Wir schreiben den 8. Dezember 2088. Ein Mann sitzt in einer Spelunke und trinkt Canadian Club. Auf den Tag genau vor 120 Jahren ist das legendäre Musikalbum Beggars Banquet der nicht minder legendären Rolling Stones erschienen. Die Musikwelt begeht das Jubiläum, und der am Tresen hockende Mann hört Street Fighting Man.
Nein, ich kann nicht in die Zukunft sehen, sondern habe eine Kurzgeschichte für Raumschiff Promet geschrieben, in der die oben beschriebene Szene vorkommt. Die Story kommt zusätzlich zum ebenfalls aus meiner Feder stammenden Jubiläumsroman, dem 20. Band der Promet-Neuschreibung, der im November erscheinen wird. Der Roman trägt den Titel Das Attentat, die Erzählung heißt Payntors Weg.
Leser von Raumschiff Promet wissen somit schon, um wen sich die Geschichte dreht, nämlich um Enders Payntor, den dem Alkohol nicht abgeneigten Spezialisten für besondere Fälle. Ich habe die Figur in Band 19 eingeführt, und nach weiteren Auftritten in Band 20 und 21 ist sie mir bereits an Herz gewachsen. Die Kurzgeschichte schildert die erste Begegnung von Payntor und Theodor Crook, dem Werkschutzleiter der HTO.
Mein Leben spielt sich ab zwischen Dom und Rhein. Zwischen Schreibtisch, Fußballplatz, Konzerthalle und Kneipe. Auf der Straße. Virtuell und in der Wirklichkeit. Und sogar in den Köpfen mancher Leute. Ein bißchen von alledem findet hier seinen Niederschlag.
Mittwoch, 29. August 2018
Freitag, 24. August 2018
Ohne Gnade
Wenn ein Päckchen vom Verlag Peter Hopf bei mir eintrifft, dann ist ein neuer Roman von mir nach Vorlagen von Hansrudi Wäscher erschienen - so wie heute. Diesmal brachte die Post mir Ohne Gnade ins Haus, den siebten und abschließenden Band der ersten FALK-Serie.
Wie immer habe als erstes die Seiten durchgeblättert und nachgeschaut, welche Zeichnungen es ins Buch geschafft haben. Und wie meistens hatte ich beim Betrachten der Bilder dann auch gleich wieder die jeweilige Szene vor Augen: Falks Kampf gegen den Bär, der an einem Holzbohlen über der Schlucht aufgehängte Mann, die Hafenstadt am Meer, das Fuhrgespann des Sargmachers und acht weitere dynamische Wäscher-Motive.
Einen Einblick in die Romanhandlung gibt der Klappentext:
"Bei ihrer Reise in den Süden geraten Falk und Bingo in die Hände von gewissenlosen Menschenhändlern. Der einäugige Tarsus, ein Ungeheuer in Menschengestalt, braucht ständig Nachschub an Sklaven für die Arbeit in seinen Silberminen. Im Kampf um die Freiheit müssen die Freunde nicht nur gegen Tarsus' Schergen und Piraten bestehen, sondern sogar den Elementen trotzen. Nur wenn es ihnen gelingt, einen Vulkanausbruch zu überleben, besteht Aussicht, die Drahtzieher des Sklavenhandels zu entlarven."
Wie immer habe als erstes die Seiten durchgeblättert und nachgeschaut, welche Zeichnungen es ins Buch geschafft haben. Und wie meistens hatte ich beim Betrachten der Bilder dann auch gleich wieder die jeweilige Szene vor Augen: Falks Kampf gegen den Bär, der an einem Holzbohlen über der Schlucht aufgehängte Mann, die Hafenstadt am Meer, das Fuhrgespann des Sargmachers und acht weitere dynamische Wäscher-Motive.
Einen Einblick in die Romanhandlung gibt der Klappentext:
"Bei ihrer Reise in den Süden geraten Falk und Bingo in die Hände von gewissenlosen Menschenhändlern. Der einäugige Tarsus, ein Ungeheuer in Menschengestalt, braucht ständig Nachschub an Sklaven für die Arbeit in seinen Silberminen. Im Kampf um die Freiheit müssen die Freunde nicht nur gegen Tarsus' Schergen und Piraten bestehen, sondern sogar den Elementen trotzen. Nur wenn es ihnen gelingt, einen Vulkanausbruch zu überleben, besteht Aussicht, die Drahtzieher des Sklavenhandels zu entlarven."
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Veröffentlichung
Mittwoch, 15. August 2018
Seuchenherd Milchstraße
Vom Titelbild des Buches, das mir der Zusteller ins Haus brachte, schauen mich drei meiner Lieblingsfiguren aus der Ren Dhark-Serie an: der Ingenieur Chris Shanton, der Mysterious Arc Doorn und der Roboterhund Jimmy. Handlungsschauplätze sind diesmal die Milchstraße, speziell Munros Stern III, sowie Jahrzehntausende in der Vergangenheit eine nicht näher bestimmte Galaxis.
Die 77. Ausgabe von Ren Dhark - Weg ins Weltall ist erschienen. Das Buch trägt den Titel Seuchenherd Milchstraße. Nach einem Exposé von Ben B. Black wurde der Roman von Nina Morawietz, Jan Gardemann und mir verfasst. Das Bild auf dem Cover stammt wie üblich von Ralph Voltz.
Der Klappentext des Buches lautet wie folgt: "Die Wissenschaftler an Bord der POINT OF haben gut und schnell gearbeitet, ein Gegenmittel gegen die auf der Siedlerwelt Sahara grassierende Seuche scheint gefunden zu sein. Bert Stranger, der von der Krankheit gezeichnete Starreporter von Terra-Press, stellt sich als Proband für das Heilmittel zur Verfügung, doch das zeigt unerwartete Nebenwirkungen. Für Ren Dhark und seine Getreuen fängt damit der Kampf gegen denjenigen, der unschuldige Wesen mit tödlichen Krankheiten überzieht, jedoch erst an, denn die Galaxis scheint sich zu verwandeln in den Seuchenherd Milchstraße."
Die 77. Ausgabe von Ren Dhark - Weg ins Weltall ist erschienen. Das Buch trägt den Titel Seuchenherd Milchstraße. Nach einem Exposé von Ben B. Black wurde der Roman von Nina Morawietz, Jan Gardemann und mir verfasst. Das Bild auf dem Cover stammt wie üblich von Ralph Voltz.
Der Klappentext des Buches lautet wie folgt: "Die Wissenschaftler an Bord der POINT OF haben gut und schnell gearbeitet, ein Gegenmittel gegen die auf der Siedlerwelt Sahara grassierende Seuche scheint gefunden zu sein. Bert Stranger, der von der Krankheit gezeichnete Starreporter von Terra-Press, stellt sich als Proband für das Heilmittel zur Verfügung, doch das zeigt unerwartete Nebenwirkungen. Für Ren Dhark und seine Getreuen fängt damit der Kampf gegen denjenigen, der unschuldige Wesen mit tödlichen Krankheiten überzieht, jedoch erst an, denn die Galaxis scheint sich zu verwandeln in den Seuchenherd Milchstraße."
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Montag, 13. August 2018
Die Promet und der Gravitationslinseneffekt
Es wird wissenschaftlich. Dass Licht von großen Massen abgelenkt wird, ist bekannt. Dies geschieht durch Sterne ebenso wie durch Galaxien oder andere astronomische Objekte. In der Astronomie gibt es den Begriff des Gravitationslinseneffekts. Wenn man eine Lichtquelle beobachtet, die hinter einem massereichen Objekt liegt, dessen Schwerkraft das Licht ablenkt, so wirkt die Gravitation ähnlich wie eine optische Linse das täglichen Gebrauchs. Sie gaukelt dem Beobachter die beobachtete Quelle an einem anderen als dem realen Ort vor. Sprich: man sieht die Quelle dort, wo sie sich tatsächlich gar nicht befindet.
Was das mit Promet zu tun hat? Ich bin eben mit der Überarbeitung meines Manuskripts für Raumschiff Promet 21, Titel Flucht aus der Terrorstadt, fertig geworden und habe dieses an den Exposé-Autor Gerd Lange geschickt. In dem Roman spielt der oben genannte Gravitationslinseneffekt eine wichtige Rolle. Peet Orell und seine Freunde werden nämlich von einem solchen Objekt genarrt und begeben sich auf einen Raumflug über eine Strecke von 12.000 Lichtjahren. Am Ziel werden sie nicht nur mit der titelgebenden Terrorstadt konfrontiert, sie machen auch die Bekanntschaft eines faszinierenden Wesens. Sie lernen Khuur kennen, den Letzten seines Volkes.
Was das mit Promet zu tun hat? Ich bin eben mit der Überarbeitung meines Manuskripts für Raumschiff Promet 21, Titel Flucht aus der Terrorstadt, fertig geworden und habe dieses an den Exposé-Autor Gerd Lange geschickt. In dem Roman spielt der oben genannte Gravitationslinseneffekt eine wichtige Rolle. Peet Orell und seine Freunde werden nämlich von einem solchen Objekt genarrt und begeben sich auf einen Raumflug über eine Strecke von 12.000 Lichtjahren. Am Ziel werden sie nicht nur mit der titelgebenden Terrorstadt konfrontiert, sie machen auch die Bekanntschaft eines faszinierenden Wesens. Sie lernen Khuur kennen, den Letzten seines Volkes.
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Sonntag, 12. August 2018
Noch ein Coloniacon-Plakat
Das offizielle Veranstalter-Plakat für den diesjährigen Coloniacon habe ich schon vor geraumer Zeit an dieser Stelle vorgestellt. Nun gibt es ein weiteres Plakat, und zwar eins aus dem Hause Perry Rhodan. Das finde ich toll. Schade ist zwar, dass das Bild das selbe Motiv zeigt wie vor zwei Jahren. Aber sei's drum.
Dass ich als Ehrengast mitaufgeführt werde, ist sicherlich nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich bin selbst überrascht - wenngleich positiv, das gebe ich gern zu. Wer die aufgeführten Namen zusammengestellt hat, weiß ich nicht.
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Donnerstag, 9. August 2018
Cover Promet 20 und 21
Die Neuschreibung der Klassiker von Raumschiff Promet geht bekanntlich munter weiter. Die Titelbilder für meine nächsten beiden Romane, die Nummern 20 und 21, sind fertig. Die Taschenbücher erscheinen im Herbst, rechtzeitig zur 84. Intercomic in Köln.
Hier schon mal die Titelbilder. Beide Motive entstammen dem umfangreichen Schaffenswerk des Künstlers Rudolf Sieber-Lonati.
Hier schon mal die Titelbilder. Beide Motive entstammen dem umfangreichen Schaffenswerk des Künstlers Rudolf Sieber-Lonati.
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Titelbild
Mittwoch, 8. August 2018
Hetzjagd durchs Telin-Imperium
Ich habe die Arbeit an Ren Dhark 412 abgeschlossen. Der Teilroman ist vorgesehen für das 79. Buch von Weg ins Weltall, das den vielsagenden Titel Der Seuchenbringer tragen wird. Eifrige Dhark-Leser können sich nun sicher schon denken, um wen es sich bei demjenigen mit dem wenig schmeichelhaften Namen handelt.
Nicht denken können werden sie sich hingegen, wozu diese Figur noch fähig ist. Der Kommandant des Ringraumers Point of und seine Getreuen wissen es auch nicht. Sie werden unversehens mit einem Vorgang konfrontiert, den sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt hätten und der sie vor eine erschreckende Tatsache stellt. Aber Ren Dhark wäre nicht Ren Dhark, wenn er sich nicht auch dieser für ihn neuen und überhaupt einzigartigen Situation stellen würde.
Der Commander der Planeten bekommt in diesem Roman einen neuen Verbündeten an die Seite gestellt. Um wen es sich handelt, verrate ich nicht. Ein bisschen Überraschung muss ja auch sein. Zudem tritt ein legendäres Waffensystem der Mysterious in Aktion. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in meinen Dhark-Beiträgen schon einmal mit dieser Waffe gearbeitet habe.
Auf jeden Fall gestattete es die Exposé-Vorgabe nicht nur, dass ich es reichlich krachen lassen kann, sie machte es sogar zwingend erforderlich. Wer auf Action und Raumschlachten steht, der wird, so viel kann ich voraussagen, bestens bedient.
Nicht denken können werden sie sich hingegen, wozu diese Figur noch fähig ist. Der Kommandant des Ringraumers Point of und seine Getreuen wissen es auch nicht. Sie werden unversehens mit einem Vorgang konfrontiert, den sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt hätten und der sie vor eine erschreckende Tatsache stellt. Aber Ren Dhark wäre nicht Ren Dhark, wenn er sich nicht auch dieser für ihn neuen und überhaupt einzigartigen Situation stellen würde.
Der Commander der Planeten bekommt in diesem Roman einen neuen Verbündeten an die Seite gestellt. Um wen es sich handelt, verrate ich nicht. Ein bisschen Überraschung muss ja auch sein. Zudem tritt ein legendäres Waffensystem der Mysterious in Aktion. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in meinen Dhark-Beiträgen schon einmal mit dieser Waffe gearbeitet habe.
Auf jeden Fall gestattete es die Exposé-Vorgabe nicht nur, dass ich es reichlich krachen lassen kann, sie machte es sogar zwingend erforderlich. Wer auf Action und Raumschlachten steht, der wird, so viel kann ich voraussagen, bestens bedient.
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Science Fiction
Sonntag, 22. Juli 2018
Hartmut Priess verlässt die Bläck Fööss
![]() |
| Hartmut Priess und ich im Kölner Südstadion. |
Die Urbesetzung bestand aus Sänger
Tommy Engel, Ernst „Erry“ Josef Stoklosa (Gesang, Gitarre,
Percussion), Günther Antonius „Bömmel“ Lückerath (Gesang,
Gitarre, Banjo, Mandoline, Violine, Bouzouki), Hartmut Reinhold
Priess (Bass, Gitarre, Mandoline), Franz Peter Schütten (Gesang,
Gitarre, Percussion) und Dieter „Joko“ Jaenisch (Gesang, Piano,
Akkordeon). Der 1998 verstorbene Jaenisch war (mit Unterbrechung) bis
1980 dabei, Engel stieg 1994 aus und wandelt seitdem auf Solopfaden,
Schütten zog sich 2017 aufs Altersruheteil zurück.
Nun verabschiedet sich also auch
Fööss-Urgestein Hartmut Priess. Bis zum Jahresende macht er noch
weiter. Das Silvesterkonzert in der KölnArena soll sein
Abschiedskonzert werden, dann ist er 76 Jahre alt. Wie für die
anderen vor ihm ist auch für Hartmut bereits ein jüngerer
Nachfolger gefunden, der in seine Fußstapfen treten wird. Was sein
Ausstieg bedeutet, zeigen die öffentlichen Reaktionen. Es raschelt
nicht nur in der Kölner Tagespresse, sondern im ganzen rheinischen
Blätterwald.
Bei Fööss-Konzerten, von denen ich in
den vergangenen vierzig Jahren unzählige gesehen habe, stand Hartmut
mit seinem Bass meist bescheiden im Hintergrund, ein ruhiger,
besonnener und meist wortkarger Mann. Ich weiß nicht, wie oft ich
die Band allein am Tanzbrunnen gesehen habe, wo sie jedes Jahr im
Sommer auftreten, und den auch Hartmut so gerne mag.
Wenn Hartmut Priess dann ab 2019 bei
Bläck Fööss-Auftritten nicht mehr auf der Bühne stehen wird, sind
von den Gründungsmitgliedern nur noch der Erry und der Bömmel
übrig. Bei der Vorstellung überkommt mich eine gehörige Portion
Wehmut. Ich hoffe, die beiden machen noch viele Jahre weiter.
Dir aber, lieber Hartmut, herzlichen
Dank für all die Konzerte und die unzähligen kölschen Momente, die
du mir und so vielen anderen geschenkt hast. Mit den Bläck Fööss
hast du dich um Köln, die kölsche Musik und die kölsche Mundart
verdient gemacht und gehörst zum kollektiven Bewusstsein dieser
Stadt. Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute.
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Kölsche Musik,
Musik
Samstag, 21. Juli 2018
Nick 9 bei phantastik-news
Meine Romanadaptionen der NICK-Piccolos
von Hansrudi Wäscher sind mittlerweile Geschichte. Der letzte Roman
ist geschrieben, das Buch steht in meinem Regal. Doch das letzte Wort
dazu ist noch nicht gesprochen, denn kurz nach Erscheinen von
Landeverbot bespricht Carsten Kuhr den Roman für das
Online-Portal phantastik-news.
So schreibt Kuhr: „Und das
Gespann Wäscher/Mehnert fährt noch einmal auf, was der Fan
klassischer Weltraum-Abenteuer schätzt. Die Erforschung exotischer
Planeten, Überbleibsel technischer Hochkulturen, fremdes,
kristallines Leben und die Dramatik einer Rebellion – für
Aufregung und Kurzweil ist also gesorgt.“
Der Roman gefällt dem Rezensenten, was
wiederum mir gefällt. Kuhr bescheinigt mir bei der Umsetzung
Enthusiasmus und Routine, in dem Roman sieht er „beste klassische
Space Opera“. Das gebe ich gern an Hansrudi Wäscher weiter, der
diese tollen Geschichten schließlich erdacht und in Comicform
gebracht hat. Ohne ihn gäbe es die Romane überhaupt nicht.
„Man kann vor Achims Arbeit nur den
Hut ziehen“, endet Carsten Kuhrs Buchbesprechung. Dafür bedanke
ich mich ganz herzlich und mache Schluss mit der Lobhudelei.
Die komplette Rezension gibt es hier:
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Buchbesprechung,
Nick,
Phantastik-News
Freitag, 20. Juli 2018
Die Sprechblase 238
Auch die 238. Ausgabe des
Comicmagazins, das inzwischen im 43. Jahr erscheint, wartet wieder
mit einer Materialfülle auf, die ihresgleichen sucht. Diesmal kommen
nicht nur Comicfans auf ihre Kosten, sondern auch die Liebhaber von
Romanheften, was mich freut. Doch der Reihe nach.
Thematisch passend und mit zahlreichen Abbildungen werden gleich zwei Covermaler vorgestellt, die Titelbilder zu Pegg-Romanen lieferten. Dies ist zum einen der mir bis dato unbekannte Günther König und zum anderen der famose Rudolf Sieber-Lonati, dessen Science Fiction-Bilder auch schon einige meiner Werke schmückten. Tatsächlich ist an dieser Stelle das Titelbild eines meiner Promet-Romane zu sehen. Schick.
Ein Motiv des
Tunga-Zeichners Edouard Aidans schmückt das Titelbild. Tunga kenne
ich ebenso wie Tony Stark noch aus der Zack-Zeit der Achtziger Jahre.
Dass Aidans über diese beiden Serien hinaus noch viel mehr gemacht
hat, beleuchtet der erste von zwei Teilen der von Bernd Weckwert
geschriebenen Biografie.
Der gleiche Autor befasst sich danach
mit einem zeitlosen Klassiker der Comic-Kunst. QRN ruft Brezelburg
ist politisch wie kein zweiter Spirou und nicht allein von daher für
mich ein besonders bemerkenswertes Spirou-Abenteuer. Nicht von
ungefähr besitzt das 1966 erschienene Album einen beinahe legendären
Ruf. Weckwerts Artikel beleuchtet spannend die widrigen Umstände,
unter denen dieses Kleinod entstand. Wusste ich gar nicht. Sehr
Lesenswert!
Nicht weniger interessant ist Gerhard
Försters elfseitiges Interview mit Helga Wäscher. Frau Wäscher
erinnert sich nicht nur an ihr Leben mit Sigurd-Zeichner Hansrudi,
sondern auch an die eigene Karriere, die durchaus auch in den
Comicbereich hineinreichte. Neben zahlreichen Erinnerungen und
Anekdoten gibt es eine Menge Bilder. Der Beitrag hätte meinetwegen
noch länger sein dürfen.
Abermals Gerhard Förster befasst sich
unter Mitarbeit von Stefan Meduna mit Heftromanheld Billy Jenkins,
der derzeit bei Bastei neu aufgelegt wird. Und weiter geht es mit
Heftromanen. Ein ausführliches Interview mit Florian Beck alias
Jonny Pegg folgt, in dem der Westernautor über sein umfangreiches
Werk seit den Sechziger Jahren Rede und Antwort steht.
Thematisch passend und mit zahlreichen Abbildungen werden gleich zwei Covermaler vorgestellt, die Titelbilder zu Pegg-Romanen lieferten. Dies ist zum einen der mir bis dato unbekannte Günther König und zum anderen der famose Rudolf Sieber-Lonati, dessen Science Fiction-Bilder auch schon einige meiner Werke schmückten. Tatsächlich ist an dieser Stelle das Titelbild eines meiner Promet-Romane zu sehen. Schick.
Mittwoch, 18. Juli 2018
Doorn, Shanton und Jimmy
Diesmal in aller Kürze und ohne viele Erklärungen: das actiongeladene Titelbild für Ren Dhark 77, natürlich wie immer von Ralph Voltz.
Anmerken möchte ich nur, dass drei meiner Lieblingsfiguren zu sehen sind, nämlich Chris Shanton und sein Roboterhund Jimmy sowie der Worgunmutant Arc Doorn. Es gefällt mir, mal alle drei zusammen in einer Szene zu sehen.
Anmerken möchte ich nur, dass drei meiner Lieblingsfiguren zu sehen sind, nämlich Chris Shanton und sein Roboterhund Jimmy sowie der Worgunmutant Arc Doorn. Es gefällt mir, mal alle drei zusammen in einer Szene zu sehen.
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Titelbild
Donnerstag, 12. Juli 2018
Landeverbot
Heute ist mal wieder ein schmuckes
Hardcover des Verlags Peter Hopf bei mir eingetroffen. Es handelt
sich um den Nick-Roman Landeverbot, meine neunte Adaption der
Comicabenteuer von Hansrudi Wäschers Weltraumfahrer Nick. Da ich das
fertige Buch jetzt in Händen halte, kommt glatt ein Anflug von
Wehmut auf. Als wir 2013 mit Nick begannen, also vor fünf Jahren,
war das auch für mich ein neues Abenteuer, in das ich mich mit
Begeisterung stürzte. Diese Begeisterung hielt bis zuletzt an, doch
nun ist die Umsetzung der ersten Nick-Piccolo-Serie abgeschlossen und
damit auch meine Arbeit an den Buchausgaben.
Als Bonus enthält das Buch die
Kurzgeschichte Geheimauftrag Venus 3. Sie bildet gewissermaßen
einen Übergang zwischen den Piccolos und den späteren
Nick-Großbänden, die mein Kollege und persönlicher Bekannter
Thomas Newton adäquat in Romanform umsetzt. Geheimauftrag Venus 3
stellt indes den letzten Beitrag Hansrudi Wäschers zur klassischen
Nick-Piccolo-Serie dar. Hierzu äußert sich Wäscher-Experte und
Preisträger des „Ritters der Neunten Kunst“ Ingraban Ewald in
gewohnt fachkundiger Manier in einem Vorwort zur Kurzgeschichte.
Ich habe natürlich wie üblich gleich
ein wenig im Buch geschmökert. Seit ich das Manuskript an den Verlag
geschickt habe, ist ja schon eine Weile ins Land gezogen. Außerdem
bin ich immer gespannt, welche Wäscher-Illustrationen es ins Buch
geschafft haben. Bei den meisten der zwölf Zeichnungen hatte ich
gleich wieder die von mir geschriebene Szene im Kopf. Dazu gibt es
wie immer die Cover-Abbildungen sämtlicher Piccolos, die in den Roman
eingeflossen sind.
Der Klappentext zum Roman verrät
Folgendes. „In den Tiefen der Milchstraße, weit entfernt von der
Erde, gerät Nicks Raumschiff in den Bann eines veränderlichen
Sterns. Als die Menschen einen in zwei Hälften geteilten Planeten
entdecken, stoßen sie auf einen lebenden Nebel, der sich von Energie
ernährt. Bei der Suche nach einer Waffe gegen die kosmische
Bedrohung tappen die Raumfahrer in eine jahrhundertealte Falle von
Gestaltwandlern. Beim Versuch, aus der Gefangenschaft zu fliehen,
muss Nick zunächst seinen eigenen Doppelgänger überwinden.“
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Comic,
Hansrudi Wäscher,
Nick,
Veröffentlichung
Samstag, 7. Juli 2018
Makrito bei phantastiknews
Robert Monners beleuchtet einmal mehr den aktuellen Ren Dhark-Roman. Im Online-Portal www.phantastik-news.de beschäftigt er sich mit Makrito.
Monners dazu: "Der titelgebende Makrito wird uns vorgestellt, über sein Leben, sein Leiden und seine Flucht an Bord eines Raumschiffes einer Maschinenzivilisation wird berichtet - was dies aber mit den Vorgängen auf Sahara zu tun hat, bleibt noch offen."
Und das war an dieser Stelle vom Autorenteam auch so beabsichtigt. Allerdings werden sich den Lesern die engen Zusammenhänge in den kommenden Bänden erschließen.
Die komplette Besprechung ist hier zu finden:
Monners dazu: "Der titelgebende Makrito wird uns vorgestellt, über sein Leben, sein Leiden und seine Flucht an Bord eines Raumschiffes einer Maschinenzivilisation wird berichtet - was dies aber mit den Vorgängen auf Sahara zu tun hat, bleibt noch offen."
Und das war an dieser Stelle vom Autorenteam auch so beabsichtigt. Allerdings werden sich den Lesern die engen Zusammenhänge in den kommenden Bänden erschließen.
Die komplette Besprechung ist hier zu finden:
Freitag, 6. Juli 2018
Sigurds erste Reise
Sigurd war der erste Comic-Held, den
Hansrudi Wäscher in den Fünfziger Jahren für den Lehning-Verlag
aus der Taufe hob. Im Oktober 1953, also vor sage und schreibe 65
Jahren, betrat der blonde Recke mit der Haartolle die
deutschsprachige Comicszene, und das gleich mit durchschlagendem
Erfolg. Sigurd ist nicht nur die älteste, sondern die bis heute
bekannteste Wäscher-Figur, deren Abenteuer ihr Erfinder zunächst in
324 Piccolos schilderte. Diese klassische erste Phase von Sigurd
dauerte bis im Februar 1960 an.
Nun endlich, mehr als ein halbes
Jahrhundert später, schickt sich auch Sigurd an, in literarischer
Form das Licht der Welt zu erblicken. Peter Hopf, der sich mit den in
seinem Verlag erscheinenden Romanadaptionen der Wäscher-Comics seit
Jahren einen Namen gemacht hat, bringt künftig auch die
Sigurd-Geschichten in Romanform heraus. Man mag sich fragen, weshalb
das mit der beliebtesten Wäscher-Figur erst nach Tibor und Nick,
nach Bob & Ben und Roy Stark geschieht. Die Antwort ist simpel:
Die Rechte an Sigurd waren schlicht und einfach nicht frei. Sie lagen
bis vor Kurzem in den Händen einer Filmgesellschaft. Als sie endlich
frei wurden, schlug Peter Hopf sofort zu.
Gestern habe ich die Schreibarbeit am
ersten Sigurd-Roman abgeschlossen. Das Manuskript ist ziemlich
umfangreich geworden, umfangreicher, als ich vor Schreibbeginn
dachte. Dabei hatte ich mit gewissen Widrigkeiten zu kämpfen. In der
Frühzeit von Sigurd ließ Hansrudi Wäscher ein wenig die stringente
Handlungsführung vermissen. Phasenweise gewann man beim ersten
Abenteuer den Eindruck einer Aneinanderreihung von kürzeren
Einzelgeschichten, denen ein wenig das verbindende Element fehlte –
gleichwohl ein sagenumwobener Schatz den roten Faden bildet. Ich habe
mich beim Schreiben bemüht, den Romancharakter stärker
hervorzuheben als in den Piccolos.
In der Geschichte lernt Sigurd seine
künftigen Weggefährten kennen. Das ist zum einen der jugendliche
Cassim und zum anderen Junker Bodo, zunächst Sigurds Feind, der
jedoch schnell zu einem treuen Freund wird. Bei der Suche nach dem
legendären Schatz König Ringangs und dem Schwert, das seinen Träger
angeblich unbesiegbar macht, trifft Sigurd gleich auf mehrere
finstere Feinde, die er bezwingen muss.
Das Schreiben dauerte länger als
ursprünglich von mir einkalkuliert. Dazu trug auch bei, dass ich die
eine oder andere Szene im Verlauf der Geschichte noch einmal
umschreiben musste, weil sich sonst Logiklöcher aufgetan hätten,
denen Herr Wäscher offenbar nicht allzu viel Bedeutung beimaß.
Dennoch hat die Arbeit am ersten Sigurd-Roman, den die Welt sehen
wird, viel Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt schon wie Hulle auf
das fertige Buch, das voraussichtlich im September erscheinen wird.
Der Vollständigkeit halber seien die
Piccolos aufgezählt, die die Comicvorlage für den Roman bildeten: 1
Die Falle, 2 In letzter Minute, 3 Haggard, der Räuber, 4 Tödliches
Gold, 5 Gaspards Verrat, 6 Duell im Tal der Nebel, 7 Die Wächterin
vom Feuersee, 8 Weg durch die Hölle, 9 Der Schatz, 10 In
Sklavenketten, 11 Hongo, der Teufel, 12 Der Schiffbruch, 13 Gefahren
der Wälder, 14 Grausame Rache, 15 List gegen List, 16 Gefährliche
Jagd, 17 Kampf zwischen Himmel und Erde, 18 Die Schlangenhöhle, 19
Gefängnis des Satans, 20 Irrgarten des Todes.
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Hansrudi Wäscher,
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Sigurd
Mittwoch, 4. Juli 2018
Vierzig Jahre PRBCBS
Sage und schreibe 40 Jahre ist das
schon her? Du liebe Güte! Im Juni 1978 gründeten ein paar
jugendliche Science Fiction-Fans den PRBCBS, den Perry
Rhodan Briefclub Bullys Schreibtisch. Wie es der Name ausdrückt,
befasste sich der bundesweit aktive Fanclub vorwiegend mit Perry
Rhodan, öffnete sich aber später auch anderen Themen, vorzugsweise
aus dem weiten Feld der Science Fiction.
Zu jener Zeit gab es zahlreiche SF-Clubs, in denen sich Leser und Fans organisierten, um in Kontakt mit Gleichgesinnten zu kommen. Neben dem PRBCBS sind mir in guter Erinnerung der Science Fiction Club Deutschland (SFCD), der Atlan Club Deutschland (ACD) sowie der Kölner Science Fiction Club Die Terraner (SFCDT). Der SFCD ist als eingetragener Verein heute noch mit mehreren hundert Mitgliedern aktiv und so etwas wie das Flaggschiff des deutschen SF-Fandoms.
Die Kontakte fanden Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre entweder bei den Con genannten Treffen statt oder eben in brieflicher Form. An eine Kommunikation via Internet war damals noch nicht zu denken. Ich hätte mir nicht mal träumen lassen, jemals einen Computer zu besitzen. Es war noch nicht daran zu denken, dass diese Dinger eines Tages in jedem Haushalt stehen würden – heute eine Selbstverständlichkeit.
Es muss im Sommer 1980 gewesen sein, dass ich durch eine Anzeige in Perry Rhodan auf den PRBCBS aufmerksam wurde, und so trat ich in diesen verrückten Haufen ein. Das Clubmotto lautete nicht von ungefähr: PRBCBS – Wahnsinn mit Methode. Der Monatsbeitrag lag damals, glaube ich, bei 2,50 oder 3 Mark. Dafür erhielt man das monatlich erscheinende Fanzine CN, was für Clubnachrichten stand. In den CN erschienen Stories, Zeichnungen und Artikel der Clubmitglieder. In den Leserbriefen wurde eifrig diskutiert und sich zuweilen gezofft, bis die Fetzen flogen.
Zu jener Zeit gab es zahlreiche SF-Clubs, in denen sich Leser und Fans organisierten, um in Kontakt mit Gleichgesinnten zu kommen. Neben dem PRBCBS sind mir in guter Erinnerung der Science Fiction Club Deutschland (SFCD), der Atlan Club Deutschland (ACD) sowie der Kölner Science Fiction Club Die Terraner (SFCDT). Der SFCD ist als eingetragener Verein heute noch mit mehreren hundert Mitgliedern aktiv und so etwas wie das Flaggschiff des deutschen SF-Fandoms.
Die Kontakte fanden Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre entweder bei den Con genannten Treffen statt oder eben in brieflicher Form. An eine Kommunikation via Internet war damals noch nicht zu denken. Ich hätte mir nicht mal träumen lassen, jemals einen Computer zu besitzen. Es war noch nicht daran zu denken, dass diese Dinger eines Tages in jedem Haushalt stehen würden – heute eine Selbstverständlichkeit.
Es muss im Sommer 1980 gewesen sein, dass ich durch eine Anzeige in Perry Rhodan auf den PRBCBS aufmerksam wurde, und so trat ich in diesen verrückten Haufen ein. Das Clubmotto lautete nicht von ungefähr: PRBCBS – Wahnsinn mit Methode. Der Monatsbeitrag lag damals, glaube ich, bei 2,50 oder 3 Mark. Dafür erhielt man das monatlich erscheinende Fanzine CN, was für Clubnachrichten stand. In den CN erschienen Stories, Zeichnungen und Artikel der Clubmitglieder. In den Leserbriefen wurde eifrig diskutiert und sich zuweilen gezofft, bis die Fetzen flogen.
Meine Mitgliedsnummer war, wenn ich
mich recht erinnere, die 61, und meine erste jemals geschriebene
Story erschien in den CN. Heute dürfte sie einfach nur noch peinlich
sein, aber die Möglichkeit, sie dort überhaupt publizieren zu
können, entfachte meine Begeisterung fürs Schreiben. Es war eine
tolle Zeit damals, die ich im Nachhinein nicht missen möchte. Durch
den PRBCBS habe ich eine Menge Leute kennengelernt, von denen ich
einigen bis heute freundschaftlich verbunden bin.
Im Laufe der Jahre und der Jahrzehnte
veränderte sich die mediale Landschaft immer weiter, und auch den
PRBCBS gibt es in seiner damaligen Form längst nicht mehr. Ganz
verschwunden von der Bildfläche ist er aber nicht. Bei Facebook
besteht er als Gruppe weiter, und wenn diese auch durch weitgehende
Inaktivität glänzt, sind in ihr doch einige der damaligen
Clubmitglieder versammelt. Zahlreiche CN sind ohnehin noch in meinem
Besitz, und von denen werde ich mich auch nicht trennen.
Auf 40 Jahre PRBCBS und Wahnsinn mit
Methode. Herzlichen Glückwunsch, Bully.
Dienstag, 26. Juni 2018
Vormarsch der Isolationisten
Es geht weiter mit Raumschiff Promet, ich habe nämlich die Arbeit am zwanzigsten Band der Neuschreibung der klassischen Abenteuer abgeschlossen. Das Exposé habe ich diesmal nicht selbst geschrieben. Es stammt von Gerd Lange, bei dem ich mich an dieser Stelle dafür bedanken möchte. Seine Mitarbeit bei Promet stellt für mich eine nicht zu unterschätzende zeitliche Entlastung dar. Gerds Exposés für die nächsten Bände liegen bereits vor, was mich freut.
Zusätzlich zum klassischen Inhalt der Romane aus den frühen Siebziger Jahren finden bekanntlich auch neue Handlungselemente Einzug in die Geschichten. So habe ich im neuesten Manuskript den Handlungsstrang um die Isolationisten von "Terra den Terranern" fortgesetzt. Aus Angst vor Außerirdischen wie dem Moraner Arn Borul erhält die nationalistische Gruppierung weltweit Zulauf, ein Phänomen, mit dem sich auch Peet Orell und seine Freunde von der Promet herumschlagen müssen. In diesem Roman erleben die Raumfahrer der HTO die tödliche Seite der Bestrebungen, alle Fremden von der Erde fernzuhalten.
Der endgültige Romantitel steht noch nicht fest. Ich habe zwei passende Titel vorgeschlagen und kann mich noch nicht recht entscheiden, welcher schlussendlich auf dem Cover stehen wird. Fest steht hingegen der Erscheinungstermin für das Taschenbuch, das übrigens mein 24. Romanbeitrag für Raumschiff Promet ist. Es kommt rechtzeitig zur Anfang November stattfindenden Intercomic-Messe in Köln heraus.
Zusätzlich zum klassischen Inhalt der Romane aus den frühen Siebziger Jahren finden bekanntlich auch neue Handlungselemente Einzug in die Geschichten. So habe ich im neuesten Manuskript den Handlungsstrang um die Isolationisten von "Terra den Terranern" fortgesetzt. Aus Angst vor Außerirdischen wie dem Moraner Arn Borul erhält die nationalistische Gruppierung weltweit Zulauf, ein Phänomen, mit dem sich auch Peet Orell und seine Freunde von der Promet herumschlagen müssen. In diesem Roman erleben die Raumfahrer der HTO die tödliche Seite der Bestrebungen, alle Fremden von der Erde fernzuhalten.
Der endgültige Romantitel steht noch nicht fest. Ich habe zwei passende Titel vorgeschlagen und kann mich noch nicht recht entscheiden, welcher schlussendlich auf dem Cover stehen wird. Fest steht hingegen der Erscheinungstermin für das Taschenbuch, das übrigens mein 24. Romanbeitrag für Raumschiff Promet ist. Es kommt rechtzeitig zur Anfang November stattfindenden Intercomic-Messe in Köln heraus.
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Manuskript,
Raumschiff Promet,
Science Fiction
Sonntag, 17. Juni 2018
Makrito
Gestern flatterte mir der neue Ren Dhark ins Haus. Band 78 habe ich zusammen mit Nina Morawietz und Jan Gardemann geschrieben. Das Exposé stammte wie üblich von Ben B. Black, das Titelbild wie immer von Ralph Voltz. Ich habe gleich ein wenig darin geschmökert, nicht in meinem eigenen Text, sondern in den Romananteilen der geschätzten Kollegen Jan und Nina.
In eben diesem Jahr spielt die zweite Handlungsebene, und zwar auf Sahara, dem dritten Planeten von Munros Stern. Hier taucht nach längerer Abwesenheit der allseits beliebte Kugelblitz Bert Stranger wieder auf, der rasende Reporter des Ren Dhark-Kosmos.
Die Geschichte führt den Leser weit zurück in die Vergangenheit. In den vor vielen Jahrtausenden spielenden Ereignissen wird ein außerirdisches Kind geboren, dem eine Zukunft bestimmt ist, von der es erst Jahrzehnte später erfahren soll. Dieses Wesen, Makrito genannt, spielt in der aktuellen Ren Dhark-Handlung des Jahres 2073 eine wichtige Rolle, ist dort allerdings unter einem anderen Namen bekannt.
In eben diesem Jahr spielt die zweite Handlungsebene, und zwar auf Sahara, dem dritten Planeten von Munros Stern. Hier taucht nach längerer Abwesenheit der allseits beliebte Kugelblitz Bert Stranger wieder auf, der rasende Reporter des Ren Dhark-Kosmos.
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Ren Dhark,
Science Fiction,
Veröffentlichung
Samstag, 16. Juni 2018
Falk Sonderband 1
Ich freue mich, dass er nun da ist: ein Falk außerhalb der Reihe, auch für mich ein Novum. Der
erste Falk-Sonderband folgt nicht der bei den Lesern bekannten
Umsetzung der „langen“ Geschichten. Das Buch enthält nämlich
keinen Roman, wie ich sie sonst nach den Falk-Geschichten Hansrudi
Wäschers schreibe.
Vielmehr präsentiert es die Adaptionen
von fünf Kurzgeschichten, die HRW in den Jahren 1965 und 1966 schuf
und die damals jeweils abgeschlossen in einem Heft erschienen. Die
Titel der Geschichten lauten: Ausgeraubt!, Nur ein
Windstoß, Bingo in der Klemme, Wer andern eine Grube
gräbt und Der Drachentöter. Abenteuerliche, spannende und dabei humorige Geschichten. Für letzteres sorgt nicht zuletzt der einmalige, unvergleichliche Bingo, Falks Freund und Weggefährte.
Wie die Romane enthält auch der
Kurzgeschichtenband zahlreiche Illustrationen von Hansrudi Wäscher.
Zudem gibt es ein lesenswertes Vorwort des Wäscher-Experten und
RITTER DER NEUNTEN KUNST-Preisträgers Ingraban Ewald.
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Falk,
Hansrudi Wäscher,
Veröffentlichung
Freitag, 15. Juni 2018
BAP auf Familientour
Mindestens einmal im Jahr muss ich BAP
live sehen, seit Jahrzehnten schon. Natürlich gibt es Jahre, da das
nicht möglich ist, weil Wolfgang Niedecken mit seiner Band eine
Pause einlegt. Dafür klappt es dann in anderen Jahren zweimal oder
öfter. Derzeit sind die Kölsch-Rocker wieder auf einer bundesweiten
Tour, die sie – wie könnte es anders sein – natürlich auch
wieder in die KölnArena führte.
Die laufende Tour trägt – ganz
BAP-untypisch – keinen Namen. Bei mir firmiert sie unter der
Bezeichnung Familientour. Denn Wolfgang Niedecken hat zuletzt in New
Orleans sein sogenanntes Familienalbum aufgenommen. Darauf, auf den
Inhalt und auf seine Familie wird er in den gut drei Stunden
Spielzeit immer wieder eingehen. Ich habe das Gefühl, je älter der
mittlerweile 67 Jahre zählende BAP-Chef wird, desto enger wird die
Verbindung zu seinem Clan. So grüßt er zwei seiner Tanten, die
irgendwo in der mit 13.000 Besuchern gefüllten Arena sind, die eine
davon 98 Jahre alt. Seinem längst verstorbenen Vater widmet
Niedecken mehrere Stücke, seiner Mutter, über die er zudem die eine
oder andere Anekdote preisgibt, desgleichen.
Los geht es gleich rockig mit Drei
Wünsch frei und dem Waschsalon vom zweiten Album. Wer aus
einem Fundus von über fast vier Jahrzehnte erschienenen Alben
auswählen kann, besitzt eine glänzende Ausgangsposition, um keinen
Moment musikalische Langeweile aufkommen zu lassen. Das belegt die
Band eindrucksvoll und routiniert. Man merkt schnell, dass BAP hier
ein Heimspiel genießt. Das Publikum ist ausgesprochen textsicher,
und die Musiker auf der Bühne werden frenetisch gefeiert. „Oh, wie
ist das schön“, schallt es vieltausendstimmig durch die Halle.
Kein Wunder, denn da vorn steht eine echte kölsche Legende.
Ich bekomme viele meiner
Lieblingsstücke zu hören, viel von den Salzjebäck- und
Usszeschnigge-Alben. Auch das spätere Nix wie bessher darf
nicht fehlen. Überraschungen gibt es auch. Den Jebootsdaachpogo,
von dem ich nicht weiß, ob ich ihn überhaupt jemals live erlebt
habe, gibt es in einer Cajun-Version. Die dreiköpfige Bläsersektion,
bestehend aus Trompeter, Posaunist und Saxophonist, stellt sich als
echte Bereicherung heraus. Besonders positiv fällt das auf bei den
Intros, die früher zu einigen Songs einfach dazugehörten,
beispielsweise bei Diss Nach ess alles drin oder dem
legendären Klassiker Jupp. Die Bläser reihen sich mühelos
ein in die Riege großartiger Musiker, die Wolfgang Niedecken zur
jüngsten Reinkarnation von BAP um sich geschart hat.
Zwischendurch kommt der Liedermacher
Björn Heuser auf die Bühne, um mit Wolfgang Niedecken zusammen Wie
schön dat wöhr anzustimmen. Ein Problem zog sich allerdings
durch das gesamte Konzert, der Hall von der Rückseite der Halle, der
bei manchen Stücken, besonders aber bei den Ansagen dazwischen
auffiel. Ich habe schon oft von den Akustikproblemen in der KölnArena
gehört, jetzt sind sie mir zum ersten Mal richtig aufgefallen.
Der Klasse des Konzerts tut das indes
keinen Abbruch. BAP wird von Mal zu Mal besser, so war es auch
diesmal. Gleich drei Zugabenteile mit jeweils mehreren Liedern gab
es, dabei ganz zum Schluss endlich mal wieder Verdamp lang her
als finaler Höhepunkt. Oder jedenfalls fast ganz zum Schluss. Dass
sie danach nach gut drei Stunden nämlich noch Jraaduss
spielten, schien die Musiker am Ende selbst überrascht zu haben.
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BAP,
Köln,
Kölsche Musik,
Musik,
Rockmusik
Donnerstag, 14. Juni 2018
Die Biologin und der Flashpilot
Wir schreiben den September 2073, und
Ren Dhark ist in der Milchstraße unterwegs. Dhark und seine Getreuen
von der Point of suchen nach dem geheimnisvollen Kharamak, der mit
seinen tödlich verlaufenden Virenangriffen bereits die Bewohner
mehrerer Welten auf dem Gewissen hat. Die Spur führt gleich zu zwei
Völkern, mit denen die Terraner schon in der Vergangenheit zu tun
hatten, und das nicht im besten Sinne. Bei beiden ergab sich für
mich die Möglichkeit, neue Figuren in die Handlung einzuführen.
Ich habe die Arbeit an meinem Romanteil
für Ren Dhark 78 abgeschlossen. An einem Handlungsschauplatz bot
sich mir die Gelegenheit, Rani Atawa und Pjetr Wonzeff in den
Mittelpunkt der Geschehnisse zu stellen, beziehungsweise die
dramatischen Ereignisse aus ihrer beider Perspektive zu schildern.
Seit ich der zum Kreis der Unsterblichen gehörenden Biologin und dem
Flashpiloten vor ein paar Bänden ein Techtelmechtel angedichtet
habe, entwickeln die beiden Figuren ein gewisses Eigenleben,
zumindest in meinen Romanbeiträgen. Das hatte ich ursprünglich gar
nicht so geplant, aber mir gefällt die Richtung, in die es mit der
Inderin und dem Ukrainer geht. Da Rani unsterblich ist, Pjetr
hingegen nicht und zudem nichts von der Unsterblichkeit seiner
Gefährtin weiß, sind Konflikte zwangsläufig vorprogrammiert.
Einen kleinen Gag habe ich mir zudem in
der Handlung erlaubt. Er steht in Zusammenhang mit dem bei den Lesern
sehr beliebten Ingenieur Chris Shanton, der auch zu meinen
persönlichen Lieblingsfiguren gehört. In einer Szene mit Shanton
und seinem Roboterhund Jimmy nehme ich Bezug auf einen anderen in der
Science Fiction äußerst bekannten Ingenieur: Scotty! Die Leser von
Ren Dhark dürfen sich überraschen lassen. Das Buch mit Titel Die
letzten Menschen von Babylon wird voraussichtlich im Oktober
erscheinen.
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Manuskript,
Ren Dhark,
Science Fiction
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