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Mittwoch, 28. März 2018

Tibor 11 bei phantastiknews

Mit der selben Regelmäßigkeit, mit der Robert Monners bei phantastiknews die neuen Ren Dhark-Romane rezensiert, bespricht Carsten Kuhr dort meine Romanadaptionen der Comics von Hansrudi Wäscher. Jetzt hat sich Carsten Kuhr Unmissverständliche Warnung vorgenommen, meinen 11. Tibor-Roman, der die erste Tibor-Serie abschließt.

Die Geschichten in Romanform gefallen dem Rezensenten, wie ihm auch früher die Comics gefallen haben. Das freut mich natürlich. So resümiert Carsten Kuhr:
 
„Viel Flair, jede Menge Abenteuer und ein gerechter Kampf mit einem letztlich verdienten, nie aber einfach geschenkt bekommenen Sieg unseres titelgebenden Helden.“
 
In einer Hinsicht irrt sich der Rezensent allerdings. Die Umsetzung der Piccolos in Prosaform ist mit dem vorliegenden Buch keineswegs abgeschlossen. Mit Band 11 endet nur die erste Serie. Demnächst geht es mit der zweiten Serie weiter.

Die vollständige Besprechung gibt es hier:

Donnerstag, 22. Februar 2018

Unmissverständliche Warnung

Riesenkaninchen gefällig? Damit kann ich in meinem neuen Tibor-Roman dienen, wie man auf dem Titelbild sieht. In Tibors elftem Abenteuer geht es um den in der Phantastik legendären Mad Scientist, der hiermit auch im Dschungel Einzug hält.

Das fertige Buch ist heute druckfrisch bei mir eingetroffen, da die Künstlerexemplare bereits fertig sind. Abonnenten und Vorbesteller müssen noch eine kleine Weile auf ihre Bücher warten. Die Auslieferung erfolgt im März, wie ich eben in einem Telefonat mit dem Verleger erfuhr. Aber das ist ja nicht mehr lange hin.

Dienstag, 30. Januar 2018

Das Grauen greift nach Tibor

Im hinter uns liegenden Jahr 2017 erschien mit Die Brüder der Schwarzen Mamba meine zehnte Romanadaption von Hansrudi Wäschers legendärem Comic um den Dschungelhelden Tibor. Während der abschließende elfte Band der ersten Tibor-Serie ebenfalls fertig ist und auf seine Veröffentlichung wartet, kündigt Peter Hopf auf seiner Verlagsseite bereits das erste Buch der zweiten Serie an.

Dabei habe ich mit dem Schreiben noch nicht einmal angefangen. Meine Planung sieht die Arbeit an Die Spinnengöttin erst für das kommende Frühjahr vor. Zunächst harrt die Sigurd-Premiere ihrer Fertigstellung. Da das Tibor-Titelbild aber schon fertig ist, kann ich es an dieser Stelle vorab präsentieren.




Dienstag, 3. Oktober 2017

Tibor 10 im Auge des Rezensenten

Ein Bekannter machte mich auf eine tolle Rezi aufmerksam, über die ich mich beim Lesen sehr gefreut habe. Einmal mehr hat nämlich Carsten Kuhr meine neueste Romanadaption nach Hansrudi Wäscher unter die Lupe genommen. Diesmal beschäftigt er sich im Online-Portal phantastik-News mit meinem Tibor-Jubiläumsband Die Brüder der schwarzen Mamba.

Neben dem eigentlichen Dschungelabenteuer hebt der Rezensent den politischen Hintergrund hervor, den ich mit in die Geschichte habe einfließen lassen. Dieser lag auch mir selbst am Herzen, deshalb freut es mich, dass er so wohlwollend aufgenommen wird. Kuhr schreibt dazu:

"Wie üblich müht sich Tibor darum, die gar nicht so ruhmreichen Segnungen der Zivilisation aus der unberührten Wildnis und von den Tieren fern zu halten. Dass er sich diesmal mit verschiedenen Fraktionen, die sich in einem Bürgerkrieg um die Zukunft des Landes positionieren, auseinandersetzen muss, bringt sehr deutliche politischwirtschaftliche Aspekte in die Handlung ein. Es geht um die Freiheit von der Kolonialmacht, um die zukünftige Regierungsform und um Demokratiebewegungen. Das verleiht dem Text ein gerüttelt Maß an unterschwelliger Authentizität, auf der die packende Abenteuer-Handlung aufsitzt."

Insgesamt sieht Carsten Kuhr einen sehr kurzweiligen Roman, "der alle Dschungel-Fans beglücken wird" - was wiederum mich beglückt. Die vollständige Buchbesprechung gibt es hier:

http://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/14370-tibor-10-die-brueder-der-schwarzen-mamba-achim-mehnert-buch

Sonntag, 17. September 2017

Die Brüder der schwarzen Mamba

Jubiläum, Jubiläum! Da ist er nämlich, und das freut mich sehr. Mit "Die Brüder der schwarzen Mamba" ist soeben mein zehnter Tibor-Roman erschienen. Wie ich vom Verlag erfuhr, befindet er sich seit vergangener Woche in der Auslieferung an Vorbesteller und Abonnenten. Selbstverständlich wird der Verlag Peter Hopf auf der Intercomic Anfang November wie immer mit einem Stand vertreten sein und das Buch dort präsentieren.

Das Buch ist über 300 Seiten dick und liegt richtig gut in der Hand. Toll aussehen tut es ohnehin. Das Titelbild zeigt eine Szene, in der Tibor von den Brüdern der schwarzen Mamba in eine Falle gelockt wurde. Der Geheimbund und der Hintergrund um die politische Unabhängigkeit liefern den Stoff für eine richtig schöne Geschichte, der Roman umfasst den Inhalt der Piccolo-Comics 133 bis 167.

Aus einer Diamantenmine werden immer wieder wertvolle Edelsteine gestohlen. Der Drahtzieher der Diebstähle legt eine geschickte Spur, die den Verdacht auf Tibor lenkt. So ist der Herr des Dschungels gezwungen, sich der Sache anzunehmen, um seine Unschuld zu beweisen. Er ahnt nicht, dass er sich mit mächtigen Gegnern anlegt, deren Einfluss bis in hohe Kreise hinaufreicht. Tibor bekommt es nicht mit einfachen Dieben zu tun, sondern mit Intriganten, die das Land mit einem blutigen Bürgerkrieg überziehen wollen.

Dienstag, 2. Mai 2017

Tibor und das phantastische Element

Wenn mir 2011 jemand gesagt hätte, dass ich 2017 die Arbeit an den Romanadaptionen der ersten Tibor-Serie abschließe, hätte ich es wohl nicht geglaubt. Zumindest wäre es Zukunftsmusik mit unwirklichem Klang gewesen. Damals führten Peter Hopf und ich erste Gespräche über die Umsetzung der Wäscher-Comics in Romanform. Es geschah auf der Intercomic in Köln, und es ging zunächst ausschließlich um Tibor. Als alter Wäscher-Enthusiast plante Peter, die Bücher mit den Geschichten des Dschungelhelden in seinem Verlag zu publizieren. Dass später weitere Adaptionen, beispielsweise von Nick und Falk, folgen sollten, stand seinerzeit erst recht noch in den Sternen.

Doch was damals wie ein Märchen aus der Welt von morgen geklungen hätte, ist nun Wirklichkeit geworden. Ich habe tatsächlich ein ENDE unter das elfte Tibor-Manuskript gesetzt. Damit ist also die erste Tibor-Serie abgeschlossen. In ihr habe ich insgesamt 187 Streifenheftchen, wie man sie damals auch nannte, verarbeitet. Für das letzte Buch waren es die Piccolo-Ausgaben 167 bis 187.

In seinem elften Abenteuer bekommt es Tibor mit einem verrückten Wissenschaftler zu tun. Der Mad Scientist, ein beliebtes Motiv in der Science Fiction, hat damit seinen Einzug in den Dschungel Afrikas gefunden. Hansrudi Wäscher sprach in seiner Geschichte schon vor über einem halben Jahrhundert den Hunger in der Welt an und nahm ihn als Aufhänger für einen Forscher, der eigentlich Gutes im Sinn hat. Er will mit seinen Experimenten nämlich eben jenen Hunger für immer besiegen. Doch bedient er sich, um sein Ziel zu erreichen, nicht nur zweifelhafter, sondern höchst verwerflicher Methoden. Mit einem Wachstumsmittel schafft er riesige Tiere und dehnt seine Versuche schließlich auf Menschen aus.

Es ergibt sich, dass Tibor sich einer dieser Züchtungen gegenübersieht, einem zum Riesen gewordenen Menschen. Schon früher führte Hansrudi Wäscher phantastische Elemente in die Dschungelserie ein. So wurde Tibor in Band 7 mit Titel Aufbruch ins Unbekannte mit einer von der Venus zur Erde gelangten Riesenpflanze konfrontiert.

Auch wenn die erste Tibor-Serie beendet ist, geht es mit dem Herrn des Dschungels in Romanform weiter. Schließlich gab es eine zweite Serie, und auch diese werde ich das Vergnügen haben, für den Verlag Peter Hopf adaptieren zu dürfen.

Samstag, 4. Februar 2017

Tibor im Wunderland?

Ein weiteres Titelbild ist da, das ich schon vorstellen kann. Der Roman steht zwar erst in den kommenden Monaten auf meiner Schreibagenda, aber das Covermotiv gibt schon einen kleinen Ausblick. Jagt da etwa ein Riesenkaninchen ein Zebra?


Mittwoch, 7. Dezember 2016

Kleines Jubiläum - Tibor zum Zehnten

Ich habe heute die Arbeit an einem weiteren Romanmanuskript nach Comicvorlagen von Hansrudi Wäscher abgeschlossen, und zwar an Tibor 10. Ja, ganz richtig, es ist tatsächlich bereits mein zehnter Tibor-Roman. Da spreche ich durchaus gerne von einem kleinen Jubiläum, von einem Jubiläum, an das ich damals ganz sicher nicht gedacht habe.

Damals, das war im Mai 2011. Der mir bis dahin nicht persönlich bekannte Verleger Peter Hopf sprach mich auf der Intercomic in Köln an. Er erzählte mir von seinem Vorhaben, in seinem Verlag Romane um Wäschers Dschungelhelden Tibor zu veröffentlichen, werkgetreue Adaptionen nach den Comics der Sechziger Jahre, als Hardcover und in feiner Aufmachung. Zu meiner Überraschung bot Peter mir an, diese Romane zu schreiben. Natürlich ließ ich mich nicht zweimal bitten. In den folgenden Monaten verfasste ich also Band 1, der, wenn ich mich recht erinnere, Anfang 2012 erschien. Seitdem machen wir zwei Tibors jährlich.

Und heute habe ich also das Manuskript für den Jubiläumsband an den Verlag geschickt. Zum ersten Mal kann man die Handlungszeit der Geschichte zeitlich ziemlich genau festmachen, und zum ersten Mal geht der Roman über eine reine Abenteuergeschichte hinaus. Er wird nämlich politisch. Die Geschichte spielt vor der Unabhängigkeitserklärung, die Kenia die Unabhängigkeit von Großbritannien bescherte, was bekanntlich im Dezember 1963 geschah.

Eine Verschwörung weißer Geschäftemacher, die die Diamanten des Landes ausplündern, und einer schwarzen Bruderschaft, die die kommende Regierung stellen will, zielt darauf ab, einen blutigen Bürgerkrieg anzuzetteln. Gegen seinen Willen wird Tibor in die Ereignisse verwickelt, da eine Intrige darauf abzielt, ihn als den Hintermann der Diebstähle hinzustellen. Um sich von dem Verdacht reinzuwaschen, bleibt dem Herrn des Dschungels nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach dem wahren Schuldigen zu machen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Falk 5 und Tibor 9 im Auge des Rezensenten

Erst vor wenigen Wochen sind FALK 5 (Der große Wolf) und TIBOR 9 (Am Rande der Hölle) erschienen, meine aktuellen Romanadaptionen nach Comicvorlagen von Hansrudi Wäscher, aber Carsten Kuhr war wieder einmal schnell wie die Feuerwehr. Er hat die beiden Bücher nicht nur schon gelesen, sondern auch beim Online-Portal www.phantastiknews.de besprochen. Dabei äußert er sich wohlwollend und gut unterhalten, aber durchaus auch kritisch.

Beim Falk-Roman beklagt Carsten Kuhr diesmal die Darstellung des Gauklers Bingo: "Dass Bingo dabei immer mehr in die Rolle des naiven, tollpatschigen Dummkopfes gedrängt wird, ist bedauerlich." In der Tat hat Hansrudi Wäscher des Figur zuweilen als den witzigen Sidekick an Falks Seite angelegt, die für die humoristischen Einlagen zuständig ist. Als Dummkopf würde ich Bingo dennoch nicht interpretieren, denn er hat wiederholt bewiesen, zu welchen Leistungen er fähig ist. Besonders im nächsten Band, den ich bereits geschrieben habe, wächst er über sich hinaus. Bei der Arbeit an dem Manuskript kristallisierte sich mehr und mehr heraus, dass in diesem Roman Bingo viel mehr noch als Falk die positive Heldenfigur ist. Mehr noch als das, tatsächlich stellt der Gaukler mit seinen Leistungen den Ritter diesmal in den Schatten.

Beim Tibor-Roman bedauert Carsten Kuhr, dass dieser ziemlich kurz geraten ist. Da gebe ich dem Rezensenten durchaus recht. Der geringe Umfang liegt einfach daran, dass die Comicvorlage in dem Fall nicht mehr hergab. Das Abenteuer war halt recht kurz. Ich kann aber ankündigen, dass Tibor 10, an dem ich derzeit schreibe, mehr als den doppelten Umfang aufweisen wird. Gefreut hat mich der abschließende Satz der Buchbesprechung: "Greenpeace und der WWF können sich wahrlich nicht beschweren, trägt das von Hansrudi Wäscher und Achim Mehnert propagierte Gedankengut doch der Überzeugung Rechnung, dass die Natur vor und für den Menschen geschützt werden muss." Richtig!

Die kompletten Rezensionen gibt es hier:
und hier:

Montag, 10. Oktober 2016

Am Rande der Hölle

Bereits der neunte Tibor-Roman aus meiner Feder ist erschienen. Am Rande der Hölle erreichte mich vor wenigen Tagen. Bedingt durch die Comicvorlage, ist das Buch diesmal vergleichsweise dünnbrüstig geraten. Dafür bietet es den runden Abschluss der  Expedition zu den urzeitlichen Sauriern jenseits der großen Sümpfe. Der nächste Tibor, soviel kann ich voraussagen, wird dann wieder wesentlich umfangreicher ausfallen.

Noch immer ist Tibor mit dem Wissenschaftler Professor Dobbs im Dschungel unterwegs. Dobbs will einen Tyrannosaurus Rex in die Zivilisation schaffen, was Tibor unter allem Umständen verhindern muss. Denn er ahnt, dass sich der Dschungel einer Invasion aus der sogenannten zivilisierten Welt ausgesetzt sähe, würde die Existenz der als ausgestorben geltenden Tiere bekannt.

Freitag, 26. August 2016

Tibor in der Fallgrube

Der nächste Tibor-Roman steht für Oktober auf meiner Arbeitsliste. Das bereits zehnte Buch wird den Titel Wukingali gibt nicht auf tragen. Hier ist schon mal das Titelbild ...


Dienstag, 31. Mai 2016

Eine Rezension zu Tibor 8

"Hier propagieren Ideengeber und Autor ein gerade in der Trivialliteratur seltenes humanistisches Gedankengut, das sich von der Konkurrenz wohltuend abhebt."

Das schreibt Carsten Kuhr in seinem Fazit zu meinem aktuellen Tibor-Roman. Mit dem Ideengeber ist natürlich Hansrudi Wäscher gemeint, der Autor bin ich. Der letzte Satz der Besprechung geht mir also runter wie Öl, und auch der Rest ist nicht von schlechten Eltern.

Vorgenommen hat sich Carsten Kuhr den Roman einmal mehr für das Online-Portal phantastik-news. Freut mich, und wer neugierig ist, findet die komplette Rezi hier:
http://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/11978-tibor-8-expedition-in-die-urzeit-achim-mehnert-buch

Donnerstag, 12. Mai 2016

Expedition in die Urzeit

Manchmal denke ich nicht an die Sachen, über die ich hier unbedingt schreiben wollte, sollte, möchte und müsste. So jetzt geschehen mit meinem neuen TIBOR-Roman. Denn Band 8 mit Titel Expedition in die Urzeit habe ich bisher glatt vergessen zu erwähnen. Dabei ist er bereits vor rund zwei Wochen erschienen und wurde vergangenen Samstag vom Verlag Peter Hopf auf der Intercomic präsentiert. Dort habe ich gleich mein Belegexemplar eingesackt. Bis zur Messe hatte ich das Buch noch gar nicht gesehen.

Es ist mit rund 350 Seiten ein umfangreicher Roman geworden, kein Wunder, umfasst das Abenteuer doch die Wäscher-Piccolos 81 bis 120. Wie üblich habe ich gleich darin geblättert und mir die verwendeten Illustrationen zu Gemüte geführt. Dabei dachte ich daran, dass es meine erste veröffentlichte Adaption nach dem Tod Hansrudi Wäschers ist. Irgendwie eine merkwürdige Vorstellung. Zuvor hatte Herr Wäscher immer Gelegenheit, meine nach seinen Comicvorlagen geschriebenen Romane zu begutachten. Das geht nun nicht mehr.

Entsprechend des Umfangs ist auch der Inhalt recht weißt gefasst. Tibor bringt zwei Paläontologen hinter die Toten Sümpfe, wo noch zahlreiche urzeitliche Saurier leben. Schon bald muss sich der Sohn des Dschungels auf die Suche nach einer entführten Frau begeben. Dabei trifft er auf die Nachfahren von Wikingern, auf an Yetis erinnernde Schneemenschen, auf wilde Krieger und einen unberechenbaren Tyrannen, dem er sich mit all seiner Kraft und seinem ganzen Geschick entgegenstellen muss. Der Gorilla Kerak ist natürlich wie immer mit von der Partie.

Es gibt Menschen, die versetzen mich in Erstaunen. Einer davon ist Carsten Kuhr, der meine Tibor-, Nick- und Falk-Umsetzungen stets für das Online-Portal Phantastik News rezensiert. Diesmal hat er sich selbst übertroffen. Ich hatte das Buch kaum in der Hand, da entdeckte ich bereits seine Besprechung. Nicht genug damit, dass er mich als "sympathischen Autor" bezeichnet - das geht runter wie Öl -, spricht er auch von einem "Gespann Wäscher/Mehnert". So habe ich das noch nie gesehen, aber es freut mich.

"Das übt in seiner ungewohnten Kombination einen fast unwiderstehlichen Reiz auf den Leser aus, lässt uns tief in die Handlung eintauchen und an der Seite unseres Recken in den gerechten Kampf eintreten. Dass Tibor immer wieder versucht, möglichst gewaltfrei und ohne seine Gegner zu ermorden vorzugehen, ist ebenfalls erwähnenswert. Hier propagieren Ideengeber und Autor ein gerade in der Trivialliteratur seltenes humanistisches Gedankengut, das sich von der Konkurrenz wohltuend abhebt", schreibt Carsten Kuhr in seinem Fazit zu dem Roman.

Die komplette Rezension ist hier zu finden:
http://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/11978-tibor-8-expedition-in-die-urzeit-achim-mehnert-buch

Freitag, 22. April 2016

Tyrannosaurus Rex

Ich kann stolz und zufrieden verkünden, dass TIBOR 9 fertig ist. Nicht das Buch, sondern das Romanmanuskript. Nach einer letzten Durchsicht habe ich es vergangene Nacht samt Klappentext an den Verleger geschickt. Am Rande der Hölle ist, entsprechend der Comicvorlage, ein recht kurzes Abenteuer geworden.

Noch immer ist Tibor mit dem Forscher Professor Dobbs bei einer Expedition hinter den toten Sümpfen unterwegs. Dabei muss sich der Herr des Dschungels nicht nur mit dem übertriebenen Ehrgeiz des Wissenschaftlers herumschlagen, sondern auch mit Pygmäen und Kannibalen, mit den eingeborenen Tombos und einer urzeitlichen Bestie. Das Titelbildmotiv, das unten zu sehen ist, lieferte Stoff für eine ziemlich intensive Romanszene.

Für die Adaption fanden als Vorlage folgende Piccolos Verwendung: 121 Bestrafte Ungeduld, 122 Ist der Vorsprung noch aufzuholen?, 123 Gefährliche Flussfahrt, 124 Die Rache der Pygmäen, 125 Am Rande der Hölle, 126 Eine große Enttäuschung, 127 Aufschlussreiche Spuren, 128 Verlorenes Vertrauen, 129 Unerwünschte Hilfe, 130 Die Höhle des Schweigens, 131 Späte Einsicht, 132 Sturz in den Tod, 133 Im Dickicht verborgen.



Freitag, 5. Februar 2016

Tibor kriegt nasse Füße

Klippen, ein Wasserfall - und der Herr des Dschungels in der Bredouille. Das Titelbild für den nächsten Tibor-Roman, denn dann schon neunten, liegt vor. Es ist wieder ein sehr schönes, dynamisches Motiv des kürzlich verstorbenen Hansrudi Wäscher.

Mit dem Schreiben dauert es zwar noch eine Weile, doch das Cover kann ich schon zeigen. Wenn es interessiert, das Manuskript steht für April auf meiner Agenda. Vorher sind noch weitere Promet-Arbeiten und ein Sonderband für Ren Dhark dran.




Mittwoch, 28. Oktober 2015

Ein umfangreiches Tibor-Manuskript

Als ich mit der Arbeit am achten Tibor-Roman begann, konnte ich bereits abschätzen, dass er sehr umfangreich werden wird. So umfangreich, wie er schließlich ausgefallen ist, hatte ich es aber doch nicht erwartet. Das Manuskript umfasst etwa die Anschlagszahl von zweieinhalb Heftromanen und ist die bislang längste meiner Wäscher-Adaptionen. Heute habe ich das Manuskript an den Verlag geschickt.

Kein Wunder, denn der Herr des Dschungels kommt im nächsten Abenteuer weit rum. Eigentlich will er nur eine Expedition in einen völlig unerforschten Bereich des Dschungels anführen, in dem noch verschiedene Saurierarten leben. Daher auch der Romantitel Expedition in die Urzeit. Doch dann treten Ereignisse ein, die weder Tibor noch seine Schützlinge Professor Dobbs und Miss Hudson voraussehen können.

In der unerforschten Region des afrikanischen Urwalds stoßen die Forscher auf ein Volk hellhaariger Krieger, das ihnen offen feindselig gegenübertritt. Die Verstrickungen zwingen Tibor nicht nur dazu, ein von Schnee und Eis bedecktes Gebirge zu bezwingen, er muss sich zudem mit einem Tyrannen auseinandersetzen, unter dessen Knute ein ganzes Volk vor Angst zittert.

Auch im kommenden Roman wird der Freund der Tiere also wieder auf bislang unbekannte Feinde stoßen, fremde Völker kennen lernen und neue Freunde gewinnen. Dabei wird er wie gewohnt von dem Gorilla Kerak und den kleinen Äffchen Pip und Pop begleitet. Das Buch erscheint voraussichtlich Mitte 2016.

Donnerstag, 10. September 2015

Tibor 1 nun auch als E-Book verfügbar

Ich habe das Erscheinen meiner Roman-Adaptionen nach Comicvorlagen von Hansrudi Wäscher in digitaler Form vor wenigen Wochen angekündigt. Nun ist mit Tibor 1 der Startschuss gefallen. Der Sohn des Dschungels ist ab sofort als E-Book für den Kindle erhältlich. Das finde ich natürlich klasse.

Eine mehrseitige Leseprobe gibt es auch. Wer mal reinlesen möchte, kann das hier tun:

http://www.amazon.de/Tibor-Sohn-Dschungels-Achim-Mehnert-ebook/dp/B0144SZR06/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1441812634&sr=8-2&keywords=achim+mehnert+tibor

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Mittwoch, 9. September 2015

Tibor auf dem Weg in die Vergangenheit

Momentan bin ich mit der Arbeit am nächsten Tibor-Roman beschäftigt. Das Titelbild liegt bereits vor. Das Motiv zeigt sehr schön, worum es inhaltlich geht. Tibor führt eine Expedition zu den geheimnisvollen Sauriern weit hinter den toten Sümpfen und dringt dabei so tief in den Dschungel vor wie nie zuvor.




Dienstag, 25. August 2015

Wäscher-Romanadaptionen kommen als E-Books

Das freut mich wirklich sehr. Heute hat der Verlag Peter Hopf bekannt gegeben, dass meine dort erscheinenden Romanadaptionen nach Comics von Hansrudi Wäscher nun auch digital erscheinen. Das gilt für den Weltraumfahrer Nick, für den Sohn des Dschungels Tibor und für den Ritter ohne Furcht und Tadel Falk. Auch die von Thomas Knip verfasste Gesamtausgabe von Bob & Ben wird nicht unterschlagen.

Es soll ja tatsächlich Leute geben, die keine gedruckten Bücher mehr lesen, sondern ausschließlich nur noch E-Books. Sie werden jetzt ebenso bedient wie diejenigen, denen die in limitierter Auflage erscheinenden Printausgaben zu teuer sind. Wie die Hardcover werden auch die E-Books mit den in den Romanen enthaltenen Innenillustrationen versehen.

Los geht es mit Tibor Band 1, der Anfang September erscheint und jetzt schon vorbestellt werden kann. Am 1. Oktober folgt Nick 1, am 2. November Bob & Ben und am 1. Dezember Falk 1. Im nächsten Jahr geht es weiter. Die genauen Veröffentlichungsdaten der weiteren Romane werden noch bekannt gegeben.

Zu diesem Anlasse verweise ich auf die Rezension zum ersten Tibor-Roman, die im Online-Portal Highlightzone erschienen ist:
Der junge amerikanische Millionär Gary Swanson stürzt mit dem Flugzeug über dem afrikanischen Dschungel ab. Er überlebt, verliert allerdings sein Gedächtnis. Beim Stamm des freundlichen Gorillas Kerak findet er nach einigen Anfangsschwierigkeiten Aufnahme. Da Gary auch seinen Namen vergessen hat, gibt Kerak ihm einen Neuen: Tibor.
Nach und nach lernt Tibor im Dschungel ein unglaublich freies und unbeschwertes Leben kennen, er lernt schließlich sogar die Sprache der Tiere. Als er nach vielen wundersamen Abenteuern sein Gedächtnis zurückerlangt und eine Station englischer Kolonialbeamter aufsucht, erwartet ihn ein Schock: Swanson wurde für tot erklärt, sein Vermögen ist verspekuliert, seine Verlobte hat geheiratet. Tibor kehrt der Zivilisation den Rücken und verschwindet für immer im Urwald, um fortan mit seinen Freunden aus dem Tierreich zu leben. 
Achim Mehnert – der in Kennerkreisen als einer der besten zeitgenössischen deutschen SF-Autoren gilt (u.a. Ren DharkPerry RhodanAtlanProfessor Zamorra)- hat Hansrudi Wäschers legendäre Kultcomics in Romanform umgesetzt. 
Wäschers Dschungelheld unterschied sich in so mancherlei von seinen Kollegen Tarzan oder Akim. Im Gegensatz zu diesen war er nicht als Baby von Affen aufgezogen worden, sondern erst im zweiten Bildungsweg als Erwachsener zum Herrn des Dschungels geworden, der die Sprachen aller Tiere versteht. Das gibt potentiellen Aussteigern natürlich Hoffnung, es ihm eines Tages gleichzutun. 
Wäschers Comics zählen zu den absoluten Perlen der neunten Kunst, und Tibors Abenteuer wiederum gehören zu deren Höhepunkten, man denke nur an klassische Geschichten wie den Nandi-Bär-Zyklus. Nun hat Tiborauch die Literatur erobert. Der erste Tibor-Roman beinhaltet handlungsmäßig die Tibor-Piccolos #1-#9. Fortsetzung folgt. 
Fazit: Ein Aussteiger-Schicksal, das sogar Rüdiger Nehberg vor Neid erblassen lässt. Auch in Romanform macht der Dschungelfürst eine gute Figur! Hansrudi Wäschers geniale Stories mit ihrem unverwechselbaren Humor wurden von dem Routinier Mehnert gekonnt in Prosaform umgesetzt. 
http://www.verlag-peter-hopf.de/detail-abenteuer-tibor-001-ebook.php 
http://www.highlightzone.de/buch/tibor.html

Donnerstag, 13. August 2015

Aller Unlogik zum Trotz

Mein alter und überaus geschätzter Ren Dhark-Kollege Uwe Helmut Grave hat Der Sohn des Dschungels gelesen, Band 1 meiner TIBOR-Adaptionen. Doch Uwe hat den Roman nicht nur gelesen, sondern sich auch in seiner typischen UHG-Art dazu geäußert. Was mich natürlich freut. Hier der Wortlaut seiner Besprechung:
Es hat durchaus seine Vorteile, keiner geregelten Arbeit mehr nachzugehen, dann kann man nämlich sehr viel lesen. Das letzte Werk, das ich mir in bequemer Bett-Pose in einem einzigen Rutsch (mit kulinarischen Unterbrechungen) zu Gemüte geführt habe, heißt „Tibor – Der Sohn des Dschungels“. 
Tibor? Da war doch was? Habe ich den nicht schon als Kind oder Jugendlicher gelesen, im vorigen Jahrtausend? Stimmt – aber nicht in Buchform, sondern als Comic, ersonnen von Hansrudi Wäscher. Die Idee, die einstigen Sprechblasen-Bildgeschichten in reine Prosa umzuwandeln, hatte der Verleger Peter Hopf, und er engagierte dafür keinen Geringeren als den bekannten Kölner Autor („Ren Dhark“ u.a.) Achim Mehnert.
Zugegeben, ich schlug das Buch mit einer gewissen Skepsis auf. Achim ist mir persönlich bekannt, ich kenne seine Schreibleistungen – und trotzdem: Ich befürchtete, dass der durchgängige Text meine spärlichen Erinnerungen an die Comicheftchen-Reihe endgültig zum Versiegen bringen würde.
Das Gegenteil war der Fall. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, war ich auch schon mittendrin im faszinierenden Reich nostalgischer Schwärmereien. Während der Millionär Gary Swanson nach einem Flugzeugabsturz sein Gedächtnis verlor, brachte das Buch mein eigenes Gedächtnis erst so richtig in Schwung. Ganz tief tauchte ich – heute „ein Greis“ von 60 Jahren – in meine Jugenderinnerungen ein. Es war jene Zeit, in der ich noch unbelastet Astrid Lindgrens „Rasmus und der Landstreicher“ las und anschließend von einem freien Vagabunden-Dasein im Sonnenschein träumte, ohne dass mir das Wissen über reale Obdachlosen-Schicksale den Genuss daran verdarb. Und mit der gleichen Naivität erträumte ich mir auch ein Leben im Dschungel oder zumindest irgendwo in einer Hütte, wie „Grizzly Adams – der Mann in den Bergen“, umgeben von Tieren, die alle lieb und gut zu mir sind, weil auch ich lieb und gut zu ihnen bin. (Heute noch krümme ich keinem Tier ein Fellhärchen. Nur Mücken kille ich gnadenlos!)

Darüber, dass eine sprachliche Verständigung von grundverschiedenen, angeblich mit einem Intellekt ausgestatteten Tieren untereinander völlig unmöglich ist, schon gar nicht in einer Einheitssprache, die auch ein Mensch problemlos erlernen kann (selbst „Doktor Dolittle“ musste 499 unterschiedliche Tiersprachen studieren), zerbrach ich mir damals nicht den Kopf. Ich wollte einfach meinen Comiclesespaß haben, fernab jedweder Logik. Heute sieht das leider etwas anders aus, Nostalgie hin, Nostalgie her. Beim Lesen meldet sich immer wieder der Logiker in mir und beginnt, mit dem Nostalgiker zu diskutieren.

„Wenn sich Tibor mit allen Tieren verständigen kann, warum redet er dann nicht auch mit dem elefantenverspeisenden Saurier?“ – „Weil Saurier doof sind und nicht sprechen können.“ – „Du hast wohl noch nie In einem Land vor unserer Zeit gesehen, wie?“ – „Das ist doch Kinderkram!“ – „Ach? Und Tibor ist was für Erwachsene?“ – „Nicht nur das. Tibor ist sogar brandaktuell. Thema Ausgrenzung: Bulgo und seine fiese Affenbande dulden keine Fremden in ihrer Mitte. Thema Homosexualität: Statt seine Verlobte zurückzuerobern, bleibt der Held lieber bei seinem Gorilla – die Illustration auf Seite 132 lässt keinen Zweifel daran, dass es wahre Liebe nur unter echten Dschungelkerlen gibt.“ – „Sag mal, ist das dein Ernst?“ – „Nein, und jetzt verzieh dich und nimm deine dröge Logik gleich mit!“

Am Schreibstil ist vor allem der typische Mehnert-Kniff hervorzuheben: Kaum wird es spannend, bricht er ab und beginnt, die Handlung ein paar Augenblicke zuvor erneut aufzurollen, diesmal aus einer anderen Sicht. So macht das Lesen (und sicherlich auch das Schreiben) erst richtig Spaß.

Und dem Verleger kann man gar nicht genug dafür danken, dass der Band einen Abschluss hat, obwohl es sich ja eigentlich um eine Serie handelt. „Fortsetzung folgt“ steht zwar auch hier am Schluss, doch man ist als Leser froh, auf der letzten Seite des Buches zu wissen, wie das auf der ersten Seite begonnene Abenteuer endet. So läuft man wenigstens nicht Gefahr, den Handlungsstrang bis zum Erscheinen des nächsten Bandes bereits vergessen zu haben; stattdessen kann man sich frischen Mutes ins nächste Dschungelerlebnis stürzen – aller Unlogik zum Trotz. 
Uwe Helmut Grave
U.H.G.