Montag, 1. April 2013

Rolling Stone 221

David Bowie mit neuem Album und gleich auf dem Cover. Zehn Jahre war er verschwunden, behauptet der Rolling Stone, da mußte ich doch gleich mal nachschlagen. 2003 habe ich ihn in der KölnArena gesehen und ihn danach nicht mehr öffentlich wahrgenommen. Scheint also zu stimmen. Ein Artikel wird ihm selbstverständlich auch gegönnt. Dazu gibt es ein Interview mit Bowies langjährigem Weggefährten Tony Visconti und eine Beleuchtung seiner verschiedenen Schaffensphasen. Na also, Rolling Stone, ihr könnt es doch noch ausführlich und mit Hintergrund, wenn ihr wollt.

Nick Cave hat ebenfalls ein neues Album veröffentlicht, anegblich eins der besten seiner Karriere. Sagt nicht er selbst, zum Glück, denn dazu neigen Musiker ja häufig. Ihr jeweils aktuelles Album über alle vorangegangenen zu stellen. Das Interview, das Henry Rollins mit Cave führt, weiß zu gefallen. Zwei alte Freunde in aufgeräumter Stimmung werfen sich im launigen Gespräch die Bälle zu und haben offensichtlichen Spaß daran. Dabei gibt Cave eine Menge seiner Intention beim Songwriting preis.

Am vergnüglichsten fand ich den Artikel über Sonny Crockett. Oder Nash Bridges. Oder wen er sonst noch verkörpert hat. Ich war ja bekennender Fan von Miami Vice, und daran hatte Johnson natürlich seinen Anteil. Er gibt sich locker, entspannt und nimmt sich - im Gegensatz zu früher - selbst nicht so ernst. Er kommt ausgesprochen sympathisch rüber. Daß er sogar mal zusammen mit Bob Dylan auf der Bühne stand und mit den Allman Brothers Ramblin' Man gespielt hat, wußte ich nun wirklich nicht. Warum die Überschrift "Der letzte Ritt des Don Johnson" lautet, erschließt sich mir allerdings nicht. Schließlich war er just in Quentin Tarantinos Django Unchained zu sehen und macht nicht den Eindruck, seine Karriere an den Nagel hängen zu wollen.

Kommentare:

  1. Jetzt kommentier bitte noch das neue Album von Depeche Mode und Garbage

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  2. Depeche Mode? Das wäre doch wohl mehr eine Angelegenheit für Jörg.

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