Ein wahrer Parforceritt von einer Welt zur anderen, von einem Sonnensystem zum nächsten beutelt Ren Dhark und seine Freunde. Die Raumfahrer von der Point of sind einem alten Geheimnis auf der Spur und jagen hinter einem Freund her, dessen Beweggründe und Taten sie nicht mehr verstehen können. Dennoch oder gerade deswegen dürfen sie ihn nicht im Stich lassen.
Ich habe die Arbeit an einem weiteren Manuskript für REN DHARK abgeschlossen. Darin setze ich die Ereignisse fort, denen ich mich schon in den letzten Bänden gewidmet habe. Im Mittelpunkt der Handlung steht also wieder der Wächterorden, speziell Simon, der Silberne. Nach dem Tod Svantes ist Simon wieder der stillschweigend akzeptierte Anführer jener kleinen Wächtergruppe, die eng mit den Geschicken der Menschheit verbunden ist.
In meinem Roman beleuchte ich Simons weiteres Schicksal. Wer die Handlung in den vorangegangen Büchern kennt, der weiß, in welch missliche Lage der Silberne geraten ist. Als Gefangener eines intriganten Erzfeindes wird er zum hilflosen Spielball in einem Karussell aus Tod und Zerstörung. Der Fortgang von Simons tragischem Geschick erscheint in Band 57 des Sternenepos "Weg ins Weltall".
Zudem habe ich einen Querverweis in die Handlung eingebaut, der nicht vom Exposé vorgegeben war und der einen Bogen zu meinem letzten Sonderband Verborgene Erkenntnis schlägt. Möglicherweise wird die Idee in meinem nächsten Sonderband wichtig, vielleicht sogar in der zukünftigen Handlung der Hauptserie. Ich bin gespannt, wie der Exposéverfasser meinen kleinen Geistesblitz aufnimmt.
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
Montag, 6. Juli 2015
Donnerstag, 2. Juli 2015
Die POINT OF springt den Himmel an
In der REN DHARK-Kolumne beim Online-Portal www.zauberspiegel-online.de wurde bereits vor einigen Tagen ein neuer Beitrag veröffentlicht, den ich erst jetzt entdeckt habe. Der oben angeführten Überschrift "Die POINT OF springt den Himmel an" lassen die Autoren H. Döring & Aarn Munro den Untertitel "Augenzeugenbericht eines Spätberufenen" folgen.
Hier berichtet wieder ein echter Fan, wie er in den Siebziger Jahren zu Ren Dhark gestoßen ist, damals natürlich noch als Heftroman. Die Verfasserworte klingen begeistert, fast euphorisch. So heißt es zu den aktuellen Fortsetzungen unter anderem: "Ren Dhark lebt. Die Schreibe ist schnell, erfrischend, von Dialogen geprägt, außenorientiert. Eine Freude zu lesen ..." Wobei ich unschlüssig bin, was ich unter "außenorientiert" verstehen soll.
Jedenfalls freut es mich, dass auch die Kolumne, die ich im Herbst vergangenen Jahres beim Zauberspiegel angestoßen habe, lebt. (Dass sie tragischerweise gleich mit dem Nachruf auf Hajo F. Breuer starten würde, konnte ich damals noch nicht ahnen.) Nach Horst Hermann von Allwörden, Michel Wuethrich und Schlomo taucht nun also ein weiterer Name in der Kolumne auf. Ich fände es schön, wenn das so weiterginge.
Die Überschrift ist, soweit ich weiß, ein Satz, den Kurt Brand einmal in einem Ren Dhark-Roman geschrieben hat. Die Kolumne findet man hier:
http://www.zauberspiegel-online.de/index.php/zauberstern-kolumnen-mainmenu-75/ren-dhark-das-all?limitstart=0
Hier berichtet wieder ein echter Fan, wie er in den Siebziger Jahren zu Ren Dhark gestoßen ist, damals natürlich noch als Heftroman. Die Verfasserworte klingen begeistert, fast euphorisch. So heißt es zu den aktuellen Fortsetzungen unter anderem: "Ren Dhark lebt. Die Schreibe ist schnell, erfrischend, von Dialogen geprägt, außenorientiert. Eine Freude zu lesen ..." Wobei ich unschlüssig bin, was ich unter "außenorientiert" verstehen soll.
Jedenfalls freut es mich, dass auch die Kolumne, die ich im Herbst vergangenen Jahres beim Zauberspiegel angestoßen habe, lebt. (Dass sie tragischerweise gleich mit dem Nachruf auf Hajo F. Breuer starten würde, konnte ich damals noch nicht ahnen.) Nach Horst Hermann von Allwörden, Michel Wuethrich und Schlomo taucht nun also ein weiterer Name in der Kolumne auf. Ich fände es schön, wenn das so weiterginge.
Die Überschrift ist, soweit ich weiß, ein Satz, den Kurt Brand einmal in einem Ren Dhark-Roman geschrieben hat. Die Kolumne findet man hier:
http://www.zauberspiegel-online.de/index.php/zauberstern-kolumnen-mainmenu-75/ren-dhark-das-all?limitstart=0
Mittwoch, 1. Juli 2015
Ein unermesslicher Schatz
Schon vor ein paar Tagen habe ich die Arbeit am vierten FALK-Roman abgeschlossen, wie immer nach den Comicvorlagen von Hansrudi Wäscher. Das Manuskript ist ziemlich umfangreich geworden, knapp die Länge von zwei Heftromanen. Entsprechend viel passiert in dem Abenteuer, in das der junge Ritter und sein Freund Bingo unversehens schlittern.
Falk und der Gaukler stolpern gewissermaßen über einen Sterbenden, der überfallen und niedergestochen wurde. Er überreicht den Freunden einen alten Dolch und nimmt ihnen mit seinen letzten Atemzügen das Versprechen ab, ihn seinem Adressaten zu überbringen. Von diesem Moment an werden Falk und Bingo gejagt und sind ihres Lebens nicht mehr sicher, denn der Dolch ist Teil eines mehrere Generationen alten Rätsels und der Schlüssel zu einem unermesslichen Schatz.
Intrigen, Verfolgungsjagden und Schwerterklirren, dazu die Jagd nach einem Schatz, der in einer staubigen Chronik erwähnt wird - beim Schreiben konnte ich wieder wunderbar in die mittelalterliche Welt von Edelleuten und Räuberbanden eintauchen. So hatte ich einmal mehr eine Menge Spaß an der Umsetzung der Comics in einen Roman. Er soll spätestens zur nächsten Intercomic-Messe in Köln erscheinen.
Falk und der Gaukler stolpern gewissermaßen über einen Sterbenden, der überfallen und niedergestochen wurde. Er überreicht den Freunden einen alten Dolch und nimmt ihnen mit seinen letzten Atemzügen das Versprechen ab, ihn seinem Adressaten zu überbringen. Von diesem Moment an werden Falk und Bingo gejagt und sind ihres Lebens nicht mehr sicher, denn der Dolch ist Teil eines mehrere Generationen alten Rätsels und der Schlüssel zu einem unermesslichen Schatz.
Intrigen, Verfolgungsjagden und Schwerterklirren, dazu die Jagd nach einem Schatz, der in einer staubigen Chronik erwähnt wird - beim Schreiben konnte ich wieder wunderbar in die mittelalterliche Welt von Edelleuten und Räuberbanden eintauchen. So hatte ich einmal mehr eine Menge Spaß an der Umsetzung der Comics in einen Roman. Er soll spätestens zur nächsten Intercomic-Messe in Köln erscheinen.
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Mittwoch, 24. Juni 2015
Hansrudi Wäscher Magazin 39
Wieder hat der Hansrudi Wäscher-Fanclub eine neue Ausgabe seines Magazins produziert. Diesmal gibt es ein inoffizielles Schwerpunktthema, nämlich Akim, der folgerichtig als Titelmotiv herhält. Mehrere Artikel befassen sich mit dem Dschungelhelden: es gibt eine Akim-Checkliste von 2005 bis 2015, Motive von Akim-Wimpeln und Akim-Lesezeichen sowie ein Akim-Gedicht und sogar eine unveröffentlichte Akim-Zeichnung des Altmeisters. Für Akim-Fans ist also viel zu entdecken.
Aber nicht nur für die. Der zweite Teil der Auflistung der Sigurd-Veröffentlichungen zwischen 2004 und 2014 zeigt sich wieder als Fleißarbeit. Für mich zuviel Fleißarbeit, um mich darin zu vertiefen. Wäschers Titelbild-Parade habe ich mir dafür komplett zu Gemüte geführt. Eine gelungene Fotostrecke untermalt Sepp Schrottners Bericht, der sich daran erinnert, wie es "Zu Besuch bei Wäschers" war. Der Abdruck eines Old Shatterhand-Fotoromans aus der Bild und Funk geht weiter. Ich erinnere mich daran, dass in dieser Fernsehzeitung in den frühen Siebzigern auch Fotoromane von Raumschiff Enterprise abgedruckt waren. Die habe ich damals mit großer Begeisterung gesammelt. Sie müssten sogar noch in irgendeinem Ordner stecken.
Mir gefallen immer die kleinen "Damals war's"-Episoden, in denen alte Wäscher-Fans darüber plaudern, wie sie in grauer Vergangenheit zu seinen Comics gekommen sind. Damals in den Fünfziger oder Sechziger Jahren. Witzig ist auch der Nachdruck eines kleinen Artikels aus der evangelischen Kirchenzeitung "Unsere Kirche". Uwe Herrmann erzählt darin, "Was nur Tibor konnte". In einer solchen Publikation erwartet man nun wirklich nicht, auf Hansrudi Wäscher zu stoßen.
Gleich drei Berichte steuert Gerhart Renner über die Intercomic in Köln bei. Er erinnert an die Verleihung des Dark Star an Horst Hoffmann und an Alfred Kelsner sowie an die Verleihung des Ritters der Neunten Kunst an Toni Rohmen. Zu letzterer findet man auch den Wortlaut der von Gerhard Förster gehaltenen Laudatio. Für mich eine schöne Nachlese, da ich bei allen drei Veranstaltungen zugegen war. Zugleich kommt ein wenig Wehmut auf, ist doch auf einem Foto der inzwischen verstorbene Eckhard Schwettmann als Laudator für Horst Hoffmann zu sehen. Anlässlich dieser Veranstaltung bin ich Eckhard zum letzten Mal begegnet.
Fazit: Alles in allem wieder eine gelungene, reich bebilderte Ausgabe, in der mich wie immer nicht alles interessiert, in der ich jedoch genug Material finde, welches das Magazin für mich lesenswert macht. Und das gelingt zudem ohne übermäßigen Zeitaufwand in den kleinen Pausen zwischendurch.
Montag, 22. Juni 2015
Coloniacon im KLP-Ranking
Nun ist er also vergeben, der Kurd Laßwitz Preis 2015. Beziehungsweise die Preise, denn schließlich gibt es mehrere Kategorien. Die wichtigsten in meinen Augen sind "Bester deutschsprachiger SF-Roman" und "Beste deutschsprachige SF-Erzählung". Die Preisträger in diesen beiden Kategorien sind Thomas Hillenbrand für seinen Roman Drohnenland sowie Fabian Tomaschek für die im SF-Magazin Exodus erschienene Erzählung Boatpeople.
Ich vermeldete schon vor geraumer Weile, dass Ralf Zimmermann und ich in einer anderen Kategorie nominiert wurden, nämlich für den "Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschen Science Fiction". Speziell natürlich für die langjährige Organisation des Coloniacons. Am Ende hat es für den 7. Platz gereicht, und das betrübt mich keineswegs. Ich schrieb bereits, dass die Nominierung an sich schon eine tolle Sache ist, und so bin ich ganz und gar zufrieden, zumal Ralf und ich eine ordentliche Stimmenzahl verbuchen konnten.
Die Preisträger in dieser Kategorie sind übrigens René Moreau, Olaf Kemmler und Heinz Wipperfürth für die Herausgabe des bereits weiter oben erwähnten SF-Magazins Exodus und die Förderung der Science Fiction Kurzgeschichte. Meinen Glückwunsch den drei Herren. Es ist zweifellos eine verdiente Auszeichnung für das hervorragende Magazin Exodus.
Sämtliche Preisträger sowie anderes Interessantes zum Kurd Laßwitz Preis findet sich hier:
http://www.kurd-lasswitz-preis.de/2015/KLP_2015_Preistraeger.htm
Ich vermeldete schon vor geraumer Weile, dass Ralf Zimmermann und ich in einer anderen Kategorie nominiert wurden, nämlich für den "Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschen Science Fiction". Speziell natürlich für die langjährige Organisation des Coloniacons. Am Ende hat es für den 7. Platz gereicht, und das betrübt mich keineswegs. Ich schrieb bereits, dass die Nominierung an sich schon eine tolle Sache ist, und so bin ich ganz und gar zufrieden, zumal Ralf und ich eine ordentliche Stimmenzahl verbuchen konnten.
Die Preisträger in dieser Kategorie sind übrigens René Moreau, Olaf Kemmler und Heinz Wipperfürth für die Herausgabe des bereits weiter oben erwähnten SF-Magazins Exodus und die Förderung der Science Fiction Kurzgeschichte. Meinen Glückwunsch den drei Herren. Es ist zweifellos eine verdiente Auszeichnung für das hervorragende Magazin Exodus.
Sämtliche Preisträger sowie anderes Interessantes zum Kurd Laßwitz Preis findet sich hier:
http://www.kurd-lasswitz-preis.de/2015/KLP_2015_Preistraeger.htm
Sonntag, 21. Juni 2015
Atlan Monolith als Ebooks
Eine schöne Neuigkeit, die ich gern weitergebe: die Digitalisierung der Atlan-Taschenbücher geht weiter. Nun liegt auch der grandiose Monolith-Zyklus in digitaler Form vor. Ursprünglich erschien der Sechsteiler 2008 und 2009 als opulente Taschenbuchausgabe. Die Romane stammten von Uwe Anton, Rüdiger Schaefer, Hans Kneifel, Marc A. Herren, Manfred H. Rückert und meiner Wenigkeit.
Waren zuvor nur Dreiteiler und ein Einzelband erschienen, erarbeitete Exposéautor Götz Roderer einen komplexen Handlungsbogen, der in mehreren Zeitepochen spielte. In der ganzen Reihe blieb Monolith der einzige Sechsteiler. Ich hatte damals die Ehre, im abschließenden Band die Handlungsfäden zusammenführen zu dürfen. Ich erinnere mich noch gut an die Arbeit an meinem Roman Sprung ins Jenseits, die mir wirklich richtig Spaß gemacht hatten. Das gilt besonders für die alten Piratenlady Tipa Riordan, an der ich einen Heidenspaß hatte, aber auch für eine Reihe anderer Figuren, die mir beim Schreiben ans Herz gewachsen sind.
Die sechs Romane sind bei allen bekannten E-Book-Shops erhältlich. Als daran beteiligter Autor freue ich mich natürlich, dass es sie nun auch digital gibt.
Waren zuvor nur Dreiteiler und ein Einzelband erschienen, erarbeitete Exposéautor Götz Roderer einen komplexen Handlungsbogen, der in mehreren Zeitepochen spielte. In der ganzen Reihe blieb Monolith der einzige Sechsteiler. Ich hatte damals die Ehre, im abschließenden Band die Handlungsfäden zusammenführen zu dürfen. Ich erinnere mich noch gut an die Arbeit an meinem Roman Sprung ins Jenseits, die mir wirklich richtig Spaß gemacht hatten. Das gilt besonders für die alten Piratenlady Tipa Riordan, an der ich einen Heidenspaß hatte, aber auch für eine Reihe anderer Figuren, die mir beim Schreiben ans Herz gewachsen sind.
Der Zyklusinhalt gestaltet sich folgendermaßen:
»Lordadmiral Atlan und der Risiko-Spezialist Santjun sind auf geheimer Mission unterwegs nach Thanaton. Erste Recherchen ergeben, dass die dort lebenden Nachfahren verlorener lemurischer Siedler von einer herrschenden Kaste, den sogenannten Silberherren, seit Jahren unterdrückt werden. Kurz darauf entdecken Atlan und Santjun die Spur einer mysteriösen Substanz, die Leben verlängern kann, und stoßen auf ein Artefakt aus uralter Zeit. Während der Arkonide und sein USO-Agent sich mit den Schergen der Silberherren auseinandersetzen müssen, erwacht der gewaltige Monolith aus seiner Äonen währenden Starre...«
»Lordadmiral Atlan und der Risiko-Spezialist Santjun sind auf geheimer Mission unterwegs nach Thanaton. Erste Recherchen ergeben, dass die dort lebenden Nachfahren verlorener lemurischer Siedler von einer herrschenden Kaste, den sogenannten Silberherren, seit Jahren unterdrückt werden. Kurz darauf entdecken Atlan und Santjun die Spur einer mysteriösen Substanz, die Leben verlängern kann, und stoßen auf ein Artefakt aus uralter Zeit. Während der Arkonide und sein USO-Agent sich mit den Schergen der Silberherren auseinandersetzen müssen, erwacht der gewaltige Monolith aus seiner Äonen währenden Starre...«
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Samstag, 20. Juni 2015
Vereinigung der Alten Völker
Die Post brachte Bücher, denn der nächste Ren Dhark ist erschienen. Wie immer ist es ein gutes Gefühl, die Belegexemplare meines neuen Werks in Händen zu halten. Das Buch trägt den Titel Vereinigung der Alten Völker, das Titelbild zeigt Vertreter von drei eben jener Völker: einen Fanjuur, einen Rateken und einen Utaren. Ein passendes Motiv, das Ralph Voltz sehr schön in Szene gesetzt hat.
In meinem Romanteil erkundet Ren Dhark eine uralte Station, die längst nicht so harmlos ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Wächter Simon, Doris und Arlo, die eine für alle Beteiligten lebensbedrohende Wesensveränderung durchmachen. Ist die unterirdische Station dafür verantwortlich oder eine andere unheimliche Macht, die mit den Angehörigen des Wächterordens noch eine Rechnung offen hat? Das verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Nur soviel sei gesagt: nämlich dass die Hintergründe in der historischen Vergangenheit des Dhark-Epos verborgen liegen. Gelingt es Ren Dhark nicht, das düstere Geheimnis zu enthüllen, sind die Wächter, allen voran Simon, verloren.
Das Buch habe ich gemeinsam mit Nina Morawietz und Andreas Zwengel verfasst. Über Ninas Rückkehr zu Ren Dhark und ihren festen Einstieg ins Autorenteam habe ich bereits berichtet. Mit Andreas ist ein weiterer Autor dazu gestoßen. Da Uwe Helmut Grave nicht mehr für Ren Dhark schreibt und Ben B. Black mit dem Erstellen der Exposés weitgehend ausgelastet ist, blieben nur noch Jan Gardemann und ich übrig. Das Einbinden zusätzlicher Autoren war also zwangsläufig erforderlich. Die Leser dürfen sich auf die neuen Kollegen freuen.
In meinem Romanteil erkundet Ren Dhark eine uralte Station, die längst nicht so harmlos ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Wächter Simon, Doris und Arlo, die eine für alle Beteiligten lebensbedrohende Wesensveränderung durchmachen. Ist die unterirdische Station dafür verantwortlich oder eine andere unheimliche Macht, die mit den Angehörigen des Wächterordens noch eine Rechnung offen hat? Das verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Nur soviel sei gesagt: nämlich dass die Hintergründe in der historischen Vergangenheit des Dhark-Epos verborgen liegen. Gelingt es Ren Dhark nicht, das düstere Geheimnis zu enthüllen, sind die Wächter, allen voran Simon, verloren.
Das Buch habe ich gemeinsam mit Nina Morawietz und Andreas Zwengel verfasst. Über Ninas Rückkehr zu Ren Dhark und ihren festen Einstieg ins Autorenteam habe ich bereits berichtet. Mit Andreas ist ein weiterer Autor dazu gestoßen. Da Uwe Helmut Grave nicht mehr für Ren Dhark schreibt und Ben B. Black mit dem Erstellen der Exposés weitgehend ausgelastet ist, blieben nur noch Jan Gardemann und ich übrig. Das Einbinden zusätzlicher Autoren war also zwangsläufig erforderlich. Die Leser dürfen sich auf die neuen Kollegen freuen.
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Freitag, 19. Juni 2015
Schlomos Dhark-Kolumne
Den Schlomo kenne ich seit Jahren aus dem Ren Dhark-Forum. Schlomo ist ein blitzgescheiter Kopf, der wissenschaftliche Experimente und Untersuchungen durchführt - und seit Jahrzehnten Ren Dhark liest. Im Forum (das hier zu finden ist: www.rendhark-universe.net) äußert er sich zuweilen akribisch zum neuen Dhark, und das in einer lockeren und humorigen Art, die das Lesen zu einem echten Vergnügen macht. Ich staune immer wieder, wenn er darüber hinaus auch über seine eigenen Forschungen und Projekte berichtet.
Persönlich kennengelernt habe ich Schlomo vor ein paar Jahren, das war beim ersten Ren Dhark-Fantreffen in Mönchengladbach, wo er sich als klug, gebildet und äußerst sympathisch zeigte. Hajo F. Breuer meinte damals zu mir: "Ich glaube, wir können ein bisschen stolz darauf sein, dass so intelligente Leute unsere Romane lesen." Recht hatte er.
Inzwischen verfasst Schlomo für den Zauberspiegel eine kleine Dhark-Kolumne, die hier zu finden ist: http://www.zauberspiegel-online.de/index.php/zauberstern-kolumnen-mainmenu-75/ren-dhark-das-all. Wobei klein es nicht ganz trifft, denn Schlomo wäre nicht Schlomo, würde er nicht auch an dieser Stelle ausgreifend und ausschweifend schreiben. Inhaltlich geht es weniger um die aktuellen Romane als vielmehr um Assoziationen und die Empfindungen, die er mit seiner Lieblingsserie verbindet, sprich: um Schlomos Leben mit Ren Dhark. Dabei schreibt er, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Humorvoll, begeistert und mit teilweise recht haarsträubenden Gedankensprüngen. Man erfährt viel über den Menschen hinter den Worten.
Einen Blick in Schlomos Kolumne, von der bis jetzt zwei Teile erschienen sind, kann ich jedem auch nur marginal an Ren Dhark Interessierten wärmstens empfehlen. Ich hoffe, Schlomo liefert noch viele Fortsetzungen seiner Kolumne. In mir hat er jedenfalls einen treuen und amüsierten Leser gefunden.
Persönlich kennengelernt habe ich Schlomo vor ein paar Jahren, das war beim ersten Ren Dhark-Fantreffen in Mönchengladbach, wo er sich als klug, gebildet und äußerst sympathisch zeigte. Hajo F. Breuer meinte damals zu mir: "Ich glaube, wir können ein bisschen stolz darauf sein, dass so intelligente Leute unsere Romane lesen." Recht hatte er.
Inzwischen verfasst Schlomo für den Zauberspiegel eine kleine Dhark-Kolumne, die hier zu finden ist: http://www.zauberspiegel-online.de/index.php/zauberstern-kolumnen-mainmenu-75/ren-dhark-das-all. Wobei klein es nicht ganz trifft, denn Schlomo wäre nicht Schlomo, würde er nicht auch an dieser Stelle ausgreifend und ausschweifend schreiben. Inhaltlich geht es weniger um die aktuellen Romane als vielmehr um Assoziationen und die Empfindungen, die er mit seiner Lieblingsserie verbindet, sprich: um Schlomos Leben mit Ren Dhark. Dabei schreibt er, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Humorvoll, begeistert und mit teilweise recht haarsträubenden Gedankensprüngen. Man erfährt viel über den Menschen hinter den Worten.
Einen Blick in Schlomos Kolumne, von der bis jetzt zwei Teile erschienen sind, kann ich jedem auch nur marginal an Ren Dhark Interessierten wärmstens empfehlen. Ich hoffe, Schlomo liefert noch viele Fortsetzungen seiner Kolumne. In mir hat er jedenfalls einen treuen und amüsierten Leser gefunden.
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Dienstag, 9. Juni 2015
Ein Unheimlicher in der Promet
Ich habe die Arbeit an einem weiteren Manuskript für Raumschiff Promet abgeschlossen, und mit dem Ergebnis bin ich ausgesprochen zufrieden. Der Roman für die Taschenbuch-Serie "Von Stern zu Stern" trägt den etwas unheimlich klingenden Titel Der Schattenmann. Denn genau so geht es in der Geschichte zu: unheimlich, gespenstisch.
Während eines Erkundungsfluges der Promet wird die Besatzung von einer Wesenheit heimgesucht, die nach Belieben im Schiff auftaucht und wieder verschwindet, ohne dass die Besatzung sie zu fassen bekommt. Schlimmer noch, die Absicht des Geheimnisvollen scheint es zu sein, die Crew einen nach dem anderen auszuschalten. Als Arn Borul und seine Freunde zu erkennen beginnen, mit wem sie es zu tun haben, wird der Horror nur noch größer.
Natürlich handelt es sich, wie bei Promet gewohnt, um einen klassischen Space Opera-Roman in bester Science Fiction-Tradition. Aber es hat mir einen Heidenspaß gemacht, den permanent vorhandenen unterschwelligen Grusel, gegen den keiner unserer Helden gefeit ist, durch die Gänge und Räume der Promet streifen zu lassen. Die Leser müssen sich noch gedulden, der Roman erscheint nämlich erst im kommenden Jahr.
Während eines Erkundungsfluges der Promet wird die Besatzung von einer Wesenheit heimgesucht, die nach Belieben im Schiff auftaucht und wieder verschwindet, ohne dass die Besatzung sie zu fassen bekommt. Schlimmer noch, die Absicht des Geheimnisvollen scheint es zu sein, die Crew einen nach dem anderen auszuschalten. Als Arn Borul und seine Freunde zu erkennen beginnen, mit wem sie es zu tun haben, wird der Horror nur noch größer.
Natürlich handelt es sich, wie bei Promet gewohnt, um einen klassischen Space Opera-Roman in bester Science Fiction-Tradition. Aber es hat mir einen Heidenspaß gemacht, den permanent vorhandenen unterschwelligen Grusel, gegen den keiner unserer Helden gefeit ist, durch die Gänge und Räume der Promet streifen zu lassen. Die Leser müssen sich noch gedulden, der Roman erscheint nämlich erst im kommenden Jahr.
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Montag, 8. Juni 2015
Autogrammkarten sind da
Witzige Sache, denn das war mal ein ganz anderer Inhalt, den ich einem heute erhaltenen Paket entnehmen durfte. Es enthielt keine Bücher, sondern einen Berg Autogrammkarten, die der Verlag Peter Hopf hat drucken lassen.
Als Motiv wählte der Verleger, für den ich die Romanadaptionen (Tibor, Nick, Falk) nach Comicvorlagen von Hansrudi Wäscher schreibe, ein besonderes Bild. Es handelt sich nicht um ein Foto, sondern um das kleine Kunstwerk, das der Künstler Toni Rohmen mir auf der letzten Intercomic in Köln überreichte. Ich fand schon das Bild überaus gelungen, die Autogrammkarten sind es ebenfalls.
Als Motiv wählte der Verleger, für den ich die Romanadaptionen (Tibor, Nick, Falk) nach Comicvorlagen von Hansrudi Wäscher schreibe, ein besonderes Bild. Es handelt sich nicht um ein Foto, sondern um das kleine Kunstwerk, das der Künstler Toni Rohmen mir auf der letzten Intercomic in Köln überreichte. Ich fand schon das Bild überaus gelungen, die Autogrammkarten sind es ebenfalls.
Montag, 1. Juni 2015
Biergarten-Saison eröffnet
Allmählich wurde es Zeit für einen Sonnentag, und heute war er da. Da am durchgearbeiteten Wochenende gleich zwei Romanmanuskripte den Weg an die Verlage fanden, beschloss ich, einen arbeitslosen Montag einzulegen. Lange schlafen war angesagt. Das hatte ich schon lange nicht mehr getan. Doch wie das nun mal so ist, wenn man es sich vornimmt - ich war früher wach als beabsichtigt. Daher sichtete ich einen Stapel Comics, las mich durch das neue HRW-Fanclub-Magazin (eine Besprechung dazu folgt) und beantwortete einige Mails.
Danach ging es endlich hinaus ins Freie, mit kurzen Spaziergängen entlang der Sieg und des Rheins. Am Thieboldseck sagte ich ein paar Leuten "Guten Tag", gönnte mir im Reissdorf-Brauhaus ein wirklich leckeres Steak und machte mich anschließend auf den Weg zum Südfriedhof, um ein wenig Grabpflege am Grab meiner Großmutter zu betreiben und eine Kerze aufzustellen.
Am Nachmittag pilgerte ich in eins meiner Wohnzimmer, das Kölner Südstadion. Ich schaute beim Training einer Jugendmannschaft zu und ließ mir die Sonne auf den Pelz brennen. Das machte Durst. Dummerweise hatte ich nicht daran gedacht, dass das Fortuna-Vereinsheim montags geschlossen bleibt. Also wanderte ich durch den gleich nebenan liegenden Volksgarten, ein weiteres meiner Wohnzimmer. Dort bot sich der für solche Tage übliche Anblick: Spaziergänger, knutschende Pärchen im Gras und vereinzelte Jongleure. Ein buntes Bild, das komplettiert wurde durch quengelnde Kleinkinder, hyperventilierende Jungeltern und desillusionierte Altstudenten. Ein paar Passanten fütterten Wasservögel, eine unverzeihliche Todsünde, wenn man den Verbotsschildern Glauben schenken will.
Endlich erreichte ich den Biergarten und ließ mich an einem Tisch gleich am Wasser nieder. Statt Kölsch bestellte ich ein Weizen. Nur wenige Besucher hatten sich in die Anlage verirrt, der Biergarten war weitgehend leer. Ein intellektuell bebrillter Mitdreißiger versuchte wiederholt, Blickkontakt zu mir herzustellen. Ein flüchtiger Bekannter aus der Vergangenheit, an den ich mich nicht erinnerte, oder eine vereinsamte Schwuchtel mit Frühlingsgefühlen? Und hallo, Schwuchtel ist in Köln, der Hauptstadt der Schwulen und Lesben, ein gängiger Begriff und nicht negativ belegt. Wie auch immer, ich flirtete lieber mit meinem Weizen, da mich die dunkelhäutige Schönheit zwei Tische weiter ebenso ignorierte wie ich den Brillenträger. Ich beließ es schließlich bei dem einen Weizen, denn zum einen rollte nun doch eine düstere Wolkenfront heran, und zum anderen vernahm ich den Lockruf der Relegation.
Ich marschierte zurück zum Reissdorf und fand auf Anhieb einen freien Thekenplatz, voller Vorfreude auf das Spiel zwischen dem Karlsruher SC und dem Hamburger SV. Meine Sympathien waren dabei klar verteilt, nämlich völlig einseitig. Ich drückte dem KSC die Daumen für eine Rückkehr in die Bundesliga. Ich habe beileibe nichts gegen die Norddeutschen, liebe HSV-Fans, drum seid mir nicht gram, aber zwei Sachen nerven nur noch. Das ist zum einen das ewige Gerede vom letzten verbliebenen Bundesliga-Dino und zum anderen die unmöglich schnöselige Uhr im Hamburger Stadion, die endlich abmontiert gehört. Das Ergebnis ist bekannt, der HSV rettete sich im zweiten Jahr hintereinander glücklich durch die Qualifikation. Peinlich, peinlich.
Das Fazit lautet jedenfalls: ein ganz normaler Tag im Leben des Achim M. aus K. Morgen folgt ein weiterer ganz normaler Tag. Da begebe ich mich wieder unter die Ritter, denn die Fortschreibung an einem weiteren Manuskript wartet. Welches kann das wohl sein?
Danach ging es endlich hinaus ins Freie, mit kurzen Spaziergängen entlang der Sieg und des Rheins. Am Thieboldseck sagte ich ein paar Leuten "Guten Tag", gönnte mir im Reissdorf-Brauhaus ein wirklich leckeres Steak und machte mich anschließend auf den Weg zum Südfriedhof, um ein wenig Grabpflege am Grab meiner Großmutter zu betreiben und eine Kerze aufzustellen.
Am Nachmittag pilgerte ich in eins meiner Wohnzimmer, das Kölner Südstadion. Ich schaute beim Training einer Jugendmannschaft zu und ließ mir die Sonne auf den Pelz brennen. Das machte Durst. Dummerweise hatte ich nicht daran gedacht, dass das Fortuna-Vereinsheim montags geschlossen bleibt. Also wanderte ich durch den gleich nebenan liegenden Volksgarten, ein weiteres meiner Wohnzimmer. Dort bot sich der für solche Tage übliche Anblick: Spaziergänger, knutschende Pärchen im Gras und vereinzelte Jongleure. Ein buntes Bild, das komplettiert wurde durch quengelnde Kleinkinder, hyperventilierende Jungeltern und desillusionierte Altstudenten. Ein paar Passanten fütterten Wasservögel, eine unverzeihliche Todsünde, wenn man den Verbotsschildern Glauben schenken will.
Endlich erreichte ich den Biergarten und ließ mich an einem Tisch gleich am Wasser nieder. Statt Kölsch bestellte ich ein Weizen. Nur wenige Besucher hatten sich in die Anlage verirrt, der Biergarten war weitgehend leer. Ein intellektuell bebrillter Mitdreißiger versuchte wiederholt, Blickkontakt zu mir herzustellen. Ein flüchtiger Bekannter aus der Vergangenheit, an den ich mich nicht erinnerte, oder eine vereinsamte Schwuchtel mit Frühlingsgefühlen? Und hallo, Schwuchtel ist in Köln, der Hauptstadt der Schwulen und Lesben, ein gängiger Begriff und nicht negativ belegt. Wie auch immer, ich flirtete lieber mit meinem Weizen, da mich die dunkelhäutige Schönheit zwei Tische weiter ebenso ignorierte wie ich den Brillenträger. Ich beließ es schließlich bei dem einen Weizen, denn zum einen rollte nun doch eine düstere Wolkenfront heran, und zum anderen vernahm ich den Lockruf der Relegation.
Ich marschierte zurück zum Reissdorf und fand auf Anhieb einen freien Thekenplatz, voller Vorfreude auf das Spiel zwischen dem Karlsruher SC und dem Hamburger SV. Meine Sympathien waren dabei klar verteilt, nämlich völlig einseitig. Ich drückte dem KSC die Daumen für eine Rückkehr in die Bundesliga. Ich habe beileibe nichts gegen die Norddeutschen, liebe HSV-Fans, drum seid mir nicht gram, aber zwei Sachen nerven nur noch. Das ist zum einen das ewige Gerede vom letzten verbliebenen Bundesliga-Dino und zum anderen die unmöglich schnöselige Uhr im Hamburger Stadion, die endlich abmontiert gehört. Das Ergebnis ist bekannt, der HSV rettete sich im zweiten Jahr hintereinander glücklich durch die Qualifikation. Peinlich, peinlich.
Das Fazit lautet jedenfalls: ein ganz normaler Tag im Leben des Achim M. aus K. Morgen folgt ein weiterer ganz normaler Tag. Da begebe ich mich wieder unter die Ritter, denn die Fortschreibung an einem weiteren Manuskript wartet. Welches kann das wohl sein?
Freitag, 29. Mai 2015
Ein Akt der Zerstörung
Das Titelbild für meinen nächsten Raumschiff Promet-Roman ist da. Das Taschenbuch wird voraussichtlich im Juni erscheinen, aber das gelungene Cover möchte ich euch - besonders natürlich den Promet-Lesern - nicht bis dahin vorenthalten.
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Donnerstag, 28. Mai 2015
Eine neue Team-Autorin für Ren Dhark
Ich bin durch mit meinem neuesten Manuskript für REN DHARK. Erst nach der Arbeit und beim zweiten Durchsehen des Geschriebenen erschloss sich mir allmählich, was ich einer beliebten Figur des Dhark-Kosmos angetan habe, nämlich Simon, dem Wächter. Der Roman wird den passenden Titel Feind der Wächter tragen. Streckenweise hatte ich richtig Mitleid mit dem Silbernen, beim Schreiben und beim Korrekturlesen erst recht. Es ist eine äußerst tragische Geschichte, mehr verrate ich nicht.
Die beiden anderen Teilromane für das 56. Buch von "Weg ins Weltall" haben nach Exposés von Ben B. Black Jan Gardemann und Nina Morawietz verfasst. Damit ist die Katze aus dem Sack. Ja, Nina Morawietz ist wieder da. Die junge Autorin gab vor wenigen Jahren bereits ein Gastspiel bei Ren Dhark, und zwar bei dem Spinoff STERNENDSCHUNGEL GALAXIS, wo sie mit sechs vielbeachteten Romanen auf sich aufmerksam machte. Nun kehrt Nina zu Ren Dhark zurück, und das gleich als Teamautorin.
Die Graphik fürs Titelbild hat Ralph Voltz auch schon geliefert. Wen mag sie darstellen? Es darf spekuliert werden.
Die beiden anderen Teilromane für das 56. Buch von "Weg ins Weltall" haben nach Exposés von Ben B. Black Jan Gardemann und Nina Morawietz verfasst. Damit ist die Katze aus dem Sack. Ja, Nina Morawietz ist wieder da. Die junge Autorin gab vor wenigen Jahren bereits ein Gastspiel bei Ren Dhark, und zwar bei dem Spinoff STERNENDSCHUNGEL GALAXIS, wo sie mit sechs vielbeachteten Romanen auf sich aufmerksam machte. Nun kehrt Nina zu Ren Dhark zurück, und das gleich als Teamautorin.
Die Graphik fürs Titelbild hat Ralph Voltz auch schon geliefert. Wen mag sie darstellen? Es darf spekuliert werden.
Montag, 18. Mai 2015
Role Play Convention wegen Überfüllung geschlossen
Das darf man wohl als vollen Erfolg werten. Am Samstag schlossen irgendwann am Nachmittag die Kassen, und es wurden keine weiteren Besucher in die Messehalle gelassen. Die Role Play Convention war rappelvoll, ließ ich mir sagen. Zum Glück hatte ich entgegen meinen ursprünglichen Planungen den Sonntag für eine Stippvisite gewählt. Ja, auch heute war die RPC gut besucht, doch es bestand nicht die Gefahr, im Gedränge mit anderen Leuten zu kollidieren.
Von denen waren viele gewandet, obligatorisch für diese Veranstaltung, die wohl die größte ihrer Art in Europa ist, nämlich eine Messe für Rollenspiele aller Arten und Genres. Die Kostüme, die die Spieler sich auf den Leib schneidern, sind immer wieder beeindruckend. Man kann sich vorstellen, wie viel Zeit und Energie die Leute in ihr Hobby stecken, um sich der Vorlage gerecht im Getümmel zu präsentieren. Ich hatte den Eindruck, dass die Fantasy eindeutig tonangebend war, sah aber beispielsweise auch viele Star Wars-Anhänger. Erstaunlich, dass Jedis und Sturmtruppen friedlich aneinander vorbeigingen, ohne ihre Waffen zu ziehen.
An zahlreichen Tischen wurde gespielt, dazwischen präsentierten Verlage und Aussteller sowohl Neuheiten als auch Klassiker. Dass es Programmpunkte gibt, bekommt man gar nicht mit, wenn man durch die Messehalle schlendert. Dabei sind sie sogar sehr zahlreich, wie mir ein Blick ins Programmheft verriet: Filmvorführungen, Spielrunden, Workshops, Präsentationen, Kostümwettbewerbe, Signierstunden und Lesungen. Zeichner und Autoren waren anwesend, ebenso Cosplayer, für mich, ich gebe es zu, ein Buch mit sieben Siegeln. Allerdings habe ich eine reizende Cosplayerin kennengelernt, wie die anhängenden Bilder verraten. Außerdem stolperte ich über einen Dienstwagen des BAFMW. Was das ist? Das in Bonn ansässige Bundesamt für Magische Wesen, das sich zuständig erklärt für Vampire, Werwölfe, Hexen, Feen, Elfen und andere magische Wesen. Falls jemand an dessen Existenz zweifelt, das Foto sollte Beweis genug sein.
Zahlreiche Bands traten mit musikalischen Darbietungen auf, besonders im Außenbereich. Als Mittelaltermusik bezeichne ich das. Ich weiß nicht, ob es einen anderen Namen dafür gibt, doch unabhängig von der Namensgebung ist das eh nicht mein Fall. Aber das macht nichts, denn auf der RPC passt genau das. Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt, wenn auch nicht ganz billig. Ich probierte eine Flasche Red Pirates, ein Kirschbier mit Rumnote. Mit all seinen Ingredienzien ist es zwar weit vom deutschen Reinheitsgebot entfernt, geschmeckt hat es aber trotzdem.
Ganz ohne persönliche Bekanntschaften ging die Messe dann doch nicht ab. Ich traf auf den Medienfachmann Robert Vogel, der genau wie sonst auf Science Fiction-Cons von einem Vortrag zum nächsten eilte. Am Stand des SFCD, des Science Fiction Clubs Deutschland, der in diesem Jahr sein sechzigjähriges Bestehen feiert, besuchte ich den ebenso wie Robert unermüdlichen Roger Murmann, der eifrig für den nächsten BuchmesseCon die Werbetrommel rührte. Der BuCon steht ohnehin wieder auf meiner Liste.
Das Fazit fällt leicht: Ich bin zwar kein Spieler, und mit den zahlreichen Spielerunden kann ich nichts anfangen, doch die Atmosphäre und das bunte Treiben allein sind einen Besuch wert. Es gibt immer und überall etwas zu sehen, und ein bisschen kommt man sich vor wie auf Karneval. Was ja ohnehin über jeden Zweifel erhaben ist. Die hier eingestreuten Fotos machte übrigens dä leeve Jung Dieter Stiller, und bei der hinreißenden Katze handelt es sich um Model und Cosplayerin Janette Bratz.
Von denen waren viele gewandet, obligatorisch für diese Veranstaltung, die wohl die größte ihrer Art in Europa ist, nämlich eine Messe für Rollenspiele aller Arten und Genres. Die Kostüme, die die Spieler sich auf den Leib schneidern, sind immer wieder beeindruckend. Man kann sich vorstellen, wie viel Zeit und Energie die Leute in ihr Hobby stecken, um sich der Vorlage gerecht im Getümmel zu präsentieren. Ich hatte den Eindruck, dass die Fantasy eindeutig tonangebend war, sah aber beispielsweise auch viele Star Wars-Anhänger. Erstaunlich, dass Jedis und Sturmtruppen friedlich aneinander vorbeigingen, ohne ihre Waffen zu ziehen.
An zahlreichen Tischen wurde gespielt, dazwischen präsentierten Verlage und Aussteller sowohl Neuheiten als auch Klassiker. Dass es Programmpunkte gibt, bekommt man gar nicht mit, wenn man durch die Messehalle schlendert. Dabei sind sie sogar sehr zahlreich, wie mir ein Blick ins Programmheft verriet: Filmvorführungen, Spielrunden, Workshops, Präsentationen, Kostümwettbewerbe, Signierstunden und Lesungen. Zeichner und Autoren waren anwesend, ebenso Cosplayer, für mich, ich gebe es zu, ein Buch mit sieben Siegeln. Allerdings habe ich eine reizende Cosplayerin kennengelernt, wie die anhängenden Bilder verraten. Außerdem stolperte ich über einen Dienstwagen des BAFMW. Was das ist? Das in Bonn ansässige Bundesamt für Magische Wesen, das sich zuständig erklärt für Vampire, Werwölfe, Hexen, Feen, Elfen und andere magische Wesen. Falls jemand an dessen Existenz zweifelt, das Foto sollte Beweis genug sein.
Zahlreiche Bands traten mit musikalischen Darbietungen auf, besonders im Außenbereich. Als Mittelaltermusik bezeichne ich das. Ich weiß nicht, ob es einen anderen Namen dafür gibt, doch unabhängig von der Namensgebung ist das eh nicht mein Fall. Aber das macht nichts, denn auf der RPC passt genau das. Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt, wenn auch nicht ganz billig. Ich probierte eine Flasche Red Pirates, ein Kirschbier mit Rumnote. Mit all seinen Ingredienzien ist es zwar weit vom deutschen Reinheitsgebot entfernt, geschmeckt hat es aber trotzdem.
Ganz ohne persönliche Bekanntschaften ging die Messe dann doch nicht ab. Ich traf auf den Medienfachmann Robert Vogel, der genau wie sonst auf Science Fiction-Cons von einem Vortrag zum nächsten eilte. Am Stand des SFCD, des Science Fiction Clubs Deutschland, der in diesem Jahr sein sechzigjähriges Bestehen feiert, besuchte ich den ebenso wie Robert unermüdlichen Roger Murmann, der eifrig für den nächsten BuchmesseCon die Werbetrommel rührte. Der BuCon steht ohnehin wieder auf meiner Liste.
Das Fazit fällt leicht: Ich bin zwar kein Spieler, und mit den zahlreichen Spielerunden kann ich nichts anfangen, doch die Atmosphäre und das bunte Treiben allein sind einen Besuch wert. Es gibt immer und überall etwas zu sehen, und ein bisschen kommt man sich vor wie auf Karneval. Was ja ohnehin über jeden Zweifel erhaben ist. Die hier eingestreuten Fotos machte übrigens dä leeve Jung Dieter Stiller, und bei der hinreißenden Katze handelt es sich um Model und Cosplayerin Janette Bratz.
Samstag, 16. Mai 2015
Konferenz statt Köln
Es passiert extrem selten im Verlauf einer Fußballsaison, dass ich die Bundesligakonferenz auf Sky einem Spiel der Kölner Mannschaften vorziehe. Heute war es soweit. Weder war ich im Südstadion, wo Fortuna Köln gegen Wehen-Wiesbaden antrat, noch habe ich mir das Gastspiel des 1. FC Köln bei Mainz 05 angesehen. Denn sowohl die Fortuna als auch der FC haben bereits am vergangenen Wochenende, also zwei Spieltage vor Saisonschluss, den Klassenerhalt in ihren jeweiligen Ligen geschafft - was mich natürlich sehr freut. Doch ist die Luft ein wenig raus.
Anderswo ist es dafür umso spannender. Zum einen kämpfen noch einige Mannschaften um den Einzug in einen internationalen Wettbewerb, zum anderen ist der Kampf gegen den Abstieg und um den Verbleib in der Bundesliga in diesem Jahr spannend wie selten zuvor. Ein halbes Dutzend Mannschaften können noch ins Gras beißen, sprich: den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. Entsprechend zur Sache ging es am heutigen Nachmittag.
Der VfB Stuttgart geriet zunächst in Rückstand, drehte die Partie gegen den HSV aber noch. Huub Stevens durfte, zumindest vorübergehend, jubeln, während Bruno Labbadia nur eine lange Flappe blieb. Hannover gewann auswärts, und der SC Freiburg schlug die Bayern. Da kam Schadenfreude auf. Ein wenig leid tat es mir nur für den SC Paderborn, der kurz vor Schluss gegen die langweiligen Schalker das 0:1 kassierte und damit einen wichtigen Punkt verlor. Doch selbst als nun Tabellenletzter kann der Vorjahresaufsteiger den Klassenerhalt am letzten Spieltag noch sichern, denn im Tabellenkeller ist es extrem eng.
Übrigens haben die letzten beiden Spieltage noch etwas anderes Schönes als nur den Spannungskitzel. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, finden sämtliche Begegnungen parallel am Samstagnachmittag statt. Das ist ganz wie früher, als die Spieltage aus kommerziellen Gründen noch nicht völlig auseinander gerissen waren. Meinetwegen könnte das wieder zum Standard werden, auch wenn das natürlich ein frommer Wunsch ist, der sich nicht erfüllen wird. Dass ich mich auf den letzten Spieltag am kommenden Samstag freue, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.
Anderswo ist es dafür umso spannender. Zum einen kämpfen noch einige Mannschaften um den Einzug in einen internationalen Wettbewerb, zum anderen ist der Kampf gegen den Abstieg und um den Verbleib in der Bundesliga in diesem Jahr spannend wie selten zuvor. Ein halbes Dutzend Mannschaften können noch ins Gras beißen, sprich: den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. Entsprechend zur Sache ging es am heutigen Nachmittag.
Der VfB Stuttgart geriet zunächst in Rückstand, drehte die Partie gegen den HSV aber noch. Huub Stevens durfte, zumindest vorübergehend, jubeln, während Bruno Labbadia nur eine lange Flappe blieb. Hannover gewann auswärts, und der SC Freiburg schlug die Bayern. Da kam Schadenfreude auf. Ein wenig leid tat es mir nur für den SC Paderborn, der kurz vor Schluss gegen die langweiligen Schalker das 0:1 kassierte und damit einen wichtigen Punkt verlor. Doch selbst als nun Tabellenletzter kann der Vorjahresaufsteiger den Klassenerhalt am letzten Spieltag noch sichern, denn im Tabellenkeller ist es extrem eng.
Übrigens haben die letzten beiden Spieltage noch etwas anderes Schönes als nur den Spannungskitzel. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, finden sämtliche Begegnungen parallel am Samstagnachmittag statt. Das ist ganz wie früher, als die Spieltage aus kommerziellen Gründen noch nicht völlig auseinander gerissen waren. Meinetwegen könnte das wieder zum Standard werden, auch wenn das natürlich ein frommer Wunsch ist, der sich nicht erfüllen wird. Dass ich mich auf den letzten Spieltag am kommenden Samstag freue, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.
Freitag, 8. Mai 2015
Perry Rhodan Planetenromane werden fortgesetzt
Von 1964 bis 1998 erschienen Perry Rhodan-Taschenbücher mit abgeschlossenen Abenteuern, die so genannten Planetenromane. Ich habe sie damals gesammelt, und viele davon besitze ich noch heute. Nach 415 Ausgaben ging es nicht weiter. Ab 2009 wurden ausgewählte Titel aus der Reihe als Taschenhefte neu aufgelegt, wieder unter dem Namen Planetenromane. Darunter war auch mein Roman Tod über Derogwanien. Diese Edition lief bis 2014 und brachte es auf 30 Ausgaben, dann war abermals Schluss.
Ich bedauerte diese Entscheidung, hatte ich die Reihe doch gelesen. Zwar nicht alle Ausgaben, aber doch einige. Darunter waren die großartigen Werke Invasion der Puppen von William Voltz und Terra in Trance von Robert Feldhoff, beide Autoren längst verstorben. Die genannten Romane kann ich allen an der Phantastik im allgemeinen und an Science Fiction im speziellen Interessierten wärmstens empfehlen.
Jetzt, nach einem Jahr, werden die Neuauflagen beim Zaubermond-Verlag fortgesetzt, künftig als Taschenbücher. Dabei werden jeweils zwei Romane in einem Band erscheinen. Die Nummerierung wird beibehalten, was hoffentlich auch für das Format gilt. Man will die Romane schließlich schön nebeneinander ins Regal stellen. Los geht es mit Robert Feldhoff, dann folgen Klassiker von H. J. Frey und Rhodan-Serienbegründer Walter Ernsting alias Clark Darlton. Finde ich gut, und ich hoffe, dass auch die Werke des vor zehn Jahren verstorbenen Kölner Autors Thomas Ziegler zu ihrem Recht kommen. Speziell eine Wiederveröffentlichung von Der Narrenturm ist überfällig - was natürlich Geschmackssache ist.
Ich bedauerte diese Entscheidung, hatte ich die Reihe doch gelesen. Zwar nicht alle Ausgaben, aber doch einige. Darunter waren die großartigen Werke Invasion der Puppen von William Voltz und Terra in Trance von Robert Feldhoff, beide Autoren längst verstorben. Die genannten Romane kann ich allen an der Phantastik im allgemeinen und an Science Fiction im speziellen Interessierten wärmstens empfehlen.
Donnerstag, 7. Mai 2015
Zehntausende Rollenspieler treffen sich in Köln
Die Role Play Convention steht auch schon wieder vor der Tür. Die Veranstaltung dreht sich rund um das Thema Rollenspiele und umfasst thematisch so ziemlich alles, was sich dem Bereich der Phantastik zuordnen lässt: Fantasy, Sciene Fiction, Mystery und weitere Subgenres.
Von einem Con kann man bei der RPC wohl kaum noch reden. Bei Besucherzahlen im fünfstelligen Bereich hat sie sich zu einer großen Messe entwickelt. Von den Veranstaltern wird sie sogar als "Europas größtes Fantasyevent" beworben. Wie immer in den letzten Jahren findet sie in der Koelnmesse statt, und zwar am 16. und 17. Mai.
Wenn ich es zeitlich hinbekomme, werde ich am Samstag zumindest mal vorbeischauen. Weitere Informationen finden sich hier: http://www.rpc-germany.de/
Von einem Con kann man bei der RPC wohl kaum noch reden. Bei Besucherzahlen im fünfstelligen Bereich hat sie sich zu einer großen Messe entwickelt. Von den Veranstaltern wird sie sogar als "Europas größtes Fantasyevent" beworben. Wie immer in den letzten Jahren findet sie in der Koelnmesse statt, und zwar am 16. und 17. Mai.
Wenn ich es zeitlich hinbekomme, werde ich am Samstag zumindest mal vorbeischauen. Weitere Informationen finden sich hier: http://www.rpc-germany.de/
Dienstag, 5. Mai 2015
Ein Roman von 2006?
Ich hatte mal wieder ein Erlebnis aus der Kategorie "Seltsam, aber so steht es geschrieben". Ein milder Frühlingsabend, trotz strömenden Dauerregens. Drinnen lief Fußball, doch wir setzten uns vor die Alte Griechenschänke. Im Regenschutz der Markise wurde gewürfelt und irgendwie reihum verloren. Das ist fair, so zahlt jeder mal eine Runde.
Irgendwann kam ein Passant des Weges, hielt inne und nahm am Tisch hinter uns Platz. Nach ein paar Minuten sprach der Mann, etwa in meinem Alter, mich an und fragte, ob denn mein Roman fertig geworden sei. Ich überlegte kurz, konnte ihn aber nicht einordnen. Von welchem Roman er sprach, wusste ich ebenfalls nicht. Also fragte ich ihn.
"Der Roman von 2006", antwortete er und deutete auf die andere Straßenseite. Dort liegt das Brauhaus Reissdorf. "Da drüben haben wir uns damals unterhalten." Er fügte paar zusammenhanglose Sätze an, die mir ein wenig suspekt waren. An ihn und an besagten Roman, über den wir angeblich gesprochen haben sollen, erinnerte ich mich immer noch nicht. Wie denn auch, nach neun Jahren? Ich erklärte, dass ich beim besten Willen nicht wisse, welches Werk er meine, weil ich in den folgenden Jahren diverse Dutzend weitere Romane geschrieben habe.
Das nun schien ihm ziemlich suspekt. Ich konnte erkennen, wie es in seinem Kopf arbeitete. Offenbar ging er davon aus, dass ich die meiste Zeit seit 2006 an diesem einen Roman gearbeitet hatte. Doch gleich Dutzende weitere Romane? Ja, ist klar! Er sah mich an, als habe ich den Verstand verloren oder leide an Größenwahn. Kurz setzte er zu einer Entgegnung an, doch dann erhob er sich und ging wortlos durch den strömenden Regen davon. Meine Würfelbrüder grinsten sich eins, während ich ein wenig ratlos zurückblieb. Welchen Roman der mir Unbekannte gemeint hatte, hätte mich nun doch interessiert.
Irgendwann kam ein Passant des Weges, hielt inne und nahm am Tisch hinter uns Platz. Nach ein paar Minuten sprach der Mann, etwa in meinem Alter, mich an und fragte, ob denn mein Roman fertig geworden sei. Ich überlegte kurz, konnte ihn aber nicht einordnen. Von welchem Roman er sprach, wusste ich ebenfalls nicht. Also fragte ich ihn.
"Der Roman von 2006", antwortete er und deutete auf die andere Straßenseite. Dort liegt das Brauhaus Reissdorf. "Da drüben haben wir uns damals unterhalten." Er fügte paar zusammenhanglose Sätze an, die mir ein wenig suspekt waren. An ihn und an besagten Roman, über den wir angeblich gesprochen haben sollen, erinnerte ich mich immer noch nicht. Wie denn auch, nach neun Jahren? Ich erklärte, dass ich beim besten Willen nicht wisse, welches Werk er meine, weil ich in den folgenden Jahren diverse Dutzend weitere Romane geschrieben habe.
Das nun schien ihm ziemlich suspekt. Ich konnte erkennen, wie es in seinem Kopf arbeitete. Offenbar ging er davon aus, dass ich die meiste Zeit seit 2006 an diesem einen Roman gearbeitet hatte. Doch gleich Dutzende weitere Romane? Ja, ist klar! Er sah mich an, als habe ich den Verstand verloren oder leide an Größenwahn. Kurz setzte er zu einer Entgegnung an, doch dann erhob er sich und ging wortlos durch den strömenden Regen davon. Meine Würfelbrüder grinsten sich eins, während ich ein wenig ratlos zurückblieb. Welchen Roman der mir Unbekannte gemeint hatte, hätte mich nun doch interessiert.
Montag, 4. Mai 2015
Die Intercomic 77 machte Spaß
Am Samstag fand in der Köln-Mülheimer Stadthalle eine weitere Ausgabe der Intercomic statt, der internationalen Comic- und Romanmesse. Schon zum 77. Mal ging sie an diesem Ort über die Bühne. Der Himmel hatte ein Einsehen, es regnete nicht wie an den Tagen davor. So bildete sich vor der Stadthalle schon früh eine lange Schlange Einlass Begehrender. Entsprechend füllten sich die Gänge, und spätestens mittags war die Halle voll. Ich hatte den Eindruck, dass diesmal mehr Besucher da waren als bei den letzten Veranstaltungen. Sie tummelten sich zwischen den Händlern an den zahlreichen Ständen, vor der Bühne und ein paar wenige auch an der Theke.
An jener trank ich mit den alten Stammtisch-Kumpanen Hajo und Norbert ein Kölsch. Beide hatte ich länger nicht gesehen, und es gab einiges zu beschnacken. Auch sonst führte ich zahlreiche Gespräche, zum Beispiel mit den Autoren Horst Hoffmann und Des Romero, mit Joachim Otto von der Romantruhe und mit dem wie immer unermüdlich herumrennenden Gerhart Renner, der mich von einem Fototermin zum nächsten dirigierte.
Dazwischen traf man mich zumeist am Gemeinschaftsstand des Verlags Peter Hopf und des Blitz-Verlages an. Schließlich präsentierten beide neue Romane von mir, und es galt eifrig, die Bücher zu signieren. Hier Falk und Tibor, dort Raumschiff Promet. Anderenorts wurden zwei neue Projekte angeregt, über die zu gegebener Zeit die Rede sein wird. Ich hatte so viel zu tun und war so viel unterwegs, dass die Stunden diesmal buchstäblich an mir vorbeirauschten. Die diesjährige Intercomic mit ihrem besonderen Flair hat mir viel Spaß gemacht. Schön, dass es in einem halben Jahr die Fortsetzung gibt.
Ein ganz besonderes Präsent erhielt ich von dem Maler und Künstler Toni Rohmen: einen Mehnert im Rembrandt-Stil. Toni ist wie ich Mitglied im Hansrudi Wäscher-Fanclub und wurde im vergangenen Jahr an gleicher Stelle für sein künstlerisches Schaffen mit dem "Ritter der Neunten Kunst" ausgezeichnet. Sein Bild von mir hat mich echt umgehauen. Vielen Dank dafür, Toni.
An jener trank ich mit den alten Stammtisch-Kumpanen Hajo und Norbert ein Kölsch. Beide hatte ich länger nicht gesehen, und es gab einiges zu beschnacken. Auch sonst führte ich zahlreiche Gespräche, zum Beispiel mit den Autoren Horst Hoffmann und Des Romero, mit Joachim Otto von der Romantruhe und mit dem wie immer unermüdlich herumrennenden Gerhart Renner, der mich von einem Fototermin zum nächsten dirigierte.
Dazwischen traf man mich zumeist am Gemeinschaftsstand des Verlags Peter Hopf und des Blitz-Verlages an. Schließlich präsentierten beide neue Romane von mir, und es galt eifrig, die Bücher zu signieren. Hier Falk und Tibor, dort Raumschiff Promet. Anderenorts wurden zwei neue Projekte angeregt, über die zu gegebener Zeit die Rede sein wird. Ich hatte so viel zu tun und war so viel unterwegs, dass die Stunden diesmal buchstäblich an mir vorbeirauschten. Die diesjährige Intercomic mit ihrem besonderen Flair hat mir viel Spaß gemacht. Schön, dass es in einem halben Jahr die Fortsetzung gibt.
Ein ganz besonderes Präsent erhielt ich von dem Maler und Künstler Toni Rohmen: einen Mehnert im Rembrandt-Stil. Toni ist wie ich Mitglied im Hansrudi Wäscher-Fanclub und wurde im vergangenen Jahr an gleicher Stelle für sein künstlerisches Schaffen mit dem "Ritter der Neunten Kunst" ausgezeichnet. Sein Bild von mir hat mich echt umgehauen. Vielen Dank dafür, Toni.
Freitag, 1. Mai 2015
Aufbruch ins Unbekannte
Er ist vor ein paar Tagen erschienen und wird morgen auf der Intercomic in Köln am Verlagsstand von Peter Hopf präsentiert, mein neuer Tibor-Roman. Das siebte Abenteuer um den Sohn des Dschungels, das ich nach Comicvorlagen von Hansrudi Wäscher geschrieben habe, trägt den Titel Aufbruch ins Unbekannte. Der Roman, der den Inhalt der Piccolo-Heftchen 60 bis 80 umfasst, ist mit seinem farbigen Hochglanzumschlag und der Goldprägung wie immer auch optisch ein Schmuckstückchen.
Was ich besonders witzig finde: natürlich handelt es sich wie immer um eine Dschungelgeschichte. Trotzdem kommt diesmal ein dickes Science Fiction-Element darin vor. Denn die mörderische Pflanze, mit der sich Tibor herumschlagen muss, ist kein Gewächs von der Erde. Sie stammt, wie er herausfindet, von der Venus.
Was ich besonders witzig finde: natürlich handelt es sich wie immer um eine Dschungelgeschichte. Trotzdem kommt diesmal ein dickes Science Fiction-Element darin vor. Denn die mörderische Pflanze, mit der sich Tibor herumschlagen muss, ist kein Gewächs von der Erde. Sie stammt, wie er herausfindet, von der Venus.
"Eine unheimliche Pflanze vertreibt Tibors Freunde, die Ogks, aus ihrer Heimat. Sie wächst ins Unermessliche und droht zu einer Gefahr für die ganze Welt zu werden. Als der Sohn des Dschungels sich ihr entgegenstellt, muss er erkennen, dass das fleischfressende Ungeheuer nicht von der Erde stammt.
Die Pflanze ist nicht die einzige Bedrohung, mit der Tibor konfrontiert wird. Zwei skrupellose Halunken schrecken weder vor Entführung noch vor Mord zurück, um an wertvolle Aufzeichnungen aus dem Weltraum zu gelangen."
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