Montag, 5. November 2012

Die Intercomic 72 gestaltete sich positiv für mich

Die 72. Intercomic war wieder gut besucht, trotz der morgendlichen Regenfälle. Sonst wären vielleicht noch einige Leute mehr gekommen. Doch auch so waren die Ausstellungshalle und die umliegenden Gänge stark frequentiert. Sobald ein Zeichner oder ein Autor an einem der zahlreichen Stände zugegen ist, staut sich der Passantenstrom zwangsläufig. Was aber niemanden stört, irgendwie gehört das nämlich auch zum Charme der Intercomic dazu.

Gleich am Eingang erwarteten mich die Stände des Blitz-Verlages und des Verlags Peter Hopf. Ich unterhielt mich eine Weile mit den beiden Verlegern, für die ich tätig bin, und hielt endlich TIBOR 3 - Die Urungi in Händen. Meine dritte Romanadaption der Comicabenteuer des Dschungelhelden war gerade frisch erschienen und wurde auf der Messe präsentiert. Die erste NICK-Ausgabe ist leider nicht fertig geworden, erscheint aber auf jeden Fall noch 2012.

Anschließend besuchte ich den Mohlberg-Verlag, die Romantruhe und den Hansrudi Wäscher-Fanclub. Dabei begegneten mir Horst Hoffmann und Walter Appel alias Earl Warren. Ein netter Plausch mit den Kollegen folgte, zumal sich einige Angehörige des Kölner Science Fiction-Stammtisch dazugesellten. Heinz Mohlberg mußte ich allerdings leider eine Absage erteilen. Die Serie, für die er mich bat, etwas zu schreiben, habe ich seinerzeit nicht gelesen. Inhaltlich bin ich bei ihr zu unbedarft, um mich ohne Vorwissen darin einzuarbeiten. Es ist eine Frage der Zeit, und die kann ich dafür nicht aufbringen.

Um die Mittagsstunde wurde der Dark Star 2012 verliehen. Der Preis besteht aus einer Urkunde inklusive Sterntaufe und geht an Personen, die sich in irgendeiner Art und Weise um Comics und/oder Romane verdient gemacht haben. Bisher waren das die Schriftsteller Jason Dark, Earl Warren und Christian Montillon. In diesem Jahr hatte ich die Ehre, den Preis in Empfang nehmen zu dürfen. Der rührige Gerhart Renner hielt die Laudation, der ein kleiner Sektempfang folgte. Witzig ist, daß nun ein Stern nach mir benannt ist. Der Stern 28201 im Sternbild Perseus, der, wie ich erfuhr, während des ganzen Jahres am Himmel sichtbar ist, trägt nun den Namen Mehnerts Stern. Aus der Nähe sehen werde ich ihn wohl nicht, aber ich werde mal versuchen, ihn am Nachthimmel zu entdecken.

Später trafen Peter Hopf und ich uns mit Herrn Becker, dem Rechteverwerter Hansrudi Wäschers. Nach TIBOR und NICK möchte Peter in seinem Verlag als nächstes Romanfassungen von Hansrudi Wäschers Ritterserie FALK herausbringen. Er fragte mich, ob ich dafür zur Verfügung stehe. Na sicher, und auch Herr Becker war von der Idee angetan. Die Vertragsunterschriften stehen war noch aus, doch dürften sie nur Formsache sein. Ich freue mich darauf, zukünftig gleich zu drei Comic-Klassikern Wäschers die Romandaptionen schreiben zu dürfen.

Kommentare:

  1. Geil !
    Falk war bei mir lesetechnisch der Vorgänger von Nick und Ren Dhark :-)

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