Sonntag, 21. November 2010

Chressdachszauber

Der gestrige Besuch im Südstadion war eine herbe Enttäuschung. Vom Spiel gegen den VfB Speldorf hatte ich mir 3 Punkte versprochen, doch Fortuna Köln unterlag den Gästen mit 0:1. Erschreckend, wie leichtfertig wieder einmal die Chance vertan wurde, Anschluß nach oben zu finden. So dümpelt die Fortuna weiterhin im Niemandsland der Tabelle herum.
Anschließend traf ich mich mit meiner Familie in der Altstadt. Nachdem meine Schwester es im vergangenen Jahr geschafft hat, mich zum Mitkommen ins Hänneschen Theater zu bewegen, und ich von dem Besuch sehr angetan war, wollte ich mir auch die diesjährige Weihnachtsvorstellung nicht entgehen lassen.
Chressdachszauber, so lautet der Titel der aktuellen Aufführung. Nach meiner Kindheit hatte ich die Figuren des Puppenspieltheaters aus den Augen verloren. Inzwischen sind mir die Puppen mit echt kölschem Charakter aus dem fiktiven Ort Knollendorf wieder ans Herz gewachsen. Hänneschen und Bärbelchen, Tünnes und Speimanes, besonders aber der hinterlistige Schäl. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, das steht fest.
Nachts traf ich mich mit ein paar Leuten im Barock. In dem Laden, in dem sonst Rockmusik mit Hard und Heavy läuft, fand ein Programmabend statt, der die 60er und 70er Jahre zum Thema hatte. Über den großen Bildschirm flimmerten Crosby Stills & Nash, Lynyrd Skynyrd, Neil Young, Ton Steine Scherben, die Eagles und die Allman Brothers. Ich war begeistert.
Als ich das Barock verließ, wäre es im Sommer draußen bereits hell gewesen.

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