Donnerstag, 4. Februar 2016

Das Ende einer Ära?

Das könnte man zumindest denken, wenn man den (Arbeits)Titel meines nächsten Manuskripts für Raumschiff Promet liest. Dieser lautet nämlich "Das Ende der Promet". Nun wird bekanntlich nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ob es in dem 15. Taschenbuch der Neuschreibung der klassischen Promet-Geschichten wirklich zum Äußersten kommt oder ob es sich bei dem Romantitel doch nur um einen Bluff handelt, lasse ich dahingestellt.

"Ich weiß nicht, ob wir es bis zur Erde schaffen", warnte Arn Borul. Mit diesem Satz beginnt der Roman jedenfalls, in dessen Verlauf es die Promet auf einen fremden Planeten verschlägt, auf dem die Besatzung mit einem merkwürdigen Volk konfrontiert wird. Zudem stoßen die Raumfahrer um Peet Orell und den Moraner Arn Borul auf Hinweise, dass die Schwarzen Raumer der Zyklops diese Welt vor über tausend Jahren heimgesucht haben.

Wer mit den alten Geschichten vertraut ist, wird diesen Planeten - ich verrate seinen Namen, er heißt Glütsch - und die dort stattfindenden dramatischen Ereignisse vergeblich suchen. Sie sind in den Classics nämlich nicht zu finden. In dem Roman wird der bisherige Handlungsbogen abgeschlossen, und ich musste einen passenden dramaturgischen Übergang zu einer Veränderung schaffen, mit der es in Band 16 weitergehen wird.

Übrigens fiel mir auf, dass dies der zwanzigste Roman ist, den ich zu Raumschiff Promet beigesteuert habe. Hätte ich mir damals auch nicht träumen lassen.

Kommentare:

  1. Hallo Achim!
    Wenn man es genau nimmt, sind es sogar 20 PROMET-Romane und eine - sehr gute - PROMET-Kurzgeschichte ("Requiem für Adamson", erschienen in Deinem Story-Band "Altenwelt").
    Herzlichen Glückwunsch! Und hoffentlich noch viele weitere spannende PROMETs von Dir!

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  2. Danke ... und stimmt, an die Kurzgeschichte habe ich gar nicht gedacht.

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