Ein sehr schön gemachtes Belegexemplar erreichte mich. Tibor 1 ist erschienen, meine Roman-Adaption der ersten Tibor-Piccolos von Hansrudi Wäscher. Ich kann das Buch kaum aus der Hand legen, so gut gefällt mir die Aufmachung.
Hardcover mit Innenillustrationen, Lesebändchen und Schutzumschlag. Der Bucheinband selbst ist ganz in Schwarz gehalten, mit goldener Schriftprägung - auch meines Namens. So etwas hatte ich noch nicht. Richtig edel kommt das rüber. Da sieht man die Liebe und Begeisterung, die Herausgeber Peter Hopf in seinen Jugendtraum gesteckt hat.
Nun kann die Vorfreude auf Band 2 beginnen. Die Fortsetzung erscheint im kommenden Mai unter dem Romantitel Ein Drittel fehlt zur Intercomic in Köln-Mülheim.
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
Samstag, 28. Januar 2012
Sonntag, 22. Januar 2012
Freitag, 13. Januar 2012
Zwei Universen nebenan
Was die Arbeit angeht, hat das neue Jahr gut angefangen. Ich habe nämlich gleich zwei Exposes erhalten, von verschiedenen Verlagen stammend, verschiedenen Serien zugehörig und in verschiedenen Universen spielend.
So schreibe ich derzeit in zwei Welten parallel. Bei dem einen Manuskript, soviel kann ich verraten, handelt es sich um den nächsten REN DHARK-Roman. Über das andere breite ich noch den Mantel des Schweigens, da von Verlagsseite bisher nichts darüber verlautbart wurde. Nur soviel, bei beiden habe ich eine gehörige Portion Spaß.
So schreibe ich derzeit in zwei Welten parallel. Bei dem einen Manuskript, soviel kann ich verraten, handelt es sich um den nächsten REN DHARK-Roman. Über das andere breite ich noch den Mantel des Schweigens, da von Verlagsseite bisher nichts darüber verlautbart wurde. Nur soviel, bei beiden habe ich eine gehörige Portion Spaß.
Samstag, 24. Dezember 2011
Ein frohes Fest
Wieder ist ein Jahr vergangen, wieder steht Weihnachten vor der Tür. Ich wünsche allen Stamm- und Gelegenheitslesern, die hier reinschauen, ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest. Zudem einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein erfolgreiches, glückliches und besonders gesundes 2012.
Mein einziger guter Vorsatz für 2011 war, keine Abgabetermine zu überschreiten. Das ist gelungen. Nur in einem Fall hat es ein paar Tage länger gedauert, doch das war bei dem recht engen Termin und dem sehr umfangreichen Manuskript von vornherein klar. Und sogar von redaktioneller Seite genehmigt. Doch, ja, da bin glatt ein wenig stolz auf mich.
Insgesamt habe ich dieses Jahr 12 Romanmanuskripte eingereicht, von denen 9 erschienen sind. Für die 3 noch ausstehenden sind die Veröffentlichungstermine bereits festgelegt. Tatsächlich hatte ich hin und wieder zwischendurch noch Zeit. Etwas mehr Arbeit wäre also durchaus möglich gewesen. Mal sehen, was das kommende Jahr bringt.
Ein guter Vorsatz für 2012? Eigentlich nicht. Oder doch. Fußball-Europameister werden. Leider habe ich darauf nicht allzu viel Einfluß. Trotzdem traue ich unseren Jungs zu, das hinzukriegen. Wäre Wahnsinn.
Mein einziger guter Vorsatz für 2011 war, keine Abgabetermine zu überschreiten. Das ist gelungen. Nur in einem Fall hat es ein paar Tage länger gedauert, doch das war bei dem recht engen Termin und dem sehr umfangreichen Manuskript von vornherein klar. Und sogar von redaktioneller Seite genehmigt. Doch, ja, da bin glatt ein wenig stolz auf mich.
Insgesamt habe ich dieses Jahr 12 Romanmanuskripte eingereicht, von denen 9 erschienen sind. Für die 3 noch ausstehenden sind die Veröffentlichungstermine bereits festgelegt. Tatsächlich hatte ich hin und wieder zwischendurch noch Zeit. Etwas mehr Arbeit wäre also durchaus möglich gewesen. Mal sehen, was das kommende Jahr bringt.
Ein guter Vorsatz für 2012? Eigentlich nicht. Oder doch. Fußball-Europameister werden. Leider habe ich darauf nicht allzu viel Einfluß. Trotzdem traue ich unseren Jungs zu, das hinzukriegen. Wäre Wahnsinn.
Freitag, 23. Dezember 2011
Wer ist die hübsche Lady?
Eine schöne Weihnachtskarte erreichte mich von der PERRY RHODAN-Redaktion. Eine bildhübsche Frau mit Nikolausmütze und einem Päckchen in der Hand lächelt mich an. Im Hintergrund prangen zwei Planeten vor den Sternen des Weltalls.
Da frage ich mich, wer die Lady ist. Mondra Diamond vielleicht? Und der Zeichner? Ich tippe auf Swen Papenbrock.
Da frage ich mich, wer die Lady ist. Mondra Diamond vielleicht? Und der Zeichner? Ich tippe auf Swen Papenbrock.
Tibor geht in die 2. Runde
In den vergangenen Jahren war es öfters so, daß ich vor Weihnachten in einem Manuskript steckte, dessen Weiterführung ich nicht unterbrechen wollte. Deshalb schrieb ich über Heiligabend und die Feiertage zumindest ein paar Seiten, obwohl sich die Motivation in Grenzen hielt. Das ist dieses Jahr anders. Rechtzeitig vor Weihnachten habe ich ein Manuskript abgeschlossen.
Und zwar fand der 2. TIBOR-Roman den Weg zum Verleger. Wer die Comicvorlage kennt, der weiß, wie es nach dem Auftaktabenteuer weitergeht. Tibor wird in die Belange der Dschungelpolizei hineingezogen und muß einem schmutzigen Goldraub nachgehen. Es hat wieder Spaß gemacht, einen von Hansrudi Wäschers Comichelden meiner Kindheit in literarische Form zu gießen.
Genau so schön ist, daß ich mich die kommenden drei Tage dem Müßiggang hingeben kann. Ich werde es genießen.
Und zwar fand der 2. TIBOR-Roman den Weg zum Verleger. Wer die Comicvorlage kennt, der weiß, wie es nach dem Auftaktabenteuer weitergeht. Tibor wird in die Belange der Dschungelpolizei hineingezogen und muß einem schmutzigen Goldraub nachgehen. Es hat wieder Spaß gemacht, einen von Hansrudi Wäschers Comichelden meiner Kindheit in literarische Form zu gießen.
Genau so schön ist, daß ich mich die kommenden drei Tage dem Müßiggang hingeben kann. Ich werde es genießen.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Zu Weihnachten einen Single Malt
Inzwischen ist es längst Tradition. Jedes Jahr zwei oder drei Tage vor Heiligabend erreicht mich ein Päckchen aus Mönchengladbach von REN DHARK-Herausgeber Hajo F. Breuer. Hajo läßt es sich nicht nehmen, allen Dhark-Autoren zu Weihnachten eine Flasche Single Malt Whisky zu bescheren.
Interessant, was für Sorten ich dadurch im Lauf der vergangenen Jahre schon kennengelernt habe. Nachdem es zuletzt verschiedene mir völlig unbekannte Glens waren, ist diesmal Glenfiddich an der Reihe. Den zumindest kannte ich auch schon vorher.
Irgendwie ist es bei mir ebenfalls Tradition, daß die Flasche erst nach Neujahr angebrochen wird. Um die Weihnachtszeit herum wird durch Einladungen und Weihnachtsfeiern ohnehin unvernünftig viel gevöllert, und das zieht sich meist bis ins neue Jahr hin. Da darf der Whisky ruhig noch ein paar Tage unangetastet bleiben.
Interessant, was für Sorten ich dadurch im Lauf der vergangenen Jahre schon kennengelernt habe. Nachdem es zuletzt verschiedene mir völlig unbekannte Glens waren, ist diesmal Glenfiddich an der Reihe. Den zumindest kannte ich auch schon vorher.
Irgendwie ist es bei mir ebenfalls Tradition, daß die Flasche erst nach Neujahr angebrochen wird. Um die Weihnachtszeit herum wird durch Einladungen und Weihnachtsfeiern ohnehin unvernünftig viel gevöllert, und das zieht sich meist bis ins neue Jahr hin. Da darf der Whisky ruhig noch ein paar Tage unangetastet bleiben.
Samstag, 17. Dezember 2011
So wird Atlan Polychora 1 aussehen
Mit Die geträumte Welt liegt übrigens das 26. ATLAN-Taschenbuch vor.
Fantasy Productions startete 2006 mit der Lepso-Trilogie. Mit Rudyn und Illochim folgten zwei weitere Dreiteiler. Danach gab es mit Rico einen abgeschlossenen Einzelroman, gefolgt von dem sechsteiligen Monolith-Zyklus. An den schlossen sich mit Höllenwelt, Marasin und Sternensplitter dann wieder 3 Trilogien an. Macht also summasummarum 25 Romane.
Demnächst bei Ulisses Polychora. Ich bin schon auf die Reaktionen der Leser auf Band 1 der neuen Trilogie gespannt. Und natürlich wünsche ich dem alten Arkoniden bei Ulisses ein langes und erfolgreiches literarisches Leben.
Fantasy Productions startete 2006 mit der Lepso-Trilogie. Mit Rudyn und Illochim folgten zwei weitere Dreiteiler. Danach gab es mit Rico einen abgeschlossenen Einzelroman, gefolgt von dem sechsteiligen Monolith-Zyklus. An den schlossen sich mit Höllenwelt, Marasin und Sternensplitter dann wieder 3 Trilogien an. Macht also summasummarum 25 Romane.
Demnächst bei Ulisses Polychora. Ich bin schon auf die Reaktionen der Leser auf Band 1 der neuen Trilogie gespannt. Und natürlich wünsche ich dem alten Arkoniden bei Ulisses ein langes und erfolgreiches literarisches Leben.
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Atlan,
Science Fiction,
Veröffentlichung
Freitag, 16. Dezember 2011
Die Herren des Universums
Mit Band 33 von WEG INS WELTALL erschien soeben das letzte REN DHARK-Hardcover in diesem Jahr. Just sind die Belegexemplare bei mir eingetroffen. Die Covergestaltung ist wie immer optisch an die Heftausgaben der Sechziger und Siebziger Jahre angelehnt. Ich begrüße das sehr. Es gibt Dinge, die gefallen auch nach Jahrzehnten noch ohne Neuausrichtung.
Den aktuellen Roman Die Herren des Universums habe ich gemeinsam mit Ben B. Black, Jan Gardemann und Uwe Helmut Grave geschrieben. Die Titelbilder von Ralph Voltz sind immer toll, aber dieses begeistert mich wieder einmal besonders. Es zeigt eine Ansammlung vom Zahn der Zeit angenagter Ringraumer.
Noch immer ist die Point of in der Galaxis Orn gefangen. Die Besatzung muß sich weiterhin mit den undurchsichtigen Yggsidral herumschlagen. Sie befindet sich in einem Netz aus Lügen, Verschwörungen und Intrigen. Ren Dhark findet endlich einen Hinweis auf das Geheimnis der Schranke um Orn. Ganz, ganz allmählich entwickelt sich die Handlung Richtung Zyklusende hin. Bis dahin sind es nämlich nur noch drei Bücher, oder eben zwölf Heftromane.
Den aktuellen Roman Die Herren des Universums habe ich gemeinsam mit Ben B. Black, Jan Gardemann und Uwe Helmut Grave geschrieben. Die Titelbilder von Ralph Voltz sind immer toll, aber dieses begeistert mich wieder einmal besonders. Es zeigt eine Ansammlung vom Zahn der Zeit angenagter Ringraumer.
Noch immer ist die Point of in der Galaxis Orn gefangen. Die Besatzung muß sich weiterhin mit den undurchsichtigen Yggsidral herumschlagen. Sie befindet sich in einem Netz aus Lügen, Verschwörungen und Intrigen. Ren Dhark findet endlich einen Hinweis auf das Geheimnis der Schranke um Orn. Ganz, ganz allmählich entwickelt sich die Handlung Richtung Zyklusende hin. Bis dahin sind es nämlich nur noch drei Bücher, oder eben zwölf Heftromane.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Die geträumte Welt
Inzwischen habe ich das Manuskript für den ersten "neuen" Atlan an den Verlag geschickt. Die Atlan-Taschenbücher wechseln, wie sich inzwischen herumgesprochen hat, von Fantasy Productions zu Ulisses. An Aufmachung und Umfang ändert sich nichts, auch nicht am Handlungszeitraum, in dem die Abenteuer des beliebten Arkoniden angesiedelt sind.
Ulisses beginnt wieder mit einer Trilogie. Mein Auftaktabenteuer Die geträumte Welt erscheint im Februar. Aber keine Sorge, ich habe trotzdem keinen Karnevalsbezug in die Handlung eingebaut. Die Fortsetzung ist für Juli angekündigt, der Abschlußband 3 schließlich für Dezember 2012. Die Exposes wurden einmal mehr von Götz Roderer verfaßt, aus dessen Gedankenschmiede schon der tolle Monolith-Sechsteiler stammte.
Die Arbeit hat mir wieder großen Spaß gemacht. Zum Inhalt darf ich selbstverständlich noch nichts verlautbaren, doch ich denke, ich nehme nicht zuviel vorweg, wenn ich sage, daß Atlan auf ein faszinierendes Gebilde stößt. Auf eine ganz außergewöhnliche Welt nämlich, wie schon der Romantitel verrät. Außerdem spielt wieder eine bei den Leser sehr beliebte Figur mit. Eigentlich sogar zwei, aber das lest bitte im Roman selbst nach.
Ulisses beginnt wieder mit einer Trilogie. Mein Auftaktabenteuer Die geträumte Welt erscheint im Februar. Aber keine Sorge, ich habe trotzdem keinen Karnevalsbezug in die Handlung eingebaut. Die Fortsetzung ist für Juli angekündigt, der Abschlußband 3 schließlich für Dezember 2012. Die Exposes wurden einmal mehr von Götz Roderer verfaßt, aus dessen Gedankenschmiede schon der tolle Monolith-Sechsteiler stammte.
Die Arbeit hat mir wieder großen Spaß gemacht. Zum Inhalt darf ich selbstverständlich noch nichts verlautbaren, doch ich denke, ich nehme nicht zuviel vorweg, wenn ich sage, daß Atlan auf ein faszinierendes Gebilde stößt. Auf eine ganz außergewöhnliche Welt nämlich, wie schon der Romantitel verrät. Außerdem spielt wieder eine bei den Leser sehr beliebte Figur mit. Eigentlich sogar zwei, aber das lest bitte im Roman selbst nach.
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Belegexemplare der Demetria-Hörbücher
Das ist auch schon wieder über drei Jahre her. Von April bis September 2008 erschien in der Reihe PERRY RHODAN ACTION der zwölfbändige Demetria-Zyklus. Zwei der zwölf Heftromane habe ich damals verfaßt. Ich erinnere mich, es ging um die Regenten der Energie und ihre dunklen Machenschaften.
Inzwischen sind die Demetria-Geschichten auch als Hörbücher erschienen. Heute erhielt ich die Belegexemplare, eine schöne kleine Box. Auf sechs MP3-CDs gibt es die zwölf Romane für die Ohren, wie man neuerdings sagt. Sehr schick, und die zwölf Titelbilder der Romane noch einmal auf den Vorder- und Rückseiten der CD-Hüllen zu sehen, ist eine nette Erinnerung.
Inzwischen sind die Demetria-Geschichten auch als Hörbücher erschienen. Heute erhielt ich die Belegexemplare, eine schöne kleine Box. Auf sechs MP3-CDs gibt es die zwölf Romane für die Ohren, wie man neuerdings sagt. Sehr schick, und die zwölf Titelbilder der Romane noch einmal auf den Vorder- und Rückseiten der CD-Hüllen zu sehen, ist eine nette Erinnerung.
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Montag, 12. Dezember 2011
Dreißig Terraner und ein Matten-Willy
Wie alljährlich im Dezember rief der Kölner Phantastik-Stammtisch seine Freunde von nah und fern zu einer kleinen Weihnachtsfeier in die Südstadt. Im Refugium gab es Würstchen, Frikadellen, Salate und reichlich Kölsch vom Faß. Rund 30 Besucher fanden sich diesmal ein, die meisten aus Köln, aber auch Auswärtige aus Mannheim und Essen. Aus Bergheim reiste der frühere Perry Rhodan-Autor Horst Hoffmann an.
Als ich gegen 20 Uhr eintraf, war der Saal bereits gut gefüllt. Viele alte Bekannte waren da - schön. Sogar zu viele, um sich mit allen unterhalten zu können. Eigentlich wollte ich nur 2 bis 3 Stunden bleiben, doch daraus wurde nichts. Erst irgendwann weit nach Mitternacht brach ich auf. Dabei hielt ich mich mit dem Kölsch zurück. Schließlich wartete am folgenden Morgen ein alter Arkonide auf mich. Das in Arbeit befindliche Manuskript harrte seiner Fertigstellung.
Das auffälligste Vorkommnis war in diesem Jahr die Anwesenheit eines Matten-Willys. Natürlich zeigte er sich nicht in seiner wahren Gestalt. Er hatte sich als Stehtisch in die Runde geschmuggelt, was niemandem aufgefallen wäre, wenn er nicht permanent schlechtes Benehmen gezeigt hätte. Nichtsahnend hatten nämlich Helmut, Peter und ich unsere Gläser auf dem vermeintlichen Tisch abgestellt. Sahen wir einen Moment lang nicht hin, begann der Willy sich seitlich zu neigen und drohte umzukippen. Schenkten wir ihm unsere Aufmerksamkeit, bildete er seine Pseudopodien in Form von Tischbeinen sofort wieder vollständig aus und stand da wie eine Eins. Dieses Spiel wiederholte er stundenlang. Es schien ihm wirklich Freude zu bereiten.
Wer den Sinn der vorangegangenen Worte nicht begreift, hat zweifellos noch nie von Posbis und Matten-Willys gehört. Sei's drum, es gibt Schlimmeres. Zum Beispiel das Anstimmen von Ad Astra, Terraner nach einigen Bier und gleich mehrstimmig. Gut, daß wir den Saal für uns hatten.
Als ich gegen 20 Uhr eintraf, war der Saal bereits gut gefüllt. Viele alte Bekannte waren da - schön. Sogar zu viele, um sich mit allen unterhalten zu können. Eigentlich wollte ich nur 2 bis 3 Stunden bleiben, doch daraus wurde nichts. Erst irgendwann weit nach Mitternacht brach ich auf. Dabei hielt ich mich mit dem Kölsch zurück. Schließlich wartete am folgenden Morgen ein alter Arkonide auf mich. Das in Arbeit befindliche Manuskript harrte seiner Fertigstellung.
Das auffälligste Vorkommnis war in diesem Jahr die Anwesenheit eines Matten-Willys. Natürlich zeigte er sich nicht in seiner wahren Gestalt. Er hatte sich als Stehtisch in die Runde geschmuggelt, was niemandem aufgefallen wäre, wenn er nicht permanent schlechtes Benehmen gezeigt hätte. Nichtsahnend hatten nämlich Helmut, Peter und ich unsere Gläser auf dem vermeintlichen Tisch abgestellt. Sahen wir einen Moment lang nicht hin, begann der Willy sich seitlich zu neigen und drohte umzukippen. Schenkten wir ihm unsere Aufmerksamkeit, bildete er seine Pseudopodien in Form von Tischbeinen sofort wieder vollständig aus und stand da wie eine Eins. Dieses Spiel wiederholte er stundenlang. Es schien ihm wirklich Freude zu bereiten.
Wer den Sinn der vorangegangenen Worte nicht begreift, hat zweifellos noch nie von Posbis und Matten-Willys gehört. Sei's drum, es gibt Schlimmeres. Zum Beispiel das Anstimmen von Ad Astra, Terraner nach einigen Bier und gleich mehrstimmig. Gut, daß wir den Saal für uns hatten.
Sonntag, 11. Dezember 2011
Chressdachswedder
In Knolldendorf ist die Zeit aus den Fugen geraten. Sonne und Mond gehorchen ihrem normalen Rhythmus nicht mehr. Sie gehen auf, wann sie wollen, und bringen die Knollendorfer um den Schlaf. Und das kurz vor Weihnachten. Auch die Tiere im Wald können nicht schlafen, und die Engel im Himmel sind ratlos. Die Erwachsenen erwägen sogar, Weihnachten ausfallen zu lassen. Eine Katastrophe für die Kinder. Deshalb machen sich Hänneschen und Bärbelchen auf den Weg, um das Rätsel zu lösen.
Das diesjährige Weihnachtsstück des Kölner Puppenspieltheaters präsentiert wieder eine schöne Geschichte für Jung und Alt. So teilte sich das Publikum etwa zu gleichen Teilen in Erwachsene und Kinder. Die Vorstellung, die ich besuchte, war wie stets ausverkauft. Aufgezogen wurde das Stück als Vierakter mit wechselnden Bühnenbildern, die den Ort Knollendorf zeigen, den Wald mit seinen Tieren und die Engelchen im Himmel. Natürlich wird das Stück komplett auf Kölsch aufgeführt. Ebenso selbstverständlich sorgen Hänneschen und Bärbelchen dafür, dass am Ende alles gut ausgeht. Schließlich müssen die Puppen auf der Bühne gemeinsam mit dem Publikum "Stille Nacht, heilige Nacht" singen, bevor der Vorhang fällt.
Das diesjährige Weihnachtsstück des Kölner Puppenspieltheaters präsentiert wieder eine schöne Geschichte für Jung und Alt. So teilte sich das Publikum etwa zu gleichen Teilen in Erwachsene und Kinder. Die Vorstellung, die ich besuchte, war wie stets ausverkauft. Aufgezogen wurde das Stück als Vierakter mit wechselnden Bühnenbildern, die den Ort Knollendorf zeigen, den Wald mit seinen Tieren und die Engelchen im Himmel. Natürlich wird das Stück komplett auf Kölsch aufgeführt. Ebenso selbstverständlich sorgen Hänneschen und Bärbelchen dafür, dass am Ende alles gut ausgeht. Schließlich müssen die Puppen auf der Bühne gemeinsam mit dem Publikum "Stille Nacht, heilige Nacht" singen, bevor der Vorhang fällt.
Samstag, 10. Dezember 2011
Alte Männer in Leverkusen
Seit einigen Jahren veranstaltet Klaus Bollhöfener regelmäßig kurz vor Weihnachten das OLD MAN Treffen. Dazu werden Leute eingeladen, die mit der deutschen Science Fiction-Szene verbunden und auf die eine oder andere Art im SF-Fandom aktiv sind. Bisher fanden die gemütlichen Veranstaltungen stets in Rastatt statt, unweit des Sitzes der Perry Rhodan-Redaktion. In diesem Jahr übernahm zum ersten Mal mein Atlan-Kollege Rüdiger Schaefer die Federführung und holte das Treffen nach Leverkusen.
So traf sich am Vorabend eine illustre Runde, die kleiner ausfiel als erwartet. Diverse Leute mußten leider kurzfristig absagen. Davon ließen wir uns jedoch nicht den Spaß verderben. Gesprächsthemen waren die Science Fiction, Film und Fernsehen, Fußball und der alte Arkonide Atlan. Ich bekam gar nicht mit, wie die Zeit verflog. Befremdlich war, daß es Bier nur aus Flaschen gab. Frisch Gezapftes wäre stilvoller gewesen. Dafür war das Essen prima.
Mir wurde angetragen, das OLD MAN Treffen im Dezember 2012 in Köln auszurichten. Mache ich gerne. Hoffentlich folgen dann wieder ein paar Leute mehr der Einladung, denn mittlerweile ist es zu einer schönen Tradition geworden, die fortgesetzt werden muß.
So traf sich am Vorabend eine illustre Runde, die kleiner ausfiel als erwartet. Diverse Leute mußten leider kurzfristig absagen. Davon ließen wir uns jedoch nicht den Spaß verderben. Gesprächsthemen waren die Science Fiction, Film und Fernsehen, Fußball und der alte Arkonide Atlan. Ich bekam gar nicht mit, wie die Zeit verflog. Befremdlich war, daß es Bier nur aus Flaschen gab. Frisch Gezapftes wäre stilvoller gewesen. Dafür war das Essen prima.
Mir wurde angetragen, das OLD MAN Treffen im Dezember 2012 in Köln auszurichten. Mache ich gerne. Hoffentlich folgen dann wieder ein paar Leute mehr der Einladung, denn mittlerweile ist es zu einer schönen Tradition geworden, die fortgesetzt werden muß.
Montag, 5. Dezember 2011
Ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt
In der Kölner Innenstadt gibt es gleich vier Weihnachtsmärkte. Sie sind von mir aus leicht zu Fuß zu erreichen. Einmal vor Weihnachten schlendere ich immer darüber. Ich mag die Stimmung, die Atmosphäre, zu dieser Zeit manchmal sogar die weihnachtliche Musik. Vorausgesetzt, es ist nicht überfüllt. Veranstaltungen, durch die ich mich drängeln muß, meide ich nach Möglichkeit.
Heute war ich auf dem Neumarkt. Der Weihnachtsmarkt war gut besucht, aber man kam mühelos voran, ohne mit anderen Leuten zusammenzustoßen. Im Grunde ist es jedes Jahr das Gleiche. Die zahlreichen Buden und Stände locken mit ihren Auslagen und den mannigfachen Gerüchen. Maronen, Reibekuchen, Backfisch, Räucherlachs. Und natürlich Glühwein. Einen Becher habe ich mir gegönnt. Bei den ersten Schlucken wurde das Getränk seinem Namen gerecht, doch schon nach drei Minuten war es höchstens noch handwarm. Nicht zu ändern, das ist nun einmal der Jahreszeit geschuldet.
Eine tolle Entdeckung machte ich schließlich noch. Es gibt in diesem Jahr nämlich eine Neuheit, eine große, etwa fünf Meter breite Krippe hinter Glas. Nun ist eine Krippe vor Weihnachten nicht außergewöhnlich, diese ist es durchaus. Denn bei sämtlichen darin aufgebauten Figuren handelt es sich um Puppen des Kölner Hänneschen-Theaters. Hänneschen, Bärbelchen, Tünnes und Schäl, der Speimanes, selbstverständlich bestückt mit einem Ring Flönz, und weitere sind einträchtig versammelt. Sieht schön aus und ist für die Marktbesucher ein ausgesprochener Hingucker, wie ich feststellte. Die Leute blieben zuhauf stehen, um die Knollendorfer zu bewundern.
Heute war ich auf dem Neumarkt. Der Weihnachtsmarkt war gut besucht, aber man kam mühelos voran, ohne mit anderen Leuten zusammenzustoßen. Im Grunde ist es jedes Jahr das Gleiche. Die zahlreichen Buden und Stände locken mit ihren Auslagen und den mannigfachen Gerüchen. Maronen, Reibekuchen, Backfisch, Räucherlachs. Und natürlich Glühwein. Einen Becher habe ich mir gegönnt. Bei den ersten Schlucken wurde das Getränk seinem Namen gerecht, doch schon nach drei Minuten war es höchstens noch handwarm. Nicht zu ändern, das ist nun einmal der Jahreszeit geschuldet.
Eine tolle Entdeckung machte ich schließlich noch. Es gibt in diesem Jahr nämlich eine Neuheit, eine große, etwa fünf Meter breite Krippe hinter Glas. Nun ist eine Krippe vor Weihnachten nicht außergewöhnlich, diese ist es durchaus. Denn bei sämtlichen darin aufgebauten Figuren handelt es sich um Puppen des Kölner Hänneschen-Theaters. Hänneschen, Bärbelchen, Tünnes und Schäl, der Speimanes, selbstverständlich bestückt mit einem Ring Flönz, und weitere sind einträchtig versammelt. Sieht schön aus und ist für die Marktbesucher ein ausgesprochener Hingucker, wie ich feststellte. Die Leute blieben zuhauf stehen, um die Knollendorfer zu bewundern.
Montag, 28. November 2011
Hansrudi Wäscher Fanclub Nr. 34
Genau so wie oben in der Überschrift steht es auf dem Cover des aktuellen Magazins des Hansrudi Wäscher Fanclubs. Einen besonderen Namen hat es, auch laut Impressum, offenbar nicht. Seltsam, aber so steht es geschrieben - könnte ich jetzt schreiben. Leser der alten Gespenster Geschichten werden die Anmerkung verstehen. Jedenfalls bin ich jetzt endlich dazu gekommen, mir das Magazin, das ich von der letzten Intercomic mitnahm, zu Gemüte zu führen.
Im A4-Format, schön dick, nämlich 92 Seiten, mit einem kartonierten Umschlag und einer Titelbildzeichnung, die Hansrudi Wäschers Weltraumfahrer Nick zeigt, macht es äußerlich ordentlich was her. Und auch der abwechslungsreiche Inhalt kann sich sehen lassen. Der ist, wen wundert's, überwiegend comicgeprägt. Man erfährt einiges über die Szene, die Verlage und die Leidenschaft eines Sammlers. Das Münchener Comicfestival 2011 und die Kölner Intercomic 69 werden in Berichten gewürdigt. Natürlich gibt es eine Menge Wäscher himself, darunter mehrere Comics und jede Menge Zeichnungen seiner Helden.
Interessant und lesenswert fand ich besonders die Retro-Berichte. Es gibt einen schönen Artikel über Edgar Rice Burroughs' Tarzan-Romane und einen weiteren mehrseitigen über PRIMO, ein deutsches Comicmagazin der Siebziger Jahre. PRIMO habe ich als kleiner Junge auch gelesen. Das muß noch vor ZACK gewesen sein. Wer weiß heute noch, daß in den Sechziger Jahren Fotoromanserien der Karl May-Verfilmungen in Bild+Funk und in Bunte abgedruckt wurden? Eine nette und reich bebilderte Geschichte erinnert daran.
Das Magazin, das, soweit ich weiß, zwei Mal im Jahr erscheint, kann ich auf jeden Fall empfehlen. Aufgrund der hohen Zahl bunter Bildchen ist es dabei nicht nur lesenswert, sondern auch überaus ansehenswert.
Im A4-Format, schön dick, nämlich 92 Seiten, mit einem kartonierten Umschlag und einer Titelbildzeichnung, die Hansrudi Wäschers Weltraumfahrer Nick zeigt, macht es äußerlich ordentlich was her. Und auch der abwechslungsreiche Inhalt kann sich sehen lassen. Der ist, wen wundert's, überwiegend comicgeprägt. Man erfährt einiges über die Szene, die Verlage und die Leidenschaft eines Sammlers. Das Münchener Comicfestival 2011 und die Kölner Intercomic 69 werden in Berichten gewürdigt. Natürlich gibt es eine Menge Wäscher himself, darunter mehrere Comics und jede Menge Zeichnungen seiner Helden.
Interessant und lesenswert fand ich besonders die Retro-Berichte. Es gibt einen schönen Artikel über Edgar Rice Burroughs' Tarzan-Romane und einen weiteren mehrseitigen über PRIMO, ein deutsches Comicmagazin der Siebziger Jahre. PRIMO habe ich als kleiner Junge auch gelesen. Das muß noch vor ZACK gewesen sein. Wer weiß heute noch, daß in den Sechziger Jahren Fotoromanserien der Karl May-Verfilmungen in Bild+Funk und in Bunte abgedruckt wurden? Eine nette und reich bebilderte Geschichte erinnert daran.
Das Magazin, das, soweit ich weiß, zwei Mal im Jahr erscheint, kann ich auf jeden Fall empfehlen. Aufgrund der hohen Zahl bunter Bildchen ist es dabei nicht nur lesenswert, sondern auch überaus ansehenswert.
Samstag, 26. November 2011
Rockpalast Fete 2011
In den späten Siebziger Jahren und der ersten Hälfte der Achtziger waren die legendären Rockpalast-Nächte des WDR unverzichtbar. Damit konnte man sich wunderbar die halbe Nacht mit tollen Live-Auftritten bekannter und weniger bekannter Musiker und Bands um die Ohren schlagen. Es gab Rory Gallagher, The Police, The Who, Peter Gabriel und viele andere zu sehen. In der letzten Nacht spielten Big Country, Jackson Browne und BAP.
Angesichts dieser Nächte und des Rockpalasts überhaupt findet seit 1987 die Rockpalast Fete statt. Eine Handvoll nimmermüder Enthusiasten und Musikliebhaber stellt jährlich mit viel Liebe diese Veranstaltung auf die Beine. Im Eintritt von 15 Euro sind sämtliche Getränke und Eintopf enthalten. Gewissermaßen als Eintrittskarte erhält man ein Kölsch-Glas mit einem jährlich wechselnden Rockpalast-Motiv. Eine schöne Sache zum Sammeln ist das. Gewinn macht bei der privat organisierten Veranstaltung niemand. Sämtliche Überschüsse werden für einen guten Zweck gespendet.
Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Wer gute und zugleich tanzbare Rockmusik mag, traf sich eine Nacht lang im Gewölbekeller des Kölner Friedensparks. Dabei begegnete ich einer Menge alter Bekannter, die ich seit Jahren nur bei der Rockpalast Fete sehe. Es ist immer wieder interessant, wie sich die Leute, die ich teilweise seit Jahrzehnten kenne, in diesen jährlichen Intervallen weiterentwickeln. Der besondere Gag diesmal war der Verzicht auf CDs und Computer. Die Musik kam ausschließlich von Vinylscheiben - die der eine oder andere heutzutage vielleicht gar nicht mehr kennt.
Nach langer Zeit habe ich sogar mal wieder das Tanzbein geschwungen. Bei zwei Liedern zwar nur, aber immerhin. Klar, dass es sich dabei um ausgesuchte Stücke handelte, bei denen ich einfach nicht ruhig dastehen konnte, nämlich London Calling und Verdamp lang her.
Angesichts dieser Nächte und des Rockpalasts überhaupt findet seit 1987 die Rockpalast Fete statt. Eine Handvoll nimmermüder Enthusiasten und Musikliebhaber stellt jährlich mit viel Liebe diese Veranstaltung auf die Beine. Im Eintritt von 15 Euro sind sämtliche Getränke und Eintopf enthalten. Gewissermaßen als Eintrittskarte erhält man ein Kölsch-Glas mit einem jährlich wechselnden Rockpalast-Motiv. Eine schöne Sache zum Sammeln ist das. Gewinn macht bei der privat organisierten Veranstaltung niemand. Sämtliche Überschüsse werden für einen guten Zweck gespendet.
Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Wer gute und zugleich tanzbare Rockmusik mag, traf sich eine Nacht lang im Gewölbekeller des Kölner Friedensparks. Dabei begegnete ich einer Menge alter Bekannter, die ich seit Jahren nur bei der Rockpalast Fete sehe. Es ist immer wieder interessant, wie sich die Leute, die ich teilweise seit Jahrzehnten kenne, in diesen jährlichen Intervallen weiterentwickeln. Der besondere Gag diesmal war der Verzicht auf CDs und Computer. Die Musik kam ausschließlich von Vinylscheiben - die der eine oder andere heutzutage vielleicht gar nicht mehr kennt.
Nach langer Zeit habe ich sogar mal wieder das Tanzbein geschwungen. Bei zwei Liedern zwar nur, aber immerhin. Klar, dass es sich dabei um ausgesuchte Stücke handelte, bei denen ich einfach nicht ruhig dastehen konnte, nämlich London Calling und Verdamp lang her.
Donnerstag, 24. November 2011
Farrokh Bulsara, auch genannt Freddie Mercury
Vor einem Vierteljahrhundert, genauer gesagt am 19. Juli 1986, war für mich ein besonderer Tag. Ich fuhr ins Müngersdorfer Stadion, wo ich schon zahlreiche Heimspiele des 1. FC Köln gesehen hatte. Doch an jenem Tag stand kein Fußballspiel auf dem Programm. Es spielte, bei bestem Sommerwetter, wenn ich mich recht erinnere, Queen. Man kann guten Gewissens behaupten, daß die britische Rockband damals auf dem Höhepunkt ihres Schaffens angelangt war.
Und was waren die vier Musiker faszinierend in ihrer Vielseitigkeit. Von herzergreifenden Balladen über operettenähnliche Stücke bis zu Hardrock reichte ihr Repertoire. Bis heute werden die zahlreichen Klassiker häufig im Radio und auf Veranstaltungen gespielt. Ohne We Are the Champions ist kaum eine Siegerehrung bei einem Sportwettbewerb vorstellbar.
Im Mittelpunkt jeder Queen-Show stand Sänger Freddie Mercury, geboren unter dem bürgerlichen Namen Farrokh Bulsara. Hatte Freddie in Videos und Berichten schon Eindruck auf mich gemacht, haute er mich live im Stadion fast von den Socken mit seiner Ausdruckskraft und Bühnenpräsenz. Er sang die Queen-Stücke nicht, er zelebrierte sie. Einen gleichermaßen charismatischen Frontmann, der mich ein ganzes Konzert lang in seinen Bann zog, habe ich später wohl nur noch einmal erlebt, nämlich Michael Stipe bei REM.
Die Setlist im Müngersdorfer Stadion war lang. Großartige Stücke wie Bohemian Rhapsody und Who Wants to Live Forever waren darunter, Another One Bites the Dust und das grandiose Love of My Life. Das Ende war so obligatorisch wie gigantisch. We Will Rock You, Friends Will Be Friends und eben We Are the Champions entließen das begeisterte Publikum in die Nacht.
Heute jährt sich Freddies Tod am 24. 11. 1991 zum 20. Mal. Dank der mitreißen Stadioshow ist er für mich unvergeßlich geblieben. Und Queen höre ich heute noch genau so gerne wie vor einem Vierteljahrhundert.
Und was waren die vier Musiker faszinierend in ihrer Vielseitigkeit. Von herzergreifenden Balladen über operettenähnliche Stücke bis zu Hardrock reichte ihr Repertoire. Bis heute werden die zahlreichen Klassiker häufig im Radio und auf Veranstaltungen gespielt. Ohne We Are the Champions ist kaum eine Siegerehrung bei einem Sportwettbewerb vorstellbar.
Im Mittelpunkt jeder Queen-Show stand Sänger Freddie Mercury, geboren unter dem bürgerlichen Namen Farrokh Bulsara. Hatte Freddie in Videos und Berichten schon Eindruck auf mich gemacht, haute er mich live im Stadion fast von den Socken mit seiner Ausdruckskraft und Bühnenpräsenz. Er sang die Queen-Stücke nicht, er zelebrierte sie. Einen gleichermaßen charismatischen Frontmann, der mich ein ganzes Konzert lang in seinen Bann zog, habe ich später wohl nur noch einmal erlebt, nämlich Michael Stipe bei REM.
Die Setlist im Müngersdorfer Stadion war lang. Großartige Stücke wie Bohemian Rhapsody und Who Wants to Live Forever waren darunter, Another One Bites the Dust und das grandiose Love of My Life. Das Ende war so obligatorisch wie gigantisch. We Will Rock You, Friends Will Be Friends und eben We Are the Champions entließen das begeisterte Publikum in die Nacht.
Heute jährt sich Freddies Tod am 24. 11. 1991 zum 20. Mal. Dank der mitreißen Stadioshow ist er für mich unvergeßlich geblieben. Und Queen höre ich heute noch genau so gerne wie vor einem Vierteljahrhundert.
Montag, 21. November 2011
Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs
Sonntag nachts gibt es bei mir einen TV-Pflichttermin. Ab 23.45 Uhr läuft in West 3 nämlich Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs. Arndt Zeigler ist Fußballfan und Fußballkenner gleichermaßen, was er allwöchentlich beweist, wenn er den aktuellen Bundesliga-Spieltag aufarbeitet.
Dabei ist er von jeder anderen medialen Fußballberichterstattung weit entfernt, denn Zeigler hat seine eigene Art. Am Schreibtisch seines Arbeitszimmers sitzend, präsentiert er bunte Schnipsel des zurückliegenden Fußballwochenendes sowie Anekdoten aus der Vergangenheit. Er telefoniert mit Fans verschiedener Vereine, zuweilen auch mit Verantwortlichen oder Spielern, wie mehrmals schon mit der Legende Dieter Schatzschneider. Das geht nie staubtrocken oder überseriös ab. Zeigler plaudert, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, mal humorig, augenzwinkernd oder bissig, mal nachdenklich, aber immer kurzweilig und unterhaltsam.
Jetzt ging die 150. Ausgabe auf Sendung. Glückwunsch dazu, Arndt. Und weitermachen. Der Fußball schreibt schließlich jedes Wochenende neue Geschichten.
Dabei ist er von jeder anderen medialen Fußballberichterstattung weit entfernt, denn Zeigler hat seine eigene Art. Am Schreibtisch seines Arbeitszimmers sitzend, präsentiert er bunte Schnipsel des zurückliegenden Fußballwochenendes sowie Anekdoten aus der Vergangenheit. Er telefoniert mit Fans verschiedener Vereine, zuweilen auch mit Verantwortlichen oder Spielern, wie mehrmals schon mit der Legende Dieter Schatzschneider. Das geht nie staubtrocken oder überseriös ab. Zeigler plaudert, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, mal humorig, augenzwinkernd oder bissig, mal nachdenklich, aber immer kurzweilig und unterhaltsam.
Jetzt ging die 150. Ausgabe auf Sendung. Glückwunsch dazu, Arndt. Und weitermachen. Der Fußball schreibt schließlich jedes Wochenende neue Geschichten.
Dienstag, 15. November 2011
5 Erzählungen aus meiner Feder als Taschenbuch
Vor geraumer Zeit schlug mir Armin Würfl vor, in seinem Complett-Verlag ein paar Erzählungen von mir zu veröffentlichen. Es können ältere Sachen sein, die schon vor längerer Zeit erschienen sind, sagte er und beabsichtigte, daraus ein kleines Taschenbuch für den PRBCBS zu schustern.
PRBCBS steht für Perry Rhodan Briefclub Bullys Schreibtisch, meine erste Station im Science Fiction Fandom - und der Grund, weshalb ich vom reinen Leser dazu übergegangen bin, selbst zu schreiben. Ohne den PRBCBS hätte mich das Fieber womöglich nie gepackt. So hatte ich gleich zwei gute Gründe, Armins Idee zuzustimmen. Ich erhalte meine alten Sachen in gebundener Form, und ich kann mich auf diese Weise ein klein wenig bei den verrückten Bullypen bedanken, deren Clubmotto auch heute noch lautet: Wahnsinn mit Methode.
Insgesamt habe ich fünf Erzählungen ausgewählt, die sich in dem Taschenbuch wiederfinden. Die älteste davon ist zugleich die titelgebende Story. Der zweite Winter erschien 1989 im Horror-Magazin NACHTSCHATTEN 7. Es folgten die Geschichten Piraten weinen nicht, 1990 in der Taschenbuch-Anthologie LITTLE EASE veröffentlicht, und Die Sichtbaren 1991 in SAGITTARIUS 22. Träume zu Maschendraht verflochten war 1993 im ANDROMEDA Science Fiction Magazin 126 zu finden, Datapark schließlich 1994 in der Doppelnummer 120/121 von SCIENCE FICTION MEDIA.
Heute erhielt ich die Belegexemplare des schmucken kleinen Taschenbuchs. Sieht richtig cool aus. Ich mußte sofort ein wenig darin schmökern. Erhältlich ist es beim Complett-Verlag Passau unter der ISBN 978-3-9802076-2-1.
PRBCBS steht für Perry Rhodan Briefclub Bullys Schreibtisch, meine erste Station im Science Fiction Fandom - und der Grund, weshalb ich vom reinen Leser dazu übergegangen bin, selbst zu schreiben. Ohne den PRBCBS hätte mich das Fieber womöglich nie gepackt. So hatte ich gleich zwei gute Gründe, Armins Idee zuzustimmen. Ich erhalte meine alten Sachen in gebundener Form, und ich kann mich auf diese Weise ein klein wenig bei den verrückten Bullypen bedanken, deren Clubmotto auch heute noch lautet: Wahnsinn mit Methode.
Insgesamt habe ich fünf Erzählungen ausgewählt, die sich in dem Taschenbuch wiederfinden. Die älteste davon ist zugleich die titelgebende Story. Der zweite Winter erschien 1989 im Horror-Magazin NACHTSCHATTEN 7. Es folgten die Geschichten Piraten weinen nicht, 1990 in der Taschenbuch-Anthologie LITTLE EASE veröffentlicht, und Die Sichtbaren 1991 in SAGITTARIUS 22. Träume zu Maschendraht verflochten war 1993 im ANDROMEDA Science Fiction Magazin 126 zu finden, Datapark schließlich 1994 in der Doppelnummer 120/121 von SCIENCE FICTION MEDIA.
Heute erhielt ich die Belegexemplare des schmucken kleinen Taschenbuchs. Sieht richtig cool aus. Ich mußte sofort ein wenig darin schmökern. Erhältlich ist es beim Complett-Verlag Passau unter der ISBN 978-3-9802076-2-1.
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