Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
Montag, 24. März 2014
30. Todestag von William Voltz
Wer ist der Mann auf dem Foto? Klar, es ist William Voltz, der heute vor 30 Jahren starb. WiVo, so die liebevolle Abkürzung seiner Fans, war mein unangefochtener Lieblingsautor bei Perry Rhodan. Ich war erschüttert, als sein Ableben am 24. März 1984 bekannt gegeben wurde, und ich kann heute kaum glauben, daß seit damals drei Dekaden vergangen sind.
Es ist aber so. Heute stellen sich Fragen, vielleicht nicht für meine Blog-Leser, für mich aber auf jeden Fall: Welche Beziehung hatte ich zu William Voltz? Was bedeutete er mir? Was hat er dazu beigetragen, daß ich heute das mache, was ich eben mache? Warum ist William Voltz heute so aktuell wie vor dreißig Jahren? Warum ist er bis heute bei seinen Fans und Lesern unvergessen?
Und selbstverständlich ist eine Frage naheliegend: Was hat es mit dem Foto da oben auf sich, das ich aus meiner Schreibtischschublade gekramt habe und auf das ich bis heute stolz bin? Die Antworten auf diese Frage liefere ich morgen. An WiVos 30. Todestag, heute nämlich, beschäftigen sie mich selbst noch.
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Sonntag, 23. März 2014
Huxleys Visionen
Während Fortuna Köln im Südstadion Lippstadt standesgemäß mit 3:0 abfertigte, war ich anderweitig beschäftigt. Ich führte nämlich einen Gefängnisausbruch durch. Nicht in Köln, sondern in Alamo Gordo, der künftigen Hauptstadt der Erde. Wer damit nichts anfangen kann, dem sei verraten, daß ich letzte Hand an mein neues Manuskript für REN DHARK legte. Das jüngste Kind ist in die Welt entlassen. Sprich, der Roman ist fertig und fand den Weg zum Verlag.
Die Handlung spielt an mehreren Schauplätzen, nämlich auf Terra, auf Babylon und im Weltraum. Die dabei auftretenden Figuren sind mannigfaltig und abwechslungsreich. Ich bin sicher, da ist für jeden Dhark-Leser etwas dabei. Kleines Namedropping gefällig? Es gibt ein Wiedersehen mit Ralph Larsen und Frederic Huxley. Letzterer hat eine Vision, die die führenden Köpfe der Menschheit in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Bruder Lambert hat einen Auftritt, der Kurator der Erde. Der Hüne Parock mischt ebenso mit wie der kleine Roboterhund Jimmy. Auch Henk de Groot, Pjetr Wonzeff und die Cyborgs. Und selbstverständlich Ren Dhark mit seiner Point of.
Die Handlung spielt an mehreren Schauplätzen, nämlich auf Terra, auf Babylon und im Weltraum. Die dabei auftretenden Figuren sind mannigfaltig und abwechslungsreich. Ich bin sicher, da ist für jeden Dhark-Leser etwas dabei. Kleines Namedropping gefällig? Es gibt ein Wiedersehen mit Ralph Larsen und Frederic Huxley. Letzterer hat eine Vision, die die führenden Köpfe der Menschheit in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Bruder Lambert hat einen Auftritt, der Kurator der Erde. Der Hüne Parock mischt ebenso mit wie der kleine Roboterhund Jimmy. Auch Henk de Groot, Pjetr Wonzeff und die Cyborgs. Und selbstverständlich Ren Dhark mit seiner Point of.
Donnerstag, 20. März 2014
Flammendes Inferno
Während ich noch am Romanabschluß arbeite, hat Ralph Voltz schon das Titelbild fürs nächste Ren Dhark-Buch abgeliefert, für Weg ins Weltall 47 mit Titel Operation Apokalypse. Diejenigen, die den Vorgängerband Geheimsache Schweres Wasser gelesen haben, dürften ahnen, was für ein Schiff auf dem Bild dargestellt ist. Und auch, welcher Planet zu sehen ist.
Daß ich einmal mehr von Ralphs Beitrag zu Ren Dhark begeistert bin, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen. Ich mache es trotzdem: ein weiteres Klasse-Titelbild von dem besten ehemaligen Perry Rhodan-Graphiker, der nicht mehr für Perry Rhodan arbeitet. Warum eigentlich nicht? Ist mir unbegreiflich.
Daß ich einmal mehr von Ralphs Beitrag zu Ren Dhark begeistert bin, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen. Ich mache es trotzdem: ein weiteres Klasse-Titelbild von dem besten ehemaligen Perry Rhodan-Graphiker, der nicht mehr für Perry Rhodan arbeitet. Warum eigentlich nicht? Ist mir unbegreiflich.
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Mittwoch, 19. März 2014
Boah, ist das langweilig
Mein Kollege Uwe Helmut Grave hat einen kleinen Bericht über die hinter uns liegende Ren Dhark-Autorenkonferenz verfaßt. Und zwar so, wie man ihn kennt. Denn UHG wäre nicht UHG, hätte er das nicht in der ihm eigenen Art getan, schnodderig, respektlos und ein wenig selbstironisch.
Im Anhang an den amüsanten Artikel finden sich einige Fotos, ebenfalls mit ironischen Kommentaren versehen. Und ja, auch unten angehängtes Bild stammt von der Konferenz. Da sie auf Karneval stattfand, hatte ich meine Pennywise-Verkleidung kurzerhand mit ins Hotel genommen.
Das Foto entstand selbstverständlich spät abends, nach einem reichlich anstrengenden Tag mit getaner Arbeit. Die haben wir auch ohne Zuhilfenahme geistiger Getränke geschafft. Die gab es erst zu vorgerückter Stunde. Dafür ist das im Glas auch kein Apfelsaft, sondern ein guter schottischer Single Malt.
Uwes Bericht gibt es hier:
http://www.ren-dhark.de/background/autorenkonferenz2014.html
Im Anhang an den amüsanten Artikel finden sich einige Fotos, ebenfalls mit ironischen Kommentaren versehen. Und ja, auch unten angehängtes Bild stammt von der Konferenz. Da sie auf Karneval stattfand, hatte ich meine Pennywise-Verkleidung kurzerhand mit ins Hotel genommen.
Das Foto entstand selbstverständlich spät abends, nach einem reichlich anstrengenden Tag mit getaner Arbeit. Die haben wir auch ohne Zuhilfenahme geistiger Getränke geschafft. Die gab es erst zu vorgerückter Stunde. Dafür ist das im Glas auch kein Apfelsaft, sondern ein guter schottischer Single Malt.
Uwes Bericht gibt es hier:
http://www.ren-dhark.de/background/autorenkonferenz2014.html
Dienstag, 18. März 2014
Eine farbenprächtige Bühne
... entfaltet sich im neuen TIBOR, findet Carsten Kuhr, der sich zu so etwas wie einem Spezialisten für meine Romanumsetzungen der Wäscher-Comics entwickelt. Er hat zuvor schon mehrere dieser Adaptionen besprochen.
Kaum ist der fünfte TIBOR-Band erschienen, gibt es im Netz auch schon die erste Besprechung dazu, und zwar im Portal phantastiknews. Die komplette Rezension findet sich hier:
http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=8516:tibor-5-im-tal-der-ungeheuer-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62
Kaum ist der fünfte TIBOR-Band erschienen, gibt es im Netz auch schon die erste Besprechung dazu, und zwar im Portal phantastiknews. Die komplette Rezension findet sich hier:
http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=8516:tibor-5-im-tal-der-ungeheuer-achim-mehnert-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62
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Montag, 17. März 2014
Stick it out
"Fick mich, du miserabler Hurensohn." Wer derlei Textstrophen sang, als amerikanischer Musiker zudem auf Deutsch, der hatte bei einem pubertierenden und ein klein wenig rebellischen Jugendlichen natürlich gewonnen. Allzu laut spielte man den Song besser nicht. Nicht wenige aus der Verwandtschaft und die ganze Nachbarschaft hätten in Ohnmacht fallen können.
Die März-Ausgabe des Musikmagazins CLASSIC ROCK wuchert mit einem zwölfseitigen Artikel über den fabelhaft freigeistigen Freak-Bruder und Bürgerschreck Frank Zappa, der auch auf dem Cover abgebildet ist. Das Allermeiste konnte ich schon zu seinen Lebzeiten nicht mit Zappa anfangen. Ein musikalisches Genie war er, heißt es. Da dürfte was dran sein. Mir war seine Musik aber meistens zu chaotisch. Zu verkopft und zu experimentell, um einen intensiveren Zugang dazu zu finden. Natürlich gab es Sachen, die ich mochte, beispielsweise Zappas Alben Sheik Yerbouti und Joe's Garage. Auf letzterem ist auch das eingangs erwähnte Stück zu finden, zu dem man vermutlich irgendetwas von Charles Bukowski las.
Ansonsten werden The Pretty Things besprochen und Eloy rehabilitiert. Schön, mal wieder etwas über die Hannoveraner zu lesen, die in den Siebziger Jahren besonders in Deutschlands Musikjournaille die Prügelknaben der Nation waren, heute und gerade nach ihrem jüngst erschienen Livealbum aber auch von der Kritik die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Nebenbei bemerkt, gehören Eloy zu jenen Bands, die ich beim Arbeiten an einem Manuskript am häufigsten höre.
Mit Interesse blickte ich auf "Die 100 wichtigsten Rockfilme". Der erst im vergangenen Sommer im Kino gesehene "Springsteen & I" ist dabei. Das hätte ich aber auch erwartet. Lebensverfilmungen wie "Walk The Line" und "Ray" finden sich ebenso wie das grandiose Road Movie "Easy Rider" und der anarchistische Kultfilm "Eat The Rich". "The Wall" muß man gesehen haben, und "Rust Never Sleeps" gehört ohnehin zu meinen liebsten Konzertfilmen. Daß "Footloose" im Ranking auftaucht, wundert mich im Kontext des ihn umgebenden Programms ein wenig. Warum dann nicht auch "Flashdance"? Den habe ich damals bestimmt ein halbes Dutzend Mal im Kino gesehen. Ach ja, vermutlich nicht der Musik wegen, sondern wegen Jennifer Beals. Das dürfte es gewesen sein, ganz bestimmt sogar.
Die März-Ausgabe des Musikmagazins CLASSIC ROCK wuchert mit einem zwölfseitigen Artikel über den fabelhaft freigeistigen Freak-Bruder und Bürgerschreck Frank Zappa, der auch auf dem Cover abgebildet ist. Das Allermeiste konnte ich schon zu seinen Lebzeiten nicht mit Zappa anfangen. Ein musikalisches Genie war er, heißt es. Da dürfte was dran sein. Mir war seine Musik aber meistens zu chaotisch. Zu verkopft und zu experimentell, um einen intensiveren Zugang dazu zu finden. Natürlich gab es Sachen, die ich mochte, beispielsweise Zappas Alben Sheik Yerbouti und Joe's Garage. Auf letzterem ist auch das eingangs erwähnte Stück zu finden, zu dem man vermutlich irgendetwas von Charles Bukowski las.
Ansonsten werden The Pretty Things besprochen und Eloy rehabilitiert. Schön, mal wieder etwas über die Hannoveraner zu lesen, die in den Siebziger Jahren besonders in Deutschlands Musikjournaille die Prügelknaben der Nation waren, heute und gerade nach ihrem jüngst erschienen Livealbum aber auch von der Kritik die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Nebenbei bemerkt, gehören Eloy zu jenen Bands, die ich beim Arbeiten an einem Manuskript am häufigsten höre.
Mit Interesse blickte ich auf "Die 100 wichtigsten Rockfilme". Der erst im vergangenen Sommer im Kino gesehene "Springsteen & I" ist dabei. Das hätte ich aber auch erwartet. Lebensverfilmungen wie "Walk The Line" und "Ray" finden sich ebenso wie das grandiose Road Movie "Easy Rider" und der anarchistische Kultfilm "Eat The Rich". "The Wall" muß man gesehen haben, und "Rust Never Sleeps" gehört ohnehin zu meinen liebsten Konzertfilmen. Daß "Footloose" im Ranking auftaucht, wundert mich im Kontext des ihn umgebenden Programms ein wenig. Warum dann nicht auch "Flashdance"? Den habe ich damals bestimmt ein halbes Dutzend Mal im Kino gesehen. Ach ja, vermutlich nicht der Musik wegen, sondern wegen Jennifer Beals. Das dürfte es gewesen sein, ganz bestimmt sogar.
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Donnerstag, 6. März 2014
Geheimsache Schweres Wasser
Das neue REN DHARK-Buch ist erschienen, die Belegexemplare fanden den Weg nach Köln. Band 46 trägt den Titel Geheimsache Schweres Wasser. Verfaßt habe ich ihn gemeinsam mit den Kollegen Ben B. Black und Uwe Helmut Grave. Zwei Konstanten müssen eigentlich nicht mehr erwähnt werden, ich mache es aber trotzdem: Die Exposes kamen obligatorisch von Hajo F. Breuer, das Titelbild stammt wie üblich aus der visuellen Wunderwelt von Ralph Voltz.
Wie immer habe ich gleich ein wenig in dem Buch geblättert und mir die Szenen in Erinnerung gerufen, die ich geschrieben habe. Eine Raumschlacht steht im Vordergrund. Eine mörderische Raumschlacht, die sich zwangsläufig ergeben mußte. Sie dient nicht dem Selbstzweck, sondern ist logische Konsequenz der vorausgegangenen Ereignisse, bei denen sich der Konflikt zwischen den Kraval und der Völkergemeinschaft der Milchstraße immer weiter zuspitzte. Sie ist im Kontext der Handlungsführung ein Spannungselement, sicher, ein dramatisches Versatzstück, das in eine dramatische Serie gehört. Leider ist sie jedoch zugleich viel mehr als das, in meinen Augen nämlich unausrottbarer Bestandteil des menschlichen Wesens. Das macht das Säbelrasseln in der Krise zwischen Rußland und der Ukraine einmal mehr deutlich.
Wie immer habe ich gleich ein wenig in dem Buch geblättert und mir die Szenen in Erinnerung gerufen, die ich geschrieben habe. Eine Raumschlacht steht im Vordergrund. Eine mörderische Raumschlacht, die sich zwangsläufig ergeben mußte. Sie dient nicht dem Selbstzweck, sondern ist logische Konsequenz der vorausgegangenen Ereignisse, bei denen sich der Konflikt zwischen den Kraval und der Völkergemeinschaft der Milchstraße immer weiter zuspitzte. Sie ist im Kontext der Handlungsführung ein Spannungselement, sicher, ein dramatisches Versatzstück, das in eine dramatische Serie gehört. Leider ist sie jedoch zugleich viel mehr als das, in meinen Augen nämlich unausrottbarer Bestandteil des menschlichen Wesens. Das macht das Säbelrasseln in der Krise zwischen Rußland und der Ukraine einmal mehr deutlich.
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Mittwoch, 5. März 2014
Karneval im Wald
Ich bin ein Karnevalsjeck. Das war schon immer so, von klein auf. Seit meiner Kindheit war ich an den närrischen Tagen unterwegs. Oder in der fünften Jahreszeit, wie die Tage von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag auch genannt werden. Anfangs war ich zumeist als Cowboy verkleidet. Klar, Indianer wollte keiner sein, weil die in den Filmen zum einen immer die Bösen waren und zum anderen immer starben. Eine differenzierte Darstellung von Indianern kam in Filmen damals selten vor, und wenn, hätte man sie als Kind nicht richtig verstanden. Die Cowboys waren halt per se die Guten. Außerdem machte es viel mehr Spaß, mit einem Revolver mit Knallplättchen zu schießen, die ordentlich "Bumm" machten, als mit einem lautlosen Bogen.
Meine Motivation, die Umzüge anzuschauen, hat sich im Laufe der Jahre immer weiter verändert. Wäre ja auch komisch, wenn nicht. Im Kindesalter war die Jagd nach Kamellen meine Triebfeder. Damals ließ ich dem Instinkt des Jägers und Sammlers noch freien Lauf. Später dann, als Jugendlicher, ging es vorrangig darum, mit Kumpels und Mädels am Zugweg abzuhängen, Bier zu trinken, Blödsinn zu machen und anschließend möglichst eine der jungen Damen abzuschleppen. Letzteres hat mal mehr und mal weniger gut geklappt, während der Bierkonsum regelmäßig zu seinem Recht kam. Seit Jahren schon stehe ich am Zugweg, um mir Fußgruppen und Mottowagen anzuschauen und den Klängen der Spielmannszüge zu lauschen.
In diesem Jahr habe ich so wenig von Karneval mitbekommen wie selten zuvor. Ich kann mich überhaupt nur an ein Jahr erinnern, das ich karnevalsabstinenter verbrachte als 2014. Doch ich wußte es vorher. Da von Freitag bis Sonntag die Ren Dhark-Konferenz stattfand, vermied ich es weitgehend, mich Weiberfastnacht ins närrische Treiben zu stürzen. Ein paar Bier zuviel vertrage ich längst nicht mehr so gut wie zu früheren Zeiten, und ich wollte Freitag ja ausgeruht und munter sein. So sah ich mir nur den Zug der Karnevalsgesellschaft Jan und Griet an, den ersten Umzug in jedem Jahr, der am Severinstor startet und durchs Vringsveedel zieht.
Sonntag Abend, nach der erfolgreichen Konferenz, ließ ich es dafür richtig krachen. Ich war bis spät in die Nacht in meiner Stammkneipe, der Griechenschänke. Was sich am Rosenmontag bemerkbar machte. Ich fühlte mich nicht besonders gut. Nach einem viertelstündigen Abstecher zum Zoch zog ich es vor, wieder nach Hause zu gehen. Praktischerweise erfordert es keine weiten Wege, wenn man in der Innenstadt wohnt. Dafür besuchte ich am Dienstag den vergleichsweise kurzen Zollstocker Zug und unternahm im Anschluß einen Abstecher ins Vereinsheim von Fortuna Köln, wo karnevalistischer Ausklang herrschte. Abgerundet wurden meine spärlichen diesjährigen Aktivitäten durch die Nubbelverbrennung seitens der Griechenschänke. Dabei habe ich zum ersten Mal den Nubbel getragen und an seiner Hinrichtungsstätte niedergelegt. Mit Hilfe von ein wenig Spiritus hat der staatse Kähl sein Puppenleben dann auch bestimmungsgemäß ausgehaucht.
Ich erwähnte oben, daß ich mich nur an eine Gelegenheit erinnere, wo der Karneval mir versagt blieb. Das war zu meiner Bundeswehrzeit. Ich war auf einer Übung, und zwar auf dem Truppenübungsplatz Bergen, wenn ich mich nicht irre. Der Großteil der Jungs kam aus Köln und Düsseldorf, und Lust auf Karneval hatten sie alle. Alaaf oder Helau war in dem Fall völlig egal. Wir schlichen uns nachts, vermutlich am Rosenmontag, aus den Baracken und schlugen uns tief in den Wald. Irgendwer hatte am Vortag ein paar Kästen Bier organisiert, die der Cheffahrer mit seinem Iltis ins Unterholz kutschierte, wo wir uns dann zu nächtlicher Stunde trafen. Ich glaube, es war ziemlich lustig. Und es belegt, daß Kölner und Düsseldorfer ganz ordentlich gemeinsam Karneval feiern können.
Dienstag, 4. März 2014
Im Tal der Ungeheuer
Heute ist das neue TIBOR-Buch angekommen. Mein fünfter Roman nach der Comicvorlage von Hansrudi Wäscher trägt den Titel Im Tal der Ungeheuer. Denn genau dieses Tal muß Tibor durchqueren, um einem jungen Thronanwärter beizustehen, der um seine Häuptlingswürde betrogen wurde. Dabei wissen die Legenden zu berichten, daß noch niemand lebendig zurückgekehrt ist, der sich auf diesen Weg begab.
Das hält den Sohn des Dschungels jedoch nicht von seiner gefährlichen Reise ab. Es geht zudem um viel mehr als nur ein Leben. Gelingt es Tibor, ein Artefakt aus tiefer Vergangenheit zu finden, kann das die Gerechtigkeit für einen ganzen Stamm bedeuten. Es kommt darauf an, ob die Legenden die Wahrheit verkünden.
Das hält den Sohn des Dschungels jedoch nicht von seiner gefährlichen Reise ab. Es geht zudem um viel mehr als nur ein Leben. Gelingt es Tibor, ein Artefakt aus tiefer Vergangenheit zu finden, kann das die Gerechtigkeit für einen ganzen Stamm bedeuten. Es kommt darauf an, ob die Legenden die Wahrheit verkünden.
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Montag, 3. März 2014
Erfolgreiche Ren Dhark Autorenkonferenz
Der laufende Zyklus des Ren Dhark-Epos um die Kraval geht dem Ende entgegen. Im Sommer erscheint der abschließende Band. Somit höchste Eisenbahn also für das Autorenteam, sich Gedanken über den Handlungsfortgang zu machen. So trafen sich die Macher am vergangenen Wochenende in einem Hotel in Bonn. Während draußen der Karneval tobte, ging ich mit Hajo F. Breuer, Uwe Helmut Grave, Jan Gardemann und Ben B. Black in Klausur.
Schon am Freitag zeichnete sich ab, daß wir vor Tatendrang nur so sprühen. Erste mitgebrachte Ideen wurden vorgetragen und diskutiert, bevor wir den Abend mit einem guten Single Malt beschlossen. Samstag war der Hauptkampftag. Dies war meine fünfte Ren Dhark-Autorenkonferenz in den vergangenen zehn Jahren, und ich staune immer wieder über die Produktivität, die sich entfaltet, wenn man auf engem Raum kreativ zusammenhockt und dann ein Kollege die Ideen des anderen aufgreift, weiterentwickelt und variiert. Natürlich wird auch vieles verworfen. Um Wolfgang Niedecken in abgewandelter Form zu zitieren: Keine Idee ist unersetzlich.
Nach dem gemütlichen Abendessen in einem nahe gelegenen Restaurant waren wir sicher, eine Menge geschafft und wesentliche Grundlagen für den kommenden Zyklus gelegt zu haben. Er wird spannend, abenteuerreich und reichlich bunt werden. Neue Völker werden ebenso in Erscheinung treten wie altbekannte Freunde und Feinde. Konflikte sind vorprogrammiert, und eine große Gefahr kommt auf die Menschheit und die Milchstraße zu, verbunden mit einem noch größeren Rätsel. Die Wächter, sehr beliebt bei den Lesern, werden eine wichtige Rolle bei den kommenden Ereignissen spielen. Jemand aus dem erweiterten Kreis der Hauptfiguren muß sogar sein Leben opfern. Es darf also spekuliert werden.
Sonntag erarbeiteten wir weitere Einzelheiten sowohl für die Hauptserie als auch für die Sonderbände. Als wir gegen Mittag die Arbeit einstellten, war ich ziemlich kaputt. Solch ein zweitägiges Brainstorming hinterläßt seine Spuren. Wir gingen in dem Bewußtsein auseinander, einen weiteren tollen Zyklus für die Leser ersonnen haben. Für den wackeren Raumfahrer Ren Dhark kann die Zukunft kommen. Wie man so schön sagt: Wir sind gut aufgestellt.
Schon am Freitag zeichnete sich ab, daß wir vor Tatendrang nur so sprühen. Erste mitgebrachte Ideen wurden vorgetragen und diskutiert, bevor wir den Abend mit einem guten Single Malt beschlossen. Samstag war der Hauptkampftag. Dies war meine fünfte Ren Dhark-Autorenkonferenz in den vergangenen zehn Jahren, und ich staune immer wieder über die Produktivität, die sich entfaltet, wenn man auf engem Raum kreativ zusammenhockt und dann ein Kollege die Ideen des anderen aufgreift, weiterentwickelt und variiert. Natürlich wird auch vieles verworfen. Um Wolfgang Niedecken in abgewandelter Form zu zitieren: Keine Idee ist unersetzlich.
Nach dem gemütlichen Abendessen in einem nahe gelegenen Restaurant waren wir sicher, eine Menge geschafft und wesentliche Grundlagen für den kommenden Zyklus gelegt zu haben. Er wird spannend, abenteuerreich und reichlich bunt werden. Neue Völker werden ebenso in Erscheinung treten wie altbekannte Freunde und Feinde. Konflikte sind vorprogrammiert, und eine große Gefahr kommt auf die Menschheit und die Milchstraße zu, verbunden mit einem noch größeren Rätsel. Die Wächter, sehr beliebt bei den Lesern, werden eine wichtige Rolle bei den kommenden Ereignissen spielen. Jemand aus dem erweiterten Kreis der Hauptfiguren muß sogar sein Leben opfern. Es darf also spekuliert werden.
Sonntag erarbeiteten wir weitere Einzelheiten sowohl für die Hauptserie als auch für die Sonderbände. Als wir gegen Mittag die Arbeit einstellten, war ich ziemlich kaputt. Solch ein zweitägiges Brainstorming hinterläßt seine Spuren. Wir gingen in dem Bewußtsein auseinander, einen weiteren tollen Zyklus für die Leser ersonnen haben. Für den wackeren Raumfahrer Ren Dhark kann die Zukunft kommen. Wie man so schön sagt: Wir sind gut aufgestellt.
Donnerstag, 27. Februar 2014
Gleich zwei weitere Wäscher-Titelbilder
Als Appetitanreger kann ich schon die Titelbilder für NICK 4 und TIBOR 6 präsentieren. Ich habe sie heute bekommen. Mir gefällt besonders das schlichte Nick-Motiv, das ohne Schnörkel und viel Beiwerk auskommt. Zukunftsmusik ist das eine wie das andere, ob nun im Weltall oder im Dschungel. Die Arbeit an beiden Romanen liegt nämlich erst noch vor mir.
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Dienstag, 25. Februar 2014
Tibor muß warten
Heute verkündete der Verlag Peter Hopf, Tibor 5 sei aus der Druckerei eingetroffen und gehe in den nächsten Tagen in den Versand an Abonnenten und Vorbesteller. Da freue ich mich doch schon auf Post in meinem Briefkasten. Und es trifft sich gut, daß ein Stapel Comics bei mir eingetroffen ist, nämlich die Tibor-Großbände, in denen die Piccolos zusammengefaßt sind, die das sechste Abenteuer bilden.
Oben auf dem Heftstapel ist Tibor zu sehen. Der Sohn des Dschungels läuft über einen seitlich geneigten Baumstamm, dynamisch und unaufhaltsam, wie seine Leser ihn kennen und schätzen. Der Gorilla Kerak und die kleinen Äffchen Pip und Pop hetzen hinter ihrem Freund her. Im Hintergrund steigt roter Rauch aus dem Urwald auf, der Wäscher-Fans verrät, um was es im kommenden Abenteuer geht.
Ich würde mich gern sofort in die Comics vertiefen, doch das muß warten. Denn gleich steht eine andere Lustreise als die in Dschungelgefilde auf dem Programm. Es geht nach Uerdingen, Spitzenreiter Fortuna Köln im Kampf um drei Punkte unterstützen. Da geduldet sich selbst Tibor gerne.
Oben auf dem Heftstapel ist Tibor zu sehen. Der Sohn des Dschungels läuft über einen seitlich geneigten Baumstamm, dynamisch und unaufhaltsam, wie seine Leser ihn kennen und schätzen. Der Gorilla Kerak und die kleinen Äffchen Pip und Pop hetzen hinter ihrem Freund her. Im Hintergrund steigt roter Rauch aus dem Urwald auf, der Wäscher-Fans verrät, um was es im kommenden Abenteuer geht.
Ich würde mich gern sofort in die Comics vertiefen, doch das muß warten. Denn gleich steht eine andere Lustreise als die in Dschungelgefilde auf dem Programm. Es geht nach Uerdingen, Spitzenreiter Fortuna Köln im Kampf um drei Punkte unterstützen. Da geduldet sich selbst Tibor gerne.
Montag, 24. Februar 2014
Mit der Promet in die Vergangenheit
Meine Zeitplanung sieht vor, im April die Handlung für weitere neue Abenteuer von Raumschiff Promet auszuarbeiten. Der fünfteilige Chronoskop-Zyklus hat lose Fäden offen gelassen, die nach einer Fortführung und Auflösung verlangen. Das gilt besonders für die Handlung um den Moraner Arn Borul, der mit seinen Gefährten auf den Planeten Draster verschlagen wurde. Denn dort haben die Gestrandeten eine erstaunliche archäologische Entdeckung gemacht, mit der ich mich im enggesteckten Rahmen des Chronoskop-Zyklus nicht beschäftigen konnte. Das gedenke ich nachzuholen.
Was Promet angeht, habe ich aber zunächst ein anderes Manuskript eingeschoben. Parallel zu den neuen Geschichten erscheinen im Blitz-Verlag auch die Klassiker wieder. Sie werden aber nicht in ihrer ursprünglichen Version wiederaufgelegt, sondern nach von Vanessa Busse erstellten Exposes ganz neu geschrieben. Stimmt, Neo wird so etwas anderenorts genannt. Da es mein Terminplan zuließ, habe ich den sechsten Band für die Serie beigesteuert. Ein Gastroman gewissermaßen.
Was Promet angeht, habe ich aber zunächst ein anderes Manuskript eingeschoben. Parallel zu den neuen Geschichten erscheinen im Blitz-Verlag auch die Klassiker wieder. Sie werden aber nicht in ihrer ursprünglichen Version wiederaufgelegt, sondern nach von Vanessa Busse erstellten Exposes ganz neu geschrieben. Stimmt, Neo wird so etwas anderenorts genannt. Da es mein Terminplan zuließ, habe ich den sechsten Band für die Serie beigesteuert. Ein Gastroman gewissermaßen.
Mittwoch, 19. Februar 2014
Härter als der Rest
"Natürlich darf man heute zugeben, dass man Heavy Metal liebt." Ein wohltuender Einstiegssatz für einen Musikartikel. Zwanzig Jahre gibt es die deutsche Ausgabe des Rolling Stone Magazins in diesem Jahr, mit Hard Rock oder gar Heavy Metal hat die Redaktion aber nie viel am Hut gehabt. Diese schmähliche Ignoranz wirft Birgit Fuss in der aktuellen Ausgabe mit Genuß um. Ihr Artikel "Härter als der Rest" liest sich wie eine Liebeserklärung ans Schwermetall - und ist es offenbar sogar.
Da bin ich platt. Neues erfährt man, wenn man sich halbwegs mit der Materie auskennt, zwar nicht, aber allein der gute Wille zählt - und der Überblick über "die 100 besten Hardrock/Metal-Alben". So sehr, wie man weiß, daß derlei Beurteilungen (zumindest in Teilen) zwangsläufig subjektiv sein müssen, so sehr weiß man auch, daß ich solche Rankings mag. Und tatsächlich bin ich gar nicht so weit von dem entfernt, was die Redakteure auffahren. 35 der genannten Alben stehen in meinem Plattenschrank oder im CD-Regal, gut ein Drittel also. Von den vorderen zehn sind es gar acht.
Auf Platz 1 steht nach Meinung des Rolling Stone "Appetite for Destruction" von Guns'N'Roses. Hätte ich vielleicht nicht ganz oben aufgeführt, in der Richtung aber schon. Energiegeladener, rauer und dreckiger als 1987 waren sie danach nie. Auch nur der Hauch von Konventionen? Drauf geschissen. Sogar eine unterschwellige Punk-Attitüde steckte in dem Album, und doch warf es reihenweise Hits wie Welcome to the Junge und Paradise City ab.
Inhaltliches Herzstück der vorliegenden Ausgabe ist ein vierzehnseitiger Artikel über die Beatles. Speziell geht es um ihren ersten Auftritt in den USA. Während in England längst die Beatlemania ausgebrochen war, hinkte man der musikalischen Revolution jenseits des großen Teichs noch hinterher. Der Auftritt der Fab Four in der Ed Sullivan Show änderte alles. John, Paul, George und Ringo nahmen die Staaten gewissermaßen im Handstreich. Während Newsweek noch schrieb: "Ihr Aussehen ist ein Albtraum, und ihre Musik grenzt an ein Desaster", flippten die Fans aus. Bob Dylan ließ sich gar zu der Aussage hinreißen: "Mir war klar, dass sie die Richtung vorgaben, in die es nun ging." Und His Bobness muß es ja nun wirklich wissen.
Da bin ich platt. Neues erfährt man, wenn man sich halbwegs mit der Materie auskennt, zwar nicht, aber allein der gute Wille zählt - und der Überblick über "die 100 besten Hardrock/Metal-Alben". So sehr, wie man weiß, daß derlei Beurteilungen (zumindest in Teilen) zwangsläufig subjektiv sein müssen, so sehr weiß man auch, daß ich solche Rankings mag. Und tatsächlich bin ich gar nicht so weit von dem entfernt, was die Redakteure auffahren. 35 der genannten Alben stehen in meinem Plattenschrank oder im CD-Regal, gut ein Drittel also. Von den vorderen zehn sind es gar acht.
Auf Platz 1 steht nach Meinung des Rolling Stone "Appetite for Destruction" von Guns'N'Roses. Hätte ich vielleicht nicht ganz oben aufgeführt, in der Richtung aber schon. Energiegeladener, rauer und dreckiger als 1987 waren sie danach nie. Auch nur der Hauch von Konventionen? Drauf geschissen. Sogar eine unterschwellige Punk-Attitüde steckte in dem Album, und doch warf es reihenweise Hits wie Welcome to the Junge und Paradise City ab.
Inhaltliches Herzstück der vorliegenden Ausgabe ist ein vierzehnseitiger Artikel über die Beatles. Speziell geht es um ihren ersten Auftritt in den USA. Während in England längst die Beatlemania ausgebrochen war, hinkte man der musikalischen Revolution jenseits des großen Teichs noch hinterher. Der Auftritt der Fab Four in der Ed Sullivan Show änderte alles. John, Paul, George und Ringo nahmen die Staaten gewissermaßen im Handstreich. Während Newsweek noch schrieb: "Ihr Aussehen ist ein Albtraum, und ihre Musik grenzt an ein Desaster", flippten die Fans aus. Bob Dylan ließ sich gar zu der Aussage hinreißen: "Mir war klar, dass sie die Richtung vorgaben, in die es nun ging." Und His Bobness muß es ja nun wirklich wissen.
Dienstag, 11. Februar 2014
Die nächste Autorenkonferenz steht vor der Tür
Während ich noch mit der Arbeit an zwei Romanmanuskripten beschäftigt bin, bereite ich mich gedanklich bereits auf ein arbeitsintensives Wochenende der anderen Art vor. Alle zwei Jahre treffen sich die Macher von Ren Dhark in einem Hotel, um den kommenden Zyklus zu erarbeiten. Ende des Monats ist es wieder soweit, und in der Tat, es wird Zeit. Denn zum Zeitpunkt der Konferenz wird just Band 46 von "Weg ins Weltall" erschienen sein. Zwei Bücher weiter, also in Band 48, wird das derzeit laufende Geschehen um die Kraval abgeschlossen werden.
Danach geht es mit einem neuen Handlungsabschnitt weiter. Wie der aussieht, wird auf der Autorenkonferenz festgelegt. Und da wird richtig gearbeitet. In den vergangenen zwölf Jahren habe ich einige Dhark-Konferenzen mitgemacht. Ich bin jedesmal angetan von der Zusammenarbeit der Kollegen, dem Einbringen und Entwickeln von Ideen, der Spontaneität und Kreativität und den Ergebnissen, die schließlich dabei herauskommen. Wie die aussehen, können die Leser ab August beurteilen. Dann erscheint nämlich der erste Band des kommenden Zyklus, der wieder auf zwölf Bücher ausgelegt ist. Da mit Band 49 ein neuer Handlungsabschnitt beginnt, eignet er sich übrigens vorzüglich für Neueinsteiger.
Danach geht es mit einem neuen Handlungsabschnitt weiter. Wie der aussieht, wird auf der Autorenkonferenz festgelegt. Und da wird richtig gearbeitet. In den vergangenen zwölf Jahren habe ich einige Dhark-Konferenzen mitgemacht. Ich bin jedesmal angetan von der Zusammenarbeit der Kollegen, dem Einbringen und Entwickeln von Ideen, der Spontaneität und Kreativität und den Ergebnissen, die schließlich dabei herauskommen. Wie die aussehen, können die Leser ab August beurteilen. Dann erscheint nämlich der erste Band des kommenden Zyklus, der wieder auf zwölf Bücher ausgelegt ist. Da mit Band 49 ein neuer Handlungsabschnitt beginnt, eignet er sich übrigens vorzüglich für Neueinsteiger.
Montag, 10. Februar 2014
Zarah Zylinder (fast) nackt auf der Bühne
Die Kölner Band Zarah Zylinder war bei mir völlig vom Schirm verschwunden. Ich stieß vor ein paar Tagen wieder auf den Namen, als ich im Internet über Gerd Köster und besonders sein Tom Waits-Projekt The Piano Has Been Drinking recherchierte. Im Zuge dessen stieß ich auf die legendäre Truppe Schroeder Roadshow und eben auf Zarah Zylinder. Auch bei letzterer hatte Köster, den spärlichen Internet-Informationen zufolge damals gerade 22 Jahre alt, gesungen.
Und plötzlich erinnerte ich mich wieder an Zarah Zylinder, diese herrlich verrückte Anarcho-Rockkapelle. Ein einziges Album haben sie veröffentlicht, das war 1980. Ich habe sofort nachgeschaut, und siehe da, es steht tatsächlich noch in meinem Plattenregal mit den alten Vinyl-Scheiben. Ein echtes Schätzchen, das anscheinend als CD gar nicht zu bekommen ist.
Es muß in jenem Jahr gewesen sein oder vielleicht auch schon 1979, daß ich ein Konzert der Zarahs live gesehen habe. Am Rudolfplatz war das, in einem verräucherten unterirdischen Rockschuppen, den es schon lange nicht mehr gibt und an dessen Namen ich mich nicht erinnere. Das Konzert war lärmend und brachial, sehr zu meinem damaligen Wohlgefallen, politisch radikal mit gepflegtem Anarcho-Anstrich. Die Songtitel Lass die Sau mal wieder raus etwa, Mach'n Adler, Gesicht zur Wand oder Schock Doof im Dritten sprechen für sich. Im Stück Nostalgie beispielsweise hörte sich das so an:
Leider sind über Zarah Zylinder im Netz so gut wie keine Informationen zu finden. Sollte jemand eine Internetquelle kennen, würde ich mich über eine Nachricht freuen.
Und plötzlich erinnerte ich mich wieder an Zarah Zylinder, diese herrlich verrückte Anarcho-Rockkapelle. Ein einziges Album haben sie veröffentlicht, das war 1980. Ich habe sofort nachgeschaut, und siehe da, es steht tatsächlich noch in meinem Plattenregal mit den alten Vinyl-Scheiben. Ein echtes Schätzchen, das anscheinend als CD gar nicht zu bekommen ist.
Es muß in jenem Jahr gewesen sein oder vielleicht auch schon 1979, daß ich ein Konzert der Zarahs live gesehen habe. Am Rudolfplatz war das, in einem verräucherten unterirdischen Rockschuppen, den es schon lange nicht mehr gibt und an dessen Namen ich mich nicht erinnere. Das Konzert war lärmend und brachial, sehr zu meinem damaligen Wohlgefallen, politisch radikal mit gepflegtem Anarcho-Anstrich. Die Songtitel Lass die Sau mal wieder raus etwa, Mach'n Adler, Gesicht zur Wand oder Schock Doof im Dritten sprechen für sich. Im Stück Nostalgie beispielsweise hörte sich das so an:
"Machen wir in Nostalgie wie vor vierzig Jahren die Senioren,Am Ende des Auftritts stand ein Teil der Musiker, wenn ich mich richtig erinnere, nackt auf der Bühne, bloß noch bekleidet mit ihren Instrumenten und mit Kondomen über ihren Dödeln. Für einen braven Schüler wie mich war das ein ganz schöner Kulturschock. Große Pose! Dagegen waren selbst die Sex Pistols bessere Schülerlotsen.
stecken wir einfach den Kopf in den Sand
und stopfen wir uns Watte in die Ohren.
Machen wir in Nostalgie, bis die ersten Bücher wieder brennen
und die Blockwarte wieder zur Gestapo rennen."
Leider sind über Zarah Zylinder im Netz so gut wie keine Informationen zu finden. Sollte jemand eine Internetquelle kennen, würde ich mich über eine Nachricht freuen.
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Sonntag, 9. Februar 2014
Terra lockt
Ich habe mir eben ein paar sphärische Musikstücke zu Gemüte gefügt. Die kannte ich zwar schon, habe sie sogar schon live gehört und bei einem Konzert mit dazugehöriger Visualisierung gewissermaßen auch schon gesehen, aber es bedurfte einer Auffrischung. Dazu habe ich ein paar Lyrics der englischen Ausgabe gelesen.
Zwei CDs sind bisher erschienen, eine weitere der beiden Musiker ist geplant. Als wir gestern in gemütlicher Runde beisammen saßen, fragten die beiden mich, ob ich Lust habe, dafür einen Text zu schreiben. Interessante Sache und für mich ausgesprochenes Neuland, um einen dieser Tage häufig zitierten Ausdruck zu gebrauchen.
Genremäßig ist es Science Fiction, Fantasy, etwas Phantastisches. Inhaltlich geht es um eine neue Welt Terra, die sich nach einem epochalen Krieg um so blühender und großartiger erhebt. Mal sehen, was daraus wird. Muß ich erstmal gedanklich ausloten. Sofern das Projekt konkrete Formen annimmt, wird an dieser Stelle mehr über die Musiker und das Album zu finden sein.
Zwei CDs sind bisher erschienen, eine weitere der beiden Musiker ist geplant. Als wir gestern in gemütlicher Runde beisammen saßen, fragten die beiden mich, ob ich Lust habe, dafür einen Text zu schreiben. Interessante Sache und für mich ausgesprochenes Neuland, um einen dieser Tage häufig zitierten Ausdruck zu gebrauchen.
Genremäßig ist es Science Fiction, Fantasy, etwas Phantastisches. Inhaltlich geht es um eine neue Welt Terra, die sich nach einem epochalen Krieg um so blühender und großartiger erhebt. Mal sehen, was daraus wird. Muß ich erstmal gedanklich ausloten. Sofern das Projekt konkrete Formen annimmt, wird an dieser Stelle mehr über die Musiker und das Album zu finden sein.
Dienstag, 4. Februar 2014
Der Drakhon-Zyklus startet als Ebook
Die 98 klassischen Ren Dhark-Romane erschienen von 1966 bis 1969 im Kelter-Verlag. Von 1994 bis 2000 wurden sie in Buchform präsentiert, mit verschiedenen Änderungen, Weglassungen und Ergänzungen in 16 Hardcover Ausgaben. In den letzten Monaten brachte der HJB-Verlag sie schließlich als Ebooks heraus. Es wurde oft danach gefragt, und der Verlag hat reagiert.
Die Klassiker sind damit sowohl als Printausgaben als auch in digitaler Form komplett verfügbar. Anlaß genug, noch einmal die Autoren zu nennen, die die Abenteuer um den Weltraumfahrer Ren Dhark und seine POINT OF damals auf den Weg brachten. Neben Serienschöpfer Kurt Brand, der den Großteil der Romane verfaßte, waren das in der Reihenfolge ihrer ersten Beiträge: H.G. Francis, Manfred Wegener, Ralf Lorenz, H.J. Freiberg, Staff Caine, Cal Canter, Lars Torsten, Dr. Ernst Winter, Terry LeLon und Tensor McDyke.
Mit den Fortsetzungen, also den neuen Abenteuern von Ren Dhark, ging es bekanntlich im Jahr 2000 weiter. Mit Hajo F. Breuer als neuem Exposé-Autor und einem ebenfalls neuen Autorenteam, mit einem ganzen Berg Ideen und frischem Schwung, der, das kann ich als Beteiligter guten Gewissens behaupten, bis heute ungebrochen ist. Der erste neue Zyklus umfaßte 24 Bücher und trug den Namen Drakhon, benannt nach einer Galaxis, die mit der Milchstraße zu kollidieren droht.
Nun startet der Drakhon-Zyklus in Ebook-Form. Der erste Band ist just erschienen. Er trägt den Titel Das Geheimnis der Mysterious und ist bei Amazon erhältlich. Damit sind auch Ren Dharks neue Abenteuer in der digitalen Zeit angekommen.
Die Klassiker sind damit sowohl als Printausgaben als auch in digitaler Form komplett verfügbar. Anlaß genug, noch einmal die Autoren zu nennen, die die Abenteuer um den Weltraumfahrer Ren Dhark und seine POINT OF damals auf den Weg brachten. Neben Serienschöpfer Kurt Brand, der den Großteil der Romane verfaßte, waren das in der Reihenfolge ihrer ersten Beiträge: H.G. Francis, Manfred Wegener, Ralf Lorenz, H.J. Freiberg, Staff Caine, Cal Canter, Lars Torsten, Dr. Ernst Winter, Terry LeLon und Tensor McDyke.
Mit den Fortsetzungen, also den neuen Abenteuern von Ren Dhark, ging es bekanntlich im Jahr 2000 weiter. Mit Hajo F. Breuer als neuem Exposé-Autor und einem ebenfalls neuen Autorenteam, mit einem ganzen Berg Ideen und frischem Schwung, der, das kann ich als Beteiligter guten Gewissens behaupten, bis heute ungebrochen ist. Der erste neue Zyklus umfaßte 24 Bücher und trug den Namen Drakhon, benannt nach einer Galaxis, die mit der Milchstraße zu kollidieren droht.
Nun startet der Drakhon-Zyklus in Ebook-Form. Der erste Band ist just erschienen. Er trägt den Titel Das Geheimnis der Mysterious und ist bei Amazon erhältlich. Damit sind auch Ren Dharks neue Abenteuer in der digitalen Zeit angekommen.
Montag, 3. Februar 2014
Die POINT OF über der Flammenhölle
Ralph Voltz' Graphik für das nächste REN DHARK-Titelbild ist von gewohnter Qualität. Sie wird Weg ins Weltall 46 mit dem Titel Geheimsache Schweres Wasser auch den optischen Glanz verleihen, den das Buch verdient. Ich bin jedesmal aufs neue darauf gespannt, was der Künstler aus einer bestimmten Romanszene macht, und Ralf hat mich noch nie enttäuscht.
Das Bild zeigt die POINT OF, Ren Dharks Ringraumer, bei einer Rettungsmission. Ich kenne die Szene natürlich schon, auch wenn sie nicht dem Romanteil entstammt, den ich geschrieben habe. Sie spielt auf einer Welt, die in den letzten Büchern wiederholt eine Rolle spielte. Welche kann das wohl sein?
Das Bild zeigt die POINT OF, Ren Dharks Ringraumer, bei einer Rettungsmission. Ich kenne die Szene natürlich schon, auch wenn sie nicht dem Romanteil entstammt, den ich geschrieben habe. Sie spielt auf einer Welt, die in den letzten Büchern wiederholt eine Rolle spielte. Welche kann das wohl sein?
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Sonntag, 2. Februar 2014
Stein vom Herzen
Heinz Rudolf Kunze ist wieder unterwegs, mit neuem Album und neuem Programm. Ein Abend mit Brille also, wie er selbst das vor vielen Jahren so schön selbstironisch ausdrückte. Diesmal trägt die Tour den Titel "Stein vom Herzen". Aber was heißt schon mit neuem Programm? Man weiß ja, was kommt, auch wenn die Lieder von einer Tour zur nächsten wechseln. So auch jetzt im Gloria-Theater, Kunzes lieb gewonnener Anlaufstelle, wenn er in Köln gastiert.
Auf seine reiferen Tage - er ist mittlerweile 57 und ein wenig behäbig geworden - behält er das bei, was ihn bekannt gemacht hat und was er seit Dekaden mit sich herumträgt. Eine Mischung aus treibender Rockmusik, Balladen und Textvorträgen. Musikalisch ist und bleibt Kunze dabei eine Mensch gewordene Gratwanderung. In einem Moment kann er abrocken, im nächsten in Gefühlsduselei abdriften, die zuweilen arg an der Grenze zum Kitsch entlang schrammt und schrammelt. So ist es mir bei diesem Konzert zweimal vorgekommen, und ich war in diesen kurzen Phasen froh, ein Bier in der Hand zu haben. Doch Kunze wäre nicht Kunze, würde er nicht prompt wieder die Kurve kriegen und aufs Tempo drücken. Beispielsweise mit Finden Sie Mabel oder Alles was sie will. Er kann, und das ist auch gut so, vom Rock'n'Roll halt nicht lassen.
Textlich ist er ohnehin eine Klasse für sich. In früheren Zeiten zuweilen als Oberlehrer betitelt, ist der Ausruck Literat sicher treffender. Liedermacher würde ich ihn nennen, Poet. Einfach den klugen Kopf in der deutschen Rockmusikszene, der eine unglückliche Liebe und verletzte Gefühle ebenso gut in Worte kleiden kann wie scharfzüngige Kritik oder ätzenden Zynismus. Kitsch aber zuweilen auch, wie bereits erwähnt. Da sehe ich in Kunzes Fall aber gerne drüber hinweg. Denn es gibt nur wenige Lieder aus seiner Feder, aus denen ich nicht den einen oder anderen Vers zitierenswert finde. Der Mann ist Schriftsteller und Hochschuldozent, das merkt man, auch, weil er es gelegentlich raushängen läßt. Keiner hat so sehr Auge und Ohr für den Muff spießbürgerlicher deutscher Befindlichkeiten wie dieser mustergültig spießbürgerlich aussehende Typ, der in einem Flüchtlingslager geboren wurde und dessen Vater bei der Waffen-SS war. Und ganz ehrlich, selbst in seinen schwächsten Stücken steckt mehr Intellekt und Aussagekraft als im Gesamtwerk sämtlicher Helene Fischers und ähnlicher Konsorten dieser Republik.
Etwas linkisch wirkt er immer noch, besonders in seinem fortgeschrittenen Alter, wenn er die Rockerattitüde auspackt und die Arme in die Luft wirft. Ein bißchen augenzwinkernd ist das schon, denke ich, und das Lachen eines Schelmen hat er behalten. Daß HRK Spaß an seiner Musik und seinem Publikum hat, merkt man - und an sich selbst auch, das ist nicht zu übersehen. Selbstverständlich gibt es Dein ist mein ganzes Herz, und bei einem anderen Stück hört er dann sogar aufs Auditorium. Dreimal geht er mit seiner Band von der Bühne und kommt zu Zugaben wieder rein. Dabei ist es seit Jahren lieb gewordener Brauch des Publikums, Wenn du nicht wiederkommst anzustimmen, einen seiner Klassiker.
Aber er kommt halt wieder raus, nur hat er das Stück zuletzt nicht mehr gespielt. Diesmal bringt er es dann doch noch, und alle im Gloria-Theater sind zufrieden. Am Ende hat er insgesamt 25 Lieder gespielt und sich den frenetischen Beifall und das rhythmische Klatschen seiner Zuhörerschaft redlich verdient. Und wenn er das nächste Mal auf Tour geht, werde ich wieder mit größtem Vergnügen hingehen und gern über den einen oder anderen klitzekleinen Schlagerausrutscher hinwegsehen. Denn der Rest macht es mehr als wett.
Auf seine reiferen Tage - er ist mittlerweile 57 und ein wenig behäbig geworden - behält er das bei, was ihn bekannt gemacht hat und was er seit Dekaden mit sich herumträgt. Eine Mischung aus treibender Rockmusik, Balladen und Textvorträgen. Musikalisch ist und bleibt Kunze dabei eine Mensch gewordene Gratwanderung. In einem Moment kann er abrocken, im nächsten in Gefühlsduselei abdriften, die zuweilen arg an der Grenze zum Kitsch entlang schrammt und schrammelt. So ist es mir bei diesem Konzert zweimal vorgekommen, und ich war in diesen kurzen Phasen froh, ein Bier in der Hand zu haben. Doch Kunze wäre nicht Kunze, würde er nicht prompt wieder die Kurve kriegen und aufs Tempo drücken. Beispielsweise mit Finden Sie Mabel oder Alles was sie will. Er kann, und das ist auch gut so, vom Rock'n'Roll halt nicht lassen.
Textlich ist er ohnehin eine Klasse für sich. In früheren Zeiten zuweilen als Oberlehrer betitelt, ist der Ausruck Literat sicher treffender. Liedermacher würde ich ihn nennen, Poet. Einfach den klugen Kopf in der deutschen Rockmusikszene, der eine unglückliche Liebe und verletzte Gefühle ebenso gut in Worte kleiden kann wie scharfzüngige Kritik oder ätzenden Zynismus. Kitsch aber zuweilen auch, wie bereits erwähnt. Da sehe ich in Kunzes Fall aber gerne drüber hinweg. Denn es gibt nur wenige Lieder aus seiner Feder, aus denen ich nicht den einen oder anderen Vers zitierenswert finde. Der Mann ist Schriftsteller und Hochschuldozent, das merkt man, auch, weil er es gelegentlich raushängen läßt. Keiner hat so sehr Auge und Ohr für den Muff spießbürgerlicher deutscher Befindlichkeiten wie dieser mustergültig spießbürgerlich aussehende Typ, der in einem Flüchtlingslager geboren wurde und dessen Vater bei der Waffen-SS war. Und ganz ehrlich, selbst in seinen schwächsten Stücken steckt mehr Intellekt und Aussagekraft als im Gesamtwerk sämtlicher Helene Fischers und ähnlicher Konsorten dieser Republik.
Etwas linkisch wirkt er immer noch, besonders in seinem fortgeschrittenen Alter, wenn er die Rockerattitüde auspackt und die Arme in die Luft wirft. Ein bißchen augenzwinkernd ist das schon, denke ich, und das Lachen eines Schelmen hat er behalten. Daß HRK Spaß an seiner Musik und seinem Publikum hat, merkt man - und an sich selbst auch, das ist nicht zu übersehen. Selbstverständlich gibt es Dein ist mein ganzes Herz, und bei einem anderen Stück hört er dann sogar aufs Auditorium. Dreimal geht er mit seiner Band von der Bühne und kommt zu Zugaben wieder rein. Dabei ist es seit Jahren lieb gewordener Brauch des Publikums, Wenn du nicht wiederkommst anzustimmen, einen seiner Klassiker.
Aber er kommt halt wieder raus, nur hat er das Stück zuletzt nicht mehr gespielt. Diesmal bringt er es dann doch noch, und alle im Gloria-Theater sind zufrieden. Am Ende hat er insgesamt 25 Lieder gespielt und sich den frenetischen Beifall und das rhythmische Klatschen seiner Zuhörerschaft redlich verdient. Und wenn er das nächste Mal auf Tour geht, werde ich wieder mit größtem Vergnügen hingehen und gern über den einen oder anderen klitzekleinen Schlagerausrutscher hinwegsehen. Denn der Rest macht es mehr als wett.
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