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Dienstag, 9. Oktober 2018

Manfred Weinland bespricht Nick 1

Manfred Weinland ist einer jener Autoren, die aus der deutschen Phantastik-Szene nicht wegzudenken sind. Umso interessierter schaue ich hin, wenn ein solcher Mann – oder auch eine solche Frau, logisch! – eins meiner Werke gelesen hat und bespricht. Manfred Weinland tut dies auf seiner eigenen Homepage.
 
„Endlich bin ich dazu gekommen, in Band 1 der NICK-Romanadaptionen aus dem Hause vph nicht nur hineinzuschauen, sondern ihn komplett zu lesen. Da werden Kindheitserinnerungen wach, und genauso bin ich an die Lektüre auch herangegangen“, beginnt er seine Besprechung.

Ausführlich widmet er sich dem Nick-Autor (also mir :-) ), dem Romaninhalt und der Buchaufmachung. Seine Ausführungen zaubern mir stellenweise ja schon fast ein Verlegenheitslächeln ins Gesicht. Aber im ernst: Natürlich freut es mich, wenn ein geschätzter Kollege eine solche Bewertung abgibt. Da macht die Arbeit am nächsten Roman gleich noch mehr Spaß.
 
„Aber zurück zum vorliegenden Roman, der mir im Großen und Ganzen das bescherte, was ich mir davon erhoffte: wohlige Nostalgie“, resümiert Manfred Weinland und fügt hinzu: „Mir hat’s zumindest so gut gefallen, dass ich schon mit dem nächsten Band begonnen habe. Achim Mehnert hat saubere Arbeit geleistet, und zum Lesevergnügen trägt auch die liebevolle Ausgestaltung des Buches mit Schutzumschlag, Lesebändchen und in den Text eingefügte Illustrationen bei. Am Ende gibt’s dann, um die Sache abzurunden, noch die Abbildung der Comics, deren Handlung in den Roman eingeflossen ist. Großartig!“

Die komplette Besprechung gibt es hier:
 
 

Samstag, 21. Juli 2018

Nick 9 bei phantastik-news

Meine Romanadaptionen der NICK-Piccolos von Hansrudi Wäscher sind mittlerweile Geschichte. Der letzte Roman ist geschrieben, das Buch steht in meinem Regal. Doch das letzte Wort dazu ist noch nicht gesprochen, denn kurz nach Erscheinen von Landeverbot bespricht Carsten Kuhr den Roman für das Online-Portal phantastik-news.
 
So schreibt Kuhr: „Und das Gespann Wäscher/Mehnert fährt noch einmal auf, was der Fan klassischer Weltraum-Abenteuer schätzt. Die Erforschung exotischer Planeten, Überbleibsel technischer Hochkulturen, fremdes, kristallines Leben und die Dramatik einer Rebellion – für Aufregung und Kurzweil ist also gesorgt.“
 
Der Roman gefällt dem Rezensenten, was wiederum mir gefällt. Kuhr bescheinigt mir bei der Umsetzung Enthusiasmus und Routine, in dem Roman sieht er „beste klassische Space Opera“. Das gebe ich gern an Hansrudi Wäscher weiter, der diese tollen Geschichten schließlich erdacht und in Comicform gebracht hat. Ohne ihn gäbe es die Romane überhaupt nicht.
 
„Man kann vor Achims Arbeit nur den Hut ziehen“, endet Carsten Kuhrs Buchbesprechung. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich und mache Schluss mit der Lobhudelei.
 
Die komplette Rezension gibt es hier:

Donnerstag, 12. Juli 2018

Landeverbot

Heute ist mal wieder ein schmuckes Hardcover des Verlags Peter Hopf bei mir eingetroffen. Es handelt sich um den Nick-Roman Landeverbot, meine neunte Adaption der Comicabenteuer von Hansrudi Wäschers Weltraumfahrer Nick. Da ich das fertige Buch jetzt in Händen halte, kommt glatt ein Anflug von Wehmut auf. Als wir 2013 mit Nick begannen, also vor fünf Jahren, war das auch für mich ein neues Abenteuer, in das ich mich mit Begeisterung stürzte. Diese Begeisterung hielt bis zuletzt an, doch nun ist die Umsetzung der ersten Nick-Piccolo-Serie abgeschlossen und damit auch meine Arbeit an den Buchausgaben.
 
Als Bonus enthält das Buch die Kurzgeschichte Geheimauftrag Venus 3. Sie bildet gewissermaßen einen Übergang zwischen den Piccolos und den späteren Nick-Großbänden, die mein Kollege und persönlicher Bekannter Thomas Newton adäquat in Romanform umsetzt. Geheimauftrag Venus 3 stellt indes den letzten Beitrag Hansrudi Wäschers zur klassischen Nick-Piccolo-Serie dar. Hierzu äußert sich Wäscher-Experte und Preisträger des „Ritters der Neunten Kunst“ Ingraban Ewald in gewohnt fachkundiger Manier in einem Vorwort zur Kurzgeschichte.
 
Ich habe natürlich wie üblich gleich ein wenig im Buch geschmökert. Seit ich das Manuskript an den Verlag geschickt habe, ist ja schon eine Weile ins Land gezogen. Außerdem bin ich immer gespannt, welche Wäscher-Illustrationen es ins Buch geschafft haben. Bei den meisten der zwölf Zeichnungen hatte ich gleich wieder die von mir geschriebene Szene im Kopf. Dazu gibt es wie immer die Cover-Abbildungen sämtlicher Piccolos, die in den Roman eingeflossen sind.
 
Der Klappentext zum Roman verrät Folgendes. „In den Tiefen der Milchstraße, weit entfernt von der Erde, gerät Nicks Raumschiff in den Bann eines veränderlichen Sterns. Als die Menschen einen in zwei Hälften geteilten Planeten entdecken, stoßen sie auf einen lebenden Nebel, der sich von Energie ernährt. Bei der Suche nach einer Waffe gegen die kosmische Bedrohung tappen die Raumfahrer in eine jahrhundertealte Falle von Gestaltwandlern. Beim Versuch, aus der Gefangenschaft zu fliehen, muss Nick zunächst seinen eigenen Doppelgänger überwinden.“

Freitag, 23. Februar 2018

Professor Raskins Erfindung

Der in Berlin lebende Autor Thomas Newton hat sich des dritten Abenteuers aus den Nick-Großbänden angenommen und legt im Verlag Peter Hoopf eine weitere Romanadaption vor. Der Roman kam frisch aus der Druckerei und ist gestern bei mir eingetroffen.

Nick will seinen Freund Professor Raskin auf einem schwimmenden Labor besuchen. Doch offensichtlich wurde der Professor entführt, und Nick kann nur anhand einer einzelnen Spur die Verfolgung aufnehmen. Im Auftrag der Welt-Sicherheitsbehörde führt er verdeckte Ermittlungen durch. Sie führen ihn vom Urwald Mexikos bis ins Eismeer des Nordatlantiks zu einer Verschwörer-Organisation, die die Weltregierung übernehmen will. Er kann jedoch nicht ahnen, was tatsächlich hinter den Umsturzplänen steckt …

Diese werkgetreue Umsetzung umfasst den Inhalt des dritten Abenteuers aus den Großband-Comicheften 21-34 von Hansrudi Wäscher.

Die Geschichte kenne ich noch nicht. Daher freue ich mich auf Thomas Newtons neuen Roman.

Dienstag, 14. November 2017

Carsten Kuhr bespricht Nick 8

Neben Ren Dhark werden auch die meisten meiner Wäscher-Romanadaptionen (Oder sogar alle? Ich weiß es gar nicht.) beim Online-Portal phantastik-news besprochen. So ist es just auch mit meinem kürzlich erschienenen neuen Nick-Roman geschehen. Rezensent Carsten Kuhr hat den achten Band des Weltraumfahrers unter die Lupe genommen.

"Achim Mehnert hat die Handlung der Piccolos Nr. 93 bis 119 in einen umfangreichen Roman gepackt", resümiert Kuhr. "Und was für ein Band ist das geworden! Verlassene Ruinenstädte, verschollene Hochkulturen, Schätze, Teleportationstore, archaische Gesellschaften, Dinosaurier und Amphibienwesen - das Herz eines jeden klassischen SF-Fans schlägt da höher."

Dass ich mich über solche ein positive Besprechung freue, ist klar. Ich erwähnte ja in meinem Blogeintrag nach Fertigstellung des Romanmanuskripts bereit, was für einen Spaß mir die Geschichte gemacht hat, besonders die Teleportationstore, die Hansrudi Wäscher zu einer Zeit schuf, da an Star Gate noch jahrzehntelang nicht zu denken war.

"Das ist Nostalgie pur", so noch einmal Carsten Kuhr, "der berühmte Sense of Wonder kommt leidlich zum Tragen."

Hach, da könnte ich schwelgen. Einfach nur schön.

Die vollständige Rezension gibt es hier:


Samstag, 21. Oktober 2017

Spurlos verschwunden

Mein neuer Nick-Roman, der mittlerweile achte der Serie, ist erschienen. Er umfasst den Inhalt der Piccolo-Comichefte 93 bis 119 von Hansrudi Wäscher. Die Teleportationsbögen – auf dem Titelbild ist einer abgebildet – aus der Handlung finde ich immer noch klasse. Sie haben die Sternentore aus einer späteren SF-Serie in Kino und Fernsehen schon in den Sechziger Jahren vorweggenommen.

Am Rand der Milchstraße stößt Nick auf die Hinterlassenschaften einer untergegangenen Zivilisation. Geheimnisvolle Artefakte aus der Vergangenheit, riesige Teleportationsbögen, stellen die Raumfahrer vor eins der größten Geheimnisse, denen sie jemals begegnet sind.

Als „Sohn des Himmels“ schwingt sich der Tierfänger Jack Hunter zum Beherrscher einer ganzen Welt auf und geht dabei buchstäblich über Leichen. Während Nick das Rätsel der Teleportationsbögen zu lösen versucht, entscheidet sich Jack Hunters Schicksal.

Freitag, 21. Juli 2017

Nick trifft auf seinen Doppelgänger

Das will ich schon seit ein paar Tagen kundtun, komme aber jetzt erst dazu. Unversehens steht der Weltraumfahrer von der Erde seinem exakten Ebenbild gegenüber. Denn genau das geschieht im neunten Nick-Roman, für den ich das Manuskript fertiggestellt habe. Damit ist die erste Nick-Serie abgeschlossen. Daran habe ich auch nicht gedacht, als ich 2013 mit dem Schreiben des ersten Romans begann.

In die Geschichte hat Hansrudi Wäscher noch mal richtig viel reingepackt. Zunächst gerät Nicks Sternenschiff bei seinem Flug durch die unerforschten Tiefen der Milchstraße in den Bann eines Veränderlichen Sterns. Danach stoßen die Raumfahrer auf einen kosmischen Nebel, der sich von Energie ernährt und von Planet zu Planet wandert, um seinen Hunger zu stillen, und auf eine Welt, auf der zwar noch sämtliche Technik funktioniert, aber keinerlei intelligentes Leben mehr zu existieren scheint.
 
Schließlich werden Nick und seine Freunde mit einem Volk von Gestaltwandlern konfrontiert, ein klassisches Thema der Science Fiction. Bei meiner Darstellung der Plasmawesen musste ich unwillkürlich an die Mysterious denken, die Worgun aus Ren Dhark. Das Schreiben dieses Romanabschnitts hat mir besonders viel Spaß gemacht.
 
Das Buch wird übrigens eine Überraschung für alle Nick-Fans bereithalten. Falk 5 Der große Wolf enthielt neben dem normalen Ende als kleines Schmankerl zusätzlich das in einer französischen Ausgabe erschienene alternative Ende. Nick 9 geht noch einen Schritt weiter, mehr darf ich aber noch nicht verraten.
 
Meine Romanadaption umfasst folgende Piccolo-Comics: 119 Im Vorhof der Hölle, 120 Planet der Rätsel, 121 Der fressende Nebel, 122 Verzweifelte Suche, 123 Ferngelenkter Tod, 124 Von Gefahren umringt, 125 Eine grauenhafte Entdeckung, 126 Unsichtbare Falle, 127 Flucht ohne Ausweg, 128 Tödliche Unfehlbarkeit, 129 War alles umsonst?, 130 Die unheimliche Straße, 131 Verlassen, 132 Abgesetzt, 133 Flug ins Verderben, 134 Dem Tod auf der Spur, 135 Gefährliche Untersuchung, 136 Unerwartete Hilfe, 137 Landeverbot, 138 Panik, 139 Kampf in der Weltraumstation.


Donnerstag, 9. März 2017

Hubert Haensel - Unendliches All

Darauf muss ich an dieser Stelle natürlich unbedingt hinweisen, weil ich mich über die Veröffentlichung freue: Nun ist er da, der lang erwartete Nick-Roman von Hubert Haensel. Mit Band 7, Unendliches All, legt der bekannte Autor, der unter anderem für Perry Rhodan schreibt und für Ren Dhark schrieb, einen Gastbeitrag für die Nick-Reihe vor, auf den viele seiner Fans gewartet haben.

Fan war er selbst einmal. Als Jungen brachten ihn Hansrudi Wäschers Nick-Comics zur Science Fiction, und so schließt sich in gewisser Weise ein Kreis. Denn für Hubert war es eine Herzensangelegenheit, selbst einmal schriftstellerisch in Nicks Welt einzutauchen und dem Weltraumhelden aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts literarisches Leben einzuflößen. Das ist ihm mit seinem Roman in beeindruckender Weise gelungen.

Dienstag, 7. März 2017

Teleportationstore und Unterwassermenschen

Nach dem dieser Tage erscheinenden siebten Nick-Roman - den Gastroman des bekannten Schriftstellers Hubert Haensel habe ich bereits früher erwähnt - habe ich wieder das Steuer von Nicks Sternenschiff übernommen. Inzwischen habe ich die Arbeit an der achten Romanadaption abgeschlossen. Sie ist recht umfangreich ausgefallen, mehr als zwei Heftromanlängen schlugen am Ende zu Buche.

Nick, der Weltraumfahrer, ist mit dem Kugelraumer in den Randbereichen der Milchstraße unterwegs. Dort, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist, gehen die Forscher von der Erde und der Marsianer Xutl ihrer Entdeckermission nach. Sie stoßen auf ein Sonnensystem, in dem gleich mehrere Planeten bewohnt sind oder einst bewohnt waren. Bei ihren Untersuchungen wirft der verschlagene Tierfänger Jack Hunter ihnen zahlreiche Knüppel zwischen die Beine. Zu spät erkennt Nick, dass Hunter hochtrabende Ambitionen hegt und vor keinem Mittel zurückschreckt, um seine Ziele zu erreichen.

Einmal mehr erweist sich Hansrudi Wäscher als Meister der großen, fast epischen Erzählung in Bilderform. Spannend und imposant, was er alles in sein achtes Nick-Abenteuer hineingepackt hat: ein Volk von Unterwasseratmern, die Hinterlassenschaften einer vor langer Zeit ausgestorbenen Zivilisation, die Romanze zwischen einem Menschen von der Erde und einer außerirdischen Sternenkönigin, eine interstellare Dunkelwolke, einen intriganten Mörder, skrupellosen Diktator und reichlich Action. Vor allem aber die legendären Teleportationstore, für mich eine der faszinierendsten Ideen Wäschers, Jahrzehnte vor Star Gate.

Folgende Nick-Piccolos sind in den Roman eingeflossen: 94 Wir wollen umkehren, 95 Der Tod hat einen langen Arm, 96 Der geheimnisvolle Bogen, 97 Wahnsinnig, 98 Spurlos verschwunden, 99 Eine Welt zu Füßen, 100 Gefährliches Experiment, 101 Die Dunkelwolke, 102 Hinter Mauern, 103 Landung bei Nacht, 104 Gier nach Macht, 105 Ein gewagtes Unternehmen, 106 Bei den Rebellen, 107 Verhängnisvoller Ehrgeiz, 108 Auge in Auge mit dem Tod, 109 Waffenlos, 110 Die Maus, 111 Überlistet, 112 Eine merkwürdige Entdeckung, 113 Kampf ohne Gnade, 114 Das Sternenschiff wird vernichtet, 115 Der Tod ist in der Luft, 116 Siebenfache Übermacht, 117 Flucht ins All, 118 Mit in die Tiefe gerissen, 119 Im Vorhof der Hölle.


Dienstag, 24. Januar 2017

Ein unheimliches Titelbild für Nick 9

Anfang Februar wird Nick 7 erscheinen, bei dem es sich bekanntlich um einen Gastroman von Hubert Haensel handelt. Ich schreibe derzeit an Band 8 - und das Titelbild für die Nummer 9 liegt auch schon vor. Warum also es lange zurückhalten? Für alle, die es nicht erwarten können, so sieht es aus:



Freitag, 6. Januar 2017

Schönes Titelbild für Nick 8

An dem Roman schreibe ich derzeit, das Titelbild habe ich heute erhalten. Das ausgewählte Motiv gefällt mir sehr gut. Man beachte vor allem den Torbogen. Er spielt in der Geschichte nämlich eine wichtige Rolle. Der Romantitel steht, wie man sieht, auch schon fest. Erscheinen wird das Buch voraussichtlich zur Jahresmitte.


Samstag, 10. Dezember 2016

Ein Tag mit Nick und Hubert Haensel

Es gibt Arbeitsvorbereitungen und Arbeitsvorbereitungen. Die einen sind unangenehm und nervtötend, kosten Zeit, die man lieber anders investieren würde, und können nicht schnell genug erledigt werden.  Dazu gehören gewisse Recherchen, wie sie, ohne ein konkretes Beispiel zu nennen, immer wieder erforderlich werden. Sie mögen für ein Manuskript wichtig sogar, sogar unerlässlich, sind aber dennoch lästig. Die zweite Kategorie ist keine Pflichtaufgabe, sondern fällt unter die Spaßkategorie. In diesen Genuss kam ich heute. Der nächste Nick-Roman steht nämlich auf meinem Arbeitspapier.

Bevor ich mit dem Schreiben am achten Buch beginnen kann, musste ich mich darüber ins Bild setzen, was in Band 7 geschieht. Den hat bekanntlich der beliebte Autor Hubert Haensel verfasst. Im Gegensatz zu allen Wäscher-Fans und Nick-Anhängern, die auf Huberts Gastroman warten, liegt mir das redigierte Manuskript bereits vor. So genoss ich heute die spannende Adaption, die dort ansetzt, wo ich mit Band 6 abgeschlossen habe. Wie nicht anders zu erwarten, hat mich Hubert Haensels abenteuerliche Geschichte prima unterhalten. Die Leser, soviel sei schon mal angekündigt, dürfen sich freuen.

Gleich im Anschluss an Huberts Manuskript nahm ich mir einen Stapel Comics vor. Mit zunehmender Begeisterung versank ich in den Nick-Großbänden 47 bis 60, die die Grundlage für den folgenden Roman bilden, der dann wieder aus meiner Feder stammen wird. Die Geschichte zeigt einmal mehr Hansrudi Wäschers Fähigkeit als Erzähler und seinen Ideenreichtum, mit dem er der späteren Science Fiction in seinen Piccolos häufig einen Schritt voraus war. In diesem Fall beginnt es mit einem in der Ödnis eines fremden Planeten stehenden Torbogens, durch den die Raumfahrer auf eine andere Welt gelangen können. Na, wer denkt dabei nicht gleich an gewisse Sternentore aus einer gewissen SF-Serie? Tolle Geschichte! Ich freue mich schon darauf, sie in Romanform zu bringen.

Samstag, 15. Oktober 2016

Zweiteiliger Artikel über Nick

Kürzlich wurde die Überraschung gelüftet, dass der gleichermaßen bekannte wie beliebte Autor Hubert Haensel einen Gastroman für Nick geschrieben hat, der als Band 7 erscheinen wird. In Folge dessen erfuhr ich, dass Hubert, seit Kindesbeinen an Nick-Fan, vor rund drei Jahren im Perry Rhodan Report - Hubert war damals Redakteur des Reports - einen zweiteiligen Artikel über Nick hat schreiben lassen: Vor Perry gab es Hansrudi Wäschers Nick, der Weltraumfahrer. Nun war Hubert so freundlich, mir die beiden Perry Rhodan Ausgaben zu schicken. Sie sind gestern bei mir eingetroffen. Auch auf diesem Weg noch einmal vielen Dank dafür, Hubert.

Der erste Teil des Artikels mit Titel Ins Weltall für zwei Groschen erschien in Perry Rhodan 2720. Olaf Brill geht darin zurück bis in die Nachkriegszeit, ins Jahr 1953, als die ersten von Hansrudi Wäscher gezeichneten Sigurd-Piccolos in den Auslagen der Kioske lagen. Nach einer kurzen Erwähnung auch der anderen Wäscher-Serien dreht sich der weitere Fortlauf des Artikels dann explizit um Nick, den Weltraumfahrer. Olaf Brill liefert einen Handlungsabriss des Inhalts der Nick-Piccolos und schlägt den Bogen zu den später erschienenen Großbänden, beide im Walter-Lehning-Verlag publiziert.

Im zweiten Teil seines Artikels Seit 55 Jahren zu den Sternen in Perry Rhodan 2724 beschäftigt sich Olaf Brill mit den zahlreichen Nachdrucken und neuen Nick-Abenteuern, die zunächst wiederum von Hansrudi Wäscher stammten, später aber auch von anderen Zeichnern fortgeführt wurden - und immer noch werden. Auch würdigt Olaf Brill den Verleger Norbert Hethke, der Wäscher und den Wäscher-Comics ein zweites Leben bescherte und dessen Verdienste um die Comic-Nostalgie-Szene nicht hoch genug bewertet werden können. Die Nachdrucke, Faksimiles und Fortsetzungen des fast unüberschaubaren Nick-Kosmos gehen bis heute weiter.

Zu guter Letzt geht Hubert Haensel selbst auf die Nick-Romane ein, von denen zum Entstehungszeitpunkt des Artikels gerade zwei Ausgaben erschienen waren. Unter dem Titel Nick der Weltraumfahrer im Buch verrät Hubert, dass die Piccolo-Nachdrucke ebenso wie die gebundenen Ausgaben der bei Hethke erschienenen Großbände in seiner Sammlung stehen - und dass ihm Nick immer als Roman fehlte. Mit der Idee, solche ins Leben zu rufen, spielte er übrigens selbst einmal, auch wenn dann nichts daraus wurde. Da die Comics nun aber schon seit ein paar Jahren als Romane erscheinen und Hubert jetzt einen Gastroman beisteuert, schließt sich der Kreis auf gewisse Weise.

Wer bisher nicht mit Nick, der Weltraumfahrer in Berührung gekommen ist, sich aber vielleicht dafür interessiert, der ist bei Olaf Brills und Hubert Haensels Artikel bestens aufgehoben. Er bietet einen informativen, unterhaltsamen und anschaulichen Überblick über die deutsche Science Fiction-Serie Nick, die schon vor Perry Rhodan da war und erfreulicherweise bis heute da ist. Die Veröffentlichungspolitik im Zeitraum von fast sechs Jahrzehnten ist fast so spannend, wie es Nicks Weltraumabenteuer sind.

Dienstag, 20. September 2016

Hubert Haensel schreibt Nick-Gastroman

Schon vor Monaten haben der Verlag und ich angekündigt, dass NICK 7 von einem Gastautor stammen wird, von einem Autor, den ich selbst gern lese. Bisher durfte ich keine näheren Informationen lancieren, doch nun ist es offiziell. Hubert Haensel schreibt einen Gastroman - beziehungsweise hat ihn bereits geschrieben. Das Manuskript liegt dem Verlag vor, und das Titelbild ist bereits fertig.

Hubert ist seit vielen Jahren fester Teamautor bei Perry Rhodan und ein echtes Heftroman-Schwergewicht. Vor und neben Rhodan schrieb er für eine Reihe von Serien in verschiedenen Genres: Atlan und Terra Astra, Dämonenkiller und Mythor, Die Abenteuer und Seewölfe. Und natürlich auch Ren Dhark. Die Nick-Comics haben ihn als Jungen zur Science Fiction gebracht, aus deren deutscher Szene er nicht wegzudenken ist.

Sein Roman Unendliches All setzt nahtlos an dem Handlungspunkt ein, mit dem ich den vorangegangenen Band 6 Gefährlicher Ehrgeiz abgeschlossen habe: Nick ist im Sternensystem Proxima Centauri zu einer Nottansition gezwungen, die ihn geradewegs ins Nichts verschlägt. Wo der Sternenfahrer herauskommt und was ihn dort erwartet, schildert der alte Nick-Fan Hubert Haensel in seinem voraussichtlich zum Jahreswechsel erscheinenden Roman. Ich freue mich schon drauf, ihn zu lesen.


Dienstag, 28. Juni 2016

Eine Rezi zu Nick 6

Anlässlich der Intercomic im Mai ist mein sechster NICK-Roman mit Titel Gefährlicher Ehrgeiz im Verlag Peter Hopf erschienen. Ich berichtete an dieser Stelle darüber. Nun gibt es bei phantastik-news eine Besprechung von Carsten Kuhr. Wie meist hat der Rezensent sich zeitnah nach Bucherscheinen dazu geäußert. Unabhängig vom Inhalt der Rezension gefällt mir das.
 
„SF der guten alten Zeit, so könnte man die Reihe um Nick und seine Freunde kurz und überaus treffend überschreiben“, so Carsten Kuhr, und weiter: „Zwar darf man die Logik getrost einpacken, dafür aber punktet der Text einmal mehr mit dem Sense of Wonder.“
 
Im Fazit steht zu lesen: „So wird man mit staunenden Augen und klopfendem Herzen die Roman-Umsetzung der genialen Comics lesen, wird sich vorstellen, in der überbrodelnden, riesenhaften Wildnis der Venus gestarndet zu sein und doch wird man sicher sein dürfen, dass am Ende der Schurke seine gerechte Strafe bekommt. Wenn es doch im wahren Leben ein wenig mehr so zuginge, die Welt wäre eine bessere.“
 
Die komplette Besprechung ist hier zu finden:

Samstag, 11. Juni 2016

Gefährlicher Ehrgeiz

Schon zum sechsten Mal habe ich Hansrudi Wäschers Weltraumhelden Nick auf eine abenteuerliche Mission geschickt. Kaum aus dem Mikrokosmos zurückgekehrt, muss der Weltraumfahrer zur Venus aufbrechen, denn zwei Tierfänger liefern sich einen außergewöhnlichen Wettstreit. Derjenige von ihnen, der für einen irdischen Zoo das außergewöhnlichste außerirdische Tier fängt, darf Nick bei seiner nächsten Weltraummission begleiten - und die führt nach Proxima Centauri.

Der neue Roman ist bereits zur Intercomic erschienen, und jetzt komme ich endlich dazu, das schnieke Hardcover auch an dieser Stelle gebührend zu erwähnen. Denn wie immer macht es Spaß, das Buch in Händen zu halten, auch wenn sich der Umfang diesmal in Grenzen hält. Das liegt an der Comicvorlage des Meisters, die ein vergleichsweise kurzes Abenteuer schilderte.

Folgende Piccolo-Hefte dienten als Vorlage für meinen Roman: 67 Jack, der Jäger, 68 Gefährlicher Ehrgeiz, 69 Der Tod ist an Bord, 70 Die Hölle ist los, 71 Nick setzt sein Leben ein, 72 Jane Lee wehrt sich, 73 Letzter Verrat, 74 Keine Hoffnung mehr, 75 Wettlauf mit der Zeit, 76 Schon gestartet, 77 Wo ist das Sternenschiff?, 78 Ein verzweifelter Versuch, 79 Proxima Centauri, 80 Unendliches All.

Hinweisen möchte ich noch einmal auf die Besonderheit des nächsten Nick-Romans. Band 7 wird, wie ich schon früher erwähnte, ausnahmsweise nicht von mir, sondern von einem Gastautor geschrieben. Sein Name ist in der deutschen Roman- und Science Fiction-Szene sehr bekannt und der Autor äußerst beliebt. Es darf gerne spekuliert werden, um wen es sich handelt. Ich selbst habe in mindestens drei verschiedenen Serien Romane von ihm gelesen. Da ich ihn persönlich kenne, kann ich mit Fug und Recht sagen, dass es sich um einen sehr sympathischen Menschen handelt. Ich freue mich auf seinen Gastbeitrag zu Nick.

Montag, 11. April 2016

Prominenter Gastautor schreibt NICK 7

Da Peter Hopf es nun auf seiner Verlagsseite verraten hat, kann ich es auch an dieser Stelle ausplaudern. Ich lege bei Nick eine kleine Pause ein – denn Nick 7 wird von einem Gastautor geschrieben. Das ist schon seit längerem geplant, und nun klappt es endlich. Immerhin ist der Autor ziemlich beschäftigt.

Um wen es sich handelt, wird noch nicht verraten. Ich kann aber sagen, dass ich von besagtem Herrn schon so manchen Roman gelesen habe, sowohl unter seinem richtigen Namen als auch unter Pseudonym. Nein, keiner davon stand in irgendeinem Zusammenhang mit Hansrudi Wäscher. Es darf gern spekuliert werden, um wen es sich bei unserem Prominenten im Sack handelt.

Doch zunächst erscheint im Mai mein Nick 6 namens Gefährlicher Ehrgeiz. Vielleicht wird er sogar bis zur Intercomic-Messe in Köln fertig, das steht aber noch nicht fest. Der Gastroman des Autors, dessen Werke ich wirklich gern lese, folgt dann im Herbst, und Band 8 wird wieder wie gewohnt aus meiner Feder stammen.

Freitag, 11. Dezember 2015

Ab in den Hyperraum

Nick gerät diesmal in einen zunächst undurchsichtigen Wettstreit zwischen zwei interplanetaren Tierfängern. Dass es dabei mit harten Bandagen zugeht, zeigen verschiedene Anschläge, von denen auch der Weltraumfahrer und sein Freund Tom Brucks nicht verschont bleiben. Erst nach und nach beginnt Nick zu erkennen, wer der wahre Feind ist, und dieser, das kann ich verraten, wird unseren Freunden noch eine Menge Probleme bereiten – nicht nur in diesem Band, sondern auch im darauf folgenden.

Ich habe die Arbeit am sechsten NICK-Roman abgeschlossen, und ich hatte wieder einen Heidenspaß an der Schreibarbeit. Hansrudi Wäscher verwendete in seinen Comics Elemente, die mir in Science Fiction-Romanen erst viele Jahre später bekannt wurden. War dies bei Nicks letztem Abenteuer der Mikrokosmos, so sind es nun ein Kugelraumer mit Teleskoplandestützen, Energieschirme und der Hyperraum, durch den Raumsprünge in annähernder Nullzeit möglich sind.

Was den folgenden siebten Nick-Roman angeht, kann ich übrigens eine Überraschung ankündigen. Er wird nämlich zum ersten Mal nicht aus meiner Feder stammen, sondern von einem Gastautor geschrieben werden. Ich muss zugeben, ich freue mich auf seinen Roman, denn es handelt es sich um einen von mir sehr geschätzten Autor aus der deutschen SF- und Romanszene. Sobald die Sache in trockenen Tüchern ist und der Verlag sein Okay gibt, werde ich an dieser Stelle mehr darüber berichten.

Samstag, 3. Oktober 2015

Ein schönes Motiv für meinen nächsten Nick-Roman

Nick geht weiter. Demnächst beginne ich mit dem Schreiben am sechsten Roman, der deutlich kürzer werden wird als der fünfte Band. Soviel kann ich aufgrund des Umfangs der Comicvorlage jetzt schon sagen.

Das Buch mit Titel Gefährlicher Ehrgeiz erscheint zwar erst im kommenden Jahr, aber die Umschlaggestaltung ist abgeschlossen, und das Titelbild mit dem sehr schönen Motiv von Hansrudi Wäscher liegt bereits vor.


Freitag, 18. September 2015

Nick kommt ohne übertriebene Gewalt aus

"Achim Mehnert setzt nur das textlich um, was Wäscher in seinen genialen Comics vorgegeben hat. Und beide bemühen sich, jeder auf seine Art erfolgreich, die Leser an die Seiten zu bannen."

Den Leser an die Seiten zu bannen, das ist sicherlich eine Absicht, die man als Autor verfolgt. Mit dem vorliegenden Buch scheint es mir gelungen zu sein, und das freut mich natürlich. Auf die noch aus dem Juli stammende Rezension bin ich erst jetzt gestoßen. Carsten Kuhr hat bei phantastiknews den aktuellen Nick-Roman besprochen. Das macht er eigentlich immer recht zeitnah, ich hätte also schon mal früher reinschauen können. Jedenfalls ist es schön, dass dem Rezensenten der Roman gefallen hat. Auf explizite Gewaltdarstellungen bei Nick scheint Carsten Kuhr ebenso gut verzichten zu können wie ich - auch wenn ich es in anderen Serien schon mal ordentlich krachen lasse. Sein Fazit:

"Es geht dabei gegen böse Diktatoren, es gibt Schlachten zu schlagen und Geheimnisse aufzudecken – und dies, ohne dass den Gewaltschilderungen sonderlich viel Raum eingeräumt wird. So geht es immer menschlich zu, achten insbesondere unsere Helden immer darauf, ihre Gegner am Leben zu lassen und nicht alttestamentarisch vorzugehen. Das mag ein wenig antiquiert wirken, liest sich aber nach wie vor durchaus interessant und spannend auf einen Rutsch durch."

Was will man mehr als Autor? Wer die ganze Rezension lesen möchte, der kann das hier tun:
http://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/10862-nick-eine-phantastische-entdeckung-achim-mehnert-buch