder erreichte mich ein Schwung Nick-Großbände. Sie bilden die Vorlage für die dritte Nick-Buchausgabe, die den Titel In den Sümpfen der Ork tragen wird. Mit dem Schreiben am Roman beginne ich voraussichtlich Anfang Juli. Als Erscheinungsdatum ist der November vorgesehen, das Buch wird dann druckfrisch auf der nächsten Intercomic vorliegen.

Wer mehr über die Romanadaptionen von Nick und Tibor, Falk und Bob & Ben - aber auch über die anderen Publikationen des Verlags Peter Hopf - erfahren möchte, dem sei ein Blick auf die Verlagsseite empfohlen: http://www.verlag-peter-hopf.de/index.php

Mittwoch, 1. Mai 2013

Vom Knappen zum Ritter

Obwohl, ganz am Anfang der Geschichte ist Falk noch nicht einmal Knappe. Das wird er aber recht schnell, und von da an jagt eine Verwicklung die andere. Falk gerät in die Wirren einer gigantischen Verschwörung, die kein geringeres Ziel hat, als den Herrscher eines Fürstentums zu stürzen. Um gegen einen rachsüchtigen Feind zu bestehen, muß der junge Held sowohl seinen Mut als auch seine Fertigkeiten im Umgang mit dem Schwert in die Waagschale werfen. Mehr noch sind jedoch sein pfiffiger Kopf und sein Gerechtigkeitssinn gefragt.

Die ersten Piccolos um den Ritter ohne Furcht und Tadel zeichnete Hansrudi Wäscher schon 1960 für den Walter Lehning Verlag. Im Verlag Peter Hopf erscheinen sie künftig auch in Romanform. Ich habe soeben den ersten Roman beendet, in dem die allererste Falk-Geschichte adaptiert wird. Sie umfaßte seinerzeit die Piccolos 1 bis 18 und endet - damit nehme ich bestimmt nicht zu viel vorweg - mit der Erhebung Falks in den Ritterstand.

Nach den Abenteuern des Dschungelhelden Tibor und des Raumfahrers Nick habe ich mich damit der dritten großen Serie aus Hansrudi Wäschers Feder für den Verlag Peter Hopf angenommen. Ich weiß noch nicht, wann der erste Roman erscheinen wird. Voraussichtlich im Herbst 2013. Ich freue mich jetzt schon darauf, das Buch in Händen zu halten. Kann die Zeit bis zur Veröffentlichung nicht etwas schneller vergehen? Ach nein, besser nicht, denn bis dahin müssen ja noch die folgenden Ausgaben von Nick und Tibor geschrieben werden.

Sonntag, 24. März 2013

Verlag Peter Hopf auf der nächsten Intercomic

An dieser Stelle schon mal ein Hinweis für alle Besucher der kommenden Intercomic in Köln. Ich werde den ganzen Tag über am Verlagsstand von Peter Hopf immer mal wieder zugegen sein. Er befindet sich gleich rechts des Eingangs. Damit den Stand auch wirklich niemand übersieht, wird ein Banner davor platziert sein, zwei Meter hoch und knapp einen Meter breit. Ihr seht es unten. Dort findet ihr ebenfalls den Stand von Jörg Kaegelmann mit seinem Blitz-Verlag und meinen Raumschiff Promet-Romanen.



Montag, 21. Januar 2013

Rittergeschichten mit Falk

Nach den Dschungelabenteuern von TIBOR, den Science Fiction-Geschichten um den Weltraumfahrer NICK und den Erlebnissen der rasenden Reporter BOB UND BEN  geht der Verlag Peter Hopf im Laufe des Jahres mit einer weiteren Romanadaption eines Comichelden von Hansrudi Wäscher an den Start. Darin geht die Reise ins Mittelalter, und im Mittelpunkt der Handlung steht der junge Ritter FALK.

Auch diese Serie schuf Hansrudi Wäscher1960 für den Lehning-Verlag. Bis 1963 kämpfte FALK in 164 Piccolo-Heften gegen üble Schurken und allerlei Ungerechtigkeiten, bevor von 1963 bis 1967 insgesamt 119 Großbände folgten, anfangs Nachdrucke der Piccolos und ab Band 86 neue Geschichten.

Nun erhält also auch FALK ein literarisches Gesicht. Ich habe das Vergnügen, nach TIBOR und NICK auch dessen Abenteuer in Romanform adaptieren zu dürfen. Genaue Terminplanungen gibt es derzeit zwar noch nicht, sehr wohl aber schon das Titelbild für den ersten Roman.


Montag, 5. November 2012

Die Intercomic 72 gestaltete sich positiv für mich

Die 72. Intercomic war wieder gut besucht, trotz der morgendlichen Regenfälle. Sonst wären vielleicht noch einige Leute mehr gekommen. Doch auch so waren die Ausstellungshalle und die umliegenden Gänge stark frequentiert. Sobald ein Zeichner oder ein Autor an einem der zahlreichen Stände zugegen ist, staut sich der Passantenstrom zwangsläufig. Was aber niemanden stört, irgendwie gehört das nämlich auch zum Charme der Intercomic dazu.

Gleich am Eingang erwarteten mich die Stände des Blitz-Verlages und des Verlags Peter Hopf. Ich unterhielt mich eine Weile mit den beiden Verlegern, für die ich tätig bin, und hielt endlich TIBOR 3 - Die Urungi in Händen. Meine dritte Romanadaption der Comicabenteuer des Dschungelhelden war gerade frisch erschienen und wurde auf der Messe präsentiert. Die erste NICK-Ausgabe ist leider nicht fertig geworden, erscheint aber auf jeden Fall noch 2012.

Anschließend besuchte ich den Mohlberg-Verlag, die Romantruhe und den Hansrudi Wäscher-Fanclub. Dabei begegneten mir Horst Hoffmann und Walter Appel alias Earl Warren. Ein netter Plausch mit den Kollegen folgte, zumal sich einige Angehörige des Kölner Science Fiction-Stammtisch dazugesellten. Heinz Mohlberg mußte ich allerdings leider eine Absage erteilen. Die Serie, für die er mich bat, etwas zu schreiben, habe ich seinerzeit nicht gelesen. Inhaltlich bin ich bei ihr zu unbedarft, um mich ohne Vorwissen darin einzuarbeiten. Es ist eine Frage der Zeit, und die kann ich dafür nicht aufbringen.

Um die Mittagsstunde wurde der Dark Star 2012 verliehen. Der Preis besteht aus einer Urkunde inklusive Sterntaufe und geht an Personen, die sich in irgendeiner Art und Weise um Comics und/oder Romane verdient gemacht haben. Bisher waren das die Schriftsteller Jason Dark, Earl Warren und Christian Montillon. In diesem Jahr hatte ich die Ehre, den Preis in Empfang nehmen zu dürfen. Der rührige Gerhart Renner hielt die Laudation, der ein kleiner Sektempfang folgte. Witzig ist, daß nun ein Stern nach mir benannt ist. Der Stern 28201 im Sternbild Perseus, der, wie ich erfuhr, während des ganzen Jahres am Himmel sichtbar ist, trägt nun den Namen Mehnerts Stern. Aus der Nähe sehen werde ich ihn wohl nicht, aber ich werde mal versuchen, ihn am Nachthimmel zu entdecken.

Später trafen Peter Hopf und ich uns mit Herrn Becker, dem Rechteverwerter Hansrudi Wäschers. Nach TIBOR und NICK möchte Peter in seinem Verlag als nächstes Romanfassungen von Hansrudi Wäschers Ritterserie FALK herausbringen. Er fragte mich, ob ich dafür zur Verfügung stehe. Na sicher, und auch Herr Becker war von der Idee angetan. Die Vertragsunterschriften stehen war noch aus, doch dürften sie nur Formsache sein. Ich freue mich darauf, zukünftig gleich zu drei Comic-Klassikern Wäschers die Romandaptionen schreiben zu dürfen.

Montag, 4. Juni 2012

Pressespiegel beim Verlag Peter Hopf

Der Berliner eBook-Verleger - nennt man das so? - Thomas Knip hat auf der Seite des Verlags Peter Hopf einen "Pressespiegel" eingerichtet. Dort finden sich Besprechungen der bei Hopf erschienenen Bücher.

Gleich zwei Rezensionen zu TIBOR 1 sind bereits an jener Stelle zu vermelden. Die eine stammt von dem Rezensenten Carsten Kuhr, der sie für die Phantastik-News geschrieben hat, die andere aus der Highlightzone. Den Verfasser herauszufinden, ist mir leider nicht gelungen. Zu sagen, die beiden Besprechungen seien positiv ausgefallen, wäre noch untertrieben. Das freut mich natürlich sehr, zumal ich das Manuskript für Band 3 zwischenzeitlich ja auch schon abgeliefert habe.

Gleich oben auf der Verlagsseite findet sich übrigens TIBOR 2, das nun offiziell erschienen ist. Das heißt, das Belegexemplar wird in den nächsten Tagen in meinem Briefkasten liegen. Ich freue mich schon darauf, das Buch in Händen zu halten.

http://www.verlag-peter-hopf.de/pressespiegel.php

Freitag, 11. Mai 2012

Nick, der Weltraumfahrer demnächst als Roman

Auf der Intercomic führte ich ein äußerst interessantes Gespräch mit Verleger Peter Hopf und Hartmut Becker, dem Rechteverwerter von Hansrudi Wäscher. Nach dem Erfolg der Romanadaption zu Tibor will Peter Hopf sich nun an die Umsetzung eines weiteren Wäscher-Comics wagen, und zwar an Nick.

Nick, der Weltraumfahrer wurde von Wäscher bereits 1958 für den Walter Lehning Verlag geschaffen und ist in jenem Jahr auch zum ersten Mal erschienen. Man kann also mit Fug und Recht sagen, daß es sich um einen echten Klassiker der deutschen Science Fiction handelt.

Ich wurde gefragt, ob ich wie bei Tibor die Romanumsetzung schreiben möchte. Klar möchte ich. Ich bin sogar begeistert von der Vorstellung, an der Adaption eines weiteren Comics des großen Hansrudi Wäscher teilzunehmen. Ich werde mich in Kürze an die Arbeit machen. Zusammen mit dem dritten Tibor-Buch soll Nick 1 zur nächsten Intercomic im November erscheinen.