Mittwoch, 11. Juni 2014

Ein Besucher bespricht den Coloniacon

"So geriet der ColoniaCon 2014 zur Fackelübergabe: Schon bei der offiziellen Begrüßung durch Achim Mehnert wurden die kommenden Con-Macher vorgestellt. Und damit war der ColoniaCon gleich mit einer ‚positiven Zukunftsvision’ eingeleitet."



Obige Worte schreibt Ben Calvin Hary in seiner ausführlichen Besprechung über den diesjährigen Coloniacon. Ihm hat der Con gefallen - das merkt man, und das freut mich natürlich. Den kompletten Artikel auf der Seite des Perry Rhodan Online Clubs findet man hier:
http://www.proc.org/2014/06/10/fackeluebergabe-beim-colonia-con/

Dienstag, 10. Juni 2014

Nach dem Coloniacon schaute der Weltuntergang vorbei

Wenn der Dom einst fertig sei, ginge die Welt unter, sagt man in Köln. Nach dem Tod des letzten Ritters der Tiefe werden gar die Sterne verlöschen, heißt es ein paar Etagen höher. Ersteres Szenario ist nicht zu befürchten, da der Kölner Dom ohnehin niemals fertig werden wird, und zweiteres entstammt der Welt der Literatur und Mythologie. Daß der Weltuntergang zuweilen schon mal an die Tür klopft, haben wir gestern erlebt.

Ein paar Besucher des Coloniacons haben das Pfingstwochenende genutzt, um länger in Köln zu bleiben. Daher trafen wir uns Montag am späten Nachmittag zum Essen im Reissdorf Brauhaus. Die Hitze bei Temperaturen um die 35 Grad war lähmend, und es regte sich kein Lüftchen. In der Hoffnung, dass es am Wasser etwas erträglicher sei, beschlossen wir, hinunter zum Rhein zu gehen. Der Spaziergang entwickelte sich zur kleinen Sightseeing-Tour. Wir bestiegen die Aussichtsplattform auf dem Schokoladen-Museum, und ich führte unsere Gäste durch den neugestalteten Rheinauhafen und vorbei am Yachthafen zu den Kranhäusern, die begeistert fotographiert wurden. Ich mag sie bekanntlich nicht, aber beeindruckend sind sie allemal. Dann ging auf einmal alles ganz schnell.

Binnen Minutenfrist wurde es nachtschwarz. Wo bei schönstem Sommerwetter eben noch ausgelassenes Treiben geherrscht hatte, brach Chaos aus. Von Südwesten her rauschte eine düstere, brodelnde Front heran, wie ich sie zuweilen schon in Manuskripten beschrieben, mit eigenen Augen aber noch nicht gesehen habe. Zumindest nicht in dieser rasenden Schnelligkeit. Der Anblick war unheimlich, richtiggehend bedrohlich. Wir überlegten, ob es nicht besser sei, irgendwo Unterschlupf zu suchen, als auch schon die ersten Sturmböen über die Uferpromenade peitschten, Laub und Sand aufwirbelten und sich an den Fassaden der Häuser austobten. Bäume wurden vom Sturm geschüttelt wie Spielzeuge, die jeden Augenblick durchbrechen konnten.

Dann setzte der Regen ein, in wahren Sturzbächen, und mir fiel ein, daß ich zu Hause sämtliche Fenster in Kippstellung hatte. In der neunten Etage kann sich das bei einem solchen Unwetter fatal auswirken. Also ignorierte ich den Sturm und die Wassermassen mit Todesverachtung. Die Verabschiedung fiel kurz und herzlich aus, um rasch ein Taxi zu entern. Da war die Rheinuferstraße teilweise schon überspült. Ich gelangte jedoch nach Hause, ohne daß dort eine Katastrophe eingetreten war, und knallte sämtliche Fenster zu. Auf den Schreck ging ich mit dem verbliebenen Bernd Gemm ein paar kalte Kölsch trinken. Das Unwetter brachte einen großen Vorteil in Form eines gehörigen Temperatursturzes mit sich, und der war dringend nötig.

Sonntag, 8. Juni 2014

Wachablösung auf dem Coloniacon 2014

Links die Noch-Veranstalter Zimmermann und Mehnert, rechts die künftigen Organisatoren von Euw und Robker.
Der diesjährige Coloniacon ist Geschichte. 32 Jahre, der 21. seiner Art. Das hätten wir uns 1982 nicht träumen lassen, und im Rückblick ist die Tatsache ein wenig unwirklich. Denn einmalig war er geplant, hat sich aber schnell verselbständigt. Zahlreiche Leute haben mit ihrem Einsatz, einer Menge Enthusiasmus und ihrer fannischen Leidenschaft einen Beitrag dazu geleistet, daß es ihn immer noch gibt. Ich war von Anfang an dabei, auf die eine oder andere Art. Auch in diesem Jahr zusammen mit Ralf Zimmermann wieder als Veranstalter.

Das beendeten Ralf und ich gleich bei unserer Eröffnungsansprache an die zahlreichen Besucher. Schluß mit der Organisation. Wir hören auf, das stand schon vorher fest. Doch zum Glück haben sich zwei Nachfolger gefunden, in deren Händen die Geschicke des Cons künftig liegen werden. Bernd Robker und Daniel von Euw führen die traditionsreiche Veranstaltung im Kölner Jugendpark fort, das freut mich. Die beiden waren folgerichtig bei der Begrüßung mit auf der Bühne, damit sich das Publikum gleich an die neuen Gesichter gewöhnen konnte. An die neuen Gesichter in diesem Kontext, meine ich. Denn unbekannt in der Szene sind Daniel und Bernd ja nun beileibe nicht.

Gleich anschließend an die Eröffnung blieb ich auf der Bühne, und mein Kollege Ben B. Black gesellte sich dazu. Wir plauderten über Ren Dhark, die aktuelle Handlung, die Ursprünge und gaben einen kleinen Ausblick in die Zukunft, inklusive einer Leseprobe aus dem nächsten Buch. Der Programmpunkt war gut besucht und das Publikum wißbegierig. Das hat Spaß gemacht.

Doch das war es für mich auch, was das Programm anging. Danach blieb mir keine Zeit mehr, irgendwo hinzuschauen, weil es - das Schicksal eines Veranstalters - immer etwas zu tun gab.  Das Schleppen von Tischen und Stühlen war zwar erst zum Conende wieder angesagt, aber tagsüber hievte ich einige Hektoliter Getränke aus dem Kühlwagen hinter die Theke. Eine schweißtreibende Tätigkeit bei Temperaturen oberhalb der 30 Grad. Außerdem sind zwischendurch geschätzte tausend weitere Kleinigkeiten zu erledigen. Nach den beiden Tagen bin ich ziemlich geschafft.

Diese Zeilen schreibe ich gerade im Reissdorf Brauhaus, wo der kleine Nachcon stattfindet. Wir sitzen in gemütlicher Runde zusammen, lassen uns das kalte Kölsch schmecken und warten auf das bestellte Essen. Im Nachhinein merke ich so richtig, was ich verpaßt habe. Das ist mir früher nie so richtig aufgefallen - oder ich habe es gleichgültiger in Kauf genommen. Es waren viele Besucher da, die ich seit Jahren kenne und über deren Anwesenheit ich mich gefreut habe. Leider blieb es dabei, ihnen die Hand zu schütteln und ein paar wenige Worte zu wechseln. Für Unterhaltungen blieb mir einfach keine Zeit. Schade.

Beim nächsten Coloniacon wird das anders werden. Versprochen.

Freitag, 6. Juni 2014

Vor dem Vorcon

Lars Bublitz: Daily Perry 385
Der Tag vor dem Coloniacon bringt stets eine Menge Arbeit mit sich. So war es auch heute. Bereits am Vormittag traf ich mich mit Noch-Organisator Ralf Zimmermann sowie Bernd Robker, einem der beiden künftigen Coloniacon-Veranstalter zum großen Einkauf. Fleisch für die Grillparty am Samstag Abend, alles mögliche für das Frühstück am Sonntag Morgen und tausend andere Kleinigkeiten mehr wurden in zwei große Einkaufswagen geladen. So schnell fertig mit dem Einkauf wie in diesem Jahr waren wir noch nie.

Anschließend fuhren wir in den Jugendpark, unseren Veranstaltungsort seit über 30 Jahren und somit gewissermaßen unser zweites Wohnzimmer. Dort traf wenig später auch Daniel von Euw ein, der andere künftige Organisator. Der liebe Gott muß ein SF-Fan sein, oder ein Coloniacon-Enthusiast. Denn das Wetter meinte es gut mit uns. War es gestern noch kühl mit Wind und Regen, präsentierte sich der Himmel heute in Babyblau. Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen.

Die allerdings brachten uns im Jugendpark gehörig ins Schwitzen. Wir bestückten die Küche und bereiteten den Tresen vor. Contaschen für die Besucher wurden gepackt mit Programmbüchern, Magazinen, Flyern, Lesezeichen, Postkarten und Aufklebern. Anschließend schleppten wir Tische dorthin, wo immer sie morgen benötigt werden, und bestuhlten den Hauptsaal. Eintrittskarten und Badges wurden vorbereitet und der Beamer in einen funktionstüchtigen Zustand versetzt. Währenddessen bauten die ersten Händler bereits ihre Verkaufsstände auf.

Nachdem sämtliche Vorbereitungen erledigt waren, fuhr ich ins Brauhaus Reissdorf. Dort trafen sich die ersten Conbesucher, die schon heute in Köln eingetroffen sind. Die Bayern waren vertreten, Berlin und Österreich. Bei lockeren Gesprächen, ein paar Kölsch und dem nebenbei laufenden letzten Vorbereitungsspiel der deutschen Nationalmannschaft verging der Abend wie im Flug. Ich merkte aber auch, daß der Tag lang gewesen war, und verabschiedete mich irgendwann. Morgen früh zur Coneröffnung muß ich schließlich fit sein.

Und dann ist da noch eine Sache, die mich sehr freut: Anläßlich des Vorcons zum Coloniacon hat Lars Bublitz seinen neuesten Daily Perry vorgelegt. Er zeigt Perry Rhodan und Reginald Bull, die es gar nicht erwarten können, nach Köln zum Con zu gelangen. Der Künstler war so freundlich, die Veröffentlichung an dieser Stelle zu genehmigen. Vielen Dank dafür, Lars.

Donnerstag, 5. Juni 2014

werkenntwen ist weg

Im sozialen Netzwerk werkenntwen war ich viele Jahre lang angemeldet. Ich bin darauf gestoßen, als an Facebook noch nicht zu denken war. Zumindest existierte FB damals in meinem Wahrnehmungsfeld noch nicht. Derartige Plattformen, wie auch stayfriends, faszinierten und begeisterten mich. Man traf alte Bekannte wieder, zu denen seit Jahren jeder Kontakt verloren gegangen war, und konnte themenspezifischen Gruppen beitreten. Eine Coloniacon-Gruppe gründete ich bei wkw gar selbst.

Dann kam irgendwann Facebook. Ich sträubte mich zunächst, ließ mich aber nach einer Weile doch zum Beitritt überreden. Hier war alles viel größer und bunter, die Anzahl der Funktionen und Möglichkeiten ungleich vielfältiger als bei werkenntwen. So kam es, daß ich mich immer seltener bei wkw einloggte, und schon seit Monaten gar nicht mehr. Das Netzwerk trat in meinem Interesse immer weiter in den Hintergrund und fristete für mich allenfalls noch ein marginales Dasein. Da war ich wohl nicht der einzige.

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine mail, in der werkenntwen Auf Wiedersehen sagte. Die Betreiber bedankten und verabschiedeten sich. Mittlerweile wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt, und die Plattform ist nicht mehr online. Ich dachte kurz an die Zeit zurück, als ich mich dort zu tummeln begann und das ganze für mich Neuland war, ohne im Nachhinein wkw eine Träne nachzuweinen. Ich empfinde es als tröstlich, daß virtuelle Geisterstädte nicht bis in alle Ewigkeit ein unsichtbares Dasein fristen, sondern ebenso wie wir aufhören zu existieren und von der Bildfläche verschwinden.

Montag, 2. Juni 2014

Fortuna Köln steigt in die 3. Bundesliga auf

Es war ein sehr emotionaler Moment, als Oliver Laux den Ball in der 94. Spielminute ins Tor köpfte. Sein Treffer war ein kleines Wunder, denn mit dieser dramatischen Wendung hatte ich nicht mehr gerechnet. Das erste der beiden Relegationsspiele um den Aufstieg in die 3. Liga hatte Fortuna Köln zu Hause mit 1:0 für sich entschieden, durch einen Treffer von Thomas Kraus erst kurz vor Spielende. Eine recht gute Ausgangsposition für das Rückspiel in München gegen die 2. Mannschaft des FC Bayern, jedoch beileibe keine beruhigende.

Die Bayern egalisierten das Hinspielresultat bereits nach 20 Minuten und waren fortan die stärkere, technisch bessere und spielbestimmende Mannschaft. Als Kölner Anhänger mußte man mehr als einmal tief durchatmen. Wäre allerdings Markus Pazureks Kracher von der Unterkante der Latte nicht zurück aufs Spielfeld geprallt, sondern hinter die Torlinie, ich bin sicher, das Spiel wäre zu Gunsten der Fortuna entschieden gewesen. Denn dann hätten die Bayern gegen die starke Defensive der Südstädter weitere zwei Tore schießen müssen, und daran glaubte ich nicht.

Doch der Ball ging eben nicht ins Tor, und das Drama nahm seinen Lauf. In der 80. Spielminute stellte der Schiedsrichter Fortunas Mittelfeldregisseur Kristoffer Andersen vom Platz. Eine enorme Schwächung für Köln, besonders in Hinblick auf eine mögliche Verlängerung. Doch die war passe, als die Bayern in der 88. Spielminute ihren zweiten Treffer markierten. Ich war geschockt, fassungslos. In diesem Moment war die Fortuna tot, ich hatte mit dem Aufstieg abgeschlossen. Ich hätte heulen können.

Doch denkste. Vier Minuten Nachspielzeit wurden signalisiert, und dann geschah eben dieses kleine Wunder. Bayerns Torhüter griff bei einem Flankenball daneben, Laux war zur Stelle und nickte ein. In der vierten Minute der Nachspielzeit! Von einer solchen Szene, von einem solchen Szenario kann man normalerweise nur träumen, mehr nicht. Denn unrealistischer geht es nicht. Und doch war es soeben geschehen. Bei den Kölner Anhängern brachen verständlicherweise alle Dämme, denn die Münchener hatten nichts mehr dagegenzusetzen, und kurz darauf war Schluß. Es dauerte eine Weile, bis ich es realisiert hatte: die Fortuna war aufgestiegen und spielt in der kommenden Saison in Liga 3. Nun mußte ich wirklich heulen, vor Freude. Nicht einmal Alfred Hitchcock hätte das Drehbuch dramatischer schreiben können.

Spät in der Nacht ging es in die Südstadt ins Vereinsheim, wo zwischen 2 und 3 Uhr der aus München kommende Mannschaftsbus eintraf. Daß Trainer und Spieler frenetisch empfangen wurde, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Anschließend sangen und tanzten Kölner Spieler und Fans gemeinsam zu kölscher Musik. Als ich nach Hause ging, setzte bereits die Morgendämmerung ein.

Sonntag, 1. Juni 2014

1950 - 2014. Michael Szameit gestorben

Als ich eben die Nachricht von Michael Szameits Tod erhielt, war ich wie vor den Kopf geschlagen. Er war schwer krank, las ich. Das war mir nicht bekannt. Für mich stand er mitten im Leben, denn er war in meinem Blickfeld in den vergangenen Monaten präsenter denn je. Er ging zu den sogenannten Montagsdemos, um sich mit eigenen Augen ein Bild von dem zu machen, was dort geschieht. Er stritt darüber und dafür, in bestem positiven Sinne, auch wenn er mit seiner Meinung zuweilen aneckte.

Michael war einer der beliebtesten, bedeutendsten und erfolgreichsten Science Fiction-Autoren der ehemaligen DDR. Es muß kurz nach der Maueröffnung gewesen sein, als ich ihn persönlich kennen lernte. Ich hatte bis dahin nie einen Bezug zur SF von drüben, doch der Name Michael Szameit war mir wohlbekannt. Ich weiß nicht mehr, auf welchem Con wir uns über den Weg liefen. Vermutlich war es in Dortmund.

Umso besser erinnere ich mich daran, daß wir am Abend nebeneinander an einer Bar saßen und uns stundenlang unterhielten. Michael war mir auf Anhieb sympathisch. Er plauderte mit einer lockeren Offenheit, die mich gern zuhören ließ, über sein Leben und seine Schriftstellerei in der DDR. Und er behandelte mich, der ich zu dieser Zeit noch auf keine professionellen Veröffentlichungen blicken konnte, weniger wie einen Fan als vielmehr wie einen ebenbürtigen Kollegen. So, glaube ich, hat er sich allen Menschen gegenüber verhalten. Freundlich, humanistisch und ohne sich verbiegen zu lassen. Etwas Schöneres kann man gleichermaßen über einen Mensch wie Autor wohl kaum sagen.

Samstag, 31. Mai 2014

Eine Besprechung zu Operation Apokalypse

Bei phantastik-news gibt es eine brandneue Besprechung zum aktuellen Ren Dhark-Buch. Als "starken Tobak" und "Dramatik pur" bezeichnet Rezensent Robert Monners den Roman, der ihm offenkundig gefallen hat, wenn auch mit einer Einschränkung. Monners versäumt es nicht, die ersten Hinweise und Grundlagen zu erwähnen, die für den kommenden Zyklus eingestreut sind. Denn mit dem Folgeband endet der laufende Handlungsabschnitt, und mit dem übernächsten Buch beginnt ein ganz neues Abenteuer um den Weltraumfahrer Ren Dhark und seinen Ringraumer POINT OF.

Die Rezension zu Operation Apokalypse findet sich hier:
http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=8948:ren-dhark-weg-ins-weltall-47-operation-apokalypse-hajo-f-breuer-hrsg-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62

Mittwoch, 28. Mai 2014

Ren Dhark auf dem Coloniacon

Übernächstes Wochenende, also auf Pfingsten, findet in Köln bereits der 21. Coloniacon seit 1982 statt. Wie immer wartet ein buntes, vielfältiges Programmangebot mit Themen aus der Science Fiction und artverwandten Bereichen der Phantastik auf die Besucher. Zahlreiche Autoren aus der deutschsprachigen SF-Szene werden als Gäste anwesend sein.

Auch Ren Dhark wird mit einem Programmpunkt vertreten sein. Mein Kollege Ben B. Black und ich werden am Samstag von 11.15 Uhr bis 12.00 Uhr über "Ren Dhark und seine neuen Reisen" plaudern. Wir freuen uns über Besucher, Interaktion und Fragen der Teilnehmer.

Abgesehen vom eigentlichen Con am Samstag und Sonntag wird es auch in diesem Jahr am Freitagabend wieder einen Vorcon in lockerer Atmosphäre geben. Im Gegensatz zu den Vorjahren treffen wir uns nicht im Zollstocker Refugium, sondern ab 19.00 Uhr in der Innenstadt, und zwar im Brauhaus Reissdorf am Kleinen Griechenmarkt. An gleicher Stelle besteht für diejenigen, die nach dem Coloniacon nicht gleich abreisen wollen, am späten Sonntagnachmittag die Möglichkeit eines gemütlichen Beisammenseins. Interessenten fragen uns einfach im Deutzer Jugendpark nach Einzelheiten.

Dienstag, 27. Mai 2014

Hansrudi Wäschers Stuntman Roy Stark

In den vergangenen zwei Jahren hat sich Peter Hopf mit seinem Verlag einen Namen mit Romanadaptionen von Comics aus der Feder Hansrudi Wäschers gemacht. Es ging los mit dem Dschungelhelden Tibor, dann folgten der Weltraumfahrer Nick und der Ritter Falk. Ich habe das Vergnügen, alle drei Serien zu schreiben. Sie laufen gut, und ein Ende ist nicht abzusehen. Zudem verfaßte Thomas Knip für den Verlag Peter Hopf eine umfangreiche Romanversion der Bildergeschichten um die beiden Fliegerasse Bob und Ben.

Mit der Figur Roy Stark, einem ehemaligen Stuntman, hat Hansrudi Wäscher wohl die skrupelloseste seiner zahlreichen Comicfiguren geschaffen. Die Kurzserie erschien in den Sechziger Jahren in Form von 18 Großbänden. In der eigentlich als Action- und Abenteuergeschichte konzipierten Handlung spielt ein klassisches Element der Science Fiction eine zentrale Rolle, nämlich eine Zeitmaschine.

Nun wird auch Roy Stark eine Romanversion erhalten. Peter Hopf und ich haben die Umsetzung vom Comic zum Roman auf der Intercomic ausführlich erörtert, und Herr Wäscher hat grünes Licht für eine Romanfassung aus meiner Feder gegeben. Ich werde seine Vorgaben so umsetzen, daß ein einziges dickes Buch daraus wird. Allein vom Umfang her wird das also ein ziemliches ambitioniertes Projekt werden.

Sonntag, 18. Mai 2014

Ren Dhark-Sonderbände starten als Ebook

Seit Herbst vergangenen Jahres erscheint die Hauptserie von Ren Dhark in digitaler Form. Die kompletten Classic-Bände sowie die ersten 14 Bücher des Drakhon-Zyklus sind inzwischen als Ebook erhältlich. Gleiches gilt für bisher 27 Ausgaben des mit 54 Bänden abgeschlossenen Spin Offs Sternendschungel Galaxis. Und es geht munter weiter. Aufgrund des Erfolgs hat sich der HJB-Verlag entschlossen, nun den nächsten Schritt zu machen. Soeben wurde mit der Veröffentlichung der Ren Dhark-Sonderbände begonnen, und zwar parallel im Kindle- und Epub-Format unter dem Namen Ren Dhark Extra.

Die Programmänderung gefällt mir, schließlich habe ich selbst einige Sonderbände zu der Reihe beigesteuert. Die ursprüngliche Reihenfolge der Printausgaben wird nun teilweise geändert. Denn die digitale Version orientiert sich an der chronologischen Abfolge in der Dhark-Historie. Das bedeutet: weitgehend passend zur gerade aktuellen Veröffentlichung der Hauptserie.

Den Einstieg in die neue Ebook-Reihe macht Gestrandet auf Bittan. Das spannende Weltraumabenteuer mit den Prospektoren Art und Jane Hooker erinnert noch einmal an den verstorbenen Autor Werner Kurt Giesa. Der Originalroman, einer der ersten in der Ära nach Kurt Brand, den man mittlerweile selbst als Klassiker bezeichnen kann, stammt aus dem Jahr 1998.

Samstag, 17. Mai 2014

1949 - 2014. Andreas Kuschke gestorben

Wie Phantastik-News vermeldet, ist Andreas Kuschke in der Nacht vom 11. auf den 12. Mai an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Ich glaube, man kann Andreas mit Fug und Recht als ein fannisches Urgestein der deutschen Science Fiction-Szene bezeichnen. Er war langjähriger Geschäftsführer und Archivar des Science Fiction Clubs Deutschland sowie Jurymitglied des Deutschen Science Fiction Preises.

Ich habe Andreas vor vielen Jahren auf einem SF-Con kennengelernt. In seiner Eigenschaft als SFCD-Archivar hat er mir zu ein paar Ausgaben des Andromeda-Magazins verholfen, die ich damals gesucht habe. Danach sind wir uns vielleicht noch zwei oder drei Mal über den Weg gelaufen, ohne daß es jemals zu einem näheren Kontakt kam. Dennoch war er einer jener SF-Aktiven, die irgendwie immer präsent waren. Ich behalte Andreas als einen ruhigen und freundlichen Menschen in Erinnerung.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Sigurd im Schnee

Die neue Ausgabe des Hansrudi Wäscher Fanclub-Magazins macht wieder richtig was her. Hundert Seiten Umfang, kartonierter Umschlag und auf dem Titelbild ein schönes Sigurd-Motiv in düsterer Schneelandschaft von Hansrudi Wäscher. Dazu über 30 Seiten Sigurd-Comic. Ich staune jedesmal wieder über den abwechslungsreichen Inhalt und die professionelle Aufmachung, die einige Fans, Amateure und Enthusiasten auf die Beine stellen.

Wie man es von Wäscher-Fans erwarten kann, beschäftigt sich der Großteil des DinA4-Magazins mit den Werken des Altmeisters. Die 2. Falk-Serie, Nick-Telefonkarten, Rückblicke der Mitarbeiter auf ihre mit Wäscher-Comics gesegnete Kindheit, der Werdegang vom skizzierten Entwurf zum fertigen Comic. Die Themenvielfalt um ihr Zeichneridol scheint unerschöpflich. Den Machern fallen immer wieder neue Nuancen ein, die zu beleuchten es lohnt. Eine davon sind auch die Sigurd-Hörspiele, die seit einiger Zeit in Joachim Ottos Verlag Romantruhe erscheinen.

Doch Redakteure und Mitarbeiter erschöpfen sich nicht bei Herrn Wäscher. Sie blicken über den Tellerrand hinaus, diesmal mit Western-Schwerpunkt. Der Old Shatterhand-Kinofilm wird erörtert und die daraus resultierende Bildserie in der Zeitschrift Bild und Funk aus dem Jahr 1964. Dazu paßt das Interview mit Walter Förster über seine wilde Zeit bei den Karl-May-Festspielen.

Es gibt einen Artikel über die Dark Star-Preisverleihung an Eckhard Schwettmann, über die ich bereits im vergangenen Jahr in meinem Blog berichtet habe. Nur für speziell Interessierte dürfte der Bericht über die TV-Jugendbuchreihen sein, die der Neue Tessloff Verlag zu Fernsehserien der Sechziger Jahre wie Fury, Lassie oder Rin Tin Tin herausgebracht hat. Die Rückkehr der illustrierten Klassiker sprach mich mehr an. Von den Comic-Adaptionen klassischer Literatur habe ich in meiner Kindheit einige Ausgaben besessen. An die Titel kann ich mich nicht mehr erinnern, finde es aber schön, daß diese kleinen Schmuckstücke in der deutschen Ausgabe jetzt fortgesetzt werden.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Dumme Pfiffe gegen schwarz-rot-goldene Debütanten

Gleich zwölf (12!) Debütanten präsentierte Jogi Löw im Länderspiel gegen Polen. Von einer Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft konnte da natürlich keine Rede sein, eher von einem Freundschaftskick. Was so aber auch nicht ganz stimmt. Denn von einigen der jungen Spieler wird man nach dem Turnier in Brasilien auf internationaler Ebene wieder hören, sei es in Hinblick auf die in zwei Jahren folgende Euro oder die WM 2018. Man kann also von einem Sondierungsspiel in Hinblick auf die Zukunft sprechen.

Daß es in dieser Zusammensetzung zu diesem Zeitpunkt kurz vor der WM stattfand, mutet sicherlich ein wenig lächerlich an. Und war bei der Spielansetzung gewiß nicht so geplant. Die liegt lange zurück, könnte man argumentieren, und damals konnte man nicht voraussehen, wie viele Stammkräfte Löw für einen der letzten Tests vor der WM fehlen werden. Dies würde aber beinhalten, daß nicht abzusehen war, welche Mannschaften im Finale des DFB-Pokal stehen, deren Nationalspieler somit nicht zur Verfügung stehen. Bayern München und Borussia Dortmund im Cup-Final? Davon war nicht auszugehen. Die Herren Planer erwarteten vermutlich eine Finalpaarung zwischen der SG Aumund-Vegesack und der Neckarsulmer Sport-Union oder zwischen dem FSV Optik Rathenow und dem BSV Schwarz-Weiß Rehden. Gut, in dem Fall hätte Löw auch auf die Stars der Bayern und des BVB zurückgreifen können.

So kam es jedoch nicht, ziemlich erstaunlich. Die scheinbare Sinnlosigkeit der angesetzten Partie ignorierend, machte der Bundes-Jogi aus der Not eine Tugend. Er zauberte Namen aus dem Hut, von denen mir - ich muß es gestehen - einige völlig unbekannt waren. Auf einmal stand eine Horde junger Spieler auf dem Platz, die zum ersten Mal das Trikot mit dem Adler auf der Brust trugen, jedenfalls das der A-Nationalmannschaft. Ich bin sicher, daß jeder einzelne von ihnen das mit Freude und Leidenschaft tat.

Umso verwunderlicher waren für mich die Pfiffe nach Spielschluß. Ganz offensichtlich wurden hier Maßstäbe angelegt, die zu halten nicht möglich sind. Haben die Zuschauer im Hamburger Stadion etwa erwartet, daß diese jüngste deutsche Nationalelf aller Zeiten, die zudem noch nie zusammen gespielt hat, den gleichen Zauberfußball bietet, wie es möglicherweise die A-Garnitur getan hätte? Ein Publikum, welches derlei voraussetzt, ist in einem Fußballstadion falsch aufgehoben. Nicht faktisch, sondern meiner Meinung nach.

Doch genau da liegt das Problem. Bei Spielen der Nationalmannschaft herrscht längst ein Event-Charakter vor, der bei Teilen des Publikums mit Fußballkultur nur noch wenig zu tun hat. Für viele ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, daß Deutschland zu den führenden Fußballnationen zählt und von daher in jedem Spiel eine entsprechende Vorstellung abliefern muß. Die Differenzierung zwischen einer mit hochbezahlten Stars gespickten Elf und einer jungen Truppe mit zahlreichen Debütanten, wie sie gestern in Hamburg auf dem Platz stand, ist dabei völlig abhanden gekommen. Sofern sie solchen Zuschauern jemals möglich war.

Ich verwende bewußt den Begriff Zuschauer, weil es mir schwerfällt, in diesem Zusammenhang von Anhängern oder Fußballfans zu reden. Man hat bezahlt, also hat die Truppe zu funktionieren wie gewünscht. Ähnlich einer Musikbox, in die man einen Euro wirft und sich im Recht glaubt, Forderungen stellen zu dürfen. Läuft es dann nicht so wie erwartet, haben nicht "unsere Jungs" sondern "die da" Mist gespielt. Solches Event-Publikum will immer nur gewinnen und an der Spitze sein, um jubeln und feiern zu können, in mit Deutschlandfarben ausstaffierten Accessoires und mit dem neuesten Trikot. Es einmal in einer unterklassigen nationalen Begegnung im Stadion sehen, bei Wind und Regen noch dazu? Kaum vorstellbar. Muß ja auch nicht sein. Klassische Fankultur darf ruhig Fußballfans statt Eventies vorbehalten bleiben. Daß wie gestern die jungen Spieler nach einem Unentschieden ausgepfiffen werden, ist jedoch armselig.

Ich bin sicher, die Debütanten, die gestern auf dem Platz standen, sind allein wegen ihrer Nominierung und der Tatsache, sich nun Nationalspieler nennen zu dürfen, mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren. Und selbst wenn der eine oder andere kein zweites Mal in die A-Mannschaft berufen werden sollte, wird er auch in vielen Jahren noch an dieses Erlebnis denken.

Dienstag, 13. Mai 2014

RPC auch 2015 wieder in Köln

Schon seit Jahren wissen die Kölner Veranstalter ein Lied davon zu singen: nach dem Coloniacon ist vor dem Coloniacon. Ähnliches gilt für die Role Play Convention wie auch für andere Cons groß und klein.

Der Termin für die Veranstaltung im kommenden Jahr steht längst fest. Kein Wunder bei den erforderlichen Planungen und Vorbereitungen. Vergleicht man die Größenordnungen von CC und RPC, muten sie an wie David gegen Goliath.

In 2015 treffen sich die Rollenspieler an den letzten beiden Maitagen. Vielleicht lasse ich mich wieder zu einem Rundflug durch die Hallen hinreißen. Oder gar zu mehr? Wir werden sehen.


Montag, 12. Mai 2014

Kurzbesuch auf der Role Play Convention

Convention oder Messe? Eine Mischung aus beidem, würde ich sagen. Jedenfalls habe ich die Role Play Convention zum ersten Mal besucht. Zu Rollenspielen habe ich nie einen Zugang  gefunden. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch nicht nach der RPC. Ich bin sicherlich die falsche Klientel, doch das macht nichts. Ich spiele zwar nicht, ein Spaziergang durch die Halle lohnt sich aber dennoch. Denn beeindruckend ist die Veranstaltung auf jeden Fall.

Das fängt bei der Größe an. Die Aussteller, Spieler und Besucher tummeln sich in zwei Hallen. Die Besucherzahl liegt irgendwo im fünfstelligen Bereich, habe ich mir sagen lassen. Am Sonntag war die Menschenmenge überschaubar, durch die Weitläufigkeit aber schwer zu schätzen. Als sehr wohltuend empfand ich, daß die Messehalle nicht, wie oft erlebt, völlig überheizt war.

Die Passanten in den Gängen boten ein abwechslungsreiches, buntes Bild, an den Ständen sowieso. Da wußte ich zuweilen nicht, wohin ich zuerst schauen sollte. Hier und da waren Zelte aufgebaut, gar eine nachgestellte Szene aus Mad Max habe ich gesehen. An einer Stelle standen Militärfahrzeuge. Überall waren Angehörige verschiedener Fantasy-Welten unterwegs, Elben und Orks, ein aufsehenerregender Ent, der alle anderen Verkleideten überragte. Dazu Ritter, Zombies, Piraten, Superhelden und Endzeitgestalten. Die Vielgestaltigkeit der Kostüme und ihre teilweise schon professionell zu nennende Qualität ist aller Achtung wert.

Ein wenig schwer tue ich mich bei solchen Anlässen immer mit Uniform-Kostümen der Neuzeit. Military-Freaks in voller Kampfausrüstung rannten umher und bekriegten sich schwer armiert, huschten von Deckung zu Deckung und versuchten sich mit ihren nachgemachten Waffen gegenseitig das Lebenslicht auszupusten. Gleich mehrere solcher Gruppen kreuzten meinen Weg. Wer hier völlig unbeleckt ist, dürfte zwangsläufig zu dem Schluß kommen, in eine Horde von Bekloppten geraten zu sein. Oder in ein Krisengebiet.

Sicher, vieles von dem, was man zu sehen bekommt, wirkt skurril. Man fühlt sich versucht, zum Holster zu greifen, um den Revolver zu ziehen und sich zu verteidigen. Oder schräg, wenn auf einer Bühne eine Horde Zombies zu The Time Warp aus der Rocky Horror Picture Show tanzt. Wenn das komisch ist, dann höchstens unfreiwillig. Aber bitte, die Teilnehmer hatten ihren Spaß dabei, und genau darum geht es ja bei Rollenspielen. Ich würde zwar niemals auf diese Weise aktiv werden, aber ich finde es trotzdem gut. Phasenweise erinnerten mich die Szenarien an Karneval, ein bißchen zumindest. Narren hier wie dort - was ich natürlich positiv meine.

Science Fiction ist auf der RPC deutlich unterrepräsentiert. Oder ich bin bei meinem Flug durch die beiden Hallen daran vorbeigesegelt, ohne es mitzubekommen. Immerhin habe ich den Science Fiction Club Deutschland gefunden, ebenso den Coloniacon-Stand, an dem die beiden künftigen Veranstalter Daniel von Euw und Bernd Robker fleißig Flyer verteilten.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Der Buchmessecon macht weiter

Das nenne ich Tradition. In diesem Jahr geht der Buchmessecon bereits zum 29. Mal über die Bühne. Wie immer findet er parallel zur Frankfurter Buchmesse statt. Ich kann die Veranstaltung, die sich mit den verschiedenen medialen Ausprägungen von Science Fiction, Fantasy und Horror beschäftigt, jedem an diesen Genres Interessierten nur empfehlen.

Jetzt haben die Veranstalter das gelungene Con-Plakat veröffentlicht. Ihr seht es unten. Weiterführende Informationen zum Con finden sich hier: www.buchmessecon.info.


Mittwoch, 7. Mai 2014

Eine Rezension zu Weg ins Weltall 46

Die Besprechung von Band 46, Geheimsache Schweres Wasser, bei Phantastik-News ist zwar nicht mehr ganz aktuell. Schließlich ist dieser Tage mit Operation Apokalypse bereits Band 47 erschienen. Ich habe sie aber erst jetzt entdeckt und möchte sie euch nicht vorenthalten.

Robert Monners konstatiert zunächst:  "... führen die Handlung stimmig, aber noch ohne große Überraschungen fort."  Um abschließend festzustellen:  "... man sieht: für Überraschungen ist gesorgt." Der Rezensent bezieht sich dabei auf zwei verschiedene Handlungsstränge

Wen die komplette Besprechung interessiert, der möge einfach dem Link folgen.

http://www.phantastiknews.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=8600:ren-dhark-weg-ins-weltall-46-geheimsache-schweres-wasser-hajo-f-breuer-hrsg-buch&catid=42:rezensionen&Itemid=62

Dienstag, 6. Mai 2014

Operation Apokalypse

Ich freue mich über jede Ausgabe, so auch über die frisch aus dem Druck gekommene. Das REN DHARK-Epos geht weiter. In der Hauptserie ist ein weiteres Buch erschienen. Der Postbote meines Vertrauens brachte mir heute die Belegexemplare ins Haus.

Band 47 von "Weg ins Weltall" trägt den düsteren Titel Operation Apokalypse. Die im vorliegenden Buch enthaltenen drei Romanbeiträge stammen von Jan Gardemann, Uwe Helmut Grave und dem Verfasser dieser Zeilen. Für das Expose zeichnet wie gewohnt Hajo F. Breuer verantwortlich, für das Titelbild einmal mehr Ralph Voltz, den keiner vom Autorenteam missen möchte. Ich kann gar nicht anders, als Ralphs Titelgraphiken immer wieder zu loben.

Der Roman hat es in sich. Denn die Kraval wollen die Nutzung der für sie todbringenden Hyperraumtechnologie ein für allemal beenden. Mit ihren gewaltigen Schlachtschiffen blasen sie zum Angriff auf Babylon. Der Befehlshaber ihrer überlegenen Flotte hat kein Problem damit, die Zentralwelt der Menschheit mit ihren 36 Milliarden Bewohnern zu vernichten.

Ren Dhark sieht eine Chance, den Krieg zu beenden, doch dafür sind eine Verschwörung und ein Kommandounternehmen erforderlich, das ihn zum Hochverräter macht. Er muß dem einzigen feindlichen Kriegsgefangenen, der bisher gemacht wurde, zur Flucht verhelfen.

Montag, 5. Mai 2014

Alfred Kelsner mit dem Dark Star ausgezeichnet

Am Samstag ging zum 75. Mal die Intercomic über die Bühne. Die internationale Comic- und Romanmesse in der Köln-Mülheimer Stadthalle ist längst eine Pflichtveranstaltung für mich. Doch der Ausdruck täuscht, denn ich betrachte den Besuch nicht als Pflicht, sondern als Vergnügen. Die besondere Atmosphäre der Veranstaltung nimmt mich immer wieder gefangen. So war es auf diesmal.

Bereits am Freitagabend traf ich mich mit dem einen Tag früher angereisten Verleger Peter Hopf in einem Brauhaus in der Altstadt. Bei leckerem Essen und einigen Kölsch machten wir uns Gedanken über zukünftige Romanprojekte und deren Umsetzbarkeit. Das eine oder andere wird kommen, wobei ich vor allem an eine ganz neue Serie denke, über die wir zu gegebener Zeit mehr verlautbaren lassen.

Die Messe selbst war am Samstag sehr stark besucht. Bei strahlendem Sonnenschein wollte die Warteschlange vorm Eingang nicht enden. In den Gängen drängten sich die Besucher. Nicht nur auf der Bühne gaben die anwesenden Künstler Kostproben ihres Könnens. Auch an zahlreichen Ständen wurde eifrig gezeichnet. Als jemand, der kaum mehr zustande bringt als ein Strichmännchen, staune ich immer wieder über die Fertigkeiten der Graphiker.

Nach einem Rundgang durch das Gedränge war ich froh, mich am Verlagsstand von Peter Hopf und bei Jörg Kaegelmanns Blitz-Verlag niederlassen zu können. Auch dort gab es eine Menge zu besprechen. Unter anderem kann ich in Aussicht stellen, daß Raumschiff Promet künftig häufiger erscheint als in jüngster Vergangenheit. Für den Verlag Peter Hopf werde ich die Romanadaption einer weiteren Comicserie von Hansrudi Wäscher übernehmen. Es ist - auch das darf ich schon verraten - Roy Stark.

Auch heuer wurde wieder der Dark Star verliehen. Alfred Kelsner, der unter anderem mit seinen Titelbildern jahrelang am Erfolg von Perry Rhodan beteiligt war, erhielt ihn für sein Lebenswerk. Die Laudatio hielt einmal mehr Verlagsprofi Eckhard Schwettmann. Damit ist Alfred Kelsner, wenn ich mich nicht irre, bereits der siebte Träger des Preises, der nach Jason Dark benannt wurde.