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Mittwoch, 10. September 2014

Vorfreude auf Bitwar

Um einen legendären Ausspruch von Sepp Herberger abzuwandeln: Nach dem Zyklus ist vor dem Zyklus. Ich wies kürzlich darauf hin, daß der Drakhon-Zyklus - nach den klassischen Geschichten aus den Sechziger Jahren die erste Fortsetzung der Saga um Ren Dhark - nun komplett in Form von E-Books vorliegt. Ende August erschien mit Band 24 Die geheimen Herrscher der Abschluß. Ich kann vermelden, daß in Kürze weitere Geschichten in digitaler Form folgen werden.

Denn als nächstes steht der Bitwar-Zyklus vor der Tür. Die 12 Bücher erschienen ursprünglich von 2004 bis 2006 und boten einen ganz neuen Handlungsabschnitt. Auch ohne die klassischen Ren Dhark-Abenteuer und Drakhon zu kennen, kann man als Neuleser zu diesem Zeitpunkt also problemlos in die Handlung einsteigen. Bitwar lädt geradezu dazu ein.

Es geht diesen Monat schon los. Die ersten beiden Bände erscheinen noch im September, danach folgen monatlich drei bis 4 vier weitere E-Books. Als kleinen Appetithappen nachfolgend die Titel der Bücher und die Namen der Autoren, die sie geschrieben haben.

Band 1: Großangriff auf Grah
Band 2: Nach dem Inferno
Band 3: Die Spur des Tel
Band 4: Die Sonne stirbt
Band 5: Die goldene Hölle
Band 6: Das Judas-Komplott
Band 7: Proxima Centauri
Band 8: Erwachende Welt
Band 9: Rettet die Salter
Band 10: Freunde in der Not
Band 11: Vorstoß in den Hyperraum
Band 12: Dimensionsfalle

Nach (wie zuvor schon bei Drakhon) Exposévorgaben von Hajo F. Breuer schrieben folgende sechs Autoren die 12 Bücher (bzw. die 48 darin enthaltenen Heftromane). In der deutschen SF-Szene sind sie allesamt keine Unbekannten, behaupte ich mal keck und augenzwinkernd: Werner Kurt Giesa, Uwe Helmut Grave, Conrad Shepherd, Jo Zybell, Alfred Bekker und Achim Mehnert. Es war der letzte Zyklus, an dem der liebe W. K. Giesa mitgearbeitet hat. Werner wäre übrigens am vergangenen Sonntag 60 Jahre alt geworden. Doch dazu kam es bekanntlich nicht. Er starb 2008.

Sonntag, 18. Mai 2014

Ren Dhark-Sonderbände starten als Ebook

Seit Herbst vergangenen Jahres erscheint die Hauptserie von Ren Dhark in digitaler Form. Die kompletten Classic-Bände sowie die ersten 14 Bücher des Drakhon-Zyklus sind inzwischen als Ebook erhältlich. Gleiches gilt für bisher 27 Ausgaben des mit 54 Bänden abgeschlossenen Spin Offs Sternendschungel Galaxis. Und es geht munter weiter. Aufgrund des Erfolgs hat sich der HJB-Verlag entschlossen, nun den nächsten Schritt zu machen. Soeben wurde mit der Veröffentlichung der Ren Dhark-Sonderbände begonnen, und zwar parallel im Kindle- und Epub-Format unter dem Namen Ren Dhark Extra.

Die Programmänderung gefällt mir, schließlich habe ich selbst einige Sonderbände zu der Reihe beigesteuert. Die ursprüngliche Reihenfolge der Printausgaben wird nun teilweise geändert. Denn die digitale Version orientiert sich an der chronologischen Abfolge in der Dhark-Historie. Das bedeutet: weitgehend passend zur gerade aktuellen Veröffentlichung der Hauptserie.

Den Einstieg in die neue Ebook-Reihe macht Gestrandet auf Bittan. Das spannende Weltraumabenteuer mit den Prospektoren Art und Jane Hooker erinnert noch einmal an den verstorbenen Autor Werner Kurt Giesa. Der Originalroman, einer der ersten in der Ära nach Kurt Brand, den man mittlerweile selbst als Klassiker bezeichnen kann, stammt aus dem Jahr 1998.

Sonntag, 13. April 2014

Fluchtpunkt M53

Bei Amazon (und aufgrund des entsprechenden Erfolgs demnächst auch bei anderen Ebook-Plattformen) schreitet die Veröffentlichung der digitalen Version von REN DHARK munter voran. Die klassischen Geschichten aus der Ära Kurt Brands liegen bereits seit einer Weile komplett vor.

Nun geht es ungebremst mit den neuen Abenteuern weiter. Soeben ist Band 10 des Drakhon-Zyklus erschienen, das erste kleine Jubiläum also. Die Hardcover-Ausgabe des auf 24 Bücher angelegten Zyklus wurde 2001 publiziert Lang ist's her. Nun folgt für alle, die lieber am Bildschirm lesen, das Ebook. Es enthält vier aufeinander aufbauende Romane, geschrieben von (dem 2008 verstorbenen) Werner Kurt Giesa, Uwe Helmut Grave, Altmeister Conrad Shepherd und meiner Wenigkeit. Damals war ich noch ziemlich frisch bei Ren Dhark dabei und der Jungspund unter den erfahrenen Kollegen.

Tauche ich heute, mit dem zeitlichen Abstand von über zehn Jahren, noch einmal in die damalige Handlung ein, so stelle ich fest, daß wir uns zwar längst an ganz anderen kosmischen Stätten herumtreiben. Dennoch gibt es wichtige Elemente, die just am Ende des aktuellen Buchzyklus wieder eine herausragende Rolle spielen.

Sonntag, 30. September 2012

Professor Zamorra wird 1000

Seit 1974 erscheint die Heftromanserie PROFESSOR ZAMORRA im Bastei-Verlag. Geprägt wurde sie in frühen Jahren durch Urgestein Rolf Michael und vor allem durch den 2008 verstorbenen Werner Kurt Giesa, der bis zu seinem Tod auch die meisten Romane verfaßte. Neben der eigentlichen Horrorhandlung enthält die Serie um den Meister des Übersinnlichen Elemente der Science Fiction und der Fantasy.

Vor ein paar Tagen ist nun Band 1000 erschienen, ein Jubiläum, auf das die Macher mit Fug und Recht stolz sein können. Ich gratuliere allen an diesem Projekt Beteiligten ganz herzlich. Alle zwei Wochen werden die Geschichten weiterhin fortgesetzt von einem Autorenteam unter der Leitung der Redakteurin Susanne Picard.

Vor ein paar Jahren - damals noch unter der Ägide Werner Kurt Giesas - habe ich ein paar Romane zu Zamorra beigesteuert. Um genau zu sein, waren es 6 Hefte und 2 im Zaubermond-Verlag erschienene Bücher. Darin ging es um die Dynastie der Ewigen, das Drachenland und andere phantastische Stätten und Handlungsträger, mit denen nur Zamorra-Leser etwas anfangen können.

Professor Zamorra ist eine bunte, abwechslungsreiche Geschichte, der ich weiterhin ein langes Leben wünsche. Möge der Meister des Übersinnlichen, dessen Vorname niemals genannt wurde, mit seinem Amulett Merlins Stern, seiner Partnerin Nicole und verschiedenen Mitstreitern seinen unermüdlichen Kampf gegen Dämonen und die Mächte der Finsternis noch lange fortsetzen.

Auf der Rückseite von Heft 1000 findet sich übrigens ein Portrait des verstorbenen Volker Krämer, eine schöne Hommage an den langjährigen Zamorra-Autor. Diese Ehre wurde in Heft 900 bereits Werner Kurt Giesa zuteil.

Samstag, 21. April 2012

Die Väter des Erfolgs

Die Granden von REN DHARK:
Rechts Serienschöpfer Kurt Brand, links sein Nachfolger Werner Kurt Giesa.

Sonntag, 14. Februar 2010

2. Todestag Werner Kurt Giesa

Nun sind bereits 2 Jahre seit dem viel zu frühen Tod Werner Kurt Giesas vergangen. Ich weiß nicht mehr, wann und wo ich Werner persönlich kennenlernte, als Autor war er in meiner Erinnerung jedoch immer präsent.
Frühen Kontakt hatte ich zu ihm, als ich Anfang der Achtziger Jahre das Fanzine DENEBOLA herausgab. Ich war mächtig stolz darauf, daß Werner mir eine längere Geschichte schickte, die ich auch veröffentlichte.
Richtig mit ihm zu tun bekam ich, als ich in das Autorenteam von REN DHARK einstieg, in dem Werner damals einer der federführenden Autoren war. Gut erinnere ich mich an seine lockere Art des Geschichtenerzählens, immer garniert mit kleinen Witzen oder sarkastischen Seitenhieben. Werner war ein wandelndes REN DHARK-Lexikon, bei dem ich mir den einen oder anderen Tip holte, und ein offenherziger Kollege, der mich besonders in den Anfängen meiner Dhark-Zeit ermunterte. Er war ein Mensch, mit dem man durch seine freundliche, unkomplizierte Art einfach gut zurechtkommen mußte.
Werner war häufig auf Cons anzutreffen. Im Kreise seiner Fans, zu denen er ein freundschaftliches Verhältnis pflegte, fühlte er sich pudelwohl. Seine Art zu schreiben bescherte ihm auch seine treue Leser- und Fangemeinde bei PROFESSOR ZAMORRA, dessen Kurs er über viele Jahre bestimmte. Dort sind heute noch seine Fußspuren zu sehen, und zumindest so lange es PROFESSOR ZAMORRA und REN DHARK gibt, wird man den Autor W.K. Giesa nicht vergessen. Und den Menschen Werner Kurt sowieso nicht.