Freitag, 23. Februar 2018

Professor Raskins Erfindung

Der in Berlin lebende Autor Thomas Newton hat sich des dritten Abenteuers aus den Nick-Großbänden angenommen und legt im Verlag Peter Hoopf eine weitere Romanadaption vor. Der Roman kam frisch aus der Druckerei und ist gestern bei mir eingetroffen.

Nick will seinen Freund Professor Raskin auf einem schwimmenden Labor besuchen. Doch offensichtlich wurde der Professor entführt, und Nick kann nur anhand einer einzelnen Spur die Verfolgung aufnehmen. Im Auftrag der Welt-Sicherheitsbehörde führt er verdeckte Ermittlungen durch. Sie führen ihn vom Urwald Mexikos bis ins Eismeer des Nordatlantiks zu einer Verschwörer-Organisation, die die Weltregierung übernehmen will. Er kann jedoch nicht ahnen, was tatsächlich hinter den Umsturzplänen steckt …

Diese werkgetreue Umsetzung umfasst den Inhalt des dritten Abenteuers aus den Großband-Comicheften 21-34 von Hansrudi Wäscher.

Die Geschichte kenne ich noch nicht. Daher freue ich mich auf Thomas Newtons neuen Roman.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Unmissverständliche Warnung

Riesenkaninchen gefällig? Damit kann ich in meinem neuen Tibor-Roman dienen, wie man auf dem Titelbild sieht. In Tibors elftem Abenteuer geht es um den in der Phantastik legendären Mad Scientist, der hiermit auch im Dschungel Einzug hält.

Das fertige Buch ist heute druckfrisch bei mir eingetroffen, da die Künstlerexemplare bereits fertig sind. Abonnenten und Vorbesteller müssen noch eine kleine Weile auf ihre Bücher warten. Die Auslieferung erfolgt im März, wie ich eben in einem Telefonat mit dem Verleger erfuhr. Aber das ist ja nicht mehr lange hin.

Montag, 19. Februar 2018

Bollwerk der Worgun

Parallel zum neuen Ren Dhark-Roman der Hauptserie ist mein neuer Sonderband erschienen, mein zwanzigster mittlerweile. Da es sich um eine abgeschlossene Geschichte handelt, kann man sie auch dann ohne Verständnisprobleme lesen, wenn man sich sonst im Kosmos von Ren Dhark nicht auskennt.

Handlungsträger sind ein paar Figuren, die ich selbst mag: Der Multimutant Chris Nev, das Prospektorenehepaar Art und Jane Hooker mit ihren Robotern Cash und Carry sowie die berühmt-berüchtigte Klatschtante Claire. Es hat Spaß gemacht, sie einmal gemeinsam in der Handlung agieren zu lassen. Auch Ren Dhark selbst ist mit von der Partie, ebenso wie Terence Wallis und die bei Lesern und Autoren gleichermaßen beliebten canoiden Nomaden Pakk Raff und Priff Dozz.

Zudem ist es mir gelungen, gleich mehrere in der Serie legendäre Raumschiffe ins Geschehen einzubringen. Neben der POINT OF sind das die SEARCHER, die KRIEGSBRAUT und die TERENCE. Wie die Leser den Tod einer Reihe bekannter Figuren aufnehmen werden, wird sich zeigen. Die Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von 150.000 Jahren, und der Klappentext zum Roman verrät Folgendes:

"Im Solaris-System stehen Festlichkeiten an, denn Eden feiert sein fünfzehnjähriges Bestehen. Neben Staatsgästen und etlichen Besuchern, die sich dieses Jubiläum nicht entgehen lassen wollen, sind auch Vertreter der Presse eingeladen. Einer davon ist Christopher Nev, der an Bord der SEARCHER an einem harmlosen Ausflug teilnimmt, welcher am Ende droht, zum Untergang der jungen Welt Eden zu führen, denn die SEARCHER stößt auf das Bollwerk der Worgun."

Dienstag, 13. Februar 2018

Classic Rock 67

"We Salute You", titelt die 67. Ausgabe von Classic Rock auf dem Cover, und im Heftinneren heißt es nicht weniger griffig "Forever Young". Dazu sehen wir Malcolm Young auf dem Titelbild noch einmal so, wie wir ihn kannten, liebten und in Erinnerung behalten wollen: die Gitarre im Anschlag, mit geschlossenen Augen und ins Gesicht hängenden Haarsträhnen irgendwo im Spiel seiner Musik vergeistigt. Im Leitartikel erfährt der Verstorbene, ein bescheidener Musikinfizierter ohne Allüren und Gegner jeglichen Starrummels um seine Person, eine wunderbare Würdigung. Damit ist diese Ausgabe meines liebsten Musikmagazins für mich definiert. Mehr hätte es diesmal nicht gebraucht. Danke an Alex Gernandt.

Doch natürlich gibt es noch viel mehr, so wie immer. Bono und The Edge äußern sich im Interview zum neuen Album von U2, und Glenn Hughes lässt uns an seinen Lebensweisheiten teilhaben. Egal was er macht, von Deep Purple bis Black Country Communion, ich mag den Typ einfach. Passend dazu vermeldet Gitarrenikone Joe Satriani, dass Glenn Hughes auf seinem neuen Album den Bass spielt. Die Rock-Mythen erinnern an den Selbstmord von Joy Divisions Ian Curtis 1980, und nach Lemmys Tod 2015 hat nach Mikkey Dee's Einstieg als Trommler bei den Scorpions nun auch Phil Campbell mit den Bastard Sons seine eigene Band. Muss ich reinhören.

Wie üblich bei der ersten Jahresausgabe eines Musikmagazins richtet sich der Blick noch einmal auf das vergangene Jahr, so auch hier. Dass ich solche Rankings mag, erwähnte ich schon des Öfteren. Meine persönlich liebsten Alben 2017 waren BCCIV von Black Country Communion sowie Infinite von Deep Purple, hier auf den Plätzen 3 und 38 genannt. Wobei ich der Aussage "Ein Deep-Purple-Werk ist immer ein Rockalbum von Bedeutung" ebenso zustimme wie der Mehrfachnennung von Black Sabbath's End als das Konzertereignis des Jahres.

Montag, 12. Februar 2018

Malk Katuhl

Weg ins Weltall 74 ist da. Der neue Ren Dhark ist erschienen, und damit sind meine ersten Belegexemplare im Jahr 2018 eingetroffen. Als ich das neue Buch in der Hand hielt, sprang mir ein Fehler ins Auge, den ich an dieser Stelle allerdings nicht benenne. Mal sehen, welcher Dhark-Leser als erster darauf aufmerksam wird. Widmen wir uns lieber dem Romaninhalt, denn der hat es in sich.

Auf der Erde hat sich die Schwarze Garde der fanatischen Utaren angenommen, allerdings konnten die Männer nicht mehr verhindern, dass Leks Gefolgschaft die grüne Technologie unterhalb des Titicacasees aktiviert. Die Soldaten machen sich daher bereit, dem entgegenzutreten, was auch immer auf sie und die Erde zukommen mag. Ren Dhark und seinen Freunden ist es derweil gelungen, mit den Herren Voktars ein Gespräch herbeizuführen. Wie dieses Gespräch ausgeht, hängt jedoch nicht zuletzt von einem schwer einzuschätzenden Faktor namens Malk Katuhl ab.

Den Roman habe ich gemeinsam mit Nina Morawietz und Jan Gardemann geschrieben. Das Exposé stammte von Ben B. Black, das Titelbild wie üblich von Ralph Voltz.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Ein Jugendbuch für Minecraft-Spieler

Zu diesem Auftrag kam ich völlig unerwartet. Nun ist mein Roman für den Bildner-Verlag in Passau fertig, der Vertrag ist unterschrieben, und das Buch erscheint in ein paar Wochen.

Wie es dazu kam, erzähle ich in den nächsten Tagen. Aber hier ist schon mal das Titelbild:



Mittwoch, 31. Januar 2018

Peter Griese - Die Weltraummenschen

Die Weltraummenschen, ursprünglich Buhrlos oder auch die Gläsernen genannt, waren an Bord der SOL geborene Menschen, die sich dank körperlicher Veränderungen ohne Schutzanzug im Vakuum des Weltraums aufhalten konnten. Sie kamen in nur ganz wenigen Perry Rhodan-Heften vor und nach Band 1000 vor und schienen mir damals keinerlei Zweck zu erfüllen und ein vernachlässigbarer Nebennebenzweig der Handlung zu sein, den man getrost ignorieren kann. Ehrlich, ich machte mir gar nichts aus ihnen. Viel wichtiger wurden sie wohl in den Atlan-Heften ab Band 500, die mir jedoch nicht bekannt sind.
 
1982 griff Peter Griese das Motiv für Perry Rhodan-Taschenbuch 228 Die Weltraummenschen auf. Dieses fiel mir kürzlich in die Hände, und der Untertitel „Die kosmische Bestimmung der Buhrlos“ machte mich nun doch neugierig. Sollte mehr dran sein an den Gläsernen, als von mir gedacht? Irgendeine kosmische Bestimmung in Perry Rhodan vermochte mich schon immer zu packen. Jedenfalls las ich jetzt den Roman des 1996 verstorbenen Autors, der auf Cons häufig mit AC/DC-T-Shirt auftrat.
 
Die letzten 320 Buhrlos haben die SOL verlassen und sind auf einer Reise durch die Tiefen des Weltalls unterwegs. Angelockt von einer weit entfernten Energiequelle, halten sie sich im sogenannten Limbus auf, dem Niemandsland zwischen den Mächtigkeitsballungen der verfeindeten Superintelligenzen ES, dem Mentor der Menschheit, und Seth-Apophis. Sie ahnen, dass eine Aufgabe von großer Tragweite sie erwartet, kennen jedoch weder deren Inhalt noch den Auftraggeber. Gegen ihren Willen wird der Flug der in einer Metamorphose begriffenen Weltraummenschen unterbrochen. Eine mentale Warnung weist auf eine nicht näher benannte Bedrohung hin, und wenig später finden sich die Teilverpuppten an Bord eines fremden Raumschiffs wieder. Das ist nur die Einleitung zu dem Roman, und die klingt wirklich interessant.
 
Es folgen allerlei Irrungen und Wirrungen, auf die ich gar nicht näher eingehen möchte, die mit der Erwartungshaltung auf jene ominöse Bestimmung der Buhrlos spielen, diese aber leider nicht zu erfüllen wissen. Es entwickelt sich eine Fremde-treffen-auf-Fremde-Geschichte. Die einen, ohne technische Ahnung, leben in der „Wiege der Götter“, von der sie nicht wissen, dass es sich um ein Raumschiff handelt, und erhalten Befehle vom „Tabuschrein“, der sich den anderen, nämlich den Buhrlos, als eine terranische Hochleistungspositronik erschließt.
 
Streckenweise empfand ich Grieses Stil beim Lesen als ein wenig hölzern, aus heutiger Sicht vielleicht auch ein wenig antiquiert. Trotzdem ist die Geschichte spannend, und die Handlung wirft durchaus ein paar Fragen auf, deren Antworten man gespannt entgegensieht. Das gilt natürlich besonders für die heiß erwartete kosmische Bestimmung der Weltraummenschen, der sie am Ende auch tatsächlich entgegengehen. Leider jedoch entpuppt sich diese – zumindest empfand ich es so – als kleiner Etikettenschwindel. Die Buhrlos dienen zu nichts anderem als dazu, in dem Geistwesen ES aufzugehen, um dieses zu stärken.
 
Ähnliches erlebten wir bereits in Exodus der Mutanten, Perry Rhodan-Heftroman 968, als auf einen Schlag zahlreiche bekannte und beliebte Mutanten aus der Serie verschwanden. Sie mussten in ES aufgehen, um das Geistwesen zu stärken und es aus einer bedrohlichen Lage zu retten. Dies war der eine Grund für ihren Abgang – der andere war vermutlich die nicht dauerhaft handelbare Einbringung so vieler Mutanten in die Handlung, vielleicht auch der Überdruss einiger Autoren an diesen Hinterlassenschaften der Vergangenheit, die wie Klötze am Bein hängen konnten.
 
Dank Peter Gieses Roman weiß man jetzt zumindest, was aus den letzten Buhrlos wurde. Sie sind nicht wirklich tot, sondern gehören dem Geistesdepot von ES an. Aus dem könnten die Autoren sie ebenso wie die Mutanten bei Bedarf also jederzeit wieder hervorkramen und in die aktuelle Handlung einbauen. Was übrigens im vorliegenden Roman geschieht: Mehrmals erscheint Altmutant Tako Kakuta, um den Buhrlos wichtige Hilfestellung zu leisten. Das Wiederlesen mit dem Teleporter aus der Anfangszeit der Serie fand ich einerseits nett, andererseits kam mir der gute Tako bei seinen Auftritten aber vor wie der Deus ex Machina, der immer dann da ist, wenn es ohne ihn nicht weitergeht.
 
Fazit: Leider wurden mit dem Romantitel Die Weltraummenschen und vor allem mit dem Untertitel Erwartungen auf eine Geschichte mit kosmischem Inhalt geschürt, die nicht eingehalten werden konnten. Spannend zu lesen war der Roman dennoch.

Peter Griese – Die Weltraummenschen
Pabel-Moewig-Verlag
Rastatt 1982
Ca. 160 Seiten
4,80 DM

Dienstag, 30. Januar 2018

Das Grauen greift nach Tibor

Im hinter uns liegenden Jahr 2017 erschien mit Die Brüder der Schwarzen Mamba meine zehnte Romanadaption von Hansrudi Wäschers legendärem Comic um den Dschungelhelden Tibor. Während der abschließende elfte Band der ersten Tibor-Serie ebenfalls fertig ist und auf seine Veröffentlichung wartet, kündigt Peter Hopf auf seiner Verlagsseite bereits das erste Buch der zweiten Serie an.

Dabei habe ich mit dem Schreiben noch nicht einmal angefangen. Meine Planung sieht die Arbeit an Die Spinnengöttin erst für das kommende Frühjahr vor. Zunächst harrt die Sigurd-Premiere ihrer Fertigstellung. Da das Tibor-Titelbild aber schon fertig ist, kann ich es an dieser Stelle vorab präsentieren.




Samstag, 27. Januar 2018

Neues Projekt abgeschlossen

Neues Jahr, neues Projekt. Für 2018 stimmt das, denn an einem ebensolchen habe ich kürzlich die Arbeit beendet. Dabei handelt es sich für mich tatsächlich um ein ganz neues Projekt, und das gleich aus zwei Gründen: Zum einen war es mein erster Beitrag für diese Serie, zum anderen handelt es sich um mein erstes Hineinriechen in dieses Genre überhaupt. Wobei ich mir noch nicht einmal sicher bin, ob Genre in dem Fall zutrifft. Mir fällt aber keine andere Bezeichnung ein.

Das Manuskript habe ich vor wenigen Tagen an den Verlag geschickt. Womit ich gleich bei der nächsten Premiere bin, denn es ist meine erste Arbeit für diesen Verlag. Nun warte ich auf die Reaktion. Da ich in dem Romanbereich bislang überhaupt nicht tätig war und mich offen gestanden kein bisschen damit auskannte, ist die Spannung hoch. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich an dieser Stelle darüber berichten.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Mit der Searcher unterwegs in M53

Im Februar erscheint nicht nur der neue Ren Dhark, dessen Titelbild ich vorgestern gezeigt habe, sondern auch der nächste Dhark-Sonderband. Der abgeschlossene Roman Bollwerk der Worgun stammt aus meiner Feder.

Die Titelbildzeichnung von Ralph Voltz ist einmal mehr sehr gelungen. Würde ich behaupten, sie ist so, wie ich mir das vorgestellt habe, wäre das glatt untertrieben. Sie ist nämlich besser, als ich mir die Szene visuell vorstellen konnte. Sie zeigt drei bekannte Figuren aus der Serie, die in dieser Geschichte handlungstragende Rollen innehaben.

Darüber, um wen es sich handelt, darf gern spekuliert werden. Die Namen von zwei von ihnen dürften nicht allzu schwer zu erraten sein. Kleiner Tipp: die Überschrift dieses Posts lässt es erahnen. Für diejenigen, die nicht wissen, um was es sich bei der Searcher handelt: sie ist der legendäre Diskusraumer eines nicht minder legendären Prospektorenehepaars.



Mittwoch, 17. Januar 2018

Der Coloniacon 23 ruft

Für den Ende September stattfindenden 23. Coloniacon hat Dieter Bohn ein neues Motiv entworfen. Zunächst einmal dient es als weitere Ankündigung. Ob es später aufs Cover des Programmbuchs kommen soll, ist mir nicht bekannt. Auf jeden Fall gefällt mir das Motiv richtig gut. Von der Erde ist nicht viel übriggeblieben, so scheint es, abgesehen vom Kölner Dom. Davor schwebt ein gewaltiges Hantelraumschiff, das ich für die Sol halte. Man könnte doch auch einmal die Point of verwenden, fällt mir in dem Kontext gerade ein. Müsste ich Dieter mal vorschlagen.




Dienstag, 16. Januar 2018

Grüne Technologie

Die grüne Technologie spielt derzeit in der Handlung von Ren Dhark eine wichtige Rolle. Für das Titelbild des nächsten, Mitte Februar erscheinenden Romans Malk Katuhl hat Ralph Voltz sie visualisiert. Außerdem bekommen wir noch einmal die Reckbatz zu sehen, die Vasallen der Friedensstifter in der Kleingalaxis Voktar, bei uns besser bekannt als NGK 3109.


Sonntag, 31. Dezember 2017

Ren Dhark 400

Kurz nach Weihnachten und damit rechtzeitig zum Jahresende habe ich die Arbeit am letzten Manuskript 2017 abgeschlossen. Es handelt sich dabei um einen weiteren Beitrag für Ren Dhark, und zwar für das 75. Buch von Weg ins Weltall. Das Exposé trägt die Nummer 400, der Roman ist also der Vierhundertste der Fortsetzungen - und ich meine damit nur die Hauptserie ohne Berücksichtigung der Sonderbände und der Spin-off-Serien.

Zur Erinnerung: Kurt Brands ursprüngliche klassische Abenteuer brachten es in den Sechziger Jahren gerade einmal auf 98 Hefte. Wir haben diese Zahl also bereits um ein Mehrfaches übertroffen. Eine Leistung, auf die das Ren Dhark-Team des 21. Jahrhunderts mit Recht stolz sein darf, finde ich.

Im Mittelpunkt der Handlung steht einerseits der gutmütige Händler Kharamak und andererseits ein Volk, das auch mal wieder einen Auftritt verdient hat. Der Handlungsschauplatz liegt im Randbereich unserer Galaxis,  und die Geschichte spielt unmittelbar nach der Rückkehr Ren Dharks aus Voktar.

Samstag, 30. Dezember 2017

Hansrudi Wäscher Magazin 44

Hansrudi Wäschers Buffalo Bill-Comics habe ich nie gelesen. Entweder interessierten mich als Jungen nicht, oder ich habe sie damals gar nicht wahrgenommen. Ich weiß es nicht mehr. Bei Western mochte ich Bessy und schwor später auf Leutnant Blueberry. Die 44. Ausgabe des Hansrudi Wäscher-Magazins ziert allerdings ein sehr schönes Buffalo Bild-Motiv. Ich war auf Anhieb sicher, es noch nie gesehen zu haben. Kein Wunder, verrät das Vorwort doch, dass es sich um ein bislang unveröffentlichtes Gemälde aus Privatbesitz handelt. Wobei ich einmal mehr bedaure, kein einziges Wäscher-Original zu besitzen.
 
Der Heftinhalt beginnt traurig, nämlich mit einem Nachruf auf den verstorbenen Herbert Karbaumer, der die vorangegangene Ausgabe noch redaktionell betreut hatte, und einem offenen Brief von Herberts Bruder Konrad an den HRW-Fanclub, der das Magazin herausgibt.
 
Amüsant zu lesen sind hingegen stets die Blicke in die Vergangenheit. Der Schweizer Wäscher-Fan Reinhard Schneider erzählt, wie die Comics des Lehning-Verlags Anfang der Sechziger Jahre ihren Weg auch an die Schweizer Kiosks fanden. Gustav Gaisbauer erinnert sich an den 1973 von ihm besuchten Internationalen Comic-Salon in Berlin. Herbert Karbaumer erzählt von einer Begebenheiten, die sich 1973/74 zutrug, als sein Bruder einen Stapel Tibor-Comics verlieh, diese nicht zurückbekam und sie stattdessen eines Tages auf dem Lesetisch im Wartebereich eines Friseursalons lagen.
 
Herr Wäschers Witwe Helga, Club und Magazin gleichermaßen verbunden, gibt eine tolle Anekdote zum besten. Anfang der Sechziger Jahre stand nämlich eines Sommertages plötzlich ein lebender Elefant unter dem Fenster von Hansrudi Wäschers Arbeitszimmer, der, wie sich später herausstellte, zu einem durchziehenden Zirkus gehörte. Sogar ein Foto des Elefantenjungen mit seiner Mutter ist erhalten geblieben und hier zu sehen.
 
Anlässlich des 50. Geburtstags von Roy Stark, zu dem ja auch meine Roman-Adaption erschienen ist, präsentiert Herbert Karbaumer eine Checkliste der Roy Stark-Veröffentlichungen. Der Leser erfährt von Abwicklungen, die man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen kann. Als nämlich in den Sechziger Jahren Roy Stark auch in Frankreich erscheinen sollte, wurden die Originalzeichnungen kurzerhand auf dem Postweg dorthin geschickt. Sie kamen dann jedoch nicht auf gleichem Weg zurück, sondern verschwanden – um erst Jahrzehnte später im Internet bei Ebay wieder aufzutauchen. Eine eigene abenteuerliche Geschichte, die sich Hansrudi Wäscher nicht einmal auszudenken brauchte.
 
Die Fortsetzung der chronologischen Titelauflistung aller Wäscher-Erstdrucke hat mich dann fast erschlagen. Seiten über Seiten Titel mit Erscheinungsdatum und weiteren Informationen, nein, das ist nichts für mich. Puristen und Biographen finden vielleicht Gefallen daran, aber ich habe Dieter Herolds Fleißarbeit überblättert. Vom selben Autor sehr interessant hingegen fand ich einen Blick auf Sigurd-Manuskripte. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich nicht weniger als handschriftliche sowie maschinengeschriebene Exposés Herrn Wäschers, die HRW als Vorlage für die daraus entstandenen Comics benutzte. Für mich aufschlussreich, da ich bekanntlich selbst sehr viel mit Exposévorgaben arbeite.
 
Reich bebilderte Berichte von verschiedenen Clubtreffen, das Finale eines Buffalo Bill-Comics und Leserbriefe runden das bunte Magazin ab. Nummer 45 erscheint zur kommenden Intercomic-Messe Anfang Mai 2018 in Köln.

Freitag, 29. Dezember 2017

Experimentierfeld Voktar bei phantastik-news

Auch das 73. Buch von Ren Dhark - Weg ins Weltall hat Robert Monners sich wieder für das Online-Portal phantastik-News vorgenommen. Schnell ist der Mann, das muss ich immer wieder feststellen. Kurz nach Erscheinen hat er Experimentierfeld Voktar bereits gelesen und besprochen.

Zuletzt sparte Monners nicht mit Kritik, doch diesmal scheint er voll und ganz zufrieden zu sein. So lobt er das neueste Kapitel aus der Weltraum-Saga um den Raumfahrer Ren Dhark und seine Point of fast über den grünen Klee. Kritik ist wichtig, Lob ist es ebenfalls. Daher freue ich mich als Autor auch mal, so wie in diesem Fall, über eine ganz und gar positive Rezension.

Robert Monners hebt die Klärung der Hintergründe in der Geschichte hervor und erwähnt ausdrücklich die geschickte Zusammenführung der beiden Handlungsstränge in der Milchstraße und in der Zwerggalaxis Voktar. Obwohl wir schon früh auf diese Entwicklung hingewiesen haben, gab es immer wieder skeptische Stimmen, die uns nicht glauben wollten. Wie gut, wenn man das Rahmenexposé für den kompletten Zyklus kennt und an dessen Erstellung mitgewirkt hat.

Fazit lautet: "Die Dramatik ist hoch, das Tempo deutlich gesteigert, die Umsetzung rasant. Weiter so, kann man den Autoren nur zurufen."

Dieser Aufruf, dem nachzukommen wir uns auch weiterhin alle Mühe geben werden, ist dem Ren Dhark-Team Verpflichtung und Vergnügen zugleich.

Die komplette Buchbesprechung gibt es hier:

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Andreas Zwengel aus Ren Dhark Team ausgeschieden

Der werte Andreas Zwengel gehört nicht länger dem Autorenteam von Ren Dhark an. Als ich von seiner Entscheidung, das Team zu verlassen, erfuhr, kam sie für mich überraschend, ebenso wie für die anderen Kollegen. Damit hatte niemand gerechnet, denn seit seinem Einstieg hat Andreas sich zu einer festen Größe bei Ren Dhark entwickelt.
 
Seinen ersten Beitrag zum Dhark-Kosmos lieferte er in Vereinigung der Alten Völker, dem 55. Band von Weg ins Weltall. Das war im Mai 2015. Damals stieß Andreas dazu, nach dem Tod von Hajo F. Breuer und dem gesundheitsbedingten Ausscheiden von Uwe Helmut Grave, und er erwies sich rasch als Bereicherung.
 
Insgesamt steuerte er 6 Romane für die Hauptserie bei, zuletzt war er an Band 71 mit Titel Lorrons Erbe beteiligt. Außerdem verfasste er mit Das Capgras-Syndrom, Ewiger Winter und Willkommen in Dagmeer! 3 abgeschlossene Sonderbände nach eigenen Exposés.
 
Andreas betreibt die Schreiberei nur nebenberuflich, ist also zeitlichen Beschränkungen unterworfen. So entschied er, sich stärker um seine eigenen Projekte kümmern zu wollen. Ich bedaure seinen Ausstieg bei Ren Dhark zwar, kann seine Beweggründe jedoch verstehen. Der SF-Szene wird er – zum Glück! – nicht verloren gehen.
 
Nach Andreas' Bekanntgabe seiner Entscheidung haben wir über mögliche Nachfolger nachgedacht, und es standen durchaus einige interessante Namen im Raum. Schlussendlich wurde jedoch die Entscheidung getroffen, keinen weiteren Autoren zu verpflichten. Das künftige Team besteht also aus Ben B. Black, Jan Gardemann, Nina Morawietz und mir.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Classic Rock 66

Mick Fleetwood ziert das Titelbild der Dezember-Ausgabe von Classic Rock, umgeben von weiteren Köpfen, die – besonders in der Frühphase – das Personenkarussell von Fleetwood Mac bestiegen und wieder verließen. Anlässlich des fünfzigsten Geburtstags der Band, die ich damals durch Rumours kennenlernte, widmet das Musikmagazin ihr die Titelstory, und das gleich auf 22 Seiten. Ehre, wem Ehre gebührt, kann man da angesichts eines halben Jahrhunderts Bandbestehen mit zahlreichen musikalischen wie personellen Veränderungen nur sagen.
 
Meine persönlichen Highlights in der vorliegenden Ausgabe sind indes andere: Jaan Uhelszki widmet Tom Petty, dem leider von uns gegangenen Mudcrutch, Heartbreaker und Traveling Wilbury, einen persönlichen Rückblick, der einem noch mal (Schluck!) einen Kloß in die Kehle treibt. Tony Iommi sinniert im Interview über die Anfänge, den Werdegang und (Schade!) das Ende von Black Sabbath, und Bruce Dickinson (Multitalent!) erzählt nicht nur über Iron Maiden, sondern über seine Autobiografie, Drogen, Mobbing, Fechten, Krebs und seinen zeitweiligen Ersatz Blaze Bayley – mit dem ich (Prost!) vor vielen Jahren nach einem Maiden-Konzert mal durch Kölner Kneipen gezogen bin.
 
Die Werkschau widmet sich diesmal (Prima!) John Fogerty, die Meilensteine erinnern an den 8. Dezember 1980, als (Scheiße!) John Lennon erschossen wurde, die Rückblende beschäftigt sich mit Mr. Bigs (Naja!) Mörderballade „To Be With You“, und die Rock-Mythen beleuchten Otis Reddings Flugzeugabsturz unter der (Makaber!) Überschrift: „Der Soulman, der vom Himmel fiel“. Außerdem gibt es Lou Reed, Kansas und die Lebensweisheiten des Noel Gallagher. Das letzte Wort hat diesmal Chris Rea.

Samstag, 23. Dezember 2017

Frohe Weihnachten 2017

Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein ruhiges und besinnliches Fest, einen guten Rutsch und ein glückliches und zufriedenes Jahr 2018. Mögen eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen!

Bedanken möchte ich mich bei allen, die in den hinter uns liegenden zwölf Monaten hier hereingeschaut haben. Ob ihr nur einen gelegentlichen Blick riskiert, mich öfters besucht oder gar regelmäßige Leser seid, euretwegen macht es mir Spaß, den Blog zu betreiben. Ich werde mir Mühe geben, ihn auch weiterhin mit Leben zu füllen und Einblicke in meine Schreibtätigkeit und noch mehr zu geben.
 
Ich habe in diesem Jahr 15 Romane verfasst, was mich zufrieden macht. Ähnlich viele Bücher aus meiner Feder sind erschienen, was mich am Jahresende glücklich zurücklässt. Für 2018 stehen ein paar spannende Projekte auf der Agenda. Ich freue mich drauf.
 
Wüsste ich, dass in einem halben Jahr der Vorhang fällt, oder in drei Monaten, würde ich versuchen, noch so viel wie möglich zu schreiben. Aber das weiß man zum Glück ja nicht, und eifrig weiterschreiben werde ich ohnehin.
 
Bleibt mir gewogen und viele Grüße.

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Roy Stark bei phantastik-news

Das Online-Portal phantastik-news beschäftigt sich mit allen multimedialen Ausprägungen der Phantastik. So überrascht die Besprechung meiner zweibändigen Romanversion der Hansrudi Wäschers-Comics um den Stuntman Roy Stark auf den ersten Blick. Jedoch spielt in der Geschichte eine Zeitmaschine eine wichtige Rolle. Mit der Erfindung eines Wissenschaftlers reist der Abenteurer in die Zeit des blutrünstigen Piraten Bloody Henderson und in die Wirren des amerikanischen Sezessionskriegs. Außerdem bespricht Carsten Kuhr bei phantastik-news auch meine Tibor-, Nick- und Falk-Adaptionen.
 
Hoppla“, staunt der Rezensent dann auch, „dieses Mal geht es weder in den Dschungel, noch ins Weltall oder zu den Rittern – hier wartet eine Zeitreise-Geschichte auf den Leser.“ Carsten Kuhr fühlt sich an Sun Koh und Doc Savage erinnert und folgt dem Plot mit Spannung hinein ins geschichtliche Abenteuer.
 
Die kurze Reihe ist mit dem Zweiteiler abgeschlossen“, resümiert Carsten Kuhr, um sodann einen erwartungsvollen Blick in die Zukunft zu werfen. „Nächstes Jahr, so stand es zu lesen, geht es endlich los mit Hansrudi Wäschers wohl bekanntestem Werk: der Roman-Adaption von Sigurd – man darf gespannt sein.“

Das bin ich auch - und was zu lesen stand, trifft zu. Für diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben: die Arbeit am ersten Sigurd-Roman werde ich im Januar abschließen. Es ist seitens des Verlags Peter Hopf geplant, sämtliche Sigurd-Geschichten der Wäscher-Ära in literarische Buchform gießen zu lassen.
 
Die vollständige Roy Stark-Besprechung gibt es hier:


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Märry Mählwurm

Auch in diesem Jahr präsentieren die Puppenspiele der Stadt Köln - im Volksmund Hänneschen-Theater genannt - wieder ein Weihnachtsmärchen für Groß und Klein, für Jung und Alt, und auch in diesem Jahr habe ich mir eine Vorstellung angesehen. Das ist schon Tradition. In der Geschichte "Märry Mehlwurm" mit den seit Generationen bekannten und beliebten Stockpuppen geht mit Katja Lavassas, Georg Lenzen und Stefan Mertens ein neues Autorentrio an den Start. Namensgeber der neuen Geschichte ist diesmal Mählwurms Pitter, der Gastwirt von Knollendorf.


Die Knollendorfer sind im Weihnachtsfieber, und (fast) jeder möchte den anderen mit seinen Lichterketten und der festlichen Beleuchtung übertreffen. Vor allem will man in diesem Wettstreit über die Nachbarorte triumphieren. Das geht so weit, dass Tünnes und Schäl sämtliche Weihnachtsbeleuchtung aus einem Nachbardorf stehlen, um die Konkurrenz auszuschalten.

Dieses für Knollendorfer Verhältnisse ungewöhnliche Verbrechen ruft den Polizisten Schnäuzerkowsky auf den Plan, den einzigen aus der bunten Truppe, der sich nicht der Kölschen Sprache bedient, sondern des Berlinerischen. Während sich Peter Mählwurm dem Konkurrenzdenken um die ausufernde Weihnachtsbeleuchtung entzieht und stattdessen auf Kaminfeuer und Kerzenlicht schwört, kappen Tünnes und Schäl unbeabsichtigt die Stromversorgung von Knollendorf und lösen ein veritables Durcheinander aus.

Währenddessen begeben sich die Kinder, allen voran Hänneschen und Bärbelchen, in den winterlichen Wald, um die Futterkrippen für die Tiere zu füllen. Dabei kommt es zu einer unerwarteten Begegnung. In gewisser Weise treffen sie nämlich auf Josef und eine schwangere Maria, die beide in einer ausgesprochenen Notlage stecken.

Natürlich wendet sich dank des Einsatzes der Kinder wieder alles zum Guten, und am Ende steht auf dem Marktplatz in Knollendorf ein wunderschön leuchtender Weihnachtsbaum, sodass die Puppen ein finales Weihnachtslied anstimmen können. Schön.