Ich konnte es kaum glauben, als ich vor einer Stunde erfuhr, dass Michael H. Buchholz gestorben ist. Ich wusste nicht, dass er anscheinend schon länger schwer krank war. Kein Wunder, ich kannte ihn kaum.
Wir sind uns bei irgendwelchen Veranstaltungen zwei oder drei Mal persönlich über den Weg gelaufen, beispielsweise beim Perry Rhodan Weltcon 2011 in Mannheim, haben bei diesen flüchtigen Begegnungen aber nicht mehr als ein paar Sätze gewechselt.
Als Autor war Michael in der Science Fiction-Szene wohl schon länger aktiv, so schrieb er einige Beiträge zu den Atlan-Miniserien. Richtig bewusst wurde mir sein Name aber erst im Zuge der Atlan-Taschenbücher, als er, ich und Rüdiger Schaefer 2007 die Rudyn-Trilogie schrieben. Es war unsere erste und einzige Zusammenarbeit.
Zuletzt verfasste Michael die Exposés für Perry Rhodan Neo, die Neuschreibung der Perry Rhodan-Serie. Dies tat er seit etwa zwei Jahren gemeinsam mit Rüdiger Schaefer. Mit Michael verliert die Szene einen weiteren kreativen Kopf. Michael H. Buchholz starb am 6. März 2017, wenige Tage vor seinem 60. Geburtstag.
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
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Mittwoch, 8. März 2017
Montag, 25. April 2016
Atlan - Die geträumte Welt
Mein Atlan-Roman Die geträumte Welt erschien im Februar 2012 in der damals laufenden Atlan-Taschenbuchreihe. Es war der sechste Band, den ich seinerzeit beisteuerte und der erste der Polychora-Trilogie. Den phantastischen Dreiteiler um den physikalischen Begriff des Quantenschaums entwarf Exposéautor Götz Roderer mit beeindruckendem Hintergrundwissen, das mich - ich erinnere mich gut daran - vor eine große Herausforderung stellte. Zur Klärung diverser physikalischer Details habe ich damals mehr als nur einmal mit Götz telefoniert.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der unsterbliche Arkonide Atlan, Perry Rhodans bester Freund. Er wird Augenzeuge eines wissenschaftlichen Experiments, das gründlich misslingt. In der Folge gelangt Atlan in eine Welt, die so phantastisch wie bedrohlich für die Existenz der Galaxis ist. Er muss nicht nur einen Rückweg finden, sondern sich der Gefahren des manipulierten Quantenschaums und eines ganz besonderen Gegners erwehren.
Als ich jetzt noch einmal die Zusammenfassung las - zu finden unter: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:ATB26 -, konnte ich mich an die Handlung kaum noch erinnern. Zu viele andere Manuskripte folgten seither. Am besten in Erinnerung sind mir immer noch die Auftritte der wunderbaren greisen Piratenlady Tipa Riordan und das unheimliche Erscheinen von Glitter. Bei der Durchsicht der Zusammenfassung habe ich richtig Lust bekommen, den Roman mit zeitlichem Abstand noch einmal zu lesen.
Kann ich auch, und sogar in einer Neuausgabe. Denn nun, rund vier Jahre später, wurde die Geschichte wieder aufgelegt, und zwar als Hardcover in der Reihe der sogenannten Grünbände. Das freut mich natürlich, und das Hardcover macht sich gut in dem Regal mit meinen Belegexemplaren.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der unsterbliche Arkonide Atlan, Perry Rhodans bester Freund. Er wird Augenzeuge eines wissenschaftlichen Experiments, das gründlich misslingt. In der Folge gelangt Atlan in eine Welt, die so phantastisch wie bedrohlich für die Existenz der Galaxis ist. Er muss nicht nur einen Rückweg finden, sondern sich der Gefahren des manipulierten Quantenschaums und eines ganz besonderen Gegners erwehren.
Als ich jetzt noch einmal die Zusammenfassung las - zu finden unter: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:ATB26 -, konnte ich mich an die Handlung kaum noch erinnern. Zu viele andere Manuskripte folgten seither. Am besten in Erinnerung sind mir immer noch die Auftritte der wunderbaren greisen Piratenlady Tipa Riordan und das unheimliche Erscheinen von Glitter. Bei der Durchsicht der Zusammenfassung habe ich richtig Lust bekommen, den Roman mit zeitlichem Abstand noch einmal zu lesen.
Kann ich auch, und sogar in einer Neuausgabe. Denn nun, rund vier Jahre später, wurde die Geschichte wieder aufgelegt, und zwar als Hardcover in der Reihe der sogenannten Grünbände. Das freut mich natürlich, und das Hardcover macht sich gut in dem Regal mit meinen Belegexemplaren.
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Sonntag, 21. Juni 2015
Atlan Monolith als Ebooks
Eine schöne Neuigkeit, die ich gern weitergebe: die Digitalisierung der Atlan-Taschenbücher geht weiter. Nun liegt auch der grandiose Monolith-Zyklus in digitaler Form vor. Ursprünglich erschien der Sechsteiler 2008 und 2009 als opulente Taschenbuchausgabe. Die Romane stammten von Uwe Anton, Rüdiger Schaefer, Hans Kneifel, Marc A. Herren, Manfred H. Rückert und meiner Wenigkeit.
Waren zuvor nur Dreiteiler und ein Einzelband erschienen, erarbeitete Exposéautor Götz Roderer einen komplexen Handlungsbogen, der in mehreren Zeitepochen spielte. In der ganzen Reihe blieb Monolith der einzige Sechsteiler. Ich hatte damals die Ehre, im abschließenden Band die Handlungsfäden zusammenführen zu dürfen. Ich erinnere mich noch gut an die Arbeit an meinem Roman Sprung ins Jenseits, die mir wirklich richtig Spaß gemacht hatten. Das gilt besonders für die alten Piratenlady Tipa Riordan, an der ich einen Heidenspaß hatte, aber auch für eine Reihe anderer Figuren, die mir beim Schreiben ans Herz gewachsen sind.
Die sechs Romane sind bei allen bekannten E-Book-Shops erhältlich. Als daran beteiligter Autor freue ich mich natürlich, dass es sie nun auch digital gibt.
Waren zuvor nur Dreiteiler und ein Einzelband erschienen, erarbeitete Exposéautor Götz Roderer einen komplexen Handlungsbogen, der in mehreren Zeitepochen spielte. In der ganzen Reihe blieb Monolith der einzige Sechsteiler. Ich hatte damals die Ehre, im abschließenden Band die Handlungsfäden zusammenführen zu dürfen. Ich erinnere mich noch gut an die Arbeit an meinem Roman Sprung ins Jenseits, die mir wirklich richtig Spaß gemacht hatten. Das gilt besonders für die alten Piratenlady Tipa Riordan, an der ich einen Heidenspaß hatte, aber auch für eine Reihe anderer Figuren, die mir beim Schreiben ans Herz gewachsen sind.
Der Zyklusinhalt gestaltet sich folgendermaßen:
»Lordadmiral Atlan und der Risiko-Spezialist Santjun sind auf geheimer Mission unterwegs nach Thanaton. Erste Recherchen ergeben, dass die dort lebenden Nachfahren verlorener lemurischer Siedler von einer herrschenden Kaste, den sogenannten Silberherren, seit Jahren unterdrückt werden. Kurz darauf entdecken Atlan und Santjun die Spur einer mysteriösen Substanz, die Leben verlängern kann, und stoßen auf ein Artefakt aus uralter Zeit. Während der Arkonide und sein USO-Agent sich mit den Schergen der Silberherren auseinandersetzen müssen, erwacht der gewaltige Monolith aus seiner Äonen währenden Starre...«
»Lordadmiral Atlan und der Risiko-Spezialist Santjun sind auf geheimer Mission unterwegs nach Thanaton. Erste Recherchen ergeben, dass die dort lebenden Nachfahren verlorener lemurischer Siedler von einer herrschenden Kaste, den sogenannten Silberherren, seit Jahren unterdrückt werden. Kurz darauf entdecken Atlan und Santjun die Spur einer mysteriösen Substanz, die Leben verlängern kann, und stoßen auf ein Artefakt aus uralter Zeit. Während der Arkonide und sein USO-Agent sich mit den Schergen der Silberherren auseinandersetzen müssen, erwacht der gewaltige Monolith aus seiner Äonen währenden Starre...«
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Dienstag, 14. April 2015
Rudyn-Trilogie als E-Books
Seit kurzem erscheinen die bei Fantasy Productions und Ulisses aufgelegten Atlan-Taschenbücher als E-Books. Zur Erinnerung: zwischen 2006 und 2012 brachten die beiden Verlage insgesamt 28 Taschenbücher heraus, nämlich sieben Trilogien, einen Sechsteiler und einen Einzelroman. Ich steuerte seinerzeit sechs Romane bei.
Nun ist die sogenannte Rudyn-Trilogie in E-Book-Form erschienen. Der Auftaktroman stammt aus meiner Feder, den mittleren Band verfasste Rüdiger Schaefer und den Abschluss Michael H. Buchholz. Ich erinnere mich noch gut an die spannenden Geschichten um den unsterblichen Arkoniden Atlan. Die Arbeit an den Taschenbüchern hat mir damals viel Spaß gemacht.
Zum Inhalt: »August 3102 alte Terranische Zeitrechnung: Die Milchstraße ist ein gefährlicher Ort. Verschiedene Organisationen kämpfen gegen das Solare Imperium der Menschheit, Sternenreiche entstehen neu, und überall ringen kleine Machtgruppen um mehr Einfluss. In dieser Zeit geht die United Stars Organisation - kurz USO genannt - gegen das organisierte Verbrechen vor.
An ihrer Spitze steht kein Geringerer als Atlan: Perry Rhodans bester Freund. Der ca. 9000 Jahre v. Chr. geborene Arkonide ist dank eines Zellaktivators relativ unsterblich. Als junger Kristallprinz erkämpft er sich die rechtmäßige Nachfolge und besteigt als Imperator Arkons Thron, bis er im Jahre 2115 abdankt und die Leitung der neu gegründeten USO übernimmt.
In der Einsatzzentrale der USO werden seltsame Signale empfangen. Atlans Interesse ist schlagartig geweckt, als er erkennt, dass sie von einem bisher verloren geglaubten Zellaktivator stammen. Augenblicklich beginnt die Jagd nach der Unsterblichkeit. Atlan heftet sich an die Fersen zweier abtrünniger USO-Agenten. Doch es gibt noch weitere Interessenten: die starke Kämpferin Trilith Okt, die ihre erstaunlichen Fähigkeiten rücksichtslos einsetzt ...«
Nun ist die sogenannte Rudyn-Trilogie in E-Book-Form erschienen. Der Auftaktroman stammt aus meiner Feder, den mittleren Band verfasste Rüdiger Schaefer und den Abschluss Michael H. Buchholz. Ich erinnere mich noch gut an die spannenden Geschichten um den unsterblichen Arkoniden Atlan. Die Arbeit an den Taschenbüchern hat mir damals viel Spaß gemacht.
Zum Inhalt: »August 3102 alte Terranische Zeitrechnung: Die Milchstraße ist ein gefährlicher Ort. Verschiedene Organisationen kämpfen gegen das Solare Imperium der Menschheit, Sternenreiche entstehen neu, und überall ringen kleine Machtgruppen um mehr Einfluss. In dieser Zeit geht die United Stars Organisation - kurz USO genannt - gegen das organisierte Verbrechen vor.
An ihrer Spitze steht kein Geringerer als Atlan: Perry Rhodans bester Freund. Der ca. 9000 Jahre v. Chr. geborene Arkonide ist dank eines Zellaktivators relativ unsterblich. Als junger Kristallprinz erkämpft er sich die rechtmäßige Nachfolge und besteigt als Imperator Arkons Thron, bis er im Jahre 2115 abdankt und die Leitung der neu gegründeten USO übernimmt.
In der Einsatzzentrale der USO werden seltsame Signale empfangen. Atlans Interesse ist schlagartig geweckt, als er erkennt, dass sie von einem bisher verloren geglaubten Zellaktivator stammen. Augenblicklich beginnt die Jagd nach der Unsterblichkeit. Atlan heftet sich an die Fersen zweier abtrünniger USO-Agenten. Doch es gibt noch weitere Interessenten: die starke Kämpferin Trilith Okt, die ihre erstaunlichen Fähigkeiten rücksichtslos einsetzt ...«
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Dienstag, 9. September 2014
Der Kreuzwächter bei Bertelsmann
Dem Bertelsmann-Buchclub geht es nicht gut. Wie man hört, wird der Club 2015 seine Pforten schließen. Doch noch erscheinen dort die aufgrund ihrer grünen Umschlaggestaltung sogenannten Grünbände. Das sind Atlan-Romane, die vor Jahren als Taschenbücher bei Fantasy Productions herauskamen und bei Bertelsmann nach und nach als Hardcoverausgaben neu aufgelegt wurden.
Jetzt fand ich Tschirque, der Kreuzwächter in meinem Briefkasten. Den Roman habe ich 2009 oder 2010 geschrieben, ich kann es nicht mehr genau datieren. Er war der Mittelteil der Marasin-Trilogie, die im Laufe des Jahres 2010 erschien. Die Titelbilder stammten von Arndt Drechsler, die Exposés, wenn ich mich nicht täusche, von Michael Marcus Thurner.
Ich weiß noch, wie viel Spaß mir die Arbeit an dem recht umfangreichen Werk gemacht hat. Und wie sie mich phasenweise ins Schwitzen brachte. Die Handlung des Romans ist ziemlich komplex. Bei der Suche nach den Illochim gelangt Atlan zusammen mit der Psi-Kämpferin Trilith Okt sowie dem Paladin-Roboter und dessen siganesischer Besatzung auf eine phantastische Welt. Dort folgen sie weiteren Hinweisen auf die Illochim und werden mit dem Kreuzwächter Tschirque konfrontiert. Parallel erfährt der kranke Kalafter-Junge Maudi-Haup Maon von seiner Großmutter Shapda-Shapda Maon eine Geschichte aus der Vergangenheit Marasins.
Es ist schön, meinen Roman nach der damaligen Taschenbuchausgabe nun auch als Hardcover in der Hand halten zu können. Trotz der Ankündigung von Bertelsmann hoffe ich, daß auch die noch ausstehenden Atlans als Bücher erscheinen.
Jetzt fand ich Tschirque, der Kreuzwächter in meinem Briefkasten. Den Roman habe ich 2009 oder 2010 geschrieben, ich kann es nicht mehr genau datieren. Er war der Mittelteil der Marasin-Trilogie, die im Laufe des Jahres 2010 erschien. Die Titelbilder stammten von Arndt Drechsler, die Exposés, wenn ich mich nicht täusche, von Michael Marcus Thurner.
Ich weiß noch, wie viel Spaß mir die Arbeit an dem recht umfangreichen Werk gemacht hat. Und wie sie mich phasenweise ins Schwitzen brachte. Die Handlung des Romans ist ziemlich komplex. Bei der Suche nach den Illochim gelangt Atlan zusammen mit der Psi-Kämpferin Trilith Okt sowie dem Paladin-Roboter und dessen siganesischer Besatzung auf eine phantastische Welt. Dort folgen sie weiteren Hinweisen auf die Illochim und werden mit dem Kreuzwächter Tschirque konfrontiert. Parallel erfährt der kranke Kalafter-Junge Maudi-Haup Maon von seiner Großmutter Shapda-Shapda Maon eine Geschichte aus der Vergangenheit Marasins.
Es ist schön, meinen Roman nach der damaligen Taschenbuchausgabe nun auch als Hardcover in der Hand halten zu können. Trotz der Ankündigung von Bertelsmann hoffe ich, daß auch die noch ausstehenden Atlans als Bücher erscheinen.
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Donnerstag, 4. September 2014
Atlan und der Flammenstaub
Jetzt ist auch die dritte Atlan-Miniserie, an der ich mitarbeiten durfte, als E-Book erhältlich. Die Rede ist vom Flammenstaub-Zyklus. Die zwölf Romane sind ursprünglich in Heftform zwischen März und August 2006 erschienen. Die Exposés stammten von Michael Marcus Thurner, sämtliche Titelbilder des Minizyklus von Arndt Drechsler. Insgesamt waren zehn Autoren mit dem Schreiben der Hefte beschäftigt. Neben mir (der Esel nennt sich immer selbst zuerst) waren das Uwe Anton und der Expo-Schreiber Thurner, Luc Bahl, Bernhard Kempen, Christian Montillon, Christian Schwarz, Wim Vandemann sowie die verstorbenen Altmeister H. G. Ewers und Hans Kneifel.
Von mir stammt der zehnte Band mit Titel Lordrichter Saryla. Atlan erfährt darin die Lebensgeschichte des titelgebenden Lordrichters. Bei Saryla handelt es sich in Wahrheit um einen Takerer. Mit diesem Begriff können sicher nur diejenigen etwas anfangen, die sich mit dem in den Siebziger Jahren erschienenen Cappin-Zyklus der Perry Rhodan-Serie auskennen. Die Takerer waren eins der zahlreichen Cappin-Völker in Gruelfin, der Sombrero-Galaxis. Welcher der damaligen Leser erinnert sich nicht an die ausgebuffte Piratenlady Tipa Riordan, die in diesem Zyklus ihre ersten großen Auftritte hatte? Tante Tipa tauchte später in den Atlan-Taschenbüchern auf, wo ich das Vergnügen hatte, mit ihr arbeiten zu dürfen. Kaum eine andere Figur hat mir so viel Spaß gemacht wie die alte Piratenhexe. Stimmt, ich würde sie literarisch gern noch einmal unter meine Fittiche nehmen. Die Figur war einfach klasse.
Doch zurück zu meinem Flammenstaub-Roman. Ein paar Begriffe daraus schwirren an meinem geistigen Auge vorbei. Das Schwert der Ordnung etwa, oder ein Eishaarfeld. Und natürlich der Bewußtseinssplitter Ovarons, des Ganjos des Ganjasischen Reiches. Viel mehr - ich gestehe es - ist bei mir leider nicht hängengeblieben. Es gibt Werke, an die erinnert man sich auch nach Jahren noch gut, an andere hingegen geht ein wenig die Erinnerung verloren. Lordrichter Saryla gehört zu zweiter Kategorie.
Auf jeden Fall ist es schön, daß es den Flammenstaub-Zyklus nun auch in digitaler Form gibt. Das Rundum-Sorglospaket mit allen zwölf Heften kostet 9,99 Euro. Da kann man wirklich nicht meckern.
Von mir stammt der zehnte Band mit Titel Lordrichter Saryla. Atlan erfährt darin die Lebensgeschichte des titelgebenden Lordrichters. Bei Saryla handelt es sich in Wahrheit um einen Takerer. Mit diesem Begriff können sicher nur diejenigen etwas anfangen, die sich mit dem in den Siebziger Jahren erschienenen Cappin-Zyklus der Perry Rhodan-Serie auskennen. Die Takerer waren eins der zahlreichen Cappin-Völker in Gruelfin, der Sombrero-Galaxis. Welcher der damaligen Leser erinnert sich nicht an die ausgebuffte Piratenlady Tipa Riordan, die in diesem Zyklus ihre ersten großen Auftritte hatte? Tante Tipa tauchte später in den Atlan-Taschenbüchern auf, wo ich das Vergnügen hatte, mit ihr arbeiten zu dürfen. Kaum eine andere Figur hat mir so viel Spaß gemacht wie die alte Piratenhexe. Stimmt, ich würde sie literarisch gern noch einmal unter meine Fittiche nehmen. Die Figur war einfach klasse.
Doch zurück zu meinem Flammenstaub-Roman. Ein paar Begriffe daraus schwirren an meinem geistigen Auge vorbei. Das Schwert der Ordnung etwa, oder ein Eishaarfeld. Und natürlich der Bewußtseinssplitter Ovarons, des Ganjos des Ganjasischen Reiches. Viel mehr - ich gestehe es - ist bei mir leider nicht hängengeblieben. Es gibt Werke, an die erinnert man sich auch nach Jahren noch gut, an andere hingegen geht ein wenig die Erinnerung verloren. Lordrichter Saryla gehört zu zweiter Kategorie.
Auf jeden Fall ist es schön, daß es den Flammenstaub-Zyklus nun auch in digitaler Form gibt. Das Rundum-Sorglospaket mit allen zwölf Heften kostet 9,99 Euro. Da kann man wirklich nicht meckern.
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Montag, 25. August 2014
Atlan und die Lordrichter als E-Book
Vor knapp zehn Jahren erschien die Atlan-Miniserie mit Namen "Die Lordrichter". Der zwölfteilige Heftzyklus, zu dem ich einen Roman beisteuerte, kam zwischen Oktober 2004 und März 2005 auf den Markt. Damals gab es sie noch, die guten alten Atlan-Hefte. Beziehungsweise wieder.
Die anderen Lordrichter-Autoren waren Horst Hoffmann, Michael Marcus Thurner, Hans Kneifel, Arndt Ellmer, Bernhard Kempen, Christian Montillon, Nicole Rensmann und Uwe Anton, der auch die Exposés schrieb. Jeweils vier Titelbilder stammten von Arndt Drechsler, Dirk Schulz und Hank Wolf.
Mein Roman war der neunte des Zwölfteilers und trug den Titel "Der Turm des Denmogh". Es ist lange her, aber ich erinnere mich an den Ränke schmiedenden Hohepriester Contelapo und den wurmähnlichen Emion, den ich putzig fand. Und natürlich an die schöne Varganin Kythara, die mit Atlan den Kardenmogher erobert.
Nun ist auch dieser Minizyklus in digitaler Form erschienen, was mich als daran beteiligten Autor natürlich freut. Es gibt "Die Lordrichter" als proppenvolles E-Book-Paket, das alle zwölf Romane beinhaltet und 9,99 Euro kostet. Für Atlan-Freunde, die ihre Papierberge zu Hause reduzieren wollen, sicherlich ein Schnäppchen. Nicht weniger interessant aber auch für Science Fiction-Leser, die mit dem unsterblichen Arkoniden bisher noch nicht in Berührung gekommen sind.
Die anderen Lordrichter-Autoren waren Horst Hoffmann, Michael Marcus Thurner, Hans Kneifel, Arndt Ellmer, Bernhard Kempen, Christian Montillon, Nicole Rensmann und Uwe Anton, der auch die Exposés schrieb. Jeweils vier Titelbilder stammten von Arndt Drechsler, Dirk Schulz und Hank Wolf.
Mein Roman war der neunte des Zwölfteilers und trug den Titel "Der Turm des Denmogh". Es ist lange her, aber ich erinnere mich an den Ränke schmiedenden Hohepriester Contelapo und den wurmähnlichen Emion, den ich putzig fand. Und natürlich an die schöne Varganin Kythara, die mit Atlan den Kardenmogher erobert.
Nun ist auch dieser Minizyklus in digitaler Form erschienen, was mich als daran beteiligten Autor natürlich freut. Es gibt "Die Lordrichter" als proppenvolles E-Book-Paket, das alle zwölf Romane beinhaltet und 9,99 Euro kostet. Für Atlan-Freunde, die ihre Papierberge zu Hause reduzieren wollen, sicherlich ein Schnäppchen. Nicht weniger interessant aber auch für Science Fiction-Leser, die mit dem unsterblichen Arkoniden bisher noch nicht in Berührung gekommen sind.
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Mittwoch, 13. August 2014
Centauri ist da
Bei Atlan geht es nach der Veröffentlichung von Traversan Schlag auf Schlag weiter. Die aus jeweils zwölf Heften bestehenden Miniserien erscheinen in rascher Folge als E-Books. Jetzt liegt der Centauri-Zyklus, zu dem ich meinen ersten Altan-Roman beigesteuert habe, in digitaler Form als E-Book-Paket vor.
Centauri erschien ursprünglich im Zeitraum von Januar bis Juni 2003 in Heftromanform, zweiwöchentlich, wenn ich mich nicht irre. Die Romane stammten von Uwe Anton, der auch die Exposés erstellte, von Rainer Castor, Claudia Kern, Michael Markus Thurner, Rainer Hanczuk, Hubert Haensel, Bernd Frenz, Frank Borsch, Susan Schwartz und dem legendären Atlan-Altmeister Hans Kneifel. Jeweils vier Titelbilder stammten von Ertugrul Edirne, Hank Wolf und dem 2014 auf der Intercomic-Messe mit dem "Dark Star" ausgezeichneten Alfred Kelsner.
Der unsterbliche Arkonide wird Zeuge eines Attentats, bei dem ein Krish'un geraubt wird, eine halb tierische, halb pflanzliche Lebensform mit besonderen Fähigkeiten. Die Suche nach den Attentätern führt Atlan in den dem Zyklus seinen Titel verleihenden Sternhaufen Omega Centauri, wo er auf Überreste des ehemaligen Großen Tamaniums der Lemurer stößt. Damit ist der Bogen geschlagen zum beliebten Zyklus "Meister der Insel" aus der Perry Rhodan-Serie.
Wie eingangs erwähnt, hatte auch ich das Vergnügen, einen Roman zu dem Mini-Zyklus beizusteuern. Es handelte sich um Band 10 mit dem Titel Kampf um Kharba. Die zwölf Centauri-Romane wurden später in Form von drei Buchausgaben neu aufgelegt. Daß sie nun auch als E-Book erscheinen, finde ich klasse.
Centauri erschien ursprünglich im Zeitraum von Januar bis Juni 2003 in Heftromanform, zweiwöchentlich, wenn ich mich nicht irre. Die Romane stammten von Uwe Anton, der auch die Exposés erstellte, von Rainer Castor, Claudia Kern, Michael Markus Thurner, Rainer Hanczuk, Hubert Haensel, Bernd Frenz, Frank Borsch, Susan Schwartz und dem legendären Atlan-Altmeister Hans Kneifel. Jeweils vier Titelbilder stammten von Ertugrul Edirne, Hank Wolf und dem 2014 auf der Intercomic-Messe mit dem "Dark Star" ausgezeichneten Alfred Kelsner.
Der unsterbliche Arkonide wird Zeuge eines Attentats, bei dem ein Krish'un geraubt wird, eine halb tierische, halb pflanzliche Lebensform mit besonderen Fähigkeiten. Die Suche nach den Attentätern führt Atlan in den dem Zyklus seinen Titel verleihenden Sternhaufen Omega Centauri, wo er auf Überreste des ehemaligen Großen Tamaniums der Lemurer stößt. Damit ist der Bogen geschlagen zum beliebten Zyklus "Meister der Insel" aus der Perry Rhodan-Serie.
Wie eingangs erwähnt, hatte auch ich das Vergnügen, einen Roman zu dem Mini-Zyklus beizusteuern. Es handelte sich um Band 10 mit dem Titel Kampf um Kharba. Die zwölf Centauri-Romane wurden später in Form von drei Buchausgaben neu aufgelegt. Daß sie nun auch als E-Book erscheinen, finde ich klasse.
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Samstag, 9. August 2014
Atlan-Minizyklen als Digitalausgaben
Auf der Verlagsseite von Perry Rhodan wird eine Atlan-Offensive angekündigt. Das bedeutet nicht, daß der alte Arkonide mit wehenden Fahnen zu neuen Abenteuern mit Wein, Weib und Gesang aufbricht. Vielmehr werden die Mini-Zyklen als E-Books neu aufgelegt und somit Lesern, die dem Papier abgeschworen haben, ebenso in digitaler Form zugänglich gemacht wie neuen Interessenten.
Die sieben Miniserien erschienen ursprünglich in den Jahren 1998 sowie von 2003 bis 2006. Jeweils zwölf Heftromane bildeten damals eine abgeschlossene Geschichte. Im einzelnen lauten die Zyklentitel "Traversan", "Centauri", "Obsidian", "Die Lordrichter", "Der Dunkelstern", "Intrawelt" und "Flammenstaub". Danach war zwar leider Schluß, doch bereits im gleichen Jahr, also 2006, gab es mit den bei Fantasy Productions erscheinenden Atlan-Taschenbüchern ein neues und von mir sehr geschätztes Konzept mit weiteren neuen Abenteuern des unsterblichen Arkoniden.
Daß die Miniserien jetzt in moderner Form neu aufgelegt werden, finde ich gut. Zwölf Hefte sind jeweils zu einem E-Book-Sammelband zusammengefaßt und bieten ein abgeschlossenes Lesevergnügen. Der Anfang ist mit "Traversan" gemacht, die weiteren Zyklen sollen im wöchentlichen Rhythmus folgen.
Die sieben Miniserien erschienen ursprünglich in den Jahren 1998 sowie von 2003 bis 2006. Jeweils zwölf Heftromane bildeten damals eine abgeschlossene Geschichte. Im einzelnen lauten die Zyklentitel "Traversan", "Centauri", "Obsidian", "Die Lordrichter", "Der Dunkelstern", "Intrawelt" und "Flammenstaub". Danach war zwar leider Schluß, doch bereits im gleichen Jahr, also 2006, gab es mit den bei Fantasy Productions erscheinenden Atlan-Taschenbüchern ein neues und von mir sehr geschätztes Konzept mit weiteren neuen Abenteuern des unsterblichen Arkoniden.
Daß die Miniserien jetzt in moderner Form neu aufgelegt werden, finde ich gut. Zwölf Hefte sind jeweils zu einem E-Book-Sammelband zusammengefaßt und bieten ein abgeschlossenes Lesevergnügen. Der Anfang ist mit "Traversan" gemacht, die weiteren Zyklen sollen im wöchentlichen Rhythmus folgen.
Samstag, 5. Juli 2014
20. Todestag von Hans Peschke
Ich habe nicht gesehen, daß es irgendwo erwähnt wurde, auch nicht auf den einschlägigen Internet-Seiten. Ist der Mann schon in Vergessenheit geraten? Gestern vor 20 Jahren, am 4. Juli 1994, verstarb in Köln der Science Fiction-Autor Hans Peschke, der vorwiegend als Harvey Patton publizierte, aber auch unter weiteren Pseudonymen.
Peschke begann mit Veröffentlichungen in Fanzines, dann folgten in den Sechziger Jahren erste professionelle Romane. Anfang der Siebziger holte ihn Kurt Brand als Mitautor zu dessen neuer Serie Raumschiff Promet. Es folgten Terra Astra, Atlan, Perry Rhodan, Commander Scott. Und natürlich die Orion. Für die Rhodan-Hauptserie lieferte er nur einen einzigen Beitrag. Den habe ich seltsamerweise, ohne nachschauen zu müssen, noch heute im Kopf. Es war der Roman Die Körperlosen von Grosocht, Heft 747.
Ich sehe Hans Peschke noch da stehen, auf der Bühne im Jugendpark. Ein wenig gebeugt und körperlich nicht mehr ganz auf der Höhe. Es war der Coloniacon 1993, zu dem wir ihn als Gast eingeladen hatten. Er war nicht mobil und nicht mehr allzu gut auf den Beinen. Am Samstag Morgen fuhren wir mit dem Auto nach Köln-Porz, um ihn aus seiner bescheidenen kleinen Mietwohnung abzuholen. Wirtschaftlich ging es ihm nicht allzu gut. Ich glaube, er lebte im Alter von Sozialhilfe.
Hans Peschke zeigte sich als ruhiger, bescheidener Mann. Eher unauffällig, wie er sich im Publikum und auf der Bühne bewegte. Aber auch einer, dem es gut tat, noch einmal ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen. Das Schreiben fiel ihm schwer, mit dem Sprechen klappte es nicht mehr allzu gut. Um seine motorischen Fähigkeiten stand es nicht zum besten.
Ich ließ mir ein Autogramm von ihm geben. "Hans Pe." schrieb er mit zittriger Hand. Mehr bekam er nicht mehr zustande. Er wollte, doch es gelang ihm nicht. Das versetzte mir einen kleinen Stich. Daß Hans Peschke an seinem 20. Todestag kaum irgendwo Erwähnung findet, finde ich bedauerlich. Umso mehr freue ich mich über den folgenden Gastbeitrag seines ehemaligen Kollegen Horst Hoffmann. Vielen Dank dafür, lieber Horst.
Horst Hoffmann
Um Hans Peschke zu charakterisieren, gibt es für mich nur ein Wort: der Science-Fiction-Gentleman. Ich traf Hans zum ersten Mal im Zug nach Offenbach, von wo es weiter ging nach Heusenstamm zu meiner ersten Autorenkonferenz anlässlich des ATLAN-Zyklus ab Band 300. Ich hatte Muffensausen ohne Ende, denn bald würde ich den großen Idolen meiner Leseleidenschaft gegenüberstehen oder sitzen, von denen ich – bis auf Willi Voltz – alle bisher nur vom Schmökern oder Schreiben/telefonieren kannte. Johnny Bruck, Hans Kneifel, Clark Darlton … und und und …
Zur Beruhigung der Nerven tigerte ich, in Ergänzung zu den vorsorglich mitgenommenen Bierdosen, im Zug (der damals noch den schönen Rhein mit den tollen Burgen entlang fuhr) von Abteil zu Abteil, und in einem dieser Abteile saß ein kleiner, schmächtiger Mann, der mir von den wenigen Bildern, die es damals von ihm gab, bekannt vorkam. Ich schob die Tür auf und fragte, ob er Hans Peschke sei. Er war es, und von da an flatterten uns gemeinsam die Nerven, denn es war auch Hans‘ erste Konferenz. Wir waren schnell im Gespräch und ich lernte ihn als einen überaus liebenswürdigen, netten und bescheidenen Menschen kennen, der eigentlich gar nicht wusste, warum er eigentlich eingeladen war, denn ihm stand – im Gegensatz zu mir nach einem mehr als peinlichen „Wettbewerb“ mit Roland Rosenbauer um eine ATLAN-Chance – gar keine konkrete Aussicht auf einen Serieneinstieg in Aussicht.
Die bekam er auch erst einmal nicht, jedenfalls was ATLAN betraf. Hans hielt sich dann auch, als wir zuerst bei Johnny und Walter Ernsting am Tisch saßen, die bereits mindestens eine Whiskyflasche auf Walters Hotelzimmer erfolgreich vernichtet hatten, sowie beim anschließenden Essen mit der nach und nach eintreffenden Autorenmeute und erst recht beim damals noch üblichen Besäufnis meist still und vor sich hin schmunzelnd zurück und war auch als erster aufs Zimmer verschwunden, während ich vom gefürchteten und allmächtigen Cheflektor Kurt Bernhardt ins Verhör genommen wurde („Was arbeiten Sie denn so, Herr Hoffmann?“ – „Ich hab VWL studiert, aber abgebrochen.“ – „Das ist gut, dann können wir Sie gebrauchen.“).
Als wir am anderen Morgen beim Frühstück saßen, Marianne Sydow hatte mir mit ihren vorsorglich mitgeführten Alka Seltzer das Leben gerettet, war Hans wohl der einzige ohne Kater und verzog auch keine Miene, als er in Sachen ATLAN leer ausging – dafür aber ins brandneue Team für die bevorstehende ORION-Serie unter der Regie von H.G.Ewers berufen wurde, die bald legendäre 4-H-Crew: Horst Gehrmann, Hans Kneifel, Horst Hoffmann und … Harvey Patton! Hans-Harvey war selig und sprühte auf seine bescheidene Art schon auf unserer Rückfahrt vor Ideen.
Unsere zweite Begegnung war der Kleve-Con 1977 mit wiederum fast der gesamten PR-Prominenz, K.H.Scheer war auch da und … naja, jedenfalls teilten wir uns ein Zimmer im Con-Hotel, was insofern für ihn etwas unglücklich war, weil er sich wieder schon relativ früh von unserer geselligen Runde zum Schlafen zurückgezogen hatte und recht spät in der Nacht von dem damals recht prominenten SFCDler Frank Flügge und meiner Wenigkeit in Begleitung einer überaus attraktiven jungen Fännin aus allen Träumen geweckt wurde, mit der wir, nach Schließung der Bar, unbedingt noch einen Absacker aus der Minibar trinken mussten. Dass daraus nicht mehr wurde, war ein Verdienst, das ihm gar nicht hoch genug angerechnet werden konnte. Hans ertrug und meisterte die Situation mit dem Lächeln und Schweigen des Gentlemans.
Danach haben wir uns leider nie wieder gesehen, doch im Rahmen der ORION-Arbeit oft telefoniert oder geschrieben. Auf Hans Peschke war immer Verlass und er ging in der 4-H-Crew auf, hatte ständig neue Ideen und entwickelte diese auch nach der Einstellung der Serie weiter, seine Gedanken fanden ihren Niederschlag in Form einer „inoffiziellen“ Fortführung durch talentierte Fan-Autoren, die ihm auf diese Weise ein Denkmal setzten.
Hans Peschke war ein wundervoller Mensch, von dem wir uns alle noch viel mehr Romane gewünscht hätten. Dass er, nach einem einzigen Roman, nicht in der Verschleißmaschinerie von PERRY RHODAN verbraten wurde, hat ihm zu schaffen gemacht, was er aber nie offen zeigte. So gesehen, war er zwar ein kleiner Verlierer, aber ein großer Mensch, der sich den Spaß und die Freude am Schreiben nie hat nehmen lassen. Ich bin froh, dass ich ihn kennen lernen und mit ihm arbeiten durfte.
Horst Hoffmann
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Montag, 24. März 2014
30. Todestag von William Voltz
Wer ist der Mann auf dem Foto? Klar, es ist William Voltz, der heute vor 30 Jahren starb. WiVo, so die liebevolle Abkürzung seiner Fans, war mein unangefochtener Lieblingsautor bei Perry Rhodan. Ich war erschüttert, als sein Ableben am 24. März 1984 bekannt gegeben wurde, und ich kann heute kaum glauben, daß seit damals drei Dekaden vergangen sind.
Es ist aber so. Heute stellen sich Fragen, vielleicht nicht für meine Blog-Leser, für mich aber auf jeden Fall: Welche Beziehung hatte ich zu William Voltz? Was bedeutete er mir? Was hat er dazu beigetragen, daß ich heute das mache, was ich eben mache? Warum ist William Voltz heute so aktuell wie vor dreißig Jahren? Warum ist er bis heute bei seinen Fans und Lesern unvergessen?
Und selbstverständlich ist eine Frage naheliegend: Was hat es mit dem Foto da oben auf sich, das ich aus meiner Schreibtischschublade gekramt habe und auf das ich bis heute stolz bin? Die Antworten auf diese Frage liefere ich morgen. An WiVos 30. Todestag, heute nämlich, beschäftigen sie mich selbst noch.
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Dienstag, 17. Dezember 2013
Das Erwachen
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| Das Titelbild der Taschenbuch-Ausgabe |
Richtig, es sind Atlan-Bücher. Mein Roman Das Erwachen erschien im Dezember 2009, also auch schon wieder vor vier Jahren. Kinder, wie die Zeit vergeht. Das Erwachen war der Mittelband der sogenannten Höllenwelt-Trilogie, eingerahmt von Rüdiger Schaefer und dem inzwischen verstorbenen Altmeister Hans - oder auch Hanns - Kneifel. Die ursprünglichen Taschenbuchausgaben werden bei BS Editionen jetzt als Hardcover neu aufgelegt.
Nach vier Jahren bekomme ich den Inhalt nur noch fragmentarisch zusammen. Ich werde in den nächsten Tagen in dem Buch schmökern, um ihn mir besser in Erinnerung zu rufen. Jedenfalls gibt es außer mit dem Arkoniden Atlan ein Wiedersehen mit dem Mutanten Fellmer Lloyd. Eine besondere Rolle in der Geschichte spielt die SolAb-Agentin Rhaen Tolsom, die das Titelbild ziert. Zudem hat der Vario-0C seinen ersten Auftritt, der Prototyp des später bei Perry Rhodan legendär werdenden Vario-Roboters.
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Dienstag, 18. Juni 2013
Sprung ins Jenseits
Zwischen 2006 und 2012 erschienen Abenteuer um den Arkoniden Atlan im Taschenbuch-Format, zunächst bei Fantasy Productions, später im Ulisses-Verlag. Zu den Autoren gehörten unter anderem der legendäre, leider mittlerweile verstorbene Altmeister Hans Kneifel sowie Arndt Ellmer, der in diesen Tagen seine dreißigjährige Tätigkeit im Autorenteam von Perry Rhodan feiert.
Für diejenigen, die Alan nicht kennen: Es handelt sich um einen unsterblichen Handlungsträger aus der Perry Rhodan-Serie, dort eine der beliebtesten Figuren schlechthin. So wurden Geschichten um den besten Freund Perry Rhodans schon seit Jahrzehnten in verschiedenen Formaten als Spin Offs veröffentlicht.
Die Taschenbücher präsentierten neue Geschichten, zumeist als Trilogien angelegt. Es gab aber auch einen Sechsteiler, den so genannten Monolith-Zyklus, für den Götz Roderer die Exposés lieferte. Insgesamt wurden in der Reihe 28 Bücher publiziert, geschrieben von 15 Autoren. Ich hatte das außerordentliche Vergnügen, gleich sechs Romane beisteuern zu dürfen. Einer davon war der Abschlußband des Monolith-Sechsteilers, Sprung ins Jenseits betitelt.
Den erhielt ich nun als Belegexemplar in völlig neuer Aufmachung. Denn seit einiger Zeit werden die damaligen Taschenbücher als Hardcover-Ausgaben bei Bertelsmann neu aufgelegt. Aufgrund der überwiegend grün gehaltenen Umschlaggestaltung werden sie auch als Grünbände bezeichnet. Im Regal schön nebeneinander stehend, bilden sie eine schmucke Reihe.
An die Geschichte erinnere ich mich noch gut, an den Handlungsablauf nur in groben Zügen. Gestaunt habe ich eben beim Durchblättern über die illustre Schar auftauchender Figuren. Die hätte ich nicht mehr annähernd zusammenbekommen. Neben Atlan sind das vor allem der Risikospezialist Santjun und ihr gemeinsamer Gegenspieler, Silberherr Malcher. Perry Rhodan hat ebenso einen Auftritt wie Reginald Bull, der Mausbiber Gucky und der Smiler Ronald Tekener. Sehr schön fand ich sowohl den Roboter Calipher-SIM als auch den für die SolAb arbeitenden Doppelagenten der Cardmanosch namens Habakuk. Nicht weniger den posbischen Botschafter Zabuzet und ganz besonders Tipa Riordan, die alte Piratenlady Tante Tipa. Das Zentralplasma der Posbis spielt eine Rolle, die Verlorenen und der Hyperkokon Ordhogan. Die Tiefe wirkt in die Handlung hinein, jene interdimensionale Grenzschicht zwischen den Raum-Zeit-Kontinua des Multiversums, und sogar die Horden von Garbesch. Schließlich die Monolithen, um die sich der ganze Zyklus dreht. Da kommen in der Tat eine Menge Erinnerungen hoch.
Ich freue mich, nach der Taschenbuch-Ausgabe von Sprung ins Jenseits nun auch einen Hardcover-Band im Bücherschrank zu haben. Die Arbeit an den Atlan-Taschenbüchern hat mir immer viel Spaß gemacht. Ich bedaure sehr, daß sie im vergangenen Jahr eingestellt wurden. Umso schöner ist es, die damaligen Werke im Laufe der Zeit im neuen Format ein zweites Mal zugeschickt zu bekommen. Für Sprung ins Jenseits gilt das besonders, da der Abschlußband mich seinerzeit vor eine große Herausforderung gestellt hat.
Für diejenigen, die Alan nicht kennen: Es handelt sich um einen unsterblichen Handlungsträger aus der Perry Rhodan-Serie, dort eine der beliebtesten Figuren schlechthin. So wurden Geschichten um den besten Freund Perry Rhodans schon seit Jahrzehnten in verschiedenen Formaten als Spin Offs veröffentlicht.
Die Taschenbücher präsentierten neue Geschichten, zumeist als Trilogien angelegt. Es gab aber auch einen Sechsteiler, den so genannten Monolith-Zyklus, für den Götz Roderer die Exposés lieferte. Insgesamt wurden in der Reihe 28 Bücher publiziert, geschrieben von 15 Autoren. Ich hatte das außerordentliche Vergnügen, gleich sechs Romane beisteuern zu dürfen. Einer davon war der Abschlußband des Monolith-Sechsteilers, Sprung ins Jenseits betitelt.
Den erhielt ich nun als Belegexemplar in völlig neuer Aufmachung. Denn seit einiger Zeit werden die damaligen Taschenbücher als Hardcover-Ausgaben bei Bertelsmann neu aufgelegt. Aufgrund der überwiegend grün gehaltenen Umschlaggestaltung werden sie auch als Grünbände bezeichnet. Im Regal schön nebeneinander stehend, bilden sie eine schmucke Reihe.
An die Geschichte erinnere ich mich noch gut, an den Handlungsablauf nur in groben Zügen. Gestaunt habe ich eben beim Durchblättern über die illustre Schar auftauchender Figuren. Die hätte ich nicht mehr annähernd zusammenbekommen. Neben Atlan sind das vor allem der Risikospezialist Santjun und ihr gemeinsamer Gegenspieler, Silberherr Malcher. Perry Rhodan hat ebenso einen Auftritt wie Reginald Bull, der Mausbiber Gucky und der Smiler Ronald Tekener. Sehr schön fand ich sowohl den Roboter Calipher-SIM als auch den für die SolAb arbeitenden Doppelagenten der Cardmanosch namens Habakuk. Nicht weniger den posbischen Botschafter Zabuzet und ganz besonders Tipa Riordan, die alte Piratenlady Tante Tipa. Das Zentralplasma der Posbis spielt eine Rolle, die Verlorenen und der Hyperkokon Ordhogan. Die Tiefe wirkt in die Handlung hinein, jene interdimensionale Grenzschicht zwischen den Raum-Zeit-Kontinua des Multiversums, und sogar die Horden von Garbesch. Schließlich die Monolithen, um die sich der ganze Zyklus dreht. Da kommen in der Tat eine Menge Erinnerungen hoch.
Ich freue mich, nach der Taschenbuch-Ausgabe von Sprung ins Jenseits nun auch einen Hardcover-Band im Bücherschrank zu haben. Die Arbeit an den Atlan-Taschenbüchern hat mir immer viel Spaß gemacht. Ich bedaure sehr, daß sie im vergangenen Jahr eingestellt wurden. Umso schöner ist es, die damaligen Werke im Laufe der Zeit im neuen Format ein zweites Mal zugeschickt zu bekommen. Für Sprung ins Jenseits gilt das besonders, da der Abschlußband mich seinerzeit vor eine große Herausforderung gestellt hat.
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Sonntag, 6. Januar 2013
Atlan macht Pause
Seit 2006 erschienen die Abenteuer des beliebten Arkoniden Atlan als Lizenzausgaben in Taschenbuch-Form bei Fantasy Productions, zumeist als Trilogien. Es gab aber auch einen Einzelroman und den Monolith-Sechsteiler. Nachdem Werner Fuchs bei FanPro nicht weitermachte, wechselten die Bücher bei gleichbleibender Aufmachung zu Ulisses. Dort erschien im vergangenen Jahr die von Expose-Autor Götz Roderer konzeptionell erstellte Polychora-Trilogie.
Nicht ganz von Anfang an, aber doch seit der zweiten Trilogie bei FanPro, Rudyn betitelt, gehörte ich zu den Mitarbeitern. Insgesamt schrieb ich sechs Romane für die Reihe, zuletzt Die geträumte Welt für Ulisses. Die Arbeit an Atlan hat immer großen Spaß gemacht, doch damit ist es nun erst einmal vorbei.
Wie Klaus N. Frick im Blog der Perry Rhodan-Redaktion berichtet, legen die Abenteuer des Arkoniden eine Pause ein. Zumindest 2013 werden keine neuen Romane erscheinen. Was danach kommt, steht derzeit in den Sternen. Um ein endgültiges Aus soll es sich aber nicht handeln. Das fände ich auch sehr schade, als Atlan-Autor und als Atlan-Leser gleichermaßen. Ich hoffe daher, daß Atlan in der Spur bleibt und es auf absehbare Zeit neue Geschichten geben wird.
Die Mitteilung des Perry Rhodan-Redakteurs findet ihr hier:
http://perry-rhodan.blogspot.de/2013/01/atlan-im-jahr-2013.html
Nicht ganz von Anfang an, aber doch seit der zweiten Trilogie bei FanPro, Rudyn betitelt, gehörte ich zu den Mitarbeitern. Insgesamt schrieb ich sechs Romane für die Reihe, zuletzt Die geträumte Welt für Ulisses. Die Arbeit an Atlan hat immer großen Spaß gemacht, doch damit ist es nun erst einmal vorbei.
Wie Klaus N. Frick im Blog der Perry Rhodan-Redaktion berichtet, legen die Abenteuer des Arkoniden eine Pause ein. Zumindest 2013 werden keine neuen Romane erscheinen. Was danach kommt, steht derzeit in den Sternen. Um ein endgültiges Aus soll es sich aber nicht handeln. Das fände ich auch sehr schade, als Atlan-Autor und als Atlan-Leser gleichermaßen. Ich hoffe daher, daß Atlan in der Spur bleibt und es auf absehbare Zeit neue Geschichten geben wird.
Die Mitteilung des Perry Rhodan-Redakteurs findet ihr hier:
http://perry-rhodan.blogspot.de/2013/01/atlan-im-jahr-2013.html
Freitag, 9. März 2012
Hans Kneifel 1936 - 2012
Es ist traurig; nach Hans Gerhard Franciskowsky hat uns der nächste Altmeister aus Reihen der Perry Rhodan-Autoren verlassen. Am 7. März verstarb Hans Kneifel nach kurzer Krankheit.
Auf dem Perry Rhodan Weltcon in Mannheim habe ich noch ein paar wenige Worte mit ihm gewechselt. Er machte wahrlich keinen kranken Eindruck auf mich, auch nicht bei seinen Auftritten auf der Bühne. Umso überraschter war ich von der traurigen Nachricht.
Hans Kneifel wird mir durch seine zahlreichen Zeitabenteuer vor allem als DER Atlan-Autor in Erinnerung bleiben. Über Jahrzehnte hat er Perry Rhodan mitgeprägt, unvergessen ist auch seine Raumpatrouille-Romanreihe um das Raumschiff Orion. Seit den 90er Jahren machte Han(n)s Kneifel sich zudem einen guten Namen als Verfasser historischer Romane. Seine Fans und Leser werden ihn vermissen.
Auf dem Perry Rhodan Weltcon in Mannheim habe ich noch ein paar wenige Worte mit ihm gewechselt. Er machte wahrlich keinen kranken Eindruck auf mich, auch nicht bei seinen Auftritten auf der Bühne. Umso überraschter war ich von der traurigen Nachricht.
Hans Kneifel wird mir durch seine zahlreichen Zeitabenteuer vor allem als DER Atlan-Autor in Erinnerung bleiben. Über Jahrzehnte hat er Perry Rhodan mitgeprägt, unvergessen ist auch seine Raumpatrouille-Romanreihe um das Raumschiff Orion. Seit den 90er Jahren machte Han(n)s Kneifel sich zudem einen guten Namen als Verfasser historischer Romane. Seine Fans und Leser werden ihn vermissen.
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Samstag, 17. Dezember 2011
So wird Atlan Polychora 1 aussehen
Mit Die geträumte Welt liegt übrigens das 26. ATLAN-Taschenbuch vor.
Fantasy Productions startete 2006 mit der Lepso-Trilogie. Mit Rudyn und Illochim folgten zwei weitere Dreiteiler. Danach gab es mit Rico einen abgeschlossenen Einzelroman, gefolgt von dem sechsteiligen Monolith-Zyklus. An den schlossen sich mit Höllenwelt, Marasin und Sternensplitter dann wieder 3 Trilogien an. Macht also summasummarum 25 Romane.
Demnächst bei Ulisses Polychora. Ich bin schon auf die Reaktionen der Leser auf Band 1 der neuen Trilogie gespannt. Und natürlich wünsche ich dem alten Arkoniden bei Ulisses ein langes und erfolgreiches literarisches Leben.
Fantasy Productions startete 2006 mit der Lepso-Trilogie. Mit Rudyn und Illochim folgten zwei weitere Dreiteiler. Danach gab es mit Rico einen abgeschlossenen Einzelroman, gefolgt von dem sechsteiligen Monolith-Zyklus. An den schlossen sich mit Höllenwelt, Marasin und Sternensplitter dann wieder 3 Trilogien an. Macht also summasummarum 25 Romane.
Demnächst bei Ulisses Polychora. Ich bin schon auf die Reaktionen der Leser auf Band 1 der neuen Trilogie gespannt. Und natürlich wünsche ich dem alten Arkoniden bei Ulisses ein langes und erfolgreiches literarisches Leben.
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Donnerstag, 15. Dezember 2011
Die geträumte Welt
Inzwischen habe ich das Manuskript für den ersten "neuen" Atlan an den Verlag geschickt. Die Atlan-Taschenbücher wechseln, wie sich inzwischen herumgesprochen hat, von Fantasy Productions zu Ulisses. An Aufmachung und Umfang ändert sich nichts, auch nicht am Handlungszeitraum, in dem die Abenteuer des beliebten Arkoniden angesiedelt sind.
Ulisses beginnt wieder mit einer Trilogie. Mein Auftaktabenteuer Die geträumte Welt erscheint im Februar. Aber keine Sorge, ich habe trotzdem keinen Karnevalsbezug in die Handlung eingebaut. Die Fortsetzung ist für Juli angekündigt, der Abschlußband 3 schließlich für Dezember 2012. Die Exposes wurden einmal mehr von Götz Roderer verfaßt, aus dessen Gedankenschmiede schon der tolle Monolith-Sechsteiler stammte.
Die Arbeit hat mir wieder großen Spaß gemacht. Zum Inhalt darf ich selbstverständlich noch nichts verlautbaren, doch ich denke, ich nehme nicht zuviel vorweg, wenn ich sage, daß Atlan auf ein faszinierendes Gebilde stößt. Auf eine ganz außergewöhnliche Welt nämlich, wie schon der Romantitel verrät. Außerdem spielt wieder eine bei den Leser sehr beliebte Figur mit. Eigentlich sogar zwei, aber das lest bitte im Roman selbst nach.
Ulisses beginnt wieder mit einer Trilogie. Mein Auftaktabenteuer Die geträumte Welt erscheint im Februar. Aber keine Sorge, ich habe trotzdem keinen Karnevalsbezug in die Handlung eingebaut. Die Fortsetzung ist für Juli angekündigt, der Abschlußband 3 schließlich für Dezember 2012. Die Exposes wurden einmal mehr von Götz Roderer verfaßt, aus dessen Gedankenschmiede schon der tolle Monolith-Sechsteiler stammte.
Die Arbeit hat mir wieder großen Spaß gemacht. Zum Inhalt darf ich selbstverständlich noch nichts verlautbaren, doch ich denke, ich nehme nicht zuviel vorweg, wenn ich sage, daß Atlan auf ein faszinierendes Gebilde stößt. Auf eine ganz außergewöhnliche Welt nämlich, wie schon der Romantitel verrät. Außerdem spielt wieder eine bei den Leser sehr beliebte Figur mit. Eigentlich sogar zwei, aber das lest bitte im Roman selbst nach.
Montag, 3. Oktober 2011
Atlan geht weiter - Polychora kommt
Ich wußte es schon länger, doch bisher war ich zum Stillschweigen vergattert. Auf dem Perry Rhodan-Weltcon in Mannheim wurde es nun publik, denn ATLAN-Redakteurin Sabine Kropp ließ bei einem Programmpunkt über den unsterblichen Arkoniden die Katze aus dem Sack.
Im kommenden Jahr erscheint statt wie bisher bei Fantasy Productions dann bei Ulisses eine neue Atlan-Trilogie. Der einstweilige Arbeitstitel, der aber möglicherweise noch abgeändert wird, lautet Polychora. Dabei wird das bisherige Taschenbuch-Format beibehalten, ebenso der Romanumfang.
Band 1, der im Februar das Licht der Welt erblicken soll, habe ich zu schreiben das Vergnügen. In den nächsten Tagen erwarte ich das Expose, das wieder aus der bewährten Feder von Götz Roderer stammt. Ich freue mich schon darauf, Atlans Lebensgeschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.
Im kommenden Jahr erscheint statt wie bisher bei Fantasy Productions dann bei Ulisses eine neue Atlan-Trilogie. Der einstweilige Arbeitstitel, der aber möglicherweise noch abgeändert wird, lautet Polychora. Dabei wird das bisherige Taschenbuch-Format beibehalten, ebenso der Romanumfang.
Band 1, der im Februar das Licht der Welt erblicken soll, habe ich zu schreiben das Vergnügen. In den nächsten Tagen erwarte ich das Expose, das wieder aus der bewährten Feder von Götz Roderer stammt. Ich freue mich schon darauf, Atlans Lebensgeschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.
Mittwoch, 14. September 2011
Im Bann der Gatusain neu aufgelegt
Vor vier Jahren erschien mein ATLAN-Taschenbuch Im Bann der Gatusain. Es war der Mittelteil der bei Fantasy Productions erschienenen Illochim-Trilogie und das zweite von insgesamt fünf Atlans, die ich für FanPro geschrieben habe.
Nun erscheint es als Hardcover-Ausgabe bei Bertelsmann. Die Belegexemplare des schön aufgemachten Buches kamen heute mit der Post. Ich habe gleich mal ein wenig darin geblättert und es für gut befunden. Es wäre schön, wenn Bertelsmann so weitermacht. Es stehen noch reichlich FanPro-Ausgaben zur Wiederveröffentlichung bereit.
Nun erscheint es als Hardcover-Ausgabe bei Bertelsmann. Die Belegexemplare des schön aufgemachten Buches kamen heute mit der Post. Ich habe gleich mal ein wenig darin geblättert und es für gut befunden. Es wäre schön, wenn Bertelsmann so weitermacht. Es stehen noch reichlich FanPro-Ausgaben zur Wiederveröffentlichung bereit.
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Freitag, 1. Juli 2011
Arndt Drechsler mit Atlan nominiert
Arndt Drechslers Titelbild zu meinem ATLAN-Taschenbuch Tschirque, der Kreuzwächter gefiel mir bereits beim ersten Anschauen. Die Qualität ist nicht nur mir aufgefallen. Jetzt wurde es als einer von fünf Vorschlägen in der Sparte Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe für den Kurd-Laßwitz-Preis 2011 nominiert.
Die Kurd-Laßwitz-Preisträger in verschiedenen Sparten werden jährlich von den Science Fiction-Schaffenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt. Der Preis wird seit 1980 verliehen.
Die Kurd-Laßwitz-Preisträger in verschiedenen Sparten werden jährlich von den Science Fiction-Schaffenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt. Der Preis wird seit 1980 verliehen.
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