In den meisten Jahren, wenn die Oktoberausgabe von Ren Dhark bei mir eintrifft, hat der Herbst Einzug gehalten, das Wetter ist schlecht und die Stimmung bei vielen Leuten so trist wie auf dem nebenstehend abgebildeten Cover. Davon kann in diesem Jahr fürwahr keine Rede sein. Ich bin vorhin noch in T-Shirt und kurzer Hose spazieren gegangen und habe die Sonne genossen. Man kann wirklich von einem goldenen Oktober sprechen.
Was hingegen den Personen auf dem Titelbild die Petersilie verhagelt hat, erfährt man in Die letzten Menschen von Babylon. Band 80 von Ren Dhark - Weg ins Weltall ist erschienen, das Buch flatterte mir heute ins Haus. Bei der Figur im Vordergrund grübele ich schon die ganze Zeit. Sie kommt mir irgendwie bekannt vor, und ich frage mich, ob Graphiker Ralph Voltz sie einem realen Vorbild nachempfunden hat.
Bei dem Roman handelt es sich wie immer um eine Gemeinschaftsproduktion, die ich zusammen mit Nina Morawietz und Jan Gardemann auf die Beine gestellt habe, wie üblich nach einem Exposé von Ben B. Black. Wie Jan es anderer Stelle anmerkte, ergänzen wir vier uns gemeinsam mit dem oben genannten Ralph Voltz immer besser als eingespieltes Team.
Wenn ich den Klappentext lese, ist das fast wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Die Handlung dreht sich nämlich um den geheimnisvollen Seuchenbringer Kharamak. Beim Schreiben sind wir indes längst viel weiter und widmen uns derzeit einem ganz anderen Problem in der heimatlichen Milchstraße. Das jedoch ist für die Leser von Ren Dhark noch Zukunftsmusik. Worum es im aktuellen Roman geht, reißt der Klappentext an:
"Ren Dhark und seine Begleiter jagen dem Fremden nach, der bereits mehrere Planeten in der Milchstraße mit tödlichen Seuchen überzogen hat. Niemand weiß, wo er das nächste Mal zuschlagen wird, die Terraner haben im Moment nur eine vage Spur. Zur gleichen Zeit kommt ein Mann zu sich, der sich nicht daran erinnern kann, wer er ist. Dann wird ihm klar: Er und die anderen an diesem Ort sind die letzten Menschen von Babylon."
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
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Samstag, 13. Oktober 2018
Sonntag, 7. Oktober 2018
Beim großen Drachen Prok!
„Er läuft und läuft und läuft“ –
so hieß es in den Sechziger Jahren in einem Werbespot für den VW
Käfer. Die Science-Fiction-Serie Ren Dhark stammt ebenfalls aus den
Sechziger Jahren, und auch sie läuft und läuft und läuft.
An die Langlebigkeit der Serie, für
die ich mittlerweile seit achtzehn Jahren als Teamautor schreibe,
muss ich jedesmal denken, wenn ich die Arbeit an einem weiteren
Manuskript abgeschlossen habe. So wie jetzt auch wieder, als ich
meinen fertigen Beitrag für Ren Dhark 80 an den Herausgeber und
Exposé-Autor Ben B. Black schickte.
In meiner Geschichte führe ich ein
neues Volk in die Handlung ein, speziell einen vierzehnjährigen
Jungen, der sich mit seinem Vater auf eine große Reise begibt. Dabei
bedienen sie sich zwar einer Flugmaschine, es handelt sich jedoch
nicht um ein modernes Raumschiff, sondern um ein klassisches
Luftschiff.
Der Expokrat hatte eine nette Idee, bei
der ich anfangs ein wenig unschlüssig war, wie ich sie umsetzen
soll. Ich hoffe, es ist mir leidlich gut gelungen. Zusätzlich zu der
klassischen SF-Geschichte gibt es in Wiedersehen mit Taret Londok
einen Hauch von Steampunk und eine Prise Drachenblut.
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Ren Dhark,
Science Fiction
Mittwoch, 3. Oktober 2018
Ringraumer und Doppelkugelraumer
Es geht hoch her. Ralph Voltz' Titelbildzeichnung für Ren Dhark 79 verspricht eine Menge Action. Auf den ersten Blick sehen wir Doppelkugelraumer der Tel und Ringschiffe in einer Raumschlacht. Doch täuscht der erste Eindruck nicht vielleicht? Ein zweiter, genauerer Blick lässt Zweifel aufkommen.
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Titelbild
Donnerstag, 20. September 2018
Eierlegende Wollmilchsäue
Ren-Dhark-Titelbildgestalter Ralph Voltz legte kürzlich die Covergraphik für den nächsten Dhark-Sonderband in der Unitall-Reihe vor. Der abgeschlossene Roman stammt aus der Feder von Nina Morawietz. Das Buch wird zusammen mit Ren Dhark 78 voraussichtlich Mitte Oktober erscheinen.
Den Inhalt des Romans kenne ich noch nicht. Der weiß ich weder, um wen es sich bei den ängstlichen Kindern im Vordergrund handelt, noch sind mir die Kreaturen dahinter bekannt. Als ich das Bild zum ersten Mal sah, musste ich unwillkürlich an eierlegende Wollmilchsäue denken. Vermutlich hat es mit ihnen aber eine andere Bewandtnis.
Bei der grüngekleideten Gestalt handelt es sich jedenfalls um einen Rateken. Die drei Meter großen Humanoiden gehören der VdAV an, der Vereinigung der Alten Völker, und sind nicht gerade als Freunde der Menschheit zu bezeichnen.
Was es mit dem Rateken auf dem Titelbild, den Kindern und den plumpen Kreaturen auf sich hat, wird uns Nina Morawietz in McAustins große Stunde verraten. Ich bin schon gespant, was sich Nina ausgedacht hat.
Den Inhalt des Romans kenne ich noch nicht. Der weiß ich weder, um wen es sich bei den ängstlichen Kindern im Vordergrund handelt, noch sind mir die Kreaturen dahinter bekannt. Als ich das Bild zum ersten Mal sah, musste ich unwillkürlich an eierlegende Wollmilchsäue denken. Vermutlich hat es mit ihnen aber eine andere Bewandtnis.
Bei der grüngekleideten Gestalt handelt es sich jedenfalls um einen Rateken. Die drei Meter großen Humanoiden gehören der VdAV an, der Vereinigung der Alten Völker, und sind nicht gerade als Freunde der Menschheit zu bezeichnen.
Was es mit dem Rateken auf dem Titelbild, den Kindern und den plumpen Kreaturen auf sich hat, wird uns Nina Morawietz in McAustins große Stunde verraten. Ich bin schon gespant, was sich Nina ausgedacht hat.
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Titelbild
Mittwoch, 19. September 2018
Tristesse auf Babylon
Was ist da los auf Babylon? Wie wir auf dem Titelbild sehen, das Ralph Voltz für Ren Dhark 78 anfertigte, scheint auf der Zentralwelt der Menschheit ziemliche Tristesse zu herrschen. Nach der einige Jahre zurückliegenden Vereisung der Erde siedelte der Großteil der Menschheit von der Eiswelt Terra auf die ehemalige Stützpunktwelt der Mysterious Fande über, von den Menschen Babylon genannt. Laut letzten Zählungen leben dort über 36 Milliarden Menschen. Wieso also trägt der Roman den Titel Die letzten Menschen von Babylon? Die Antwort liefert Ren Dhark 78, der Mitte Oktober erscheint.
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Ren Dhark,
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Titelbild
Mittwoch, 15. August 2018
Seuchenherd Milchstraße
Vom Titelbild des Buches, das mir der Zusteller ins Haus brachte, schauen mich drei meiner Lieblingsfiguren aus der Ren Dhark-Serie an: der Ingenieur Chris Shanton, der Mysterious Arc Doorn und der Roboterhund Jimmy. Handlungsschauplätze sind diesmal die Milchstraße, speziell Munros Stern III, sowie Jahrzehntausende in der Vergangenheit eine nicht näher bestimmte Galaxis.
Die 77. Ausgabe von Ren Dhark - Weg ins Weltall ist erschienen. Das Buch trägt den Titel Seuchenherd Milchstraße. Nach einem Exposé von Ben B. Black wurde der Roman von Nina Morawietz, Jan Gardemann und mir verfasst. Das Bild auf dem Cover stammt wie üblich von Ralph Voltz.
Der Klappentext des Buches lautet wie folgt: "Die Wissenschaftler an Bord der POINT OF haben gut und schnell gearbeitet, ein Gegenmittel gegen die auf der Siedlerwelt Sahara grassierende Seuche scheint gefunden zu sein. Bert Stranger, der von der Krankheit gezeichnete Starreporter von Terra-Press, stellt sich als Proband für das Heilmittel zur Verfügung, doch das zeigt unerwartete Nebenwirkungen. Für Ren Dhark und seine Getreuen fängt damit der Kampf gegen denjenigen, der unschuldige Wesen mit tödlichen Krankheiten überzieht, jedoch erst an, denn die Galaxis scheint sich zu verwandeln in den Seuchenherd Milchstraße."
Die 77. Ausgabe von Ren Dhark - Weg ins Weltall ist erschienen. Das Buch trägt den Titel Seuchenherd Milchstraße. Nach einem Exposé von Ben B. Black wurde der Roman von Nina Morawietz, Jan Gardemann und mir verfasst. Das Bild auf dem Cover stammt wie üblich von Ralph Voltz.
Der Klappentext des Buches lautet wie folgt: "Die Wissenschaftler an Bord der POINT OF haben gut und schnell gearbeitet, ein Gegenmittel gegen die auf der Siedlerwelt Sahara grassierende Seuche scheint gefunden zu sein. Bert Stranger, der von der Krankheit gezeichnete Starreporter von Terra-Press, stellt sich als Proband für das Heilmittel zur Verfügung, doch das zeigt unerwartete Nebenwirkungen. Für Ren Dhark und seine Getreuen fängt damit der Kampf gegen denjenigen, der unschuldige Wesen mit tödlichen Krankheiten überzieht, jedoch erst an, denn die Galaxis scheint sich zu verwandeln in den Seuchenherd Milchstraße."
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Ren Dhark,
Science Fiction,
Veröffentlichung
Mittwoch, 8. August 2018
Hetzjagd durchs Telin-Imperium
Ich habe die Arbeit an Ren Dhark 412 abgeschlossen. Der Teilroman ist vorgesehen für das 79. Buch von Weg ins Weltall, das den vielsagenden Titel Der Seuchenbringer tragen wird. Eifrige Dhark-Leser können sich nun sicher schon denken, um wen es sich bei demjenigen mit dem wenig schmeichelhaften Namen handelt.
Nicht denken können werden sie sich hingegen, wozu diese Figur noch fähig ist. Der Kommandant des Ringraumers Point of und seine Getreuen wissen es auch nicht. Sie werden unversehens mit einem Vorgang konfrontiert, den sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt hätten und der sie vor eine erschreckende Tatsache stellt. Aber Ren Dhark wäre nicht Ren Dhark, wenn er sich nicht auch dieser für ihn neuen und überhaupt einzigartigen Situation stellen würde.
Der Commander der Planeten bekommt in diesem Roman einen neuen Verbündeten an die Seite gestellt. Um wen es sich handelt, verrate ich nicht. Ein bisschen Überraschung muss ja auch sein. Zudem tritt ein legendäres Waffensystem der Mysterious in Aktion. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in meinen Dhark-Beiträgen schon einmal mit dieser Waffe gearbeitet habe.
Auf jeden Fall gestattete es die Exposé-Vorgabe nicht nur, dass ich es reichlich krachen lassen kann, sie machte es sogar zwingend erforderlich. Wer auf Action und Raumschlachten steht, der wird, so viel kann ich voraussagen, bestens bedient.
Nicht denken können werden sie sich hingegen, wozu diese Figur noch fähig ist. Der Kommandant des Ringraumers Point of und seine Getreuen wissen es auch nicht. Sie werden unversehens mit einem Vorgang konfrontiert, den sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt hätten und der sie vor eine erschreckende Tatsache stellt. Aber Ren Dhark wäre nicht Ren Dhark, wenn er sich nicht auch dieser für ihn neuen und überhaupt einzigartigen Situation stellen würde.
Der Commander der Planeten bekommt in diesem Roman einen neuen Verbündeten an die Seite gestellt. Um wen es sich handelt, verrate ich nicht. Ein bisschen Überraschung muss ja auch sein. Zudem tritt ein legendäres Waffensystem der Mysterious in Aktion. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in meinen Dhark-Beiträgen schon einmal mit dieser Waffe gearbeitet habe.
Auf jeden Fall gestattete es die Exposé-Vorgabe nicht nur, dass ich es reichlich krachen lassen kann, sie machte es sogar zwingend erforderlich. Wer auf Action und Raumschlachten steht, der wird, so viel kann ich voraussagen, bestens bedient.
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Manuskript,
Ren Dhark,
Science Fiction
Mittwoch, 18. Juli 2018
Doorn, Shanton und Jimmy
Diesmal in aller Kürze und ohne viele Erklärungen: das actiongeladene Titelbild für Ren Dhark 77, natürlich wie immer von Ralph Voltz.
Anmerken möchte ich nur, dass drei meiner Lieblingsfiguren zu sehen sind, nämlich Chris Shanton und sein Roboterhund Jimmy sowie der Worgunmutant Arc Doorn. Es gefällt mir, mal alle drei zusammen in einer Szene zu sehen.
Anmerken möchte ich nur, dass drei meiner Lieblingsfiguren zu sehen sind, nämlich Chris Shanton und sein Roboterhund Jimmy sowie der Worgunmutant Arc Doorn. Es gefällt mir, mal alle drei zusammen in einer Szene zu sehen.
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Ren Dhark,
Science Fiction,
Titelbild
Samstag, 7. Juli 2018
Makrito bei phantastiknews
Robert Monners beleuchtet einmal mehr den aktuellen Ren Dhark-Roman. Im Online-Portal www.phantastik-news.de beschäftigt er sich mit Makrito.
Monners dazu: "Der titelgebende Makrito wird uns vorgestellt, über sein Leben, sein Leiden und seine Flucht an Bord eines Raumschiffes einer Maschinenzivilisation wird berichtet - was dies aber mit den Vorgängen auf Sahara zu tun hat, bleibt noch offen."
Und das war an dieser Stelle vom Autorenteam auch so beabsichtigt. Allerdings werden sich den Lesern die engen Zusammenhänge in den kommenden Bänden erschließen.
Die komplette Besprechung ist hier zu finden:
Monners dazu: "Der titelgebende Makrito wird uns vorgestellt, über sein Leben, sein Leiden und seine Flucht an Bord eines Raumschiffes einer Maschinenzivilisation wird berichtet - was dies aber mit den Vorgängen auf Sahara zu tun hat, bleibt noch offen."
Und das war an dieser Stelle vom Autorenteam auch so beabsichtigt. Allerdings werden sich den Lesern die engen Zusammenhänge in den kommenden Bänden erschließen.
Die komplette Besprechung ist hier zu finden:
Sonntag, 17. Juni 2018
Makrito
Gestern flatterte mir der neue Ren Dhark ins Haus. Band 78 habe ich zusammen mit Nina Morawietz und Jan Gardemann geschrieben. Das Exposé stammte wie üblich von Ben B. Black, das Titelbild wie immer von Ralph Voltz. Ich habe gleich ein wenig darin geschmökert, nicht in meinem eigenen Text, sondern in den Romananteilen der geschätzten Kollegen Jan und Nina.
In eben diesem Jahr spielt die zweite Handlungsebene, und zwar auf Sahara, dem dritten Planeten von Munros Stern. Hier taucht nach längerer Abwesenheit der allseits beliebte Kugelblitz Bert Stranger wieder auf, der rasende Reporter des Ren Dhark-Kosmos.
Die Geschichte führt den Leser weit zurück in die Vergangenheit. In den vor vielen Jahrtausenden spielenden Ereignissen wird ein außerirdisches Kind geboren, dem eine Zukunft bestimmt ist, von der es erst Jahrzehnte später erfahren soll. Dieses Wesen, Makrito genannt, spielt in der aktuellen Ren Dhark-Handlung des Jahres 2073 eine wichtige Rolle, ist dort allerdings unter einem anderen Namen bekannt.
In eben diesem Jahr spielt die zweite Handlungsebene, und zwar auf Sahara, dem dritten Planeten von Munros Stern. Hier taucht nach längerer Abwesenheit der allseits beliebte Kugelblitz Bert Stranger wieder auf, der rasende Reporter des Ren Dhark-Kosmos.
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Ren Dhark,
Science Fiction,
Veröffentlichung
Donnerstag, 14. Juni 2018
Die Biologin und der Flashpilot
Wir schreiben den September 2073, und
Ren Dhark ist in der Milchstraße unterwegs. Dhark und seine Getreuen
von der Point of suchen nach dem geheimnisvollen Kharamak, der mit
seinen tödlich verlaufenden Virenangriffen bereits die Bewohner
mehrerer Welten auf dem Gewissen hat. Die Spur führt gleich zu zwei
Völkern, mit denen die Terraner schon in der Vergangenheit zu tun
hatten, und das nicht im besten Sinne. Bei beiden ergab sich für
mich die Möglichkeit, neue Figuren in die Handlung einzuführen.
Ich habe die Arbeit an meinem Romanteil
für Ren Dhark 78 abgeschlossen. An einem Handlungsschauplatz bot
sich mir die Gelegenheit, Rani Atawa und Pjetr Wonzeff in den
Mittelpunkt der Geschehnisse zu stellen, beziehungsweise die
dramatischen Ereignisse aus ihrer beider Perspektive zu schildern.
Seit ich der zum Kreis der Unsterblichen gehörenden Biologin und dem
Flashpiloten vor ein paar Bänden ein Techtelmechtel angedichtet
habe, entwickeln die beiden Figuren ein gewisses Eigenleben,
zumindest in meinen Romanbeiträgen. Das hatte ich ursprünglich gar
nicht so geplant, aber mir gefällt die Richtung, in die es mit der
Inderin und dem Ukrainer geht. Da Rani unsterblich ist, Pjetr
hingegen nicht und zudem nichts von der Unsterblichkeit seiner
Gefährtin weiß, sind Konflikte zwangsläufig vorprogrammiert.
Einen kleinen Gag habe ich mir zudem in
der Handlung erlaubt. Er steht in Zusammenhang mit dem bei den Lesern
sehr beliebten Ingenieur Chris Shanton, der auch zu meinen
persönlichen Lieblingsfiguren gehört. In einer Szene mit Shanton
und seinem Roboterhund Jimmy nehme ich Bezug auf einen anderen in der
Science Fiction äußerst bekannten Ingenieur: Scotty! Die Leser von
Ren Dhark dürfen sich überraschen lassen. Das Buch mit Titel Die
letzten Menschen von Babylon wird voraussichtlich im Oktober
erscheinen.
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Manuskript,
Ren Dhark,
Science Fiction
Mittwoch, 16. Mai 2018
Dem Tod geweiht
Ralph Voltz hat das Titelbild für Ren Dhark 76 abgeliefert. In einer stimmungsvollen Szene sehen wir ein freundliches, liebenswertes Intelligenzwesen, das in diesem Buch eine tragende Rolle einnimmt. Der feurige Schweif im Hintergrund wird zum Schicksal für dieses Wesen werden. Der Roman mit Titel Makrito erscheint Mitte Juni.
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Ralph Voltz,
Ren Dhark,
Science Fiction,
Titelbild
Freitag, 11. Mai 2018
Laudatio auf Hajo F. Breuer
Wie ich in meinem Bericht zur 83. Intercomic
https://achimmehnert.blogspot.de/2018/05/intercomic-83.html
schrieb, hielt ich dort die Laudationen für
die DARK STAR Preisträger 2017 und 2018,
Hajo F. Breuer und Rüdiger Schäfer.
Hier also die Laudatio für Hajo, die für Rüdiger folgt übermorgen.
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https://achimmehnert.blogspot.de/2018/05/intercomic-83.html
schrieb, hielt ich dort die Laudationen für
die DARK STAR Preisträger 2017 und 2018,
Hajo F. Breuer und Rüdiger Schäfer.
Hier also die Laudatio für Hajo, die für Rüdiger folgt übermorgen.
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Hajo F. Breuer wurde 1954
in Düsseldorf geboren und verbrachte den größten Teil seines
Lebens in seiner Wahlheimat Mönchengladbach. Bei den
Verantwortlichen für die Verleihung des DARK STAR 2017, die aus
organisatorischen Gründen erst in diesem Jahr stattfinden kann,
stand er gleich aus mehreren Gründen als Preisträger auf der
Agenda: für seine Verdienste um die deutsche Romanszene, für seine
Verdienste um die deutschsprachige Science Fiction und für seine
Verdienste auch in der Comicszene, in der er nämlich in der Frühzeit
seines Schaffens tätig war.
Hajo studierte
Germanistik, Anglistik und Philosophie und war als Gymnasiallehrer
qualifiziert. Sein Weg war jedoch der eines freischaffenden
Künstlers, eines Autors, und den beschritt er zunächst als
Übersetzer von Marvel-Comics für den deutschen Condor-Verlag. Ab
1983, also noch als Twen – ich gestatte mir, dieses neudeutsche
Wort zu verwenden –, verfasste er für den Bastei-Verlag
wöchentlich eine Ausgabe der Gespenster-Geschichten. Hierbei kam es
zur Bekanntschaft und zur Zusammenarbeit mit dem im Februar 2018
verstorbenen Uwe Helmut Grave, den Hajo F. Breuer später mit zu Ren
Dhark nehmen sollte.
Doch bis dahin sollten
noch einige Jahre vergehen. Ende der Achtziger Jahre schrieb Hajo
unter dem Titel Die neue Kultfigur MAX HEADROOM für den
Bastei-Verlag eine Taschenbuchreihe zur gleichnamigen Fernsehserie.
Zum gleichen Zeitpunkt wurde er zudem für den Hethke-Verlag tätig,
wo er als Chefredakteur die DC-Comics betreute.
Was folgte, war und ist
Hajos Opus Magnum, die Fortführung von Kurt Brands aus den Sechziger
Jahren stammender Science-Fiction-Serie REN DHARK, die es seinerzeit
auf 98 Heftromane brachte. Dann stellte der Kelter-Verlag die Serie
kurzfristig ein. Zwar wurde Ren Dhark in den Folgejahren zweimal
komplett neu aufgelegt, zu neuen Abenteuern kam es jedoch nicht.
Das änderte sich erst,
als der HJB-Verlag eine weitere Neuauflage in Angriff nahm,
allerdings nicht mehr in Heftform, sondern als repräsentative
sechzehnbändige Buchausgabe. Wir sprechen heute vom Classic-Zyklus.
Die Hardcover erwiesen sich jedenfalls als Glücksgriff, denn der
Erfolg beim Publikum war so groß, dass eine Fortsetzung über die
ursprünglichen 98 Romane hinaus schnell beschlossene Sache war.
Nun tat Verleger
Hansjoachim Bernt, ohne es damals voraussehen zu können –
vielleicht hat er es doch vorausgesehen –, einen noch größeren
Glücksgriff. Zum Ende der Classics hin beauftragte er Hajo F. Breuer
mit der Betreuung der Buchausgabe, für die Hajo ab Band 15
verantwortlich war. Für die Fortführung sollte Hajo dann sowohl als
Exposé-Autor agieren als auch als Herausgeber – was dann, wie
bekannt ist, auch geschah.
Insgesamt betreute Hajo
die Ren Dhark-Serie von 1999 an über einen Zeitraum von 15 Jahren.
Anfangs stützte er sich bei seinen Exposés für die neuen Abenteuer
auf vorhandene Ideenskizzen von Kurt Brand, später erstellte er die
Handlungsfortführung und die folgenden Zyklen bei den
Redaktionskonferenzen mit seinem Autorenteam. Dabei führte er nicht
nur die Hauptserie fort und übertraf dabei die 98 Heftromane Kurt
Brands um ein Mehrfaches. Neben den abgeschlossenen Sonderbänden,
ebenfalls gebundene Bücher, schuf er mehrere Ablegerserien, die als
Paperbacks erschienen: namentlich Sternendschungel Galaxis,
Forschungsraumer Charr sowie Der Mysterious.
Mich holte Hajo bereits
2000 ins Team, mein erster Dhark-Roman erschien 2001. Von Hajos
Exposés war ich von Beginn an angetan. Ich merkte nämlich jedem von
mir zu bearbeitenden Expo an, dass es nicht nur von einem Mann
stammte, der seine Arbeit tut und seine Pflicht erfüllt, sondern der
seiner Leidenschaft nachgeht. Er besaß die Gabe, nicht nur gute
Exposés zu erstellen, sondern diese den einzelnen Autoren seines
Teams gemäß ihren Vorlieben und Stärken maßgeschneidert auf den
Leib zu schreiben.
Als Germanist legte Hajo
Wert auf die deutsche Sprache. Anglizismen, wie jenes weiter oben von
mir verwendete „Twen“, verabscheute er. „Für die meisten
englischen Ausdrücke, die ihr einbaut“, sagte er zuweilen nach der
Durchsicht eines Manuskripts, „könnte ihr auch ein deutsches Wort
verwenden. Warum beispielsweise schwenkt die POINT OF in einen Orbit
ein, wenn es doch eine Umlaufbahn gibt?“ Recht hatte er.
Hajo widmete sich der Ren
Dhark-Serie mit Hingabe, mit Begeisterung, mit Euphorie. Dabei
schaute er stets positiv in die Zukunft, und entschlossen. Von außen
ließ er sich nicht in seine Arbeit hineinreden, auch nicht vom
Verleger. Hajo zog seine Vorstellungen durch und hatte damit Erfolg.
Wenn er einen eingeschlagenen Weg gewählt hatte und ihn für richtig
hielt, verfolgte er ihn beharrlich, ging ihn konsequent weiter. Er
konnte dann ein Dickkopf sein, aber im besten positiven Sinn.
Zu dieser Messe hier, der
Intercomic, hatte Hajo übrigens eine besondere Beziehung – so wie
sie auch zu ihm. Jahrelang fungierte er nämlich in Zusammenarbeit
mit dem damaligen Veranstalter Norbert Hethke und mit Gerhart Renner
als Messemoderator.
Verleger Hansjoachim Bernt
bezeichnete Hajo F. Breuer einmal als den eigentlichen Boss der Ren
Dhark-Serie, und ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass es Ren Dhark
ohne Hajos unermüdliches Engagement nach innen und nach außen hin
heute noch gäbe. Ren Dhark bis zur Rente machen, das war sein Traum.
Leider war ihm die Erfüllung dieses Traums nicht vergönnt. Eine
schwere Krankheit verhinderte es. Zum letzten Mal sahen wir uns bei
der Ren Dhark-Konferenz 2014 in einem Bonner Hotel.
Hajo F. Breuer verstarb am 17. Oktober 2014 in Mönchengladbach. Er ist der zweite Preisträger nach Verleger Walter Lehning, der den DARK STAR postum verliehen bekommt.
Hajo F. Breuer verstarb am 17. Oktober 2014 in Mönchengladbach. Er ist der zweite Preisträger nach Verleger Walter Lehning, der den DARK STAR postum verliehen bekommt.
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Hajo F. Breuer,
Intercomic,
Ren Dhark
Donnerstag, 26. April 2018
Kharamak und der Tod
Ich komme erst jetzt dazu, zu erwähnen, dass ich die Arbeit am nächsten Ren Dhark abgeschlossen habe. Zum Verdruss des Exposé-Autors - und zu dem meinen nicht minder! - musste ich die Arbeit für ein paar Tage unterbrechen, da mich eine fiese Unpässlichkeit umwarf. Inzwischen ist aber alles wieder in Ordnung. Ich bin wohlauf und stecke mitten in der Schreibarbeit für eine andere Serie. In der klirren die Schwerter.
Im Mittelpunkt der Ereignisse von Ren Dhark 77 indes steht weiterhin der geheimnisvolle Händler Kharamak, auch wenn dieser in der Handlung meines Romans persönlich gar nicht auftritt. Doch sein Wirken, auf das sich Ren Dhark und seine Freunde keinen Reim machen können, zieht immer größere Kreise. Ohne damit allzu viel zu verraten, kann ich den Buchtitel nennen. Er wird Seuchenherd Milchstraße lauten.
Im Mittelpunkt der Ereignisse von Ren Dhark 77 indes steht weiterhin der geheimnisvolle Händler Kharamak, auch wenn dieser in der Handlung meines Romans persönlich gar nicht auftritt. Doch sein Wirken, auf das sich Ren Dhark und seine Freunde keinen Reim machen können, zieht immer größere Kreise. Ohne damit allzu viel zu verraten, kann ich den Buchtitel nennen. Er wird Seuchenherd Milchstraße lauten.
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Ren Dhark,
Science Fiction
Dienstag, 24. April 2018
Kharamaks Geschäfte
Band 75 von REN DHARK - WEG INS WELTALL ist erschienen. Den vorliegenden Roman habe ich gemeinsam mit Jan Gardemann und Nina Morawietz nach einem Exposé von Ben B. Black geschrieben. Das Titelbild, wie immer aus der Graphikschmiede von Ralph Voltz stammend, zeigt die von mir in Band 74 eingeführte Prodonno, das Raumschiff des undurchsichtigen Händlers Kharamak, von dem noch die Rede sein wird.
Wie bereits angekündigt, konzentriert sich die Handlung nach dem längeren Zyklus-Ausflug in die Zwerggalaxis NGK 3105, von den dort beheimateten Völkern Voktar genannt, im neuen Handlungsabschnitt voll und ganz auf die Milchstraße. Das wird bereits im vorliegenden Buch mit Titel Kharamaks Geschäfte deutlich.
Der Klappentext verrät: "Kaum ist die POINT OF in die Milchstraße zurückgekehrt, fängt sie einen Notruf auf. Ren Dhark und seine Getreuen gehen dem nach und fliegen dabei in das Gebiet der Nögk ein. Mit diesem kriegerischen Volk besteht zwar seit einiger Zeit ein Friedensvertrag, dennoch ist Vorsicht angebracht. Und tatsächlich kommt es zu einem Konflikt, der sich vor allem um eines dreht: Kharamaks Geschäfte."
Um welche Art von Geschäften es sich handelt, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Doch es zeigt sich, dass auch ein Mann wie Ren Dhark nicht frei von Fehlern ist. Im vorliegenden Fall unterläuft ihm sogar ein fataler Fehler mit, wie sich noch zeigen wird, weitreichenden, dramatischen Folgen.
Wie bereits angekündigt, konzentriert sich die Handlung nach dem längeren Zyklus-Ausflug in die Zwerggalaxis NGK 3105, von den dort beheimateten Völkern Voktar genannt, im neuen Handlungsabschnitt voll und ganz auf die Milchstraße. Das wird bereits im vorliegenden Buch mit Titel Kharamaks Geschäfte deutlich.
Der Klappentext verrät: "Kaum ist die POINT OF in die Milchstraße zurückgekehrt, fängt sie einen Notruf auf. Ren Dhark und seine Getreuen gehen dem nach und fliegen dabei in das Gebiet der Nögk ein. Mit diesem kriegerischen Volk besteht zwar seit einiger Zeit ein Friedensvertrag, dennoch ist Vorsicht angebracht. Und tatsächlich kommt es zu einem Konflikt, der sich vor allem um eines dreht: Kharamaks Geschäfte."
Um welche Art von Geschäften es sich handelt, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Doch es zeigt sich, dass auch ein Mann wie Ren Dhark nicht frei von Fehlern ist. Im vorliegenden Fall unterläuft ihm sogar ein fataler Fehler mit, wie sich noch zeigen wird, weitreichenden, dramatischen Folgen.
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Ren Dhark,
Science Fiction,
Veröffentlichung
Donnerstag, 29. März 2018
Hilfreiches Ren Dhark Lexikon
Ich arbeite derzeit an einem Ren
Dhark-Manuskript, in dem ich mit den Namen von Besatzungsmitgliedern
der Point of nur so um mich werfe. Ich baue nämlich diverse Figuren
in die Handlung ein, die schon lange keinen Auftritt mehr hatten und
an die ich mich, ganz ehrlich, nicht einmal erinnern konnte.
Zwar ist Ren Dharks Ringraumer primär ein Forschungsschiff, dennoch gibt es an Bord auch eine militärische Abteilung. Deren Chef Judd Farell ist zwar gedanklich immer präsent, ebenso ein paar weitere Raumsoldaten. Die meisten anderen Namen hätte ich jedoch aus dem Kopf nicht zusammen bekommen.
Zwar ist Ren Dharks Ringraumer primär ein Forschungsschiff, dennoch gibt es an Bord auch eine militärische Abteilung. Deren Chef Judd Farell ist zwar gedanklich immer präsent, ebenso ein paar weitere Raumsoldaten. Die meisten anderen Namen hätte ich jedoch aus dem Kopf nicht zusammen bekommen.
Aber zum Glück gibt es ja das Ren
Dhark-Lexikon mit seinen unzähligen Stichworten. Nach jedem
erschienenen Dhark-Buch erhalten die Autoren eine Datei mit der
erweiterten Version, in die der Lexikograf sowohl neue Stichworte mit
Erklärung eingepflegt als auch die bestehenden, so nötig, erweitert
und auf den aktuellen Stand gebracht hat. Das heißt, der Umfang
steigt von Mal zu Mal.
Zu meiner Anfangszeit als Dhark-Autor
bewältigte diese Aufgabe, die ich auf keinen Fall selbst am Hals
haben möchte, der in der SF-Szene bekannte Heiko Langhans, der den
Staffel später an Stephan Breuer weitergab, den Bruder des damaligen
Herausgebers Hajo F. Breuer. Von Stephan Breuer übernahm dann Uwe
Helmut Grave die Fortführung des Lexikons, und nach dessen
gesundheitsbedingtem Ausscheiden aus dem Dhark-Team halste sich der
derzeitige Expokrat Ben B. Black die Aufgabe auf.
Gelegentlich taucht von Leserseite die
Frage auf, ob es nicht möglich sei, ein solches Lexikon für
Interessierte in kleiner Auflage zu produzieren. Ich erinnere mich
daran, dass es bei meinem Einstieg in die Serie tatsächlich ein
Dhark-Lexikon in Druckform gab, das, soweit ich weiß, beim Verlag
aber schon seit vielen Jahren vergriffen ist. Es handelte sich um
einen Einzelband, der Umfang dürfte in etwa der eines Dhark-Buchs
gewesen sein. Die lexikalische Zusammenstellung stammte vom bereits
oben erwähnten Heiko Langhans.
Inzwischen ist an ein einzelnes Buch
nicht mehr zu denken. Anzahl der Stichworte, Datenmenge und damit
auch die Seitenzahl umfassen mittlerweile ein Vielfaches des
damaligen Lexikons. Die jüngst aktualisierte Version weist sage und
schreibe 4,8 Millionen Zeichen auf. Das ist in etwa so viel wie 10
Ren Dhark-Bücher oder knapp 30 Heftromane, ein gigantischer Umfang
also, und er wächst von Roman zu Roman weiter an. Eine Druckversion
ist schon aus diesem Grund völlig ausgeschlossen, da nicht
bezahlbar.
Dass ein aktuelles Lexikon nicht in
Dateiform angeboten wird, hat allerdings einen anderen Grund. Im
Inhalt sind zahlreiche Hinweise auf die noch in Planung befindliche
Handlung enthalten, als reine Infos für die Autoren, die den Lesern
aber noch nicht verraten werden dürfen. Denn zum einen würden wir
diesen die Spannung nehmen, und zum anderen kann sich die geplante
Handlungsführung schließlich noch ändern. Außerdem möchten wir
nicht in irgendwelchen Foren Handlungselemente vorfinden, die erst in
einem halben Jahr in einem Roman erscheinen werden.
So ist und bleibt das Lexikon eine interne Arbeitserleichterung für das Autorenteam, allerdings eine ganz erhebliche, ohne die ich nicht auskäme. Die Hilfestellung, die es mir und den anderen Autoren bietet, kann gar nicht hoch genug bewertet werden, wie ich bei der Arbeit an meinem aktuellen Manuskript einmal mehr festgestellt habe. Dabei fällt mir ein: Wie heißt doch noch mal der weißblonde Kommandant der Point of? Gleich mal nachschlagen.
So ist und bleibt das Lexikon eine interne Arbeitserleichterung für das Autorenteam, allerdings eine ganz erhebliche, ohne die ich nicht auskäme. Die Hilfestellung, die es mir und den anderen Autoren bietet, kann gar nicht hoch genug bewertet werden, wie ich bei der Arbeit an meinem aktuellen Manuskript einmal mehr festgestellt habe. Dabei fällt mir ein: Wie heißt doch noch mal der weißblonde Kommandant der Point of? Gleich mal nachschlagen.
Montag, 26. März 2018
Malk Katuhl bei phantastiknews
Für das Online-Magazin phantastiknews hat sich Dauerrezensent - so kann man ihn wirklich mittlerweile nennen - Robert Monners Malk Katuhl vorgenommen, die 74. Buchausgabe von Ren Dhark - Weg ins Weltall.
"Nachdem in dem vorhergehenden Ren Dhark-Titel bereits einige handfeste Überraschungen auf den Leser warteten, setzen die Autoren vorliegend noch einen drauf", freut sich Monners, und: "Hier haben die Dame und die Herren wirklich Erstaunliches offenbart."
Das war unser Anliegen, sowohl beim Erstellen des Rahmenexposes als auch beim Ausarbeiten der einzelnen Romane. Bei seiner Besprechung geht Robert Monners nicht nur auf den aktuellen Band ein, sondern wirft noch mal ein paar Schlaglichter auf den hiermit zu Ende gehenden Zyklus. Finde ich gut.
So resümiert Monners: "Wir lernten faszinierende Fremdrassen kennen, wurden mit Mysterien konfrontiert, erhielten weitere Einblicke in die Geschichte der Worgun und näherten uns dem Wächter-Orden an."
Die komplette Rezension gibt es hier:
"Nachdem in dem vorhergehenden Ren Dhark-Titel bereits einige handfeste Überraschungen auf den Leser warteten, setzen die Autoren vorliegend noch einen drauf", freut sich Monners, und: "Hier haben die Dame und die Herren wirklich Erstaunliches offenbart."
Das war unser Anliegen, sowohl beim Erstellen des Rahmenexposes als auch beim Ausarbeiten der einzelnen Romane. Bei seiner Besprechung geht Robert Monners nicht nur auf den aktuellen Band ein, sondern wirft noch mal ein paar Schlaglichter auf den hiermit zu Ende gehenden Zyklus. Finde ich gut.
So resümiert Monners: "Wir lernten faszinierende Fremdrassen kennen, wurden mit Mysterien konfrontiert, erhielten weitere Einblicke in die Geschichte der Worgun und näherten uns dem Wächter-Orden an."
Die komplette Rezension gibt es hier:
Sonntag, 25. März 2018
Uwe Helmut Grave 1955- 2018
Als ich anno 2001 fest zum Ren
Dhark-Team stieß – mein erster Roman erschien im August 2001, eine
Kurzgeschichte war bereits 2000 veröffentlicht worden –, bestand
eben jenes Team aus Hajo F. Breuer, Manfred Weinland, Werner Kurt
Giesa, Konrad Schaef und Uwe Helmut Grave. Altmeister Schaef war mir
natürlich ebenso bekannt wie Zamorra-Mastermind Giesa und der
umtriebige Weinland. Von allen drei Autoren hatte ich abseits von Ren
Dhark schon den einen oder anderen Roman gelesen. Breuer und Grave
hingegen waren mir völlig unbekannt.
Ich erfuhr, dass beide zuvor schon bei
Bastei zusammengearbeitet hatten, als Geschichtenentwickler und
Skriptautoren für die legendären Gespenstergeschichten. Als
feststand, dass es nach der erfolgreichen Neuauflage Ren Dharks im
HJB-Verlag mit neuen Abenteuern weitergeht und Hajo F. Breuer diese
betreuen wird, nahm er Uwe Helmut Grave gleich mit ins Boot – eine
gute Entscheidung, wie sich schnell zeigte, denn UHG, wie er von
seinen Lesern meist genannt wurde, war aus der Serie schon bald nicht
mehr wegzudenken.
Als Neuling im SF-Bereich schrieb Uwe
gleich am ersten Buch mit, und von da an blieb er kontinuierlich
dabei. Er leistete in den folgenden Jahren zu jedem Buch der
Hauptserie seinen Beitrag. Eins seiner hervorstechenden Merkmale war
sein teilweise skurriler Humor, der ihm so manchen Fan bescherte.
Nicht selten diskutierten die Leser im Ren Dhark-Forum seine neuesten
überbordenden humoristischen Kapriolen, zuweilen musste er
diesbezüglich sogar vom Herausgeber gebremst werden.
Zum ersten Mal persönlich begegnete
mir Uwe Helmut Grave 2001 in Mönchengladbach im Hotel Mercure beim
großen Ren Dhark-Meeting, bei dem sich Macher und Leser trafen. Er
saß damals mit den anderen Koryphäen auf der Bühne, ich noch im
Publikum. Bei unseren folgenden Begegnungen saßen wir dann immer
gemeinsam – entweder im Konferenzraum oder auf einem Podium. Dabei
konnte er gleichermaßen ernst und nachdenklich sein wie auch
augenzwinkernd humorig wie in seinen Geschichten.
In den ersten fünfzehn Jahren der Ren
Dhark-Fortschreibung steuerte Uwe sagenhafte 90 Beiträge zur
Hauptserie bei. Dazu kamen weitere 15 Romane für die Spin off-Serien
in Paperback-Form, außerdem zwei abgeschlossene Ren Dhark-Sonderbände und 6 Kurzgeschichten. Dann, nur wenige Monate nach dem Tod von
Exposé-Autor Hajo F. Breuer, traf ihn eine schwere Krankheit, die er
nur knapp überlebte und die eine weitere regelmäßige
schriftstellerische Tätigkeit unmöglich machte. Uwe schied
daraufhin aus dem Autoren-Team aus. Zwar ging es
ihm später besser, fest stand jedoch auch, dass er die Krankheit
niemals ganz würde überwinden können.
Uwe Helmut Graves letzter Beitrag für
Ren Dhark erschien im April 2015. Da ich diese Zeilen schreibe, kann
ich kaum glauben, dass seitdem schon drei Jahre vergangen sind.
Seinen Romananteil für Weg ins Weltall 54 Im Namen der Murip
konnte er nicht mehr zu Ende führen – was ich dann schweren
Herzens an seiner Stelle tat. Nach seinem Ausstieg aus dem Team
verloren wir uns nie aus den Augen. Zwar trafen wir uns nicht mehr
persönlich, blieben aber per Mail in Kontakt und führten (leider
seltene) Telefonate.
Uwe Helmut Grave verstarb in der Nacht
vom 23. auf den 24. Februar, kurz nach seinem 63. Geburtstag. Von dem
tollen Team, in das ich vor 18 Jahren aufgenommen wurde, hat uns nach
Werner Kurt Giesa und Hajo F. Breuer mit Uwe bereits der dritte Autor
verlassen. Für seine Leser bleibt UHG mit über einhundert
Romanbeiträgen allein für Ren Dhark lebendig.
Labels:
Ren Dhark,
Science Fiction,
Todesfälle,
Uwe Helmut Grave
Dienstag, 20. März 2018
Die Prodonno im Bild
Für den neuen Handlungsabschnitt bei Ren Dhark habe ich ein neues Raumschiff eingeführt, das Schiff des geheimnisvollen Händlers Kharamak. In Band 74 erfuhr es bereits eine Beschreibung, sodass die Leser sich ein eigenes Bild dieses ungewöhnlichen Schiffs machen konnten.
Für Band 75, der im April erscheinen und den Titel Kharamaks Geschäfte tragen wird, hat Ralph Voltz die PRODONNO, so der Name des Raumers, visualisiert. Ein schönes Titelbild, finde ich. Die Ähnlichkeit mit einem gigantischen, im Weltraum schwebenden Mikrofon ist rein zufällig.
Für Band 75, der im April erscheinen und den Titel Kharamaks Geschäfte tragen wird, hat Ralph Voltz die PRODONNO, so der Name des Raumers, visualisiert. Ein schönes Titelbild, finde ich. Die Ähnlichkeit mit einem gigantischen, im Weltraum schwebenden Mikrofon ist rein zufällig.
Labels:
Ren Dhark,
Science Fiction,
Titelbild
Donnerstag, 8. März 2018
Wo steckt eigentlich Bert Stranger?
Mein diese Woche beendetes Ren
Dhark-Manuskript mit der laufenden Nummer 405 für Buch 76 hat
Überlänge. Nach der Fertigstellung der ersten Version wollte ich
unbedingt noch eine Szene einbauen, was ich nach Rücksprache mit Ben
B. Black dann auch tat. Der Expokrat ist nicht böse wegen des
zusätzlichen Materials, und ich konnte einen von mir selbst
eröffneten Handlungsfaden fortsetzen, dessen offener Stand mir nicht
behagte.
Bei der rasanten Handlung in der
Milchstraße, die sich unter anderem um den Strippenzieher Kharamak
dreht, beginnt die Erinnerung an die Abenteuer in der Verlorenen
Galaxis Voktar in meinem Kopf schon ein wenig zu verblassen. Man ist
beim Schreiben schon auf ganz andere Schauplätze und Figuren
eingestellt. Ist ein Handlungsabschnitt beendet, stürzt man sich bei der Arbeit
gedanklich halt voll und ganz auf das neue Szenario und heftet die
vorangegangenen Reisen durch NGK 3109 irgendwo im Hinterkopf ab.
Das neue Szenario indes hat es in sich.
Begleitet von Judd Farells Raumsoldaten und einigen Cyborgs begibt
sich Ren Dhark auf eine seuchengeschüttelte Welt, auf der er auf
eindringliche Weise mit dem Tod konfrontiert wird. Die Mission, bei
der Dhark gewisse Informationen zu erhalten hofft, steht von Anfang
an unter keinem guten Stern.
In meinem just erschienenen Sonderband
Bollwerk der Worgun wird von Klatschtante KC Claire die Frage
aufgeworfen, an welchem Ort der Galaxis sich derzeit eigentlich Terra
Press-Starreporter Bert Stranger herumtreibt. In den anstehenden
Büchern nehmen wir uns unter anderem auch des Kugelblitzes an, der,
wie schon in Bollwerk der Worgun angedeutet, einem uralten
Geheimnis auf der Spur ist. Was Makrito, wie der Titel von
Band 76 lautet, mit all dem zu tun hat, verrate ich natürlich noch
nicht.
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