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Dienstag, 27. Juni 2017

Ren Dhark Konferenz 2017

Alle zwei Jahre trifft sich das Ren Dhark-Team zu einer Konferenz, bei der die Rahmenhandlung für die nächsten zwölf Bücher erarbeitet wird. Dieses Arbeitspapier dient als Grundlage für die Einzelexposés, die der Exposé-Autor Ben B. Black erstellt. Nach diesen wiederum verfassen die Autoren – namentlich Nina Morawietz, Andreas Zwengel, Jan Gardemann und Achim Mehnert – dann die Einzelromane, von denen immer drei ein Buch bilden.

Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit. Am Freitag kamen die fünf oben Genannten in einem Hotel in Bonn zusammen, um den nächsten Handlungsabschnitt im Epos um den nimmermüden Raumfahrer Ren Dhark und seinen Ringraumer POINT OF auszubaldowern. Wichtigste auf den Tischen stehende Arbeitsutensilien neben Notebooks, Papier und Bleistiften waren Kaffee, Cola, Wasser und Traubenzuckerlollis.
 
Der Freitag begann traditionell mit einem Brainstorming, bei dem Ideen, Figuren und Schauplätze in den Raum geworfen wurden. Dabei blickten wir durchaus kritisch auch noch einmal zurück auf die hinter uns und den Lesern liegenden Bücher. Was kam gut an, was weniger gut? Was wurde gelobt, was kritisiert? Wir überlegten, welche Figuren und Handlungselemente nach häufigem Einsatz eine Pause gebrauchen könnten und wer hingegen endlich wieder einmal auftauchen sollte.
 
Aus den zahlreichen Stichpunkten kristallisierten sich schließlich vier thematische Schwerpunkte heraus, auf die wir beschlossen, unser Augenmerk zu richten. Zudem kamen wir überein, dass die Erde stärker ins Bild rücken soll als im letzten Handlungsbogen, ebenso verschiedene andere von Menschen bewohnte Welten in der Milchstraße. Außerdem wird Ren Dhark selbst wieder eine Menge Platz eingeräumt, er ist nun einmal der Namensgeber der Serie. Doch auch auf die anderen beliebten Figuren brauchen die Leser in den kommenden zwölf Büchern nicht zu verzichten.
 
Abends begaben wir uns in eine nahegelegene Pizzeria, um ausgiebig zu tafeln. Die Pizza erwies sich als ausgesprochen lecker, das Kölsch dazu gab es leider nur aus Flaschen. Das änderte sich anschließend an der Hotelbar, wo Jan und ich Frischgezapftes vom Fass erhielten. Die anderen hielten sich an Pils, Wein und Cocktails – alles nur in bescheidenem Maße, schließlich waren wir nicht zum Vergnügen da (obwohl die Konferenz an sich schon ein Vergnügen ist) und beabsichtigten, am nächsten Morgen früh aufzustehen.
 
Am Samstag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück, wie man so schön sagt, ans Eingemachte, nämlich an die inhaltliche Ausarbeitung jener Themen, die sich aus dem Ideenwust des Vortages durchgesetzt hatten. Gleich zu Beginn merkten wir, dass wir mit der Ausarbeitung nicht so schnell vorankamen wie gewünscht. Die veranschlagte Zeit wurde knapp, zumal auch jetzt immer wieder neue Namen in den Hut geworfen wurden. Anscheinend liefen die Gedanken noch ein wenig träge. Es kam mir vor wie bei einem alten Motor, der erst stotternd anspringen muss, um Betriebstemperatur zu erreichen. Ben wurde nicht müde, aufs Tempo zu drücken. Immer wieder forderte er: »Wir müssen Gas geben«, was später noch unterstützt wurde durch die Direktive: »Nicht allzu viele Details. Wir verzetteln uns!«
 
Mittags machten wir Gruppenbilder mit Dame, von denen ein paar auch gleich ins Netz gestellt wurden, bei Facebook beispielsweise. Dafür verzichteten wir auf ein Mittagessen, begnügten uns stattdessen mit belegten Brötchen, damit erst gar keine Trägheit mehr aufkommt. Das erwies sich als richtige Entscheidung, denn das Arbeitstempo erhöhte sich, ohne dass wir es merkten. Die Ideen sprudelten, die Bälle wurden einander zugespielt und weiterverarbeitet. Eine ungewöhnliche Figur, eine sehr ungewöhnliche sogar mit großem Konfliktpotential, wird in die Handlung zurückkehren, mehr darf ich hier allerdings noch nicht verraten.
 
Ben tippte wie ein Wilder, um die sich stetig weiterentwickelnde Rahmenhandlung festzuhalten. Der flapsige Einwurf »Waffen! Waffen! Amy muss weg!«, mit dem wohl nur Eingeweihte etwas anfangen können, wurde bei jeder passenden Gelegenheit aufgegriffen und entwickelte sich zum Running Gag. Fast ebenso häufig rief jemand scherzend: »Wir brauchen eine Raumschlacht!«, sobald sich Raumschiffe unterschiedlicher – oder auch gleicher – Herkunft begegneten, was jedoch nur sporadisch Einzug ins Rahmenexposé fand, nämlich nur dann, wenn die Situation eine solche Ballerei erfordert.
 
Entgegen unserer anfänglichen Befürchtungen waren wir mit den erarbeiteten Grundlagen am Abend mehr als zufrieden. So hatten wir uns das anschließende Essen im Hotel redlich verdient. Danach saßen wir in gemütlicher Runde beim Whisky-Tasting zusammen. Ben hatte zwei Flaschen des edlen Gesöffs im Gepäck, um die Kehlen des Teams zu kitzeln. Die einst vom damaligen Exposéautor Hajo F. Breuer eingeführte Verkostung ist längst zur Tradition geworden und wird auch unter Bens Expokratenschaft fortgeführt.
 
Ein tolles Erlebnis hatte ich persönlich auch noch. Unweit der Bar des Hotels steht ein Regal mit Prospekten, Flyern und ähnlichem – und rund einem Dutzend Büchern zum Lesen für die Hotelgäste. Ich hatte gar nicht darauf geachtet, aber Andreas sah die Bücher durch. Neben Dan Brown steht mein Roman Schlacht über Odour, Band 48 der Ren Dhark-Subserie Sternendschungel Galaxis. An dieser Stelle hätte ich wirklich keinen Dhark-Roman erwartet. Meine Begeisterung kann man sich vorstellen.
 
Am Sonntag ging es dann mit Elan auf die Zielgerade. Noch einmal wurden die geistigen Kapazitäten der Dame und der Herren auf die Probe gestellt, und noch einmal kam Erquickliches dabei heraus. Wir füllten den noch ausstehenden Handlungsteil mit Leben, bis wir auch mit diesem vollauf zufrieden waren.
 
Übereinstimmend durften wir feststellen, dass die Konferenz ein voller Erfolg war. Nach der Verabschiedung verstreuten wir uns in alle Winde, in Gedanken schon bei der Ausarbeitung des opulenten Rahmenexposés. Wir, die Autoren und Leser, können uns auf spannende und unterhaltsame, auf überraschende und abwechslungsreiche Romane freuen.

Das Ren Dhark Team 2017. V.l.n.r. Ben B. Black, Andreas Zwengel, Jan Gardemann, Nina Morawietz, Achim Mehnert.
 

Mittwoch, 6. Juli 2016

Ren Dhark - Autorenkonferenz 2017

Die Ren Dhark-Autorenkonferenzen sind immer eine äußerst produktive Angelegenheit. Etwa alle zwei Jahre treffen sich die Dhark-Autoren, um den Handlungsablauf für den kommenden Zyklus festzulegen. Ein solcher Zyklus umfasst stets zwölf Bücher, also 36 Heftromane. Ein ganzes Wochenende, von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag, lassen wir dabei die Köpfe rauchen. Was im Laufe eines solchen Brainstormings und der daraus resultierenden intensiven Ausarbeitung herauskommt erstaunt mich im Nachhinein immer wieder.
 
Wenn ich mich recht erinnere, nahm ich zum ersten Mal 2005 an einer solchen Konferenz teil. Die letzte ging im vergangenen Jahr über die Bühne. Nun, mit einem Jahr Vorlaufzeit, wurde bereits der nächste Termin festgelegt. Ich glaube, so früh wie noch nie.
 
Im Sommer 2017 treffen wir uns in einem Hotel mit Tagungsraum, um gedanklich die nächste Episode in der Historie des Raumfahrers Ren Dhark aufzuschlagen. Ich weiß von Kollegen anderer Serien, dass sie solche Konferenzen als notwendiges Übel ansehen, das sich nicht umgehen lässt. Ich freue mich aber schon wieder darauf, mit den Kollegen und der Kollegin im Tagungsraum zu hocken und die Ideen fließen zu lassen. Macht nämlich echt Spaß.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Erfolgreiche Autorenkonferenz

Jetzt sind schon wieder drei Tage vergangen, und ich bin noch nicht dazu gekommen, mich zur Ren Dhark-Autorenkonferenz zu äußern, die am vergangenen Wochenende stattfand. Ein paar Anmerkungen möchte ich dazu auf jeden Fall loswerden, also wird es Zeit. Die Konferenz fand in Bonn an gleicher Stelle statt wie die letzte vor anderthalb Jahren.

Ich checkte am Freitag als erster im Hotel ein. Als dann nach und nach die Kollegen eintrafen - Ben B. Black, Jan Gardemann, Andreas Zwengel und Nina Morawietz als Küken und einzige Frau im Team - war das für mich ein merkwürdiges Gefühl. Seit meiner ersten Dhark-Konferenz hatten immer Hajo F. Breuer als Exposé-Autor und Uwe Helmut Grave dazugehört. Diesmal fehlten beide. Hajo ist bekanntlich verstorben, und Uwe ist aus gesundheitlichen Gründen aus dem Team ausgeschieden. An beide habe ich im Verlauf der Konferenz noch des öfteren gedacht.

Überhaupt die Dhark-Konferenzen. Zum ersten Mal nahm ich 2005 an seiner solchen teil. Damals gehörten Werner Kurt Giesa, Manfred Weinland und Konrad Schaef dem Autorenteam an. Am vergangenen Wochenende fiel mir erstmals auf, dass ich von den damaligen Autoren der letzte Mohikaner bin. Der Serien-Dienstälteste zu sein, ist einerseits cool, hat aber andererseits auch etwas Erschreckendes. Besonders wenn ich an die ehemaligen Kollegen denke, die nicht mehr unter uns sind.

Jedenfalls setzten wir uns am Freitag zu einem mehrstündigen Brainstorming zusammen, bei dem grundsätzliche Ideen und Themenstränge für die nächsten zwölf Bücher zusammengetragen wurden. Schnell zeichnete sich ab, in welche Richtung der kommende Zyklus gehen wird. Zwei Eckpfeiler, die über viele Jahre hinweg immer wieder wichtig waren, werden im Vordergrund stehen. Beide haben unmittelbar miteinander zu tun. Der eine ist sogar mehr oder weniger für die Existenz des anderen verantwortlich. Selbstverständlich nenne ich keinen von beiden, aber Dhark-Leser dürfen gern spekulieren.

Am Samstag wurden die Grundideen sortiert und intensiv ausgearbeitet. Hierbei ging es richtig ans Eingemachte, und der Konferenz-Samstag hat sich dabei einmal mehr als Hauptkampftag bestätigt. Wir saßen annähernd elf Stunden zusammen, ohne eine größere Pause einzulegen. Dementsprechend rauchten die Köpfe, und der Kaffeekonsum war höher, als ich ihn gern habe. Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie eine Idee die nächste nach sich zieht und die Autoren sich gegenseitig ergänzen und antreiben.

Abends ging die ganze Truppe wie schon am Vortag samt Verleger essen. Mein Lammfilet war ausgezeichnet, aber Kölsch zapfen können die Bonner nicht, und Viertellitergläser sind generell eine unentschuldbare Sünde. Nach der Rückkehr ins Hotel setzten wir uns gemütlich zusammen und huldigten einer alten Tradition, die Hajo schon bei der ersten Konferenz eingeführt hatte. Zwei verschiedene Single Malts kamen zur Verkostung auf den Tisch. Diese schöne Tradition werden wir sicherlich nie aufgeben.

Am Sonntag folgte dann der Endspurt. Wir stürzten uns auf offen gebliebene Lücken im Handlungsgerüst und erweiterten Stränge, von denen wir meinten, sie müssten noch etwas mehr Fleisch auf die Rippen bekommen. Am Ende, da übertreibe ich nicht, waren wir alle hochzufrieden. Der kommende Zyklus wird Geheimnisse aus der Vergangenheit des Ren Dhark-Kosmos aufgreifen und die Leser mit so mancher Überraschung beglücken. Allerdings ist es dabei nicht erforderlich, jene Dhark-Historie zu kennen. Neuleser werden sich ebenso zurechtfinden wie alte Hasen.

Ich selbst bin schon sehr gespannt darauf, wie die Kollegen - und ich selbst natürlich auch - die Exposévorgaben ausarbeiten werden. Ich bin zuversichtlich, dass ein toller Zyklus dabei herauskommt. Das ganze Wochenende und die Zusammenarbeit mit den Kollegen haben mir jedenfalls großen Spaß gemacht. Ich denke, Blacky, Jan, Andreas und Nina geht es nicht anders, und unsere gemeinsame Begeisterung wird sich hoffentlich in Form der fertigen Romane auf die Leser übertragen.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Eine neue Team-Autorin für Ren Dhark

Ich bin durch mit meinem neuesten Manuskript für REN DHARK. Erst nach der Arbeit und beim zweiten Durchsehen des Geschriebenen erschloss sich mir allmählich, was ich einer beliebten Figur des Dhark-Kosmos angetan habe, nämlich Simon, dem Wächter. Der Roman wird den passenden Titel Feind der Wächter tragen. Streckenweise hatte ich richtig Mitleid mit dem Silbernen, beim Schreiben und beim Korrekturlesen erst recht. Es ist eine äußerst tragische Geschichte, mehr verrate ich nicht.

Die beiden anderen Teilromane für das 56. Buch von "Weg ins Weltall" haben nach Exposés von Ben B. Black Jan Gardemann und Nina Morawietz verfasst. Damit ist die Katze aus dem Sack. Ja, Nina Morawietz ist wieder da. Die junge Autorin gab vor wenigen Jahren bereits ein Gastspiel bei Ren Dhark, und zwar bei dem Spinoff STERNENDSCHUNGEL GALAXIS, wo sie mit sechs vielbeachteten Romanen auf sich aufmerksam machte. Nun kehrt Nina zu Ren Dhark zurück, und das gleich als Teamautorin.

Die Graphik fürs Titelbild hat Ralph Voltz auch schon geliefert. Wen mag sie darstellen? Es darf spekuliert werden.


Samstag, 19. April 2014

Der 9. Zyklus

Ich schreibe gerade am Ende des Abschlußbandes des laufenden Ren Dhark-Zyklus. Da paßt es, daß mich heute das Rahmenexpose für den kommenden Zyklus erreichte. Den Handlungsfortgang haben wir bekanntlich vor wenigen Wochen auf der diesjährigen Autorenkonferenz erarbeitet. Nun hat Hajo F. Breuer unsere Arbeitsergebnisse fixiert und an Ben B. Black, Jan Gardemann, Uwe Helmut Grave und mich geschickt. Bevor es an die eigentlichen Romanexposes geht, ist das die letzte Gelegenheit, Einwände zu erheben. Ich habe keine.

Ich bin sogar erstaunt, welche Fülle an Material wir an einem Wochenende erarbeitet habe. Mit ein wenig zeitlichem Abstand kommt mir das erst richtig zu Bewußtsein. Der Fortgang der Geschichte strotzt vor Ideen, das darf ich ruhigen Gewissens postulieren. Es wird kosmisch, und auch manche Einzelschicksale werden uns und die Leser beschäftigen. Verrate ich zuviel, wenn ich ankündige, daß eine der Figuren aus dem erweiterten Feld der Hauptpersonen den Löffel abgibt? Neben neuen Charakteren wird ein altbekanntes Volk auftreten und eine tragende Rolle spielen. Ein Volk, mit dem - das behaupte ich einfach mal - niemand, aber wirklich niemand rechnen dürfte. Doch genug der Andeutungen.

Verwundert war ich, weil Hajo die kommenden Abenteuer in seinem Rahmenexpo als den 9. Zyklus ankündigte. Da bin ich wohl mit der Zählung durcheinander geraten und habe flugs recherchiert. Natürlich hat er recht. Ernsthaft daran gezweifelt habe ich sowieso nicht. Hier ein kurzer Überblick über die vorangegangenen Zyklen:

Classic-Bände:
1. Zyklus: Hope/Invasion der Erde
Buch 1 - 5, Handlungszeitraum 2051
2. Zyklus: G'Loorn
Buch 6 - 8, Handlungszeitraum 2052
3. Zyklus: Die Suche nach den Mysterious
Buch 9 - 16, Handlungszeitraum 2056

Drakhon:
4. Zyklus: Die galaktische Katastrophe
Buch 1 - 12, Handlungszeitraum 2057
5. Zyklus: Expedition nach Orn
Buch 13 - 24, Handlungszeitraum 2058

6. Zyklus: Bitwar
Buch 1 - 12, Handlungszeitraum 2062

Weg ins Weltall:
7. Zyklus: Eiswelt Terra
Buch 1 - 24, Handlungszeitraum 2064/2065
8. Zyklus: Notruf aus Orn
Buch 25 - 48, Handlungszeitraum 2066/2067

Und nun also sage und schreibe der 9. Zyklus. Ich freue mich, daß ich bei der Fortschreibung seit Drakhon dabei bin. Und ich freue mich mindestens genauso, es auch in Zukunft zu sein. Denn die Erfolgsgeschichte von Ren Dhark wird hoffentlich noch lange weitergehen. Meinetwegen kann der wackere Weltraumrecke mich eines Tages gern überleben. Es muß ja noch nicht so bald sein.

Mittwoch, 19. März 2014

Boah, ist das langweilig

Mein Kollege Uwe Helmut Grave hat einen kleinen Bericht über die hinter uns liegende Ren Dhark-Autorenkonferenz verfaßt. Und zwar so, wie man ihn kennt. Denn UHG wäre nicht UHG, hätte er das nicht in der ihm eigenen Art getan, schnodderig, respektlos und ein wenig selbstironisch.

Im Anhang an den amüsanten Artikel finden sich einige Fotos, ebenfalls mit ironischen Kommentaren versehen. Und ja, auch unten angehängtes Bild stammt von der Konferenz. Da sie auf Karneval stattfand, hatte ich meine Pennywise-Verkleidung kurzerhand mit ins Hotel genommen.

Das Foto entstand selbstverständlich spät abends, nach einem reichlich anstrengenden Tag mit getaner Arbeit. Die haben wir auch ohne Zuhilfenahme geistiger Getränke geschafft. Die gab es erst zu vorgerückter Stunde. Dafür ist das im Glas auch kein Apfelsaft, sondern ein guter schottischer Single Malt.

Uwes Bericht gibt es hier:
http://www.ren-dhark.de/background/autorenkonferenz2014.html


Montag, 3. März 2014

Erfolgreiche Ren Dhark Autorenkonferenz

Der laufende Zyklus des Ren Dhark-Epos um die Kraval geht dem Ende entgegen. Im Sommer erscheint der abschließende Band. Somit höchste Eisenbahn also für das Autorenteam, sich Gedanken über den Handlungsfortgang zu machen. So trafen sich die Macher am vergangenen Wochenende in einem Hotel in Bonn. Während draußen der Karneval tobte, ging ich mit Hajo F. Breuer, Uwe Helmut Grave, Jan Gardemann und Ben B. Black in Klausur.

Schon am Freitag zeichnete sich ab, daß wir vor Tatendrang nur so sprühen. Erste mitgebrachte Ideen wurden vorgetragen und diskutiert, bevor wir den Abend mit einem guten Single Malt beschlossen. Samstag war der Hauptkampftag. Dies war meine fünfte Ren Dhark-Autorenkonferenz in den vergangenen zehn Jahren, und ich staune immer wieder über die Produktivität, die sich entfaltet, wenn man auf engem Raum kreativ zusammenhockt und dann ein Kollege die Ideen des anderen aufgreift, weiterentwickelt und variiert. Natürlich wird auch vieles verworfen. Um Wolfgang Niedecken in abgewandelter Form zu zitieren: Keine Idee ist unersetzlich.

Nach dem gemütlichen Abendessen in einem nahe gelegenen Restaurant waren wir sicher, eine Menge geschafft und wesentliche Grundlagen für den kommenden Zyklus gelegt zu haben. Er wird spannend, abenteuerreich und reichlich bunt werden. Neue Völker werden ebenso in Erscheinung treten wie altbekannte Freunde und Feinde. Konflikte sind vorprogrammiert, und eine große Gefahr kommt auf die Menschheit und die Milchstraße zu, verbunden mit einem noch größeren Rätsel. Die Wächter, sehr beliebt bei den Lesern, werden eine wichtige Rolle bei den kommenden Ereignissen spielen. Jemand aus dem erweiterten Kreis der Hauptfiguren muß sogar sein Leben opfern. Es darf also spekuliert werden.

Sonntag erarbeiteten wir weitere Einzelheiten sowohl für die Hauptserie als auch für die Sonderbände. Als wir gegen Mittag die Arbeit einstellten, war ich ziemlich kaputt. Solch ein zweitägiges Brainstorming hinterläßt seine Spuren. Wir gingen in dem Bewußtsein auseinander, einen weiteren tollen Zyklus für die Leser ersonnen haben. Für den wackeren Raumfahrer Ren Dhark kann die Zukunft kommen. Wie man so schön sagt: Wir sind gut aufgestellt.

Dienstag, 11. Februar 2014

Die nächste Autorenkonferenz steht vor der Tür

Während ich noch mit der Arbeit an zwei Romanmanuskripten beschäftigt bin, bereite ich mich gedanklich bereits auf ein arbeitsintensives Wochenende der anderen Art vor. Alle zwei Jahre treffen sich die Macher von Ren Dhark in einem Hotel, um den kommenden Zyklus zu erarbeiten. Ende des Monats ist es wieder soweit, und in der Tat, es wird Zeit. Denn zum Zeitpunkt der Konferenz wird just Band 46 von "Weg ins Weltall" erschienen sein. Zwei Bücher weiter, also in Band 48, wird das derzeit laufende Geschehen um die Kraval abgeschlossen werden.

Danach geht es mit einem neuen Handlungsabschnitt weiter. Wie der aussieht, wird auf der Autorenkonferenz festgelegt. Und da wird richtig gearbeitet. In den vergangenen zwölf Jahren habe ich einige Dhark-Konferenzen mitgemacht. Ich bin jedesmal angetan von der Zusammenarbeit der Kollegen, dem Einbringen und Entwickeln von Ideen, der Spontaneität und Kreativität und den Ergebnissen, die schließlich dabei herauskommen. Wie die aussehen, können die Leser ab August beurteilen. Dann erscheint nämlich der erste Band des kommenden Zyklus, der wieder auf zwölf Bücher ausgelegt ist. Da mit Band 49 ein neuer Handlungsabschnitt beginnt, eignet er sich übrigens vorzüglich für Neueinsteiger.

Mittwoch, 4. September 2013

Tödliche Flut

»In einem fernen Sonnensystem in einer fernen Zeit kommt es zu einem Gefecht zwischen einem Spindel- und einem Zylinderraumer. Auf der Erde jedoch muß selbst Ren Dhark hilflos mit ansehen, wie ein übermächtiger Feind die stärksten Truppen der Menschheit mühelos besiegt und Alamo Gordo zu überwältigen droht wie eine tödliche Flut.«

So ist es zu lesen auf der Rückseite des neuen Opus der Ren Dhark-Weltraumsaga, die am 1. August ihren 47. Geburtstag feierte, ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Ben B. Black, Jan Gardemann und Uwe Helmut Grave haben Tödliche Flut verfaßt, den 43. Band von Weg ins Weltall, während ich mit dem Schreiben an Nation Z beschäftigt war. Das Exposé stammte wie immer aus der bewährten Feder von Hajo F. Breuer, das einmal mehr tolle Titelbild von Ralph Voltz. Mit dem vorliegenden Buch ist die zweite Hälfte des laufenden Zyklus eingeleitet.

Das Buch ist heute bei mir eingetroffen, und ich bin schon gespannt auf die Arbeit meiner Kollegen. Ich hoffe, ich komme heute Abend dazu, ein wenig in dem Werk zu schmökern. Bis dahin bin ich mit der Arbeit am Folgeband beschäftigt. Dessen Titel steht ebenfalls schon fest. Er wird Der letzte Kalamit heißen.

Donnerstag, 19. April 2012

Die Point of im Anflug auf Terra

Ren Dhark Autorenkonferenz 2012 in Koblenz: Den Blick in die Zukunft gerichtet haben Jan Gardemann, Achim Mehnert, Ben B. Black und Hajo F. Breuer. Die Kollegen Uwe Helmut Grave und Konrad Schaef fehlten leider aus gesundheitlichen Gründen.

Montag, 16. April 2012

Ein arbeitsintensives Wochenende mit Ren Dhark

Links zu sehen: Den Herren Black, Breuer, Mehnert und Gardemann rauchen die Köpfe.


Übers Wochenende traf sich das Team von Ren Dhark in einem Koblenzer Hotel. Auf der Konferenz sollte die Rahmenhandlung für die nächsten 2 Jahre festgelegt werden. Leider waren gleich zwei Kollegen aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Das tat der Kreativität der übrigen Anwesenden jedoch nicht den geringsten Abbruch. Neben Chefautor und Expokrat Hajo F. Breuer waren meine Wenigkeit und die Kollegen Jan Gardemann und Ben B. Black zugegen.

Bereits am Freitag entwickelten wir eine Reihe von Ideen. Welche neuen Völker werden auftauchen, welche altbekannten wieder mitmischen? Wohin steuert die Handlung generell? Was geschieht auf Terra, was auf Babylon und Eden? Wie entwickeln sich die Hauptfiguren? Lassen wir gar irgendwen über die Klinge springen? Erste Notizen wurden gemacht, die Stichwortlisten wuchsen.

Am Samstag ging es dann ans Eingemachte. Der Wust der Ideen wollte sortiert und zu einem sinnvollen Ganzen zusammengefügt werden. Es ist immer wieder schön zu verfolgen, wie sich der kreative Prozeß verselbständigt, wenn mehrere Leute sich ergänzen, die Vorschläge der Kollegen kommentieren, aufgreifen und weiterentwickeln. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß wir vor Ideen nur so sprühten. Handlungstechnich werden viele Fragen geklärt und zugleich neue aufgeworfen. Der kommende Zyklus wird sehr spannend, eine Menge Überraschungen beinhalten und - davon bin ich überzeugt - die Leser von Ren Dhark begeistern. Von zwei kurzen Pausen abgesehen, arbeiteten wir von morgens um 9.00 Uhr bis abends gegen 20.00 Uhr. Die Zeit verging dabei wie im Flug.

Mit dem Abendessen begann der gemütliche Teil, der mit zwei Flaschen Whisky, die Hajo Breuer mitgebracht hatte, spät in der Nacht ausklang. Für meinen Geschmach zu spät, wie ich am nächsten Morgen feststellen mußte. Allerdings wurden Sonntag nur noch ein paar letzte lose Enden zusammengefügt, danach machten wir uns auf den Heimweg.

Das Wochenende war sehr gelungen. Die Arbeit und überhaupt das ganze Zusammentreffen hat riesigen Spaß gemacht. Der kommende Zyklus steht komplett. Wir alle waren mit dem Erarbeiteten vollauf zufrieden. Ich freue mich schon auf die ersten Exposes und die daraus resultierenden Romane.

Donnerstag, 12. April 2012

Vorbereitungen für die Autorenkonferenz

Der laufende Ren Dhark-Zyklus geht dem Ende entgegen. Es ist also Zeit, sich über die kommenden Abenteuer Gedanken zu machen. Aus diesem Grund fahre ich morgen nach Koblenz. Dort trifft sich das Team von Ren Dhark in einem Hotel zu einem arbeitsreichen Wochenende. Wir legen die grundsätzliche Strategie für den nächsten Zyklus, die Hintergründe und den roten Faden fest, woraus dann später die Exposes für die einzelnen Romane entstehen.

Heute habe ich ein wenig Vorarbeit geleistet. Das heißt, ich habe mich noch einmal in die vergangenen Exposes vertieft, mich mit aktuell agierenden Figuren beschäftigt und spezielle Stichworte im mittlerweile äußerst umfangreichen Lexikon aufgerufen. Da die Handlung inzwischen ziemlich komplex ist und es mehrere Handlungsebenen gibt, bleibt nach Beendigung eines Romans gedanklich immer eine Menge auf der Strecke, das einer Auffrischung bedarf. Nun bin ich gewappnet, und die Konferenz kann beginnen.