Ich habe bereits an anderer Stelle darüber berichtet, in meinem Blog aber noch nicht darauf hingewiesen. Welche sträfliche Nachlässigkeit! Dabei ist es eine höchst erfreuliche Nachricht - für mich als am Epos beteiligten Autor auf jeden Fall, und das gilt sicher auch für meine Kollegen. Für viele Leser von Ren Dhark offensichtlich ebenso. Denn immer wieder fragten Fans im Forum nach einer Veröffentlichung in Ebook-Form.
Die Beliebtheit des aus den Sechziger Jahren stammenden Raumhelden scheint ungebrochen zu sein. Das gilt sowohl für die ursprünglichen Geschichten, die von Serienschöpfer Kurt Brand und seinen Mitstreitern ersonnen wurden, als auch für die Fortschreibung durch das derzeit aktuelle Autorenteam, das unter Federführung von Hajo F. Breuer mit Spaß und Begeisterung bei der Sache ist. Schließlich kann man guten Gewissen behaupten, daß wir alle nach wie vor selbst Fans sind.
Seit kurzem ist es soweit. Der Anfang wird - bzw. ist schon - gemacht, und zwar parallel mit den ersten Büchern des Classic-Zyklus sowie den beiden ersten Staffeln von Sternendschungel Galaxis. Inzwischen sind von den Klassikern 5 Bücher erschienen, dazu 15 digitale Ausgaben der Sternendschungel-Paperbacks. Die Planungen sehen vor, daß von ersteren künftig 3 bis 4 Ausgaben im Monat publiziert werden, von letzteren etwa 6 Romane.
Nach Abschluß der Classics, die dann 16 digitale Bände umfassen werden, ist eine Weiterführung mit dem Drakhon-Zyklus und anschließend mit dem Bitwar-Zyklus vorgesehen. Zugleich ist auch die Veröffentlichung der abgeschlossenen Sonderbände angedacht. Ob es dazu kommt, hängt natürlich unter anderem von Interesse und Zuspruch der Leser ab. Ich hoffe, beides bleibt ungebrochen. Daß Kurt Brand sich über den anhaltenden Erfolg seines geistigen Kindes freuen würde, steht außer Frage. Ich tue es ebenso, denn Ren Dhark ist nicht Arbeit, sondern mir eine Herzensangelegenheit.
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Montag, 21. Oktober 2013
In Köln toben die Zombies
Hurra, hurra, die Post ist da. Wieder einmal ist ein Stapel Belegexemplare bei mir eingetroffen. Nation Z - Die Epoche der lebenden Toten ist ein über 400 Seiten starkes Taschenbuch, das dieser Tage erschienen ist.
Der Titel verrät, worum es im Inhalt geht. Die Zombies sind los, und das sind sie ganz besonders in Köln, denn dort spielt die Handlung. Die Katastrophe beginnt nicht in ferner Zukunft, sondern in knapp einem Jahr. Der 5. September 2014 ist der erste Tag der Seuche, die rasend schnell um sich greift. Wo und wie sie endet - und ob überhaupt -, das steht in den Sternen.
Die Idee zu der Geschichte entwickelt hat Eric Zonfeld, der auch das Szenario ausarbeitete. Geschrieben habe ich den Roman, und für das Lektorat war mein geschätzter Ren Dhark-Kollege Uwe Helmut Grave zuständig. Nation Z ist nicht nur druckfrisch erhältlich, sondern auch als Ebook.
Sonntag, 20. Oktober 2013
Der Buchmessecon 2013
Der parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindende Bucon ging in diesem Jahr bereits zum 28. Mal über die Bühne. Das Bürgerhaus Sprendlingen als Veranstaltungsort bietet Räumlichkeiten, die sich für ein solches Ereignis mit mehreren hundert Besuchern prima eignen. Neben dem großen Saal verfügt er über mehrere kleinere Räume, in denen eine Vielzahl von Programmpunkten geboten wurde. Die Veranstalter, die Jahr für Jahr unentgeltlich viel Zeit und Energie in Planung und Durchführung des Cons stecken, präsentierten einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die deutsche Phantastik. Im Saal selbst reihten sich wie im Foyer die Händler.
Der Bucon ist für einen Con recht groß und bleibt dennoch überschaubar. Die Atmosphäre ist angenehm entspannt. Ich traf zahlreiche langjährige Bekannte, von denen ich manche bereits über 30 Jahre kenne. Manche sind Autoren, andere Händler, dazu Herausgeber, Leser und Fans. Besonders freute ich mich über die Begegnungen mit dem Autor und Übersetzer Frank Böhmert, mit dem Hansdampf in allen Gassen Michael Haitel, mit dem ich mir ein Weizenbier genehmigte, und mit good old Hermann Ritter. Alte Weggefährten, das trifft es wohl am besten, mit denen ich Anfang der Achtziger Jahre in irgendwelchen Clubs aktiv war oder an irgendwelchen Fanzines zusammenarbeitete.
Schön war auch die Anwesenheit meines Kollegen Ben B. Black, mit dem ich mich inmitten des bunten Treibens zu einem Briefing zusammenhockte, um ein paar letzte Einzelheiten abzustimmen. Denn am späten Samstagnachmittag hielten wir einen Programmpunkt zu Ren Dhark ab. Wir plauderten über die Frühzeit der Serie, über die Entwicklung in die heutige Zeit mit einem neuen Autorenteam und gaben ein paar Einblicke in den geplanten Fortlauf des Dhark-Epos. Dazu gehörte auch Blackys Lesung aus einem bis dato unveröffentlichten Manuskript. Das Publikum war interessiert und aufmerksam. Es nutzte die Gelegenheit, uns mit Fragen zu löchern, und trug so zu einer kurzweiligen Stunde bei, die mir viel Spaß gemacht hat. Am Ende bedankten Ben und ich uns mit Dhark-Büchern, die uns der Verleger freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte.
Später wurde im Saal der Deutsche Phantastik-Preis 2013 in zehn Kategorien wie beispielsweise "Bester Roman" und "Beste Kurzgeschichte" verliehen. Erstmal nach 1999 gab es wieder einen Ehrenpreis. Erhalten haben ihn Ralf Boldt und Wolfgang Jeschke, der große, alte Mann der deutschen Science Fiction, für die Herausgabe der inhaltlich hochklassigen Anthologie "Die Stille nach dem Ton". Zweifellos eine würdige Preisvergabe. Ebenso zweifellos werde ich den Buchmessecon auch im kommenden Jahr wieder besuchen.
Der Bucon ist für einen Con recht groß und bleibt dennoch überschaubar. Die Atmosphäre ist angenehm entspannt. Ich traf zahlreiche langjährige Bekannte, von denen ich manche bereits über 30 Jahre kenne. Manche sind Autoren, andere Händler, dazu Herausgeber, Leser und Fans. Besonders freute ich mich über die Begegnungen mit dem Autor und Übersetzer Frank Böhmert, mit dem Hansdampf in allen Gassen Michael Haitel, mit dem ich mir ein Weizenbier genehmigte, und mit good old Hermann Ritter. Alte Weggefährten, das trifft es wohl am besten, mit denen ich Anfang der Achtziger Jahre in irgendwelchen Clubs aktiv war oder an irgendwelchen Fanzines zusammenarbeitete.
Schön war auch die Anwesenheit meines Kollegen Ben B. Black, mit dem ich mich inmitten des bunten Treibens zu einem Briefing zusammenhockte, um ein paar letzte Einzelheiten abzustimmen. Denn am späten Samstagnachmittag hielten wir einen Programmpunkt zu Ren Dhark ab. Wir plauderten über die Frühzeit der Serie, über die Entwicklung in die heutige Zeit mit einem neuen Autorenteam und gaben ein paar Einblicke in den geplanten Fortlauf des Dhark-Epos. Dazu gehörte auch Blackys Lesung aus einem bis dato unveröffentlichten Manuskript. Das Publikum war interessiert und aufmerksam. Es nutzte die Gelegenheit, uns mit Fragen zu löchern, und trug so zu einer kurzweiligen Stunde bei, die mir viel Spaß gemacht hat. Am Ende bedankten Ben und ich uns mit Dhark-Büchern, die uns der Verleger freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte.
Später wurde im Saal der Deutsche Phantastik-Preis 2013 in zehn Kategorien wie beispielsweise "Bester Roman" und "Beste Kurzgeschichte" verliehen. Erstmal nach 1999 gab es wieder einen Ehrenpreis. Erhalten haben ihn Ralf Boldt und Wolfgang Jeschke, der große, alte Mann der deutschen Science Fiction, für die Herausgabe der inhaltlich hochklassigen Anthologie "Die Stille nach dem Ton". Zweifellos eine würdige Preisvergabe. Ebenso zweifellos werde ich den Buchmessecon auch im kommenden Jahr wieder besuchen.
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Freitag, 4. Oktober 2013
Achim allein im Wald
Am Feiertagsvorabend stand eine spannende Auswärtsfahrt in den Ruhrpott auf dem Programm. Fortuna Köln spielte bei Rot Weiß Essen. Zwei ehemalige Bundesligisten trafen also in der vierten Liga aufeinander, in der Regionalliga West. Die S-Bahn nach Essen war fest in Kölner Hand, worüber sich einer besonders freute. Der mit einem blauen Müllsack ausgerüstete Flaschen- und Dosensammler machte reichlich Beute. Eine mitten unter den Südstädter Schlachtenbummlern sitzende ältere Dame, auf dem Weg nach Oberhausen und ohne jegliche Berührungsängste, hatte reichlich Spaß an den Kölner Fangesängen. Zum Abschied gab sie uns mit auf den Weg, trotz der guten Unterhaltung RWE die Daumen zu drücken, da sie in Essen geboren sei.
Im neuen Essener Stadion war ich zum ersten Mal. Ich muß sagen, meine Hochachtung. Ein wirklich schönes Schmuckkästchen aus vier separat stehenden Tribünen, in das ich bei nächster Gelegenheit gerne wieder fahren werde. War ich bei meinem letzten Besuch im alten Stadion an der Hafenstraße noch schockiert vom gewaltbereiten Auftreten, dem Platzsturm und dem Versuch einiger RWE-Anhänger, den Gästeblock zu entern, (ich betone bewußt "einiger", denn es war wie so häufig eine Minderheit, die ein schlechtes Bild auf einen Verein oder den Fußball wirft), so kam es diesmal zu keinen Ausschreitungen. Stattdessen herrschte die stimmungsgewaltige Atmosphäre vor, für die Essen bekannt ist. Daumen hoch dafür.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Fortuna ging früh durch Tobias Steffen in Führung, und das schon zu diesem Zeitpunkt verdient. Noch vor der Pause wurde das Ergebnis durch den Kölner Neuzugang Kristoffer Andersen und durch Ozan Yilmaz in die Höhe geschraubt. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste das 4:0 nach, das den Endstand bedeutete, mit dem die Essener aber noch gut bedient waren. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Köln hatte ich eine schwere Begegnung erwartet. Doch hier wie da (5:0) war die Fortuna die in allen Belangen überlegene Mannschaft und der Sieg hochverdient. Daß vor und während des Spiels zünftig gebechert wurde, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Am nächsten Tag, dem Feiertag, tat ich dann das, was ich nach solchen Abenden häufig mache. Raus in die frische Luft, um einen klaren Kopf zu bekommen. Für einen ausgedehnten Spaziergang suchte ich mir den weitläufigen Königsforst aus. Nach einer Currywurst-Stärkung an der legendären Schmitzebud gleich gegenüber der KVB-Endhaltestelle spazierte ich los. Natürlich wie immer ohne Karte und sonstige Orientierungshilfen. Im Grüngürtel klappt das bestens, im Königsforst funktioniert es hingegen nicht, wie ich nach einer Weile feststellte. Irgendwie hält man sich ja immer noch für den Last Boy Scout. Wer im Großstadtdschungel zurechtkommt, der hat in der Wildnis erst recht keine Probleme. Denkste! Ich hatte mich hoffnungslos verirrt, weil ich keine Richtung beibehalten hatte, sondern mehrmals willkürlich an einsam vor mir liegenden Weggabelungen abgebogen war.
Zwar traf ich auf ein paar andere Spaziergänger, doch die waren nicht weniger aufgeschmissen als ich. Andere orientierten sich weniger an Pfaden, Wegen und möglichen Straßen als an den Wuchsstätten von Pilzen. In der Tat, Pilzsammler mit Körbchen und Tüten huschten durchs Unterholz wie weiland Smeagol auf der Suche nach seinem blöden Ring. Es scheint gerade Erntesaison zu sein - für Pilze, nicht für Ringe. Trotz des sich immer weiter in die Länge ziehenden Fußmarsches war ich mehr amüsiert als verärgert. Ich fühlte mich glatt um ein gutes Vierteljahrhundert zurückversetzt, in meine Bundeswehrzeit und zu einem der damals so verhaßten Zwanzigkilometermärsche, trug aber zum Glück kein Sturmgepäck auf dem Rücken.
Als ich aus dem Wald endlich in die Zivilisation zurückfand, hatte ich, wie ich feststellte, Köln weit hinter mit gelassen. Ich befand in dem zu Rösrath gehörenden, 6000 Seelen zählenden Straßendorf Forsbach. Zum Glück fand ich auf Anhieb ein Café, denn mich dürstete und die Zunge hing mir aus dem Hals. Inzwischen war später Nachmittag, doch zu meiner Freude bekam ich noch ein Stück Madarinentorte und eine große Cola. Hemmungen hatte ich nicht, denn die Kalorien hatte ich bereits zuvor abtrainiert. Zwei Einheimische am Nachbartisch, mit denen ich mich unterhielt, waren voll des Unglaubens, daß ich tatsächlich zu Fuß zu ihnen gelangt war. So kann man als Städter der Dorfbevölkerung doch noch etwas vormachen. Der Heimweg gestaltete sich mit Bus und S-Bahn dann allerdings wesentlich weniger anstrengend.
Im neuen Essener Stadion war ich zum ersten Mal. Ich muß sagen, meine Hochachtung. Ein wirklich schönes Schmuckkästchen aus vier separat stehenden Tribünen, in das ich bei nächster Gelegenheit gerne wieder fahren werde. War ich bei meinem letzten Besuch im alten Stadion an der Hafenstraße noch schockiert vom gewaltbereiten Auftreten, dem Platzsturm und dem Versuch einiger RWE-Anhänger, den Gästeblock zu entern, (ich betone bewußt "einiger", denn es war wie so häufig eine Minderheit, die ein schlechtes Bild auf einen Verein oder den Fußball wirft), so kam es diesmal zu keinen Ausschreitungen. Stattdessen herrschte die stimmungsgewaltige Atmosphäre vor, für die Essen bekannt ist. Daumen hoch dafür.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Fortuna ging früh durch Tobias Steffen in Führung, und das schon zu diesem Zeitpunkt verdient. Noch vor der Pause wurde das Ergebnis durch den Kölner Neuzugang Kristoffer Andersen und durch Ozan Yilmaz in die Höhe geschraubt. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste das 4:0 nach, das den Endstand bedeutete, mit dem die Essener aber noch gut bedient waren. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Köln hatte ich eine schwere Begegnung erwartet. Doch hier wie da (5:0) war die Fortuna die in allen Belangen überlegene Mannschaft und der Sieg hochverdient. Daß vor und während des Spiels zünftig gebechert wurde, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Am nächsten Tag, dem Feiertag, tat ich dann das, was ich nach solchen Abenden häufig mache. Raus in die frische Luft, um einen klaren Kopf zu bekommen. Für einen ausgedehnten Spaziergang suchte ich mir den weitläufigen Königsforst aus. Nach einer Currywurst-Stärkung an der legendären Schmitzebud gleich gegenüber der KVB-Endhaltestelle spazierte ich los. Natürlich wie immer ohne Karte und sonstige Orientierungshilfen. Im Grüngürtel klappt das bestens, im Königsforst funktioniert es hingegen nicht, wie ich nach einer Weile feststellte. Irgendwie hält man sich ja immer noch für den Last Boy Scout. Wer im Großstadtdschungel zurechtkommt, der hat in der Wildnis erst recht keine Probleme. Denkste! Ich hatte mich hoffnungslos verirrt, weil ich keine Richtung beibehalten hatte, sondern mehrmals willkürlich an einsam vor mir liegenden Weggabelungen abgebogen war.
Zwar traf ich auf ein paar andere Spaziergänger, doch die waren nicht weniger aufgeschmissen als ich. Andere orientierten sich weniger an Pfaden, Wegen und möglichen Straßen als an den Wuchsstätten von Pilzen. In der Tat, Pilzsammler mit Körbchen und Tüten huschten durchs Unterholz wie weiland Smeagol auf der Suche nach seinem blöden Ring. Es scheint gerade Erntesaison zu sein - für Pilze, nicht für Ringe. Trotz des sich immer weiter in die Länge ziehenden Fußmarsches war ich mehr amüsiert als verärgert. Ich fühlte mich glatt um ein gutes Vierteljahrhundert zurückversetzt, in meine Bundeswehrzeit und zu einem der damals so verhaßten Zwanzigkilometermärsche, trug aber zum Glück kein Sturmgepäck auf dem Rücken.
Als ich aus dem Wald endlich in die Zivilisation zurückfand, hatte ich, wie ich feststellte, Köln weit hinter mit gelassen. Ich befand in dem zu Rösrath gehörenden, 6000 Seelen zählenden Straßendorf Forsbach. Zum Glück fand ich auf Anhieb ein Café, denn mich dürstete und die Zunge hing mir aus dem Hals. Inzwischen war später Nachmittag, doch zu meiner Freude bekam ich noch ein Stück Madarinentorte und eine große Cola. Hemmungen hatte ich nicht, denn die Kalorien hatte ich bereits zuvor abtrainiert. Zwei Einheimische am Nachbartisch, mit denen ich mich unterhielt, waren voll des Unglaubens, daß ich tatsächlich zu Fuß zu ihnen gelangt war. So kann man als Städter der Dorfbevölkerung doch noch etwas vormachen. Der Heimweg gestaltete sich mit Bus und S-Bahn dann allerdings wesentlich weniger anstrengend.
Dienstag, 1. Oktober 2013
Freund oder Feind?
Inzwischen habe ich mein Manuskript für das nächste Ren Dhark-Buch Der letzte Kalamit abgeschlossen und an den Exposé-Autor geschickt. Hajo F. Breuer ist gleichermaßen davon angetan wie der verlagsunabhängige Außenlektor. Das freut mich und richtet das Ego auf.
Anfänglich wird eine Entführung der besonderen Art geschildert. Dabei agiert vor allem Siri Kadjur, die Sicherheitschefin von Wallis Industries, die zwischen den Welten Babylon und Eden unterwegs ist. Sie ist bemüht, ein Verbrechen aufzuklären, dessen Grund niemand erkennen kann. Doch das ist nur - wenn auch handlungsrelevantes - Vorgeplänkel.
Richtig rund geht es im Hauptteil meines Manuskripts. Ich erwähnte bereits, daß Ren Dhark selbst darin die tragende Rolle spielt. Dhark ist in einer verzweifelten Lage auf sich alleingestellt und muß ohne Unterstützung seiner Freunde und Kameraden in einer fremden Welt bestehen. Dabei hat er nicht nur mit den Unbillen der Natur zu kämpfen, sondern sieht sich einem Wesen gegenüber, dem er ohne Waffen und rein körperlich nur wenig entgegenzusetzen hat.
Dhark endlich wieder einmal kompromißlos in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen, wurde von vielen Lesern gewünscht. Nun hat der Handlungsbogen eine solche Möglichkeit nicht nur geboten, sondern geradezu gefordert. Denn das Aufeinandertreffen mit oben genanntem Wesen bildet die Grundlage für wichtige Erkenntnisse über die Identität des Feindes.
Mir hat es Spaß gemacht, mich ausgiebig mit dem Namensgeber unserer Serie zu beschäftigen. Die Parallelen zu der Geschichte des Filmklassikers Enemy Mine werden übrigens jedem Science Fiction-Kenner schnell auffallen. Sie sind absolut beabsichtigt. Zudem erhält Dhark eine wichtige Information. Er erfährt endlich den Namen jenes Volkes, das aus der Anonymität heraus zahlreiche Überfälle auf Einrichtungen der Menschheit durchführte.
Anfänglich wird eine Entführung der besonderen Art geschildert. Dabei agiert vor allem Siri Kadjur, die Sicherheitschefin von Wallis Industries, die zwischen den Welten Babylon und Eden unterwegs ist. Sie ist bemüht, ein Verbrechen aufzuklären, dessen Grund niemand erkennen kann. Doch das ist nur - wenn auch handlungsrelevantes - Vorgeplänkel.
Richtig rund geht es im Hauptteil meines Manuskripts. Ich erwähnte bereits, daß Ren Dhark selbst darin die tragende Rolle spielt. Dhark ist in einer verzweifelten Lage auf sich alleingestellt und muß ohne Unterstützung seiner Freunde und Kameraden in einer fremden Welt bestehen. Dabei hat er nicht nur mit den Unbillen der Natur zu kämpfen, sondern sieht sich einem Wesen gegenüber, dem er ohne Waffen und rein körperlich nur wenig entgegenzusetzen hat.
Dhark endlich wieder einmal kompromißlos in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen, wurde von vielen Lesern gewünscht. Nun hat der Handlungsbogen eine solche Möglichkeit nicht nur geboten, sondern geradezu gefordert. Denn das Aufeinandertreffen mit oben genanntem Wesen bildet die Grundlage für wichtige Erkenntnisse über die Identität des Feindes.
Mir hat es Spaß gemacht, mich ausgiebig mit dem Namensgeber unserer Serie zu beschäftigen. Die Parallelen zu der Geschichte des Filmklassikers Enemy Mine werden übrigens jedem Science Fiction-Kenner schnell auffallen. Sie sind absolut beabsichtigt. Zudem erhält Dhark eine wichtige Information. Er erfährt endlich den Namen jenes Volkes, das aus der Anonymität heraus zahlreiche Überfälle auf Einrichtungen der Menschheit durchführte.
Montag, 30. September 2013
Inga Rumpf und KK'nZ
Sie war Sängerin bei den deutschen Rockformationen Frumpy und Atlantis, das hätte ich gedanklich hinbekommen. Einen Song von ihr hätte ich allerdings nicht nennen können. Dafür kann ich mich dunkel erinnern, sie in den frühen Achtziger Jahren einmal mit Udo Lindenberg in der Sporthalle gesehen zu haben.
Als ich das Plakat zur aktuellen Tour von Inga Rumpf sah, wurde ich neugierig. Die Frau ist Mitte Sechzig und will es noch mal wissen. Zudem klingt der Name ihrer neuen Begleitband kryptisch. KK'nZ. Wer oder was sich dahinter wohl verbergen mag? Als ich es herausfand, war ich baff vor Staunen. Das Kürzel steht nämlich für Krumminga, Kopal, Nass und Zöller. Oder, um genauer zu sein, für Helmut Krumminga, Werner Kopal, Michael Nass und Jürgen Zöller. Und das sind die BAP-Musiker ohne Wolfgang Niedecken.
Ein zusätzlicher Grund also, mir das Konzert im Kölner Gloria-Theater anzusehen. Ich tat es bar jeglicher Erwartungshaltung, weil ich keine Ahnung hatte, was auf mich zukommt. Um so positiver wurde ich überrascht. Inga Rumpfs Blues-Rock mit Ausflügen in Gospel-Gefilde ist vom feinsten, und die Stimme dieser Frau haut einen von den Socken. Würde ich den Begriff Rock-Röhre verwenden (was manche ja bei Gianna Nannini tun, oje), träfe er auf die Tochter eines Hamburger Seemanns, wie sie erzählte, bestens zu. Ich habe häufig Probleme mit Frauenstimmen in der Rockmusik, doch Inga Rumpf ist eine Klasse für sich.
Es bestätigte sich, wovon ich ausgegangen war. Die Lieder waren mir samt und sonders unbekannt. Allenfalls bei How the Gipsy was Born klingelte etwas in meinem Hinterkopf. Tolles Stück, und auch der Rest sagte mir ausgesprochen zu, sieht man von einigen Funk-Anleihen ab. Mit Funk konnte ich bekanntlich noch nie viel anfangen.
Love Hurts sang Inga Rumpf im Duett mit Krumminga, wobei der BAP-Gitarrist wie auch bei Heroes eine unerwartete Gesangsqualität offenbarte. Zudem spielte er sich den ganzen Abend die Seele aus dem Leib, was auch für den Rest von Wolfgang Niedeckens Truppe gilt. Zuweilen hatte ich gar den Eindruck, daß KK'nZ, dank BAP blendend aufeinander eingespielt, streckenweise selbst bei ihrer Hauptgruppe noch musikalisch unterfordert sind.
Zum Zugabeteil stieg Jürgen Zöller wie einst Phil Collins hinter seinem Schlagzeug hervor und übernahm den Gesangspart. Er gab Stand By Me zum besten und hatte das begeisterte Publikum auf seiner Seite. Zum Schluß gab es dann noch Like a Rolling Stone, mit Zöller wieder am Schlagzeug und dem Publikum als erweiterter Begleitband. Fazit, ein unverhofft rockiger Abend mit Inga Rumpf und vier Fünfteln von BAP.
Als ich das Plakat zur aktuellen Tour von Inga Rumpf sah, wurde ich neugierig. Die Frau ist Mitte Sechzig und will es noch mal wissen. Zudem klingt der Name ihrer neuen Begleitband kryptisch. KK'nZ. Wer oder was sich dahinter wohl verbergen mag? Als ich es herausfand, war ich baff vor Staunen. Das Kürzel steht nämlich für Krumminga, Kopal, Nass und Zöller. Oder, um genauer zu sein, für Helmut Krumminga, Werner Kopal, Michael Nass und Jürgen Zöller. Und das sind die BAP-Musiker ohne Wolfgang Niedecken.
Ein zusätzlicher Grund also, mir das Konzert im Kölner Gloria-Theater anzusehen. Ich tat es bar jeglicher Erwartungshaltung, weil ich keine Ahnung hatte, was auf mich zukommt. Um so positiver wurde ich überrascht. Inga Rumpfs Blues-Rock mit Ausflügen in Gospel-Gefilde ist vom feinsten, und die Stimme dieser Frau haut einen von den Socken. Würde ich den Begriff Rock-Röhre verwenden (was manche ja bei Gianna Nannini tun, oje), träfe er auf die Tochter eines Hamburger Seemanns, wie sie erzählte, bestens zu. Ich habe häufig Probleme mit Frauenstimmen in der Rockmusik, doch Inga Rumpf ist eine Klasse für sich.
Es bestätigte sich, wovon ich ausgegangen war. Die Lieder waren mir samt und sonders unbekannt. Allenfalls bei How the Gipsy was Born klingelte etwas in meinem Hinterkopf. Tolles Stück, und auch der Rest sagte mir ausgesprochen zu, sieht man von einigen Funk-Anleihen ab. Mit Funk konnte ich bekanntlich noch nie viel anfangen.
Love Hurts sang Inga Rumpf im Duett mit Krumminga, wobei der BAP-Gitarrist wie auch bei Heroes eine unerwartete Gesangsqualität offenbarte. Zudem spielte er sich den ganzen Abend die Seele aus dem Leib, was auch für den Rest von Wolfgang Niedeckens Truppe gilt. Zuweilen hatte ich gar den Eindruck, daß KK'nZ, dank BAP blendend aufeinander eingespielt, streckenweise selbst bei ihrer Hauptgruppe noch musikalisch unterfordert sind.
Zum Zugabeteil stieg Jürgen Zöller wie einst Phil Collins hinter seinem Schlagzeug hervor und übernahm den Gesangspart. Er gab Stand By Me zum besten und hatte das begeisterte Publikum auf seiner Seite. Zum Schluß gab es dann noch Like a Rolling Stone, mit Zöller wieder am Schlagzeug und dem Publikum als erweiterter Begleitband. Fazit, ein unverhofft rockiger Abend mit Inga Rumpf und vier Fünfteln von BAP.
Samstag, 14. September 2013
Ritter ohne Furcht und Tadel
Falk wächst auf der Burg des Ritters Eberhard zu einem stattlichen jungen Mann heran. Als sein Vater ermordet wird, macht er sich auf, um den Schuldigen zu finden. Doch das ist erst der Anfang eines Abenteuers, das ihn zum Knappen und schließlich zum Ritter machen soll.
Falk gerät in eine Intrige, deren Wurzeln in der Vergangenheit liegen. Falk muß all seinen Mut und sein kämpferisches Geschick aufwenden, um die Verschwörer zu entlarven und Fürst Gottfried von Starkenfels vor dem Sturz zu bewahren.
Das Programm des Verlages Peter Hopf gewinnt ständig an Umfang. Unter anderem gilt das für die Romanadaptionen von Wäscher-Comics. Nach TIBOR und NICK habe ich das Vergnügen, mich einer weiteren Serie aus Hansrudi Wäschers Feder annehmen zu dürfen. Dabei handelt es sich um die Rittersaga FALK. Sie legt los mit der Geschichte Ritter ohne Furcht und Tadel.
Heute ist Band 1 bei mir eingetroffen. In der werkgetreuen Umsetzung habe ich die ersten 18 Piccolo-Comics, mithin das erste abgeschlossene Falk-Abenteuer aus dem Lehning-Verlag, in Romanform gebracht. Das Buch sieht schick und schmuck aus, so wie von Hopf-Publikationen gewohnt.
Falk gerät in eine Intrige, deren Wurzeln in der Vergangenheit liegen. Falk muß all seinen Mut und sein kämpferisches Geschick aufwenden, um die Verschwörer zu entlarven und Fürst Gottfried von Starkenfels vor dem Sturz zu bewahren.
Das Programm des Verlages Peter Hopf gewinnt ständig an Umfang. Unter anderem gilt das für die Romanadaptionen von Wäscher-Comics. Nach TIBOR und NICK habe ich das Vergnügen, mich einer weiteren Serie aus Hansrudi Wäschers Feder annehmen zu dürfen. Dabei handelt es sich um die Rittersaga FALK. Sie legt los mit der Geschichte Ritter ohne Furcht und Tadel.
Heute ist Band 1 bei mir eingetroffen. In der werkgetreuen Umsetzung habe ich die ersten 18 Piccolo-Comics, mithin das erste abgeschlossene Falk-Abenteuer aus dem Lehning-Verlag, in Romanform gebracht. Das Buch sieht schick und schmuck aus, so wie von Hopf-Publikationen gewohnt.
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Donnerstag, 12. September 2013
Wieder zwei Leser auf Dhark-Titelbildern
Fanfreundlicher geht es wirklich nicht. Als besonderes Schmankerl hat Ralph Voltz wieder zwei Fans von Ren Dhark eine Freude gemacht. Ein Leser und eine Leserin finden sich auf den Titelbildern der kommenden Bücher wieder. Anfang November erscheinen Weg ins Weltall 44 mit dem Titel Der letzte Kalamit sowie Unitall-Sonderband 23 namens Herrschaft des Wahnsinns.
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Mittwoch, 4. September 2013
Tödliche Flut
»In einem fernen Sonnensystem in einer fernen Zeit kommt es zu einem Gefecht zwischen einem Spindel- und einem Zylinderraumer. Auf der Erde jedoch muß selbst Ren Dhark hilflos mit ansehen, wie ein übermächtiger Feind die stärksten Truppen der Menschheit mühelos besiegt und Alamo Gordo zu überwältigen droht wie eine tödliche Flut.«
So ist es zu lesen auf der Rückseite des neuen Opus der Ren Dhark-Weltraumsaga, die am 1. August ihren 47. Geburtstag feierte, ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Ben B. Black, Jan Gardemann und Uwe Helmut Grave haben Tödliche Flut verfaßt, den 43. Band von Weg ins Weltall, während ich mit dem Schreiben an Nation Z beschäftigt war. Das Exposé stammte wie immer aus der bewährten Feder von Hajo F. Breuer, das einmal mehr tolle Titelbild von Ralph Voltz. Mit dem vorliegenden Buch ist die zweite Hälfte des laufenden Zyklus eingeleitet.
Das Buch ist heute bei mir eingetroffen, und ich bin schon gespannt auf die Arbeit meiner Kollegen. Ich hoffe, ich komme heute Abend dazu, ein wenig in dem Werk zu schmökern. Bis dahin bin ich mit der Arbeit am Folgeband beschäftigt. Dessen Titel steht ebenfalls schon fest. Er wird Der letzte Kalamit heißen.
So ist es zu lesen auf der Rückseite des neuen Opus der Ren Dhark-Weltraumsaga, die am 1. August ihren 47. Geburtstag feierte, ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Ben B. Black, Jan Gardemann und Uwe Helmut Grave haben Tödliche Flut verfaßt, den 43. Band von Weg ins Weltall, während ich mit dem Schreiben an Nation Z beschäftigt war. Das Exposé stammte wie immer aus der bewährten Feder von Hajo F. Breuer, das einmal mehr tolle Titelbild von Ralph Voltz. Mit dem vorliegenden Buch ist die zweite Hälfte des laufenden Zyklus eingeleitet.
Das Buch ist heute bei mir eingetroffen, und ich bin schon gespannt auf die Arbeit meiner Kollegen. Ich hoffe, ich komme heute Abend dazu, ein wenig in dem Werk zu schmökern. Bis dahin bin ich mit der Arbeit am Folgeband beschäftigt. Dessen Titel steht ebenfalls schon fest. Er wird Der letzte Kalamit heißen.
Donnerstag, 22. August 2013
Ren Dhark in Nöten
Kaum ist das Manuskript für den kommenden Tibor-Roman abgeliefert, trifft das Exposé für den nächsten Ren Dhark ein. Das 44. Buch von "Weg ins Weltall" wartet, und ich bin heiß darauf, mich an die Arbeit zu machen. Die Vorgabe verspricht nicht nur reichlich Action, sie bringt die Handlung auch einen wichtigen Schritt voran. Die Terminplanung klappt bestens, abgesehen von dem Expo für ein anderes mögliches Projekt, das ich eigentlich zwischen den beiden Romanen schreiben wollte. Aber das kriege ich irgendwie parallel hin.
Bei Ren Dhark steht die titelgebende Romanfigur diesmal allein auf weiter Flur und ganz im Vordergrund. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Dhark gerät in eine prekäre Lage, in der er auf sich allein gestellt ist und dem Kämpfer den Vortritt vor dem Forscher lassen muß. Eine gute Gelegenheit, mich wieder einmal ausgiebig mit ihm zu beschäftigen. Zuletzt trieb ich mich im Dhark-Kosmos ja überwiegend mit Steven Trainor herum. Welch garstiges Ungemach unseren wackeren Raumfahrer Ren Dhark erwartet, verrate ich an dieser Stelle selbstverständlich noch nicht.
Bei Ren Dhark steht die titelgebende Romanfigur diesmal allein auf weiter Flur und ganz im Vordergrund. Das hatte ich schon lange nicht mehr. Dhark gerät in eine prekäre Lage, in der er auf sich allein gestellt ist und dem Kämpfer den Vortritt vor dem Forscher lassen muß. Eine gute Gelegenheit, mich wieder einmal ausgiebig mit ihm zu beschäftigen. Zuletzt trieb ich mich im Dhark-Kosmos ja überwiegend mit Steven Trainor herum. Welch garstiges Ungemach unseren wackeren Raumfahrer Ren Dhark erwartet, verrate ich an dieser Stelle selbstverständlich noch nicht.
Tibor streitet wieder für das Gute
Ich habe das Manuskript für das nächste Tibor-Buch an den Verlag geschickt. Der Roman wird voraussichtlich im Herbst erscheinen, also auf jeden Fall Anfang November auf der Intercomic in Köln verfügbar sein. Da ist der Verlag Peter Hopf wieder mit einem eigenen Stand und allen bis dahin erschienenen Romanadaptionen von Hansrudi Wäscher-Comics vertreten. Im Tal der Ungeheuer ist tatsächlich schon die fünfte Tibor-Romanumsetzung aus meiner Feder. Kinder, wie die Zeit vergeht.
Inhaltlich geht es wieder bunt und spannend zu. Einmal mehr begibt Tibor sich auf eine Expedition ins Ungewisse. Fremde Krieger, die einen ihrer Stammesbrüder jagen, dringen in seinen Dschungel ein und stellen eine Bedrohung für die Tiere dar. Das akzeptiert er verständlicherweise nicht, denn die Tiere sind keine Jagdbeute, sondern seine Freunde. Also macht Tibor sich auf, um das Geheimnis der Herkunft jener Krieger zu lösen und um zudem einem jungen Häuptlingsanwärter zu seinem Recht zu verhelfen. Bei seiner Suche wird er nicht nur mit einem Ränke schmiedenden Zauberer konfrontiert, sondern muß sich durch das Tal der Ungeheuer schlagen und ein uraltes Artefakt finden.
Inhaltlich geht es wieder bunt und spannend zu. Einmal mehr begibt Tibor sich auf eine Expedition ins Ungewisse. Fremde Krieger, die einen ihrer Stammesbrüder jagen, dringen in seinen Dschungel ein und stellen eine Bedrohung für die Tiere dar. Das akzeptiert er verständlicherweise nicht, denn die Tiere sind keine Jagdbeute, sondern seine Freunde. Also macht Tibor sich auf, um das Geheimnis der Herkunft jener Krieger zu lösen und um zudem einem jungen Häuptlingsanwärter zu seinem Recht zu verhelfen. Bei seiner Suche wird er nicht nur mit einem Ränke schmiedenden Zauberer konfrontiert, sondern muß sich durch das Tal der Ungeheuer schlagen und ein uraltes Artefakt finden.
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Mittwoch, 21. August 2013
Perry Rhodan-Tage Rheinland-Pfalz abgesagt
Nach mehrjähriger Pause sollte in diesem Jahr wieder ein Con in Sinzig stattfinden, und zwar am ersten Oktoberwochenende. Vor ein paar Tagen erhielt ich in einem persönlichen Gespräch von einem der Veranstalter bereits die traurige Mitteilung, daß der Con abgesagt werden muß. Nun ist die offizielle Meldung raus. Die 11. Veranstaltung dieser Art in Sinzig findet - zumindest vorläufig - nicht statt.
Das ist schade für alle, die in der Planungs- und Vorbereitungsphase Zeit und Arbeitskraft investiert haben, und es ist schade für alle potentiellen Besucher. Allerdings scheinen die Probleme, die zur Absage geführt haben, von einem Teil der Veranstalter hausgemacht gewesen zu sein. Zuletzt lief wohl einiges aus dem Ruder. Ich gebe zu, daß mich dieser Umstand nicht besonders erstaunt. Beispielsweise fand ich mich in den Ankündigungen als Teilnehmer eines Programmpunktes wieder, über den nie mit mir geredet worden war. Was so im Kleinen begann, setzte sich in andere Bereiche fort.
Offenbar zieht man nun die Reißleine, bevor es zu einem Desaster kommt - denn davon hätte natürlich niemand etwas. Wie gesagt, ich finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, daß die Verantwortlichen die Kurve kriegen. Ein neuer Anlauf soll 2014 genommen werden, mit frischem Elan und einem entzerrten Veranstalterteam. In der Vergangenheit waren die Perry Rhodan-Tage Rheinland-Pfalz eine beliebte und gern besuchte Veranstaltung. Ich drücke die Daumen, daß es im kommenden Jahr doch noch klappt.
Das ist schade für alle, die in der Planungs- und Vorbereitungsphase Zeit und Arbeitskraft investiert haben, und es ist schade für alle potentiellen Besucher. Allerdings scheinen die Probleme, die zur Absage geführt haben, von einem Teil der Veranstalter hausgemacht gewesen zu sein. Zuletzt lief wohl einiges aus dem Ruder. Ich gebe zu, daß mich dieser Umstand nicht besonders erstaunt. Beispielsweise fand ich mich in den Ankündigungen als Teilnehmer eines Programmpunktes wieder, über den nie mit mir geredet worden war. Was so im Kleinen begann, setzte sich in andere Bereiche fort.
Offenbar zieht man nun die Reißleine, bevor es zu einem Desaster kommt - denn davon hätte natürlich niemand etwas. Wie gesagt, ich finde die Entwicklung sehr schade und hoffe, daß die Verantwortlichen die Kurve kriegen. Ein neuer Anlauf soll 2014 genommen werden, mit frischem Elan und einem entzerrten Veranstalterteam. In der Vergangenheit waren die Perry Rhodan-Tage Rheinland-Pfalz eine beliebte und gern besuchte Veranstaltung. Ich drücke die Daumen, daß es im kommenden Jahr doch noch klappt.
Voller Mond überm Ruhrpott
Es war nicht der Mond von Wanne-Eickel, der beim Schlußpfiff gestern Abend über dem Niederrhein-Stadion von Rot-Weiß Oberhausen hing. Beeindruckend war er dennoch. Vor einem wolkenlosen, dunklen, stahlblauen Himmel prangte die fette gelbe Scheibe wie ein imposantes Auge, das sich soeben die Begegnung zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Fortuna Köln angesehen hatte. Er dürfte mir zustimmen, daß das Unentschieden zwischen den beiden Traditionsvereinen völlig in Ordnung ging.
Überhaupt das Thema Tradition und die damit verbundenen Vereine. Man schaue sich nur vier der ersten fünf Ligabegegnungen an, die für Fortuna auf dem Programm standen. Alemannia Aachen, der KFC Uerdingen und die genannten Oberhausener. Und am kommenden Sonntag tritt Wattenscheid 09 im Südstadion an. Das sind in meinen Ohren trotz Regionalliga klingende Namen mit Vergangenheit und Wiedererkennungswert. Viele, viele Jahre lang trafen diese Mannschaften in der 2. Liga aufeinander. Sie alle sind nach Gründung der Bundesliga 1963 sogar irgendwann in der höchsten deutschen Spielklasse angetreten. Nun also in der vierten Liga.
Keine zehn Meter von der Stadionmauer entfernt fließt der Rhein-Herne-Kanal, und aus der so genannten Kanalkurve, dem Stehplatzbereich für die Gäste-Fans, sieht man das Wahrzeichen von Oberhausen aufragen, das Gasometer. Die äußeren Bedingungen sind also durchaus idyllisch. Hinzu kommt die Traditionsspielstätte an sich und die Tatsache, daß man bei der Namensgebung des Stadions noch nicht dem Lockruf des Goldes gefolgt ist. Wie viel sympathischer klingt doch Stadion am Niederrhein als etwa Signal Iduna Park, Mage Solar Stadion oder Trolli-Arena.
Noch einmal, die Punkteteilung am gestrigen Abend ging vollkommen in Ordnung. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und trafen bereits in der zweiten Minute die Latte, doch dann bekam Fortuna das Spiel immer besser in den Griff und verschaffte sich deutliche Feldvorteile. Das erste Tor durch Kraus nach einer halben Stunde wurde zwar noch wegen Foulspiels verweigert, doch wenige Minuten später war es erneut Kraus, der die diesmal reguläre Kölner Führung erzielte. Wieder Kraus, schon mit seinem vierten Saisontreffer, und im Anschluß an einen Eckball. Bei Standardsituationen ist die Fortuna sehr stark derzeit.
Mit der verdienten Führung ging es in die Pause. Nach der Rückkehr aus den Kabinen legten die Rot-Weißen eine Schippe drauf und erspielten sich nun ihrerseits Feldvorteile und eine optische Überlegenheit, bei der auch die eine oder andere Torchance heraussprang. Doch auch Fortuna setzte immer wieder Nadelstiche mit gefährlichen Kontern und weiteren Standardsituationen. Der Ausgleich für Oberhausen fiel eine Viertelstunde vor Spielende, verdient zu diesem Zeitpunkt.
Danach blieb es weiter ein sehenswertes, abwechslungsreiches Spiel, zwar ohne die ganz großen Hochkaräter, in dem dennoch jederzeit ein weiteres Tor in der Luft lag. Beide Mannschaften hätten noch als Sieger vom Platz gehen können, doch keine traf mehr in den gegnerischen Kasten. So blieb es bei einem gerechten 1:1, mit dem sowohl Hausherren als auch Gäste leben können, da der Anschluß nach oben gewahrt bleibt.
Überhaupt das Thema Tradition und die damit verbundenen Vereine. Man schaue sich nur vier der ersten fünf Ligabegegnungen an, die für Fortuna auf dem Programm standen. Alemannia Aachen, der KFC Uerdingen und die genannten Oberhausener. Und am kommenden Sonntag tritt Wattenscheid 09 im Südstadion an. Das sind in meinen Ohren trotz Regionalliga klingende Namen mit Vergangenheit und Wiedererkennungswert. Viele, viele Jahre lang trafen diese Mannschaften in der 2. Liga aufeinander. Sie alle sind nach Gründung der Bundesliga 1963 sogar irgendwann in der höchsten deutschen Spielklasse angetreten. Nun also in der vierten Liga.
Keine zehn Meter von der Stadionmauer entfernt fließt der Rhein-Herne-Kanal, und aus der so genannten Kanalkurve, dem Stehplatzbereich für die Gäste-Fans, sieht man das Wahrzeichen von Oberhausen aufragen, das Gasometer. Die äußeren Bedingungen sind also durchaus idyllisch. Hinzu kommt die Traditionsspielstätte an sich und die Tatsache, daß man bei der Namensgebung des Stadions noch nicht dem Lockruf des Goldes gefolgt ist. Wie viel sympathischer klingt doch Stadion am Niederrhein als etwa Signal Iduna Park, Mage Solar Stadion oder Trolli-Arena.
Noch einmal, die Punkteteilung am gestrigen Abend ging vollkommen in Ordnung. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und trafen bereits in der zweiten Minute die Latte, doch dann bekam Fortuna das Spiel immer besser in den Griff und verschaffte sich deutliche Feldvorteile. Das erste Tor durch Kraus nach einer halben Stunde wurde zwar noch wegen Foulspiels verweigert, doch wenige Minuten später war es erneut Kraus, der die diesmal reguläre Kölner Führung erzielte. Wieder Kraus, schon mit seinem vierten Saisontreffer, und im Anschluß an einen Eckball. Bei Standardsituationen ist die Fortuna sehr stark derzeit.
Mit der verdienten Führung ging es in die Pause. Nach der Rückkehr aus den Kabinen legten die Rot-Weißen eine Schippe drauf und erspielten sich nun ihrerseits Feldvorteile und eine optische Überlegenheit, bei der auch die eine oder andere Torchance heraussprang. Doch auch Fortuna setzte immer wieder Nadelstiche mit gefährlichen Kontern und weiteren Standardsituationen. Der Ausgleich für Oberhausen fiel eine Viertelstunde vor Spielende, verdient zu diesem Zeitpunkt.
Danach blieb es weiter ein sehenswertes, abwechslungsreiches Spiel, zwar ohne die ganz großen Hochkaräter, in dem dennoch jederzeit ein weiteres Tor in der Luft lag. Beide Mannschaften hätten noch als Sieger vom Platz gehen können, doch keine traf mehr in den gegnerischen Kasten. So blieb es bei einem gerechten 1:1, mit dem sowohl Hausherren als auch Gäste leben können, da der Anschluß nach oben gewahrt bleibt.
Sonntag, 18. August 2013
Kein Stadion Sonnenblume mehr
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich in der NRW-Liga zuletzt ein Fußballspiel in Velbert gesehen. Damals trug das inmitten idyllischen Grüns gelegene Stadion noch den malerischen Namen Sonnenblume. Der paßte irgendwie und hat mir gut gefallen. Jetzt heißt die Sportanlage Christopeit Sport Arena, wofür auch immer das stehen mag.
Inzwischen stehen sich die SSV Velbert und Fortuna Köln in der Regionalliga West gegenüber. Das Stadion mit seinem ganze Drumherum ist mir immer wieder sympathisch. Eine nette Anlage, freundliche Ordner und nicht nur Stadionwurst gibt es, sondern sogar selbstgemachten Kuchen. Die können's einfach, die Bauers ... äh, die Velberter. Gestern trat die Fortuna wieder dort an und ging als Favorit in die Begegnung, vor rund 500 Zuschauern, die sich in etwa paritätisch auf die beiden Fanlager verteilten.
Ihrer Favoritenrolle wurde die Mannschaft aus dem Kölner Süden auch gleich von Beginn an gerecht. Fortuna machte Druck und traf schon in der 4. Spielminute die Latte. Zwei Minuten später folgte die Führung durch Kraus, die sich auch in der Folgezeit als gerechtfertigt erwies. Fortuna spielte weiterhin nach vorn und wollte das Ergebnis erhöhen, doch hatte ich häufig den Eindruck, daß die letzte Konsequenz fehlte, so als wollte man sich gegen diesen Gegner nicht allzu sehr verausgaben. Dennoch war das 0:2 durch Yilmaz folgerichtig und verdient. Bis dahin war von Velbert in Richtung Tor nur wenig zu sehen, und zwar bis zu einem Lattenkracher, der fast mit dem Pausenpfiff noch den Anschlußtreffer bedeutet hätte.
Zu Beginn der 2. Halbzeit setzten sich die Kräfteverhältnisse zunächst fort. Kurz nach der Pause hätte Fortuna mit einem Elfmeter schon alles klarmachen können. Der gefoulte Kialka scheiterte jedoch, und danach kamen die Hausherren immer besser ins Spiel. Der Druck auf das Kölner Tor nahm zu, und Velbert spielte sich einige gute Torchancen heraus. Der Anschlußtreffer nach einer Stunde war der Lohn und hochverdient. Doch als hätte es dieses Treffers gebraucht, wurde die Fortuna noch einmal wach und übernahm ihrerseits wieder das Kommando Ein schöne Kopfballvorlage des eben erst eingewechselten Aydogmus zimmerte erneut Kraus rechts hoch in den Velberter Kasten.
Damit war das Spiel entschieden, wenngleich die Heimmannschaft sich noch ein paar schöne Chancen erspielte. Doch auf beiden Seiten sprang nicht mehr heraus als jeweils ein Aluminiumtreffer. Hätten die Velberter in dieser Phase den Anschluß erzielt, wäre es vielleicht noch einmal sehr eng geworden. So jedoch geht der Fortuna-Sieg in Ordnung. Auch was die Punkte angeht, ist Velbert für die Südstädter Mannschaft und ihre Anhänger also immer eine Reise wert.
Inzwischen stehen sich die SSV Velbert und Fortuna Köln in der Regionalliga West gegenüber. Das Stadion mit seinem ganze Drumherum ist mir immer wieder sympathisch. Eine nette Anlage, freundliche Ordner und nicht nur Stadionwurst gibt es, sondern sogar selbstgemachten Kuchen. Die können's einfach, die Bauers ... äh, die Velberter. Gestern trat die Fortuna wieder dort an und ging als Favorit in die Begegnung, vor rund 500 Zuschauern, die sich in etwa paritätisch auf die beiden Fanlager verteilten.
Ihrer Favoritenrolle wurde die Mannschaft aus dem Kölner Süden auch gleich von Beginn an gerecht. Fortuna machte Druck und traf schon in der 4. Spielminute die Latte. Zwei Minuten später folgte die Führung durch Kraus, die sich auch in der Folgezeit als gerechtfertigt erwies. Fortuna spielte weiterhin nach vorn und wollte das Ergebnis erhöhen, doch hatte ich häufig den Eindruck, daß die letzte Konsequenz fehlte, so als wollte man sich gegen diesen Gegner nicht allzu sehr verausgaben. Dennoch war das 0:2 durch Yilmaz folgerichtig und verdient. Bis dahin war von Velbert in Richtung Tor nur wenig zu sehen, und zwar bis zu einem Lattenkracher, der fast mit dem Pausenpfiff noch den Anschlußtreffer bedeutet hätte.
Zu Beginn der 2. Halbzeit setzten sich die Kräfteverhältnisse zunächst fort. Kurz nach der Pause hätte Fortuna mit einem Elfmeter schon alles klarmachen können. Der gefoulte Kialka scheiterte jedoch, und danach kamen die Hausherren immer besser ins Spiel. Der Druck auf das Kölner Tor nahm zu, und Velbert spielte sich einige gute Torchancen heraus. Der Anschlußtreffer nach einer Stunde war der Lohn und hochverdient. Doch als hätte es dieses Treffers gebraucht, wurde die Fortuna noch einmal wach und übernahm ihrerseits wieder das Kommando Ein schöne Kopfballvorlage des eben erst eingewechselten Aydogmus zimmerte erneut Kraus rechts hoch in den Velberter Kasten.
Damit war das Spiel entschieden, wenngleich die Heimmannschaft sich noch ein paar schöne Chancen erspielte. Doch auf beiden Seiten sprang nicht mehr heraus als jeweils ein Aluminiumtreffer. Hätten die Velberter in dieser Phase den Anschluß erzielt, wäre es vielleicht noch einmal sehr eng geworden. So jedoch geht der Fortuna-Sieg in Ordnung. Auch was die Punkte angeht, ist Velbert für die Südstädter Mannschaft und ihre Anhänger also immer eine Reise wert.
Freitag, 16. August 2013
Das Buchmessecon-Programm
Inzwischen haben die Veranstalter des BuCons 2013 das komplette Programm online gestellt. An der Phantastik interessierten Menschen kann ich den Besuch wärmstens empfehlen. Es gibt zahlreiche interessante Programmpunkte und auch abseits von diesen ein buntes Treiben mit der Möglichkeit zu vielen netten Gesprächen mit netten Leuten.
Mein Ren Dhark-Kollege Ben B. Black und ich werden von 17:00 bis 18:00 Uhr im so genannten Hangardeck anzutreffen sein. Wir spannen einen Bogen von den Anfängen der Ren Dhark-Serie in den Sechziger Jahren bis in die Jetztzeit und wagen - höchst ungewöhnlich für Science Fiction-Autoren - einen Blick in die Zukunft. Zum Abschluß wird es eine Lesung aus einem zu diesem Zeitpunkt noch unveröffentlichten Dhark-Manuskript geben. Zudem haben wir uns für die Besucher des Programmpunktes ein, wie wir hoffen, nettes Gimmick einfallen lassen.
Sämtliche Informationen zum Programm findet ihr hier: http://www.buchmessecon.info/
Mein Ren Dhark-Kollege Ben B. Black und ich werden von 17:00 bis 18:00 Uhr im so genannten Hangardeck anzutreffen sein. Wir spannen einen Bogen von den Anfängen der Ren Dhark-Serie in den Sechziger Jahren bis in die Jetztzeit und wagen - höchst ungewöhnlich für Science Fiction-Autoren - einen Blick in die Zukunft. Zum Abschluß wird es eine Lesung aus einem zu diesem Zeitpunkt noch unveröffentlichten Dhark-Manuskript geben. Zudem haben wir uns für die Besucher des Programmpunktes ein, wie wir hoffen, nettes Gimmick einfallen lassen.
Sämtliche Informationen zum Programm findet ihr hier: http://www.buchmessecon.info/
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Donnerstag, 15. August 2013
SunQuest als Komplettausgabe
Vor ein paar Jahren erschien im Fabylon-Verlag die Taschenbuchserie SunQuest. In den beiden sechsbändigen Zyklen "Dies Cygni" und "Quinterna" entfaltete sich vor den Lesern eine spannende, bunt-exotische Geschichte zwischen Science Fiction und Fantasy. Es waren schön aufgemachte Paperbacks, die es sogar in einen Schuber schafften. Der Inhalt war abwechslungsreich, farbig, spannend und hielt immer wieder überraschende Wendungen bereit.
Jeder Band stammte von zwei Autoren. Fabylon-Herausgeberin Uschi Zietsch gelang das Kunststück, in der deutschen Phantastik-Szene führende Autoren ebenso zur Mitarbeit zu bewegen wie Newcomer. Hubert Haensel war unter anderem dabei, Uwe Anton und der verstorbene Ernst Vlcek. Auch ich hatte das Vergnügen, meinen Teil zu der episch angelegten Saga beisteuern zu dürfen. Band 8, betitelt Invasion der Stummen, verfaßten Dennis Mathiak und ich gemeinsam.
Nun ist eine Komplettausgabe von SunQuest als E-Book erhältlich. Die schlappen 2.800 Seiten Lesevergnügen gibt es für gerade einmal 9,99 Euro. Und ein Lesevergnügen ist es wirklich, in dieses farbenprächtige Abenteuer im Dies-Cygni-System im Sternbild Schwan einzutauchen. Eine Menge Lesestoff, dazu noch guter Lesestoff für kleines Geld. Kann ich nur empfehlen.
http://www.amazon.de/SunQuest-Komplettausgabe-Sonderpreis-Quinterna-ebook/dp/B00EIP62YQ/ref=sr_1_2?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1376575746&sr=1-2&keywords=sunquest
Jeder Band stammte von zwei Autoren. Fabylon-Herausgeberin Uschi Zietsch gelang das Kunststück, in der deutschen Phantastik-Szene führende Autoren ebenso zur Mitarbeit zu bewegen wie Newcomer. Hubert Haensel war unter anderem dabei, Uwe Anton und der verstorbene Ernst Vlcek. Auch ich hatte das Vergnügen, meinen Teil zu der episch angelegten Saga beisteuern zu dürfen. Band 8, betitelt Invasion der Stummen, verfaßten Dennis Mathiak und ich gemeinsam.
Nun ist eine Komplettausgabe von SunQuest als E-Book erhältlich. Die schlappen 2.800 Seiten Lesevergnügen gibt es für gerade einmal 9,99 Euro. Und ein Lesevergnügen ist es wirklich, in dieses farbenprächtige Abenteuer im Dies-Cygni-System im Sternbild Schwan einzutauchen. Eine Menge Lesestoff, dazu noch guter Lesestoff für kleines Geld. Kann ich nur empfehlen.
http://www.amazon.de/SunQuest-Komplettausgabe-Sonderpreis-Quinterna-ebook/dp/B00EIP62YQ/ref=sr_1_2?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1376575746&sr=1-2&keywords=sunquest
Mittwoch, 14. August 2013
Tausendsassa der Science Fiction
Damit, ächz, bin ich gemeint. Doch stammt diese Bezeichnung nicht von mir. Im Leben wäre ich nicht auf eine solche Idee gekommen, und ganz gewiß werde ich den Teufel tun und ihr zustimmen. Nee, sicher nicht. Geprägt und auf mich gemünzt hat sie Perry Rhodan-Chefredakteur Klaus N. Frick dieser Tage auf der Verlagsseite von Perry Rhodan.
Dort gibt es nämlich Vorstellungen all jener Menschen, die jemals im Universum von Perry Rhodan und seinen Ablegern wie Atlan kreativ tätig waren. Meine dort zu findende Bio war streckenweise überholt, inaktuell und daher längst nicht mehr so ganz geglückt. Auch das Foto war weniger schmückendes Beiwerk denn Überbleibsel aus einer vergangenen Epoche. Nun hat Klaus N. Frick die Vorstellung auf einen aktuellen Stand gebracht. Ein neues Foto gibt es auch, entstanden dieses Frühjahr am Lago Maggiore.
Die Aktualisierung war kaum online, da sprach mich auch schon jemand darauf an. Wieso ich dort denn unter Perry Rhodan-Team verzeichnet sei, zudem noch unter den aktiven Autoren? Ich habe kurz nachgedacht, geschluckt und zugestimmt. Der Mann hatte recht. Ich selbst hätte mich dort auch nicht eingeordnet.
Denn in der Tat bin ich völlig raus aus dem Perryversum. Mein letzter Beitrag liegt schon eine Weile zurück. Das stimmt mich zwar ein wenig melancholisch, ist aber nicht zu ändern. Ich begnüge mich mit der Interpretation, daß sich die Aussage "aktiv" nicht auf Rhodan und Atlan bezieht, sondern generell auf meine Tätigkeit schreibenderweise. Das allerdings ist eine ziemlich maue Auslegung, zumindest in meinen Augen, und die muß ich weder bestätigt noch negiert bekommen.
Dort gibt es nämlich Vorstellungen all jener Menschen, die jemals im Universum von Perry Rhodan und seinen Ablegern wie Atlan kreativ tätig waren. Meine dort zu findende Bio war streckenweise überholt, inaktuell und daher längst nicht mehr so ganz geglückt. Auch das Foto war weniger schmückendes Beiwerk denn Überbleibsel aus einer vergangenen Epoche. Nun hat Klaus N. Frick die Vorstellung auf einen aktuellen Stand gebracht. Ein neues Foto gibt es auch, entstanden dieses Frühjahr am Lago Maggiore.
Die Aktualisierung war kaum online, da sprach mich auch schon jemand darauf an. Wieso ich dort denn unter Perry Rhodan-Team verzeichnet sei, zudem noch unter den aktiven Autoren? Ich habe kurz nachgedacht, geschluckt und zugestimmt. Der Mann hatte recht. Ich selbst hätte mich dort auch nicht eingeordnet.
Denn in der Tat bin ich völlig raus aus dem Perryversum. Mein letzter Beitrag liegt schon eine Weile zurück. Das stimmt mich zwar ein wenig melancholisch, ist aber nicht zu ändern. Ich begnüge mich mit der Interpretation, daß sich die Aussage "aktiv" nicht auf Rhodan und Atlan bezieht, sondern generell auf meine Tätigkeit schreibenderweise. Das allerdings ist eine ziemlich maue Auslegung, zumindest in meinen Augen, und die muß ich weder bestätigt noch negiert bekommen.
Dienstag, 13. August 2013
NATION Z steht in den Startlöchern
Bald geht es los mit der neuen Zombie-Serie NATION Z, einer rein deutschen Zombie-Serie von Eric Zonfeld und Achim Mehnert. Das erste Taschenbuch erscheint am 11. Oktober. Nähere Informationen finden sich in den nächsten Tagen an dieser Stelle. Zur Einstimmung hier schon mal der Umschlag.
Montag, 12. August 2013
Andromeda Nachrichten 242
Satte 120 Seiten umfaßt die aktuelle Ausgabe der Andromeda Nachrichten. Die 242. Ausgabe des clubinternen Magazins des Science Fiction Club Deutschland wird von Redakteur Michael Haitel so souverän und routiniert hingelegt, wie man es von ihm gewohnt ist. Das Ding liegt gut in der Hand, das Titelbild ist schön futuristisch mit schön futuristischem Raumschiff und schön futuristischem Hintergrund. Der Inhalt beleuchtet die deutsche Science Fiction-Szene der vergangenen Monate. Das professionelle Textlayout mögen manche Leute als Bleiwüste bezeichnen, ich sehe das nicht so. Der vierspaltige Satz ist gefällig und macht das Lesen leicht. So weit alles gut und schön.
Was also störte mich diesmal? Wieso habe ich den Großteil des Inhalts statt zu lesen nicht einmal überflogen, sondern überblättert? Ich weiß es selbst nicht so genau. Vielleicht war mir der Inhalt zu viel Film (14 Seiten), zu viel eGames (8 Seiten), zu denen ich, altmodisch wie ich bin, immer noch der Meinung bin, es gäbe einen deutschen Ausdruck dafür. Zu viel Perry Rhodan (10 Seiten), dazu ein paar Seiten Fantasy, mit der ich zeitlebens wenig am Hut hatte. Role Play und Steampunk auch noch, beides von mir seit jeher mit Bedacht ignoriert, und 15 Seiten Besprechungen.
Das war mir in der Ballung zu zäh. Sieht der Inhalt sonst anders aus, überlegte ich eben. Wohl eher nicht, schloß ich. Was also, noch einmal die Frage an mich selbst, störte mich in diesem Fall im Vergleich zu sonst? Vielleicht liegt es grad an ein wenig Lustlosigkeit meinerseits. Das dürfte der treffende Grund sein, wofür natürlich weder der Redakteur noch die Mitarbeiter etwas können, sondern ausschließlich ich selbst.
Beim nächsten Mal schaue ich vermutlich wieder positiver drauf. Aus einem anderen Blickwinkel. Mit einer anderen Form der Auffassung und der Akzeptanz. Mit einer gegenteiligen oder zumindest relativierten Sichtweise, die mein Empfinden und die daraus resultierende Beurteilung in ein anderes Lot rückt. Denn eins ist klar, auf Dauer möchte man die Andromeda Nachrichten nicht missen, schon gar nicht jene aus haitelscher Produktion.
Was also störte mich diesmal? Wieso habe ich den Großteil des Inhalts statt zu lesen nicht einmal überflogen, sondern überblättert? Ich weiß es selbst nicht so genau. Vielleicht war mir der Inhalt zu viel Film (14 Seiten), zu viel eGames (8 Seiten), zu denen ich, altmodisch wie ich bin, immer noch der Meinung bin, es gäbe einen deutschen Ausdruck dafür. Zu viel Perry Rhodan (10 Seiten), dazu ein paar Seiten Fantasy, mit der ich zeitlebens wenig am Hut hatte. Role Play und Steampunk auch noch, beides von mir seit jeher mit Bedacht ignoriert, und 15 Seiten Besprechungen.
Das war mir in der Ballung zu zäh. Sieht der Inhalt sonst anders aus, überlegte ich eben. Wohl eher nicht, schloß ich. Was also, noch einmal die Frage an mich selbst, störte mich in diesem Fall im Vergleich zu sonst? Vielleicht liegt es grad an ein wenig Lustlosigkeit meinerseits. Das dürfte der treffende Grund sein, wofür natürlich weder der Redakteur noch die Mitarbeiter etwas können, sondern ausschließlich ich selbst.
Beim nächsten Mal schaue ich vermutlich wieder positiver drauf. Aus einem anderen Blickwinkel. Mit einer anderen Form der Auffassung und der Akzeptanz. Mit einer gegenteiligen oder zumindest relativierten Sichtweise, die mein Empfinden und die daraus resultierende Beurteilung in ein anderes Lot rückt. Denn eins ist klar, auf Dauer möchte man die Andromeda Nachrichten nicht missen, schon gar nicht jene aus haitelscher Produktion.
Sonntag, 11. August 2013
Die Sprechblase 227
Seit 1978 gibt es das Comicmagazin Die Sprechblase mittlerweile, seit stolzen 35 Jahren also, wie Herausgeber Gerhard Förster im Vorwort der aktuellen Ausgabe ausführt. Nach dem Tod Norbert Hethkes im April 2007 hat er das Magazin übernommen und Hethkes Arbeit mit fundierten Kenntnissen, großem Aufwand und viel Liebe fortgeführt. In jeder Ausgabe präsentiert Förster eine fast unüberschaubare Fülle an Informationen, Graphiken, Comics und mit Hintergrundwissen gespickten Artikeln.
So auch in der vorliegenden Nummer 227, die noch ein wenig umfangreicher ist als sonst und es auf satte 96 Seiten bringt. Ich gebe zu, ich habe nur einen Teil des Inhalts gelesen, den kleineren. Es ist einfach zu viel Material enthalten, als daß ich es mir zwischen den anderen Sachen, die ich lese, komplett zu Gemüte führen könnte. Zudem sind es für mich, der ich beileibe nicht der ausgemachte Comicfan bin - meine diesbezüglichen Vorlieben beziehen sich auf verschiedene Serien, die ich überwiegend noch aus den alten Zack-Zeiten kenne -, immer wieder nur Schlaglichter, die mich interessieren. Doch auch das spricht für und nicht gegen Die Sprechblase. Durch den breit gestreuten Inhalt dürfte jeder, der auch nur eine ansatzweise Affinität zu Comics hat, für sich etwas darin finden.
Mich sprach in der aktuellen Ausgabe vor allem der 1. Teil der Stan Lee-Story an. Der Mann, aus dessen Ideenschmiede Comic-Heroen wie Spider-Man und die X-Men stammen, die Fantastischen Vier, die Avengers, Daredevil, Thor, Hulk und Iron Man, ist mittlerweile 90 und immer noch vielseitig aktiv. Auf 12 Seiten, wie immer reichlich mit Illustrationen garniert, ist es einmal mehr Stefan Meduna, der einen gleichermaßen kompetenten wie lesenswerten Artikel liefert. Hier geht es explizit um Stanley Martin Liebers - so heißt Stan Lee nämlich mit Geburtsnamen - frühen Jahre, die für den späteren Comic-Superstar alles andere als ein Zuckerschlecken waren. Ich freue mich auf die Fortsetzungen in den kommenden Ausgaben.
Wie gesagt, es ist unmöglich, auf den gesamten Inhalt einzugehen. Da geht es um Walter Neugebauers bebilderten Winnetou, um das Lehning-Phantom Harry Ehrt, um Prinz Eisenherz, Tarzan und Capitan Terror. Es gibt ein Interview mit Émile Bravo, Material zu Don Camillo und Peppone sowie den 6. Teil der Lurchi-Chronik. Den habe ich mir wie den Stan Lee-Artikel vom Anfang bis zum Ende reingezogen. Schließlich gab es, als ich ein kleiner Junge war, für meine Eltern beim Schuhkauf eine unabdingbare Pflicht. Kein anderes als ein Salamander-Schuhgeschäft kam in Frage. Denn dort gab es nicht nur Schuhe, sondern immer auch den neuesten Comic mit Salamander Lurchi und seinen Freunden.
So auch in der vorliegenden Nummer 227, die noch ein wenig umfangreicher ist als sonst und es auf satte 96 Seiten bringt. Ich gebe zu, ich habe nur einen Teil des Inhalts gelesen, den kleineren. Es ist einfach zu viel Material enthalten, als daß ich es mir zwischen den anderen Sachen, die ich lese, komplett zu Gemüte führen könnte. Zudem sind es für mich, der ich beileibe nicht der ausgemachte Comicfan bin - meine diesbezüglichen Vorlieben beziehen sich auf verschiedene Serien, die ich überwiegend noch aus den alten Zack-Zeiten kenne -, immer wieder nur Schlaglichter, die mich interessieren. Doch auch das spricht für und nicht gegen Die Sprechblase. Durch den breit gestreuten Inhalt dürfte jeder, der auch nur eine ansatzweise Affinität zu Comics hat, für sich etwas darin finden.
Mich sprach in der aktuellen Ausgabe vor allem der 1. Teil der Stan Lee-Story an. Der Mann, aus dessen Ideenschmiede Comic-Heroen wie Spider-Man und die X-Men stammen, die Fantastischen Vier, die Avengers, Daredevil, Thor, Hulk und Iron Man, ist mittlerweile 90 und immer noch vielseitig aktiv. Auf 12 Seiten, wie immer reichlich mit Illustrationen garniert, ist es einmal mehr Stefan Meduna, der einen gleichermaßen kompetenten wie lesenswerten Artikel liefert. Hier geht es explizit um Stanley Martin Liebers - so heißt Stan Lee nämlich mit Geburtsnamen - frühen Jahre, die für den späteren Comic-Superstar alles andere als ein Zuckerschlecken waren. Ich freue mich auf die Fortsetzungen in den kommenden Ausgaben.
Wie gesagt, es ist unmöglich, auf den gesamten Inhalt einzugehen. Da geht es um Walter Neugebauers bebilderten Winnetou, um das Lehning-Phantom Harry Ehrt, um Prinz Eisenherz, Tarzan und Capitan Terror. Es gibt ein Interview mit Émile Bravo, Material zu Don Camillo und Peppone sowie den 6. Teil der Lurchi-Chronik. Den habe ich mir wie den Stan Lee-Artikel vom Anfang bis zum Ende reingezogen. Schließlich gab es, als ich ein kleiner Junge war, für meine Eltern beim Schuhkauf eine unabdingbare Pflicht. Kein anderes als ein Salamander-Schuhgeschäft kam in Frage. Denn dort gab es nicht nur Schuhe, sondern immer auch den neuesten Comic mit Salamander Lurchi und seinen Freunden.
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