Montag, 14. November 2016

Das KittyCon-Programmheft

Ja, richtig, der Con liegt auch schon wieder zwei Wochen zurück, aber ich wollte zumindest noch ein paar Worte zum Programmheft loswerden. Das kommt nämlich ziemlich professionell daher und sieht richtig schnieke aus mit seinen hundert Seiten Umfang und einer Aufmachung, die kaum etwas zu wünschen übrig lässt. Wenn ich da an manche Fanzines im gleichen A5-Format zurückdenke, die wir früher gemacht haben, liegen bei den heutigen Gestaltungsmöglichkeiten am eigenen Rechner natürlich Welten dazwischen.

Wirklich zufrieden sein können Autoren, Referenten und Graphiker, die in Wort und Bild vorgestellt werden. Teilweise gibt es häppchenweise Leseproben. Erst beim nachträglichen Durchblättern des Programmhefts wurde mir bewusst, wie viele Kreative auf dem Con anwesend waren. Dass mir das bei der Veranstaltung selbst nicht auffiel, liegt daran, dass ich zum einen weder die Namen noch die Gesichter der Leute kenne und die meisten in doch sehr bescheiden kleinem Rahmen vor sich hinwerkeln. (Was natürlich nicht für alle gilt, siehe Uschi Zietschs Fabylon-Verlag.) Zum anderen gehe ich Geschichten, die ich selbst als Mädchen-Fantasy bezeichne oder die eine Autorin eine historische Vampirromanserie nennt, tunlichst aus dem Weg. Aber das macht ja nichts.

Die Präsentation im Conheft ist jedenfalls gelungen. Auf dem Cover sehen wir übrigens die dem Con seinen Namen verleihende Kitty Moan, eine Romanfigur aus der Feder von Cannonball Randall. Der wiederum ist kein anderer als der Converanstalter Helmut Dunkel. Der Programmüberblick findet sich in der Heftmitte, wo er hingehört, weil man ihn eben da, genau, am besten findet. Die dritte Ausgabe des KittyCons ist inzwischen definitiv für 2017 angekündigt. Da drücke ich Helmut Dunkel und seinen Mitstreitern gleich mal die Daumen für mehr Besucherresonanz als in diesem Jahr.

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