Ich gehe immer mehr dazu über, den Rolling Stone punktuell zu genießen. Früher habe ich ihn zumeist von vorn bis hinten durchgelesen, heute fehlt mir dazu die Zeit. Und, ich muß es mir selbst eingestehen, auch das Interesse an vielen Artikeln. So selektiere ich am Topic, festgemacht überwiegend an dem- oder denjenigen, mit denen sich ein Beitrag befaßt. Wenn es um Springsteen, Young, Fogerty, Knopfler oder Dylan geht, werde ich mit Sicherheit niemals ohne gründliches Studium des Inhalts weiterblättern.
Das trifft natürlich auch auf andere zu. In der vorliegenden Ausgabe mit der Schnapszahl 222 beispielsweise auf Stephen Stills. Schöner Artikel, in dem der Meister auch selbst zu Wort kommt. Supergroups gibt es inzwischen einige, doch bei Crosby Stills & Nash gibt es von mir jederzeit den Daumen nach oben, sowohl mit als auch ohne Neil Young. Eine Sache übrigens hat Stephen Stills bis heute für sich allein. Er ist der einzige Musiker, der an einem Abend gleich mit zwei Bands in die Rock And Roll Hall Of Fame eingeführt wurde, nämlich mit Buffalo Springfield und mit CSN.
Sehr gefreut habe ich mich auch, daß Dark Side of the Moon gewürdigt wurde. Der Klasssiker von Pink Floyd ist vor 40 Jahren erschienen und zählt bis heute zu meinen Lieblingsalben. Zur Entstehung und den Folgen äußern sich David Gilmour, Roger Waters und Nick Mason. Eine Reunion wird es nicht geben, schade durchaus, obwohl die späten Floyd mit den frühen ohnehin nicht zu vergleichen sind. Ich hatte das Glück, sie zwei mal live zu erleben, 1989 und 1994, bei Male im Müngersdorfer Stadion, aber leider ohne Roger Waters. Dessen musikalischen Genius habe ich dafür 2002 und 2007 in der KölnArena bewundern dürfen.
Und dann ist da noch etwas, was den Kauf dieses Rolling Stone schon allein gerechtfertigt hat. American Idiot ist annähernd 10 Jahre her, Dookie sogar fast 20 Jahre. Beide Alben habe ich im Plattenschrank stehen, live gesehen habe ich Green Day bis heute nicht. Irgendwie hat es sich nie ergeben. Das werde ich hoffentlich irgendwann noch nachholen können. In der April-Ausgabe des Rolling Stone erzählt Green Day-Sänger Billie Joe Armstrong von seiner überwundenen Tabletten- und Alkoholsucht.
Eine Anfälligkeit für Drogen jedweder Art in der Tretmühle ausgedehnten Tourens kann ich mir durchaus vorstellen. So kann ich auch nachvollziehen, daß Armstrong morgens gleich reihenweise wach geworden ist und sich an den Vorabend und die vergangene Nacht nicht mehr erinnern konnte. Totaler Blackout nach übermäßigem Alkoholgenuß ist mir nicht ganz unbekannt. Es gab Zeiten, da hatte ich den einen oder anderen solchen Aussetzer. Ein paar Mal nur, aber es genügt, um das befremdliche Gefühl zu kennen, nicht mehr zu wissen, wo man war und was man getan hat. Ganz zu schweigen von dem Wunsch, am besten möge die Welt untergehen, weil man sich so schlecht fühlt wie nach einem Meistertitel für Bayer Leverkusen. Nun ja, das zumindest wird mir lebenslang erspart bleiben.
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
Montag, 22. April 2013
Donnerstag, 18. April 2013
Das Geheimnis des Feindes
Darüber, wer die Fremden sind, die hinter dem Angriff auf die interstellare Transmitterstrecke und dem Ausfall jeglicher Hypertechnik stecken, läßt sich weiterhin nur spekulieren. Die vagen Hinweise lassen selbst die klügsten Köpfe der Menschheit auf Terra, Eden und Babylon im Dunkeln tappen. Wenigstens aber entwickelt das technische Genie Arc Doorn eine Idee, wie man die bisher undurchdringlichen Schutzschirme der geheimnisvollen Walzenraumer knacken könnte - wenn sich sein Plan denn in die Tat umsetzen ließe.
Parallel dazu haben Ren Dhark und Terence Wallis mit einem weiteren Problem zu kämpfen, denn mit dem auf Nanotechnologie basierenden Unsterblichkeitsprogramm, dem sie sich unterworfen haben, scheint etwas nicht zu stimmen. Wie aus heiterem Himmel altert Wallis, und zwar schlagartig. Ist ein Fehler im Programm schuld daran, oder steckt womöglich etwas ganz anderes dahinter?
Heute erreichten mich die Belegexemplare des neuen Buchs. Wie immer besteht es im Grunde aus drei Romanen, die von drei Autoren geschrieben wurden. Neben mir haben Uwe Helmut Grave und Jan Gardemann an der 41. Ausgabe von Weg ins Weltall mitgeschrieben. Sie trägt den Titel Das Geheimnis des Feindes. Die Coverzeichnung stammt wie üblich von dem Künstler Ralph Voltz. Sie zeigt einen schnuckeligen Maulwurf, dessen Laune nicht die beste ist.
Parallel dazu haben Ren Dhark und Terence Wallis mit einem weiteren Problem zu kämpfen, denn mit dem auf Nanotechnologie basierenden Unsterblichkeitsprogramm, dem sie sich unterworfen haben, scheint etwas nicht zu stimmen. Wie aus heiterem Himmel altert Wallis, und zwar schlagartig. Ist ein Fehler im Programm schuld daran, oder steckt womöglich etwas ganz anderes dahinter?
Heute erreichten mich die Belegexemplare des neuen Buchs. Wie immer besteht es im Grunde aus drei Romanen, die von drei Autoren geschrieben wurden. Neben mir haben Uwe Helmut Grave und Jan Gardemann an der 41. Ausgabe von Weg ins Weltall mitgeschrieben. Sie trägt den Titel Das Geheimnis des Feindes. Die Coverzeichnung stammt wie üblich von dem Künstler Ralph Voltz. Sie zeigt einen schnuckeligen Maulwurf, dessen Laune nicht die beste ist.
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Mittwoch, 10. April 2013
Ren Dharks Freunde trafen sich im Allgäu
Schon am vergangenen Wochenende fanden einige aktive Teilnehmer des Ren Dhark-Forums in Oy im Allgäu zusammen. Es war bereits das vierte Treffen dieser Art, aber das erste, das am Freitag begann und bis Sonntag dauerte. In früheren Jahren war ich in Mönchengladbach und Landshut dabei, die letzte Zusammenkunft in Tübingen habe ich aus Zeitgründen leider verpaßt. Umso mehr freute ich mich, diesmal wieder dabei sein zu können. Neben den im Forum aktiven Fans war mit Hajo F. Breuer, Ben B. Black und meiner Wenigkeit auch das halbe Dhark-Team zugegen. Nach der Oy umgebenden Bergkulisse hielt ich allerdings vergeblich Ausschau. Rings um den Ort war alles im Nebel versunken. Ein wenig fühlte ich mich wie bei Welt am Draht.
Bereits am Freitagabend saßen wir bei einem gemütlichen Diner zusammen. Wie bei solchen Veranstaltungen üblich, dauerte es nicht lange, bis die ersten Fragen über den Fortgang der Serienhandlung gestellt wurden. Wir haben ein paar kryptische Brocken preisgegeben, unter denen man sich - auch das ist bei solchen Zusammentreffen üblich, schließlich will man nicht zu viel verraten und dadurch die Spannung reduzieren - alles und nichts vorstellen kann. Ren Dhark war jedoch nur ein Thema unter vielen, über das gesprochen wurde. Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß der Freitag vorüber war, kaum daß er begonnen hatte. Das ist ein prima Indikator dafür, daß es nie langweilig wurde.
Das gilt genauso für den Samstag. Im Autokorso fuhren wir durch verschneite Landschaft nach Oberstdorf. Zu meinem großen Bedauern waren auch dort keine Berge zu sehen. Mehr und mehr kam ich zu dem Schluß, daß sie überhaupt nicht da sind, sondern als Werbelüge dazu dienen, gutgläubige Touristen anzulocken. Der einzige Hinweis darauf, daß sie doch existieren könnten, war eine Seilbahn, die nahe der Skisprungschanze hinauf fuhr, dann aber im Nebel verschwand und nicht mehr gesehen wurde. Dabei fiel mir dann spontan die Axte X-Folge Seilbahn zu den Sternen ein. Unseren Spaß hatten wir dennoch, besonders beim nachmittäglichen Kuchen. Auf den Kaffee verzichtete ich zugunsten eines Obstlers.
Abends gab es im Hotel für die versammelte Truppe ein sechsgängiges Candle Light Diner. Das Essen war klasse, das Weißbier nicht minder - ich weiß, wäre ich weniger Banause, hätte ich zu jedem Gang den passenden Wein bestellt - und die Stimmung sowieso. Es hat wirklich Spaß gemacht mit so einem Haufen netter Leute. Entsprechend spät kam ich ins Bett.
Als ich mich am Sonntag auf den Heimweg nach Köln machte, schien das Wochenende wie im Flug vergangen zu sein. Ich bin schon gespannt, wo und wann das nächste Ren Dhark-Treffen stattfinden wird. Gelernt habe ich übrigens auch etwas. Hielt ich das Kfz-Kennzeichen OA bisher als dem Oberammergau zugehörig, ließ ich mich belehren, daß es für das Oberallgäu steht. Und das in jener Region gleichfalls vertretene OAL bezeichnet das Ostallgäu. Da sieht man mal wieder, wie sehr Reisen bildet. Zumal wenn man herausfindet, daß es sich bei den angeblich vorhandenen Bergen nur um Hirngespinste handelt.
Sollte jemand Lust haben, mal einen Blick ins Ren Dhark-Forum zu werfen, so ist er oder sie herzlich dazu eingeladen: www.rendhark-universe.net.
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Dienstag, 9. April 2013
Eine Besprechung zu Nick
Im Online-Portal Phantastik-News bin ich auf eine Rezension zu meiner ersten Nick-Romanadaption gestoßen. Carsten Kuhr bespricht das Buch äußerst positiv, was mich natürlich freut.
http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=6259:nick-der-weltraumfahrer-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62
http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=6259:nick-der-weltraumfahrer-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62
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Freitag, 5. April 2013
300
Ich habe mal wieder die Bibel zur Hand genommen und in den Psalmen geschmökert. Das mache ich immer dann, wenn in meinem Romanteil für das kommende REN DHARK-Buch General Thomas J. Jackson mitspielt. Jackson ist der Oberkommandierende der Raumflotte von Eden, einer von Menschen besiedelten, paradiesischen Welt in M53, und er ist ein gläubiger Mensch, der ständig mit Bibelsprüchen um sich wirft. Besonders in den Psalmen werde ich oft fündig, wenn ich nach einem Ausspruch suche, der zu der Handlungsszene paßt, an der ich jeweils schreibe.
Die Menschheit sucht weiterhin nach einem Mittel, mit dem man die überlegenen Schiffe und Schutzschirme jener Unbekannten knacken kann, die mehrere Stationen der interstellaren Transmitterstrecke vernichtet haben. Endlich scheint es zu einem Durchbruch zu kommen. Währenddessen wird ein perfides Attentat auf Terence Wallis verübt. Oder zeigt das Unsterblichkeitsprogramm, dem nicht nur Wallis sich unterworfen hat, sondern auch Ren Dhark, unerwartete Nebenwirkungen? Die Antwort liefert das nächste Ren Dhark-Buch, das den Titel Das Geheimnis des Feindes trägt.
Das mir vorliegende Expose war übrigens das sage und schreibe 300. der Fortschreibung unseres kühnen Weltraumfahrers. Jedes Buch enthält drei aufeinander aufbauende Romane von annähernd Heftromanlänge. Serienerfinder Kurt Brand hat seinen Helden in den Sechziger Jahren Abenteuer in 98 Heften erleben lassen, das heutige Team um Chefautor Hajo F. Breuer ist dem Dhark-Gründer damit um Längen enteilt. Ich bin sicher, es würde dem 1991 verstorbenen Kurt Brand gefallen, daß seine Schöpfung sich heute noch so großer Beliebtheit erfreut.
Die Menschheit sucht weiterhin nach einem Mittel, mit dem man die überlegenen Schiffe und Schutzschirme jener Unbekannten knacken kann, die mehrere Stationen der interstellaren Transmitterstrecke vernichtet haben. Endlich scheint es zu einem Durchbruch zu kommen. Währenddessen wird ein perfides Attentat auf Terence Wallis verübt. Oder zeigt das Unsterblichkeitsprogramm, dem nicht nur Wallis sich unterworfen hat, sondern auch Ren Dhark, unerwartete Nebenwirkungen? Die Antwort liefert das nächste Ren Dhark-Buch, das den Titel Das Geheimnis des Feindes trägt.
Das mir vorliegende Expose war übrigens das sage und schreibe 300. der Fortschreibung unseres kühnen Weltraumfahrers. Jedes Buch enthält drei aufeinander aufbauende Romane von annähernd Heftromanlänge. Serienerfinder Kurt Brand hat seinen Helden in den Sechziger Jahren Abenteuer in 98 Heften erleben lassen, das heutige Team um Chefautor Hajo F. Breuer ist dem Dhark-Gründer damit um Längen enteilt. Ich bin sicher, es würde dem 1991 verstorbenen Kurt Brand gefallen, daß seine Schöpfung sich heute noch so großer Beliebtheit erfreut.
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Donnerstag, 4. April 2013
Fortuna Köln steht im Pokalfinale
Es war bitter kalt in Hennef, und der Wind pfiff einem um die Ohren. Am gestrigen Abend trat die Fortuna im Halbfinale des Mittelrhein-Pokals beim FC Hennef 05 an. Bitburger-Pokal nennt er sich ja inzwischen, aber für mich bleibt es der Mittelrhein-Pokal. Hennef war der Titelverteidiger. Letztes Jahr gewannen sie das Endspiel und standen deshalb diese Saison in der ersten Runde des DFB-Pokals. Da will die Fortuna auch mal wieder hin, aber das wird schwer. Schließlich ist in der zweiten noch ausstehenden Halbfinalpaarung kein geringerer als Alemannia Aachen am Start.
Gestern legte die Fortuna los wie die Feuerwehr und ging schnell durch einen Doppelschlag von Kialka in Führung. Als man schon dachte, das Spiel sei gelaufen, schlugen die Hennefer jedoch zurück. Das setzte sich bis zur Pause fort. Fortuna traf zum Zweitorevorsprung, Hennef verkürzte. Zum Seitenwechsel stand es 4:2, und gleich nach Wiederanpfiff schlugen die Hausherren erneut zu. Die Abwehrschwächen in der Kölner Deckung waren teilweise eklatant. Was die Mannschaft sich im Angriff an Vorteilen herausspielte, wurde in der Abwehr wieder eingerissen. In manchen Situationen war ich der Verzweiflung nahe, besonders als Hennef vier dicke Chancen kurz hintereinander hatte, darunter einen Innenpfostentreffer. Über den Ausgleich hätten wir uns in dieser Phase wirklich nicht beschweren dürfen.
Am Ende rettete die Fortuna den Sieg und damit den Einzugs ins Finale aber über die Zeit, mit einer gehörigen Portion Dusel. Danach ging es ins Hennefer Brauhaus am Bahnhof, und später gab es in Köln auch noch ein paar Bier. Der Finaleinzug mußte schließlich gebührend gefeiert werden.
Gestern legte die Fortuna los wie die Feuerwehr und ging schnell durch einen Doppelschlag von Kialka in Führung. Als man schon dachte, das Spiel sei gelaufen, schlugen die Hennefer jedoch zurück. Das setzte sich bis zur Pause fort. Fortuna traf zum Zweitorevorsprung, Hennef verkürzte. Zum Seitenwechsel stand es 4:2, und gleich nach Wiederanpfiff schlugen die Hausherren erneut zu. Die Abwehrschwächen in der Kölner Deckung waren teilweise eklatant. Was die Mannschaft sich im Angriff an Vorteilen herausspielte, wurde in der Abwehr wieder eingerissen. In manchen Situationen war ich der Verzweiflung nahe, besonders als Hennef vier dicke Chancen kurz hintereinander hatte, darunter einen Innenpfostentreffer. Über den Ausgleich hätten wir uns in dieser Phase wirklich nicht beschweren dürfen.
Am Ende rettete die Fortuna den Sieg und damit den Einzugs ins Finale aber über die Zeit, mit einer gehörigen Portion Dusel. Danach ging es ins Hennefer Brauhaus am Bahnhof, und später gab es in Köln auch noch ein paar Bier. Der Finaleinzug mußte schließlich gebührend gefeiert werden.
Montag, 1. April 2013
Rolling Stone 221
David Bowie mit neuem Album und gleich auf dem Cover. Zehn Jahre war er verschwunden, behauptet der Rolling Stone, da mußte ich doch gleich mal nachschlagen. 2003 habe ich ihn in der KölnArena gesehen und ihn danach nicht mehr öffentlich wahrgenommen. Scheint also zu stimmen. Ein Artikel wird ihm selbstverständlich auch gegönnt. Dazu gibt es ein Interview mit Bowies langjährigem Weggefährten Tony Visconti und eine Beleuchtung seiner verschiedenen Schaffensphasen. Na also, Rolling Stone, ihr könnt es doch noch ausführlich und mit Hintergrund, wenn ihr wollt.
Nick Cave hat ebenfalls ein neues Album veröffentlicht, anegblich eins der besten seiner Karriere. Sagt nicht er selbst, zum Glück, denn dazu neigen Musiker ja häufig. Ihr jeweils aktuelles Album über alle vorangegangenen zu stellen. Das Interview, das Henry Rollins mit Cave führt, weiß zu gefallen. Zwei alte Freunde in aufgeräumter Stimmung werfen sich im launigen Gespräch die Bälle zu und haben offensichtlichen Spaß daran. Dabei gibt Cave eine Menge seiner Intention beim Songwriting preis.
Am vergnüglichsten fand ich den Artikel über Sonny Crockett. Oder Nash Bridges. Oder wen er sonst noch verkörpert hat. Ich war ja bekennender Fan von Miami Vice, und daran hatte Johnson natürlich seinen Anteil. Er gibt sich locker, entspannt und nimmt sich - im Gegensatz zu früher - selbst nicht so ernst. Er kommt ausgesprochen sympathisch rüber. Daß er sogar mal zusammen mit Bob Dylan auf der Bühne stand und mit den Allman Brothers Ramblin' Man gespielt hat, wußte ich nun wirklich nicht. Warum die Überschrift "Der letzte Ritt des Don Johnson" lautet, erschließt sich mir allerdings nicht. Schließlich war er just in Quentin Tarantinos Django Unchained zu sehen und macht nicht den Eindruck, seine Karriere an den Nagel hängen zu wollen.
Nick Cave hat ebenfalls ein neues Album veröffentlicht, anegblich eins der besten seiner Karriere. Sagt nicht er selbst, zum Glück, denn dazu neigen Musiker ja häufig. Ihr jeweils aktuelles Album über alle vorangegangenen zu stellen. Das Interview, das Henry Rollins mit Cave führt, weiß zu gefallen. Zwei alte Freunde in aufgeräumter Stimmung werfen sich im launigen Gespräch die Bälle zu und haben offensichtlichen Spaß daran. Dabei gibt Cave eine Menge seiner Intention beim Songwriting preis.
Am vergnüglichsten fand ich den Artikel über Sonny Crockett. Oder Nash Bridges. Oder wen er sonst noch verkörpert hat. Ich war ja bekennender Fan von Miami Vice, und daran hatte Johnson natürlich seinen Anteil. Er gibt sich locker, entspannt und nimmt sich - im Gegensatz zu früher - selbst nicht so ernst. Er kommt ausgesprochen sympathisch rüber. Daß er sogar mal zusammen mit Bob Dylan auf der Bühne stand und mit den Allman Brothers Ramblin' Man gespielt hat, wußte ich nun wirklich nicht. Warum die Überschrift "Der letzte Ritt des Don Johnson" lautet, erschließt sich mir allerdings nicht. Schließlich war er just in Quentin Tarantinos Django Unchained zu sehen und macht nicht den Eindruck, seine Karriere an den Nagel hängen zu wollen.
Sonntag, 31. März 2013
Stapelweise Comics auf dem Schreibtisch
Auf meinem Schreibtisch liegen gleich zwei Stapel Comics, links des Rechners zehn Großbände Falk, rechtssieben Großbände Tibor. Falk umfaßt die ersten zwanzig Piccolos, bei Tibor sind es die Piccolos 35 bis 48.Sie sind das Lesefutter und zugleich die Exposes für meine nächsten beiden Romane. So kommt vor der Arbeit das Vergnügen, mir wieder zwei komplette Abenteuer aus der Feder Hansrudi Wäschers reinziehen zu können. Beim Lesen stelle ich jedesmal fest, daß aus meiner Kindheit so gut wie keine Erinnerungen an den Inhalt hängen geblieben sind. Ich erlebe die Geschichten also gewissermaßen völlig neu.
Nachdem ich mich bei dem Dschungelhelden Tibor nach inzwischen schon vier verfaßten Romanen richtig eingelebt habe, stellt Falk ein Novum für mich dar. Rittergeschichten habe ich nämlich noch nie geschrieben. Eine schöne Herausforderung, und das erste Abenteuer wird auch gleich ziemlich umfangreich. Ich bin jetzt schon gespannt, ob Falk genauso gut ankommen wird wie Tibor und Nick.
Samstag, 30. März 2013
Der Chronoskop-Zyklus geht zu Ende
In dieser Intensität ist es mir noch nie passiert, daß sich eine Geschichte verselbständigte und in eine ganze andere Richtung entwickelte, als ursprünglich geplant. Die Rede ist von der im Blitz-Verlag erscheinenden Serie Raumschiff Promet - Von Stern zu Stern, und speziell zu dem just abgeschlossenen Chronoskop-Zyklus, wie ich ihn für mich benannt habe. Vor geraumer Zeit habe ich eine Geschichte ersonnen, in der die Protagonisten der klassischen Abenteuer in die aktuelle Handlung zurückkehren sollten.
Als Thomas Ziegler vor einigen Jahren Exposes für neue Abenteuer der Promet schrieb, führte er eine ganz neue Besatzung um die Moranerin Shalyn Shan ein. Die alten Recken Peet Orell, Arn und Junici Borul, Jörn Callaghan. Vivien Raid, Szer Ekka und Pino Tak blieben dabei weitgehend auf der Strecke. Als sie dem Ruf der Agaren folgten und durch einen Transmitter gingen, verschwanden sie nicht nur an einen unbekannten Ort, sondern auch aus der Handlung. Die Leser aber wollten diesen Personenkreis wiederhaben.
Den Grundstein dafür legte ich in den Bänden 6 und 7, namentlich Das Orakel von Chron und Notruf aus Katai, die einen neuen Kurzzyklus einleiteten. Die Handlung setzte an der Stelle ein, als Orell und Co nach dem Transmitterdurchgang herauskommen. Doch auch Shalyn Shan sollte mit der neuen Promet V selbstverständlich zu ihrem Recht kommen. So waren eine ganze Reihe Figuren ins Geschehen zu integrieren, das sich, ohne dass ich es beabsichtigt hatte, auf gleich sechs Handlungsebenen verzweigte. Da waren die Boruls und Raid auf dem Planeten Draster, der entführte Orell im Zeiter des Suchers Irk, die durch ein Chronoskop auf den Avatara-Planeten Kalar verschlagenen Callaghan und Ekka sowie der in einer Hyperraumarche gestrandete Cyberjohn Five. Und natürlich Shalyn Shan, die mit der neuen Promet zu einem Testflug aufbricht, der sich ganz anders entwickelt als gedacht. Damit nicht genug, wird ein weit in der Vergangenheit eingetretenes Drama beleuchtet, das den Hintergrund für sämtliche Irrungen und Wirrungen liefert, in die unsere Helden geraten.
Nun habe ich drei Folgebände an den Verlag geliefert. Die Bücher tragen die Titel Jedruls Plan, Bruderkrieg und Rebellion. Sie bringen den Fünfteiler zu einem Abschluß - und wiederum auch nicht. Denn wie gesagt, die Geschichte begab sich durch die Aufteilung auf die verschiedenen Handlungsebenen auf eigene Pfade und wurde länger und länger. Trotz mehrmaligen Umschreibens kam ich mit dem zur Verfügung stehenden Platz hinten und vorne nicht hin. So blieb mir schließlich nichts anderes übrig, als einen der Handlungsstränge komplett aus dem Manuskript zu werfen. Es geschah schweren Herzens, hatte aber keine Auswirkungen auf den Handlungsverlauf, da es sich im Grunde um eine vom Rest unabhängige Geschichte handelt.
In dieser Intensität ist es mir noch nie passiert, daß sich eine Geschichte verselbständigte und in eine ganze andere Richtung entwickelte, als ursprünglich geplant. Die Rede ist von der im Blitz-Verlag erscheinenden Serie Raumschiff Promet - Von Stern zu Stern, und speziell zu dem just abgeschlossenen Chronoskop-Zyklus, wie ich ihn für mich benannt habe. Vor geraumer Zeit habe ich eine Geschichte ersonnen, in der die Protagonisten der klassischen Abenteuer in die aktuelle Handlung zurückkehren sollten.Als Thomas Ziegler vor einigen Jahren Exposes für neue Abenteuer der Promet schrieb, führte er eine ganz neue Besatzung um die Moranerin Shalyn Shan ein. Die alten Recken Peet Orell, Arn und Junici Borul, Jörn Callaghan. Vivien Raid, Szer Ekka und Pino Tak blieben dabei weitgehend auf der Strecke. Als sie dem Ruf der Agaren folgten und durch einen Transmitter gingen, verschwanden sie nicht nur an einen unbekannten Ort, sondern auch aus der Handlung. Die Leser aber wollten diesen Personenkreis wiederhaben.
Den Grundstein dafür legte ich in den Bänden 6 und 7, namentlich Das Orakel von Chron und Notruf aus Katai, die einen neuen Kurzzyklus einleiteten. Die Handlung setzte an der Stelle ein, als Orell und Co nach dem Transmitterdurchgang herauskommen. Doch auch Shalyn Shan sollte mit der neuen Promet V selbstverständlich zu ihrem Recht kommen. So waren eine ganze Reihe Figuren ins Geschehen zu integrieren, das sich, ohne dass ich es beabsichtigt hatte, auf gleich sechs Handlungsebenen verzweigte. Da waren die Boruls und Raid auf dem Planeten Draster, der entführte Orell im Zeiter des Suchers Irk, die durch ein Chronoskop auf den Avatara-Planeten Kalar verschlagenen Callaghan und Ekka sowie der in einer Hyperraumarche gestrandete Cyberjohn Five. Und natürlich Shalyn Shan, die mit der neuen Promet zu einem Testflug aufbricht, der sich ganz anders entwickelt als gedacht. Damit nicht genug, wird ein weit in der Vergangenheit eingetretenes Drama beleuchtet, das den Hintergrund für sämtliche Irrungen und Wirrungen liefert, in die unsere Helden geraten.
Nun habe ich drei Folgebände an den Verlag geliefert. Die Bücher tragen die Titel Jedruls Plan, Bruderkrieg und Rebellion. Sie bringen den Fünfteiler zu einem Abschluß - und wiederum auch nicht. Denn wie gesagt, die Geschichte begab sich durch die Aufteilung auf die verschiedenen Handlungsebenen auf eigene Pfade und wurde länger und länger. Trotz mehrmaligen Umschreibens kam ich mit dem zur Verfügung stehenden Platz hinten und vorne nicht hin. So blieb mir schließlich nichts anderes übrig, als einen der Handlungsstränge komplett aus dem Manuskript zu werfen. Es geschah schweren Herzens, hatte aber keine Auswirkungen auf den Handlungsverlauf, da es sich im Grunde um eine vom Rest unabhängige Geschichte handelt.
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Mittwoch, 27. März 2013
Titelbild Nick 3
Derzeit geht es Schlag auf Schlag. Nach den Titelbildern für FALK 1 und TIBOR 5 erreichte mich nun das Cover für NICK 3. Dem Buchinhalt angemessen, handelt es sich hierbei um Zukunftsmusik. Denn meine Planungen sehen vor, dass ich die dritte Romanadaption der Abenteuer von Hansrudi Wäschers Weltraumfahrer im Mai schreiben werde. Der Titel steht bereits fest. Er lautet In den Sümpfen der Ork. Das Titelbild stammt, genau wie der Romantitel, von Nick-Piccolo 33.
Wir erinnern uns: Im ersten Buch flog Nick zur Venus. Im zweiten wird es ihn auf den Mars verschlagen. Ich verrate sicher nicht zuviel, wenn ich das schon ankündige. Bis zu Nicks erster Mission war die Menschheit davon überzeugt, allein im Sonnensystem zu sein. Doch sowohl auf der Venus als auch auf dem Mars leben intelligente Völker. Und damit hat Nick nur den ersten Schritt getan.
Wir erinnern uns: Im ersten Buch flog Nick zur Venus. Im zweiten wird es ihn auf den Mars verschlagen. Ich verrate sicher nicht zuviel, wenn ich das schon ankündige. Bis zu Nicks erster Mission war die Menschheit davon überzeugt, allein im Sonnensystem zu sein. Doch sowohl auf der Venus als auch auf dem Mars leben intelligente Völker. Und damit hat Nick nur den ersten Schritt getan.
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Dienstag, 26. März 2013
Intravenös 217
Die letzte Intravenös-Ausgabe des Atlan Club Deutschland war für ACD-Verhältnisse recht dünn. Daher rechnete ich diesmal mit einem umfangreicheren Intra. Denn so ist es meistens, im vorliegenden Fall jedoch nicht. Nur drei Leserbriefe, nur fünf Mitglieder überhaupt mit Textbeiträgen, das ist dürftig - und ist von meiner Seite reine Statistik, keine Kritik. Schließlich habe ich selbst ja auch wieder nichts zu einem voluminöseren Heft beigetragen.
Das Karnickel auf dem Cover beäugt mich skeptisch. Ist der Hoppler Ostern geschuldet? Ich nehme es an. Doch wieso trägt er eine Krone, und was macht er mit der Gänsefeder? Oder ist es ein Federkiel? Ich bin ratlos.
Im Heftinneren lobt die Redaxa Neil Young generell und sein neues Album Psychedelic Pill im besonderen über den grünen Klee. Da könnte der Text doch glatt von mir stammen. Trotzdem war ich selten so schnell durch mit einem Intra. Was am intensivsten hängen blieb? Keine Science Fiction, kein Atlan. Sondern eine zweiseitige Besprechung des aktuellen Ikea-Katalogs. Das ist nun wirklich bizarr.
Das Karnickel auf dem Cover beäugt mich skeptisch. Ist der Hoppler Ostern geschuldet? Ich nehme es an. Doch wieso trägt er eine Krone, und was macht er mit der Gänsefeder? Oder ist es ein Federkiel? Ich bin ratlos.
Im Heftinneren lobt die Redaxa Neil Young generell und sein neues Album Psychedelic Pill im besonderen über den grünen Klee. Da könnte der Text doch glatt von mir stammen. Trotzdem war ich selten so schnell durch mit einem Intra. Was am intensivsten hängen blieb? Keine Science Fiction, kein Atlan. Sondern eine zweiseitige Besprechung des aktuellen Ikea-Katalogs. Das ist nun wirklich bizarr.
Montag, 25. März 2013
Tibor-Zweitauflagen

Der Roman Nick 1, Der Sohn des Dschungels, war bereits kurz nach seinem Erscheinen vergriffen und wurde wenig später neu aufgelegt. Nun sind auch die Erstauflagen von Band 2, Ein Drittel fehlt, und Band 3, Die Urungi, nicht mehr erhältlich. Aufgrund der großen Nachfrage gehen sie wie der Einstiegsband in die Abenteuer des Dschungelhelden ebenfalls in die 2. Auflage.
Der Verleger Peter Hopf teilte mir mit, daß beide in Kürze neu aufgelegt werden. Dabei kommt es wie schon bei Band 1 zur besseren Unterscheidung zu einigen kleinen Veränderungen. Unter anderem ist davon die Farbgestaltung der Titelbilder betroffen, wie die Abbildungen zeigen. Die Neuauflagen sind in Vorbereitung, und die Bücher werden voraussichtlich zur Intercomic im Mai vorliegen.

Sonntag, 24. März 2013
Verlag Peter Hopf auf der nächsten Intercomic
An dieser Stelle schon mal ein Hinweis für alle Besucher der kommenden Intercomic in Köln. Ich werde den ganzen Tag über am Verlagsstand von Peter Hopf immer mal wieder zugegen sein. Er befindet sich gleich rechts des Eingangs. Damit den Stand auch wirklich niemand übersieht, wird ein Banner davor platziert sein, zwei Meter hoch und knapp einen Meter breit. Ihr seht es unten. Dort findet ihr ebenfalls den Stand von Jörg Kaegelmann mit seinem Blitz-Verlag und meinen Raumschiff Promet-Romanen.
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Samstag, 23. März 2013
Cover Ren Dhark 41
Und noch ein Titelbild. So wird das Cover für REN DHARK - Weg ins Weltall 41 aussehen. Bei dem Beißer im Hintergrund handelt es sich nicht um Pauli, den Maulwurf, eine Fernsehfigur meiner Kindheit. Oder womöglich doch? Das Geheimnis des Feindes wird die Antwort liefern.
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Freitag, 22. März 2013
Titelbild Tibor 5
Der Verleger hat vorarbeiten lassen. Rechtzeitig zur Intercomic erscheint im Verlag Peter Hopf der vierte Band meiner Romanadaption von Hansrudi Wäschers Comicserie Tibor. Doch schon jetzt erreichte mich das Titelbild für Tibor 5. Mit dem Schreiben des Romans, der den Titel Im Tal der Ungeheuer tragen wird, lege ich im Laufe des April los, da vorher noch zwei andere Manuskripte auf dem Programm stehen.
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Donnerstag, 21. März 2013
Perry berichtet über Nick
Auf der Homepage von Perry Rhodan schreibt Chefredakteur Klaus N. Frick über Nick 1. Eine schöne Geste.
http://www.perry-rhodan.net/newsreader/items/achim-mehnert-schreibt-nick.html
Wie ich eben bei einem Telefonat mit Nick-Herausgeber Peter Hopf erfahren habe, wird Nick 2 auf der nächsten Intercomic in Köln-Mülheim vorliegen. Wer sich den Termin schon mal vormerken will, die Intercomic 73 findet am 4. Mai in der Mülheimer Stadthalle statt. Ich werde selbstverständlich vor Ort sein.
http://www.perry-rhodan.net/newsreader/items/achim-mehnert-schreibt-nick.html
Wie ich eben bei einem Telefonat mit Nick-Herausgeber Peter Hopf erfahren habe, wird Nick 2 auf der nächsten Intercomic in Köln-Mülheim vorliegen. Wer sich den Termin schon mal vormerken will, die Intercomic 73 findet am 4. Mai in der Mülheimer Stadthalle statt. Ich werde selbstverständlich vor Ort sein.
Noch mehr Ren Dhark kostenlos
Mein Hinweis auf Band 1 von Forschungsraumer Charr, der kostenlos als Ebook heruntergeladen werden kann, fand regen Zuspruch. Deshalb möchte ich darauf hinweisen, daß es weiteren kostenlosen Lesestoff aus dem Ren Dhark-Universum gibt. Zwei Romane, jeweils bestens zum Einstieg geeignet, sind als weitere Ebooks verfügbar.
Dabei handelt es sich zum einen um Band 1 der Hauptreihe Ren Dhark - Weg ins Weltall. Das Buch mit Titel Eiswelt Terra habe ich gemeinsam mit den Kollegen Uwe Helmut Grave und Conrad Shepherd geschrieben. Darin beginnt ein ganz neuer Handlungsabschnitt. Durch die Erkaltung der Sonne ist die Erde zur Eiswelt geworden. Der Großteil der Menschheit wurde nach Babylon evakuiert, und auf Terra machen sich die Riiin breit, fischähnliche Wesen, die an ein Leben bei solchen klimatischen Bedingungen gewöhnt sind. Die wenigen auf der Erde gebliebenen Menschen nehmen nicht nur den Kampf gegen die erdumspannende Eiszeit auf, sondern auch gegen die Eisläufer, wie sie die fremden Invasoren nennen.
Zum anderen gibt es das Paperback Der goldene Planet für lau. Es ist der Einstiegsband in die 54 Romane umfassende Subserie Sternendschungel Galaxis. Sie beinhaltet jeweils sechsteilige Abenteuer fernab der Erde, die Ren Dhark in den Tiefen des Weltalls erlebt. Ich hatte das Vergnügen, damals den Startschuß für den Dhark-Ableger zu verfassen. Sowohl bei Eiswelt Terra als auch bei Der goldene Planet wünsche ich viel Lesevergnügen. Beide Bücher entstanden nach Exposes von Hajo F. Breuer und sind mit Titelbildern von Ralph Voltz versehen.
Mittwoch, 20. März 2013
Ren Dhark Lexikon
Bereits im Jahre 2004 gab es ein Lexikon zu Ren Dhark, zusammengestellt von Heiko Langhans und herausgegeben von Hajo F. Breuer, damals in einer Print-Version. Das über 350 Seiten starke Buch listete Personen und Handlungsschauplätze aus der Serie sowie viele andere Stichpunkte auf und versah sie mit entsprechenden Erläuterungen, ganz wie ein normales Lexikon des täglichen Hausgebrauchs es eben tut. Gedacht war es als Nachschlagewerk vor allem für Leser und Fans, doch auch den Autoren war es stets eine große Hilfestellung beim Verfassen eines Romans. Bei der Recherche mußte man nicht lange in früheren Manuskripten suchen. In vielen Fällen half ein kurzer Blick ins Lexikon.
Noch ungleich wichtiger ist diese Hilfestellung für die Dhark-Autoren heute. Seit 2004 sind zahlreiche Dhark-Produktionen erschienen. Uwe Helmut Grave ist nicht nur von Beginn an bei der Fortschreibung der Ren Dhark-Saga beteiligt, er erstellt zudem seit einigen Jahren das Lexikon. Genauer gesagt, er hält es kontinuierlich auf dem neuesten Stand. Nach jeder Veröffentlichung eines Buchs in der Hauptreihe oder einer der Subserien pflegt er die neuen Stichworte ein und aktualisiert die bestehenden. Das ist eine Arbeit, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Ganz ehrlich, ich würde dafür nicht die erforderliche Ruhe und Sorgfalt aufbringen. Wenn ich an einem Manuskript arbeite, ist die Lexikon-Datei ständig geöffnet. Ohne sie geht es einfach nicht.
Dabei muß man sich den inzwischen erreichten Umfang vorstellen. Das Lexikon umfaßt derzeit rund 1.000 Seiten im A4-Format, die allerdings ausschließlich als Datei existieren. Eine gedruckte Version käme vorsichtig geschätzt auf den vierfachen Umfang der Buchausgabe von 2004. Ich bin Uwe dankbarfür die Sysiphos-Aufgabe, die er übernommen hat. Sie erleichtert das Arbeiten ungemein. Ich kann mir vorstellen, wie oft ich bei der Recherche ohne das Lexikon vor Verzweiflung die Hände über dem Kopf zusammen schlagen würde.
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| REN DHARK-Lexikon von 2004. |
Noch ungleich wichtiger ist diese Hilfestellung für die Dhark-Autoren heute. Seit 2004 sind zahlreiche Dhark-Produktionen erschienen. Uwe Helmut Grave ist nicht nur von Beginn an bei der Fortschreibung der Ren Dhark-Saga beteiligt, er erstellt zudem seit einigen Jahren das Lexikon. Genauer gesagt, er hält es kontinuierlich auf dem neuesten Stand. Nach jeder Veröffentlichung eines Buchs in der Hauptreihe oder einer der Subserien pflegt er die neuen Stichworte ein und aktualisiert die bestehenden. Das ist eine Arbeit, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Ganz ehrlich, ich würde dafür nicht die erforderliche Ruhe und Sorgfalt aufbringen. Wenn ich an einem Manuskript arbeite, ist die Lexikon-Datei ständig geöffnet. Ohne sie geht es einfach nicht.
Dabei muß man sich den inzwischen erreichten Umfang vorstellen. Das Lexikon umfaßt derzeit rund 1.000 Seiten im A4-Format, die allerdings ausschließlich als Datei existieren. Eine gedruckte Version käme vorsichtig geschätzt auf den vierfachen Umfang der Buchausgabe von 2004. Ich bin Uwe dankbarfür die Sysiphos-Aufgabe, die er übernommen hat. Sie erleichtert das Arbeiten ungemein. Ich kann mir vorstellen, wie oft ich bei der Recherche ohne das Lexikon vor Verzweiflung die Hände über dem Kopf zusammen schlagen würde.
Freitag, 15. März 2013
Forschungsraumer Charr kostenlos
Die Serie FORSCHUNGSRAUMER CHARR liegt nun auch schon ein paar Jahre zurück. Es handelt sich dabei um einen Ableger von REN DHARK, der im selben Universum spielt. Er schildert die Abenteuer von Frederic Huxley, dem Kommandanten des Raumschiffs Charr. Huxley ist der Vertreter der Terraner bei den Hybridwesen Nogk, treuen Verbündeten und Freunden der Menschheit.
Damals sind zwölf Bände als Paperbacks erschienen, unterteilt in zwei jeweils abgeschlossene Sechsteiler. Da Band 1 in der Printversion vergriffen ist und auch nicht nachgedruckt wird, stellt der Verlag den Roman nun als eBook zur Verfügung - und zwar kostenlos. Ein guter Einstieg für Interessierte, die mit dem Serienuniversum von Ren Dhark noch nicht in Berührung gekommen sind, finde ich.
Der Roman stammt übrigens von dem beliebten Altmeister Conrad Shepherd - auch bekannt als Konrad Schaef - und trägt den Titel "Im Auftrag des Imperiums". Neben Conrad schrieben seinerzeit Uwe Helmut Grave, Alfred Bekker, Jo Zybell und ich an der Serie mit. Die Exposes stammten wie bei der Hauptserie und den anderen Nebenreihen von unserem Chefautor Hajo F. Breuer. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.
Zu finden ist das eBook hier: http://dateien.hjb-shop.de/forschungsraumer-charr%201.pdf
Damals sind zwölf Bände als Paperbacks erschienen, unterteilt in zwei jeweils abgeschlossene Sechsteiler. Da Band 1 in der Printversion vergriffen ist und auch nicht nachgedruckt wird, stellt der Verlag den Roman nun als eBook zur Verfügung - und zwar kostenlos. Ein guter Einstieg für Interessierte, die mit dem Serienuniversum von Ren Dhark noch nicht in Berührung gekommen sind, finde ich.
Der Roman stammt übrigens von dem beliebten Altmeister Conrad Shepherd - auch bekannt als Konrad Schaef - und trägt den Titel "Im Auftrag des Imperiums". Neben Conrad schrieben seinerzeit Uwe Helmut Grave, Alfred Bekker, Jo Zybell und ich an der Serie mit. Die Exposes stammten wie bei der Hauptserie und den anderen Nebenreihen von unserem Chefautor Hajo F. Breuer. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.
Zu finden ist das eBook hier: http://dateien.hjb-shop.de/forschungsraumer-charr%201.pdf
Freitag, 1. März 2013
Ren Dhark - Die Fortführungen der Heftserie
Unter diesem Titel erschien vor wenigen Tagen ein Artikel beim Zauberspiegel-online, den ich erst jetzt entdeckte. Er stammt aus der Feder von Thomas Martner, dessen Fanzine Dharks Zeit ich kürzlich besprochen habe. Der Inhalt beleuchtet durchaus die verschiedenen Fortführungen, beschäftigt sich aber ebenso mit dem ursprünglichen Konzept von Kurt Brand, das auf wesentlich mehr als die seinerzeit erschienenen 98 Hefte angelegt war. Angeblich waren zum Zeitpunkt der Einstellung der Heftserie erst rund 30 Prozent dieses Konzepts abgearbeitet.
Thomas möchte, wie er schreibt, mit seinem Artikel die Neugier vieler SF-Fans wecken. Ich gestehe, würde ich Ren Dhark nicht bereits kennen, wäre ihm das bei mir gelungen. Selbst ich als mittlerweile langjähriger Dhark-Autor, der ich verschiedene Artikel über Kurt Brand und die Anfänge seiner Serie gelesen habe, fand noch ein paar neue Informationen. Als Einstieg ins Thema gut geeignet, was auch an den umfassenden Titellisten zu den verschiedenen Ausgaben der Serie liegt. Ich empfehle mehr als nur einen kurzen Blick. Interessant die Meinungen in den zahlreichen Kommentaren. Lesen!
http://www.zauberspiegel-online.de/index.php/science-fiction-mainmenu-11/gedrucktes-mainmenu-154/21561-ren-dhark-die-fortfuehrungen-der-heftserie
Thomas möchte, wie er schreibt, mit seinem Artikel die Neugier vieler SF-Fans wecken. Ich gestehe, würde ich Ren Dhark nicht bereits kennen, wäre ihm das bei mir gelungen. Selbst ich als mittlerweile langjähriger Dhark-Autor, der ich verschiedene Artikel über Kurt Brand und die Anfänge seiner Serie gelesen habe, fand noch ein paar neue Informationen. Als Einstieg ins Thema gut geeignet, was auch an den umfassenden Titellisten zu den verschiedenen Ausgaben der Serie liegt. Ich empfehle mehr als nur einen kurzen Blick. Interessant die Meinungen in den zahlreichen Kommentaren. Lesen!
http://www.zauberspiegel-online.de/index.php/science-fiction-mainmenu-11/gedrucktes-mainmenu-154/21561-ren-dhark-die-fortfuehrungen-der-heftserie
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