Sonntag, 9. Dezember 2012

Der sich im Ledermantel irrt

Einmal im Monat trifft sich der Phantastik-Stammtisch Köln in der Südstadt in der Gaststätte Refugium. Im Dezember tarnt sich das Treffen immer als kleine Weihnachtsfeier. So wie am gestrigen Abend auch in diesem Jahr. Es gab Frikadellen, Würstchen und Brötchen mit Käse. Der Senf war extra scharf, das lobe ich mir. Das muß bei Halvem Hahn einfach so sein.

Unter unseren regelmäßigen Besuchern waren diesmal auch wieder einige Autoren aus dem Kölner Raum. Horst Hoffmann und Bernd Robker gaben sich ein Stelldichein, Michael Breuer und Aki Noffz. Selbst aus München und Nürnberg waen SF-Freunde angereist, dazu die übliche Kölner Clique. Entsprechend gut war die Stimmung. Es wurde viel geschwelgt, gealbert und geblödelt. Auf einem Tisch wurde ein Perry Rhodan-Stander aufgestellt. Er diente aber vorwiegend als Befestigung für einen Wimpel von Fortuna Köln. Die Südtstadt-Truppe und Good Old Perry, das ist doch eine nette Kombination.

Die Themen der ernsthafteren Gespräche unterschieden sich nur wenig von denen des Old Man Treffens vom Vorabend. Doch es wurden auch Pläne für das kommende Jahr geschmiedet. So habe ich eine neue Science Fiction- und Abenteuer-Serie angedacht, über die ich noch nicht mehr verraten kann, weil sie gedanklich erst in den Kinderschuhen steckt.

Für Erheiterung sorgte ein veritabler SF-Autor, der sich in der falschen, weil nicht seiner eigenen Kluft davonmachte. Verwechslungen sind vorprogrammiert, wenn zwei Besucher ihre fast identischen schwarzen Ledermäntel nebeneinander an zwei Garderobenhaken aufhängen. Wenn dann noch sämtliche Schlüssel in den Taschen stecken, ist das doppelt ärgerlich. So kam es, wie es kommen mußte. Als besagter Autor nach einer Stunde zurückkam, um den falschen Mantel gegen den richtigen zu tauschen, war das Hallo groß und der Applaus noch größer. Und ehe wir uns versahen, waren wir vom frühen Abend schon wieder am frühen Morgen angelangt.

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