Dienstag, 26. Dezember 2017

Classic Rock 66

Mick Fleetwood ziert das Titelbild der Dezember-Ausgabe von Classic Rock, umgeben von weiteren Köpfen, die – besonders in der Frühphase – das Personenkarussell von Fleetwood Mac bestiegen und wieder verließen. Anlässlich des fünfzigsten Geburtstags der Band, die ich damals durch Rumours kennenlernte, widmet das Musikmagazin ihr die Titelstory, und das gleich auf 22 Seiten. Ehre, wem Ehre gebührt, kann man da angesichts eines halben Jahrhunderts Bandbestehen mit zahlreichen musikalischen wie personellen Veränderungen nur sagen.
 
Meine persönlichen Highlights in der vorliegenden Ausgabe sind indes andere: Jaan Uhelszki widmet Tom Petty, dem leider von uns gegangenen Mudcrutch, Heartbreaker und Traveling Wilbury, einen persönlichen Rückblick, der einem noch mal (Schluck!) einen Kloß in die Kehle treibt. Tony Iommi sinniert im Interview über die Anfänge, den Werdegang und (Schade!) das Ende von Black Sabbath, und Bruce Dickinson (Multitalent!) erzählt nicht nur über Iron Maiden, sondern über seine Autobiografie, Drogen, Mobbing, Fechten, Krebs und seinen zeitweiligen Ersatz Blaze Bayley – mit dem ich (Prost!) vor vielen Jahren nach einem Maiden-Konzert mal durch Kölner Kneipen gezogen bin.
 
Die Werkschau widmet sich diesmal (Prima!) John Fogerty, die Meilensteine erinnern an den 8. Dezember 1980, als (Scheiße!) John Lennon erschossen wurde, die Rückblende beschäftigt sich mit Mr. Bigs (Naja!) Mörderballade „To Be With You“, und die Rock-Mythen beleuchten Otis Reddings Flugzeugabsturz unter der (Makaber!) Überschrift: „Der Soulman, der vom Himmel fiel“. Außerdem gibt es Lou Reed, Kansas und die Lebensweisheiten des Noel Gallagher. Das letzte Wort hat diesmal Chris Rea.

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