Montag, 24. September 2018

Vierzig Jahre Perry Rhodan Silberbände

Die Perry Rhodan-Silberbände fand ich immer toll. Der Name leitet sich von den silberfarbenen Umschlägen ab, die schön mit den blauen Schriftzügen harmonieren. In den Büchern erscheinen die ursprünglichen Heftromane der Perry Rhodan-Serie, meist sechs oder sieben Hefte in einem Buch, leicht bearbeitet und mit flüssigen Übergängen. Gelegentlich fallen dabei für die Gesamthandlung unwichtige Romane unter den Tisch. Von Anfang an gefallen haben mir die aufgeklebten 3-D-Titelbilder, ein echtes Schmankerl. Diese nette Idee hat bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren.

Der erste Silberband erschien im September 1978, also vor 40 Jahren. Band 1 mit Titel Die dritte Macht steht noch heute in meinem Bücherregal. In einem Teil der Auflage befanden sich Autogramme der Serienschöpfer Clark Darlton und Karl Herbert Scheer sowie des damaligen Exposé-Autors und Bearbeiters der Silberbände William Voltz. Ich finde es schön, eine solche Ausgabe in meinem Besitz zu haben. Willi Voltz gehörte und gehört bekanntlich zu meinen Lieblingsautoren, auch über Perry Rhodan hinaus.

Ich habe zwar längst nicht alle Bände im Regal stehen, aber immer mal wieder in dieses oder jenes Buch hineingeschaut. Beispielsweise brachte die Reihe mir den bis dahin von mir ungelesenen Zyklus um die Meister der Insel nahe. Kürzlich las ich mal wieder in den legendären Geschichten, die sich um die Sieben Mächtigen und die Kosmischen Burgen drehen. Die Handlung in den Heftromanen nach Heft 1000 habe ich damals verschmäht, und das tue ich auch in der Buchausgabe wieder, aber man kann ja nicht alles lesen. Ich warte auf Monos, die Herren der Straßen und die Cantaro. Dann bin ich wieder dabei.

Auf jeden Fall ist es schön, dass es die Silberbände nach 40 Jahren immer noch gibt. Glückwunsch zu diesem Jubiläum.

Sonntag, 23. September 2018

Der Buchmessecon 2018

Ich mag den BuchmesseConvent, der anlässlich der Frankfurter Buchmesse jedes Jahr am Samstag des Messewochenendes stattfindet, nun bereits zum 33. Mal.

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich den BuCon schon regelmäßig besuche. Dieses Jahr schaffe ich es vielleicht zum ersten Mal seit langer Zeit nicht dorthin. Trotzdem gebe ich den nachfolgenden Pressetext der Veranstalter gern weiter.




STARS DER FANTASY IN DREIEICH - 33. FESTIVAL DER PHANTASTISCHEN LITERATUR ZUR FRANKFURTER BUCHMESSE
Liebe Freunde der phantastischen Literatur,
der Buchmesse Convent (www.buchmessecon.de oder www.facebook.com/BuchmesseConvent) ist seit 33 Jahren das wichtigste Forum für Fans und Aktive der geschriebenen Phantastik in Deutschland. Jedes Jahr am Buchmesse-Samstag treffen sich Freunde und Autoren von Fantasy & Science Fiction, unabhängig von der eigentlichen Messe und organisiert von Fans des Genres, zu einer Convention, wie sie es in dieser Art hierzulande kein zweites Mal gibt. Im Jahr 2016 wurde der Buchmesse Convent mit dem renommierten "Kurd-Laßwitz-Preis" ausgezeichnet, welcher jährlich von einem bundesweiten Gremium aus Literaturschaffenden des phantastischen Genres vergeben wird. Wir bitten daher alle Freunde der nichtkommerziellen Fan-Kultur um Veröffentlichung folgender Meldung.
Literarische Grüsse
Roger Murmann
(Orga-Team Buchmesse Convent 2018)
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Stars der Fantasy in Dreieich - 33. Festival der phantastischen Literatur zur Frankfurter Buchmesse
Deutsche Science Fiction & Fantasy-Literatur-Szene trifft sich in Dreieich-Sprendlingen bei Frankfurt/Main zum 33. Buchmesse Convent - Kooperation mit den Bürgerhäusern Dreieich - 71 phantastische Lesungen an einem Tag
Frankfurt/Dreieich. Zum 33. Mal treffen sich Fans von Science Fiction & Fantasy auf dem Buchmesse Convent (BuCon), Deutschlands führender Independent-Convention für phantastische Literatur. Dieses von der Messe unabhängige Festival des phantastischen Genres mit über 700 Besuchern findet am 13. Oktober 2018 und damit wie gewohnt parallel zur Frankfurter Buchmesse statt. "Wir mögen zwar nicht so bekannt sein, wie die große Buchmesse, aber viele der Autoren, die bei uns vor Jahren zum ersten Mal zu Gast waren, liegen heute auf den Bestsellerständern der großen Buchhandlungen", sagt Roger Murmann vom Organisationsteam. Prominente Gäste sind...
Bestsellerautor Andreas Eschbach ("Das Jesus-Video"),
Kai Meyer,
Michael Peinkofer,
Bernhard Hennen,
Robert Corvus,
Tom Finn,
Juliane Honisch,
TS Orgel,
Bernd Perplies,
Oliver Plaschka,
Axel Kruse,
Tom Daut,
Ben Calvin Hary,
Carsten Steenbergen,
J.H.Praßl,
Lucian Caligo,
...und viele andere Top-Autoren der deutschsprachigen Phantastik-Szene. Ebenfalls vertreten ist die größte Science Fiction Serie der Welt, Perry Rhodan. Auf phantastischen sieben mehrstündigen Programmschienen im Bürgerhaus und seinen Nebengebäuden mit Lesungen, Präsentationen und Diskussionsrunden bieten die Veranstalter für jeden etwas. Autogramm- und Signierwünsche werden gerne (und vor allem kostenlos) erfüllt. Der Unterschied zum "großen Bruder" Buchmesse liegt denn auch darin, dass hier Fans den Autoren auf Augenhöhe begegnen und man im lockeren Umgangston das "Du" pflegt.
Höhepunkte der Convention sind traditionell die Verleihung des vom BuCon-Team vergebenen "BuCon-Ehrenpreises" und in diesem Jahr zusätzlich der "Preis der Storyolympiade".
Begleitet wird die Veranstaltung von einer exzellent sortierten Phantastik-Börse. Zahlreiche Kleinverlage, Autoren, Medien- und Buchhändler füllen jede Lücke im Bücherregal auf.
Die Veranstaltung demonstriert seit vielen Jahren eindrucksvoll, dass utopisch-phantastische Literatur nicht zwangsläufig trivial sein muss. Bereits George Orwell, H.G. Wells und Jules Verne boten in ihren Werken Visionen und Voraussagen, die heute zur alltäglichen Realität gehören. Und Werke, wie das Fantasy-Epos "Der Herr der Ringe" des englischen Professors J.R.R. Tolkien zählen heute zur Weltliteratur, während die Verfilmung von George R.R. Martins Meisterwerk "Game of Thrones" Millionen TV-Zuschauer vor die Fernsehschirme zieht. Natürlich darf aber auch der unterhaltende Spannungsroman nicht fehlen. Die Veranstalter zeigen, dass trotz des aktuellen "Star Wars"-Booms das phantastische Buch nicht tot ist, sondern durch den Einsatz moderner Technik, sowie der Möglichkeiten des Internets gerade heute wieder eine ungeahnte Renaissance erlebt. Gerade in Deutschland kann Science Fiction und Fantasy im Selfpublishing-Bereich ein durchaus eigenständiges, vom anglo-amerikanischen Raum unabhängiges Profil vorweisen. Der Buchmesse Convent präsentiert die gesamte Bandbreite, vom Groschenroman bis zum bibliophilen Werk. Wohl nirgendwo anders ist die bundesdeutsche Science Fiction- & Fantasy-Autoren & -Leserszene so lebendig, als auf dieser deutschlandweit bekannten, messeunabhängigen Traditionsveranstaltung. Kostümierte Besuchermassen wird man auf dieser literarisch orientierten Veranstaltung allerdings vergeblich suchen.
Als besondere Ehre wurde der Buchmesse Convent im Jahr 2016 mit dem renommierten "Kurd-Laßwitz-Preis" ausgezeichnet, welcher jährlich von Deutschlands Literaturschaffenden im phantastischen Genre vergeben wird (www.kurd-lasswitz-preis.de).
Wie jedes Jahr, kommt man bereits am Freitag, den 12.10., ab 20 Uhr zum Einstimmungstreffen zusammen. Den Ort findet man auf der Homepage. Am Samstag, den 13.10., ist ab 10 Uhr Einlass. Der Eintritt beträgt an der Tageskasse 10 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Das Ende des Convents ist für 20 Uhr vorgesehen. "Convention Center" ist das Bürgerhaus in Dreieich-Sprendlingen, Fichtestrasse 50.
Informationen, sowie eine ausführliche Programmübersicht mit allen 71 Programmpunkten findet man im Internet unter der Adresse:
https://www.buchmessecon.de
...oder im Sozialen Netzwerk Facebook:
Fanseite: https://www.facebook.com/BuchmesseConvent
Fangruppe "BuCon-Fans": https://www.facebook.com/groups/buconfans
Eine umfangreich Fotogalerie mit 216 Aufnahmen zum vergangenen BuCon 2017 findet man hier:
https://flic.kr/s/aHsm729xYo
Veranstalter ist der Jugendclub WIRIC im Bürgerverein Buchschlag e.V. in Kooperation mit dem Science Fiction Treff Darmstadt sowie den Bürgerhäusern Dreieich.
Kontakt:
Roger Murmann
Wilhelm-Leuschner-Str.17
64859 Eppertshausen
Telefon 06071/38718 bzw. 01577/3885981
e-mail: buchmessecon@gmx.de
oder
Christian de Ahna
Postfach 301103
63274 Dreieich
Telefon 0178/6978501
e-mail: wiric@gmx.net
Buchmesse Convent - Deutschlands großes Treffen für phantastische Literatur.

Samstag, 22. September 2018

Die Promet auf den Spuren der Vergangenheit

Ich habe ein weiteres Manuskript für Raumschiff Promet fertiggestellt. Band 22 trägt den Titel Die Tragödie von Gij und schließt einen Dreierblock aus meiner Feder ab. Der Roman wird zusammen mit den Nummern 20 und 21, Das Attentat sowie Flucht aus der Terrorstadt, zur nächsten Intercomic erscheinen.

Die Besatzung der Promet folgt der Spur des Moraners Yu Kodas, die dieser vor anderthalb Jahrtausenden hinterlassen hat. Dabei stoßen die Raumfahrer um Peet Orell und Arn Borul auf eine archaische Welt, deren nomadisierende Bewohner von einer geheimnisvollen Macht manipuliert werden. Die Geschichte spielt zum einen im Jahr 746 und 748 n. Chr. auf der Erde in China und zum anderen im Jahr 2090 in den Weiten der Milchstraße.

Das Titelbild, einmal mehr aus der Hinterlassenschaft des Künstlers Rudolf Sieber-Lonati stammend, liegt mir inzwischen auch vor. So sieht es aus:


Donnerstag, 20. September 2018

Eierlegende Wollmilchsäue

Ren-Dhark-Titelbildgestalter Ralph Voltz legte kürzlich die Covergraphik für den nächsten Dhark-Sonderband in der Unitall-Reihe vor. Der abgeschlossene Roman stammt aus der Feder von Nina Morawietz. Das Buch wird zusammen mit Ren Dhark 78 voraussichtlich Mitte Oktober erscheinen.

Den Inhalt des Romans kenne ich noch nicht. Der weiß ich weder, um wen es sich bei den ängstlichen Kindern im Vordergrund handelt, noch sind mir die Kreaturen dahinter bekannt. Als ich das Bild zum ersten Mal sah, musste ich unwillkürlich an eierlegende Wollmilchsäue denken. Vermutlich hat es mit ihnen aber eine andere Bewandtnis.

Bei der grüngekleideten Gestalt handelt es sich jedenfalls um einen Rateken. Die drei Meter großen Humanoiden gehören der VdAV an, der Vereinigung der Alten Völker, und sind nicht gerade als Freunde der Menschheit zu bezeichnen.

Was es mit dem Rateken auf dem Titelbild, den Kindern und den plumpen Kreaturen auf sich hat, wird uns Nina Morawietz in McAustins große Stunde verraten. Ich bin schon gespant, was sich Nina ausgedacht hat.

ColoniaCon 2020 terminiert

Das ist eine Neuigkeit, die ich nur zu gern weitergebe. Denn diesmal sind die ColoniaCon-Veranstalter früh dran. Der Termin für den ColoniaCon 24 steht bereits fest. Er geht am 23. und 24. Mai 2020 über die Bühne, natürlich auch dann wieder in unserem Wohnzimmer, dem legendären Jugendpark in Köln-Deutz, ganz romantisch gleich oberhalb des Rheinufers gelegen. Den Termin dürfen sich Congänger gern schon rot im Kalender anstreichen.

Doch zunächst steht der ColoniaCon 23 vor der Tür, auf den ich gleich noch einmal hinweisen möchte. Ich freue mich drauf, euch übernächstes Wochenende im Deutzer Jugendpark zu sehen, wo wir dann 36 Jahre ColoniaCon feiern können.

Mittwoch, 19. September 2018

Tristesse auf Babylon

Was ist da los auf Babylon? Wie wir auf dem Titelbild sehen, das Ralph Voltz für Ren Dhark 78 anfertigte, scheint auf der Zentralwelt der Menschheit ziemliche Tristesse zu herrschen. Nach der einige Jahre zurückliegenden Vereisung der Erde siedelte der Großteil der Menschheit von der Eiswelt Terra auf die ehemalige Stützpunktwelt der Mysterious Fande über, von den Menschen Babylon genannt. Laut letzten Zählungen leben dort über 36 Milliarden Menschen. Wieso also trägt der Roman den Titel Die letzten Menschen von Babylon? Die Antwort liefert Ren Dhark 78, der Mitte Oktober erscheint.


Dienstag, 18. September 2018

Ian und Nene unter Piraten

Die Fertigstellung meines jüngsten Manuskripts hat mir wieder einmal eindringlich vor Augen geführt, wie die Zeit verfliegt - oder wie man sich das doch zumindest einbildet. Ich habe nämlich vor ein paar Tagen die Arbeit an meinen nunmehr schon zweiten Roman für die im Passauer Bildner-Verlag erscheinende Biomia-Buchreihe abgeschlossen. Für diejenigen, die damit nichts anfangen können: Es handelt sich um Romanabenteuer in der Spielewelt Minecraft.

Jedenfalls wollte mir mein Unterbewusstsein weismachen, wie schnell das doch gegangen war von den ersten Gesprächen bis zur Abgabe meines zweiten Romanmanuskripts. In Wirklichkeit ist jedoch mehr Zeit verstrichen, als es mir vorkam. Zum persönlichen Beschnuppern und Kennenlernen traf ich mich nämlich mit dem Verleger Christian Bildner am Rande der Frankfurter Buchmesse 2017, und das ist fast schon wieder ein Jahr her.

Davor hatte ich allerdings schon schriftlichen und telefonischen Kontakt mit Andreas Zintzsch, dem Projektleiter für die Biomia-Romane. Andreas war es auch, der mich in die Minecraft-Welt einführte, mich mit Tipps und Ratschlägen versorgte und mir einen langen Spieleabend bescherte. Auf diesem Weg noch einmal vielen Dank dafür, Andy. Gleiches gilt natürlich auch für Gustav Gaisbauer, der den Kontakt zwischen dem Bildner-Verlag und mir überhaupt erst ankurbelte.

Ein paar Worte zum Inhalt kann ich schon verlieren: Ian, der jugendliche Held der Geschichte, ist immer noch gefangen in der Welt von Minecraft, in der alles und jedes eine quadratische Form besitzt. Mit Unterstützung der kessen Nene und im Kampf gegen seinen Widersacher Olys sucht Ian nach den geheimnisvollen Büchern, die ihm einen Weg in seine wahre Welt zeigen können. Bei ihrer Suche bekommen es die Gefährten diesmal nicht nur mit Zombies, Creepern und Skelettreitern zu tun, sondern zudem mit der verwegenen Piratenhorde des Captain Kidd.

Ich selbst stehe ja auf Piratengeschichten. Die Schatzinsel ist für mich immer noch eine der schönen Abenteuergeschichten überhaupt. So hat mir das Schreiben an Die Verdammten der Knocheninsel eine herrliche Freude bereitet. Der Titel für den Folgeroman steht auch schon fest, den verrate ich an dieser Stelle aber noch nicht. Dafür kann ich jedoch schon das Titelband für Band 4 präsentieren. Hier ist es:



Mittwoch, 29. August 2018

Payntors Weg

Wir schreiben den 8. Dezember 2088. Ein Mann sitzt in einer Spelunke und trinkt Canadian Club. Auf den Tag genau vor 120 Jahren ist das legendäre Musikalbum Beggars Banquet der nicht minder legendären Rolling Stones erschienen. Die Musikwelt begeht das Jubiläum, und der am Tresen hockende Mann hört Street Fighting Man.

Nein, ich kann nicht in die Zukunft sehen, sondern habe eine Kurzgeschichte für Raumschiff Promet geschrieben, in der die oben beschriebene Szene vorkommt. Die Story kommt zusätzlich zum ebenfalls aus meiner Feder stammenden Jubiläumsroman, dem 20. Band der Promet-Neuschreibung, der im November erscheinen wird. Der Roman trägt den Titel Das Attentat, die Erzählung heißt Payntors Weg.

Leser von Raumschiff Promet wissen somit schon, um wen sich die Geschichte dreht, nämlich um Enders Payntor, den dem Alkohol nicht abgeneigten Spezialisten für besondere Fälle. Ich habe die Figur in Band 19 eingeführt, und nach weiteren Auftritten in Band 20 und 21 ist sie mir bereits an Herz gewachsen. Die Kurzgeschichte schildert die erste Begegnung von Payntor und Theodor Crook, dem Werkschutzleiter der HTO.

Freitag, 24. August 2018

Ohne Gnade

Wenn ein Päckchen vom Verlag Peter Hopf bei mir eintrifft, dann ist ein neuer Roman von mir nach Vorlagen von Hansrudi Wäscher erschienen - so wie heute. Diesmal brachte die Post mir Ohne Gnade ins Haus, den siebten und abschließenden Band der ersten FALK-Serie.

Wie immer habe als erstes die Seiten durchgeblättert und nachgeschaut, welche Zeichnungen es ins Buch geschafft haben. Und wie meistens hatte ich beim Betrachten der Bilder dann auch gleich wieder die jeweilige Szene vor Augen: Falks Kampf gegen den Bär, der an einem Holzbohlen über der Schlucht aufgehängte Mann, die Hafenstadt am Meer, das Fuhrgespann des Sargmachers und acht weitere dynamische Wäscher-Motive.

Einen Einblick in die Romanhandlung gibt der Klappentext:

"Bei ihrer Reise in den Süden geraten Falk und Bingo in die Hände von gewissenlosen Menschenhändlern. Der einäugige Tarsus, ein Ungeheuer in Menschengestalt, braucht ständig Nachschub an Sklaven für die Arbeit in seinen Silberminen. Im Kampf um die Freiheit müssen die Freunde nicht nur gegen Tarsus' Schergen und Piraten bestehen, sondern sogar den Elementen trotzen. Nur wenn es ihnen gelingt, einen Vulkanausbruch zu überleben, besteht Aussicht, die Drahtzieher des Sklavenhandels zu entlarven."

Mittwoch, 15. August 2018

Seuchenherd Milchstraße

Vom Titelbild des Buches, das mir der Zusteller ins Haus brachte, schauen mich drei meiner Lieblingsfiguren aus der Ren Dhark-Serie an: der Ingenieur Chris Shanton, der Mysterious Arc Doorn und der Roboterhund Jimmy. Handlungsschauplätze sind diesmal die Milchstraße, speziell Munros Stern III, sowie Jahrzehntausende in der Vergangenheit eine nicht näher bestimmte Galaxis.

Die 77. Ausgabe von Ren Dhark - Weg ins Weltall ist erschienen. Das Buch trägt den Titel Seuchenherd Milchstraße. Nach einem Exposé von Ben B. Black wurde der Roman von Nina Morawietz, Jan Gardemann und mir verfasst. Das Bild auf dem Cover stammt wie üblich von Ralph Voltz.

Der Klappentext des Buches lautet wie folgt: "Die Wissenschaftler an Bord der POINT OF haben gut und schnell gearbeitet, ein Gegenmittel gegen die auf der Siedlerwelt Sahara grassierende Seuche scheint gefunden zu sein. Bert Stranger, der von der Krankheit gezeichnete Starreporter von Terra-Press, stellt sich als Proband für das Heilmittel zur Verfügung, doch das zeigt unerwartete Nebenwirkungen. Für Ren Dhark und seine Getreuen fängt damit der Kampf gegen denjenigen, der unschuldige Wesen mit tödlichen Krankheiten überzieht, jedoch erst an, denn die Galaxis scheint sich zu verwandeln in den Seuchenherd Milchstraße."

Montag, 13. August 2018

Die Promet und der Gravitationslinseneffekt

Es wird wissenschaftlich. Dass Licht von großen Massen abgelenkt wird, ist bekannt. Dies geschieht durch Sterne ebenso wie durch Galaxien oder andere astronomische Objekte. In der Astronomie gibt es den Begriff des Gravitationslinseneffekts. Wenn man eine Lichtquelle beobachtet, die hinter einem massereichen Objekt liegt, dessen Schwerkraft das Licht ablenkt, so wirkt die Gravitation ähnlich wie eine optische Linse das täglichen Gebrauchs. Sie gaukelt dem Beobachter die beobachtete Quelle an einem anderen als dem realen Ort vor. Sprich: man sieht die Quelle dort, wo sie sich tatsächlich gar nicht befindet.

Was das mit Promet zu tun hat? Ich bin eben mit der Überarbeitung meines Manuskripts für Raumschiff Promet 21, Titel Flucht aus der Terrorstadt, fertig geworden und habe dieses an den Exposé-Autor Gerd Lange geschickt. In dem Roman spielt der oben genannte Gravitationslinseneffekt eine wichtige Rolle. Peet Orell und seine Freunde werden nämlich von einem solchen Objekt genarrt und begeben sich auf einen Raumflug über eine Strecke von 12.000 Lichtjahren. Am Ziel werden sie nicht nur mit der titelgebenden Terrorstadt konfrontiert, sie machen auch die Bekanntschaft eines faszinierenden Wesens. Sie lernen Khuur kennen, den Letzten seines Volkes.

Sonntag, 12. August 2018

Noch ein Coloniacon-Plakat

Das offizielle Veranstalter-Plakat für den diesjährigen Coloniacon habe ich schon vor geraumer Zeit an dieser Stelle vorgestellt. Nun gibt es ein weiteres Plakat, und zwar eins aus dem Hause Perry Rhodan. Das finde ich toll. Schade ist zwar, dass das Bild das selbe Motiv zeigt wie vor zwei Jahren. Aber sei's drum.

Dass ich als Ehrengast mitaufgeführt werde, ist sicherlich nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich bin selbst überrascht - wenngleich positiv, das gebe ich gern zu. Wer die aufgeführten Namen zusammengestellt hat, weiß ich nicht.


 

Donnerstag, 9. August 2018

Cover Promet 20 und 21

Die Neuschreibung der Klassiker von Raumschiff Promet geht bekanntlich munter weiter. Die Titelbilder für meine nächsten beiden Romane, die Nummern 20 und 21, sind fertig. Die Taschenbücher erscheinen im Herbst, rechtzeitig zur 84. Intercomic in Köln.

Hier schon mal die Titelbilder. Beide Motive entstammen dem umfangreichen Schaffenswerk des Künstlers Rudolf Sieber-Lonati.





Mittwoch, 8. August 2018

Hetzjagd durchs Telin-Imperium

Ich habe die Arbeit an Ren Dhark 412 abgeschlossen. Der Teilroman ist vorgesehen für das 79. Buch von Weg ins Weltall, das den vielsagenden Titel Der Seuchenbringer tragen wird. Eifrige Dhark-Leser können sich nun sicher schon denken, um wen es sich bei demjenigen mit dem wenig schmeichelhaften Namen handelt.

Nicht denken können werden sie sich hingegen, wozu diese Figur noch fähig ist. Der Kommandant des Ringraumers Point of und seine Getreuen wissen es auch nicht. Sie werden unversehens mit einem Vorgang konfrontiert, den sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt hätten und der sie vor eine erschreckende Tatsache stellt. Aber Ren Dhark wäre nicht Ren Dhark, wenn er sich nicht auch dieser für ihn neuen und überhaupt einzigartigen Situation stellen würde.

Der Commander der Planeten bekommt in diesem Roman einen neuen Verbündeten an die Seite gestellt. Um wen es sich handelt, verrate ich nicht. Ein bisschen Überraschung muss ja auch sein. Zudem tritt ein legendäres Waffensystem der Mysterious in Aktion. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in meinen Dhark-Beiträgen schon einmal mit dieser Waffe gearbeitet habe.

Auf jeden Fall gestattete es die Exposé-Vorgabe nicht nur, dass ich es reichlich krachen lassen kann, sie machte es sogar zwingend erforderlich. Wer auf Action und Raumschlachten steht, der wird, so viel kann ich voraussagen, bestens bedient.

Sonntag, 22. Juli 2018

Hartmut Priess verlässt die Bläck Fööss

Hartmut Priess und ich im Kölner Südstadion.
Sie sind die Mutter aller kölschen Bands, die Stadtchronisten und die Stimme Kölns. 1970 gegründet, sind sie längst eine Institution, lebende Legenden und bis heute nicht aus dem Karneval und dem kölschen Mundartgesang wegzudenken – und dazu, neben BAP, eine meiner beiden Kölner Lieblingsbands. Von wem anders als den Bläck Fööss kann die Rede sein?
 
Die Urbesetzung bestand aus Sänger Tommy Engel, Ernst „Erry“ Josef Stoklosa (Gesang, Gitarre, Percussion), Günther Antonius „Bömmel“ Lückerath (Gesang, Gitarre, Banjo, Mandoline, Violine, Bouzouki), Hartmut Reinhold Priess (Bass, Gitarre, Mandoline), Franz Peter Schütten (Gesang, Gitarre, Percussion) und Dieter „Joko“ Jaenisch (Gesang, Piano, Akkordeon). Der 1998 verstorbene Jaenisch war (mit Unterbrechung) bis 1980 dabei, Engel stieg 1994 aus und wandelt seitdem auf Solopfaden, Schütten zog sich 2017 aufs Altersruheteil zurück.
 
Nun verabschiedet sich also auch Fööss-Urgestein Hartmut Priess. Bis zum Jahresende macht er noch weiter. Das Silvesterkonzert in der KölnArena soll sein Abschiedskonzert werden, dann ist er 76 Jahre alt. Wie für die anderen vor ihm ist auch für Hartmut bereits ein jüngerer Nachfolger gefunden, der in seine Fußstapfen treten wird. Was sein Ausstieg bedeutet, zeigen die öffentlichen Reaktionen. Es raschelt nicht nur in der Kölner Tagespresse, sondern im ganzen rheinischen Blätterwald.
 
Bei Fööss-Konzerten, von denen ich in den vergangenen vierzig Jahren unzählige gesehen habe, stand Hartmut mit seinem Bass meist bescheiden im Hintergrund, ein ruhiger, besonnener und meist wortkarger Mann. Ich weiß nicht, wie oft ich die Band allein am Tanzbrunnen gesehen habe, wo sie jedes Jahr im Sommer auftreten, und den auch Hartmut so gerne mag.
 
Wenn Hartmut Priess dann ab 2019 bei Bläck Fööss-Auftritten nicht mehr auf der Bühne stehen wird, sind von den Gründungsmitgliedern nur noch der Erry und der Bömmel übrig. Bei der Vorstellung überkommt mich eine gehörige Portion Wehmut. Ich hoffe, die beiden machen noch viele Jahre weiter.
 
Dir aber, lieber Hartmut, herzlichen Dank für all die Konzerte und die unzähligen kölschen Momente, die du mir und so vielen anderen geschenkt hast. Mit den Bläck Fööss hast du dich um Köln, die kölsche Musik und die kölsche Mundart verdient gemacht und gehörst zum kollektiven Bewusstsein dieser Stadt. Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute.

Samstag, 21. Juli 2018

Nick 9 bei phantastik-news

Meine Romanadaptionen der NICK-Piccolos von Hansrudi Wäscher sind mittlerweile Geschichte. Der letzte Roman ist geschrieben, das Buch steht in meinem Regal. Doch das letzte Wort dazu ist noch nicht gesprochen, denn kurz nach Erscheinen von Landeverbot bespricht Carsten Kuhr den Roman für das Online-Portal phantastik-news.
 
So schreibt Kuhr: „Und das Gespann Wäscher/Mehnert fährt noch einmal auf, was der Fan klassischer Weltraum-Abenteuer schätzt. Die Erforschung exotischer Planeten, Überbleibsel technischer Hochkulturen, fremdes, kristallines Leben und die Dramatik einer Rebellion – für Aufregung und Kurzweil ist also gesorgt.“
 
Der Roman gefällt dem Rezensenten, was wiederum mir gefällt. Kuhr bescheinigt mir bei der Umsetzung Enthusiasmus und Routine, in dem Roman sieht er „beste klassische Space Opera“. Das gebe ich gern an Hansrudi Wäscher weiter, der diese tollen Geschichten schließlich erdacht und in Comicform gebracht hat. Ohne ihn gäbe es die Romane überhaupt nicht.
 
„Man kann vor Achims Arbeit nur den Hut ziehen“, endet Carsten Kuhrs Buchbesprechung. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich und mache Schluss mit der Lobhudelei.
 
Die komplette Rezension gibt es hier:

Freitag, 20. Juli 2018

Die Sprechblase 238

Auch die 238. Ausgabe des Comicmagazins, das inzwischen im 43. Jahr erscheint, wartet wieder mit einer Materialfülle auf, die ihresgleichen sucht. Diesmal kommen nicht nur Comicfans auf ihre Kosten, sondern auch die Liebhaber von Romanheften, was mich freut. Doch der Reihe nach.
 
Ein Motiv des Tunga-Zeichners Edouard Aidans schmückt das Titelbild. Tunga kenne ich ebenso wie Tony Stark noch aus der Zack-Zeit der Achtziger Jahre. Dass Aidans über diese beiden Serien hinaus noch viel mehr gemacht hat, beleuchtet der erste von zwei Teilen der von Bernd Weckwert geschriebenen Biografie.
 
Der gleiche Autor befasst sich danach mit einem zeitlosen Klassiker der Comic-Kunst. QRN ruft Brezelburg ist politisch wie kein zweiter Spirou und nicht allein von daher für mich ein besonders bemerkenswertes Spirou-Abenteuer. Nicht von ungefähr besitzt das 1966 erschienene Album einen beinahe legendären Ruf. Weckwerts Artikel beleuchtet spannend die widrigen Umstände, unter denen dieses Kleinod entstand. Wusste ich gar nicht. Sehr Lesenswert!
 
Nicht weniger interessant ist Gerhard Försters elfseitiges Interview mit Helga Wäscher. Frau Wäscher erinnert sich nicht nur an ihr Leben mit Sigurd-Zeichner Hansrudi, sondern auch an die eigene Karriere, die durchaus auch in den Comicbereich hineinreichte. Neben zahlreichen Erinnerungen und Anekdoten gibt es eine Menge Bilder. Der Beitrag hätte meinetwegen noch länger sein dürfen.
 
Abermals Gerhard Förster befasst sich unter Mitarbeit von Stefan Meduna mit Heftromanheld Billy Jenkins, der derzeit bei Bastei neu aufgelegt wird. Und weiter geht es mit Heftromanen. Ein ausführliches Interview mit Florian Beck alias Jonny Pegg folgt, in dem der Westernautor über sein umfangreiches Werk seit den Sechziger Jahren Rede und Antwort steht.

Thematisch passend und mit zahlreichen Abbildungen werden gleich zwei Covermaler vorgestellt, die Titelbilder zu Pegg-Romanen lieferten. Dies ist zum einen der mir bis dato unbekannte Günther König und zum anderen der famose Rudolf Sieber-Lonati, dessen Science Fiction-Bilder auch schon einige meiner Werke schmückten. Tatsächlich ist an dieser Stelle das Titelbild eines meiner Promet-Romane zu sehen. Schick.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Doorn, Shanton und Jimmy

Diesmal in aller Kürze und ohne viele Erklärungen: das actiongeladene Titelbild für Ren Dhark 77, natürlich wie immer von Ralph Voltz.

Anmerken möchte ich nur, dass drei meiner Lieblingsfiguren zu sehen sind, nämlich Chris Shanton und sein Roboterhund Jimmy sowie der Worgunmutant Arc Doorn. Es gefällt mir, mal alle drei zusammen in einer Szene zu sehen.



Donnerstag, 12. Juli 2018

Landeverbot

Heute ist mal wieder ein schmuckes Hardcover des Verlags Peter Hopf bei mir eingetroffen. Es handelt sich um den Nick-Roman Landeverbot, meine neunte Adaption der Comicabenteuer von Hansrudi Wäschers Weltraumfahrer Nick. Da ich das fertige Buch jetzt in Händen halte, kommt glatt ein Anflug von Wehmut auf. Als wir 2013 mit Nick begannen, also vor fünf Jahren, war das auch für mich ein neues Abenteuer, in das ich mich mit Begeisterung stürzte. Diese Begeisterung hielt bis zuletzt an, doch nun ist die Umsetzung der ersten Nick-Piccolo-Serie abgeschlossen und damit auch meine Arbeit an den Buchausgaben.
 
Als Bonus enthält das Buch die Kurzgeschichte Geheimauftrag Venus 3. Sie bildet gewissermaßen einen Übergang zwischen den Piccolos und den späteren Nick-Großbänden, die mein Kollege und persönlicher Bekannter Thomas Newton adäquat in Romanform umsetzt. Geheimauftrag Venus 3 stellt indes den letzten Beitrag Hansrudi Wäschers zur klassischen Nick-Piccolo-Serie dar. Hierzu äußert sich Wäscher-Experte und Preisträger des „Ritters der Neunten Kunst“ Ingraban Ewald in gewohnt fachkundiger Manier in einem Vorwort zur Kurzgeschichte.
 
Ich habe natürlich wie üblich gleich ein wenig im Buch geschmökert. Seit ich das Manuskript an den Verlag geschickt habe, ist ja schon eine Weile ins Land gezogen. Außerdem bin ich immer gespannt, welche Wäscher-Illustrationen es ins Buch geschafft haben. Bei den meisten der zwölf Zeichnungen hatte ich gleich wieder die von mir geschriebene Szene im Kopf. Dazu gibt es wie immer die Cover-Abbildungen sämtlicher Piccolos, die in den Roman eingeflossen sind.
 
Der Klappentext zum Roman verrät Folgendes. „In den Tiefen der Milchstraße, weit entfernt von der Erde, gerät Nicks Raumschiff in den Bann eines veränderlichen Sterns. Als die Menschen einen in zwei Hälften geteilten Planeten entdecken, stoßen sie auf einen lebenden Nebel, der sich von Energie ernährt. Bei der Suche nach einer Waffe gegen die kosmische Bedrohung tappen die Raumfahrer in eine jahrhundertealte Falle von Gestaltwandlern. Beim Versuch, aus der Gefangenschaft zu fliehen, muss Nick zunächst seinen eigenen Doppelgänger überwinden.“

Samstag, 7. Juli 2018

Makrito bei phantastiknews

Robert Monners beleuchtet einmal mehr den aktuellen Ren Dhark-Roman. Im Online-Portal www.phantastik-news.de beschäftigt er sich mit Makrito.

Monners dazu: "Der titelgebende Makrito wird uns vorgestellt, über sein Leben, sein Leiden und seine Flucht an Bord eines Raumschiffes einer Maschinenzivilisation wird berichtet - was dies aber mit den Vorgängen auf Sahara zu tun hat, bleibt noch offen."

Und das war an dieser Stelle vom Autorenteam auch so beabsichtigt. Allerdings werden sich den Lesern die engen Zusammenhänge in den kommenden Bänden erschließen.

Die komplette Besprechung ist hier zu finden: