Donnerstag, 2. Juni 2016

Classic Rock 50

Ich war positiv überrascht, als ich vor ein paar Jahren die erste Ausgabe der Musikzeitschrift CLASSIC ROCK in Händen hielt. Inzwischen liegt die Jubiläumsnummer 50 vor, und das Magazin ist bei mir nicht wegzudenken. Bei meinen Lesegewohnheiten in Bezug auf Rockmusik hat es den ROLLING STONE schon lange abgelöst. Ich lese es regelmäßig, und ebenso regelmäßig trifft es meine Vorlieben, unterhält es mich und befriedigt meine musikalische Seele. Dass mich dabei nicht immer alles interessiert, dürfte klar sein. Das wäre auch reichlich merkwürdig.
 
Der gute alte Carlos Santana schmückt das Titelbild, und ihm ist auch die Titelstory gewidmet. Kein Wunder, hat der Haudegen doch tatsächlich seine legendäre Truppe aus den frühen Siebziger Jahren wieder zusammengetrommelt. Auf das Album bin ich gespannt.

Schön ausführlich wird auf 10 Seiten zudem Bob Dylans heilige Dreifaltigkeit beleuchtet. Wer damit nichts anfangen kann, dem sei nur gesagt: Nachschauen unter „Bringing It All Back Home“, „Highway 61 Revisited“ und „Blonde On Blonde“. Drei der ganz großen Alben nicht nur Dylans, sondern überhaupt, die His Bobness in einem Zeitraum von gerade einmal 14 Monaten aus dem Ärmel geschüttelt hat.
 
Eine betrübliche Nachricht für mich ist Graham Nashs offizielle Verlautbarung, dass es nie wieder ein gemeinsam Konzert oder Studioaktivitäten von Crosby Stills & Nash geben wird, geschweige denn zusammen mit Neil Young. Es dürfte bekannt sein, wie sehr ich die Singer-Songwriter-Legenden schätze, einen jeden für sich, und gemeinsam in Potenz.
 
In „Auf Sand gebaut“ entführen die Rock-Mythen den geneigten Leser diesmal ins Jahr 1967 zu Brian Wilson und dem legendenumrankten Nicht-Album „Smile“, und die Rückblende bringt einem noch einmal Supertramps Genius-Streich The Logical Song nahe. Dazu John Illsley, bei dessen Namensnennung bei mir immer die Dire Straits-Ohren klingen, „Just The Bitch I Am“ Lita Ford, das kreative Multitalent David Duchovny, die Glücksritter von Cheap Trick und noch viel mehr.

Inhaltlich also alles wie immer – und das ist auch gut so. Herzlichen Glückwunsch daher zur 50. Ausgabe, und weiter so, liebe CLASSIC ROCK-Macher!

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