Seit Peter Hopf vor knapp sieben Jahren damit begann, in seinem Verlag die klassischen Piccolo-Abenteuer aus der Feder von Hansrudi Wäscher als Romanadaptionen zu veröffentlichen, ist eine Menge geschehen. Die literarische Form der einstmals von den Sittenwächtern geschmähten Streifencomics erfreut sich einiger Beliebtheit.
Es ging los mit Tibor, dem Sohn des Dschungels, den ich von Anfang an zu adaptieren das Vergnügen hatte. Aufgrund des Erfolgs schickte der Verlag schon bald den Ritter Falk und den Weltraumfahrer Nick ins literarische Rennen, beide Romanreihen stammen ebenfalls aus meiner Feder. Es folgten die fliegenden Abenteurer Bob & Ben sowie der Stuntman Roy Stark. Dabei mischten auch die Autoren Thomas Knip, Thomas Newton und Markus Kastenholz sowie der bekannte Schriftsteller Hubert Haensel kräftig mit.
Doch immer wieder - wie könnte es anders sein? - fragten die Leser nach Sigurd, dem Opus Magnum aus den Zeichenstiften Hansrudi Wäschers. Von wem anders könnte die Rede sein als von Sigurd, dem ritterlichen Held, Wäschers bekanntestem Werk, das auch bei den Fans eine besondere Stellung einnimmt? Jahrelang gestaltete sich die Umsetzung zu Romanen schwierig. Rechtliche Gründe verhinderten die Sigurd-Romane, die wir alle gern gemacht hätten. Doch endlich ergab sich die Möglichkeit, und Peter Hopf griff zu, sehr zur Freude der Leser, wie deren Reaktionen nach Bekanntgabe der in den Startlöchern stehenden Sigurd-Romanserie zeigten.
Und nun ist es endlich soweit. Der erste Sigurd-Roman, den ich mit viel Herzblut geschrieben habe, hat das Licht der Welt erblickt. Das schicke Hardcover bietet die von den anderen Serien bekannte Optik und liebevolle Aufmachung. Zur Zeit schreibe ich an der Fortsetzung, denn es sind noch eine Menge Sigurd-Abenteuer zu adaptieren.
Übrigens, in der kommenden Ausgabe des Comicmagazins DIE SPRECHBLASE gibt es ein kleines Interview mit Peter Hopf und mir zu Sigurd 1.
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
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Samstag, 27. Oktober 2018
Dienstag, 9. Oktober 2018
Hansrudi Wäscher Magazin 45
Das neue Magazin des Hansrudi Wäscher Fanclubs habe ich von der letzten Intercomic mitgenommen - ganz so brandneu ist es von daher also gar nicht mehr. Jetzt bin aber endlich dazu gekommen, es zu lesen.
Die 45. Ausgabe steht überwiegend im Zeichen von Nick, denn in diesem Jahr wird der Weltraumfahrer sage und schreibe 60 Jahre alt. Im Februar 1959 kamen die ersten Nick-Piccolos an die Kiosks.
Sowohl das Titelbild als auch die vordere Umschlaginnenseite zeigen Nick-Motive. Beide stammen aus Privatbesitz und wurden den Magazinmachern freundlicherweise zum Abdruck zur Verfügung gestellt. Wie gewohnt erfreut auch eine Menge weiteres Bildmaterial das Auge des Betrachters.
Einen Einblick in Hansrudi Wäschers Arbeitsweise verschafft die Nick-Kladde, das Skript-Buch der frühen Nick-Geschichten. Interessant und durchaus mit Romanexposés vergleichbar. Außerdem gibt es die Anfänge von gleich zwei alten Nick-Geschichten, die nicht aus der Feder von Wäscher stammen und offenbar seinerzeit nicht fortgeführt wurden.
Dieter Herold erfreut mit dem umfangreichen ersten Teil eines Artikels über die Außerirdischen in Nick. Gelungen und kurzweilig - ich freue mich auf die Fortsetzung. Der selbe Autor legt den mehrseitigen Teil 1 einer Nick-Checkliste vor.
Überhaupt ist Dieter Herold maßgeblich am Inhalt der vorliegenden Ausgabe beteiligt: Er beschäftigt mit Falk-Telefonkarten, mit den neuen Abenteuern von Akim, mit Titelbildern der 2. Tibor-Piccoloserie und bei dieser speziell mit Wurgo, dem Schrecklichen. Den Wurgo-Comic gibt es komplett dazu. Wurgo ist ein bärenstarker Gorilla, gegen den selbst Tibor machtlos ist. Kein Wunder, handelt es sich bei Wurgo doch um einen ferngesteuerten Roboter. Die Geschichte hätte vielleicht besser zu Nick gepasst.
Von Helga Wäscher gibt es einen vierseitigen Brief mit Erinnerungen an ihren Mann Hansrudi. Waldemar Petelin berichtet über eine Comicausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn, und Rudi Mahl plaudert darüber, wie er vor 50 Jahren von Winnetou zu Sigurd kam. Dazu gibt es die eine oder andere Ergänzung mehr.
Ich schrieb es schon früher, wiederhole es aber gern noch einmal: Das Hansrudi Wäscher Magazin wird zwar von den Mitgliedern des Wäscher-Fanclubs gemacht, macht aber einen absolut professionellen Eindruck. Es ist immer wieder beeindruckend, mit wie viel Herzblut und Enthusiasmus die Wäscher-Fans ihrem Hobby nachgehen. Nicht weniger erstaunlich ist, dass sie immer wieder neue Facetten entdecken und in jeder Magazinausgabe mit neuem Material aufwarten können. Da frage ich mich nicht zum ersten Mal: Wo holen die das nur immer her?
Die 45. Ausgabe steht überwiegend im Zeichen von Nick, denn in diesem Jahr wird der Weltraumfahrer sage und schreibe 60 Jahre alt. Im Februar 1959 kamen die ersten Nick-Piccolos an die Kiosks.
Sowohl das Titelbild als auch die vordere Umschlaginnenseite zeigen Nick-Motive. Beide stammen aus Privatbesitz und wurden den Magazinmachern freundlicherweise zum Abdruck zur Verfügung gestellt. Wie gewohnt erfreut auch eine Menge weiteres Bildmaterial das Auge des Betrachters.
Einen Einblick in Hansrudi Wäschers Arbeitsweise verschafft die Nick-Kladde, das Skript-Buch der frühen Nick-Geschichten. Interessant und durchaus mit Romanexposés vergleichbar. Außerdem gibt es die Anfänge von gleich zwei alten Nick-Geschichten, die nicht aus der Feder von Wäscher stammen und offenbar seinerzeit nicht fortgeführt wurden.
Dieter Herold erfreut mit dem umfangreichen ersten Teil eines Artikels über die Außerirdischen in Nick. Gelungen und kurzweilig - ich freue mich auf die Fortsetzung. Der selbe Autor legt den mehrseitigen Teil 1 einer Nick-Checkliste vor.
Überhaupt ist Dieter Herold maßgeblich am Inhalt der vorliegenden Ausgabe beteiligt: Er beschäftigt mit Falk-Telefonkarten, mit den neuen Abenteuern von Akim, mit Titelbildern der 2. Tibor-Piccoloserie und bei dieser speziell mit Wurgo, dem Schrecklichen. Den Wurgo-Comic gibt es komplett dazu. Wurgo ist ein bärenstarker Gorilla, gegen den selbst Tibor machtlos ist. Kein Wunder, handelt es sich bei Wurgo doch um einen ferngesteuerten Roboter. Die Geschichte hätte vielleicht besser zu Nick gepasst.
Von Helga Wäscher gibt es einen vierseitigen Brief mit Erinnerungen an ihren Mann Hansrudi. Waldemar Petelin berichtet über eine Comicausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn, und Rudi Mahl plaudert darüber, wie er vor 50 Jahren von Winnetou zu Sigurd kam. Dazu gibt es die eine oder andere Ergänzung mehr.
Ich schrieb es schon früher, wiederhole es aber gern noch einmal: Das Hansrudi Wäscher Magazin wird zwar von den Mitgliedern des Wäscher-Fanclubs gemacht, macht aber einen absolut professionellen Eindruck. Es ist immer wieder beeindruckend, mit wie viel Herzblut und Enthusiasmus die Wäscher-Fans ihrem Hobby nachgehen. Nicht weniger erstaunlich ist, dass sie immer wieder neue Facetten entdecken und in jeder Magazinausgabe mit neuem Material aufwarten können. Da frage ich mich nicht zum ersten Mal: Wo holen die das nur immer her?
Donnerstag, 4. Oktober 2018
Falk 7 bei Phantastik-News
Carsten Kuhr bespricht einmal mehr meine aktuelle Romanadaption nach Motiven von Hansrudi Wäscher. Für das Online-Magazin phantastik-news hat er sich zuletzt Ohne Gnade vorgenommen, das 7. Falk-Abenteuer. Es freut mich, dass der Roman dem Rezensenten wieder gut gefallen hat. So kommt er zu folgendem Fazit:
"Achim Mehnert, der sich ein ums andere Mal als wahrer Glücksgriff für das Projekt der Roman-Umsetzung erweist, hat mit leichter Hand ein farbenprächtiges, abwechslungsreiches und packende Piraten-Abenteuer ausformuliert. Das erinnert an beste, klassische Hollywood-Filme und lässt ein wenig Karibik-Flair aufkommen."
Carsten Kuhr bedauert nur, dass die Ritter Falk und Bingo ihre Reise ins Morgenland nicht fortsetzen, sondern beschließen, in ihre Heimat zurückzukehren. Da stimme ich dem Rezensenten zu. Auch ich hätte es gern gesehen, wenn sich die Geschichten in diese Richtung weiterentwickelt hätten.
Die vollständige Besprechung gibt es hier:
"Achim Mehnert, der sich ein ums andere Mal als wahrer Glücksgriff für das Projekt der Roman-Umsetzung erweist, hat mit leichter Hand ein farbenprächtiges, abwechslungsreiches und packende Piraten-Abenteuer ausformuliert. Das erinnert an beste, klassische Hollywood-Filme und lässt ein wenig Karibik-Flair aufkommen."
Carsten Kuhr bedauert nur, dass die Ritter Falk und Bingo ihre Reise ins Morgenland nicht fortsetzen, sondern beschließen, in ihre Heimat zurückzukehren. Da stimme ich dem Rezensenten zu. Auch ich hätte es gern gesehen, wenn sich die Geschichten in diese Richtung weiterentwickelt hätten.
Die vollständige Besprechung gibt es hier:
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Phantastik-News
Freitag, 9. März 2018
Titelbild für den 1. Falk-Sonderband
In meiner Falk-Romanreihe für den Verlag Peter Hopf erschien zuletzt Band 6. Eine Sage wird Wirklichkeit präsentierte Hansrudi Wäschers legendäres Abenteuer um den kopflosen Reiter. In der Hauptserie geht es weiter mit dem Roman Ohne Gnade.
Doch bevor dieser erscheint, wird der erste Falk-Sonderband eingeschoben. Die darin zusammengefassten Erzählungen enthalten nämlich Informationen, die für den Inhalt des siebten Buchs nicht ganz unerheblich sind.
Das sehr schöne Titelbild für den Sonderband, der voraussichtlich im April erscheinen wird, liegt inzwischen vor. Es zeigt Falk und Bingo bei ihrer Reise nach Süden auf einem einsamen Gebirgsweg - der, wie man in der Darstellung sieht, so einsam gar nicht ist.
Der geneigte Betrachter möge einen Blick auf das außergewöhnliche Musikinstrument in Bingos Händen werfen, das in dieser Geschichte eine wichtige Rolle spielt.
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Titelbild
Freitag, 23. Februar 2018
Professor Raskins Erfindung
Der in Berlin lebende Autor Thomas Newton hat sich des dritten Abenteuers aus den Nick-Großbänden angenommen und legt im Verlag Peter Hoopf eine weitere Romanadaption vor. Der Roman kam frisch aus der Druckerei und ist gestern bei mir eingetroffen.
Nick will seinen Freund Professor Raskin auf einem schwimmenden Labor besuchen. Doch offensichtlich wurde der Professor entführt, und Nick kann nur anhand einer einzelnen Spur die Verfolgung aufnehmen. Im Auftrag der Welt-Sicherheitsbehörde führt er verdeckte Ermittlungen durch. Sie führen ihn vom Urwald Mexikos bis ins Eismeer des Nordatlantiks zu einer Verschwörer-Organisation, die die Weltregierung übernehmen will. Er kann jedoch nicht ahnen, was tatsächlich hinter den Umsturzplänen steckt …
Diese werkgetreue Umsetzung umfasst den Inhalt des dritten Abenteuers aus den Großband-Comicheften 21-34 von Hansrudi Wäscher.
Die Geschichte kenne ich noch nicht. Daher freue ich mich auf Thomas Newtons neuen Roman.
Nick will seinen Freund Professor Raskin auf einem schwimmenden Labor besuchen. Doch offensichtlich wurde der Professor entführt, und Nick kann nur anhand einer einzelnen Spur die Verfolgung aufnehmen. Im Auftrag der Welt-Sicherheitsbehörde führt er verdeckte Ermittlungen durch. Sie führen ihn vom Urwald Mexikos bis ins Eismeer des Nordatlantiks zu einer Verschwörer-Organisation, die die Weltregierung übernehmen will. Er kann jedoch nicht ahnen, was tatsächlich hinter den Umsturzplänen steckt …
Diese werkgetreue Umsetzung umfasst den Inhalt des dritten Abenteuers aus den Großband-Comicheften 21-34 von Hansrudi Wäscher.
Die Geschichte kenne ich noch nicht. Daher freue ich mich auf Thomas Newtons neuen Roman.
Donnerstag, 22. Februar 2018
Unmissverständliche Warnung
Riesenkaninchen gefällig? Damit kann ich in meinem neuen Tibor-Roman dienen, wie man auf dem Titelbild sieht. In Tibors elftem Abenteuer geht es um den in der Phantastik legendären Mad Scientist, der hiermit auch im Dschungel Einzug hält.
Das fertige Buch ist heute druckfrisch bei mir eingetroffen, da die Künstlerexemplare bereits fertig sind. Abonnenten und Vorbesteller müssen noch eine kleine Weile auf ihre Bücher warten. Die Auslieferung erfolgt im März, wie ich eben in einem Telefonat mit dem Verleger erfuhr. Aber das ist ja nicht mehr lange hin.
Das fertige Buch ist heute druckfrisch bei mir eingetroffen, da die Künstlerexemplare bereits fertig sind. Abonnenten und Vorbesteller müssen noch eine kleine Weile auf ihre Bücher warten. Die Auslieferung erfolgt im März, wie ich eben in einem Telefonat mit dem Verleger erfuhr. Aber das ist ja nicht mehr lange hin.
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Tibor,
Veröffentlichung
Samstag, 30. Dezember 2017
Hansrudi Wäscher Magazin 44
Hansrudi Wäschers Buffalo Bill-Comics
habe ich nie gelesen. Entweder interessierten mich als Jungen nicht,
oder ich habe sie damals gar nicht wahrgenommen. Ich weiß es nicht
mehr. Bei Western mochte ich Bessy und schwor später auf Leutnant
Blueberry. Die 44. Ausgabe des Hansrudi Wäscher-Magazins ziert
allerdings ein sehr schönes Buffalo Bild-Motiv. Ich war auf Anhieb
sicher, es noch nie gesehen zu haben. Kein Wunder, verrät das
Vorwort doch, dass es sich um ein bislang unveröffentlichtes Gemälde
aus Privatbesitz handelt. Wobei ich einmal mehr bedaure, kein
einziges Wäscher-Original zu besitzen.
Der Heftinhalt beginnt traurig, nämlich
mit einem Nachruf auf den verstorbenen Herbert Karbaumer, der die
vorangegangene Ausgabe noch redaktionell betreut hatte, und einem
offenen Brief von Herberts Bruder Konrad an den HRW-Fanclub, der das
Magazin herausgibt.
Amüsant zu lesen sind hingegen stets
die Blicke in die Vergangenheit. Der Schweizer Wäscher-Fan Reinhard
Schneider erzählt, wie die Comics des Lehning-Verlags Anfang der
Sechziger Jahre ihren Weg auch an die Schweizer Kiosks fanden. Gustav
Gaisbauer erinnert sich an den 1973 von ihm besuchten Internationalen
Comic-Salon in Berlin. Herbert Karbaumer erzählt von einer
Begebenheiten, die sich 1973/74 zutrug, als sein Bruder einen Stapel
Tibor-Comics verlieh, diese nicht zurückbekam und sie stattdessen
eines Tages auf dem Lesetisch im Wartebereich eines Friseursalons
lagen.
Herr Wäschers Witwe Helga, Club und Magazin gleichermaßen
verbunden, gibt eine tolle Anekdote zum besten. Anfang der Sechziger
Jahre stand nämlich eines Sommertages plötzlich ein lebender
Elefant unter dem Fenster von Hansrudi Wäschers Arbeitszimmer, der,
wie sich später herausstellte, zu einem durchziehenden Zirkus
gehörte. Sogar ein Foto des Elefantenjungen mit seiner Mutter ist
erhalten geblieben und hier zu sehen.
Anlässlich des 50. Geburtstags von Roy
Stark, zu dem ja auch meine Roman-Adaption erschienen ist,
präsentiert Herbert Karbaumer eine Checkliste der Roy
Stark-Veröffentlichungen. Der Leser erfährt von Abwicklungen, die
man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen kann. Als nämlich in
den Sechziger Jahren Roy Stark auch in Frankreich erscheinen sollte,
wurden die Originalzeichnungen kurzerhand auf dem Postweg dorthin
geschickt. Sie kamen dann jedoch nicht auf gleichem Weg zurück,
sondern verschwanden – um erst Jahrzehnte später im Internet bei
Ebay wieder aufzutauchen. Eine eigene abenteuerliche Geschichte, die
sich Hansrudi Wäscher nicht einmal auszudenken brauchte.
Die Fortsetzung der chronologischen
Titelauflistung aller Wäscher-Erstdrucke hat mich dann fast
erschlagen. Seiten über Seiten Titel mit Erscheinungsdatum und
weiteren Informationen, nein, das ist nichts für mich. Puristen und
Biographen finden vielleicht Gefallen daran, aber ich habe Dieter
Herolds Fleißarbeit überblättert. Vom selben Autor sehr
interessant hingegen fand ich einen Blick auf Sigurd-Manuskripte.
Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich nicht weniger als
handschriftliche sowie maschinengeschriebene Exposés Herrn Wäschers,
die HRW als Vorlage für die daraus entstandenen Comics benutzte. Für
mich aufschlussreich, da ich bekanntlich selbst sehr viel mit
Exposévorgaben arbeite.
Reich bebilderte Berichte von
verschiedenen Clubtreffen, das Finale eines Buffalo Bill-Comics und
Leserbriefe runden das bunte Magazin ab. Nummer 45 erscheint zur
kommenden Intercomic-Messe Anfang Mai 2018 in Köln.
Dienstag, 5. Dezember 2017
Sammlerherz 18
Ich hinke ein wenig hinterher mit
meiner Besprechung, muss ich gestehen, denn kürzlich ist bereits die
19. Ausgabe von Sammlerherz erschienen, dem Magazin für den Comic-
und Nostalgiefreund. Doch widmen wir uns zunächst der Nummer 18,
deren Titelbild eine Zeichnung von Johann Kiefersauer präsentiert
und die einmal mehr als abwechslungsreicher und bunter Lesespaß
daherkommt.
Gleich der erste Artikel – oder Bildreportage, wie es im Heft steht – von Hans-Joachim Neupert nahm mich gefangen, fühlte ich mich doch in meine eigene Kindheit zurückversetzt. Um Quartette geht es, jene Kartenspiele, die uns als Kinder begeisterten und an die ich schon lange, lange nicht mehr gedacht habe. Unzählige Motive gab es, wie hier nachzulesen ist: Winnetou und Tarzan, Grzimeks Tierbilder und Märchenfiguren, Städte und bekannte Persönlichkeiten. Ich erinnere mich daran, dass ich und meine Brüder Autos, Rennwagen, Schiffe und Flugzeuge bevorzugten, den technischen Kram also. Das Raumpatrouille- und das Perry Rhodan-Quartett sind zu meinem Leidwesen allerdings völlig an mir vorbeigegangen. Dafür erinnere ich mich an das Bonanza-Quartett, ja, das habe ich besessen. Heute leider nicht mehr, schade. Das wäre wie die beiden davor genannten ein schönes Sammlerstück. Dafür war es ein schöner Artikel, mein Favorit in dieser Ausgabe.
Gleich der erste Artikel – oder Bildreportage, wie es im Heft steht – von Hans-Joachim Neupert nahm mich gefangen, fühlte ich mich doch in meine eigene Kindheit zurückversetzt. Um Quartette geht es, jene Kartenspiele, die uns als Kinder begeisterten und an die ich schon lange, lange nicht mehr gedacht habe. Unzählige Motive gab es, wie hier nachzulesen ist: Winnetou und Tarzan, Grzimeks Tierbilder und Märchenfiguren, Städte und bekannte Persönlichkeiten. Ich erinnere mich daran, dass ich und meine Brüder Autos, Rennwagen, Schiffe und Flugzeuge bevorzugten, den technischen Kram also. Das Raumpatrouille- und das Perry Rhodan-Quartett sind zu meinem Leidwesen allerdings völlig an mir vorbeigegangen. Dafür erinnere ich mich an das Bonanza-Quartett, ja, das habe ich besessen. Heute leider nicht mehr, schade. Das wäre wie die beiden davor genannten ein schönes Sammlerstück. Dafür war es ein schöner Artikel, mein Favorit in dieser Ausgabe.
Echte Raritäten gibt es zu bestaunen
in Eckhardt Walters reich bebildertem Beitrag „Schätze aus dem 19.
Jahrhundert“, die er selbst bei einem Spezialisten bewundern
durfte. Die Titelbilder und Illustrationen von Märchenbüchern,
Westernromanen wie Lederstrumpf, Piratengeschichten und Ritterstories
aus jener Zeit sind eine Augenweide. Glücklich, wer solche Schätze
in seiner privaten Bibliothek stehen hat. Eine echte Leiche hingegen
möchte wohl niemand im Haus haben – Hans Erich Dingel blickt weit
über den Tellerrand hinaus und ruft den Mordfall Rosemarie Nitribitt
in Erinnerung.
Marco Löffelhölz berichtet über
Hörspiele, und Peter Kronhagel rezensiert den mir unbekannten Comic
„Tex & Mex“ von Peter Wiechmann. Dessen humorige Extrablätter
klagen zudem die Comic Prohibition an und klären Grandma Daltons
Verschwinden. Comicsammler Eckhardt Walter liefert einen
Erfahrungsbericht über seinen Umzug. Den kann ich als Büchersammler
bestens nachvollziehen. Es gibt den zweiten Teil von Daniel Kaufungs
Artikel über Johann Kiefersauers Mecki, einen Blick auf Waldbilder
des spätromantischen (und in der vorigen Ausgabe ausführlich
gewürdigten) Naturmalers Hermann Vogel. Zur Erheiterung reizt ein
Fundstück von Hans-Joachim Neupert, das er auf der Rückseite der
Neujahrsausgabe der Hörzu aus dem Jahr 1957 entdeckte, nämlich wie
man sich damals die Welt anno 2000 vorstellte.
Hans Simon beschäftigt sich mit dem
Historiencomic Quetzalcoatl. Klingt heftig, spannend und gut und
wirft bezeichnende Schlaglichter auf den Konquistador Cortéz, den
Neil Young einst im gleichnamigen Lied folgerichtig als „Cortéz
the Killer“ bezeichnete. Bildberichte von Clubtreffen runden
Sammlerherz 18 ab. Dazu gibt es selbstverständlich die Fortsetzungen
des Comics um „Hauptmann Greko“ sowie von Hans Simons Roman
„Arthur“.
Mittwoch, 29. November 2017
Falk und der Einäugige Tarsus
Heute habe ich die Schreibarbeit an
einem weiteren Falk-Roman abgeschlossen. Damit habe ich Hansrudi
Wäschers erste Falk-Serie für den Lehning-Verlag und den großen
Handlungsbogen um die Reise von Falk und Bingo nach Süden
vollständig in Romanform gebracht. Wir erinnern uns: die Freunde
sind Richtung Orient aufgebrochen, weil Bingo einige für seine
Zaubertricks erforderliche Ingredienzien ausgegangen sind. Der
einzige Ort, wo sich der Gaukler Ersatz beschaffen kann, ist das
sagenumwobene Morgenland. Ob die beiden Ritter ihr Ziel erreichen,
lasse ich dahingestellt.
Die bunte Geschichte hat wieder einiges
zu bieten. Die Freunde bekommen es nämlich mit Sklavenhändlern,
Piraten und einem einäugigen Tyrannen zu tun. Die schmutzigen
Geschäfte eines Schurken in der Maske eines Biedermannes kommen Falk
und Bingo teuer zu stehen, als sie sich unversehens in der Rolle von
Gefangenen wiederfinden. Nach dem in Band 3 (In Fürst Ortwins
Gewalt) geschilderten Abenteuer mit dem Seeadler kehrt Falk in
Band zur Seefahrt und aufs Meer zurück.
Für Wäscher-Fans hier noch die
Auflistung der für den Roman verwendeten Piccolos: 148 Hinter der Wegbiegung, 149 Ohne
Gnade, 150 Die Falle am Schluchtausgang, 151 Wir kämpfen uns durch,
152 Kurz vor Morgengrauen, 153 Verraten und verkauft, 154 Der schlaue
Sargmacher, 155 Besuch in der Nacht, 156 Flucht in den Tod, 157
Versenkt, 158 Die Insel der Hoffnungslosen, 159 König Bingo der
Erste, 160 Gehen sie in die Falle, 161 Die Mehrheit ist dagegen, 162
Die Katastrophe, 163 Der Verräter, 164 Lebt wohl, Freunde.
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Falk,
Hansrudi Wäscher,
Manuskript
Mittwoch, 22. November 2017
Fünfhundert Lustige Taschenbücher
Der vordere Teil beinhaltet eine fast
150 Seiten lange Geschichte mit phantastischem Inhalt. Dagobert Duck
geht seiner Glücksmünze verlustig. Der Zehnzentkreuzer wird ihm
nämlich von einem Zeithüter stibitzt, woraufhin eine Lawine
haarsträubender Ereignisse in Gang gerät. Um den Glückszehner
wiederzubekommen, muss die Duck-Sippe beim Großen Preis von
Entenhausen antreten, und das sowohl in der Vergangenheit als auch im
23. Jahrhundert. Dabei müssen sich die Ducks mit allerlei Gegnern
herumschlagen, von denen jeder eigene Motive verfolgt, den
Glückszehner an sich zu bringen. Die Panzerknacker sind ebenso mit
von der Partie wie die Hexe Gundel Gaukeley, Klaas Klever, Gustav
Gans und der Destruktor. Zum Glück greift hin und wieder Phantomias
ein, wenn die Schurken es allzu bunt treiben. Eine schön abgedrehte
Geschichte mit vielen alten Bekannten, die mir so manches Schmunzeln
entlockte.
Im hinteren Teil, den man auch von
hinten lesen muss, gibt es sechs unterschiedlich lange
Kurzgeschichten, eine davon sogar nur ein Einseiter. Es beginnt mit
Goofy, der eine Sprachschule für Papageien eröffnet und auf ein
besonders gewitztes Exemplar stößt. Der Papagei kennt nämlich eine
geniale Formel von Professor Proton auswendig, was Goofy mitten
hinein in einen Kriminalfall versetzt. Diesen kann nur sein Freund
Micky Maus aufklären, der prompt das Phantom als Übeltäter
entlarvt. Gundel Gaukeley bekommt ihren Einseiter mit nur vier
Zeichnungen, aber einem netten Plot. Mit außerirdischen
Andenkensammlern, die sogar die Sphinx ins Weltall entführen, müssen
sich die O.M.A.-Agenten Donald und Dussel Duck herumschlagen. In
einer sechsseitigen Geschichte muss Pluto einsehen, dass er als Hund
einem Igel gegenüber das Nachsehen hat. Wiederum Dagobert gerät in
die bei ihm nicht unübliche Goldgier, als er erfährt, dass der
Alchemist Zausel Zinnober mittels seines magischen Weisenkiesels
jedes Metall in Gold verwandeln kann. Das hält Dagobert nicht einmal
davon ab, im tiefsten Urwald maskiert an einer magischen Nacht
teilzunehmen, bei der er erneut mit der Hexe Gundel Gaukeley
aneinandergerät. Die zweitkürzeste Geschichte schließlich stellt
Daisy und ihren verzweifelten Kampf mit einem Haushaltsmixer in den
Mittelpunkt. Zum Glück gibt es den genialen Erfinder Daniel
Düsentrieb, der alles zum Guten wendet.
Es hat Spaß gemacht, mal wieder in ein
Lustiges Taschenbuch hineinzuschnuppern. Ich glaube, das werde ich
wiederholen.
Montag, 23. Oktober 2017
Endlich, Sigurd erscheint in Romanform
Als Peter Hopf 2012 in seinem
gleichnamigen Verlag mit der Veröffentlichung von Comics Hansrudi
Wäschers in Romanform begann, geschah das zunächst mit dem
Dschungelhelden und Freund aller Tiere Tibor. Es folgten
Romanadaptionen des Ritter Falk und des Weltraumfahrers Nick,
allesamt in Serienform. Zudem erschien eine Komplettausgabe der
Reporter Bob und Ben, und voraussichtlich noch in diesem Jahr folgen
die Abenteuer des Stuntman Roy Stark in zwei Bänden.
Was bisher jedoch fehlt, ist Sigurd,
der ritterliche Held. Sigurd ist sicherlich die bekannteste
Comicfigur Wäschers. So wundert es nicht, dass immer wieder nach
dessen Geschichten in Romanform gefragt wurde, sowohl bei Peter Hopf
als auch bei mir. Zu unserem Bedauern mussten wir den Fans und Lesern
dann stets zu verstehen geben, dass Sigurd-Romane derzeit nicht
möglich seien. Hätte der Verleger gern gemacht, konnte er aber
nicht.
Der Grund ist ein ganz einfacher. Schon
vor längerer Zeit sicherte sich eine deutsche Filmfirma die Rechte
an Sigurd, um irgendwann einen Film daraus zu machen. Ich vermute,
die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung war von Anfang an minimal. Man
denke nur an die unendliche Geschichte einer möglichen Verfilmung
Perry Rhodans. Da wird wohl auch niemals etwas draus werden. Die
Rechte sichert man sich jedoch anscheinend gerne. Bei Sigurd enthielt
das Vertragswerk zudem eine Sperrklausel, die jedwede andere
Lizenzvergabe untersagte. Die Klausel bezog sich unter anderem auch
auf Romane. Sprich, es durften keine Romanadaptionen von Sigurd
publiziert werden.
Doch nun ist die Sperrfrist abgelaufen.
Die Klausel wurde unwirksam, und die bisherigen Einschränkungen
bestehen nicht mehr. Daraufhin zögerte Peter Hopf nicht lange. Er
sicherte sich die Lizenz für die Buchausgabe, und ich freue mich, die Romane verfassen zu dürfen. Mit dem Schreiben am ersten
Band werde ich noch in diesem Jahr beginnen, und ab 2018 darf sich
dann auch der ritterliche Held Sigurd seines Daseins in literarischer
Form erfreuen.
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Comics,
Hansrudi Wäscher,
Peter Hopf,
Sigurd
Samstag, 21. Oktober 2017
Spurlos verschwunden
Mein neuer Nick-Roman, der mittlerweile achte der Serie, ist
erschienen. Er umfasst den Inhalt der Piccolo-Comichefte 93 bis 119
von Hansrudi Wäscher. Die Teleportationsbögen – auf dem Titelbild
ist einer abgebildet – aus der Handlung finde ich immer noch
klasse. Sie haben die Sternentore aus einer späteren SF-Serie in
Kino und Fernsehen schon in den Sechziger Jahren vorweggenommen.
Am Rand der Milchstraße stößt Nick auf die Hinterlassenschaften einer untergegangenen Zivilisation. Geheimnisvolle Artefakte aus der Vergangenheit, riesige Teleportationsbögen, stellen die Raumfahrer vor eins der größten Geheimnisse, denen sie jemals begegnet sind.
Als „Sohn des Himmels“ schwingt sich der Tierfänger Jack Hunter zum Beherrscher einer ganzen Welt auf und geht dabei buchstäblich über Leichen. Während Nick das Rätsel der Teleportationsbögen zu lösen versucht, entscheidet sich Jack Hunters Schicksal.
Am Rand der Milchstraße stößt Nick auf die Hinterlassenschaften einer untergegangenen Zivilisation. Geheimnisvolle Artefakte aus der Vergangenheit, riesige Teleportationsbögen, stellen die Raumfahrer vor eins der größten Geheimnisse, denen sie jemals begegnet sind.
Als „Sohn des Himmels“ schwingt sich der Tierfänger Jack Hunter zum Beherrscher einer ganzen Welt auf und geht dabei buchstäblich über Leichen. Während Nick das Rätsel der Teleportationsbögen zu lösen versucht, entscheidet sich Jack Hunters Schicksal.
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Hansrudi Wäscher,
Nick,
Science Fiction,
Veröffentlichung
Dienstag, 3. Oktober 2017
Tibor 10 im Auge des Rezensenten
Ein Bekannter machte mich auf eine tolle Rezi aufmerksam, über die ich mich beim Lesen sehr gefreut habe. Einmal mehr hat nämlich Carsten Kuhr meine neueste Romanadaption nach Hansrudi Wäscher unter die Lupe genommen. Diesmal beschäftigt er sich im Online-Portal phantastik-News mit meinem Tibor-Jubiläumsband Die Brüder der schwarzen Mamba.
Neben dem eigentlichen Dschungelabenteuer hebt der Rezensent den politischen Hintergrund hervor, den ich mit in die Geschichte habe einfließen lassen. Dieser lag auch mir selbst am Herzen, deshalb freut es mich, dass er so wohlwollend aufgenommen wird. Kuhr schreibt dazu:
"Wie üblich müht sich Tibor darum, die gar nicht so ruhmreichen Segnungen der Zivilisation aus der unberührten Wildnis und von den Tieren fern zu halten. Dass er sich diesmal mit verschiedenen Fraktionen, die sich in einem Bürgerkrieg um die Zukunft des Landes positionieren, auseinandersetzen muss, bringt sehr deutliche politischwirtschaftliche Aspekte in die Handlung ein. Es geht um die Freiheit von der Kolonialmacht, um die zukünftige Regierungsform und um Demokratiebewegungen. Das verleiht dem Text ein gerüttelt Maß an unterschwelliger Authentizität, auf der die packende Abenteuer-Handlung aufsitzt."
Insgesamt sieht Carsten Kuhr einen sehr kurzweiligen Roman, "der alle Dschungel-Fans beglücken wird" - was wiederum mich beglückt. Die vollständige Buchbesprechung gibt es hier:
http://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/14370-tibor-10-die-brueder-der-schwarzen-mamba-achim-mehnert-buch
Neben dem eigentlichen Dschungelabenteuer hebt der Rezensent den politischen Hintergrund hervor, den ich mit in die Geschichte habe einfließen lassen. Dieser lag auch mir selbst am Herzen, deshalb freut es mich, dass er so wohlwollend aufgenommen wird. Kuhr schreibt dazu:
"Wie üblich müht sich Tibor darum, die gar nicht so ruhmreichen Segnungen der Zivilisation aus der unberührten Wildnis und von den Tieren fern zu halten. Dass er sich diesmal mit verschiedenen Fraktionen, die sich in einem Bürgerkrieg um die Zukunft des Landes positionieren, auseinandersetzen muss, bringt sehr deutliche politischwirtschaftliche Aspekte in die Handlung ein. Es geht um die Freiheit von der Kolonialmacht, um die zukünftige Regierungsform und um Demokratiebewegungen. Das verleiht dem Text ein gerüttelt Maß an unterschwelliger Authentizität, auf der die packende Abenteuer-Handlung aufsitzt."
Insgesamt sieht Carsten Kuhr einen sehr kurzweiligen Roman, "der alle Dschungel-Fans beglücken wird" - was wiederum mich beglückt. Die vollständige Buchbesprechung gibt es hier:
http://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/14370-tibor-10-die-brueder-der-schwarzen-mamba-achim-mehnert-buch
Labels:
Comics,
Hansrudi Wäscher,
Tibor,
Veröffentlichung
Sonntag, 17. September 2017
Die Brüder der schwarzen Mamba
Jubiläum, Jubiläum! Da ist er nämlich, und das freut mich sehr. Mit "Die Brüder der schwarzen Mamba" ist soeben mein zehnter Tibor-Roman erschienen. Wie ich vom Verlag erfuhr, befindet er sich seit vergangener Woche in der Auslieferung an Vorbesteller und Abonnenten. Selbstverständlich wird der Verlag Peter Hopf auf der Intercomic Anfang November wie immer mit einem Stand vertreten sein und das Buch dort präsentieren.
Das Buch ist über 300 Seiten dick und liegt richtig gut in der Hand. Toll aussehen tut es ohnehin. Das Titelbild zeigt eine Szene, in der Tibor von den Brüdern der schwarzen Mamba in eine Falle gelockt wurde. Der Geheimbund und der Hintergrund um die politische Unabhängigkeit liefern den Stoff für eine richtig schöne Geschichte, der Roman umfasst den Inhalt der Piccolo-Comics 133 bis 167.
Aus einer Diamantenmine werden immer wieder wertvolle Edelsteine gestohlen. Der Drahtzieher der Diebstähle legt eine geschickte Spur, die den Verdacht auf Tibor lenkt. So ist der Herr des Dschungels gezwungen, sich der Sache anzunehmen, um seine Unschuld zu beweisen. Er ahnt nicht, dass er sich mit mächtigen Gegnern anlegt, deren Einfluss bis in hohe Kreise hinaufreicht. Tibor bekommt es nicht mit einfachen Dieben zu tun, sondern mit Intriganten, die das Land mit einem blutigen Bürgerkrieg überziehen wollen.
Das Buch ist über 300 Seiten dick und liegt richtig gut in der Hand. Toll aussehen tut es ohnehin. Das Titelbild zeigt eine Szene, in der Tibor von den Brüdern der schwarzen Mamba in eine Falle gelockt wurde. Der Geheimbund und der Hintergrund um die politische Unabhängigkeit liefern den Stoff für eine richtig schöne Geschichte, der Roman umfasst den Inhalt der Piccolo-Comics 133 bis 167.
Aus einer Diamantenmine werden immer wieder wertvolle Edelsteine gestohlen. Der Drahtzieher der Diebstähle legt eine geschickte Spur, die den Verdacht auf Tibor lenkt. So ist der Herr des Dschungels gezwungen, sich der Sache anzunehmen, um seine Unschuld zu beweisen. Er ahnt nicht, dass er sich mit mächtigen Gegnern anlegt, deren Einfluss bis in hohe Kreise hinaufreicht. Tibor bekommt es nicht mit einfachen Dieben zu tun, sondern mit Intriganten, die das Land mit einem blutigen Bürgerkrieg überziehen wollen.
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Hansrudi Wäscher,
Tibor,
Veröffentlichung
Donnerstag, 14. September 2017
Roy Stark kommt
Ich freue mich, die Romanfassungen zu Hansrudi Wäschers Comicserie Roy Stark ankündigen zu können. Die Adaption, die ich im vergangenen Jahr geschrieben habe, erscheint zur Intercomic in Köln Anfang November. In zwei Buchausgaben liegt dann die gesamte Serie vor. Hier sind schon mal die sehr gelungenen Titelbilder.
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Comics,
Hansrudi Wäscher,
Titelbild
Dienstag, 29. August 2017
Eine Sage wird Wirklichkeit
Vor knapp einem Jahr habe ich den sechsten Roman der Rittersaga um Falk von Steinfeld und den Gaukler Bingo Della Rocca geschrieben. Nun ist das Buch im Verlag Peter Hopf erschienen. Ich habe gleich ein wenig in dem schmucken Belegexemplar geblättert, um mir den Inhalt in Erinnerung zu rufen. Und das ging schnell. Nach dem Anlesen von ein paar Textstellen war ich wieder mitten drin in der Handlung.
Das Abenteuer um den kopflosen Reiter, der aus dem Reich der Toten zurückkehrt, um die Lebenden in Angst und Schrecken zu versetzen, ist für mich neben dem Geheimnis um den großen Wolf eine der schönsten Falk-Geschichten. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sie zu schreiben, es macht genauso viel Spaß, sie zu lesen.
Das Buch kommt gewohnt edel daher und hat die richtige Aufmachung für einen bibliophilen Bücherfreund wie mich. Hochglanzumschlag, dessen Bildmotiv Falk und den Kopflosen zeigt, geprägte Goldschrift auf dem Buchumschlag, Lesebändchen, Innenillustrationen und im Anhang die Abbildungen sämtlicher Piccolos von Hansrudi Wäscher, die für die vorliegende Romanadaption Verwendung fanden.
Das Abenteuer um den kopflosen Reiter, der aus dem Reich der Toten zurückkehrt, um die Lebenden in Angst und Schrecken zu versetzen, ist für mich neben dem Geheimnis um den großen Wolf eine der schönsten Falk-Geschichten. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sie zu schreiben, es macht genauso viel Spaß, sie zu lesen.
Das Buch kommt gewohnt edel daher und hat die richtige Aufmachung für einen bibliophilen Bücherfreund wie mich. Hochglanzumschlag, dessen Bildmotiv Falk und den Kopflosen zeigt, geprägte Goldschrift auf dem Buchumschlag, Lesebändchen, Innenillustrationen und im Anhang die Abbildungen sämtlicher Piccolos von Hansrudi Wäscher, die für die vorliegende Romanadaption Verwendung fanden.
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Falk,
Hansrudi Wäscher,
Veröffentlichung
Freitag, 28. Juli 2017
Hansrudi Wäscher Magazin 43
Der Hansrudi Wäscher Fanclub wurde 1997 gegründet, er feiert im September sein zwanzigjähriges Bestehen und legte jüngst die 43. Ausgabe seines Magazins vor. Zum Jubiläum passt es gut, gleich auf dem Cover mit einem Schmankerl aufzuwarten. Bei dem Titelbild, das den Dschungelhelden Tibor zeigt, handelt es sich um eine bislang unveröffentlichte Zeichnung Wäschers, die ursprünglich für die Softcover-Reihe des Hethke-Verlags vorgesehen war, dort aber aus unbekannten Gründen nicht verwendet wurde.
Inhaltlich bietet das 80 Seiten dicke Magazin wieder eine Menge Material rund um den Künstler, der uns Nick und Tibor, Sigurd und Falk schenkte. Hansrudis Witwe Helga beispielsweise erzählt über die Autos der Wäschers, zu denen er eine besondere Beziehung hatte. Angeblich lautete das erste Wort, das der kleine Hansrudi aussprechen konnte, nicht "Mama" oder "Papa", sondern "Auto". Eine nette Anekdote, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr nachprüfen lässt.
Dieter Herold beschäftigt sich bereits im sechsten Teil mit Originalzeichnungen, die als Vorlage für Telefonkarten dienten, und Gerhart Renner liefert einen Rückblick auf die Verleihung des Ritters der Neunten Kunst auf der 80. Intercomic an den Comicautor Ingraban Ewald. Dieter Herold ist überhaupt sehr präsent in der vorliegenden Ausgabe: ob die Falk Piccolo-Titelliste, ein Blick auf den echten Revolver, den Herr Wäscher daheim als Vorlage für Buffalo Bill-Comics benutzte, verschwundene Buffalo Bill-Zeichnungen, Tibor-Titelbilder für Hethke, Sigurd-Manuskripte oder Akims neue Abenteuer. Er erfreut sogar mit Hansrudi Wäschers letzter Zeichnung, einem Sigurd-Motiv, das vielleicht der Beginn eines neuen Abenteuers hätte sein können.
Wäscher-Fans berichten, wie sie als Kinder Falk und Tibor in der Schule oder Sigurd auf dem Bauernhof gelesen haben. Derlei Berichte sind als kleine Zeitreisen immer amüsant zu lesen. Comic-Verleger Manfred Wildfeuer gedenkt des verstorbenen Zeichners Achim Danz. Wir bekommen den zweiten Teil der schönsten Sprechblase-Titelbilder ebenso zu sehen wie die Fortsetzung eines Wäscherschen Buffalo Bill-Comics mit einer prächtigen Kolorierung von Toni Rohmen.
Nachdenklich stimmt die Unterschrift unter dem Vorwort des Magazins. Dort stehen nämlich die Namen der beiden Redakteure Herbert Karbaumer und Dieter Herold. Dies war Herberts letzte Ausgabe, er ist vor wenigen Wochen verstorben.
Inhaltlich bietet das 80 Seiten dicke Magazin wieder eine Menge Material rund um den Künstler, der uns Nick und Tibor, Sigurd und Falk schenkte. Hansrudis Witwe Helga beispielsweise erzählt über die Autos der Wäschers, zu denen er eine besondere Beziehung hatte. Angeblich lautete das erste Wort, das der kleine Hansrudi aussprechen konnte, nicht "Mama" oder "Papa", sondern "Auto". Eine nette Anekdote, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr nachprüfen lässt.
Dieter Herold beschäftigt sich bereits im sechsten Teil mit Originalzeichnungen, die als Vorlage für Telefonkarten dienten, und Gerhart Renner liefert einen Rückblick auf die Verleihung des Ritters der Neunten Kunst auf der 80. Intercomic an den Comicautor Ingraban Ewald. Dieter Herold ist überhaupt sehr präsent in der vorliegenden Ausgabe: ob die Falk Piccolo-Titelliste, ein Blick auf den echten Revolver, den Herr Wäscher daheim als Vorlage für Buffalo Bill-Comics benutzte, verschwundene Buffalo Bill-Zeichnungen, Tibor-Titelbilder für Hethke, Sigurd-Manuskripte oder Akims neue Abenteuer. Er erfreut sogar mit Hansrudi Wäschers letzter Zeichnung, einem Sigurd-Motiv, das vielleicht der Beginn eines neuen Abenteuers hätte sein können.
Wäscher-Fans berichten, wie sie als Kinder Falk und Tibor in der Schule oder Sigurd auf dem Bauernhof gelesen haben. Derlei Berichte sind als kleine Zeitreisen immer amüsant zu lesen. Comic-Verleger Manfred Wildfeuer gedenkt des verstorbenen Zeichners Achim Danz. Wir bekommen den zweiten Teil der schönsten Sprechblase-Titelbilder ebenso zu sehen wie die Fortsetzung eines Wäscherschen Buffalo Bill-Comics mit einer prächtigen Kolorierung von Toni Rohmen.
Nachdenklich stimmt die Unterschrift unter dem Vorwort des Magazins. Dort stehen nämlich die Namen der beiden Redakteure Herbert Karbaumer und Dieter Herold. Dies war Herberts letzte Ausgabe, er ist vor wenigen Wochen verstorben.
Freitag, 21. Juli 2017
Nick trifft auf seinen Doppelgänger
Das will ich schon seit ein paar Tagen
kundtun, komme aber jetzt erst dazu. Unversehens steht der
Weltraumfahrer von der Erde seinem exakten Ebenbild gegenüber. Denn
genau das geschieht im neunten Nick-Roman, für den ich das
Manuskript fertiggestellt habe. Damit ist die erste Nick-Serie
abgeschlossen. Daran habe ich auch nicht gedacht, als ich 2013 mit dem Schreiben des ersten Romans begann.
In die Geschichte hat Hansrudi Wäscher noch mal richtig viel reingepackt. Zunächst gerät Nicks Sternenschiff bei seinem Flug durch die unerforschten Tiefen der Milchstraße in den Bann eines Veränderlichen Sterns. Danach stoßen die Raumfahrer auf einen kosmischen Nebel, der sich von Energie ernährt und von Planet zu Planet wandert, um seinen Hunger zu stillen, und auf eine Welt, auf der zwar noch sämtliche Technik funktioniert, aber keinerlei intelligentes Leben mehr zu existieren scheint.
In die Geschichte hat Hansrudi Wäscher noch mal richtig viel reingepackt. Zunächst gerät Nicks Sternenschiff bei seinem Flug durch die unerforschten Tiefen der Milchstraße in den Bann eines Veränderlichen Sterns. Danach stoßen die Raumfahrer auf einen kosmischen Nebel, der sich von Energie ernährt und von Planet zu Planet wandert, um seinen Hunger zu stillen, und auf eine Welt, auf der zwar noch sämtliche Technik funktioniert, aber keinerlei intelligentes Leben mehr zu existieren scheint.
Schließlich werden Nick und seine
Freunde mit einem Volk von Gestaltwandlern konfrontiert, ein
klassisches Thema der Science Fiction. Bei meiner Darstellung der
Plasmawesen musste ich unwillkürlich an die Mysterious denken, die
Worgun aus Ren Dhark. Das Schreiben dieses Romanabschnitts hat mir
besonders viel Spaß gemacht.
Das Buch wird übrigens eine
Überraschung für alle Nick-Fans bereithalten. Falk 5 Der große
Wolf enthielt neben dem normalen Ende als kleines Schmankerl
zusätzlich das in einer französischen Ausgabe erschienene
alternative Ende. Nick 9 geht noch einen Schritt weiter, mehr darf
ich aber noch nicht verraten.
Meine Romanadaption umfasst folgende
Piccolo-Comics: 119 Im Vorhof der Hölle, 120 Planet der Rätsel, 121
Der fressende Nebel, 122 Verzweifelte Suche, 123 Ferngelenkter Tod,
124 Von Gefahren umringt, 125 Eine grauenhafte Entdeckung, 126
Unsichtbare Falle, 127 Flucht ohne Ausweg, 128 Tödliche
Unfehlbarkeit, 129 War alles umsonst?, 130 Die unheimliche Straße,
131 Verlassen, 132 Abgesetzt, 133 Flug ins Verderben, 134 Dem Tod auf
der Spur, 135 Gefährliche Untersuchung, 136 Unerwartete Hilfe, 137
Landeverbot, 138 Panik, 139 Kampf in der Weltraumstation.
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Manuskript,
Nick,
Science Fiction
Dienstag, 9. Mai 2017
Intercomic 81
Auch diesmal drehte sich ganz viel um Comics und ein wenig um Romane. Mangas und Independent, Fantasy, Krimi und Horror. Und natürlich Science Fiction, klar. Zahlreiche Autoren, Zeichner, Illustratoren und Cartoonisten waren zugegen und standen den Besuchern für Autogramme zur Verfügung. Programm gab es auch: Ein Manga- und Anime-Experte verglich Superhelden in Ost und West (nichts für mich), es gab einen Blick auf 75 Jahre Wonder Woman (auch nicht mein Ding) und auf 50 Jahre deutsches MAD-Magazin. Letzteren Programmpunkt hätte ich mir sogar angesehen, wenn ich rechtzeitig darauf aufmerksam geworden wäre.
Doch viel wichtiger sind auf der Intercomic ohnehin die persönlichen Kontakte, die Besuche bei Verlagen, mit denen mich etwas verbindet, die kleinen Schwätzchen mit Bekannten und Kollegen. Ich signierte Romane und Plakate beim Verlag Peter Hopf, wühlte in Bücherstapeln beim Blitz-Verlag, saß am Stand der Romantruhe mit Rüdiger Schaefer und Robert Corvus im Blitzlichtgewitter der Fotografen und blätterte beim Mohlberg-Verlag neue Nick-Comics durch. Mit Lassiter-Autor Des Romero trank ich ein Kölsch, mit dem Verleger, Autor und Rollenspielpionier Werner Fuchs plauderte ich gern wie immer, und mit dem Berliner Autor Thomas Knip sprach ich über eine neue SF-Serie.
Ein bisschen Lesefutter nahm ich auch mit. Das neue Hansrudi Wäscher-Magazin ist ebenso Pflichtlektüre wie das Magazin für Comic- und Nostalgiefreunde Sammlerherz. Beide werde ich demnächst an dieser Stelle besprochen. Die nächste Intercomic findet am 4. November statt.
Dienstag, 2. Mai 2017
Tibor und das phantastische Element
Wenn mir 2011 jemand gesagt hätte, dass ich 2017 die Arbeit an den Romanadaptionen der ersten Tibor-Serie abschließe, hätte ich es wohl nicht geglaubt. Zumindest wäre es Zukunftsmusik mit unwirklichem Klang gewesen. Damals führten Peter Hopf und ich erste Gespräche über die Umsetzung der Wäscher-Comics in Romanform. Es geschah auf der Intercomic in Köln, und es ging zunächst ausschließlich um Tibor. Als alter Wäscher-Enthusiast plante Peter, die Bücher mit den Geschichten des Dschungelhelden in seinem Verlag zu publizieren. Dass später weitere Adaptionen, beispielsweise von Nick und Falk, folgen sollten, stand seinerzeit erst recht noch in den Sternen.
Doch was damals wie ein Märchen aus der Welt von morgen geklungen hätte, ist nun Wirklichkeit geworden. Ich habe tatsächlich ein ENDE unter das elfte Tibor-Manuskript gesetzt. Damit ist also die erste Tibor-Serie abgeschlossen. In ihr habe ich insgesamt 187 Streifenheftchen, wie man sie damals auch nannte, verarbeitet. Für das letzte Buch waren es die Piccolo-Ausgaben 167 bis 187.
In seinem elften Abenteuer bekommt es Tibor mit einem verrückten Wissenschaftler zu tun. Der Mad Scientist, ein beliebtes Motiv in der Science Fiction, hat damit seinen Einzug in den Dschungel Afrikas gefunden. Hansrudi Wäscher sprach in seiner Geschichte schon vor über einem halben Jahrhundert den Hunger in der Welt an und nahm ihn als Aufhänger für einen Forscher, der eigentlich Gutes im Sinn hat. Er will mit seinen Experimenten nämlich eben jenen Hunger für immer besiegen. Doch bedient er sich, um sein Ziel zu erreichen, nicht nur zweifelhafter, sondern höchst verwerflicher Methoden. Mit einem Wachstumsmittel schafft er riesige Tiere und dehnt seine Versuche schließlich auf Menschen aus.
Es ergibt sich, dass Tibor sich einer dieser Züchtungen gegenübersieht, einem zum Riesen gewordenen Menschen. Schon früher führte Hansrudi Wäscher phantastische Elemente in die Dschungelserie ein. So wurde Tibor in Band 7 mit Titel Aufbruch ins Unbekannte mit einer von der Venus zur Erde gelangten Riesenpflanze konfrontiert.
Auch wenn die erste Tibor-Serie beendet ist, geht es mit dem Herrn des Dschungels in Romanform weiter. Schließlich gab es eine zweite Serie, und auch diese werde ich das Vergnügen haben, für den Verlag Peter Hopf adaptieren zu dürfen.
Doch was damals wie ein Märchen aus der Welt von morgen geklungen hätte, ist nun Wirklichkeit geworden. Ich habe tatsächlich ein ENDE unter das elfte Tibor-Manuskript gesetzt. Damit ist also die erste Tibor-Serie abgeschlossen. In ihr habe ich insgesamt 187 Streifenheftchen, wie man sie damals auch nannte, verarbeitet. Für das letzte Buch waren es die Piccolo-Ausgaben 167 bis 187.
In seinem elften Abenteuer bekommt es Tibor mit einem verrückten Wissenschaftler zu tun. Der Mad Scientist, ein beliebtes Motiv in der Science Fiction, hat damit seinen Einzug in den Dschungel Afrikas gefunden. Hansrudi Wäscher sprach in seiner Geschichte schon vor über einem halben Jahrhundert den Hunger in der Welt an und nahm ihn als Aufhänger für einen Forscher, der eigentlich Gutes im Sinn hat. Er will mit seinen Experimenten nämlich eben jenen Hunger für immer besiegen. Doch bedient er sich, um sein Ziel zu erreichen, nicht nur zweifelhafter, sondern höchst verwerflicher Methoden. Mit einem Wachstumsmittel schafft er riesige Tiere und dehnt seine Versuche schließlich auf Menschen aus.
Es ergibt sich, dass Tibor sich einer dieser Züchtungen gegenübersieht, einem zum Riesen gewordenen Menschen. Schon früher führte Hansrudi Wäscher phantastische Elemente in die Dschungelserie ein. So wurde Tibor in Band 7 mit Titel Aufbruch ins Unbekannte mit einer von der Venus zur Erde gelangten Riesenpflanze konfrontiert.
Auch wenn die erste Tibor-Serie beendet ist, geht es mit dem Herrn des Dschungels in Romanform weiter. Schließlich gab es eine zweite Serie, und auch diese werde ich das Vergnügen haben, für den Verlag Peter Hopf adaptieren zu dürfen.
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Tibor
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